Die relativ geringen Effekte der gesetzlichen Helmpflichten (abgesehen von den Auswirkungen auf die Zahl der Radfahrer) stehen in starkem Kontrast zu anderen Maßnahmen wie z.B. zufälligen Alkoholkontrollen (RBT: "random breath testing"), eingeführt in NSW im Dezember 1982. Andere kürzlich erfolgte Maßnahmen schließen die sehr erfolgreiche Kampagne für Straßensicherheit der Transport Accident Commission (TAC) in Victoria mit ein, die für einen Betrag von 5,5 Millionen $ die Kosten für Unfälle um 220 Millionen $ reduzierte.
10 Enthalten darin war ein hartes Vorgehen gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und Trunkenheit am Steuer durch stationäre Geschwindigkeitskontrollen und mehr Alkoholkontrollen (RBT durch "booze busses"). Die Zahl der getöteten Fußgänger fiel von 159 im Jahre 1989 auf 93 im folgenden Jahr.
9 Diese Initiativen starteten ungefähr zur selben Zeit wie die gesetzliche Helmpflicht. Vergleicht man die zwei Jahre vor der Helmpflicht mit den folgenden beiden, so erkennt man, daß der von der TAC angegebene Prozentsatz der verletzten Fußgänger, die starben oder Kopfverletzungen erlitten, um 4,2 von 19,6% auf 15,4% fiel. Obwohl die Helmtragequote von 31% auf 75% zunahm, betrug die Abnahme bei der Zahl der in Kollisionen mit Fahrzeugen verletzten Radfahrer 3,1, von 12,0% auf 8,9%.