Cannondale Jekyll 900SX (2000)
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Cannondale Jekyll 900SX (2000)
Fullsuspension, Lefty DLR, Fox Float RC, LX/XT Ausstattung
Testberichte zu Cannondale Jekyll 900SX (2000)
Cannondale Jekyll 900SX (2000): 3 in 1
geschrieben am 6.10.2002 von BertoneGT
Nach fast 2 Jahren Hass und Liebe ziehe ich nun doch ein positives Fazit.
Am Anfang war ich ob der tollen Performance begeistert, doch als ich merkte, das einige Teile recht schnell verschlissen, schlug die Begeisterung etwas um und ich wollte das Ding sogar verkaufen.
Vor allem die CODA Kurbel und die Dämpferlagerung gingen sehr auf die Nerven.
Doch als ich mir der Ausweglosigkeit der Situation bewusst wurde (erzielbarer Preis auf dem Gebrauchtmarkt) habe ich mich entschlossen, das Ding nach meinen Wünschen ohne Rücksicht aufs Geld aufzurüsten und solange wie möglich zu fahren.
Zumal ich ja im Grunde mit dem Rahmen happy war, wenn da nicht so viele Kleinigkeiten drumrum nerven würden.
So teuer wurde es dann doch nicht, das wichtigste war eine XT Kurbel, bessere Pedale, Sattel, andere Reifen, ein zweiter Dämpfer und andere Griffe für den Lenker.
Nachdem ich nun auch endlich einen Händler gefunden habe, der mit der Wartung nicht überfordert ist, macht es richtig Spass.
Mit dem Bike kann man wirklich alles machen von Touren über Marathon bis hin zu mittlerem Downhill. Die Sitzposition und die Performance der Federung ist hervorragend, vom Fahrverhalten ist m.E. Luft einer Stahlfeder auf jeden Fall vorzuziehen, wenn das nicht das Problem mit der Dichtigkeit wäre. Die Lefty hat keine Probleme gemacht, aber der FOX Dämpfer war etwas inkontinent.
Die Lefty hatte das bekannte Problem der verschobenen Lagerbahnen, was aber für ca 30 Euro im Rahmen einer normalen Wartung zu beheben ist.
Wenn man sich das oder ein vergleichbares, neues Jekyll kaufen will, sollte man also als erstes die Tretkurbel auswechseln und ein paar ordentliche Teile dranbauen lassen, dann ist eigentlich alles prima.
Dass der Dämpfer von Zeit zu Zeit etwas Spiel bekommt, ist nicht schön aber lässt sich selber leicht beheben mit neuen Buchsen und einer neuen Schraube.
Vor allem sollte man sich einen Händler suchen der was von der Sache versteht und die Wartung an der Lefty selber machen kann, und die Gabel nicht teuer einschicken muss.
Insgesamt überwiegt also der positive Eindruck !
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| Haltbarkeit | ![]() |
| Gewicht | ![]() |
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