Auf großem Fuß: Surly "Moonlander" im IBC-Fahrbericht

Dieses Thema im Forum "Mountainbike News" wurde erstellt von Tobias, 20. August 2012.

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  1. Tobias

    Tobias Supermoderator Mitarbeiter

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    "Rollt das überhaupt noch?" ... "Hahaha, äh was...? Wie geil! " ... "Gib her, lass mal probieren!" ... "Kann man sowas kaufen?"

    Die Bandbreite der Reaktionen auf das Surly Moonlander könnte breiter nicht sein. Während die Einen spontan voller Abscheu auf sonderliche Bike mit den riesigen Reifen reagieren, wollen die Anderen nichts sehnlicher, als eine Runde darauf drehen. Fest steht: Ob sündhaft teurer Carbon-Renner oder fettes Downhill-Bike - kein Rad das wir bisher in der Redaktion gehabt haben hat Zuschauer auf dem Trail oder in der Innenstadt so in Aufruhr versetzt. Wie bei einem echten Promi schauen die Leute dem Surly hinterher, zeigen breit grinsend mit dem Finger darauf oder schütteln ungläubig den Kopf, wenn das überbereifte Gefährt an ihnen vorbei brummt.

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    4,7" - nicht weniger messen die Reifen des Moonlanders in der Breite und sind damit auch für hartgesottene Sun Double Wide / 3,0" Gazzaloddi - Fahrer ein unübersehbares Merkmal. In Kombination mit den 100mm breiten Clown Shoe Felgen könnten diese Reifen einem Gelände-Motorrad gut zu Gesichte stehen, doch zwischen den riesigen Rädern ist ein schlanker Stahlrahmen montiert. Das Beste ist jedoch: Surly meint den Moonlander voll und ganz ernst.

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    4,7" Reifenbreite und ein Haufen spezieller Komponenten, um dem ganzen Gummi Herr zu werden - Surly setzt das Konzept "Fat Tire Biking" konsequent in die Tat um.

    Genau deshalb kommen wir ins Spiel. Das Surly Moonlander ist im Grunde genommen ein Mountainbike, aber es ist alles andere als ein normales. Keine Federung, überdimensionierte Reifen und dazwischen ganz gewöhnliche MTB-Komponenten. Wie würde sich so ein Rad fahren? Was ist überhaupt der richtige Einsatzbereich für das Moonlander? Mondlandschaften sind reichlich rar gesägt und doch soll es laut Information von Distributeur Daniel von Cosmic Sports einen Einsatzbereich für das Monster-Bike geben.

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    Fatties Fit Fine - Der spezielle Hinterbau am Moonlander könnte auch das Motto der amerikanischen Fastfood Gesellschaft sein.

    Für deutsche Verhältnisse ist das Moonlander in etwa so normal wie Schnee im Sommer. Die meisten Menschen werden noch nie ein Bike dieser Art gesehen zu haben und auch unter regelmäßigen Lesern der gängigen Bike-Zeitschriften ist ein Fahrrad dieser Art alles andere als bekannt. Genau das wollen wir ändern: hier kommt der Fahrbericht zum Surly Moonlander.
    Technische Daten
    • Hersteller: Surly
    • Modell: Moonlander
    • Rahmen: Surly 4130 CroMoly Stahl, Double Butted, TIG-geschweißt.
    • Gabel: Surly Moonlander, 135mm O.L.D, Surly 4130 CroMoly Stahl, TIG-geschweiß. 1 1/8" Steuerrohr
    • Sattelklemme: Surly Stainless Steel
    • Kurbel: Surly Mr. Whirly Offset Double, 22/36 Zähne
    • Umwerfer: Shimano SLX (M661, Direct Mount via Problem Solvers Adapter)
    • Schaltwerk: Shimano XT (9-fach)
    • Kassette: Shimano HG-61, 9-fach (11-34)
    • Kette: Sram PC-971
    • Steuersatz: Cane Creek 40 (1 1/8")
    • Bremsen: Avid BB7 (160mm Bremsscheiben, Avid SD-7 Hebel)
    • Schalthebel: Microshift Daumenhebel, Model SA-109 (3x9fach)
    • Vorbau: Kalloy AS-008
    • Lenker: Salsa MotoAce, 17°
    • Sattel: WTB SST Comp
    • Sattelstütze: Kalloy SP-342, 27,2x350mm
    • Vorderradnabe: Surly New Disk, 135mm (HU02707), 32 Loch
    • Hinterradnabe: Shimano XT Disk, 135mm, 32 Loch
    • Felgen: Surly Clown Shoes, Single Wall Aluminium, Geschweißt, 100mm Breite
    • Speichen: DT Swiss
    • Reifen: Surly Big Fat Larry, 26 x 4,7", 120tpi Karkasse
    • Farbe: Space Black (weiße Decals)
    • Gewicht: 16,3kg
    • Rahmengrößen: 16", 18", 20", 22"
    • UVP: ca. 2000€
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    Surly Moonlander Geometrie
    Im Stand
    Was für ein Ungetüm. Die große Aufmerksamkeit, die das Moonlander erweckt, ist ganz klar auf die Reifen zurückzuführen. Sie dominieren die Erscheinung des Bikes und machen den Unterschied zu einem normalen Bike. Aufgepumpt mit kaum mehr als einem halben Bar Luftdruck sitzen sie bereits hinreichend gut auf der Felge und sollen dafür sorgen, dass der Fahrkomfort nicht zu kurz kommt.

    Abseits der Ballonreifen kommen viele hauseigene Produkte von Surly zum Einsatz, um die breiten Reifen zu beherbergen. Besonders auffällig sind einerseits das Vorderrad mit 135mm-Nabe und andererseits der Hinterbau. Er ist stark asymmetrisch ausgeführt und ermöglicht so eine Kettenlinie, bei der trotz der mächtigen 100mm-Felge die Kette nicht mit dem Hinterreifen kollidiert. Interessanterweise wandert durch diese Konstruktion die Hinterradbremse vollständig in den Schutzbereich des Reifens, so dass auf der linken Seite des Laufrades kein Bauteil weiter absteht als der Reifen selbst.

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    Tricksen muss Surly auch beim Umwerfer. Während ein 100mm-Innenlager genügend Breite zur Verfügung stellt, muss der Umwerfer des 2x Antriebs mit einem extrabreiten Träger montiert werden, um weit genug vom schlanken Stahl-Sitzrohr abzustehen. Typisch Amerika: ein Schriftzug "No Step" warnt davor, den Umwerfer fälschlicherweise als Fußabstellplatz zu benutzen.

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    Je nach Perspektive kommen die Rundungen des Moonlanders besonders gut zum Ausdruck.

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    No Step - Alles klar. Dank Sattel ist die Trittstufe am Umwerfer auch wirklich nicht nötig.

    Was fällt noch auf? Mechanische Scheibenbremsen müssen am Komplettrad reichen, die Übersetzung mit 36/22 Zähnen vorne entspricht im Grunde der eines normalen Mountainbikes und der Lack in Spezialfarbe Space Black kann sich sehen lassen - zumindest wenn man auf glitzernde Farbpartikel steht. Ein letztes Detail sind die Daumenschalter für die Schaltung: Sie sind deutlich kompakter als die gewohnten Träger / RapidFire Schalthebel und geben dem Shimano XT Antrieb einen individuellen Touch.

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    Kompakt und von der Funktion her sehr gut: Die Daumenschalter sind die einfachste Schaltmöglichkeit aber verrichten zuverlässig und sauber ihre Arbeit.

    Bemerkenswert ist, dass zur Gewichtseinsparung ein doppelt konifizierter Rohrsatz zum Einsatz kommt. Surly präsentiert sich damit als technisch anspruchsvoller Hersteller, der seine Produkte von Jahr zu Jahr besser machen und weiterentwickeln will. Die Bikes - so scheint es - sollen nicht nur anders, sondern auch wirklich gut sein. Doch wer denkt an diesem Bike an banale Dinge wie das Gewicht? Mit 16,3kg (inkl. Pedalen) liegt es ohnehin fernab jeglicher Gewichtsideale. Und das ist gut so. Denn dieses Bike will einfach nicht normal sein - und sollte deshalb auch gar nicht so behandelt werden.

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    Surly Big Fat Larry mit 4,7" Breite - ein Garant für Fahrspaß und -komfort?
    Auf dem Trail
    Bereits auf dem Weg von der Haustüre zum Trail zeigt das Moonlander, dass es kein gewöhnliches Bike ist. Trotz des relativ hohen Gewichts lässt es sich gar nicht so schlecht beschleunigen und einmal in Fahrt bleibt die Fuhre gut in Schwung. Aber wo könnte ein solches Rad sinnvoll eingesetzt werden? Auf einem ersten Streifzug durch München sind uns zuallererst Kinderspielplätze aufgefallen. Auf Teer braucht das Rad gehörigen Nachdruck am Lenker, um Richtungsänderungen vorzunehmen. Die breiten, weichen Reifen verkeilen sich beim Lenken mit dem Untergrund und bereiten hier nur wenig Freude. Dafür sind Bordsteinkanten selten umspektakulär und jegliche Bodenunebenheit bis 10cm Höhe verliert ihren Schrecken.

    Doch nun zum Kinderspielplatz. Auf Sand sieht die Welt des Moonlanders schon anders aus. Sand gibt es auf dem Mond; hier fühlt sich das Bike zu Hause; hier kann es seine Qualitäten ausspielen. Die Reifen sinken im weichen Sand nicht ein, sondern bieten gute Traktion und geringen Rollwiderstand. So nimmt das Rad schnell Fahrt auf, steuert sicher und lässt sich leicht dirigieren. Da der Untergrund sich nun nicht mehr mit dem breiten Profil verzahnen kann, sind die eben auf Teer beschriebenen Probleme Schnee von gestern. Apropos Schnee - auch auf Neuschnee sollte das Moonlander überzeugen können.

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    Mit dem Surly Moonlander lässt es sich vorzüglich im Wasser plantschen.

    Was lernen wir daraus? Das Surly Moonlander ist kein Rad für alle Tage. Auf einem gewöhnlichen Singletrail gibt es schnellere, wendigere und komfortablere Bikes. Während die dicken Reifen auf leichten Bodenunebenheiten noch positiv zum Komfort beitragen, wirkt sich bei Wurzeln, größeren Gegenständen und anderen Hindernissen das Fehlen einer Zugstufe für die Luft im Reifen negativ aus. Je schneller und ruppiger es wird, desto mehr springt das Bike umher und macht deutlich: "Ich bin kein Mountainbike wie du es kennst."

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    Solange der Boden weich und flexibel bleibt, ist das Moonlander in seinem Element. Alles abseits von Teer und festem Boden ist perfekt, solange es nicht zu ruppig ist.

    Das Surly ist mehr ein Rad für ausgedehnte, gemütliche Touren entlang der Isar. Es hat nichts gegen Sand und Steine; zur Not würde es wohl auch schwimmen können (siehe Video am Ende des Artikels). Und es macht Spaß. Von der Fortbewegung her ist das Surly eine ganz neue Erfahrung, die gar nicht so verkehrt ist. Es ist puristisch. Es macht in gewisser Art und Weise Spaß. Aber es gehört auch ein Lifestyle dazu. Wer ein Moonlander sein Eigen nennen will, der verzichtet bewusst auf einige der Bequemlichkeiten, die sich viele Ingenieure über viele Jahre haben einfallen lassen. Und gewinnt damit ungefilterten Spaß.

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    Denn die Reifen bieten nur dann genügend Komfort ohne hin und her zu springen.
    Fazit
    Das Surly Moonlander ist kein Mountainbike im Sinne eines Hightech Produktes, sondern ungefilterte Verbindung zum Boden über außergewöhnliche dicke Reifen. Aber inwiefern das Spaß macht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Unsere Meinung: Wer nicht gerade am Strand wohnt oder schon sieben Bikes in der Garage stehen hat, der braucht das Surly nicht. Es sei denn, er sucht genau ein Bike wie das Moonlander.
    Weitere Informationen
    • Surly Homepage - LINK
    • Surly wird in Deutschland über Cosmic Sport vertrieben - LINK
    Bildergalerie
    Bilder von Tobias Stahl und Hannah Szwarc

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    Video
    Was das Moonlander auf Schnee, Sand und Wasser so alles kann ich auf youtube hinreichend dokumentiert. Hier ein kleiner Überblick.

    Backflip auf dem Surly Moonlander





    Wasserradfahren - zwar nicht olympisch aber definitiv spannend und erfrischend. Hoffen wir, dass der Stahlrahmen sich genau so freut wie der Fahrer ;).





    Sandfahren - der Klassiker.





    Schneetouren - Auch das scheint mit dem Moonlander kein Problem zu sein.





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  2. MTB-News.de Anzeige

  3. metalfreak

    metalfreak BK-Productions

    Dabei seit
    12/2007
    Die Surly Bike waren ja immer schon speziell, aber das is nochma ne Ecke mehr :eek:
  4. Rischar

    Rischar Bier

    Dabei seit
    11/2006
    Hier haben in Livigno einen mit dem Ding getroffen. Er meinte, er ist damit die Megaavalance gefahren. Also ab in harte Gelände!
  5. Barthi

    Barthi

    Dabei seit
    10/2009
    Surly kommt doch aus UK oder?!?
  6. Robsen

    Robsen I ♥ Slayer

    Dabei seit
    08/2005
    Ich hab nur 5 Räder, ist es dann was für mich?
  7. berlin-mtbler

    berlin-mtbler absolut systemrelevant

    Dabei seit
    03/2005
    Interessantes Bike :love::daumen:, das neue 29er Modell von denen ist auch spannend. :love::daumen::daumen:

    Von Salsa gibt es einen Fatbike-Fully-Prototyp. :eek::p:D :love::love:
  8. a.nienie

    a.nienie pai(n) mu tan(t)

    Dabei seit
    05/2006
    vermutlich war der luftdruck am test moonlander zu hoch.
    die reifen kann man wohl fast platt fahren ohne snakebites.
  9. bender_79

    bender_79 offroader

    Dabei seit
    01/2008
    Auf alle Fälle ein interessantes Fahrrad.

    Aber was heisst hier "Mechanische Scheibenbremsen müssen am Komplettrad reichen" ?
    Das sind die Avid BB7 mit Speed Dial Hebeln kombiniert. Eingebremst und korrekt eingestellt reichen die locker an Hydraulikscheibenbremsen heran.
    Gibt auch einen guten BB7 Thread im Form.
  10. teatimetom

    teatimetom Helmkiller

    Dabei seit
    03/2004
    HEy Rischar,
    ich war von Samstag bis Montag lezter Woche in Livigno, evtl haben wir zwei uns auch gesehen :)


    Der Fahrer war Teamfahrer von Sandman Bikes
    http://www.sandmanbikes.be
    hatte 1,0 Bar in den reifen für den Bikepark
    und 0.5 fährt er normal :cool:
  11. Godtake

    Godtake

    Dabei seit
    01/2012
    Egal ob es nun Spaß macht oder nicht, es sieht einfach extrem unästhetisch aus. Da kann man sagen was man will.
  12. MTK85

    MTK85

    Dabei seit
    07/2010
    Scheibenbremsen mit Bowdenzug? ehlich gesagt dachte ich bis vor 5min noch, das es so etwas nur bei Baumarkt Fahrrädern gibt.

    Würde mit dem Teil dennoch gern mal ne runde Drehen.
    Ich hab auf Flickr schon sehr häufig Bilder von solchen Fahrrädern gesehn.
    Und die machen scheinbar im Winter sehr viel Spaß?!
  13. MLK-LAW

    MLK-LAW Verbremser

    Dabei seit
    04/2010
    kenn den Typ Rad von diversen Stränden in Kalifornien. Jedenfalls: auch wenn's vollkommen unnütz ist bei uns - WILL HABEN!
  14. nuts

    nuts charged Mitarbeiter

    Dabei seit
    11/2004
    Macht auf jeden Fall viel Spaß :)
  15. RetroRider

    RetroRider Schnitt: 8,1 Mm/a

    Dabei seit
    09/2005
    Das Problem bei uns ist, daß es im Winter häufig Tauphasen mit Eisbildung gibt. Deshalb sind bei uns oft Spikereifen besser als reine Schneereifen. Aber von Surly gibt's ja auch noch andere Bikes, die nicht so spektakulär aber genauso puristisch, hochwertig und durchdacht sind.

    Nö, USA. Erfunden hat das Fatbike aber Jemand anderes: http://fatbikealaska.blogspot.de/2006/11/adn-fatbike-article-nov06.html
  16. Michael_MTB

    Michael_MTB Endurotourer

    Dabei seit
    11/2008
    Hier http://www.grenzenlos-expeditionen.de/index.php?page=expeditionen/eiskalt/eiskalt.cnt gibt es einen Bericht von 2 Sachsen die mit den Bikes 2008 im Himalaya von über 7000m höhe abgefahren sind.
    Hab mal bei einen Vortragsabend besucht als die ihre Expedition mit Videos und Fotos präsentiert haben.
    Die Bikes hatten unter 13 kg.
    Bergab haben sie aber fast mehr geschoben als gefahren, sagten sie. Und das trotz Formula One bremsen und Schneeketten.
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2012
  17. altes-kind

    altes-kind

    Dabei seit
    06/2006
    Das war wahrscheinlich Martin Campoy (wurde hier in der IBC ja schon mal vorgestellt: http://www.mtb-news.de/news/2012/02...fen-in-nepal-mit-sandman-biker-martin-campoy/). Der macht ja nichts anderes als durch die Welt zu jetten und mit dem Sandman Bike bei Rennen oder sonstigen MTB Events mitzufahren. Ich habe ihn z.B. beim BC Bike Race in Kanada getroffen. ;)

    Die Sandman Bikes (zumindest die die ich gesehen habe) sind aber auch ein wenig anders als der Surly Moonlander: Die Sandman Bikes haben nen Titan-Rahmen, etwas weniger wuchtige Reifen und auch eine Federgabel. (EDIT: Ich meine das Sandman HOGGAR Ti: http://www.sandmanbikes.be/sandman-hoggar-ti/)
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2012
  18. mathis2

    mathis2

    Dabei seit
    05/2007
    was für ein schrott
  19. Burnhard

    Burnhard

    Dabei seit
    08/2007
    Ja habt ihr, er war das Hühnchen :)
  20. RetroRider

    RetroRider Schnitt: 8,1 Mm/a

    Dabei seit
    09/2005
    Ok. Mal angenommen, ich wollte eine Alaska-Tour machen. Welches Snowbike würdest du empfehlen, und wo sind die Vorteile ggü. dem Surly?
  21. B.Scheuert

    B.Scheuert staatl.anerkannterRaddieb

    Dabei seit
    11/2007
    Mehr Daten, v.a. Felgen-/LRS-/Reifengewicht und -preise wären interessant.
  22. Jocki

    Jocki

    Dabei seit
    03/2005
    Cooles Teil. Wer nicht weiß was man mit sowas anstellt und warum die Dinger technisch recht einfach ausgestattet sind:
    [ame="http://vimeo.com/25943565"]Bikerafting Alaska's Lost Coast: Yakutat to Glacier Bay. on Vimeo[/ame]
  23. Stefan_78

    Stefan_78

    Dabei seit
    04/2009
    wir haben mal einen in Willingen auf dem Freeride mit sowas fahren sehen...sieht echt spaßig aus das Bike!
  24. Bumble

    Bumble

    Dabei seit
    10/2003
    Findest du alles auf der Surly Seite und in den Internet-Bikeshops.

    http://surlybikes.com/parts/clown_shoe
    http://www.bike-components.de/products/info/p32174_Clown-Shoe-Single-Wall-26--Felge-.html

    Die 100mm Felge ist halt aus gewichtsgründen nur noch einwandig und brutal ausgefräst, ne stabile doppelwandige Felge wie die Large Marge vom Pugsley gibts leider nicht mehr.

    Während ich das Pugsley vernünftig aufgebaut durchaus noch als Trailbike sehe (im Bericht war das schon sehr gut beschrieben: Solange es nicht zu arg ruppig wird... ;)), geht das Moonlander dann wohl doch in die Ecke "Spezialbike"

    Sowas ist halt ne völlig urige und ungefilterte Art und Weise zu biken, mit der Gott sei Dank nicht jeder was anfangen kann.
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2012
  25. Lt.AnimalMother

    Lt.AnimalMother ICB-Helpdesk

    Dabei seit
    02/2008
    @Jocki:

    Das Video ist Grandios, danke dafür.
  26. zecke92

    zecke92

    Dabei seit
    06/2012
    Wem 2000? für sowas wert sind, dann möchte ich ihn nicht dran hindern es zu kaufen, aber meine Meinung zu so einem Fahrrad ist - Blödsinniges Zeug hoch 10