Also allgemein nochmals:
Ich habe mich vor ca 2 oder 3 Jahren bezüglich der FSME-Impfung gegen Hirnhautentzündung nach Zeckkenbiß mit einem Arzt und Immunologen unterhalten.
Dieser hielt die FSME-Impfung für gefährlicher als eine event.Infektion.
Der Hersteller dieses Präparates sucht natürlich nach einem Markt für sein Mittel und läßt in Praxiswartezimmern schöne Gefahrengebietskarten aufhängen, welche fast jedes Jahr ausgeweitet werden.
Der behandelnde Arzt verdient an der Verabreichung, da privat und voll zu bezahlen, natürlich bereitwillig zusätzlich. So die Aussage des Immunologen. Punkt. Und der Immunologe sollte es als behandelnder Arzt von IMPFSCHÄDEN wohl am besten wissen.
Die eigentliche Gefahr lauert hier:
3 Zecken-Borreliose (Lyme-Krankheit)
Die Schildzecke Ixodes ricinus (Holzbock) befällt in ganz Deutschland den Menschen und viele seiner Haustiere. Es handelt sich um eine sog. dreiwirtige Zecke, die sowohl als Larve, als Nymphe und als Adultstadium Blut bei unterschiedlichen Wirten saugt. Nach jeder Blutmahlzeit, bei der sie aus ihren Wirten Erreger aufnehmen kann, lässt sie sich auf den Boden fallen und häutet sich zum jeweils nächsten Stadium. Beim folgenden Saugakt können dann diese Erreger weiter gegeben werden. Wie sich in den letzten 15 Jahren immer häufiger zeigte, sind alle Stadien dieser Zeckenart in der Lage, weltweit das Bakterium Borrelia burgdorferi zu übertragen. Dieser Erreger, der eine spiralige Gestalt (Spirochaetentyp) aufweist und in Zellen (u.a. Nerven) eindringen kann, führt zu einer signifikanten Erkrankung (Zecken bzw. Lyme-Borreliose), die in drei Phasen verläuft, und zwar gleichermaßen beim Menschen und seinen Haustieren (Hund, Katze, Pferd etc.). Die erste Phase beginnt mit einer starken Rötung der Stichstelle. Diese Rötung kann sich stark ausdehnen, abblassen und zudem wandern. Diese als Rosacea- bzw. Erythema migrans bezeichnete Phase kann bis sechs Wochen andauern. Danach tritt bei einem Teil der Patienten die zweite (chronische) Phase ein, die durch Lähmungen von Gesichtsnerven, Abgeschlagenheit, gichtartigen Schmerzen und Anschwellen der Gelenke (Lahmen der Tiere) oder gar Herz-Rhythmusstörungen gekennzeichnet ist. Diese Symptome können sich verlieren, rezidivieren aber im allgemeinen. Wieder bei einem Teil dieser Patienten kommt es zwei Jahre nach der Infektion zum Befall des Gehirns mit zunehmender Schädigung der zerebralen Funktionen. Als Therapie erwiesen sich die Gabe hoher Dosen von Antibiotika nur in den ersten Wochen als befriedigend. Danach sind die Schäden bereits eingetreten bzw. die Bakterien liegen in Nervenzellen und sind den Antibiotika nicht mehr in ausreichendem Maße zugänglich. Daher kommt der schnellen Entfernung einer Zecke hohe Priorität zu. In den ersten Stunden werden nämlich keine Erreger übertragen, weil die Speicheldrüsenzellen noch nicht voll entwickelt sind. Die Entfernung der Zecken sollte stets mit Hilfe einer spitzen Pinzette (durch Erfassen des in der Haut steckenden Rüssels) erfolgen. Ein Quetschen oder auch die Betäubung der Zecken mit Öl, Alkohol etc. ist unbedingt zu vermeiden, weil auf diese Weise ungewollt Erreger in die Haut gelangen können. Die Borreliose-Bakterien, die in Nagern und anderen Tieren ihr Reservoir haben und die im Zeckenweibchen in die Eier gelangen, treten in Deutschland in drei Varianten auf, die sich zudem noch von denen in den USA unterscheiden. Aus den dort vorhandenen Stämmen ist es gelungen, ein Oberflächenprotein zu isolieren, zu charakterisieren, zu sequenzieren und erfolgreich als Vakzin einzusetzen - allerdings nicht mit völlig durchschlagendem Erfolg. Dieser Impfstoff eignet sich zudem nicht für einen Schutz gegen die europäischen Varianten von S. burgdorferi. Hier hat zwar ein Impfstoff den Test bei Mäusen mit einiger Hoffnung überstanden, aber es wird noch Jahre dauern, bis ein effektiver Schutz für Menschen besteht. Daher haben zur Zeit die Aufklärung der Menschen, die schnelle Zeckenentfernung und die möglichst rasche Behandlung mit Antibiotika entscheidende Bedeutung bei der Vermeidung einer Borreliose. Dass das Infektionsrisiko nicht zu unterschätzen ist, ergibt sich aus den Befunden, dass in vielen Gebieten 20 bis 40% der Zecken und Mäuse mit Borrelien befallen waren.
Gegen Zecken und unsachgemäße Entfernung dieser gibt es in jeder Apotheke spezielle Zeckenzangen.
Ich verwende, wenns ganz schlimm kommt, das da:
www.nobite.com
Hat sich selbst in den Tropen BESTENS bewährt.
(bei Autan haben die Stechviecher in Indonesien nur gelacht. Nach dem Motto: verwende Autan und das Stechvieh greift an)