Rennberichte 2013

Um mich auch mal zu äußern:

Neustadt war richtig schön. Super Strecke, klasse Wetter, alles top. Vom Verlauf her bei mir eigentlich ein gutes Gefühl unterwegs, alles nicht ganz so dramatisch enthusiastisch angegangen. Allerdings hätte es sich gern etwas schneller auseinander ziehen können, die Trails sind einfach zu schick, um da ständig auf der Bremse stehen zu müssen.

Leider bin ich auch kurz vor der Wolfsburg auf eine etwa 20 Mann starke Gruppe aufgefahren, die nicht mehr zu passieren waren und di Abfahrt damit unnötig verlängert haben. Auf dem Bild sieht man den letzten, den ich überholen musste, allerdings war davor fast die ganze Abfahrt Schritttempo hinter schiebenden angesagt. :(
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Etwas fies war das Ende der Abfahrt. Möglicherweise wegen zu lange stehen aufm Bike fing in der letzten Kurve ein Oberschenkel an zu krampfen. Ergebnis war Tempo rausnehmen für den Rest der Strecke, was wiederum bedeutete, dass ich die ganze Gruppe wieder passieren lassen musste. Mit halbem Gas den Rest der Stecke abfahren bedeutet im Ziel bis zu 4 Minuten Rückstand, den Zeiten nach. Erschwerend kam noch hinzu, dass ich mich in der Stadt fast noch rausgeschossen hätte nach der schnellen Einfahrt an der ersten scharfen Rechtskurve. Da erst fiel mir auf, dass ich hinten kaum noch Luft drauf hatte und naja, den Vordermann habe ich mit Sicherheit innerhalb eines Zentimeters noch passiert bekommen, sonst hätte das böse ins Auge gehen können. Das Geeiere ins Ziel mit dem fast platten Hinterreifen kostete nochmal fast 1 Minute auf denjenigen, den ich fast umgefahren hätte.

Trotz allen Problemen aber die Zeit vom Vorjahr bestätigt bis auf ein paar Sekunden. Mit 2:55h wieder unter 3 Stunden geblieben, was für so gar nicht effektiv trainieren ganz ok ist. Ohne die muskulären Probleme und den fast Defekt wäre das richtig topp gewesen, aber auch so immernoch wiederholenswert im nächsten Jahr. :D
 
Die Kirchenmauer hat mich ebenfalls überrascht. Ich dachte es ging geradeaus zum Ziel, aber dummerweise musste man ja noch um die Kirche rum :/
 
25.08. Marathon Schöningen im Elm, lange Strecke 66km mit... äähm 880hm.

Als Ersatz für den ausgefallenen Endurothon in Schierke hab ich mich kurzfristig für den Marathon in Schöningen angemeldet. Eine Runde hatte 16km und 220hm, kraftraubende Anstiege suchte man vergebens, dafür wartete das Ganze mit einem Trail Anteil von 70% auf. Das Feld war überschaubar, vielleicht um die 30 Mann standen am Start für die lange Runde (Ergebnis der obskuren BDR Praktiken).

Vom Start weg hängte ich mich an die Führungsgruppe, die aus 6...8 Mann bestand. Das Tempo im ersten Trail, war moderat bzw. mir einfach zu langsam. Ausserdem mag ich es nicht im Trail dicht hinter einer Gruppe zu fahren. AUf dem anschließenden Forstweg dann also vorbei. In den nächsten Trail ging es noch zu zweit. Und Zack, auf dem anschließenden Weg bin ich nach vorn gegangen und hab mich abgesetzt. Jetzt hatte ich auch Zeit, mich auf die Streke zu konzentrieren. es war flach, aber machte Laune. Sehr flowige Abschnitte auf weichem bis mittelharten Waldboden wechselten mal ins wurzelige, mal ging es am Waldrand auf Wiese voran. Zum Rundenabschluss gab es noch zwei kurze Ziehwege, mit denen ich in der ersten Runde nicht mehr gerechnet hätte und die mich etwas in Sauerstoffnot gebracht haben... die folgenden 3 Runden wußte ich aber besser einzuteilen. Alles in Allem genau das, was man vor den Toren Hamburgs auch zum Trainiren zur Verfügung hat. Ich war also in meinem Element.

Ich bin weiter vorneweg und hab versucht Luft zwischen mich und meine Verfolger zu bringen - ich wollte mich nicht kurz vor dem Ziel wieder kassieren lassen. Da das 33km Rennen eine halbe Stunde nach meinem startete und ich für die erste Runde um die 36min brauchte, tauchten bald die ersten langsamen Kollegen vor mir auf. Auf den trails gab es recht wenig Möglichkeiten zu überholen, aber die meissten machten Platz, so es ihnen möglich war. Zur Mitte der dritten Runde dann, war irgendwie der Wurm drin. Eine WUrzel hebelte mich aus, nachdem ich im Wiegetritt mit dem Pedal dran hängen geblieben bin. Mich hat es ordentlich langgemacht, aber außer ein paar Abschürfungen scheinbar nichts passiert... weiter. Dämlich wie ich bin, passierte mir dasselbe aber 3min später nochmal. Wieder ausgehebelt und über den Lenker. Jetzt war ich aus dem Tritt, kurz danach sah ich mich auf dem 3. Rang wieder. Es dauerte ein paar Minuten bis ich mich gefangen hatte. Ich griff wieder an und lag kurze Zeit später erneut in Führung, die ich bis zum Ziel nicht mehr hergegeben hab.

Leider ist das bestellte Racingteam Trikot nicht mehr rechtzeitig angekommen, daher in der kluft vom "Ortsverein" auf dem Treppchen



Fazit 2:32h, ein 26er Schnitt und diverse Abschürfungen sowie eine kleine Platzwunde am rechten Knie.
Nix Wildes, angesichts der Abwürfe, die ich dort hingelegt hab - die Landefallschule der Fallschirmjäger zeigt wohl immer noch Wirkung ;-)

Den Abend habe ich dann aber mit Bepanthen und Arnika zugebracht.
 
Ich behaupte mal ja. Spätestens am Wochenende werde ich das Thema beim Marino ansprechen, wenn wir uns sehen, aber ich gehe davon aus, dass kurzfristig wieder welche bestellt werden.

Aussagen zur Lieferdauer wird es aber erst geben können, wenn das Angebot eingeholt ist.
 
Marathon am Rursee und Canyon Rhein Hunsrück Marathon 01/02.06.2013

Das habe ich mir verdient!

2 Rennen in 2 Tagen, so was kann man machen muss man aber nicht. Auf diese Idee bin auch nicht wirklich ich gekommen sondern die lieben Planer Brüder vom PST Racing-Team, zwecks Leistungsvergleich. Also was soll ich sagen, man fühlt sich ja herausgefordert und ich bin ja der letzte der hier noch vernünftige Entscheidungen trifft. So wurde es gewiss Samstag 35 km Rennen am Rursee und Sonntag 30 km Rennen in Rhens.
Das einzige was dann nicht funktionierte war, das man auch die Eier haben muss das durchzuziehen und so stand ich am Ende alleine da mit 2 Rennen an 2 Tagen.
Jetzt stehen wir hier Samstag 13 Uhr Einruhr und freuen uns das der Dauerregen der vergangenen 2 Wochen aufgehört hat. Auch die Frage ob meine Verfassung meinem Leistungsanspruch entspricht, habe ich seit Montag, an dem ich einen schmerzhaften Trainingsunfall hatte, erfolgreich ignoriert.
Das Rennen am Rursee ist dann ja auch noch so wie ein Familientreffen, man trifft irgendwie jeden der ambitioniert Mountainbike fährt im Raum Aachen.
Das Rennen selber wird für mich eine recht einsame Veranstaltung.Der Führungsgruppe mit Max, Benny und Markus konnte ich nicht wirklich folgen, ich hing immer 5 Meter hinterher. Vor der ersten Steigung hab ich es dann auch aufgegeben ran zufahren, aber das Loch nach hinten war herausgefahren und es kam erstmal von hinten auch keiner mehr nach.
Und die Fahrer zu denen ich auffuhr waren langsame Mittelstreckler.
In der langen Steigung nach Eicherscheid fuhren dann 2 Fahrer vom TUS Schmidt zu mir auf. Da machte ich meinen ersten Fehler. Nachdem einer der zwei einbrach, ging ich dem anderen nicht hinterher, schon wieder allein.
Kurz vor Eicherscheid fuhr Rene von Firebike zu mir auf, wo auch immer er herkam(Nachher erfuhr ich, die Freigabe zum beissen gab es nach dem Kettenriss seiner Freundin).
Das war das Hinterrad das ich brauchte und so ging es in die Abfahrt. Im Belgenbachtal, im Steilstück vor der Holzbrücke gab es dann auch noch eine spektakuläre Showeinlage von Rene. Wild mit den Beinen rudernd, auf der letzen Rille schoss Rene nach der letzen Kurve über die nassen Steine, Zentimeter vor dem Abgrund Richtung Brücke.
Wir hatten Glück das keiner von uns stürzte, ein anderer Fahrer brach sich dort das Schlüsselbein.
Im folgenden Anstieg beging ich meinen zweiten Fehler, indem ich Rene ziehen lies, und nicht energisch versuchte mit zu gehen, denn er und der Fahrer aus Schmidt bildeten eine 6er Gruppe, die bis zum Ziel über 3 Minuten auf mich allein gebliebenen heraus fuhren.
So kam ich mit 1:42:49 als 23ter Gesamt und auf dem undankbaren 4ten der Altersklasse ins Ziel. Einsam 3 Minuten nach vorne und 4 Minuten nach hinten, Spass hatte ich trotzdem.





Sonntag morgen 7 Uhr das Wetter ist schön und die Beine schmerzen.
Ob das heute gut geht. Ich werde es nie erfahren wenn ich es nicht ausprobiere.
In der wunderschönen Altstadt von Rhens treffe ich dann auch die anderen Muschis vom PST-Racing-Team und die Konkurrenz aus der Eifel ( Jan wird nach gestern auch dieses Rennen gewinnen, und Markus seine gute Platzierung bestätigen).
Bis auf Günther werden die anderen die Mitteldistanz über 50km fahren. Die Erwartungen nach dem fernbleiben gestern sind dann auch entsprechend gross.
Da stehen Günther und ich nun am Start vorne mit lauter Zwergen, die jüngsten sind gerade 13 Jahre alt, und je jünger desto weiter vorne wollen sie stehen. Der Startschuss, wie die Wahnsinnigen jagen die Zwerge davon, ich versuche noch nicht mal mit zu gehen.
Die Oberschenkel brennen, und wo ist die Gruppe in der ich mitfahren kann, noch mal will ich nicht alleine fahren. Am Ende des ersten langen Anstiegs findet sich die Gruppe, 4 Fahrer und es wird schnell, als es dann jedoch abwärts durch die Weinberge geht und der technische Anteil zunimmt, fliegt die Gruppe auseinander.
Ein Fahrer stürzt, ein anderer kann nicht folgen. Unten, mit freier Sicht auf das Rheinhochwasser, sind wir nur noch zu zweit, aber wir harmonieren auf dem folgenden Anstieg und machen Plätze gut.
Auf diesem Mittelstück sammeln wir wieder eine 5 köpfige Gruppe zusammen, aber auch die fliegt in einer der Abfahrten wieder auseinander. Obwohl was heisst hier Abfahrt. Da ging es halt auf so einer Forstautobahn den Berg runter, aber irgendwie war gerade Gletscherschmelze. Der ganze Weg war auf knapp einem Kilometer ein knöcheltiefer Fluss. Da Muschis ja wasserscheu sind, hiess es Vollgas zu fahren und nicht nachdenken.
Danach waren wir wie schon vorher wieder zu zweit, und kämpften uns durch den Schlamm Richtung Ziel.
2 Kilometer vor dem Ziel war es dann vorbei mit unserer Romanze, mein Partner stürzte im Schlamm und ich hatte einen 13jährigen Kampfzwerg im Nacken. Er wollte mit der um alles in der Welt vorbei und schaffte das auch.
Wie von Sinnen trat er in die Pedale. Obwohl ich ihm zweimal zurief, das ich nicht mehr atakiere machte er weiter den Hamster und knallte prompt 1m vor dem Ziel in die Bande. Er hat es genau anders herum verstanden.
Und ich habe es endlich geschafft, Podest 3ter Platz in meiner Altersklasse in 1:27:34 und 36ter Gesamt bei 360 Teilnehmern.
Der alte Mann der als Kind in ein Fass Koks gefallen ist, ist zufrieden denn,


Das hab ich mir verdient!

 
Die Grüne Hölle bei bestem Eifelwetter

oder, diesmal nix für Heulsusen

Ne wat isset doch schön, wieder mal Rad am Ring auf dem MTB.
Und da die Vennbiker so gerne fremdgehen verteilen sie sich diesmal gleich auf 3 ambitionierte Rennteams.
Denis MacHartmann,Till, Max und Marcel als Supporter bei den Laimisch Riders
Phillip nach Ausfall von Kaiser Frank beim Coolart Team
und die Muschi Mario beim PST Racing Team.



Freitag fing es mal so richtig entspannt mit dem Aufbau bei Sonnenschein und 25 Grad an. Im Gegensatz zu letztem Jahr wo uns Freitags das Wetter empfing das wir für das Rennen erwarten, Bestes Eifler Trainings Dreckswetter.

Ich freute mich meine 7 Jungs so gutgelaunt vorzufinden, schon hing das bekannte Muschiiiiii wieder in der Luft. Nachdem wir letztes Jahr aufgehört haben uns andere Tiernamen an den Kopf zu werfen, und uns nur noch mit Muschiiiiii anschreien ,habe ich meinen Namenweg und der Ring eine Anekdote mehr.
Seitdem hören wir das Muschiiiii auch von anderen Teams, erst in Duisburg, und jetzt auch hier. Unsere Nachbarn von letztem Jahr erinnern sich und wir werden sogar auf der Strecke angeschrien, und morgen werden es wieder ein paar Teams mehr sein.



Aber zurück zum Ereignis. Samstag morgen das Wetter ist perfekt, eine Trainingsrunde wird gedreht, und pünktlich zum Start stehe ich in der ersten Reihe, um die Einführungsrunde zu fahren. 13.20 Uhr, der Startschuß, Alarm auf der Strecke, Fullgazzz, Ballaballaballa, ich komme gut weg und halte mich unter den ersten 40 Fahrern. Wir drehen die lange Schleife über die Grand-Prix Strecke, und drehen ab ins Geläuf. Jetzt wird es bald etwas technischer und ich kann Plätze gut machen. In der Abfahrt von der Nürburg gibt es dann den ersten schweren Sturz, der Fahrer vor mir ist zu schnell verbremst sich und überschlägt sich den Hang hinunter.
Die Strecke ist noch pulvertrocken, und es läuft. Das zweite technische Trailstück ist auch kein Problem, ich arbeite mich weiter vor. Zurück auf dem Ring kommt mein liebstes Teilstück, die Auffahrt zum Tiergarten zur Start/Zielgeraden, Puls auf Anschlag, oben 2mal durchatmen, windschattenfahren auf Start/Ziel und Vollgas zur Mercede-Arena und zurück ins Fahrerlager.
Ich übergebe mit einem lauten Muschiiiiii in einer super Zeit unter den ersten 30zig Fahren auf Marcus und weiter geht`s. Auch die anderen 7 Fahrer, Marcus, Frank, Marco, Rafael, Günther, Harald und Dirk verbessern sich im Vergleich zu letztem Jahr deutlich im Minutenbereich auf dem folgenden Runden.
Am späteren Nachmittag passiert das Erwartete, der Regen kommt und gibt schon mal der Wetterprognose recht. Aber es läuft gut, wir erfüllen bis jetzt unsere Erwartungen, wir liegen im Bereich TopTen. Unsere Nachbarn von MTB Offensive sind dabei unsere direkten Konkurrenten und so werden Nettigkeiten ausgetauscht.
Und wir lassen sie wissen, wir suchen die Entscheidung immer Nachts.
Wenn ich da mal gewusst hätte wie wahr dieser Satz in diesem Jahr wird, und was mich erwarten wird, wäre ich ehrfürchtiger gewesen.
Zwischendurch noch der Riesenschreck, Dirk ist überfällig und kommt irgendwann zu Fuß aus der falschen Richtung mit Rahmenbruch an der Kettenstrebe seines GT Zaskar ins Lager.
Alles vorbei, eine tote Runde, Rafael hastet zur Rennleitung und klärt den Sachverhalt. Uns fehlt nur eine Zeitnahme, unsere Runde wird trotzdem gewertet mit 7 Strafminuten.
Glück gehabt.



Um 21.30 gehen wir in den Nachtmodus, 4Fahrer 4-5 Stunden mit Doppelrunden.
Rafael, Marco, Harald und Dirk machen einen TopJob, sie halten uns auf Platz 10 und sichern den 2ten Platz in der Altersklassen Wertung mit 3 Runden Vorsprung auf unsere Verfolger ab. Mit dem Wetter haben sie Glück, ab und zu eine Schauer, nicht der Rede wert.
Um 3.30 Uhr begingt meine Schicht, aufstehen, anziehen, Alarm.
gegen 4 Uhr fahre ich auf die Strecke und das Grauen erwacht. Die Grüne Hölle versucht mich mit monsumartigen Regen aus der Fassung zu bringen, ich bin trotz Regensachen innerhalb von Minuten nass bis auf die Haut. Der Schotterweg zur Nürburg verwandelt sich in einen Bachlauf und die Abfahrt ist auch nicht ohne. Im zweiten Trailstück sind die Rampe und die drei ersten Kehren nicht mehr fahrbar.
Aber Scheiß drauf, ist wie zu Hause im Frühjahr, bestes Trainingswetter.
Zurück auf Asphalt, Tiergarten hoch, Rennradmuschis vernaschen, aber diesmal will einer nicht, wir kämpfen uns permanent überholend den Berg hoch. Oben angekommen denke ich noch,super mein Hinterrad für die Zielgerade, aber das mit dem Windschatten fahren lasse ich nach 20 Sekunden wieder sein. Man glaubt gar nicht wieviel Wasser so ein Rennrad einem ins Gesicht werfen kann, da fahre ich besser allein.
Es blitzt, es kommen starke Windböen auf und permanent kippt jemand 10l Eimer über mir aus, ich habe gute Laune. Vor allen Dingen bin ich immer noch schnell. Zurück ins Fahrerlager und ab auf die zweite Runde. Die Wege werden nicht besser, in Nürburg gehen die Katastrophenschutzsirenen und man hört überall Feuerwehr.
Ich fahre den zum breiten Bach gewordenen Weg zur Nürburg herauf, und langsam wieder runter. Im Wald danach hat jemand tonnenweise Schlamm auf den Trail gekippt, und die Wiese davor und danach ist eine Schlittschuhbahn, aber lustig ist es schon. Wieder Tiergarten hoch bei Blitz und Donner, der Feuerwehr beim Einsatz zuschauend auf Start und Ziel zurück ins Fahrerlager.
Und dann steht da keine Ablösung!!! Ich schreie „Muschi fährt noch ne Runde“ und achte nicht mehr auf die Rufe hinter mir. Plötzlich steht da einer mit einer Zielflagge und versucht mich einzufangen, lass ich mich aber nicht, ich habe doch Spaß. Dann kommt aber eine Ordnerkette und Feierabend ist, Rennabbruch auf unbestimmte Zeit.
Ich bin stinksauer, mir läuft das Adrenalin an den Ohren raus, ich will fahren, zumal ich 5-6 Minuten schneller unterwegs bin wie unsere direkte Konkurrenz.
Aber der Rennabbruch ist richtig und um 6Uhr dürfen die Rennradmuschis auch nicht mehr raus nachdem Schlamm auf die Nordschleife gespült wird.
PAUSE

Um 8.30 erfolgt der Restart mit den verbleibenden Fahren und Teams. In den letzten Stunde sind viele Teams und Fahrer abgereist. Es sind Zelte weggeflogen und eingestürzt,
vielen ist eine Weiterfahrt es zu gefährlich oder zu nass.
Wir aber besiegen uns höchstens selbst, und so führt Marcus uns mit einer Einführungsrunde zurück ins Rennen, auf einer um die Trails verkürzten Strecke. Der Regen benimmt sich jetzt auch wieder eifeltypisch nass und der folgende Rest ist für uns nur noch ambitionierter Schaulauf, den die Grundlage zu unserem Ergebnis haben wir heute Nacht eingefahren.
Wir halten den 10ten Platz bei den 8ter Teams und den 2ten Platz in der Altersklassen Wertung
Jungs das haben wir super gemacht!
MUSCHiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

 
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