Die ultimative IBC-Extremlampe

Oh man da muß Ich meinen Maßstab woll langsam mal höher legen für die HID im Herbst wenn Ich hier was von 250 + Watt lesse und was stärkeres suchen als eine DL50 mit regelbarem EVG bis 75 Watt.
Man kommt sich in diesem Thread immer so klein vor vom Maßstab ;)
 
Hi,

also wenn du soviel Zeit investiert hast, dann ist es dein rcht die Pläne nicht zu veröffentlich. Alos muss ich mich halt einlesen und ein bisschen rumpfuschen.

MfG

Als etwas einfacherer DIY-Ballast eignet sich die Verwendung eines UCC2305 (http://focus.ti.com/lit/ds/symlink/ucc2305.pdf). Damit habe ich auch schon ganz zu Anfang Versuche gemacht und einen dimmbaren Ballast gebaut. So 25-80W an einer D2S/DL50 gingen da. Jedoch mit nicht so hoher Effizienz und vor allem bei weitem nicht so gut dimmbar. Aber das Ding arbeitet schon sehr gut, am besten mit zwei IR2104 o.ä. als Inverter-Treiber. Schaltplan habe ich auch nicht, da ich direkt das board zusammengewurschtelt habe, jedoch ist das im großen und ganzen an die apps von TI angelehnt. Alles andere macht bei einem integrierten baustein auch keinen Sinn. Ich vermute das Ding steckt auch in den China-EVGs drin.

Gruß
Thomas
 
Alles eine Akkufrage:D.

So sieht der "nackische" Doppelballast für 2x150W aus (noch ohne Kühlkörper, mit 2x50W habe ich den so aber schon eine weile laufen lassen):



Eingangsspannung 5,8V...8V
Stromaufnahme vermutlich so 50A bei Vollgas
Unterspannungsschutz und Batteriezustandsanzeige via Attiny
Völlig unabhängig dimmbar über Widerstandswerte

Mal schauen, wenn alles fertig ist...

Gruß
Thomas
 
Hi,

eine Frage hätte ich noch:

Wie hast du die Akkuschutzschaltung realisiert?

Ich wollte dazu eigentlich einen MAX1665 nehmen, aber da bratbeck´s seite vom netzt ist, und ich dieses IC in keinem deutschen shop finden kann, muss ich mir etwas anderes überlegen.

Achja: geplant ist ein Li-Ion akku mit 24 zellen (jeweils 6 parallel und dann 4 dieser Pakete in reihe.)

MfG
 
Die Akkuüberwachung geschieht bei mir (keine Einzelzellenüberwachung, da ich immer mit Balancer lade ist das Humbug) mittels ATtiny13 und kleinem Bascom-Programm (Messung ADC2 über Teiler 1k/10k; rote LED PB0; grüne LED/Enable PB3). Die Schwellen sorgen für einen Unterschiedlichen Blinkrythmus der roten LED, bei Unterschreiten einer Schwelle "leer" (gegeben durch die Zahlenwerte "voll" "halb" "fastleer" "leer") wird nach einer Wartezeit und erneuten Prüfung 2 Sekunden später (soll ein Ausschalten durch kurzzeitige Spannungseinbrüche vermeiden-beispielsweise beim einschalten einer Last)die Grüne LED ausgeschaltet, was in meiner Schaltung eine deaktivierung des Umrichters bedeutet.
Hier das Programm in Bascon (freeware reicht völlig!):

$regfile = "ATtiny13.DAT"
$crystal = 1200000
$tiny


Ddrb = &B00001001

Config Adc = Single , Prescaler = Auto , Reference = Internal

Start Adc


Admux = &B01100010



Adcsra = &B11100000

Portb.0 = 1
Waitms 500
Portb.0 = 0



Const Leer = 125
Const Fastleer = 140
Const Halb = 150
Const Voll = 160

Main:
Do

If Adch < Leer Then
Wait 2
End If
If Adch < Leer Then
Portb = &B00000001
Wait 2
Goto Main
Elseif Adch >= Voll Then
Portb = &B00001000
Waitms 300
Goto Main
Elseif Adch >= Halb Then
Portb = &B00001001
Waitms 50
Portb.0 = 0
Waitms 300
Goto Main
Elseif Adch >= Fastleer Then
Portb = &B00001001
Waitms 300
Portb.0 = 0
Waitms 300
Goto Main
Elseif Adch < Fastleer Then
Portb = &B00001001
Waitms 300
Goto Main
End If

Loop


Natürlich kann man mit einem Controller auch ganz einfach eine Einzelzellenüberwachung realisieren (ich würde einen größeren nehmen, da der Tiny13 nur 3 A/D-Eingänge hat, es sei denn man nutzt den reset mit; das bedeutet aber, dass Programm muss beim erstem mal sitzen:D) indem man jede Zellspannung (von Masse aus) mißt und im Programm die Differenzen zwischen den gemessenen Zellspannungen bildet (immer Un-U(n-1)) und diese mit einem Schwellwert vergleicht. Am besten gleich einen ATmega16, da kann man noch ein 2x16 LC-Display dranhängen und sich jeden Mist anzeigen lassen. Geht in Bascom sehr einfach!

Gruß
Thomas
 
Hi,

eine Frage hätte ich noch:

Wie hast du die Akkuschutzschaltung realisiert?

Ich wollte dazu eigentlich einen MAX1665 nehmen, aber da bratbeck´s seite vom netzt ist, und ich dieses IC in keinem deutschen shop finden kann, muss ich mir etwas anderes überlegen.

Achja: geplant ist ein Li-Ion akku mit 24 zellen (jeweils 6 parallel und dann 4 dieser Pakete in reihe.)

MfG


...und seine Email auch ???
 
Eine kleine erweiterung meiner Lichtflotte wird es geben. Eine Osram HCI-T 150W in Lichtfarbe 830 (3000K) ist in einen 85mm DEV-Reflektor mit mittleren Abstrahlverhalten gewandert. Nur ein Schutzglas fehlt noch. Der Datenblatt-Lichtstrom liegt bei 14500lm, vermutlich kommen so 10000lm aus der Leuchte raus (bei 150W). Hier das gute Stück:



Hier alle meine 150W-Systeme zusammen:



Von rechts nach links: Osram HTI150 im sehr spottigen Reflektor, Philips CPO-T 140W im flood-Reflektor und die neue HCI-T im medium-Reflektor.

Damit hoffe ich einen guten Kompromiß zwischen der extrem spottigen HTI und der extrem breit strahlenden CPO zu bekommen. Erste Versuche sahen sehr vielversprechend aus. Jetzt muss jedoch erst einmal der Ballast im Gießharz aushärten und nächste Woche bekomme ich meinen Akkupack/Ballast hoffentlich fertig. Dann freue ich mich schon auf die outdoor-Tests mit Beamshots:D


Gruß
Thomas
 
so ...bin auch wieder im Lande! Hab meine IRC mal in der Wüste Negev getestet.!! Jeep war nett und mal was anderes so ohne Bäume aber mit etxrem vielen scharfen Steinen.

Die Kollegen dort waren vom Licht der Marke DIY doch begeistert, keine der LED die noch dabei waren konnte dagegen....

aber egal SIAM , "unser" Brighstar Projekt steht noch aus! HID-TEC lässt sich leider bezueglich des 35 Watt Brenners nicht aus...
 
Eine kleine erweiterung meiner Lichtflotte wird es geben. Eine Osram HCI-T 150W in Lichtfarbe 830 (3000K) ist in einen 85mm DEV-Reflektor mit mittleren Abstrahlverhalten gewandert. Nur ein Schutzglas fehlt noch. ...

... richtig geil!

... und wieviele Biker ziehen den Hänger mit dem erforderlichen U-Bootakku? :rolleyes:

Ralf :)
 
Der Akkupack ist nun auch fertig. Auf einen Topeak MTX-Halter (von meiner alten Fahrradtasche) wurde eine Kiste aus 4mm Aluminium bzw. 8mm PVC gebaut. Innen sitzen die beiden LiFePO4-Akkus und der Ballast. Unter dem Ballast sitz das Zündgerät für MH-Lampen. Der Ballast gibt zusätzlich Wärme an das Alugehäuse ab (der Kühlkörper des Ballast hat direkten Kontakt zu dem Alugehäuse), so erwarte ich keine thermischen Probleme. Die Wasserdichte Buchse hält der Zündspannung (bei MH im Gegensatz zu Xenon nur etwa 5kV) stand. So braucht es keine Externen Komponenten mehr, nur ein Kabel zum Lampenkopf. Der Ballast ist mittels Schalter zwischen etwa 180W und 120W dimmbar, die Absicherung erfolgt mittels maxi-Sicherung aus dem KfZ-Bereich mit 60A, es fließen maximal 35A. Eine Speakon-Buchse auf der Rückseite erlaubt das konnektieren (zum Laden oder zum Anschluss anderer Geräte) beider Zellen seperat mit maximal 20A (mit 40Aeinzeln abgesichert). Nun die Frage aller Fragen: wie schwer ist das Ganze?

Nun ja. Das solide Gehäuse, der großzügig mit Füllstoff vergossene Ballast und die Akkus mit 6 kg fordern ihren Tribut. 10,5 kg bringt der Pack auf die Waage. Sehr viel, aber der Gepäckträger ist angeblich für über 20kg ausgelegt. Und nicht zuletzt erfolgte der Test schon mit meiner alten Tasche. Diese brachte mit Bleigel-Akku (12V/17Ah) auch rund 8 kg auf die Waage und ich habe das Ding jahrelang umhergefahren. Nur war dort lediglich eine 35W Xenon-Funzel dran. Nun habe ich satte 570Wh und kann entsprechend lange richtig hell machen. Der weitere Vorteil ist, dass ich jede meiner 150W-Funzeln direkt anschließen kann. Mal sehen, wie sich das ganze bewährt. Leider ging die Batteriezustandsanzeige mittels LED nach dem Verguss nicht mehr. Ich hoffe das war das Einzige, was dabei kaputtging. Zur Not lässt sich der Ballast aber auch recht einfach austauschen, da Inverter und Zündgerät nicht mit vergossen sind (man lernt ja dazu...)

Hier die Bilder:





Gruß
Thomas
 
Darum, das es krank ist ging es ja auch von Anfang an:D.

Hier die HCI-T 150W mit Frontglas (aufgrund der Lampenlänge musste eine Art adapterring her) natürlich gewichtsoptimiert:lol:. Aber im ernst, der Lampenkopf ist wirklich leicht, was der Stabilität des Cateye-Halters zugute kommt.
Der Durchmesser beträgt 89mm an der breitesten Stelle, die Länge über alles ca. 120mm.



 
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