Hallo,
die gängigen Höhenmesser in Armbanduhren und Bike-Tachos stellen die Höhe über die Luftdruckmessung dar.
Über jedem Punkt der Erde steht eine Luftsäule, die einen gewissen Druck auf diesen Punkt ausübt. Je höher du kommst, desto kürzer und damit leichter wird diese Säule. Einmal an einem Punkt mit bekannter Höhe kalibriert, errechnet der Höhenmesser dann die aktuelle Höhe.
Das Prinzip der barometrischen Höhenmessung reagiert aber prinzipbedingt auch auf Luftdruckschwankungen durch Wetterumschwünge.
Wenn du z.B. auf 2000 M in einer Berghütte übernachtet hast und dein Höhenmesser am nächsten morgen einen deutlich höheren Wert anzeigt, kannst du davon ausgehen, dass sich das Wetter verschlechtern wird.
Zeigt er umgekehrt am nächsten morgen einen deutlich niedrigeren Wert, kannst du von einer Wetterbesserung ausgehen.
Die Höhenmesser funktionieren eigentlich alle recht genau, wobei man Abweichungen von mehreren Metern trotzdem tolerieren muss.
Die liegen meiner Meinung nach aber an den permanenten Luftdruckschwankungen, so dass man sein Gerät auf einer Tour am besten bei jeder Möglichkeit nachjustiert.
Gruß
Herbert