Fahrt ihr mit Helm?

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Fährst du mit Helm?

  • Logisch, immer

    Stimmen: 1.963 50,7%
  • Nur auf Biketouren, aber nie in der City

    Stimmen: 1.562 40,4%
  • Nur in der City

    Stimmen: 11 0,3%
  • Ne, wieso auch?

    Stimmen: 335 8,7%

  • Umfrageteilnehmer
    3.871
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@yukio.. du bist noch nie beim radln auf'n schädel gefallen..denk ich mal. dann hoff mal das bleibt so!
bei mir ist es ähnlich wie bei "The.Mick".
 
ok, bleiben wir einfach mal beim freiwilligem tragen eines Radhelmes.

Vorteil:
-Er kann bei einem Sturz vom Rad den Träger vor Kopfverletzungen schützen...kann ich bestätigen.

Nachteil:
-sieht nicht unbedingt toll aus, aber man gewöhnt sich daran.
-teilweise schlechte Belüftung
-sperrig, muß man überall mit hinschleppen
-schwer, kommt aufs Produkt an(meinen Helm spüre ich kaum)
-...

Bis jetzt wiegen die Nachteile aber kaum den Vorteil auf. Im Idealfall schützt der Helm den Kopf beim Sturz und zumindestens beim Biken ist er doch zu empfehlen. In meinem Bekanntenkreis ist niemand mehr, der ohne Helm MTB oder Rennrad fährt...auch aus eigener schmerzvoller Erfahrung.

Gruß M.
 
Zu der Studie von Scuffham und Langley (1997): Genau dieselben Scuffham und Langley haben 2000 eine Folgeuntersuchung durchgeführt. Dies war das Ergebnis:
Scuffham schrieb:
Increases in helmet wearing in New Zealand have led to significant decreases in head injury to cyclists. The New Zealand helmet law was an effective strategy that substantially increased cycle helmet wearing rates and reduced head injuries in all age groups.

jetzt stellt ihr oben noch die behauptung in den raum, dass helme selbst ursache für verletzungen sind.... sorry, leute, tut das erst mal eindeutig beweisen.
Beweis hab ich nicht, aber ich kann es plausibel machen: Da der Kopf an einem Punkt mit der Wirbelsäule verbunden ist, können auf ihn lineare Kräfte und Rotationskräfte wirken. An den Stellen, die der Helm abdeckt, nimmt eine gewisse Energie von linearen Stößen auf und verteilt sie auf den Schädel, was durchaus den Unterschied zwischen tödlichen und weniger schweren Verletzungen ausmachen kann. Helmkritiker bestreiten das nicht, verschweigen es aber oder sehen es als "exotisches Szenario".

Thema exotisches Szenario: Stell Dir vor du gehst über den Lenker und rutschst Po schräg voran über den Seitenstreifen und da wäre eine Wurzel. Wenn du an der mit der Helmschale hängenbleibst, gibt es eine gute Chance auf ein Schleudertrauma. Unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen. Ohne Helm wäre es etwas unwahrscheinlicher gewesen, an der Wurzel hängenzubleiben.

Ein ebenfalls ziemlich seltsames Argument gegen Helme ist die Risikokompensation, die besagt, dass Fahrer, die sich wegen des Helms sicherer fühlen risikoreicher fahren und statistisch gesehen mehr Verletzungen davontragen. Den Effekt gibt es tatsächlich, aber bei nur bei Fahrern, die sich nicht bewusst machen, wovor ein Helm schützen kann und wovor nicht. Risikobereitschaft hängt viel mehr von der Einstellung ab als von ein bisschen Hartschaum.

Die Ergebnisse bei lebensbedrohenden oder tödlichen Kopfverletzungen bleiben gleich, bei geringfügigeren Verletzungen ändert sich möglicherweise etwas
Sagt wer? Ich halte die Aussage für Unfug, und zwar unabhängig von Zahlen aufgrund eines Widerspruchs in sich: Wenn es lebensbedrohende Verletzungen und leichtere gibt, muss es eine definierte Grenze zwischen beiden geben. Da es eine starke Korellation zwischen der Aufprallenergie und dieser Grenze gibt und da ein Helm eine gewisse Menge der Energie absorbiert, kann diese Grenze nicht gleichbleiben. Es gibt nun einmal die soundsoviel kg/cm², bei der die Schädelbasis bricht (glaub ca. 8) und das kann ein Helm in einem gewissen Bereich von Energien verhindern. (Und bitte sag jetzt nicht, dass es Menschen gibt, die mit einem Schädelbasisbruch prima überleben. Das stimmt, aber ändert an dem Argument nichts).
 
Wenn in der Studie auch die Unfälle von bikern erfaßt wären die einen Unfall mit Sturz auf den Kopf hätten, aber durch den Helm kein Schaden verursacht wurde, dann wäre es durchaus möglich darüber zu reden.
Aber so ist diese Studie durch zuviele andere Faktoren nicht aussagekräftig genug. Und wer alleine durch Statistiken einen Grund braucht ob er einen Helm trägt oder nicht, dem sei immer das feine Beispiel angeraten sich mal leicht mit einem Hammer gegen den Kopf zu hauen (ohne Helm versteht sich).
 
jetzt mal was anderes :
stellt euch doch mal vor ihr fahr einen schönen singletrack, bei dem die äste tief hängen.
was ist wohl besser, den ast streifen und einen helm aufhaben oder den ast streifen ohne einen helm aufzuhaben ?! ich wette mit helm merkt ihr so gut wie nichts !
aber ob mit oder ihne helm, dass muss jeder selber wissen.

greetz , martin
 
Nun stell dir aber mal vor der Ast verkeilt sich in den Schlitzen des Helmes und reißt dich dann vom Rad und du fällst dann genau auf einen anderen Ast und rammst dir den 15cm tief in den Rücken....
 
genickbruch durch helm? würde eher sagen genickbruch mit helm, sprich ist die frage, ob das dann nicht auch ohne helm passiert wäre.
Entscheidend ist auch die Tatsache, dass viele zwar einen Helm tragen, den aber nicht richtig festzurren oder kein passendes Modell aufhaben.
Bei der Bad Kreuznach-Tour, geführt vom Forumsmember "Präsi", wurde vor dem Start darauf hingewiesen, dass Helme, die nicht fest genug auf dem Kopf sitzen, durchaus zu Genickbrüchen führen können, da im Falle eines Sturzes der Helm nach hinten in den Nacken rammt und hat alle im einzelnen auf einen festen Sitz hin überprüft.

 
lool, trekkinger, geniales Bild! :lol: :daumen:

ohnehelmistallesdoof.jpg
 
An dieser Stelle der Diskussion gilt es erst mal einige weit verbreitete Irrtümer zu klären.

1. Studien zu Helmen für Radfahrer beziehen sich alle -Ausnahmen mag es geben, ich kenne sie aber nicht- auf Straßenverkehr.

2. Im Straßenverkehr kann man sich eine Verletzung des Kopfes nicht nur durch einen Sturz zuziehen, sondern auch durch eine Kollision mit einem fahrenden Fahrzeug.

3. Die Hersteller von Helmen garantieren für ihre Helme nur etwas ganz bestimmtes, dies ist in diesen beiden Quellen erläutert. Short und etwas longer.

4. Der Selbstversuch mit einem Hammer auf den Kopf zu schlagen ist sinnlos. Er bewirkt keine oder bestenfalls geringste Beschleunigungen. Ein Helm soll aber genau diese Beschleunigungen (bis 300 g) in einem sehr kurzen Zeitraum –um die 5 Millisekunden!- verringern.
Wer sich mit diesen physikalischen Grundsätzen nicht auseinandersetzt, begreift auch die ganze Diskussion nicht.
Daher auch der Hinweis auf Impuls, Impulsänderung und Trägheit.

Und wer sich mit medizinischen Grundsätzen nicht auseinandersetzt, wird noch weniger verstehen.
Gehirnverletzungen bei Stürzen und Kollisionen entstehen durch Beschleunigungen des Gehirns (in diesem Falle seien offene Schädelverletzungen einmal ausgenommen). Dabei kann es zu verschiedenen Verletzungen kommen und zwar ohne das gleichzeitig eine Schädelverletzung oder auch nur der geringste Kratzer am Kopf vorhanden ist. Denn eins ist sicher, das Gehirn wird durchblutet, das Blut fließt in Adern und es hat eine größere Masse als das Gewebe darum herum, womit wir bei diesem Beispiel wieder bei der Physik wären.

5. Ohne extreme Differenzierungen sind solche Diskussionen vollkommen sinnlos. Wer etwas zu dem Thema sagen möchte, muss sehr genau definieren, was er denn eigentlich zum Ausdruck bringen will.

6. Studien gibt es viele, die meisten –bis auf Scuffham/Langley 96 und 2000- entsprechen keiner ernstzunehmenden wissenschaftlichen Methodik, da sie nicht über Kontrollgruppen verfügen können. Die Neuseeländer konnten jedoch Daten vor und nach Einführung einer Helmtragpflicht erheben und hatten damit Kontrollgruppen. Und die Diskrepanz aus der ersten und zweiten Studie ergibt sich daraus, dass Scuffham Befürworter des Tragens von Radhelmen ist, sich aber durch seine eigenen Studie widerlegt hat. Und wie aus dem Inhalt der zweiten Studie hervorgeht -siehe 4. Discussion, 4. Absatz ff.- hat er einfach die Rechenmethodik geändert.

7.
Wenn es lebensbedrohende Verletzungen und leichtere gibt, muss es eine definierte Grenze zwischen beiden geben. Da es eine starke Korellation zwischen der Aufprallenergie und dieser Grenze gibt und da ein Helm eine gewisse Menge der Energie absorbiert, kann diese Grenze nicht gleichbleiben. Es gibt nun einmal die soundsoviel kg/cm², bei der die Schädelbasis bricht (glaub ca. 8) und das kann ein Helm in einem gewissen Bereich von Energien verhindern.

Absolut richtig was das Argument betrifft. Und jetzt fang an zu rechnen und sage mir die genauen Werte für Aufprallgeschwindigkeit, einzurechnende Masse und Beschleunigung für diese Grenze. Oder besser gesagt Grenzen. Viel Spaß, aber das bringt nichts, die Werte sind so niedrig, dass man das vergessen kann. Denn du wärst nicht der erste, der das ausrechnet, daher kenne ich solche Werte und das Argument schon.

Absolut falsch was meine Aussage betrifft, denn ich schrieb wohlweislich „möglicherweise“ und zwar in Hinsicht auf gerade die von dir zitierte Studie von Scuffham/Langley.


Fazit: Meiner ganz persönlichen Auffassung nach ist es so gut wie unmöglich die Wirkungen eines Helmes nachzuweisen. Und das bezieht sich auf alle Wirkungen. Ich kenne einen solchen Nachweis nicht. Wenn es ihn gibt und er wissenschaftlichen Methodiken entspricht, nur her damit. Wenn überhaupt gibt es Hinweise, da kann man sich prima die aussuchen, die einem gerade in den Kram passen. Deshalb setze ich einen Helm dann auf, wann ich es für richtig halte. Kein Nachweis = freie Entscheidung.

Noch ein nettes Spiel: Helmshit Bingo :lol:


P. S.
Der ADFC bezieht sich auf Robinson. Methodisch nicht sehr gut. Scuffham ist besser. Ich kenne auch so ziemlich jede Studie, aber ich lese sie nicht alle. Siehe hier. Wenn man den Grundsatz unter Fazit begriffen hat, kann man sich das sparen.

P. P. S.
Selbst ich bin schon mal während des Radfahrens auf den Kopf gefallen. Aber wie sollte es auch anders sein, natürlich bin ich mit dem Kinn aufgekommen: leichte Bewusstlosigkeit, große Platzwunde, tagelang tierische Kopfschmerzen am Übergang Kiefer- zu Schädelknochen. Aber kein SHT (Gehirnerschütterung, kein Bruch, nix). Hätte ich auf meinem Klapprad mal einen Integralhelm getragen, aber ich war eben noch klein und wir haben alle auch ohne Helm überlebt.
 
Für Yukio und alle die es lieber auf deutsch haben. link
ok, danke. sorry, leute, das hab ich doch noch nich gelesen.... tja, die studie find dich ok, schade, dass die helme hier keinen grossen vorteil erweisen, hätte ich eingentlich mehr erhofft. die enzige wirkung, die hier die helmpflicht hat, ist, dass das radfahren insgesamt abnimmt....

wäre nett, auch die folgestudie von 2000 ausführlich lesen zu können.

@yukio: langsam verstehe ich deine intension. bin zwar nich überall deiner meinung, finds aber gut, dass du deine kritischen betrachtungen hier vertrittst!:daumen:

nächste frage: wie sieht ein besserer helm aus? mit mehr "dämmung" und damit grösser und unförmiger? unstylisch, so dass niemand mehr so n helm trägt....
 
wäre nett, auch die folgestudie von 2000 ausführlich lesen zu können.

Hier werden Sie geholfen.

Ein Helm soll aber genau diese Beschleunigungen (bis 300 g) in einem sehr kurzen Zeitraum –um die 5 Millisekunden!- verringern.
Beschleunigung ist kein gutes Maß für die Schwere eines Aufpralls. Besser ist das Kopfbelastungswert (HIC). Fahrradhelme erreichen einen HIC von ca. 400 bei 110g (Quelle Tour-Magazin August 2006) bei Stürzen aus 1,06 bzw. 1,5 m Höhe. Wenn wir jetzt noch die Werte für einen ungeschützten Kopf hätten, könnten wir vergleichen. Es scheint anerkannt zu sein, dass das Testverfahren (EN 1078) die Wirklichkeit gut abbildet.

Ich gebe Dir Recht, dass man zwischen den verschiedenen Verletzungen unterscheiden muss (Schädel-Basis-Bruch, Schädel-Hirn-Trauma, Wirbelverletzungen, Gehirnblutungen, etc.). Brüche sind aber nicht selten und oft auch schwerwiegend.

Viel Spaß, aber das bringt nichts, die Werte sind so niedrig, dass man das vergessen kann. Denn du wärst nicht der erste, der das ausrechnet, daher kenne ich solche Werte und das Argument schon.
Lässt Du sie uns auch wissen?

Und die Diskrepanz aus der ersten und zweiten Studie ergibt sich daraus, dass Scuffham Befürworter des Tragens von Radhelmen ist, sich aber durch seine eigenen Studie widerlegt hat. Und wie aus dem Inhalt der zweiten Studie hervorgeht -siehe 4. Discussion, 4. Absatz ff.- hat er einfach die Rechenmethodik geändert.
Du unterschlägst, dass es gute Gründe dafür gibt, dass die Methode von 2000 die Zusammenhänge besser beschreibt. Diese Gründe erklären Schuffham/Langley auch.

Was mich bei diesen Helmdiskussionen immer wieder bestürzt ist die Emotionalität mit der sie geführt wird. Da werden aus beiden Lagern Scheinargumente herausgekramt, um den eigenen Standpunkt zu unterstreichen. Die Befürworter können es nicht ab, dass die Helm-Muffel so unvernünftig sind und die Helmkritiker kramen invalide Studien heraus, die ihnen genehm sind. Dabei sollten wir alle ein Interesse an Sachlichkeit haben. Wenn Studien tatsächlich zweifelsfrei belegen, dass Helme nix bringen, können wir uns das Geld sparen und wenn belegt wird, dass sie etwas bringen (wovon die meisten intuitiv ausgehen), kann man das Risiko verringern.
 
Ob helme was bringen oder nicht ?
Ist für mich logisch und ganz einfach erklärbar, MEIN Helm verteilt Aufprall energie auf eine recht große fläche, Beispiel: ich stürze mit dem Kopf auf einen Ast mit einem durchmesser von 10 cm, mit Helm wird die Aufprallenerie auf meine Schädeldecke verteilt (relativ große Fläche), ohne Helm kann man sich mal gedanklich ausmalen wie groß die Fläche ist auf die, die Kraft X einwirkt.
In diesem Fall ist für mich eindeutig klar, welche variante einen Vorteil verschafft.

Erst gestern und auch heute auf meiner Tour bin ich meinem Kumpel, auf einem sehr engen Single Trail, hinterher und habe einmal einen Ast mit einem Durchmesser von ca. 8 cm auf den Helm bekommen, ohne diesen wäre ich warscheinlich auf Grund der schmerzen vom Fahrrad gestürzt und hätte mir dann was gebrochen.

Sachlichkeit ist ein sehr ausgedehnter Begriff, meine eigenen Erfahrungen sagen mir:" Ein Helm kann mir einiges an Ärger ersparen und mir im ernstfall das leben retten." Für mich entsteht nicht der Gedankengang das mich mein Helm mein leben kosten könnte, in dem grösten Teil von Unfallsituationen hilf mir ein Helm, damit hat sich die Sache erledigt.

Nun stell dir aber mal vor der Ast verkeilt sich in den Schlitzen des Helmes und reißt dich dann vom Rad und du fällst dann genau auf einen anderen Ast und rammst dir den 15cm tief in den Rücken....

Findest du deinen eigenen Gedankengang nicht ein wenig dürftig ?
Hast du bei deinem WorstCase mal daran gedacht was passiert wenn du den Ast vor den Schädel bekommst, garnicht die Möglichkeit besteht das dein kopf überhaupt durch irgendwas geschützt wird ? In diesem Fall ist der schmerz vom auf dich zu schießenden ast warscheinlich so groß das du dich voll auf die Nase legst und in diesem Fall ebenfalls kein Helm vorhanden ist, der dich vor Verletzungen schützen kann.

Trägst du einen Helm besteht immerhin die Möglichkeit das du den Ast nicht voll vor den Schädel bekommst und nicht stürtzt, mal abgesehen davon reist dich bei einer Geschwindigkeit von ca. 20 Km/std kein Ast mehr vom Rad sondern hängt ja wenn sowieso schräg zur Fahrban und reist/bricht einfach ab, die Schlitze im Helm sind ja nicht mehrere cm dick, hängt da jetzt allerdings eine Stahllanze, dann mag ich dir wohl recht geben, aber auch da, schützt dich dein imaginäres Luftpolster mit sicherheit noch weniger als ein Helm.

Ich verstehe nicht wie man auf grund von solchen Worst Cases (schlimmste Fälle) gegen einen Helm argumentieren kann, der in der Regel ein Taschengeld kostet.

An diesem Punkt habe ich einfach keine Lust mehr mich noch weiter zu beteiligen, der einzige Zweck den dieser Thread hoffentlich erfüllt ist das sich Menschen dazu durchringen sich einen Helm beim Biken auf den Kopf zu setzen.
Mein Erfahrung ist das wer einmal nen Helm aufgehabt hat und seine Erfahrungen gemacht hat den auch nie wieder beim biken vergessen wird. Helm ist beim biken für mich wie das Amen in der Kirche.
 
Hier werden Sie geholfen.
Das ist falsch, da die Quelle aus dem von Journeyman geposteten Link eine andere als Scuffham/Langley 96 ist.

HIC benutze ich nur nicht, da dies nicht den Normen entspricht. Als Vergleich allerdings durchaus sinnvoll. Allerdings nehme ich auch nicht Beschleunigung alleine, sondern Beschleunigung innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Das entspricht dem überwiegenden Teil der Literatur, also vor Einführung HIC.

Ansonsten zitiere ich mich zum Rest einfach selbst:
Zur Frage, ob ich einen Helm trage.
Zur En1078 und zur Konstruktion I., II. , und III.
Test innerhalb von Normen und Genickbruch durch Integralhelme.
Testanordnungen und Impulsänderung.
Zu Statistiken allgemein und Schädigungen durch Rotationstraumata .
Einige meiner damaligen Einschätzungen können heute in Details von diesen Aussagen abweichen, generell hat sich daran aber nichts geändert.

Du unterschlägst, dass es gute Gründe dafür gibt, dass die Methode von 2000 die Zusammenhänge besser beschreibt. Diese Gründe erklären Schuffham/Langley auch.
Wie soll das gehen, ich verweise doch auf die Erklärung direkt aus der Quelle?

Die Berechnungen zu den Grenzen kenne ich zwar, aber die habe ich irgendwann, irgendwo, bei irgendeiner der unzähligen Diskussionen gelesen.

P. S.
trekkinger, Top Bild :daumen:
 
Wenn ich hier so manche Beiträge lese, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Warum muss man hier im MTB Forum Leute mit allen Mitteln überzeugen
einen Helm zu tragen?
Wenn es ein Kindergarten-Forum wäre, könnte ich es nachvollziehen!

Wer nur ein bisschen Grips im Kopf hat, fährt immer mit einem Helm!
Ich natürlich auch und es gibt kein sinnvolles Argument gegen einen „Helm“!
 
Wenn ich hier so manche Beiträge lese, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Warum muss man hier im MTB Forum Leute mit allen Mitteln überzeugen
einen Helm zu tragen?
Wenn es ein Kindergarten-Forum wäre, könnte ich es nachvollziehen!

Du findest also, wenn man jemanden überzeugt einen Helm zu tragen und das ihm mal das Leben rettet, ist es Kindergarten?

Oder hat es die Sau ohne Helm verdient sich schwer oder gar tödlich zu verletzen?
 
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