Schutzschaltungsdefekte BP-941

derOliver schrieb:
@Jürgen: Danke, der Tip mit IRF war gut, genau sowas hab ich gesucht und nicht gefunden.

Wie kann ich das mit den Widerständen verstehen, G, S und D jeweils über einen Widerstand anschließen? Ne, oder?

Gruß
Oliver

Nur das Gate über einen Widerstand anschließen.

@nikolauzi: auch wenn du Fets statisch ansteuerst, und der Treiber nicht niederohmig genug ist, um Störungen zu schlucken, könnte es schwingen. Lieber einen Widerstand mehr, und sich die Fehlersuche erspart!
 
nikolauzi schrieb:
Strommessung geschieht über Rdson, 2 parallel, also halber Rdson, also doppelter Strom:)
Ähnlich meinem Vorschlag, zwei dicke Logic Level Fets (z.B: BUZ111L) zu nehmen.
Dann wäre die Strombegrenzung aber ganz weg;)

Der Nikolauzi

Weißt Du wie hoch die Strombegrenzung ist?

Hab den Einschaltstrom mal über einen 4R7 der nach ein paar ms von einem MOSFET überbrückt wird gemessen.
Die Frage ist ob das als Strombegrenzung ausreichend ist.

(12V Bleiakku, Shunt = 0R1, IRLR024N, 4R7 0,6W)
 

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Falls es noch für den Ein oder Anderen von Interesse sein sollte: Ich habe die Version mit den dicken Mosfets jetzt ausprobiert und es funzt!

@ Nikolauzi und Jürgen, dicken Dank für Eure Hilfe!

Ich habe den IRF1010N Mosfet und 1k Widerstände verwendet. Den Mosfet gibt´s bei Reichelt. Vor Ort was passendes zu kriegen war unmöglich.

Anbei ein Foto, leider etwas unscharf.

Gruß
Oliver

 
Kein Ursache:)

Der IRF1010N hat zwar eine recht hohe Vthgs (2..4V) aber das spielt kaum eine Rolle, da die Zellen eh nicht unter 3V/2.5V/Zelle fallen sollen. (d.h.>5V in Summe)
Und vom Rdson ist der auch gut. Aber die ext. Sicherung nun nicht vergessen;)

Der Nikolauzi
 
Bin auch von diesem Defekt bei einer Akkuflasche betroffen. Habe beim kramen mehrere IRF 7319 gefunden. Gehen die auch ? :confused:
Danke,
FranzK
 
Geht leider nicht :(

Ein kurzer Blick in´s Datenblatt zeigt, dass es sich beim IRF7319 um einen Dual-MOSFET mit N-Kanal und P-Kanal handelt. Erforderlich ist aber ein Doppel N-Kanal-Typ. Worauf es noch ankommt steht weiter vorne im Fred.

Gruß
Oliver
 
Wollte mich nochmal zurückmelden wegen der Reperatur des Akkus.

Ich habe folgendes Teil bestellt:
JuergenH schrieb:
Beim www.reichelt.de gibt es den IRF7341 mit 0,05 Ohm Rdson.
Jürgen

Habe es gegen den vorhandenen Transistor ausgetauscht (war nicht ganz einfach, SMD ist veflucht klein) und zumindest zeigt das Ladegerät nun wieder an das es lädt.

Morgen, nach dem heutigen Nightride, melde ich mich nochmal um Euch mit zu teilen ob mir der Akku um die Ohren geflogen ist oder nicht!

Danke an Alle die hier Tips gegeben haben. Habe eine Menge Geld gespart! :)
 
Nach dem Test des Akkus musste ich leider feststellen das die Stromüberwachung nun wesentlich sensibler reagiert als vorher!

Ich betreibe an dem Akku eine Sigma Mirage/MirageX. Bevor der Akku kaputt war konnte ich alle Betreibszustände problemlos schalten.

Nun mit dem "IRF7313" kann ich die Mirage einschalten, beim zuschalten der Mirage X geht alles aus. Nach einem Moment kann ich die Mirage dann wieder einschalten.

Besser als ein kompl. def. Akku ist es jetzt allemal. Schön wäre aber schon wenn die Schaltung wieder wie voher funktionieren würde.

Hat jemand noch einen Tip für mich "Wahnsinns-Elektroniker"?
 
Klar, entweder mit den dicken Fets, da gibt's dann keine Probleme mehr, oder einfach einen zweiten über den einen drüberlöten... Dann ist die Stromschwelle verdoppelt:)

Der Nikolauzi
 
Hallo, ich hoffe doch mal daß meine Frage hier reinpaßt:
Ich hab von meiner Bastelei des Bratbeck-Akkupacks (4*4 Zellen) nun noch 2 Zellen und die entsprechende Schutzschaltung übrig. Diese würde ich jetzt gern für meine Luxeon-Stadtlampe benutzen, leider hab ich aber damals im Eifer des Gefechts die Canon-Akkus zerpflückt ohne mir zu notieren wie das ganze zusammengehört.
Kann man die Original-Schutzschaltung für 2 Zellen in Serie benutzen? der Original-Pack ist ja im Grunde auch nicht anders, nur daß da 3 Zellen parallel sind.
Könnte mir bitte jemand, am besten auf einem Bild, zeigen welcher Anschluß an der Platine wohin gehört?

Vielen Dank schonmal, das Wölfchen.
 
nikolauzi schrieb:
Klar, entweder mit den dicken Fets, da gibt's dann keine Probleme mehr, oder einfach einen zweiten über den einen drüberlöten... Dann ist die Stromschwelle verdoppelt:)

Der Nikolauzi

Danke erstmal!

Und die nächte Frage: :)
Dann sollte ich aber eine externe Sicherung hinter den Akku hängen, oder reicht die Strombegrenzung dann auch noch zum Akkuschutz?
 
Nee, die is nur so drin, um den Preis zu rechtfertigen...
Und wir haben hier halt Spaß am Basteln...

Natürlich nicht... :rolleyes:

Guckst Du im LiIon Fred, da steht alles drin...

Kurze Zusammenfassung: Ohne ist's gefährlich und dumm!

Der Nikolauzi
 
Mist, ich glaub jetzt hats mich auch erwischt:
4 Billigst-BP930s (2 parallel, 2 Reihe), beim Umschalten von C-Spot zu 21W-BS (hat vorher einwandfrei funktioniert) passiert es bzw. passiert nix außer daß der Akkuwächter leuchtet.
Nach "Neustart" sind wieder 16V da, aber C-Spot geht nach paar Sek. aus, Spielchen mehrmals wiederholt, bleibt immer länger bis letztendlich dauernd an. Allerdings nicht die BS, geht nach ca. 10 Sek. aus.
:confused:
Und das nachdem ich grad nochmal alles schön überarbeitet inkl. Akku eingepackt hab... :heul:
Hab noch zwei Schaltungen da, allerdings werden die nicht den Anfangsstrom geben können, Kondensator ist kein Platz, also muß wohl die Fet-Methode ran, schonmal danke für die Vorarbeit hier :daumen:

MfG Manne
 
N´Abend!

Ich hab mittlerweile etwas rumprobiert und muss das Ergebnis mal loswerden, vorallem bevor jemand die Sache mit den dicken FETs nachbastelt. Meine Schutzschaltungen sind mit den dicken Dingern sensibler geworden, was den Einschaltstrom angeht :( .

Mit der Originalschaltung konnte ich eine 20W IRC einschalten (war aber halt ratzfatz hinüber). Jetzt geht´s nichtmehr. Ich hatte nach dem Zusammenlöten mit einer normalen 20W getestet, das klappte problemlos. Das komische ist, dass die Schaltung nach einem Anschaltversuch mit der IRC komplett abgeschaltet wird und wieder zurückgesetzt werden muss. Wenn ich das Spiel mit Umschalten von Parallel auf Seriell mache, kann ich auch die IRC + normale 20W zum Starten bringen. Das waren dann irgendwas um die 3,5A, wenn ich mich recht erinnere. IRC + 2 x 20W klappt nicht.

Ist etwas nervig, aber den Umschalter habe ich sowieso für´s Laden und irgendwann bastel ich mir vielleicht einen PWM-Dimmer/Softstart. Zumindest sind die Teile jetzt nicht so schnell kleinzukriegen :lol: .

Gruß
Oliver
 
Habe gestern endlich mal Zeit gefunden einen Zweiten "IRF7313" über den schon eingebauten zu löten. Und siehe da: Alles wunderbar, die Mirage/MiageX lässt sich wieder über alle Betriebzustände schalten.
Meinen Akku hab ich jetzt also für 2x70Cent repariert.

Thx @ Nicolauzi
 
Hallo Ihr Elektro-Halbgötter im IBC (besonders nikolauzi),
meine zwei BP945 funktionieren immer noch wunderbar seit ich die "IRF7313" eingebaut habe.
Nun hat sich ein Kumpel von mir auch einen BP945 gekauft und hat nach 2 Touren die selben Probleme die ich auch hatte.
Wir haben also den Akku aufgemacht in der Hoffnung die Schutzschaltung wäre die gleiche, war aber nicht so.
Ist zwar sehr ähnlich, die Bauteile unterscheiden sich aber.
Vieleicht kann mir einer von Euch wieder einen Tip geben wo ich passenden Ersatz bekomme?

Auf Bauteil 1 steht:
AT55
S8232b
Auf Bauteil 2 steht:
F450
9926a

Die Lötfahnen sind bei den Teilen ja ausschließlich an den schmalen Seiten.
Bei dem mir bekannten BP945 waren die Lötfahenen des aus zu tauschenden Modell ja auf der breiteren Seite. Die Bezeichnungen sind ja zu mindest recht ähnlich.

akku.jpg
 
Der korrekte Name des Mosfets ist Si 9926 DY, ist an sich der selbe, wie bei den anderen, nur ein anderes (kleineres) Gehäuse. Entweder suchen, wo man so Dinger im kleinen Gehäuse herbekommt, oder aber einfach wie oben beschrieben 2 leicht handhabare Mosfets mit Kabeln dranlöten;) Das Pinning ist das selbe.

Der Nikolauzi
 
Vielen Dank,
ich habe mir genau das schon gedacht, wollte nur nochmal die "Bestätigung" haben.
Wenn ich die "IRF7313" wieder übereinander nehme und über Kabel auf die Platine löte, muß dieses dann einen bestimmten durchmesser haben? Vermutlich nichts wildes, oder?
 
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