Marzocchi 44 Micro sTA ? die robuste Allmountain-Gabel im Langzeittest

Dieses Thema im Forum "Mountainbike News" wurde erstellt von Grinsekater, 2. Januar 2013.

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  1. Grinsekater

    Grinsekater Kettentrenner Mitarbeiter

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    08/2002
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    Vor einiger Zeit hatten wir hier die Marzocchi 888 RC3 Evo Ti im Dauertest . Die Gabel konnte uns ziemlich überzeugen und so war es eine logische Konsequenz, auch die kleineren Modelle einem entsprechenden Test zu unterziehen. In der vergangenen Saison sollten uns dann zwei Modelle in einem Langzeittest beweisen, ob Marzocchi seine Hausaufgaben auch im niedrigeren Federwegsbereich gemacht hat - hier fiel unsere Wahl auf die Marzocchi 44 Micro sTA sowie die größere Schwester der Gabel, der Marzocchi 55 Micro Switch TA.

    Um eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten, erscheint heute der Langzeittest der 44, morgen folgt der Bericht der 55.

    [​IMG] # 1cm Federweg und gut 300g Unterschied trennen die Geschwister



    Verbaut wurde die Marzocchi 44 (tapered) in einem Specialized Stumpjumper EVO. Die 55 (1 1/8) teilte sich ihre Testzeit in zwei Bikes. Einmal, primär abgesenkt, in einem Specialized SX (4X/SS) mit 10cm Federweg am Heck und einem Nicolai Helius AM mit 170mm am Heck.

    [​IMG] # Stumpjumper Marzocchi 44 abgesenkt

    [​IMG] Aus der Box heraus erinnern beide Gabeln mit ihren nitrierten Standrohren und weissen Tauchrohreinheiten stark an die 2007er 888 Worldcup . Dieses edle Aussehen teilen sie sich mit auch mit dem 2012er Topmodell der 888 RC3 evo Titanium.

    Die 44 ist in ihrer Bauart um einiges filigraner ausgeführt als die 55 und kommt mit einer, für den 150mm Federwegsbereich zwischenzeitlich üblichen, 15mm Steckachse mit Schnellverschluss. Bei der 55 sorgt eine altbewährte 20mm-Version, mit dem gleichen Schnellspannsystem der Achse, für den schnellen Ein- und Ausbau des Vorderrades. Desweiteren verfügen beide Gabeln über eine solide Bremsleitungsbefestigung. Alle Einstellknöpfe sind griffig gestaltet und können auch mit Handschuhen sehr gut bedient werden.
    Technische Daten - Marzocchi 44 Micro sTA
    • Federweg: 150-120mm
    • TST Micro
    • Lock-Out
    • Micro Adjust Compression
    • Zugstufe
    • Federwegsanpassung per Switch TA
    • 15mm-Steckachse
    • 32mm Aluminium-Standrohre mit Nickelbeschichtung
    • 1960g inklusive Achse
    [​IMG] # Marzocchi Luftdrucktabelle

    Laut Marzocchi ist die 44 für folgende Einsatzbereiche vorgesehen:
    All Mountain: This riding style is for skilled riders, and involves steep, aggressive slopes, large obstacles, and moderate jumps. Freeride forks should be used only with disk brakes, and those frames, wheels and other components specifically designed for this riding style. The disk brakes must be attached to the designated mounting points provided on the fork. Never make any modification to your fork when attaching any equipment. Cross Country: Riding along hilly trails where some bumps and smaller obstacles, such as rocks, roots, or depressions, may be encountered. CROSS COUNTRY riding does not include jumps or “drops” (riding off rocks, fallen trees or ledges) from any height. These forks must be used with tires specifi cally designed for CROSS COUNTRY riding, and disk, rim or linear pull brakes. You should only attach generators and racks, if any, to the designated mounting points provided on the forks.
    Funktionalitätsumfang
    Bei der Vielzahl von Bezeichnungen der Marzocchi Modellreihen bezeichnet "Micro Switch TA" zwei Eigenschaften im Inneren der Gabel:
    TST MICRO (Terrain Selection Technology With Micro Adjuster) Das TST Micro ist die hochwertigste Entwicklung der Hydrauliksysteme mit abgedichteter TST-Kartusche. Der sich unten befindende rote Einstellknopf ermöglicht die Einstellung des Ausfederns (Rebounds). Der obere schwarze Einstellknopf ermöglicht die Aktivierung des Micro- Systems für die Einstellung der Druckstufe (Kompression) bis zur Blockierung. Die Micro-Einstellung (goldgelber Einstellknopf) reguliert die Betätigungsschwelle der Druckstufe und ermöglicht die Anpassung des Federungsverhaltens an den Geländetyp. Bei einigen Modellen kann das MICRO-System durch eine Fernbedienung am Lenker aktiviert werden.
    sowie
    Die pneumatische AER-Kartusche ermöglicht die perfekte und einfache Einstellung des Drucks der positiven Luftkammer mit Hilfe eines Schrader-Luftventils im unteren Teil des Holms. STA (Switch-TA) Die sTA-Kartusche besitzt die Funktionen des AER-Systems. Einfache Regulierung durch ein Luftventil, das sich im unteren Teil befindet. Außerdem ermöglicht die sTA-Kartusche die Einstellung des Hubs und der Höhe der Gabel durch die Drehung des im oberen Teil des Holms vorhandenen silbernen sTA-Einstellknopfs.
    In der Praxis verhalten sich die Micro-Einstellmöglichkeiten etwas anders als beschrieben. Der goldene Einstellknopf fungiert als eine generelle Druckstufeneinstellschraube über einen Einstellbereich von 8 vollen Umdrehungen. Über den schwarzen Hebel, der das Micro-System aktiviert, kann ich nun über 4 Stufen/Klicks mehr Druckstufe zuschalten. Das bedeutet, dass eine vollständige Blockierung (welche über die Druckstufe erreicht wird) nur möglich ist wenn ich mindestens Dreiviertel der Druckstufe aktiviert habe. Bei wenigen Umdrehungen erhalte ich eine etwas härtere Druckstufendämpfung aber ein kompletter Lockout ist nicht möglich.

    Die Absenkung funktioniert über das Umlegen des gut erreichbaren sTA Hebels am rechten oberen Ende des Gabelholms. Nach der Betätigung wird die Gabel jeweils kurz be- oder entlastet um die 44 von 150mm auf 120mm oder die 55 von 160mm ebenfalls auf 120mm abzusenken. Beide Gabeln bleiben in der abgesenkten Stellung voll funktionsfähig. Wer also eine robuste Slopestylegabel mit 120mm sucht könnte durchaus eine 55 Micro Switch TA verwenden. Als eine Allmountain definiert, passte die Marzocchi 44 Micro Switch TA perfekt in ein Specialized Stumpjumper Evo. Dieses Rad fuhr ich bereits mit einer RockShox Lyrik 2step und einer Magura Thor 150, was eine gute Vergleichbarkeit voraussetzte.

    [​IMG]
    # Marzocchi 44 QR15

    [​IMG] # Marzocchi 44 Leitungsführung
    Übersicht aller relevanten Einstellknöpfe und Details
    [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    Einstellungsfahrt
    Der etwas in die Jahre gekommene Claim "Butter out of the box" kommt mir in den Sinn, als ich die Gabel das erste Mal im eingebauten Zustand einfedere - insbesondere bei einer Luftgabel hatte ich das so gut nicht erwartet. Aber weiter zum Setup. Den Luftdruck stelle ich so ein, dass ich mit meinem Gewicht auf knapp über 20% Sag komme. Warum nur 20% Sag? In der Vergangenheit zeigte sich oft, dass Gabeln der 150mm Federwegsklasse nicht mit sonderlich viel Druckstufe versehen sind und schnell durch den Federweg rauschen, ein erhöhter Luftdruck kann hier Abhilfe schaffen.

    Die Zugstufe stelle ich auf ein mir angenehmes Maß ein (4 Klicks von komplett offen). Die Einstellungsfahrt führte mich auf einen Singletrail mit Spitzkehren und teilweise etwas heftigeren Wurzel- und Steinfeldern. Bereits nach wenigen hundert Metern war ich etwas überrascht, wie hoch die Gabel im Federweg blieb. Zeit, den Luftdruck doch etwas zu verringern und auf die gängigeren 30% Negativ-Federweg zu erweitern. Während der restlichen Fahrt wurde ich dank der Setup-Veränderung durch ein deutlich spürbares Plus an Grip belohnt.

    [​IMG] # Ausflüge über Holzkonstruktionen wie Wallrides waren mit der 44 absolut kein Thema
    Dämpfung
    Wenige Gabeln in dieser Federwegsklasse verfügen über eine solch fein extern abstimmbare Druckstufe, auch wenn diese mit dem sTA Hebel anfangs etwas eigen erscheint. Das Grundsetup mag für sehr gemäßigten Einsatz auf Touren oder Singletrails ohne viele Schläge im Vergleich zu anderen Gabeln fast ein wenig straff sein, passt aber gut zum Charakter des Stumpjumper Evo.

    Die Gabel bietet bei einem Sag von 30% zusammen mit dem sehr guten Ansprechverhalten ein echtes Plus an Grip und Sicherheit. Möchte man es etwas mehr laufen lassen und erhöht entsprechend die Druckstufendämpfung, bleibt die Marzocchi 44 weitaus höher im Federweg und gibt nur genau so viel frei, wie benötigt wird. Das führt zu mehr Reserven, einem flacheren Lenkwinkel und somit einer letztendlich sichereren Abfahrt.

    [​IMG] # Einstellung der Druckstufe

    [​IMG] # Auch auf größeren Sprüngen fühlte man sich mit der 44 noch sehr sicher
    Technisches Gelände
    Nicht nur beim Bikebergsteigen kommt man des öfteren in die Situation von Spitzkehren oder Kanten die zwar hoch sind, aber abgerollt werden sollten. Hier sorgt eine zuweilen ungünstige Gewichtsverteilung auf den Lenker schnell zu weit komprimierten Gabeln – dem oft erwähnten "Durchsacken". Die Marzocchi 44 überzeugte hier im Grundsetup mit einigen Klicks Druckstufe schon recht gut, doch kam hier für mich der wahre Nutzen des sTA Hebels zum Tragen.

    War für mich klar, dass ich in folgendem Streckenabschnitt über oben beschriebenes Gelände fahren würde, genügte ein kurzer Griff zum Hebel auf dem linken Gabelholm und die erhöhte Druckstufe half nun noch mehr gegen tiefes Eintauchen über Kanten oder beim Anbremsen von Spitzkehren, die man über das Vorderrad abfährt.

    [​IMG] # Marzocchi 44 – Unter 0 Test
    Absenkfunktion
    Die Absenkfunktion funktionierte immer tadellos. Viele Erstausrüster verzichten mittlerweile auf diese Funktion, da es zum einen die Kosten für das Gesamtpaket verringert und zum anderen die Tretlager ohnehin so tief angesiedelt sind, dass ein technischer Uphill mit abgesenkter Gabel ohnehin zumeist zu häufigem Pedal/Bodenkontakt führt. Das Stumpjumper Evo ist mit einer Tretlagerhöhe von 335 mm auch schon so ein Kandidat - dennoch war ich froh über die 3cm tiefere Front.

    Nicht jeder Uphill führt über technisches Gelände und wenn man auf einer Forststraße mehrere hundert Höhenmeter überwindet ist man froh um die entspanntere Sitzposition. Im abgesenkten Modus bleibt die Gabel voll aktiv und man kann sie auch nutzen, um eine kleine Geometrieanpassung je nach Gelände vorzunehmen.

    [​IMG] # Marzocchi 44 sTA – Ohne Hebel

    Da ich mit meinem Stumpjumper primär in eher technischem Gelände unterwegs bin, griff ich damals auf einen sehr kleinen Rahmen zurück. Hier kann es je nach Fahrsituation vorkommen, dass ich mit dem Knieschoner an die Gabelkrone stoße. Leider ist der sTA Hebel mit einer sehr kleinen Schraube gesichert, die so eine Belastung nicht so einfach wegsteckt. Sie quittierte ihren Dienst nach einigen Remplern, indem sie brach. Wenn man dies im Voraus berücksichtigt, kann man den Hebel aber mithilfe Inbusschraube lösen und um ein paar Grad nach vorne montieren, womit dieser aus der Schussbahn ist.

    [​IMG] # Marzocchi 44 Tiefkühltest
    Pro & Contra
    + Performance
    + Einstellbarkeit
    + Steifigkeit gegenüber vergleichbaren Modellen anderer Hersteller

    - Gewicht (Nachteil von ca 230g gegenüber einer RockShox Revelation XX Dual Position Air) - Preis (nur zum Teil, da es sich um ein Auslaufmodell handelt)
    - Demnächst nur noch in 29"
    - Bei Temperaturen unter -5 Grad wurde das Öl in der Gabel etwas zäh und die Zugstufe etwas langsam. Bewegt man die Gabel im Winter oft draußen sollte man über einen Winter-/Sommer-Ölwechsel nachdenken.

    [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    Fazit - Eine Allmountaingabel mit Freeride-Genen
    Das Specialized Stumpjumper Evo lädt durch seine Geometrie definitiv zum schnellen Fahren ein: zusammen mit der 44 verwandelte es sich in ein wahres Singletrail-Geschoss. Wie schon beschrieben, fuhr ich im Stumpjumper bereits eine RockShox Lyrik 2step mit 160mm und MissionDH: Diese Gabel konnte durch die Einstellbarkeit der Dämpfung überzeugen, sorgte aber mit einem Gewicht von knapp 2,4kg für etwas viel Kopflastigkeit am Rad. Die Marzocchi mit knapp 500 Gramm weniger wurde da zur idealen Ausstattung. Auch wenn man bei geringem Gewicht oft etwas an Steifigkeit einbüßt, bot das getaperte Steuerrohr definitiv genug davon im oberen Teil der Gabel. Beim starken Anbremsen spürte man zwar etwas Flex im Bereich der Tauchrohre, was aber vollkommen im Rahmen lag und nicht negativ auffiel (mit 95kg Fahrergewicht bin ich da vermutlich auch ein etwas "heftiger" Tester).

    Das geringe Wegtauchen, auch bei größeren Kompressionen gebauter Sprünge, vermittelte eine große Sicherheit. Dies verleitete mich zu einigen Aktionen, die ich statt dem Stumpjumper eher mit einem Freerider machen würde, um bei einer verpatzten Landung noch einiges mehr an Reserven zu haben. Wer eine Gabel für ein Bike der 150mm-Klasse sucht, die zuverlässig und sehr gut abgestimmt ist, und es auf Singletrails oder in technischem Gelände gerne etwas heftiger angeht, ist mit dieser Gabel bestens beraten. Wer auf das allerletzte Quäntchen Einstellbarkeit und Ansprechverhalten steht, für den gibt es die Marzocchi 44 ebenfalls als RC3 evo Version mit Titanfeder. Hier opfert man dann aber die Absenkbarkeit, welcher ich persönlich, zusammen mit dem zwar geringen aber vorhandenen Gewichtsvorteil (knapp 100g), den Vorzug geben würde.

    [​IMG] # Marzocchi 44 – Schneetest

    Laut Marzocchi wird die Gabel ab März 2013 verfügbar sein. Die 44 wird es, wie oben beschrieben, nur noch in einer 29″ Variante geben. Preis: Marzocchi 44 Micro sTA 29″: 799,00€

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  3. LB Jörg

    LB Jörg Erster + Sportajörg

    Dabei seit
    12/2002
    Jetzt hab ich gedacht da kommt mal wieder was echt gutes von Marzocci, dann wirds gleich wieder eingestampft und nur für Treckingräder gebaut:rolleyes::rolleyes::wut:


    Schöner Bericht:daumen:

    Nur, wenn man so einen Unterschied zwischen 1 1/8 und Tapered spürt, dann liegt das nicht am Tapered, sondern max. an einer fehlerhaften 1 1/8Zoll Gabel. Wollt aber nur mal Lästern ;)

    G.:)
  4. J.B:

    J.B:

    Dabei seit
    05/2008
    Der Bericht ist gut und ich freue mich schon auf den von der 55iger. Da ich mir überlege eine zu zu legen.

    Was ich schade finde ist, dass es die Gabel in Zukunft nur für 29 Zoll Laufräder gibt.

    Echt traurig, keine 66iger mehr und keine 44 für 26 Zoll Räder...
    Vielleicht rudern die bald wieder etwas zurück.
  5. Piktogramm

    Piktogramm

    Dabei seit
    05/2008
    Naja, jain. Tapered bringt etwas, wenn es entsprechend konsequent umgesetzt wird. Den Bauraum den das 1.5" Steuerrohr erzwingt kann man ja auch gezielt nutzen, um die Gabelkrone entsprechend fett zu gestalten und so entsprechend zu versteifen. Wird halt immer nur Käse, wenn da an Material und Aufwand gespart wird.
  6. Quayle

    Quayle

    Dabei seit
    10/2012
    Wie spricht man das aus?
  7. blaubaer

    blaubaer snow-biker

    Dabei seit
    09/2003
    die Gabel ist 1a :daumen::daumen::daumen:

    fahre sie gut seit einem 1/2jahr ohne Probleme !!

    [​IMG]

    das mit der Steiffigkeit ist halt sone sache, spür ich nicht, da ich kein vergleich hab ;)
  8. LB Jörg

    LB Jörg Erster + Sportajörg

    Dabei seit
    12/2002
    Bei den jetzigen Konstruktionen liegt ja der einzige Vorteil an der größeren Fläche der Verpressung. Die bringt aber ansich auch nur "theoretisch" eine geringere Knarzneigung der Gabelkrone.
    Eine höher Verdrehsteifigkeit am Lenker oben zu spüren ist erst bei 1.5 wirklich, dann auch für grobmotorisch einfühlsame Menschen, spürbar.

    Gewicht?...das müßte man mal genauer Vergleichen was da für ein Sieger rauskommen würde:ka:

    Wäre ja alles auch kein Thema ob Tapered oder 1 1/8 Zoll, aber der Kunde trägt ja wie immer die Rechnung:(

    G.:)
  9. LB Jörg

    LB Jörg Erster + Sportajörg

    Dabei seit
    12/2002
    Schöne Trailmaschine:cool:
    Würd mir am besten noch gleich eine Standrohreinheit besorgen. Bei Marzocci weiß man ja nie was man noch so im Nachhinein bekommt.
    Und die Gabel ist doch was was man ins nächste Rad auch wieder reinbasteln kann.

    G.:)
  10. TRAXXIANER

    TRAXXIANER Greg Minnaar Fan

    Dabei seit
    05/2012
    Ich fahre meine 44RLO mit 140mm seit nem halben Jahr in meinem Freeride Hardtail, auch auf langen verblockten Abfahrten, bisher hatte ich keine Probleme, kann Marzocchi nur empfehlen!!
    Gruß
    Max
  11. flyingcruiser

    flyingcruiser A$$#les.

    Dabei seit
    01/2003
    guter test, sehr schöne bilder! scheint eine brauchbare gabel zu sein. aber warum keine mehr für 26"?
  12. Piktogramm

    Piktogramm

    Dabei seit
    05/2008
    Es sollte nicht um die Torsionssteifigkeit des Steuerrohres gehen, wenn die ausschlaggebend wäre, wäre was verkehrt. Die Torsionssteifigkeit einer kleinen BB30 Kurbelwelle reicht ja meist auch dicke und das sind nur ~2mm Differenz im Außendurchmesser bei dünneren Wandstärke der BB30 Welle und weit höherer Torsionsbelastung für die Kurbelwelle ;).

    Was jedoch etwas bringt ist es, dass man die Gabelkrone Voluminöser ausführen kann und dadurch Biege sowie (hier sehr wichtig, da ein sehr langer Hebel vorliegt!) Torsionssteifigkeit der Gabelkrone deutlich steigern kann. So lässt sich dann auch ordentlich Steifigkeit der Gabel gewinnen. Vor allem Was Lenkpräzision und Bremssteifigkeit angeht. Nur das die Hersteller die Gabelkronen entsprechend voluminös und bestmöglich als Hohlkörper gestaltet werden müssen. Das Hohlschmieden sparen sich jedoch viele Hersteller und auch bei den Dimensionen wird geknausert.
  13. LB Jörg

    LB Jörg Erster + Sportajörg

    Dabei seit
    12/2002
    Drum meinte ich bei den jetzigen Konstruktionen. Da ist der Unterschied in der Bremssteifigkeit und die Lenkpräzision von Tapered und 1 1/8 kaum unterschiedlich.
    Wobei es ansich egal ist wie man die Krone designt, da sie eh nicht das schwächste Glied in der Kette ist.
    Der Schwachpunkt wird immer auf den Bereich des Schaftes der im Steuerrohr verborgen ist rauslaufen.
    Da windet und biegt sich beides fast identisch. Was natürlich in Zeiten von 780er Lenkern im Endurobereich schon spürbar ist:D

    Aber die Hersteller haben halt mal beschlossen das es sich dort biegen soll, als Puffer für ihre hydrogeformten Rahmen;) Dummerweise biegt es sich nicht nur sondern windet sich auch.

    Mal schaun ob Giant da wieder einen Schritt in die andere Richtung durchsetzen kann:cool:

    G.:)
  14. flowbike

    flowbike Soulrider

    Dabei seit
    10/2005
    Vielleicht muß man noch mal in Erinnerung rufen, daß Marzocchi für 2013 das Programm extrem reduziert hat, weil Sie mit einer neuen Produktionsfirma am Start sind?
    Da werden Sie sich halt an den highrunnern orientieren und vermutlich ist das bei den 44-Modellen eben 29".
    Ich denke in 2014 wird es dann wieder mehr Modelle geben.

    Mir würde die 44 ja am Bandit 29 gefallen, mir kommt aber aus Prinzip kein Gabel mit Absenkung ans Bike. Cool wäre ne RC3 in 29 :), die bin ich schon mal am Covert gefahren, super Gabel!

  15. folienmaster

    folienmaster

    Dabei seit
    08/2010
    Thema kommt mir bekannt vor! ;)

    Hatten wir das nicht im alten Jahr am Buchstein schon besprochen? :D
  16. LB Jörg

    LB Jörg Erster + Sportajörg

    Dabei seit
    12/2002
    Eines der klassischen immer wiederkommenden Themen;)


    @flowbike: Na, solange sie nicht auf den 650B Standard setzen läßt sich das mit den 29ern ja noch verschmerzen...und vielleicht gehts ja wirklich übernächstes Jahr wieder normal zu.

    G.:)
  17. veraono

    veraono out of order

    Dabei seit
    01/2009
    Schöner Bericht aber NUR für 29" ?? Ich bin glaub langsam zu angestaubt um das noch zu verstehen.
    Wobei man sie mit 26" fahren könnte und damit dann mit hoher Front quasi schon wieder antiprogressiv unterwegs wäre.
  18. TeamAki

    TeamAki

    Dabei seit
    03/2012
    ?Demnächst nur noch in 29? Schaufelt euch ruhig eure eignes grab mir soll Recht sein!
  19. Grossman_nik

    Grossman_nik Fahrrad fahrender Fahrer

    Dabei seit
    11/2005
    Da macht Zocchi aber nen großen Fehler!!! Nur noch in Hässlonausführung? Naja selber schuld, ich fahr meine im Dirtfully und bin richtig zufrieden mit der Gabel. (Als 44 RC3 ti)
  20. tobsinger

    tobsinger bike maniac

    Dabei seit
    06/2005
    und die 44 im vergleich zur revelation gibt's da leute die da vergleichserfahrung haben?
  21. Sarrois

    Sarrois Saumagenallergiker

    Dabei seit
    03/2010
    Jepp, würde wieder direkt ne 44 RC3 Ti nehmen, wenn ich eine in grau oder schwarz bekäme(Wunschzettel 2014), die geht deutlich besser wie ne Revelation oder wie meine jetzige Float
  22. tobago77

    tobago77 N

    Dabei seit
    04/2011
    nur wegen der farbe? :confused:
  23. Sarrois

    Sarrois Saumagenallergiker

    Dabei seit
    03/2010
    Nein nicht ganz, war ne 140er und ich wollte unbedingt 150 mm, da ich hinten auch 145 mm hab.
    Außerdem war der Schaft recht knapp, beim LV sollten es ca. 200 mm sein, um mit Spacern ausgleichen zu können und der war halt nur 190mm, ansonsten war die Gabel Top.
  24. Rick7

    Rick7 _alleswasspassmachtrider

    Dabei seit
    10/2008
    guter Bericht. Fahre die Gabel derzeit am Enduro, wobei sie einer Lyrik weichen muss und ans trail hardtail wandert. Alles in allem kann ich den Testbericht genauso unterschreiben. Gute Arbeit :daumen: Geile Gabel.

    Auch bei mir ist der TA Hebel schon beim Ablegen des bikes abgebrochen. Der ist echt mistig konstruiert! Sieht so aus als könnte man da auch schlecht was machen, da die Gewindehülse recht tief unten ausgebrochen ist. Habt ihr da ne einfache Reparatur Lösung gefunden?
  25. k2r rider

    k2r rider

    Dabei seit
    11/2003
    Weiss jemand, wo es die Gabel in der tapered Version noch zu kaufen gibt??
  26. evil_rider

    evil_rider Vinyl-Schubser

    Dabei seit
    01/2002
    44 kommt auch wieder für 26"/650b(bekommt 8mm mehr bauhöhe wie die jetzige 26" version).

    die 66 kommt ebenfalls wieder(unverändert, da schon 650b kompatibel, genau wie die 888).

    55 wird ebenfalls 650b kompatibel gemacht...

    weitere fragen?