Adrenalino
Hawaii 20xx?
Nach - hunderten? - von Mails habe ich heute - oh Wunder - meine allererste ( !!!!! ) Antwort bekommen, man lese und staune.
Wollen die uns verarschen? Hier der Text, es kommt mir so vor als ob die Mails der vergangenen Wochen einfach zusammengeschnippelt wurden:
Sehr geehrter Bikerfreund des Trentino,
wir haben Ihre Mitteilung gemeinsam mit vielen anderen bezüglich der Ausübung des Mountainbikesports in unserer Region erhalten. Besonders viele Nachrichten erreichten uns von Besuchern des Gebiets um den Gardasee. Zuallererst sind wir über diesen Interessensbeweis und die Würdigung unseres sportlichen Tourismusangebots natürlich sehr glücklich und können nur versichern, dass uns diese enorme Anzahl von E-Mails vor allem dazu antreibt, unsere Arbeit mit noch mehr Präzision und Ausgewogenheit zu erfüllen, um auf diese Weise der so demonstrierten Bedeutung des Mountainbikesports im Trentino und seinen vielen Anhängern gerecht zu werden.
Eine wichtige Einleitung und anschließend einige genauere und hoffentlich klare Erläuterungen, die darauf abzielen, die Dinge nach einigen Tagen ungerechtfertigter Panikmache wieder zurechtzurücken. In dieser Zeit ging nämlich ein wahres Medien-Tamtam durch die Websites, das allerdings mehr mit den Emotionen des Gehörten, als mit den wirklichen Tatsachen zu tun hatte.
Im Trentino muss niemand, weder heute noch morgen, bei der Ausübung des Mountainbikesports vor Verbotsregelungen oder Einschränkungen kapitulieren: Diese Tatsache kann unter anderem auch von Hunderten Radsportfans bestätigt werden, die auch die letzten Tage der Saison auf den Trassen des Gebiets der Basso Sarca oder des Ledrotals genießen.
Die Autonome Provinz von Trient hat in Zusammenarbeit mit Fachleuten, dem SAT (Tridentiner Alpenverein) - Sektion des italienischen Alpenvereins, welche für die Instandhaltung der Alpenwege zuständig ist - sowie den Gemeinden des Trentino die Prüfung einer Reihe von Vorschriften eingeleitet (diese werden in ihrer definitiven Fassung wahrscheinlich erst ab Sommer 2007 gültig). Ziel ist der Schutz der sensibelsten Gebiete unserer Hochgebirgswelt entlang der kritischsten Strecken der Gebirgswege, die sich vorwiegend in den hoch gelegenen Regionen befinden. Dies dient dem Zweck, im Interesse von allen - uns Einwohnern, den Gästen, den Sportlern, den Bikern aber vor allem unseren Kindern - eine Gesamtqualität unserer Umwelt zu garantieren und die besonders gefährdeten Gebiete im größtmöglichen Ausmaß vor Umweltschäden zu bewahren.
Auf diese Weise soll die unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Montainbikens (Downhill, Freeride) auf diesen Gebirgswegen verhindert werden. Diese sind vor allem in einer Höhe von 1800/2000 Metern, wo die Vegetation unter großen Schwierigkeiten in einem äußerst fragilen und empfindlichen Mikroklima wächst, besonders anfällig für Beschädigungen.
Wie kann dieses sicherlich von allen geteilte Ziel erreicht werden? Sicherlich nicht durch eine Verbotspolitik, sondern durch Vertrauen auf die Selbstkontrolle, das Verantwortungsbewusstsein und den Gemeinsinn eines jeden Naturliebhabers und natürlich auch jedes Mountainbikers. Nicht zu vergessen ist dessen Bereitschaft für ein friedliches Zusammenleben mit den Wanderern, die als Besucher der Bergregion die gleichen Rechte besitzen.
Über zwei Parameter (20% Steigung und Platzbedarf des Mountainbikes quergestellt), die vom Team der Fachleute überprüft wurden, ist besonders viel diskutiert worden. Diese Hypothesen dienten zur Erstellung eines vorstellbaren und objektiven Maßes, um damit einen physischen Raum darzustellen (bei einer eventuellen Begegnung zwischen Wanderer und Biker) sowie als Bezugnahme auf die Bodenverhältnisse. Vor allem bei den langen steilen Abfahrten, bei denen stark gebremst werden muss, graben die Räder des Mountainbikes tiefe Rillen in den Boden, die dann bei Regen zu richtigen Erosionen führen.
Es ist klar, dass unser Ziel ohne die tatkräftige und überzeugte Mitarbeit der Biker nicht erreicht werden kann: Aus diesem Grund möchten wir anstelle einer Verbotspolitik durch die Einbeziehung des italienischen Radsportverbands und anderer qualifizierter Gesprächspartner und Kenner des Mountainbikephänomens eine gemeinsame Befürwortung dieser Entscheidungen erreichen.
Wir befinden uns daher noch immer in der Phase der Vorschläge und Überprüfungen, die mit den verschiedenen zuständigen Stellen des Gebiets ausgearbeitet werden müssen. Wer also das Trentino im Sattel eines Mountainbikes erkunden möchte, kann auch weiterhin völlig beruhigt sein (und ist natürlich herzlich willkommen). Es erwarten ihn mehr als 6000 km für den Verkehr gesperrte Waldwege, 200 auch als Singletrack markierte Trassen, die jeden Frühling hergerichtet werden oder die Routen der großen Überquerungen von Tal zu Tal (an erster Stelle steht hier die Transalp Challenge) und die Strecken der internationalen Treffen (vom Nontal ins Ledrotal, in den Dolomiten des Fassatals und von San Martino).
Hören Sie also nicht auf die auf unangemessene Weise vorgebrachte Panikmache und planen Sie ruhig Ihre Fahrten für das kommende Frühjahr. Sie können sicher sein, dass Sie wie immer herzlich empfangen werden, um in einem idealen Ambiente Ihre liebste Sportart auszuüben.
Tiziano Mellarini
Landesrat für Tourismus
Autonome Provinz Trient
.....sülz.......
Wat soll man davon halten?
Wollen die uns verarschen? Hier der Text, es kommt mir so vor als ob die Mails der vergangenen Wochen einfach zusammengeschnippelt wurden:
Sehr geehrter Bikerfreund des Trentino,
wir haben Ihre Mitteilung gemeinsam mit vielen anderen bezüglich der Ausübung des Mountainbikesports in unserer Region erhalten. Besonders viele Nachrichten erreichten uns von Besuchern des Gebiets um den Gardasee. Zuallererst sind wir über diesen Interessensbeweis und die Würdigung unseres sportlichen Tourismusangebots natürlich sehr glücklich und können nur versichern, dass uns diese enorme Anzahl von E-Mails vor allem dazu antreibt, unsere Arbeit mit noch mehr Präzision und Ausgewogenheit zu erfüllen, um auf diese Weise der so demonstrierten Bedeutung des Mountainbikesports im Trentino und seinen vielen Anhängern gerecht zu werden.
Eine wichtige Einleitung und anschließend einige genauere und hoffentlich klare Erläuterungen, die darauf abzielen, die Dinge nach einigen Tagen ungerechtfertigter Panikmache wieder zurechtzurücken. In dieser Zeit ging nämlich ein wahres Medien-Tamtam durch die Websites, das allerdings mehr mit den Emotionen des Gehörten, als mit den wirklichen Tatsachen zu tun hatte.
Im Trentino muss niemand, weder heute noch morgen, bei der Ausübung des Mountainbikesports vor Verbotsregelungen oder Einschränkungen kapitulieren: Diese Tatsache kann unter anderem auch von Hunderten Radsportfans bestätigt werden, die auch die letzten Tage der Saison auf den Trassen des Gebiets der Basso Sarca oder des Ledrotals genießen.
Die Autonome Provinz von Trient hat in Zusammenarbeit mit Fachleuten, dem SAT (Tridentiner Alpenverein) - Sektion des italienischen Alpenvereins, welche für die Instandhaltung der Alpenwege zuständig ist - sowie den Gemeinden des Trentino die Prüfung einer Reihe von Vorschriften eingeleitet (diese werden in ihrer definitiven Fassung wahrscheinlich erst ab Sommer 2007 gültig). Ziel ist der Schutz der sensibelsten Gebiete unserer Hochgebirgswelt entlang der kritischsten Strecken der Gebirgswege, die sich vorwiegend in den hoch gelegenen Regionen befinden. Dies dient dem Zweck, im Interesse von allen - uns Einwohnern, den Gästen, den Sportlern, den Bikern aber vor allem unseren Kindern - eine Gesamtqualität unserer Umwelt zu garantieren und die besonders gefährdeten Gebiete im größtmöglichen Ausmaß vor Umweltschäden zu bewahren.
Auf diese Weise soll die unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Montainbikens (Downhill, Freeride) auf diesen Gebirgswegen verhindert werden. Diese sind vor allem in einer Höhe von 1800/2000 Metern, wo die Vegetation unter großen Schwierigkeiten in einem äußerst fragilen und empfindlichen Mikroklima wächst, besonders anfällig für Beschädigungen.
Wie kann dieses sicherlich von allen geteilte Ziel erreicht werden? Sicherlich nicht durch eine Verbotspolitik, sondern durch Vertrauen auf die Selbstkontrolle, das Verantwortungsbewusstsein und den Gemeinsinn eines jeden Naturliebhabers und natürlich auch jedes Mountainbikers. Nicht zu vergessen ist dessen Bereitschaft für ein friedliches Zusammenleben mit den Wanderern, die als Besucher der Bergregion die gleichen Rechte besitzen.
Über zwei Parameter (20% Steigung und Platzbedarf des Mountainbikes quergestellt), die vom Team der Fachleute überprüft wurden, ist besonders viel diskutiert worden. Diese Hypothesen dienten zur Erstellung eines vorstellbaren und objektiven Maßes, um damit einen physischen Raum darzustellen (bei einer eventuellen Begegnung zwischen Wanderer und Biker) sowie als Bezugnahme auf die Bodenverhältnisse. Vor allem bei den langen steilen Abfahrten, bei denen stark gebremst werden muss, graben die Räder des Mountainbikes tiefe Rillen in den Boden, die dann bei Regen zu richtigen Erosionen führen.
Es ist klar, dass unser Ziel ohne die tatkräftige und überzeugte Mitarbeit der Biker nicht erreicht werden kann: Aus diesem Grund möchten wir anstelle einer Verbotspolitik durch die Einbeziehung des italienischen Radsportverbands und anderer qualifizierter Gesprächspartner und Kenner des Mountainbikephänomens eine gemeinsame Befürwortung dieser Entscheidungen erreichen.
Wir befinden uns daher noch immer in der Phase der Vorschläge und Überprüfungen, die mit den verschiedenen zuständigen Stellen des Gebiets ausgearbeitet werden müssen. Wer also das Trentino im Sattel eines Mountainbikes erkunden möchte, kann auch weiterhin völlig beruhigt sein (und ist natürlich herzlich willkommen). Es erwarten ihn mehr als 6000 km für den Verkehr gesperrte Waldwege, 200 auch als Singletrack markierte Trassen, die jeden Frühling hergerichtet werden oder die Routen der großen Überquerungen von Tal zu Tal (an erster Stelle steht hier die Transalp Challenge) und die Strecken der internationalen Treffen (vom Nontal ins Ledrotal, in den Dolomiten des Fassatals und von San Martino).
Hören Sie also nicht auf die auf unangemessene Weise vorgebrachte Panikmache und planen Sie ruhig Ihre Fahrten für das kommende Frühjahr. Sie können sicher sein, dass Sie wie immer herzlich empfangen werden, um in einem idealen Ambiente Ihre liebste Sportart auszuüben.
Tiziano Mellarini
Landesrat für Tourismus
Autonome Provinz Trient
.....sülz.......
Wat soll man davon halten?