Neues Gesetz in Trentino: eine Schande

Nach - hunderten? - von Mails habe ich heute - oh Wunder - meine allererste ( !!!!! ) Antwort bekommen, man lese und staune.

Wollen die uns verarschen? Hier der Text, es kommt mir so vor als ob die Mails der vergangenen Wochen einfach zusammengeschnippelt wurden:

Sehr geehrter Bikerfreund des Trentino,


wir haben Ihre Mitteilung – gemeinsam mit vielen anderen – bezüglich der Ausübung des Mountainbikesports in unserer Region erhalten. Besonders viele Nachrichten erreichten uns von Besuchern des Gebiets um den Gardasee. Zuallererst sind wir über diesen Interessensbeweis und die Würdigung unseres sportlichen Tourismusangebots natürlich sehr glücklich und können nur versichern, dass uns diese enorme Anzahl von E-Mails vor allem dazu antreibt, unsere Arbeit mit noch mehr Präzision und Ausgewogenheit zu erfüllen, um auf diese Weise der so demonstrierten Bedeutung des Mountainbikesports im Trentino und seinen vielen Anhängern gerecht zu werden.

Eine wichtige Einleitung und anschließend einige genauere und hoffentlich klare Erläuterungen, die darauf abzielen, die Dinge nach einigen Tagen ungerechtfertigter Panikmache wieder zurechtzurücken. In dieser Zeit ging nämlich ein wahres „Medien-Tamtam“ durch die Websites, das allerdings mehr mit den Emotionen des Gehörten, als mit den wirklichen Tatsachen zu tun hatte.

Im Trentino muss niemand, weder heute noch morgen, bei der Ausübung des Mountainbikesports vor Verbotsregelungen oder Einschränkungen kapitulieren: Diese Tatsache kann unter anderem auch von Hunderten Radsportfans bestätigt werden, die auch die letzten Tage der Saison auf den Trassen des Gebiets der Basso Sarca oder des Ledrotals genießen.

Die Autonome Provinz von Trient hat in Zusammenarbeit mit Fachleuten, dem SAT (Tridentiner Alpenverein) - Sektion des italienischen Alpenvereins, welche für die Instandhaltung der Alpenwege zuständig ist - sowie den Gemeinden des Trentino die Prüfung einer Reihe von Vorschriften eingeleitet (diese werden in ihrer definitiven Fassung wahrscheinlich erst ab Sommer 2007 gültig). Ziel ist der Schutz der sensibelsten Gebiete unserer Hochgebirgswelt entlang der kritischsten Strecken der Gebirgswege, die sich vorwiegend in den hoch gelegenen Regionen befinden. Dies dient dem Zweck, im Interesse von allen - uns Einwohnern, den Gästen, den Sportlern, den Bikern aber vor allem unseren Kindern - eine Gesamtqualität unserer Umwelt zu garantieren und die besonders gefährdeten Gebiete im größtmöglichen Ausmaß vor Umweltschäden zu bewahren.

Auf diese Weise soll die unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Montainbikens (Downhill, Freeride) auf diesen Gebirgswegen verhindert werden. Diese sind vor allem in einer Höhe von 1800/2000 Metern, wo die Vegetation unter großen Schwierigkeiten in einem äußerst fragilen und empfindlichen Mikroklima wächst, besonders anfällig für Beschädigungen.

Wie kann dieses sicherlich von allen geteilte Ziel erreicht werden? Sicherlich nicht durch eine Verbotspolitik, sondern durch Vertrauen auf die Selbstkontrolle, das Verantwortungsbewusstsein und den Gemeinsinn eines jeden Naturliebhabers und natürlich auch jedes Mountainbikers. Nicht zu vergessen ist dessen Bereitschaft für ein friedliches Zusammenleben mit den Wanderern, die als Besucher der Bergregion die gleichen Rechte besitzen.

Über zwei Parameter (20% Steigung und Platzbedarf des Mountainbikes quergestellt), die vom Team der Fachleute überprüft wurden, ist besonders viel diskutiert worden. Diese Hypothesen dienten zur Erstellung eines vorstellbaren und objektiven Maßes, um damit einen physischen Raum darzustellen (bei einer eventuellen Begegnung zwischen Wanderer und Biker) sowie als Bezugnahme auf die Bodenverhältnisse. Vor allem bei den langen steilen Abfahrten, bei denen stark gebremst werden muss, graben die Räder des Mountainbikes tiefe Rillen in den Boden, die dann bei Regen zu richtigen Erosionen führen.

Es ist klar, dass unser Ziel ohne die tatkräftige und überzeugte Mitarbeit der Biker nicht erreicht werden kann: Aus diesem Grund möchten wir anstelle einer Verbotspolitik durch die Einbeziehung des italienischen Radsportverbands und anderer qualifizierter Gesprächspartner und Kenner des Mountainbikephänomens eine gemeinsame Befürwortung dieser Entscheidungen erreichen.

Wir befinden uns daher noch immer in der Phase der Vorschläge und Überprüfungen, die mit den verschiedenen zuständigen Stellen des Gebiets ausgearbeitet werden müssen. Wer also das Trentino im Sattel eines Mountainbikes erkunden möchte, kann auch weiterhin völlig beruhigt sein (und ist natürlich herzlich willkommen). Es erwarten ihn mehr als 6000 km für den Verkehr gesperrte Waldwege, 200 auch als „Singletrack“ markierte Trassen, die jeden Frühling hergerichtet werden oder die Routen der großen Überquerungen von Tal zu Tal (an erster Stelle steht hier die Transalp Challenge) und die Strecken der internationalen Treffen (vom Nontal ins Ledrotal, in den Dolomiten des Fassatals und von San Martino).

Hören Sie also nicht auf die auf unangemessene Weise vorgebrachte Panikmache und planen Sie ruhig Ihre Fahrten für das kommende Frühjahr. Sie können sicher sein, dass Sie wie immer herzlich empfangen werden, um in einem idealen Ambiente Ihre liebste Sportart auszuüben.


Tiziano Mellarini
Landesrat für Tourismus
Autonome Provinz Trient


.....sülz.......

Wat soll man davon halten?
 
dertutnix schrieb:
kann die aussage jemand bestätigen, dass in dem gesetz und der näheren ausformulierung irgendwo was steht, dass ausschliesslich wege über 1.800 n.n. vpn den sperrungen betroffen wären?
Wo hast Du diese Aussage her? Wenn aus dem Interview mit Mellarini: Ihn habe ich jedenfalls so verstanden, dass er die 1800--2000 Meter nur als Grenze zum "Hochgebirge" genannt hat, wo die Vegetation empfindlich sei und die Wege erosionsgefährdeter. Demnach mache ein Bikeverbot dort besonders Sinn. Auf eine Freigabe aller Wege unter 1800 Meter zu kommen ist gewagt. Zumal da ja wieder andere Argumente kommen (Schutz der Wanderer)...

M.A.T. schrieb:
Im Trentino gibt es sicher tausende von Trails, die könnt ihr nicht alle lückenlos erfassen. Was ist, wenn ihr einen Trail überseht? Nicht alle haben Markierungen.
Grundsätzlich finde ich auch, dass es ein Akt vorrauseilenden Gehorsams ist.
Kaum. Den Sinn der Positivliste sehe ich (zumindest) nicht darin, dass sie dem Biker ein Katalog sein soll, in dem er jedesmal nachschauen muss. Sondern sie soll einfach Schluss machen mit der Interpretiererei. Wenn aus dem Gesetz in Verbindung mit dem Protokoll klar hervorgeht, dass ein Trail steiler 20% oder schmaler als ca. 1.80m gesperrt wird (vorbehaltlich eigens genehmigter Ausnahmen), Herr Mellarini und andere aber etwas völlig Anderes erzählen, dann muss eine der Quellen falsch sein. An konkreten Beispielen könnte man das festklopfen.

Es wäre gut, wenn zu dieser Liste durchaus nicht nur "Klassiker", auf die viele ein Auge haben, enthält, sondern auch einige abgelegene aus dem gesamten Trentin, mit der expliziten Aussage, dass das nur Beispiele sind und keine Wunschliste. Vollständigkeit wäre unnötig und ggf. sogar kontraproduktiv.
 
ich hab das von Adreanlino zitierte mail auch erhalten, wortwörtlich. netter serienbrief, gefüllt mit allgemeinen phrasen zur beruhigung der gemüter. :o

aber immerhin wird er an einer stelle doch etwas konkreter:
Adrenalino schrieb:
Auf diese Weise soll die unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Montainbikens (Downhill, Freeride) auf diesen Gebirgswegen verhindert werden.
aha. danke für die pauschale und negative bewertung eines ganzen teilbereichs des bikesports... :rolleyes:

angesichts der tatsache, dass ich trotz mehreren wochen bikeferien am lago auf den harten, technisch anspruchsvollen trails (601, dalco usw.) so gut wie keine andern biker (und im übrigen auch so gut wie keine wanderer) angetroffen habe, frage ich mich doch etwas, was steckt wirklich dahinter?
hab ich ganz zufällig in all den jahren die in bezug auf naturschutz und konfliktpotential mit wanderern wirklich heiklen trails verpasst?
oder wo bittesehr findet diese 'unkontrolliere ausweitung? statt?

oder gehts möglicherweise gar nicht "nur" um fr/dh? immerhin ist der in diesem gesetz verwendete ansatz (fahrradbreite und 20% gefälle) jedenfalls völlig untauglich, um die freerider und downhiller "auszusieben", von dieser regelung wäre wohl jeder biker betroffen, wenn er sich nicht grad ausschliesslich auf forststrassen beschränkt. (und deswegen fährt keiner ins trentino)

aber was solls... vor jahren, als die ersten bikeverbote um arco rum aufkamen, hab ich auf der suche nach alternativen festgestellt, dass der spruch "warum in die ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah" durchaus für freeride in der schweiz gelten darf. mittlerweile kenne ich diesseits der landesgrenzen eine ansehnliche anzahl von trails, die den besten gardaseetrails mehr als nur das wasser reichen können.
von daher sag ich mir, wenn die mich nicht mehr wollen, fahr ich da halt nicht mehr hin, fertig. dann lass ich mein geld lieber in der schweizer bergbeiz meines vertrauens liegen... ;) da bin ich nämlich willkommen, und das ist mir auch was wert.

gruss pat :D
 
ekkko schrieb:
Wir müssen weitermachen.
Auch wenn manche hier meinen, Gardasee, was soll's, es gibt genug andere Reviere... Mögen sie von mir aus Recht damit haben. Aber sie irren sich, wenn sie meinen, daß dieses Beispiel nicht Schule machen könnte. Zumal dies nicht irgendein Revier ist, sondern das psychologische MTB-Herz Europas.

Ja, bitte weitermachen. Sonst fallen die ganze Biketouristen über unsere Reviere her. Nauders ist ja jetzt schon bald so ein SchickiMicki-In-Spot wie der Lago.
Ihr am Lago, wir im Rest der Alpen. So wars gut und so wärs in Zukunft auch gut.
 
... und wenn dann da, wohin alle ausweichen, das gleiche passiert, dann weichen wir weiter aus. bis wir wieder bei uns vor der haustür stehen....

und dann?
 
carmin schrieb:
Wo hast Du diese Aussage her?

aus der mountain bike:
„Panikmache“, sagt dazu Tiziano Mellarini, Assessor für Tourismus im Trentino. Lediglich die „unkontrollierte Ausweitung der übertriebensten und extremsten Arten des Mountainbikens“ solle auf Gebirgswegen in einer Höhe von über 1800 Metern verhindert werden. Dort nämlich, so Mellarini, wachse die Vegetation unter großen Schwierigkeiten in einem „äußerst fragilen und empfindlichen Mikroklima“ und sei deshalb „besonders anfällig für Beschädigungen“.


carmin schrieb:
Auf eine Freigabe aller Wege unter 1800 Meter zu kommen ist gewagt ...
da hast du nicht unrecht, aber es steht einfach so da ...


carmin schrieb:
Demnach mache ein Bikeverbot dort besonders Sinn.

warum? wir reden hier ja von wegen und nicht vom fahren abseits der wege!
wenn es um erkennbare/nachvollziehbare/erklärbare ... ökologische gründe geht, soll man bitte die konsequenz ziehen und das gebiet komplett sperren!
in diesem zusammenhang immer den brione zu bringen, ist einfach peinlich! biotop?!?? bis zur mitte vom hang bauen sie oliven an (inkl schädlingsbekämpfung!) und oben steht eine monströse antennenanlage inkl der kompletten beschickung und versorgung! und dann sollte man doch bitte auch klar machen, dass es sogar von offizieller seite einen ausgewiesenen bikeweg gibt, der sicher nur einen kurzen trailanteil besitzt, aber dennoch beworben wird!


carmin schrieb:
... Zumal da ja wieder andere Argumente kommen (Schutz der Wanderer)...
altbekanntes thema, brauchen wir wohl nicht wieder aufwärmen. deswegen wundert es mich ja auch nicht, dass sie die wege nicht wegen der konflikte sperren, sondern zum schutze der biker. das lässt sich doch hervorragend verkaufen.

in dem zusammenhang mal gedanken über hotspots am lago:

ponale (v.a. im umgebauten weg von riva bis zur gabelung)

pianaura (ausschliesslich auf höhe der kletterfelsen im untersten bereich, wobei es hier eine wunderbare alternative gibt, also die weiterfahrt durch die kalkabraumhalde und dann "kletterfelsenregion" sinnvoll umgangen werden könnte)

brione? eigentlich nicht

baldo-flanke (von der gondel die komplette schulter richtung norden, ist aber für biker ausser einer fantastischen aussicht unter radspezifischen gesichtspunkten "nicht besonders wertvoll", tw der weg unterhalb der gondel)

weitere vorschläge, bitte auch von den dolomiten und der brenta etc
 
bluemuc schrieb:
warum machst du dann werbung dafür???
es ist eh schon zu spät. Die Spähtrupps haben ihre Duftmarken gesetzt, das Hochgejubele in der Bikezeitschriften ist ohrenbetäubend und die Horden fallen ein. Da kannste nichts mehr machen. Wie die Heuschrecken.
Und SchickiMicki-In-Spot ist an sich keine Werbung. Das ist eine Warnung wie z.B. Alpen-Pass-verstopft-mit-holländischen-Wohnwagengespannen.
 
pat schrieb:
angesichts der tatsache, dass ich trotz mehreren wochen bikeferien am lago auf den harten, technisch anspruchsvollen trails (601, dalco usw.) so gut wie keine andern biker (und im übrigen auch so gut wie keine wanderer) angetroffen habe, frage ich mich doch etwas, was steckt wirklich dahinter?
hab ich ganz zufällig in all den jahren die in bezug auf naturschutz und konfliktpotential mit wanderern wirklich heiklen trails verpasst?
Anscheinend fährst Du zu wenig Forstpiste ;) - die hohen Geschwindigkeiten hier sind tatsächlich ein Sicherheitsproblem, sowohl für die Biker selbst als auch für Fußgänger (von der Natur ganz zu schweigen!).

Ich frag da auch regelmäßig nach, hab bislang jedoch keine Antworten erhalten, die über Befindlichkeiten und Vorurteile hinausgehen. Vielleicht kann kh-cap präzisieren welches Problem er meint, wenn er verallgemeinert schreibt:
kh-cap schrieb:
[...]auch die wanderer müssen zu ihrem recht kommen. und es ist halt ein problem auf wegen die sehr schmal sind, wenn wanderer auf biker treffen.



pat schrieb:
von daher sag ich mir, wenn die mich nicht mehr wollen, fahr ich da halt nicht mehr hin, fertig. dann lass ich mein geld lieber in der schweizer bergbeiz meines vertrauens liegen... ;) da bin ich nämlich willkommen, und das ist mir auch was wert.
So einfach ist es halt nicht. Diese pauschalen Behauptungen (Schutz der Biker vor sich selbst; Schutz der Wanderer und der Natur vor Bikern) richten sich gegen *alle Biker*. Und die daraus resultierenden pauschalen Verbote, festgemacht an Breite und Neigung, werden Vorbildcharakter haben, insbesondere wenn sie aus einer Region kommen, die weltweit als MTB-Hochburg gilt. Die "Thelers" sind leider überall!

Armin
 
DH-Ralli schrieb:
Da auch Wege mit Steigungen > 20% betroffen sind, betrifft es eben nicht nur die Trailbiker, sondern auch die absoluten Klassiker-Routen (Tremalzo, etc.). Ausserdem gibt es bei vielen anderen Touren mal ein Stück mit geringerer Breite.

Noch mal: Der Tremalzo als absoluter Klassiker ist nicht(!) betroffen, nur die Apshaltierte Nordseite liegt im Trentino. Auch Limone, Malcesine,... liegen nicht im Trentino und sind nicht betroffen!
 
n!c0 schrieb:
gibts denn wirklich Alternativen zu den Trails um den Gardasee ????

.. mit vergleichbaren Landschaften, Klimaverhältnissen etc.. :confused:

wenn ja wo?

PS: auch mit Möglichkeit eines Liftes oder Shuttle Service.. für die DH-ler


Nur eines von vielen Beispielen (nur kruz, sonst gibt es wieder Ärger wegen OT): Die Ecke um Lugano (Tession) rum. Verbotene Wege sind mir nicht bekannt. Die Lage ist ähnlich südlich wie der Gardasee, auch am See. Ausgangsorte im Tal liegen auf 200 bis 300 Meter über Meer, also auch recht tief.

Details:

http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=186337&highlight=Tessin
 
In vielen Beiträgen sehe ich das die loide nacher BIKE schreien......Liebe Loide die kratzt das nich n bischen,die ziehen ihr Festival ab ,leiten hunderte von Bikern über die Trails (So sehen diese dann auch noch aus),greifen die Kohle ab...ja die kriegen Kohle von Riva ,damit sie das Festival dort abhalten,irgendwann bietet Bardolino mehr Geld dann wird man in der BIKE lesen ,das neue geheime Trails in der Gegend von Bardolino entdeckt worden sind und dann geht das da weiter.
Noch eine Woche nach dem Festival sieht der Tremalzo aus wie ein Tremüllzo,alles voll mit gelpackungen etc,räumt das einer vonner BIKE wech......ne ,das sind alles Beiträge dazu das sich irgendwelche Krampfhirne Gedanken zu neuen Gesetzen machen....


ersma
Gokke
 
:heul: oh man ! das is echt sch... der gardasee is einfach die geilste freeride location der ganzen welt..(wenn ihr mich fragt) ich werd mich auf jedenfall dafür einsetzen .... das is echt nich ok... was haben die sich dabei nur gedacht....
 
fsr_rider schrieb:
Nur eines von vielen Beispielen (nur kruz, sonst gibt es wieder Ärger wegen OT): Die Ecke um Lugano (Tession) rum. Verbotene Wege sind mir nicht bekannt. Die Lage ist ähnlich südlich wie der Gardasee, auch am See. Ausgangsorte im Tal liegen auf 200 bis 300 Meter über Meer, also auch recht tief.

Details:

http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=186337&highlight=Tessin


Also meiner Erfahung nach am Gardasee bin ich auch schwer beeindruckt.
Bin mit meiner Truppe momentan in der Tourplanung Mai 2006. Nach diesen ganzen Threats sind wir der Meinung nächstes Jahr diesmal nicht zum Gardasee, sondern Richtung Frankreich zu fahren. Dort soll es wohl auch interesannte Trails, Lifte etc. geben, halt alles was das Biker Herz begehrt.
Also unterm Strich, denke ich auch, ob Gesetz hin oder her, eigentlich gibt das gerade nur Anlass mal andere nette Flecken von Europa kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln statt immer nur die Norh Lake Garda Trails zu fahren...
oder?
 
@armin mann:
gerne. es ist halt eine tatsache, dass es eng wird, wenn wanderer und biker auf wegen aufeinandertreffen, sehr schmal sind (eben die singletrails). ein weiteres sicherheitsproblem ist es ja wohl, wenn dies vor, respektive hinter kurven passiert und/oder in sehr steilen passagen.
aus diesen gründen halte ich die regelung mit der bikebreite (bei uns gibt es die 2m regelung !!!!) und dem 20 % gefälle für sehr sinnvoll.
es gibt in der region ja genügend wege. meiner meinung nach sollten wege die diese kriterien erfüllen für alle freigegeben werden. die anderen nur für biker oder wanderer.
das wäre eben ein kompromiss. es gibt halt unterschiedlich "nutzer" der region und alle haben das gleiche recht sich dort aufzuhalten. da dies aber anscheinend nicht für alle, auf allen wegen, gefahrlos geht, muss man regelungen finden.
kh-cap
 
kh-cap schrieb:
... es gibt halt unterschiedlich "nutzer" der region und alle haben das gleiche recht sich dort aufzuhalten. da dies aber anscheinend nicht für alle, auf allen wegen, gefahrlos geht, muss man regelungen finden.

ok, armin hat dich gefragt, du hast geantwortet.
das sollte es aber dann zum thema "nutzungskonkurrenz" bitte in diesem thread auch gewesen sein. weiter zum thema "trentino" :daumen:
 
Sorry dertutnix, da muss ich doch noch weiter machen... ;) (gehört aber auch eng zum Thema)
kh-cap schrieb:
da dies aber anscheinend nicht für alle, auf allen wegen, gefahrlos geht
Genau, das "anscheinend" ist der Punkt. WENN es tatsächlich so WÄRE, dass wir Biker die Wanderer reihenweise umnieteten oder auch nur erschreckten, würde ich mich nicht gegen eine Regelung, die ein vernünftiges Miteinander herbeiführt, sperren. Aber der Punkt ist doch gerade, dass diese Argumente nicht nachvollziehbar sind. Wie Flo, Armin uva bereits gesagt haben,
  • sind auf vielen Bikepisten so gut wie keine Fußgänger unterwegs (da zu unattraktiv),
  • sind auf typischen Wandererstrecken entweder kaum Biker unterwegs (da zu schwer), oder die Strecken würden ohnehin nicht unter das Verbot fallen (da zu breit und flach)
  • über einzelne, zu identifizierende "Hot Spots" kann man diskutieren. Solche Sperrungen gibt es aber bislang auch schon, und offenbar gehen die nicht immer darauf zurück, dass da vorher etwas "hot" war. Es scheint bislang auch noch niemand in der Lage gewesen zu sein, einen überzeugenden Hot Spot zu benennen (?)

Also, gibt es diese reihenweisen Zusammenstöße? Tiziano Mellarini sagt ja, jedes Jahr gebe es viele Unfälle zwischen Wanderen und Bikern, so dass sogar der Hubschrauber kommen müsse. Ist das so? Ich kenne die Lokalpresse nicht, aber es wäre doch zu erwarten, dass dann zumindest ab und an was im Polizeibericht steht? Kann da jemand, der häufiger vor Ort ist und so seine Kontakte hat (MATTESM zB), mal recherchieren? Oder in der Unfallstation nachfragen, wie viele Wanderer da mit Reifenabdrücken eingeliefert werden?

Wie gesagt, wenn diese Argumente stimmen sollten, würde ich ja tatsächlich in Depressionen verfallen. Aber der Verdacht liegt nahe, dass da ein Problem herbeigeredet wird, welches nicht existiert. Im Gegenteil, die wenigen meiner Begegnungen mit Wanderern liefen bislang mindestens neutral, wenn nicht gar freundlich und humorvoll (bis zum Anbieten von Wein) ab. Und diese Dame beispielsweise hat sich sogar noch ganz bekümmert entschuldigt, dass sie ins Bild gelaufen ist (ich hab mich herzlich dafür bedankt, dass sie ins Bild gelaufen ist :D):

kbv.jpg

(Man beachte das DIMB-Trikot, sorgt gleich für eine entspannte Atmosphäre ;))
 
sorry dertutnix, ich antworte hierzu auch noch einmal kurz, zumal sich für mich das Thema "Nutzungskonkurrenz" nicht vom Thema "Trentino" trennen lässt, schließlich wird es auch hier einmal mehr als Auslöser verkauft. Wenn wir in dieser Angelegenheit weiterkommen wollen, müssen wir uns gerade diesen Fragen stellen bzw. gerade diese Fragen stellen, vgl. auch
Tilman schrieb:
Kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht weiß SAT, wo es konkret stört.....

Es wäre jedenfalls taktisch gut, wenn man HotSpots finden würde (und wenn´s nur zwei sind, auch gut), damit man eben argumentieren kann, daß wir wissen, daß es ganz vereinzelt knirscht und daß dort Lösungen gefunden werden müssen, aber daß man dafür eben keinen Paragraphendschungel eröffnen muß.
Also fragen wir (ich kann leider kein Italienisch) doch den SAT nach den HotSpots und konkreten Problemen!, nachdem Meneghelli, Bassetti und Mellarini immer nur ausweichen und beschwichtigen :(




kh-cap schrieb:
es ist halt eine tatsache, dass es eng wird, wenn wanderer und biker auf wegen aufeinandertreffen, sehr schmal sind (eben die singletrails).
Unbestritten! Ebenso wie es eine Tatsache ist, dass es eng wird, wenn Wanderer und Wanderer auf Wegen aufeinandertreffen, die sehr schmal sind. Worin genau liegt nochmal das *Problem*? Möchtest Du in logischer Konsequenz auch die Rucksackbreiten beschränken oder Einbahnwege für Fußgänger einführen?



kh-cap schrieb:
ein weiteres sicherheitsproblem ist es ja wohl, wenn dies vor, respektive hinter kurven passiert und/oder in sehr steilen passagen
Beweisführung durch Fußaufstampfen? Erzähl uns doch lieber mal was Konkretes aus Deinem reichhaltigen Erfahrungsschatz. An welchen engen und steilen Stellen bestimmter Wege gibt es konkret welche Sicherheitsprobleme zwischen Wanderern und Bikern? Oder von welchen (Un)Fällen zwischen Bikern und Wanderern auf welchen Wegen (breit oder schmal, steil oder flach) hast Du zumindest schon mal gehört oder gelesen?

Ich teile Deine Aussage natürlich in so fern, dass es grundsätzlich ein (Sicherheits)Problem darstellt, wenn rücksichtslos oder in unübersichtlichen Passagen zu schnell gefahren wird. Das hat allerdings nur insofern etwas mit Breite und Steilheit eines Weges zu tun, dass breite und gut ausgebaute Strecken Rasertum und Rücksichtslosigkeit geradezu herausfordern, was sich auch in den Unfallstatistiken niederschlägt. Aber offensichtlich verlassen sich Leute wie Du oder Herr Mellarini im MB-Interview lieber einmal mehr auf ihren "gesunden Menschenverstand" :(

Außerdem ist es unbestritten, dass es für alle Beteiligten an bestimmten Knotenpunkten lästig wird, wenn sich zu viele Wanderer und Biker einen Weg teilen müssen. Daraus dann aber *pauschale Verbote* für eine ganze Region abzuleiten sowie eine grundsätzliche Trennung der beiden Nutzergruppen zu fordern (wie Du es weiter unten machst), ist genauso unlauter wie Bassettis *einziges* Brione-Beispiel auf die Frage der "bike", ob Biker wirklich mehr kaputt machen als Wanderer.



kh-cap schrieb:
aus diesen gründen halte ich die regelung mit der bikebreite (bei uns gibt es die 2m regelung !!!!)
weil das mit den 2m auch in der bike steht? ;)
Du meinst also aufgrund der Tatsache, dass es in BaWü eine "2m Regelung" gibt, wäre sie auch sinnvoll?
kh-cap schrieb:
und dem 20 % gefälle für sehr sinnvoll.
Halten wir also fest, Deiner Meinung nach sinnvoll:
1. weil "es eng wird"
2. insbesondere wenn das (dass "es eng wird") "hinter kurven passiert und/oder in sehr steilen passagen".

Bitte stelle hier den Zusammenhang mit der Praxis im Allgemeinen und im Speziellen her, ich kann das aus meiner bescheidenen Erfahrung (zum Glück) nicht.



kh-cap schrieb:
es gibt in der region ja genügend wege. meiner meinung nach sollten wege die diese kriterien erfüllen für alle freigegeben werden. die anderen nur für biker oder wanderer.
das wäre eben ein kompromiss. es gibt halt unterschiedlich "nutzer" der region und alle haben das gleiche recht sich dort aufzuhalten. da dies aber anscheinend nicht für alle, auf allen wegen, gefahrlos geht, muss man regelungen finden.
Was genau und wo (schmal/breit/steil/flach) geht "anscheinend nicht für alle, auf allen wegen, gefahrlos"? Wenn es diese (einzelnen) Passagen/Wege/Bereiche tatsächlich gibt, warum sollte es dann einen "Kompromiss" darstellen, *alle* Wege mit bestimmten Kriterien, die an Breite und Neigung festgemacht werden, für Biker zu sperren?

pat hat die typische Vorgehensweise bei solchen "Kompromissen" schon einmal sehr gut beschrieben.

Armin
 
Das wollte ich auch nochmal dick unterstreichen und mit ein paar fetten !!! versehen, denn das kam bislang noch viel zu kurz:
bluemuc schrieb:
wenn ich erreichen will, dass sich jemand mit meiner welt beschäftigt, muss ich ihn für meine welt interessieren, im besten fall begeistern.

wir können das. ich kann das. es hat schon oft funktioniert im kleinen. warum nicht auch im großen?
Wir sehen die Leuten vor Ort noch viel zu sehr als Gegner. Die maßgeblichen Stellen (Provinzverwaltung) müsste uns aber mindestens neutral gegenüber stehen, und handeln wohl nur deshalb so einseitig, weil sie eben einseitiger Lobbyarbeit ausgesetzt sind. Es ist an uns, aufzuklären,auf Fundierung zu drängen und für unsere (ja, natürlicherweise subjektive) Sicht der Dinge zu sensibilisieren.

Ich bitte, das bei Anschreiben zu berücksichtigen.
 
carmin schrieb:
Wir sehen die Leuten vor Ort noch viel zu sehr als Gegner.

immer dieses pauschale denken ...
leider aber bei vielen wohl wahr!

zum thema "nutzungskonkurrenz": ich habe auch mein grösstes problem mit der aussage von kh-cap. wollte aber bewusst nicht drauf eingehen, um die diskussion nicht ausufernd zu lassen und auch, da das thema in anderen threads ja schon ausführlich und kontrovers diskutiert wurde.

es gibt immer nutzungskonkurrenzen! und wzar auch innerhalb einer gruppe, wir brauchen also gar keine "feindbilder" ausserhalb der eigenen fraktion suchen. wenn ein biker auf einem schmalen weg entgegenkommt wird es nun mal eng. man muss sich arrangieren. meist gelingt dies auch, und das hat weniger was damit zu tun, dass der andere den gleichen sport ausübt, sondern schlicht an einem zusammenspielen nach einigen verhaltensregeln!
das schöne ist, dass dies auch kein bikespezifisches problem ist! es gibt diesen nutzungskonflikt nahezu überall: 2 leute vor einer kasse, 2 leute vor einem freien sitzplatz im bus etc etc
hier jedesmal die grosse verordnung zu formulieren überfordert wohl auch unseren juristenapparat.

trotzdem ist es natürlich richtig, dass ein zusammenleben auch nach "spielregeln" funktionieren muss, tw. sind diese regeln "überlieferte" verhaltensregeln/kodexe, tw. werden sie in gesetzen umgesetzt. ob es allerdings mit einem rechtlichen hintergrund besser wird, wage ich zu bezweifeln! wir haben eine stvo, wir haben ein stgb, trotzdem passieren verbrechen und ist im strassenverkehr vieles im argen.
ergibt sich also die frage, was kann eine verordnung/gesetz verändern? verbessern oder verschlimmbessern diese fixierten vorgaben?
stellt sich die frage, ob sich der mensch durch ein derartiges gesetz verändern wird. einige werden es akzeptieren, andere werden es je nach ihrem gusto interpretieren.
ich stelle mal folgende these auf: durch ein gesetz oder die ausformulierung in der hier diskutierten weise wird sich nichts ändern! warum? angenommen es existieren diese unfälle/probleme, dann wird es auch danach noch probleme geben! vielleicht werden sie dann an anderen stellen passieren bzw geschildert. fakt ist, wenn etwas stören soll, dann stört es!
selbstversuch:
1. fahre objektiv angepasst auf einem schmalen weg und begrüsse freundlich die entgegenkommende person, kläre offen, wie ihr aneinander vorbeikommt und wünsch noch einen schönen tag.
2. fahre objektiv zu schnell auf einem schmalen weg einer person entgegen und herrsch diese an, sie solle zur seite gehen, du wärst ja wohl der stärkere
3. fahre objetiv angepasst auf einem schmalen weg, eine person kommt dir entgegen. du schaust verbissen/sauer/grantig und machst auch keine anstalten, den 1. schritt zu machen
dies liesse sich noch deutlich länger ausmalen. denke es ist klar, worauf es raus geht, das grundsätzliche miteinander umgehen! und da nehm ich mir bei all der oberflächlichkeit gerne immer wieder die amerikaner zum beispiel, die dich mit einem herzlichen "hallo", "wie geht's dir", "isst es nicht ein fantastischer tag" o.ä. beim treffen ansprechen. bei uns im gebirge hat es früher immer auch den gruss gegeben, ähnlich ja auch dem rennradfahrer und dem mopedfahrer. inzwischen schauen die meisten bei einem treffen durch dich durch als gäbe es dich nicht ...
was verschenkt man, wenn man den anderen höflich/freundlich behandelt? v.a. auch dann, wenn man die person vermutlich nie wieder sehen wird. nix! also imemr schön freundlich sein, kurzen plausch, gemeinsamkeiten finden! wir alle wollen uns doch in einer faszinierenden umgebung aufhalten und geniessen das. der eine halt mit einem rucksack auf dem rücken, aus dem er oben auf dem gipfel seinen schirm rauszieht, der andere hat seine brotzeit und die wanderstecken drin, der 3. hat seine protektoren drin. gut fühlen will sich jeder, lassen wir doch jedem sein recht, fordern aber auch für uns, dass wir dieses denken haben dürfen.

vielleicht hilft auch das beispiel "schnee". der "skifahrer" hatten zu beginn der snowboardhysterie diverse probleme mit dem "snowboarder". meist hiess es "die pisten sind zu eng", "wir waren zuerst da", "das ist zu gefährlich", "die haben kein benehmen" etcetc. gemeinhin wird sowas als besitzstandsdenken und -wahren genannt.
und heute? man hat sich arrangiert. sicher gibt es immer wieder probleme. aber es fällt auf, dass man mit einander auskommt. warum auch, darf ich dem was verbieten, was ich für mich selber fordern darf?

so, genug philosophiert, geh jetzt biken :daumen:
 
carmin schrieb:
Also, gibt es diese reihenweisen Zusammenstöße? Tiziano Mellarini sagt ja, jedes Jahr gebe es viele Unfälle zwischen Wanderen und Bikern, so dass sogar der Hubschrauber kommen müsse.
Das nehme ich zurück, da lieg ich wohl falsch :(
Tiziano Mellarini schrieb:
Ci sono ogni estate incidenti, sempre dovuti ad errori individuali dei bikers non certo a scontri con escursionisti
 
Tiziano Mellarini schrieb:
Ci sono ogni estate incidenti, sempre dovuti ad errori individuali dei bikers non certo a scontri con escursionisti
Im Zusammenhang nachzulesen im Interview der MB:
4. Wenn ja, wo und wann passierte der Vorfall?
Hier gibt es jedes Jahr Unfälle, die immer auf individuelle Fehler der Biker selber zurückzuführen sind, und meist gar nichts mit Zusammenstößen zwischen Wanderern und Bikern zu tun haben. Die Ursachen sind sind in übertriebener Risikofreude zu suchen und ziehen regelmäßig Helikoptereinsätze der Bergwacht nach sich. Uns geht es darum, allen unseren Gästen während ihres Aufenthaltes einen bestmöglichen Zugang zu unserer Landschaft zu bieten. Die Lebensqualität ist der Wert, aus der wir unsere Inspiration ziehen.




Ob der SAT eine Bergunfallstatistik ähnlich dem DAV pflegt (die nächste wichtige Frage an den SAT!)?
Zufällig gibts einen aktuellen Bericht hierzu im neuen DAV Panorama 5/2005:

Bergwandern: risikolos!?
Eine Umfrage der DAV-Mitglieder zeigt, dass 90 Prozent regelmäßig wandern. Kein Wunder, denn die Berge locken mit frischer Luft, grandiosem Ausblick und einem Schuss Nervenkitzel auf ausgesetzten Steigen. Bergwandern ist gesund für den Körper und Balsam für die Seele. Aber so ungefährlich, wie man meinen möchte, ist es nicht! Die DAV-Bergunfallstatistik zeigt, dass beim Bergwandern die meisten Unfälle geschehen – auch mit tödlichem Ausgang. Hauptursache ist, mit mehr als 60 Prozent, das Stolpern, Umknicken oder Ausrutschen. Und wo liegt die Ursache fürs Stolpern? Überanstrengen sich die Bergwanderer, so dass gut koordiniertes Gehen nicht mehr klappt? Wird ihnen schwindlig auf ausgesetzten Steigen, was zum Ausrutschen führt? Liegt es an den viel zitierten „Stöckelschuhträgerinnen“ im Gebirge? Oder sehen viele Bergwanderer mangelhaft?
Meinungen, woran es liegt, gibt es viele. Fundierte Antwortenleider keine. Deshalb untersuchen wir das Verhalten von Bergwanderern in diesem Sommer und Herbst. Handlungsempfehlungen soll dann die BergwanderCard geben, die wir auf Basis der Untersuchungsergebnisse erstellen werden. Mit der BergwanderCard kann der Bergwanderer sein Konditionsniveau und seine Trittsicherheit abschätzen. Dann wird die Idealtour bezüglich Länge und Ausgesetztheit ermittelt.

Quelle: DAV Panorama 5/2005


Also Herr Mellarini und Konsorten, warum die Berge nicht gleich für alle Besucher sperren!? :confused: ;)

Armin
 
gokke schrieb:
In vielen Beiträgen sehe ich das die loide nacher BIKE schreien......Liebe Loide die kratzt das nich n bischen,die ziehen ihr Festival ab ,leiten hunderte von Bikern über die Trails (So sehen diese dann auch noch aus),greifen die Kohle ab...ja die kriegen Kohle von Riva ,damit sie das Festival dort abhalten,irgendwann bietet Bardolino mehr Geld dann wird man in der BIKE lesen ,das neue geheime Trails in der Gegend von Bardolino entdeckt worden sind und dann geht das da weiter.
Noch eine Woche nach dem Festival sieht der Tremalzo aus wie ein Tremüllzo,alles voll mit gelpackungen etc,räumt das einer vonner BIKE wech......ne ,das sind alles Beiträge dazu das sich irgendwelche Krampfhirne Gedanken zu neuen Gesetzen machen....


ersma
Gokke


die marathonstrecke sah auch danach auch aus wie....
gut vielleicht habens ja noch weggemacht.
 
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