Philipps 20er

Hi Bangla,

okay, kleiner Exkurs zum Licht. Wie ich schon schrieb, ich will, daß meine Kinder immer Licht anhaben, wenn sie allein unterwegs sind. Ich frage mich in meiner Fahrradstadt Oldenburg immer wieder, wie die ganzen Dunkelfahrer überleben, wenn sie auf der falschen Straßenseite ohne Licht dahingondeln. Ich passe, wenn ich Auto fahre, immer auf wie ein Luchs; täte ich das nicht, hätte ich schon einige über'n Haufen gefahren. Vielleicht machen das alle, zumindest viele so, aber verlassen will ich mich lieber nicht darauf.

In meiner Münchener Zeit bin ich die ersten zwei Jahre auch mit Akkulicht gefahren, auf Schnee durch den englischen Garten, insgesamt 9km täglich hin und wieder zurück. Ich weiß, wie ich dann während der Fahrt gemerkt habe, die Lampe fängt an zu funzeln, muß ich wohl laden, und wenn ich dann abgekämpft, weil gerast wie ein Irrer, nach Hause kam, hab' ich's verbaselt und fuhr am folgenden Tag also ohne Licht...

Dann habe ich umgerüstet: Zwei SON-Laufräder für meine Frau und mich gebaut und ab da keine Gedanken mehr an das Licht, die verdammten Akkus, aufstecken, abstecken etc. In der Stadt war das die absolute Wohltat - und ist es immer noch. Und wenn ich schon zu bräsig bin, mich um Lampen und Akkus zu kümmern, wird Phillipp es noch viel mehr sein, der weiß ja 10 Minuten später nicht mehr, wo er was hingelegt hat.

Auf den Transalps, auch auf Radreisen, ist das was anderes, da bin ich organisiert, habe daher das Licht wieder abmontiert, leichtes Laufrad drauf, 6kg-Rucksack und Stirnlampe bzw. Minirücklicht mit Batterien dabei. War auch immer nötig, so oft wie wir in die Dunkelheit gekommen sind.

Es ist mmer ein Kompromiß. Ich bin überhaupt kein Nostalgiefan, es soll immer leicht und praktisch sein. Widerspricht sich manchmal, dann wähle ich meist praktisch. Ein Gepäckträger ist auch praktisch, daher kommt er auch drauf. Sollte Philipp mal mit mir in die Berge fahren, kann ich das alles schön abmontieren, leichtes vorderes Laufrad drauf und los geht's. Ansonsten wird's halt so leicht wie mit meinen Vorgaben möglich, also irgendwas unter 9 kg mit allem drum und dran. Mit der Moskitogabel vielleicht sogar 8,5.

Oliver

Licht ist im Straßenverkehr (und auch im Gelände, wenn man in der Dunkelheit fährt) sehr wichtig, das steht außer Zweifel.

Akkulampen haben für dich also den Nachteil, dass die Akkus zu schnell leer werden. Gut, dann kommen die für dich nicht in Frage, okay (bin noch nie nen ganzen Tag lang gefahren, um zu sehen, ob dann die Lichtleistung schwächer wird; außer Island, da hatte ich aber gar kein Licht dabei, hab´s auch nicht gebraucht, bin z. B. in der "Missetäter"-Wüste 2 Tage lang keinem anderen Fahrzeug/Menschen begegnet).

Aber was spricht dann gegen LED? Grade wo du selbst schreibst "es sollte immer leicht und praktisch sein" - was gibt es denn leichteres und praktischeres wie LED-Leuchten?
Ich verwend das Zeugs seit über 10 Jahren, egal ob nun beim Trekking in Island oder beim täglichen Überlebenskampf (bzw. nächtlichen Toilettengang an den Haustieren vorbei zum Plumpsklo ;) ) in West-Bengalen.
 
Versteh ich nicht. Der Lumotec ist doch LED. Schon alleine von der Lichtausbeute her kommt anderes doch gar nicht in Frage :confused:
 
Ich kann trollivers Argumente schon nachvollziehen. Von einem Kind zu erwarten dass es die Batterieleuchten immer an- und VOR ALLEM absteckt wenn es das Fahrrad abstellt ist zuviel verlangt.
Ich sehe das etwas entspannter weil ich meinen Junior die nächste Zeit nirgendwo alleine hinfahren lassen werde und idR auch nicht im Dunkeln.
Wenn sich das mal ändert bin ich auch mit Nabendynamo dabei!
 
Versteh ich nicht. Der Lumotec ist doch LED. Schon alleine von der Lichtausbeute her kommt anderes doch gar nicht in Frage :confused:

Na trolliver schrieb aber doch was von 100g Gewicht. Unser Mini-LED-Lämpchen wiegt gefühlte 10g und strahlt wie ne Große, wie gesagt, meine Schwägerin fährt damit den ganzen Winter jeden Tag (so zumindest lautet der Plan).

Natürlich gibt es immer irgendwie/irgendwo NOCH mehr Licht, wenn einem die Lichtausbeute wichtiger ist als das Gewicht, dann nimmt man halt meinetwegen so eine große und schwere Lampe. Ich persönlich sehe nur die Notwendigkeit net, aber trolliver wird schon wissen, was er tut - und vor allem ist sein "Kleiner" sicherlich stark genug (der muss ja ein ziemlicher Riese sein), um das Licht-Monstrum zu bewegen... :)

Also hab ich das richtig verstanden: Diese schwere Riesenlampe bringt viel mehr Licht als so ne kleine LED-Funzel. Und bei trollivers ist "mehr Licht" entscheidend wichtig. Richtig?

Übrigens: Bei uns z. B. bleiben als Pflichtprogramm das 100g-Fähnchen, die schweren weißen Kenda-Reifen und der wuchtige Race-Face-Atlas-Vorbau dran, trotz Titanteilchen und 0,5g-Feilschen am anderen Ende. Jeder wie er will.
 
Finde 100g nicht soo viel. Also 4 Eneloop Akkus wiegen auch um 100g. In dem Lumotec Gehäuse steckt ein wirklich guter Reflektor, etwas Elektronik, bei manchen auch ein Schalter. Dann braucht man eine Halterung. Also meine Philips (von der Ausleuchtung momentan immer noch beste zugelassene Radlampe wo gibt) ist deutlich schwerer.
 
Hast du auch die Safe Ride, Trifi? Ich bin von der ja etwas enttäuscht, muß die man neben der B&M direkt fahren, die ist mit ihren 40 Lux bestimmt nicht viel schlechter.

Der IQ wiegt ja allein 72g, das fand ich in Ordnung. die restlichen 28g gehen auf den Halter von R&M, den ich allerdings genial finde.

Wie gesagt, da kommen ein paar Gründe zusammen. Bangla, nun sag doch mal, welche Lampe du meinst? Diese Minidinger, die mit einer Flachbatterie (CR2032) funktionieren? Scheidet aus genannten Gründen aus. Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei. Doch angesichts von Puky & Co. bei üblichen Kinderrrädern muß man sicher kein Riese sein, wenn man eine Lampe mit 100g statt 10g bewegt. Philipp liegt mit 113cm derzeit ziemlich im Mittel, vielleicht sogar eher etwas drunter. Aber er kann halt richtig reintreten. :D

Oliver
 
Ja, hab die 80 Lux Akku Version damals gekauft als die noch recht neu war. Vorher Ixon IQ die ich immer gut fand... Die war nach der ersten Fahrt mit der Philips völlig out :D Größter Nachteil ist die kurze Laufzeit auf heller Stufe. Und die Stiftungstester bemängelten im aktuellen Test die Wasserfestigkeit und die neue Halterung. Ich habe bisher keine Probleme.

Finde die harmonische Ausleuchtung, vor allem auch in der Breite, und die absolute Helligkeit sehr beeindruckend. Die Dynamo-Variante ist wohl etwas schwächer. Getoppt wird die Lampe nur von der sehr teuren Big BANG :eek:
 
Bangla, nun sag doch mal, welche Lampe du meinst? Diese Minidinger, die mit einer Flachbatterie (CR2032) funktionieren? Scheidet aus genannten Gründen aus. Vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.

Na irgendne x-beliebige LED-Funzel ausm Supermarkt, wir haben unser vorne-hinten-Set für 7 oder 8 Euro beim Rossmann gekauft.
Flach-/Knopf-Batterie?
Keine Ahnung, war noch nicht leer, daher sind wir noch nicht in Verlegenheit gekommen, nach ner Batterie zu schauen.
Meine Petzl LED-Stirnlampe war erst nach 10 Jahren leer, tatsächlich, da gab es sogar ein Batteriefach zum Wechseln.

Irgendwie steh ich echt immer noch aufm Schlauch, welche nächtliche Monte-Carlo-Rallye oder Transalp ihr fahren wollt, für den normalen Straßenverkehr reicht doch das übliche Blink-Blink, was die tapferen Schlechtwetter-Radler auf ihrem Helm oder am Rucksack oder an der Sattelstütze (per Klettverschluss) angebracht haben!?

:confused:
 
"Blink-Blick" :D

Ich hatte ja schon länger den Verdacht: Du meinst so Mini-LED-Lichter um gesehen zu werden. Wir reden jedoch von Lampen, mit denen man auch was sieht, selbst in richtiger Finsternis, die leuchten den Weg auch aus. Klassisches Missverständnis. :)
 
Irgendwie steh ich echt immer noch aufm Schlauch, welche nächtliche Monte-Carlo-Rallye oder Transalp ihr fahren wollt, für den normalen Straßenverkehr reicht doch das übliche Blink-Blink, was die tapferen Schlechtwetter-Radler auf ihrem Helm oder am Rucksack oder an der Sattelstütze (per Klettverschluss) angebracht haben!?

:confused:

Also manchmal weiß ich nicht so richtig, ob das jetzt eine kabarettistische Einlage von dir ist oder ernst... :D Ich müßte mich jetzt schon selbst zitieren, um zu verdeutlichen, worum es mir dabei geht. Aber belassen wir es dabei, ich lese heraus, daß es für dich völlig undenkbar und ab von der Welt ist, ein Dynamo betriebenes Licht ans Fahrrad zu schrauben, weil die billigen LEDs vom Discounter es ja auch tun. Finde ich völlig in Ordnung. Für mich ist eine Fahnenstange ein Nogo - Philipp hatte eine, doch die hat er als Wurfspieß mißbraucht, die hat keine drei Tage gehalten... :D

Wir haben übrigens das Glück, einerseits relativ stadtnah zu wohnen, andererseits kaum 200m von uns aber über ein Biotop in eine naturgeschützte Moorlandschaft zu kommen, mit tollen Feldwegen. Wenn wir abends noch eine Radtour machen, dann meist dadurch. Philipp hat ja jetzt am CNOC eine Batterielampe mit einer 1 Watt LED, die macht gar nicht schlecht Licht - für Fußgänger. Für`s Rad ist die völlig überfordert. Philipp hat von Anfang an gesagt, er wolle auch so ein Licht wie wir. Hat er bald.

Echt, Trifi, ist das noch einmal solch ein Unterschied zur Dynamo betriebenen Safe Ride? Die ist immerhin auch mit 60 Lux angegeben, sie leuchtet auch gut aus, ich bin zufrieden. Doch hätte ich mir mehr erwartet im Vergleich zum IQ. Ich schätze jedoch, die Entwicklung wird da noch einige Stufen weiter gehen. Den BUM Luxos U habe ich mir auch schon angesehen, doch für 150 Teuro ist mir der Sprung nicht genug. Und Lademöglichkeit für Spielzeug brauche ich bislang nicht unterwegs.

Oliver
 
Also ist doch das hier der Grund:

Also hab ich das richtig verstanden: Diese schwere Riesenlampe bringt viel mehr Licht als so ne kleine LED-Funzel. Und bei trollivers ist "mehr Licht" entscheidend wichtig. Richtig?


Sagt´s doch gleich, dann brauch ich net so lange rumrätseln, wieso man sich so schwere Riesenlampen antut. Wenn ihr das braucht, meinetwegen...

PS: Wenn man nur den oberen Teil der Fähnchenstange verbaut, dann bleibt trotzdem noch ein Wurfspieß (der untere Teil der Fähnchenstange) übrig. ;-)
 
Ich tu mich halt mit dem Begriff "schwere Riesenlampe" angesichts des B&M Lumotec IQ schwer :D :D , aber das ist einer der Gründe. Die anderen wurden hinlänglich besprochen. Dachte ich zumindest....

Ja, Philipp hat beide Teile als Wurfspieße mißbraucht :D . Die war eh von der Oma und hätte den Weg ans Rad nicht gefunden. :D
 
Aber das Fähnchen hängt dann eigentlich zu tief und spießt auch noch ausgerechnet in Augenhöhe nach oben?! :eek: Wir fahren den Funtrailer ohne und fürs CNOC gabs erst gar kein Fähnchen :D

trolliver, ich hab die beiden Philips Geschwister nie vergleichend in natura gesehen, aber in irgendeinem Test waren mal Ausleuchtbilder dabei, und Leute die beide gefahren sind, meinen das auch, dass das Akku Modell sichtbar mehr Licht bringt. Ich hab die Lampe jetzt 3 (?) Jahre und dachte eigentlich schon, dass BUMM da mal nachzieht, bisher aber noch nix gesehen. Die IXON IQ ist ja inzwischen ein Oldie... Für den Straßenverkehr ist die Philips mehr als ausreichend, normal reicht dann die Abblendstufe. Im (stockdunklen) Wald auf breiten Wegen ist auch super. Trails sind halt wegen der STVZO gerechten Kappung oben nicht optimal zu fahren. Da müsste dann ein Lupine (oder China-Nachbau) Hirschbrenner ran :lol: Mach ich aber nicht mehr, aus Rücksicht auf andere Waldbewohner ;)
 
Mal was Neues zum Rad: Damit die Kette nicht abläuft, hatte ich schon frühzeitig an einen Rockring gedacht und war total froh, als ich einen passenden für meinen Compact-Lochkreis über Ebay Kleinanzeigen ergattern konnte. Die Ernüchterung kam mit der Waage: deutlich über 100g, das geht nicht. Er wird damit wohl nicht gleich Trial auf Mauern üben. Was bleibt? Kettenführung, aber die mag ich irgendwie nicht. Schutzringe gibt es sonst für die Kurbelgarnitur nicht oder nicht mehr. Aber Kettenblätter sieht man immer mal auf Ebay. Also zwei schöne Stronglight 36Z Kettenblätter für je 8€ ersteigert. Und dann? Zähne absägen? Abdrehen?

Ich bin kein Metaller, habe zwar eine Drechsel- aber keine Drehbank. Mein Vater auch, aber der hat auch einen Kreuzsupport dafür, Drehmeißel auch, außerdem die nötige niedrige Geschwindigkeit. Also habe ich mir eine Aufnahme für die Kettenblätter aus Holz gebastelt, auf eine Mitnehmerscheibe geschraubt, und dann ging es ans Zentrieren. Nicht so einfach, aber es hat einigermaßen geklappt.

Hier sieht man den Meißel schon in Aktion. Aufgrund der niedrigen Drehzahl sowie der kurzen Blitzbelichtungszeit erkennt man die Bewegung nicht, aber es fliegen ein paar Späne... Da meine Schrauben zum Fixieren des Blattes zu lang waren, mußte ich drei Kettenblattmuttern als Unterlegscheiben mißbrauchen. ;)

large_AbdrehenderZahnrderr.JPG


Und so sieht das Ergebnis aus:

large_Kettenschutz.JPG


Es tut mir ja schon etwas leid um die schönen Kettenblätter, aber was soll man machen... :rolleyes:

Die Ringe sind nicht 100%ig gleich geworden, doch das macht nichts, denke ich mal. Ich muß sie noch wiegen und zusammenstecken, dann kommt das Ergebnis.

Oliver
 
So. Der eine Ring wiegt 43, der andere 44g. Hätte gehofft, es sei weniger. Mal sehen.

Zusammengebaut gibt das folgendes Bild:

large_Kettenblattgarnitur2.JPG


large_Kettenblattgarnitur1.JPG


Wenn man drauf achtet, erkennt man, daß die Ringe nicht ganz konzentrisch geworden sind. Für mich weniger schlimm. Bedenklicher ist für mich die geringe Höhe. Nicht, daß die Kette dann über einen der Ringe abläuft... das werden Fahrtests zeigen, doch die stehen frühestens Mitte Oktober an. Wenn sich die Befürchtung bewahrheitet, muß ich das mit größeren Kettenblättern wiederholen.

Man erkennt außerdem, daß die Kettenblattschrauben zu lang sind. Das wußte ich zuvor schon, meine geringe Hoffnung war, daß die Muttern auch durch die Distanzhülsen passen, tun sie aber nicht. Also muß ich die Schrauben kürzen, hoffentlich geht das gut. Kürzere in rot für zwei Schutzscheiben habe ich nicht gefunden, diese sind 19,5mm lang.

Die Kurbelgarnitur selbst wollte ich eigentlich so lassen. Sie wiegt 368g, um eventuell noch eine Hohlkehle in die Rückseiten zu fräsen, fehlen mir die Voraussetzungen. Ich bin mir noch unschlüssig, ob ich sie noch polieren lasse. Es gibt Betriebe in OL, die sich auf sowas spezialisiert haben (hauptsächlich für Autofelgen), doch leider eloxiert keiner von denen. Wäre auch eine Preisfrage.

Oliver
 
Hallo Oliver

Um noch etwas Gewicht zu sparen, könntest Du ja einige Löcher reinbohren. Ist nicht schwer und da die "Kettenführungen" ja nicht belastet werden, ist der Verlust an Steifigkeit vernachlässigbar.

Viel Spaß noch beim Aufbau!

Manuel
 
Klasse, is jut jeworden :daumen: Und auf die Idee muss man auch erstmal kommen ;)

Reicht nicht eigentlich auch (bei natürlich schlechterer Optik) ein Umwerfer aus? Dazu ein Kettenblatt ohne Schalthilfen und gut ist? So fahr ich an meinem Alltagsrad (auch holprige Waldwege etc.) und es gibt keine Kettenabwürfe. Hinten 9fach, die Sitzstrebe ist aber natürlich was länger als am Kinderrad...

Dann gäbe es noch die Variante Hosenschutzring o.ä. außen und dazu innen einen Kettenabweiser. Das ist so eine Art Umwerferschelle mit Nase, die Richtung Kettenblatt orientiert wird und das Runterfallen der Kette nach innen verhindert.

Ich hab hier ne eigentlich schöne Kurbel vom Moskito inkl. Ringen liegen, aber die is mit 140 viel zu lang. Überlege, mir die kürzen zu lassen. cc scheint ja gelegentlich noch Aufträge auszuführen...
 
Hi,
Löcher sehen gut aus, würde ich auch machen. Haben wir damals schon in den 80ern bei unseren RR gemacht, da sogar am Kettenblatt. Hat immer gehalten, da war schon Belastung drauf.
Aber warum macht ihr euch so ne Arbeit mit den hässlichen Scheiben?
Ne Kettenführung oben tut´s doch locker und ist noch leichter.
Ihr fahrt doch selbst am MTB nicht so Teile, oder?
Gruss M

Hallo Oliver

Um noch etwas Gewicht zu sparen, könntest Du ja einige Löcher reinbohren. Ist nicht schwer und da die "Kettenführungen" ja nicht belastet werden, ist der Verlust an Steifigkeit vernachlässigbar.

Viel Spaß noch beim Aufbau!

Manuel
 
Vielen Dank zusammen! Wie gesagt, ich mag Kettenführungen nicht, rein optisch. Dann schon lieber solch häßliche Scheiben.... :D Sonst hätte ich eine Bionicon mit 20g verbaut. Hosenschutzring habe ich gesucht, aber nicht gefunden. Auch nicht lokal in vielen Läden.

Umwerfer kommt dran, wenn Philipp ihn braucht, ohne Funktion.... neee. Ich habe schon ein 44er, wenn er mault, es ginge nicht schnell genug, sowie eine Suchmaschine nach einem 24er, wenn er in die Gegenrichtung mault. :D

Bohren wäre mein nächstees Anliegen gewesen. 10 5mm Bohrungen an den Kurbelarmenden.... Gut daß ich mir mein Holzstück aufbewahrt habe, wegen des Kreismittelpunkts... ;)

Oliver
 
Achso: die Distanzhülsen sind falsch. Sie sind für das kleine Kettenblatt im 58er Lochkreis, wofür immer man die brauchen soll. Daß die Shops auch immer so spärliche Informationen liefern.... grrrr. Ich habe bislang einen einzigen Shop für den richtigen Durchmesser (innen 10mm) gefunden, da gibt's die auch nur in 1mm Dicke, so daß ich davon 15 Stück nehmen müßte. Kennt jemand noch andere Bezugsquellen?

Oliver

EDIT: gefunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Lochung der Kettenablaufschutzringe war dran. Vieeel Fleißarbeit für ein paar Gramm (zwei mal 11, einmal ganze 3g), na ja... ;) Man könnte aber auf den Geschmack kommen :) Mal überlegen, was man noch so alles lochen kann... irgendwie muß ich den superschweren Scheinwerfer ja wieder wettmachen. :D Was aber mache ich mit den 300g vom Dynamo? Rahmen lochen? Immerhin gibt es Gitterrohrrahmen...

large_KettenblattundCo.jpg


Oliver
 
Vielen Dank nachträglich, Taurus.

Nachtschicht. Zeit für ein Update. Das Zentrieren habe ich vor mir hergeschoben, solch verwurstete Ergebnisse nach dem Aufspeichen ohne Zentrieren hatte ich wirklich noch nie. Allerdings ging es dann doch relativ gut - bis auf die Tatsache, daß ich das Hinterrad 2-3mm versetzt zentriert hatte... da hatte sich wohl ein Arm des Zentrierständers nicht korrekt bewegt. Das zu korrigieren ist eine ganz schöne Kurbelei, geht allerdings ohne großes Nachzentrieren.

Außerdem ist die Gabel ja da, nach einer Reinigung und nach Entfernen der originalen Cantischrauben sowie des originalen Gabelkonus konnte ich sie einbauen. Und noch so ein paar Dinge. Weil ich keine Lust mehr auf den engen Heizungskeller hatte, bin ich zwischenzeitlich ins Eßzimmer umgezogen und habe mich da breit gemacht. Viel bessere Versorgungslage... ;) Meine Frau: "Ach du lieber Himm... oh! Das sieht ja schön aus!" :love: Gebremst hat mich nun, daß ich entgegen meiner Annahme keine Bremsinnenzüge mehr vorrätig hatte. Wie kann mir sowas passieren? Dan ganzen Krempel kann ich natürlich gleich wieder in den Heizungskeller schaffen... Übrigens geht Phillipp da wirklich nicht rein, er hat noch nichts gesehen.

Hier nun ein erstes Aufbaubild als MTB. Fast zu schade, weiterzumachen... aber in der Stadt ist die übrige Ausrüstung einfach praktischer. Das Bike wiegt, wie der unten stehenden Tabelle zu entnehmen ist, als reines MTB 6755g, ein guter Wert. Den Nabendynamo habe ich da rausgerechnet, eine Nabe mit 60g ist wie auch eine Felge und Speichen bereits vorhanden, für kommende Ausflüge in die Berge.
large_2013-10-25-02h04m26-RadalsMTBII.jpg


Hier ein Bild vom Tretlagerbereich. Erstmals richtig zusammengebaut. Vermutlich könnte ich auf die Scheiben verzichten, doch mag ich die Optik, auch wenn die Guards zu klein geworden sind, wie man an der Kette sieht. Die Kurbel habe ich noch polieren lassen. Und die Kette hält vom Gewicht her nicht, was KMC verspricht, die hier wiegt 257g, gekürzt 209g, ich könnte noch zwei Glieder herausnehmen.
large_2013-10-25-02h04m43-Tretlager.jpg


Hier sieht man, wie schmal die Felge von Kinlin ist. Ich mag die Optik von schmaler Felge mit breiten Reifen, das macht die Reifen höher. Probleme mit dem Reifendurchgang am Hinterbau habe ich nicht.
large_2013-10-25-02h06m15-FelgeundReifen.jpg


Die Bremse von AEST. Und ich muß sagen: sie ist wirklich fummelig zu montieren. Zudem war sie im Karton falsch zusammengesetzt. Bin gespannt auf die Einstellbarkeit, am Hinterrad ist es sehr eng.
large_2013-10-25-02h05m56-Bremse.jpg


Nabendynamo ist angeschlossen und gibt Strom. Die Spannachsen von AEST sind zu lang, müssen noch gekürzt werden. Das habe ich noch nie erlebt. Muß man dabei etwas beachten wegen gerolltem Gewinde? Ich würde sie, wie auch Titanschrauben, einfach abflexen.
large_2013-10-25-02h05m31-VorderradII.jpg


Schaltung. Die Schaltaußenhüllen sind aluummantelt, daher das niedrige Gewicht. Montage problemlos. Allerdings wirklich sehr hohe Schaltkräfte beim Runterschalten. Ich bin gespannt, ob Philipp das hinkriegt.
large_2013-10-25-02h05m07-Schaltwerk.jpg


Und hier die Gewichte. Jene für die Stadt (Gepäckträger, Bleche etc.) habe ich hier rausgenommen, die kommen in der nächsten Auflistung. Ein paar Angaben haben sich seit der letzten Liste leicht geändert, weil hier und da gekürzt wurde.
medium_Tabelle2PhilippsRadKopie.jpg


Oliver
 
Zurück