e.thirteen TRS+ Laufradsatz: teurer Spaß oder jeden Cent wert? [Fahrbericht]

Dieses Thema im Forum "Mountainbike News" wurde erstellt von Maxi, 13. November 2012.

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  1. Maxi

    Maxi Redakteur / Editor

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    [​IMG] Der amerikanische Komponenten-Hersteller e.thirteen trat bis vor Kurzem hauptsächlich durch seine hochwertigen Kettenführungen in Erscheinung. Im Jahr 2010 wurde die Firma von "the hive" übernommen: Ebenfalls ein Komponenten-Hersteller, der bis dato größtenteils für seine "Chub"-Naben bekannt war. Da sich e.thirteen in der MTB-Industrie bereits etabliert hatte, entschlossen sich die Kalifornier von "the hive", ihr Produkte in das Sortiment von e.thirteen einzugliedern. Das Programm des Kettenführungsspezialisten wird somit neuerdings durch Kurbeln, Pedale, Naben und eben auch Laufradsätze komplettiert. Das Topmodell der neuesten e.thirteen-Laufräder konnten wir dieses Jahr einem belastungsstarken Langzeittest unterziehen: die "TRS+"-Laufräder.


    Wie sich bereits vermuten lässt, basieren die e.thirteen "TRS+"-Laufräder auf den großvolumigen "Chub"-Naben von "the hive". Die Naben zeichnen sich durch ihren hohen Flansch sowie die Carbon-Ummantelung des Innenlebens aus. Diese Bauweise soll das Laufrad nicht nur besonders leicht, sondern auch sehr widerstandsfähig machen. Der durch die hohen Nabenflansche erzeugte flache Speichenwinkel soll axial wirkende Kräfte besonders gut aufnehmen und wegstecken können. Bei der Felge wurde auf den Einsatz von Carbon verzichtet, sie besteht aus Scandium-legiertem Aluminium. Komplettiert wird der 60-fach-sperrklinken-verzahnte und industriegelagerte All Mountain-Laufradsatz durch DT Swiss Super Comp-Speichen und ProLock-Nippel. Für sein geringes Gewicht von 1.642 Gramm verlangt e.thirteen satte 1.079 Euro für den Satz. Wir wollten wissen, ob ein Aluminium-Laufradsatz so viel Geld wert ist und stellten den "TRS+" auf die Probe.

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    # e.thirteen TRS+ / 1642 Gramm / 1079 Euro
    Der erste Eindruck
    Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Die Laufräder machen einen edlen und qualitativ hochwertigen Eindruck. Besonders die außergewöhnlichen Naben stechen sofort ins Auge und sorgen für eine einzigartige Optik der Laufräder. Der zweite Blick fällt jedoch auf die Speichenköpfe, welche nicht plan am Nabenflansch anliegen: meist ein Zeichen dafür, dass der Laufradsatz nach dem Einspeichen nicht korrekt abgerückt wurde. Sollte das der Fall sein, dürften wir wohl schnell eine ungleiche Speichenspannung feststellen. Dem ist jedoch nicht so: Das Tensiometer zeigt, dass die Speichen nicht nur gleichmäßig, sondern auch sehr stark gespannt sind. Ein sehr gutes Zeichen, sind doch viele der heutigen Komplettlaufräder von Werksseite meist zu lasch eingespeicht.

    Beim weiteren Durchstöbern der Verpackung finden wir Tubeless-Ventile und Felgenbänder. In Verbindung mit Dichtmittel sollen sich die "TRS+"-Laufräder auch problemlos schlauchlos fahren lassen. Im Zubehör befinden sich zudem verschiedene Adapter für alle gängigen Achsdurchmesser und Achsbreiten sowie eine Service-Anleitung zur Wartung der Naben. Alles in allem enthält das Paket alles was es braucht, um die Laufräder längerfristig und in mehr als einem Bike zu nutzen.

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    #   Hervorragende und sehr gleichmäßige Speichenspannung

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    # Mit den "TRS+"-Laufrädern in Tirol.
    Die Felgen
    Die Innenbreite der Felge zeigt auf, dass e.thirteen den "TRS+" ganz gezielt im All Mountain-Sektor ansiedelt. Mit einer Innenbreite von 21,5 mm ist die Felge gleichauf mit Konkurrenzmodellen von beispielsweise DT-Swiss oder Mavic. In Sachen Stabilität kann die Felge jedoch mehr als eine herkömmliche All Mountain-Felge, wenngleich diese Aussage stets eine Gratwanderung ist.

    Während die Einen eine weiche Felge zugunsten einer geringen Pannenhäufigkeit [Platten] und den damit verbundenen Dellen gerne in Kauf nehmen, so wünschen sich andere eine Felge, die jeden noch zu harten Schlag möglichst spurenlos übersteht. Wer bei seinen Laufrädern auf Schlauchlos-Systeme setzt, der ist mit solideren Felgen ohne Zweifel besser beraten. Die e.thirteen-Felgen bieten ein gesundes Mittelmaß aus Stabilität für Tubeless-Fahrer und Nachgiebigkeit für Schlauch-Verfechter. Wir nutzten den "TRS+"-Laufradsatz die meiste Zeit mit Schläuchen. Das ein oder andere Mal mussten wir mit Faltreifen einen Platten verkraften, konnten an der Felge jedoch keine Schäden feststellen. Mit Downhill-Pneus kamen wir sogar nie in Bedrängnis durch einen platten Reifen, doch erlitt die Felge dadurch so manchen bleibenden Schaden. Während der gesamten Testdauer konnten wir der Hinterradfelge lediglich vier Dellen zufügen - und das trotz Einsätzen in rauestem Gelände.

    Nicht nur in Bezug auf plastische Verformungen zeigten sich die Felgen relativ widerstandsfähig, auch durch ihre Steifigkeit konnten sie überzeugen: Die Kombination des steifen Felgenrings mit der hohen Speichenspannung brachte uns während der gesamten Testdauer keinen einzigen Achter ein.

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    # Die e.thirteen Laufräder basieren auf der Technologie von "the hive".
    Die Naben
    Auch die Naben erwiesen sich als äußerst langlebig. Besonders die Qualität der gedichteten Kugellager muss an dieser Stelle hervorgehoben werden. Nach sechs Monaten härtestem Einsatz, Ausfahrten bei widrigsten Witterungsbedingungen sowie Staub und Sand, ließ sich die Nabe auch von unzähligen Reinigungsorgien mit dem Hochdruckreiniger nicht unterkriegen. Bis heute laufen die Lager reibungslos und ohne jede Beanstandung.

    Auch der sonst so sensible Freilaufkörper zeigte sich sehr robust. Während die einzelnen Kettenblätter der Kassetten auf den meisten Aluminium-Freilaufkröpern in der Regel nicht zu übersehende Spuren hinterlassen, waren die Macken im hartanodisiertem Aluminium des "TRS+"-Freilaufs eher marginal. Auch die Achsadapter sowie alle Gewinde erwiesen sich als langlebig und alltagstauglich. Das Umbauen der Adapter auf die verschiedenen Achsbreiten ging bei den "TRS+"-Naben ebenfalls denkbar einfach vonstatten, genauso wie die Wartung der Naben.

    Besonders gut gefiel uns das schnelle Einrasten der Verzahnung, welche mit einer 6°-Auslösung umgehend greift und eine erstklassige Kraftübertragung gewährleistet. Etwas nervig war hingegen die Geräuschkulisse, die im Freilauf zu vernehmen war. Wie ein Klangkörper verstärkte die dünnwandige Carbon-Nabe das Klacken der Zähne im Freilauf und hatte erheblichen Einfluss auf Gespräche mit Mitfahrenden. Die lauten und oftmals störenden Geräusche des Freilaufs waren jedoch auch das einzige Problem, welches wir an den Naben des "TRS+"-Laufradsatzes ausmachen konnten.

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    # Die großen Nabenflansche mit dem Carbon-Nabenkörper sind der Markenzeichen der "the hive"-Naben.
    Das Gesamtpaket
    In Sachen Kraftübertragung, Haltbarkeit und Rolleigenschaften konnten uns die All Mountain-Laufräder auf ganzer Linie überzeugen. Da wir den Laufrädern im ersten Teil unseres Tests jedoch keinen Schaden zufügen konnten, stellten wir uns die Frage, wie viel die Leichtgewichte wohl aushalten würden. Kurzerhand demontierten wir den Laufradsatz aus unserem All Mountain-Testbike und stecken ihn ein Enduro, mit dem es neben diversen Rennen unter anderem auch für zwei Wochen nach Whistler ging.

    Auf den teils mächtig großen Sprüngen im Bikepark Whistler unterzogen wir die Laufräder einen Härtetest. Verpatzte Landungen, missratene Whips und heftige Einschläge stecken die "TRS+" zwei Wochen lang ohne jegliche Probleme weg. Selbst der Speichenspannung konnte der harte Einsatz nichts anhaben. Nach fünf Monaten härtestem Einsatz mussten wir die Laufräder kein einziges Mal nachzentrieren oder gar gerissene Speichen austauschen. Auch wenn wir die 1.642 Gramm leichten Laufräder hier nicht in den Stand eines Freeride-Laufradsatzes erheben möchten, so lassen sich die "TRS+" unserer Meinung problemlos für mehr einsetzen als nur All Mountain wie von e.thirteen vorgegeben.

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    #  Mit dem  e.thirteen "TRS+" in Frankreich - by Christoph Bayer

    Wo musste sich der Laufradsatz besonders beweisen?
    • Specialized Enduro Series #1 - Winterberg
    • Megavalanche - Alpe d?Huez
    • Enduro Of Nations [SuperEnduro] - Sauze d?Olux
    • Crankworx - Whistler
    • CAIdom - Brixen
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    Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

    Welche Schäden gab es zu beklagen?
    • 3 Dellen in der Vorderradfelge
    • 4 Dellen in der Hinterradfelge

    • Keine Risse in der Felge
    • Keine Speichenbrüche
    • Keine defekten Lager

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    # Entweder die Felge gibt nach oder der Schlauch: wer keine Platten will, muss weiche Felgen oder Tubeless fahren.
    Fazit
    Mit dem "TRS+"-Laufradsatz lehrt der Kettenführungsspezialist der Konkurrenz das Fürchten und beweist, dass sich die Philosophie hinter den hochflanschigen Naben auch in Praxis voll und ganz bewährt. Kein anderer Laufradsatz überstand so lange unbeschadet und ohne ihn nachzentrieren zu müssen unsere Testmethoden. Diese erwiesene Stabilität macht den "TRS+" in Hinblick auf sein geringes Gewicht zu einem der interessantesten Laufradsätze auf dem Markt. Ob das hohe Maß an Qualität und Haltbarkeit eine Investition von über 1.000 Euro für einen Fahrrad-Laufradsatz wirklich wert ist, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden.

    Pro:
    • sehr hochwertig
    • leicht
    • sehr stabil und langlebig
    • hohe und konstante Speichenspannung
    • simpel zu warten
    Contra:
    • teuer
    • hohe Geräuschkulisse des Freilaufs
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    Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

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    Technische Daten und Details
    Der hohe Nabenflansch, welcher am Vorderrad einen Durchmesser von 59 mm und am Hinterrad 77 mm aufweist, ist zweifelsohne das größte Alleinstellungsmerkmal der e.thirteen-Laufräder. Die hohen Flansche machen die Verwendung von kürzeren Speichen möglich und sorgen für einen flacheren Speichenwinkel. Dadurch soll das Laufrad besonders widerstandsfähig sein und deutlich besser mit axialen Kräften umgehen können als herkömmliche Laufradsysteme. Um das Gewicht der Naben konkurrenzfähig zu halten, basieren diese auf einem dreiteiligen Aufbau. Das Innenleben der Naben wird von einem Carbon-Hohlkörper ummantelt, welcher die beiden Alu-Flansche via Verklebung verbindet.

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    #  " TRS+"-Hinterradnabe

    Technische Daten
    • Hersteller: e.thirteen [the hive]
    • Modell: TRS+
    • Modelljahr: 2012
    • Typ: 26" MTB-Laufradsatz für Scheibenbremsen - 28 Speichen
    • Einspeichung: Semitangential, 2-fach gekreuzt
    • Nabe: hochflanschiges Aluminium-Gerüst mit verklebtem Carbon-Nabenkörper
    • Felge: schwarz eloxierte Scandium Aluminium-Felge - eine Hohlkammer[tubeless ready]
    • Felgenmaße: außen = 26,5 mm / innen = 21,5 mm / Felgenhöhe [Profil] = 21,7 mm
    • Speichen: DT Swiss Super Comp Black - 28 pro Laufrad
    • Nippel: ProLock
    • Freilauf: Sperrklinken-System mit 60-facher Verzahnung und 6°-Auslösung [3 Sperrklinken - mehrfach verzahnt]
    • Bremsscheibenaufnahme: 6-Loch
    • Preis: 1.079 Euro


    Gewicht - nachgemessen
    • Gewicht - LRS: 26″-Version = 1642 Gramm
    • Gewicht - Vr:  708 Gramm
    • Gewicht - Hr: 934 Gramm
    Achsstandards
    • Vorderrad: QR15, 20mm Steckachse (alle Adapter im Lieferumfang enthalten)
    • Hinterrad: QR, 12x135mm Steckachse, 12x142mm Steckachse (alle Adapter im Lieferumfang enthalten)
    Sonstiges 
    • Tubeless-fähig (spezielles Felgenband und Ventile erforderlich)
    • Gedichtete Industriekugellager
    • Naben auf alle gängigen Achsstandards umrüstbar, auch 20mm Steckachse
    Einsatzbereich
    • All-Mountain, Enduro
    Farben
    • schwarz-weiß [matt]
    Lieferumfang
    • Laufradsatz (vorne und hinten)
    • alle Achsadapter
    • 2x Tubeless-Ventile
    • 2x Tubeless-Felgenband
    • Service-Anleitung

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    Erfahrungswerte
    Unser Testlaufradsatz stammte aus der ersten Charge der 2012er-Reihe. Leider gab es bei dieser Charge ein Problem mit der Dichtung zwischen Freilauf und Nabenkörper. Die Dichtung übte zu viel Reibung auf den Freilaufkörper aus, worauf hin sich dieser des Öfteren mitdrehte, was wiederum zu starkem Kettenschlag führte. Auf Anfrage bei e.thirteen konnten wir dieses Phänomen recht schnell in den Griff bekommen. Während dieses Problem bei allen nachfolgenden Chargen beseitigt wurde, so mussten wir bei unserem Testlaufradsatz selbst Hand anlegen. Wir zerlegten die Nabe und schmierten den Dichtring zwischen Nabenkörper und Freilauf großzügig ab - das Problem war damit beseitigt.

    Sehr erfreut waren wir über die einfache Wartung der "TRS+"-Laufräder. Dank eines übersichtlichen und gut verständlichen Service-Guides ließen sich die Naben im Handumdrehen zerlegen, pflegen, abschmieren und wieder zusammensetzen. Ebenfalls gut erklärt und somit einfach auszuführen war die Einstellung des Lagerspiels: Die bebilderte Service-Anleitung gibt nicht nur die einzelnen Arbeitsschritte vor, sondern erklärt auch welche Bauteile geschmiert und welche mit Schraubensicherung gesichert werden müssen. Ebenso findet man alle Maße und Normbezeichnungen der verbauten Lager in der Service-Anleitung. Wer an seinem Material gerne selbst Hand anlegt, dem dürften unter Berücksichtigung der e.thirteen-Vorgaben beim Service seiner Laufräder somit keine Fehler unterlaufen.

    Das Zerlegen der Hinterradnabe geht denkbar einfach über die Bühne. Auf der Scheibenbremsseite befindet sich ein Spacer, welcher zum Einen den Achsdurchmesser und die Einbaubreite vorgibt, zum Anderen aber auch die Lagerklemmung reguliert. Damit sich der Spacer nicht eigenständig löst und die Vorspannung der Lager nachgibt, ist der Spacer mit zwei kleinen Madenschrauben auf dem Achsgewinde gesichert. Nachdem diese Schrauben gelöst wurden, lässt sich der Spacer abschrauben, wodurch die Achse freigegeben wird. Anschließend muss auf der Antriebsseite ein Sicherungsring um den Freilaufkörper entfernt werden. Nun lässt sich der Freilaufkörper samt Achse herausziehen und man hat freien Zugang zur Verzahnung des Freilaufs sowie den Lagern der Nabe.

    Da wir die Laufräder in diversen Testbikes auf die Probe stellten, musste sich auch das Umrüstkit des Öfteren beweisen. Das mehrmalige Hin- und Her-Bauen der verschiedenen Achsdurchmesser und Achsbreiten machte den Gewinden des Nabensystems keineswegs zu schaffen und zeugte von einer guten Verarbeitung. Wie auch dem Service-Guide zu entnehmen ist, sollte man den auf der Schreibenbremsseite befindlichen Adapter zusätzlich mit Schraubensicherung sichern. Die Kombination von Schraubensicherung und Madenschrauben lässt keine ungewollte Selbstöffnung der Adapter zu und sichert somit die Spielfreiheit der Naben.

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    #   Demontage des Freilaufkörpers: nicht ganz so einfach wie bei einer DT-Nabe, aber immer noch simpel. 

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    #   Der Freilauf und die verschiedenen Adapter.

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    #   Service-Anleitung für die Hinterradnabe 

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    #   Service-Anleitung für die Vorderradnabe plus diverse Maße und Normbezeichnungen 
    Der "TRS+"-Laufradsatz im Einsatz
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    #   Aufbau des MDE Enduro-Projektbikes: die Laufräder stammen aus dem Hause e.thirteen. 

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    # Der flache Speichenwinkel sorgt für viel Stabilität und Steifigkeit.

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    # Mit dem "TRS+"-Laufradsatz beim Fräsen.

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    # Obwohl der "TRS+" ein All Mountain-LRS ist, testeten wir das Leichtgewicht auch im Bikepark.

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    # Selbst Wasser konnte ihm nichts anhaben ;-)

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    Text: Maxi Dickerhoff / Bilder: Manuel Sulzer, Maxi Dickerhoff, Christoph Bayer, Hoshi Yoshida

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  3. michar

    michar

    Dabei seit
    07/2001
    ich sehe an dem laufradsatz nichts was dein preis rechtfertigen koennte und ein anderer hersteller fuer ein bruchteil nicht bieten koennte...zumindest wenn jemand beim einspeichen am werk war der sein handwerk versteht...
  4. theworldburns

    theworldburns der Trail is kaputt

    Dabei seit
    06/2002
    glaubt irgendjemand wirklich, dass die deformation der felge ein plattfahren des schlauches verhindert?
    ich nicht.
  5. TomDemo

    TomDemo

    Dabei seit
    04/2009
    zu laute geräuschkulisse des freilaufs? sowas gibts nicht :D
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  6. Merlin7

    Merlin7 www.pintie.de

    Dabei seit
    12/2004
    ,
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2012
  7. Paran0id

    Paran0id :::wird verfolgt:::

    Dabei seit
    06/2010
    Und das ist jetzt genau der gleiche LSR der auch am YT tues LTD zum Einsatz kommt?
  8. Maxi

    Maxi Redakteur / Editor

    Dabei seit
    04/2002
    @Merlin7: Felgen voller Dellen? Die Dellen belaufen sich genau auf vier an der Zahl. Für eine Felge die 6 Monate im härtesten Einsatz unterwegs war ist das überragend. Andere Felgen halten bei mir in der Regel höchstens zwei Monate. Außerdem bezieht sich die Aussage "stabil" mehr auf das Gesamtpaket. Ich musste in 6 Monaten kein einziges Mal nachzentrieren - das konnte bisher kein anderes Laufrad, selbst die von so manchem selbsterkorenen Laufradspezialisten nicht.
  9. BommelMaster

    BommelMaster

    Dabei seit
    01/2002
    so einer der ersten Kommentare, da will ich mal was loswerden, was mir bei vielen Artikeln von euch auffällt.

    Ihr stellt immer Behauptungen zu technischen Einzelheiten auf, die meist nicht mit Fakten untermauert werden, und oft wird einfach nur ein Gedanke zu euch zu einer stehenden Meinung in den Text verarbeitet.

    Wo ist die Grundlage dazu, dass man bei Tubeless eher solidere Felgen Fahren sollte? Gilt das nicht auch bei Schlauchsystemen?

    Wer sagt dass eine weichere Felge weniger Pannenanfällig ist, habt ihr hier Messdaten und Messreihen dazu? Natürlich kann hier eine logische Schlussfolgerung suggeriert werden, aber es liest sich eher mehr als etwas weiches Halbwissen, und genauso gut könnte ich euch eine Argumentation aufbauen, die das Gegenteil behauptet. Ich sage nicht dass ihr nicht auch oft richtig liegen mögt, mit solchen Einschätzungen, aber es werden einfach zu viele Behauptungen aufgestellt, von denen man stark merkt dass sie nur aus euren Gedanken resultieren.

    Öfter hab ich auch schon Sätze gelesen ähnlich wie "Durch die vielen Gussets ist der Rahmen ausreichend stabil gebaut" - wobei man von Gussets nicht auf Stabil schließen kann. Wenn überhaupt kann man auf die Absicht schließen, dass der Hersteller Stabilität als Ziel hatte bzw ebenjene suggerieren wollte. Aber Bei einem Fahrtest über ein halbes Jahr o.ä. kann hier keine Aussage über wirkliche Langzeitstabilität geschlossen werden.

    Letzteres ist jetz eher exemplarisch. Mich würde es freuen, wenn weniger weiche Fakten präsentiert werden, die mit Meinungen verwässert werden.

    Hoffe es kommt nicht zu bös rüber!
    mfG!
  10. Freesoul

    Freesoul that´s a nice tnetennba Mitarbeiter

    Dabei seit
    10/2001
    Meine Meinung zur Haltbarkeit in Verbindung mit Maxi als Tester: Ich habe bei Maxi jetzt schon einiges an Parts/Bikes kaputtgehen sehen, die seinem extrem schnellen und (zugegebenermaßen) durchaus rustikalen Fahrstil nicht ganz gewachsen waren.
    Wenn bei Maxi Laufräder ein halbes Jahr lang ohne Nachzentrieren halten kann man davon ausgehen, dass die Dinger nur extrem wenigen Usern (wenn überhaupt) kaputtgehen werden.

    [der Preis ist natürlich die andere Seite der Medaille, es geht rein um die Stabilität]

    In diesem Fall würde ich das schon denken. Ich kenne wenig Fahrer (abgesehen von Enduro-Profis), die über das Jahr soviele Tiefenmeter sammeln wie Maxi und dabei durchweg im Grenzbereich fahren - im Vergleich mit dem "Ottonormal-User" altert da ein LRS bei Maxi durchaus ein gutes Stück mehr ;)
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2012
  11. Merlin7

    Merlin7 www.pintie.de

    Dabei seit
    12/2004
    Habe den Bericht nicht komplett gelesen.
    vielleicht war ich da ein wenig zu schnell...
    Trotzdem halte ich den LRS nicht für Konkurenz fähig.

    Klar ist der wirklich leicht. Aber für die Kohle bekomm ich zwei gute LRS.

    Das der Maxi sonst einiges Kaputt bekommt ist ja im Forum bekannt :)
    Mich würde ja mal ein vergleichstest mit den 35mm Syntace Laufrädern interessieren. Die Spielen ja in einer ähnlichen Preis Liga.
  12. BommelMaster

    BommelMaster

    Dabei seit
    01/2002
    Der Satz bezog sich noch auf die exemplarisch angesprochenen Gussets an einem Rahmen.

    Dass ein Laufradsatz in einem Halben Jahr genügen getestet werden kann, um über Haltbarkeit eine Aussage zu machen, bezweifle ich nicht!
  13. Freesoul

    Freesoul that´s a nice tnetennba Mitarbeiter

    Dabei seit
    10/2001
    Ah, ok. Dann hab ichs nur falsch verstanden :)
  14. ride-FX

    ride-FX swedish racin // PT 22

    Dabei seit
    12/2009
    Besonderheiten

    Tubeless-fähig (spezielles Felgenband und Ventile erforderlich)
    Gedichtete Industriekugellager
    Naben auf alle gängigen Achsstandards umrüstbar, auch 20mm Steckachse

    Wollt Ihr mich veräppeln? Das kann / hat doch jeder 0815 LRS auch? Bzw. sollte letzteres heutzutage Selbstverständlich sein, was es jedoch wohl noch nicht ist.

    Gehen wir mal von UVP aus, ist für 400 Euro weniger ein stabilerer und besserer LRS realisierbar, mit Felgen und Naben für welche es an jeder Ecke Ersatzteile zu bestellen gibt.
  15. Maxi

    Maxi Redakteur / Editor

    Dabei seit
    04/2002
    @BommelMaster: Ganz unrecht hast du mit deiner Kritik nicht. Natürlich werden unsere Aussagen zu technischen Gegebenheiten meist nicht durch Messwerte oder andere wissenschaftlich ermittelte Tatsachen gestützt. Hierzu fehlt uns momentan einfach noch der finanzielle Background, um kostenaufwendige Material- oder Steifigkeitstests usw. im "Labor" durchführen zu können.

    Ich denke jedoch nicht, dass die Qualität und die Aussagekraft unserer Tests darunter leidet. Es ist natürlich wünschenswert und auch eines unserer großen Ziele, unsere Fahrberichte in Zukunft durch solche mess- und nachweisbaren Daten zu untermauern. Dennoch kann ich von meinen Kollegen und mir behaupten, dass wir durchaus fähig sind, Behauptungen aufzustellen, die durch langjährige Erfahrungen sowie Fachwissen auf einem soliden Fundament stehen.

    Die These zur Festigkeit von Felgen beispielsweise beruht schlicht und ergreifend auf langjähriger Erfahrung, vielen Tests und Versuchen. Auch wenn unsere Erkenntnisse durch solche Tests nicht immer konform mit denen der einschlägigen Print-Magazine sind, heißt das noch lange nicht, dass unsere Erfahrungswerte falsch sind. Ganz im Gegenteil, wir haben und nehmen uns viel mehr Zeit um euch fundierte Erfahrungen präsentieren zu können.

    Aber wie gesagt, bisher sind es eben immer nur Erfahrungen, die wir auch als solche darstellen. Inwieweit sich der User an diesen Erfahrungen orientieren möchte, bleibt ihm selbst überlassen.
  16. datoni

    datoni

    Dabei seit
    03/2009
    schöner artikel, ws guter LR satz, extremer preis.
    was mich interessiert und ich nicht genau rauslesen konnte, was ist bei den narben carbon?
    ist das gehäuse 3-teilig, sprich jeweils die scheiben und das rohr in der mitte miteinander verklebt?
    bringt das wirklich was ausser mMn schwachstellen?
  17. cliomare

    cliomare

    Dabei seit
    02/2007
    Na ja wenn man so einen teuren LRS gratis bekommt dann muss man auch einen sehr positiven Bericht schreiben.


    Das ist leider hier im IBC gängig und hab ich schon öfter mal beanstandet.
    Es werden von den Autoren immer wieder diverse Behauptungen aufgestellt und Produkte in ein gutes Licht gerückt, ohne dass es wirklich Fakten dahinter geben würde.


    Diese ganzen Artikel hier im IBC sind ja recht nett zu lesen, aber nicht wirklich ernst zu nehmen sondern als halbseidene Werbeeinschaltungen zu sehen.


    Merkt man schon wenn nach 6 Monaten so Sachen wie Langzeithaltbarkeit beurteilt werden.
    Es gibt auch Leute, die fahren genauso viel und zach und das wesentlich länger wie 6 Monate mit wesentlich günstigeren Naben.
  18. Maxi

    Maxi Redakteur / Editor

    Dabei seit
    04/2002
    @datoni: Genau, die beiden Flansche außen sind aus Alu, der mittlere Teil ist aus Carbon. Die Belastung auf die Klebeverbindung dürfte minimal sein, wir hatten damit keine Probleme und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jemand damit Probleme bekommen könnte.
  19. Maxi

    Maxi Redakteur / Editor

    Dabei seit
    04/2002
    @cliomare: "Na ja wenn man so einen teuren LRS gratis bekommt dann muss man auch einen sehr positiven Bericht schreiben."

    Mit solchen böswilligen Behauptungen solltest du besser vorsichtig sein. Wir haben nichts gratis bekommen und der Laufradsatz geht in den nächsten Tagen wieder zurück an den Hersteller, so wie es bei allen Testprodukten üblich ist. Kein Redaktionsmitglied ist irgendeiner Firma einen Gefallen schuldig.
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2012
  20. LARS-77

    LARS-77

    Dabei seit
    05/2010
    @Paran0id: Nein, im Tues Ldt. ist der LG1+ LRS verbaut. Der ist auch für Downhill ausgelegt und ein gutes Stück schwerer
  21. Paran0id

    Paran0id :::wird verfolgt:::

    Dabei seit
    06/2010
    Ah lesen und so ;-) hab mich schon gewundert. THX
  22. cliomare

    cliomare

    Dabei seit
    02/2007
    @Maxi: Soll auch nicht heißen dass hier irgendjemand gekauft wird.

    Irgendwie kommt bei all euren "Tests" halt nur sehr selten mal was negatives rüber. Also entweder sind wirklich alle Sachen die ihr so "testet" überdurchschnittlich gut, oder es hat andere Gründe.
    Ich kann mir halt den Eindruck nicht verwehren, dass harte Kritik möglichst vermieden wird. Schließlich will man ja auch in Zukunft noch Testmodelle von den Herstellern zur Verfügung gestellt bekommen.
    Ich will jetzt nicht sagen, dass regelmäßig etwas verrissen werden muss. Aber es ensteht bei mir öfters mal der Eindruck, dass subjektive Empfindungen als Fakten beschrieben werden um Produkte gut dastehen zu lassen.

    Eure "Tests" sind ja nett zu lesen und ich bin froh, dass ich was zum durchklicken habe, wenn mir mal langweilig ist. Aber eine Kaufentscheidung würde ich dadurch definitiv nicht fällen!


    PS:

    Wie kommen denn solche Tests zu Stande? Bekommt ihr das Produkt unentgeltlich überlassen zur freien Verfügung für einen gewissen Zeitraum?
    Oder kauft ihr es regulär, wenn du schreibst ihr habt es nicht gratis bekommen?
    Nur so aus Interesse mal wie solche Tests zustande kommen.
    Zuletzt bearbeitet: 13. November 2012
  23. Stylo77

    Stylo77 Back in Business

    Dabei seit
    01/2002
    wenn ihr dafür was bezahlt habt warum bekommt ihn der hersteller dann zurück :confused:
  24. Maxi

    Maxi Redakteur / Editor

    Dabei seit
    04/2002
    Wenn ich etwas gratis bekomme, heißt das für mich, dass ich es behalten darf. Testprodukte bekommen wir geliehen, um sie für unser Magazin zu testen. Eine Leihgabe geht natürlich nach der Leihdauer an den Leihgebenden zurück.

    @cliomare: Ein Test kommt folgendermaßen zustande: Ein Redakteur interessiert sich für ein Produkt oder hält es im Interesse der Leserschaft für testenswert. Daraufhin wird beim Hersteller eine Testanfrage gestellt. Sofern der Hersteller Interesse an einem Produkttest hat, wird uns dieses als Leihgabe für den Test zur Verfügung gestellt. Meist gibt der Hersteller für besagten Test ein Zeitfenster vor. Sobald der Test abgeschlossen ist, senden wir das Testprodukt zurück an den Hersteller zurück.

    Auf deine Frage, warum viele Tests oft positiv ausfallen: Die Hersteller haben ja selbst auch eine Nase dafür, welches Produkt schätzungsweise gut abschließen wird und welches nicht. Somit ist es oft der Fall, dass Produkte die voraussichtlich nicht so toll sind, auch nicht an Magazine zum Testen weitergegeben werden.

    Wie ich sehe, scheint das Thema wohl recht interessant zu sein. Wir werden darüber nachdenken diesem Thema einmal einen Artikel zu widmen, ob euch Einblick hinter die Kulissen von MTB-News.de zu verschaffen.
  25. Schempi

    Schempi

    Dabei seit
    09/2010
    Ist doch bei Internetmagazinen wie Fachzeitschriften normal - die getesteten Produkte gehen nach dem Test wieder zurück zu dem Hersteller / Shop der sie zur Verfügung gestellt hat - nach dem Motto dürfte man ja gar keinen Test mehr lesen. Und dann ist mir ein subjektiver Fahrtbericht sogar noch deutlich lieber als im Labor entstandene Messwerte - die so oft genug nicht in die Realität übersetzbar sind. Die Medienkompetenz so einen Artikel dann auf die eigenen Anforderungen hin zu bewerten wird schon grad noch da sein :S

    Und zu Langzeittests: Als Autohersteller schick ich mein Auto ja auch in kürzester Zeit auf den Nürburgring / Polarregionen / Wüsten um Langzeiterfahrungen zu simulieren. Was anderes ists hier - auf Basis der in der Zeit wahrscheinlich entstandenen Fahrleistung und der Einsatzgebiete - ja auch nicht :S
  26. Bumsfalara

    Bumsfalara

    Dabei seit
    04/2005
    "In Sachen Kraftübertragung, Haltbarkeit und Rolleigenschaften konnten uns die All Mountain-Laufräder auf ganzer Linie überzeugen."

    Rolleigenschaften und Kraftübertragung?
    Der ganze Text liest sich wie 1:1 aus einer Bike-Bravo kopiert. Selten so einen üblen Fahrbericht hier gelesen.

    Und warum prangert ihr nicht ein einziges Mal die recht geringe Maulweite an?