Mondraker Foxy XR - Forward Geometry im Fahrbericht

Dieses Thema im Forum "Mountainbike News" wurde erstellt von nuts, 8. Juli 2013.

Willkommen! Registriere dich jetzt in der größten Mountainbike-Community Europas! Anmeldung und Nutzung sind kostenlos, die Anmeldung dauert nur ein paar Sekunden.
  1. nuts

    nuts charged Mitarbeiter

    Dabei seit
    11/2004
    Diesen Artikel im Newsbereich lesen...

    Das ist mal was anderes! Beim Anblick des Foxy XR kann wirklich niemand behaupten, da wäre ja mal wieder das alte Bike in neuer Farbe als "Neuheit" vorgestellt worden. Mondraker hat die so genannte "Forward Geometry" durchaus aufwändig vorgestellt, alles noch mit Unterstützung des damaligen Teamfahrers Fabien Barel. Die ursprünglich am Downhiller vorgestellte Geometrie wurde dann auch auf Enduro- und AllMountain-Bikes ausgeweitet, allerdings doch recht verhalten: Die Modelle Dune und Foxy gibt es jeweils nur in einer Ausstattungsvariante mit der "revolutionären" Geometrie - warum, wenn man davon vollständig überzeugt ist?



    [​IMG]
    # Sticht ins Auge und polarisiert: Der lange Hauptrahmen.
    Vorwort
    Neben konservativem Kaufverhalten könnte das Fahrverhalten oder die Optik selbst der Grund dafür sein, doch dazu später mehr. Zunächst einmal: Was ist eine "Forward Geometry" - und was soll sie bringen? Nüchtern betrachtet alles andere als eine Revolution, vielmehr "nur" eine radikale Geometrie-Veränderung genau einer Rahmen-Dimension: Der Hauptrahmen ist wesentlich länger, was sich natürlich auf Oberrohrlänge genau so auswirkt wie auf den Radstand. Gleichzeitig bleibt die Sitzhaltung unverändert, weil der Vorbau in gleichem Maße kürzer wird.

    [​IMG]
    # Vergleich Forward Geometry

    Das Ergebnis der Forward-Geometry: Ein gigantischer Radstand und ein winziger Vorbau. Konkret ist das Oberrohr 60mm länger, das heißt: Der Vorbau sollte auch 60mm kürzer werden. Das ist mit traditioneller Konstruktion natürlich nicht möglich, Lenker und Schaft würden kollidieren, so dass man sich auch gleich einen neuen Vorbau hat einfallen lassen müssen. Er positioniert den Lenker über dem Schaft und weist eine Länge von 10mm auf.

    [​IMG]
    # Farblich stimmiger Aufbau, Kashima integriert!

    Stummelvorbau und langer Hauptrahmen sind die Markenzeichen der besonderen Konstruktion, ansonsten ist das Rad wenig aufregend: Der "Zero-Suspension" Hinterbau, eine dem DW-Link ähnliche Konstruktion mit virtuellem Drehpunkt, ist bekannt und unverändert, auch der Komponenten-Mix mit Crankbrothers, RaceFace und Fox Bauteilen überrascht nicht wirklich. Besonders ist hingegen der Federweg: Statt - wie weit verbreitet - Gabel und Hinterbau gleich viel Hub zu spendieren, bietet der Hinterbau "nur" 140mm, die Gabel 160.

    [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]
    Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

    Damit fällt es schwer, das Foxy einzuordnen. Mondraker selbst verkauft es als All Mountain, doch was heißt das schon? Das Enduro-Modell Dune setzt sich mit 160/180mm gleichfalls über bestehende Grenzen hinweg. Was genau also ist das Foxy XR? Wir haben es im Fahrbericht herausgefunden.
    Auf dem Trail
    Mit 13,4kg (Gewogen, Größe M, damit 500g schwerer als die 12,9kg auf der Homepage es verkünden) ist das Foxy XR ein leichtes Enduro oder ein eher schweres All Mountain-Bike. Der Aufbau ist gewichtsorientiert, aber bei weitem nicht ausgereizt.

    [​IMG]
    # Das direkte Lenkverhalten macht viel Spaß

    Alles in allem wirkt die Ausstattung stimmig, lässt aber Fragen offen: Ist das hier das Topmodell der Foxy-Serie? Es verfügt als einziges über die besondere Geometrie und protzt mit Kashima-beschichteter Fox-Gabel und gold-glänzenden Crankbrothers Laufrädern, gleichzeitig sind billige Schwalbe Reifen in der Performance-Ausführung montiert - sie haben an einem 5500€-Bike nichts verloren.
    Uphill
    Was beim allerersten Aufsitzen auffällt: Das angenehm direkte Lenkverhalten und der ungewohnte Blick auf die Gabel und das Vorderrad. Bergauf fährt das Foxy willig. Der Dämpfer lässt sich per CTD ganz ausschalten, doch auch ohne Plattform fährt das Rad recht effizient und mit nur minimalem Wippen bergauf. Die Forward Geometry soll das Vorderrad später steigen lassen, was im direkten Vergleich stimmen mag, Tatsache ist aber: Man greift gern zum Talas-Hebel, weil das Vorderrad steigt. Das ist an sich auch verständlich: Die Forward Geometry schiebt vielleicht 2-3kg um 6cm nach vorne, was verglichen mit 80+kg Gewicht ums Tretlager nicht wirklich ins Gewicht fällt. Das Versprechen des besseren Bergauf-Verhaltens hält die Geometrie nicht.

    [​IMG]
    # Im Sprint überzeugt der Hinterbau mit Ruhe.

    Fährt man im Stehen bergauf, fühlt sich das ungewöhnliche Fahrverhalten wirklich seltsam an. Nach ein paar Gewöhnungskurven kommt man damit klar, für Trail-Serpentinen ist das Konzept aber dennoch nicht prädestiniert. Der Hinterbau wirkt derweil etwas tot, auch ganz offen ist die Federung einfach träge - wie das wohl bei schnellerer Fahrt und ohne Treten wird?
    Auf und Ab
    Also auf durch die Ebene. Die angenehme Sitzposition erlaubt es, gut und schnell Strecke zu machen, auf dem langen Foxy kann man richtig kurbeln. Schläge absorbiert das Fahrwerk akzeptabel, aber nicht beeindruckend. Braucht man Spielraum unter dem Hintern, so lässt sich der Sattel per Kronolog absenken, die Funktion ist zuverlässig, verglichen mit einer Reverb aber rauh und ungehobelt, von den auffälligen Verschleißspuren mal ganz abgesehen.

    [​IMG]
    # Das Rad ist durchaus eine Wheelie und...

    [​IMG]
    # ... Manual-Maschine

    Dank Forward-Geometry ist die Gewichtsverteilung übrigens deutlich hecklastig - das verleitet dazu, auf dem Hinterrad über Wurzeln zu surfen oder aus Kurven zu rollen, hat aber auch einen gewaltigen Haken: Wenn man sich nicht aktiv nach vorne zwingt, wird man wie gewohnt auf dem Rad sitzen, die Konsequenz: Weniger Druck auf dem Vorderrad, nicht mehr! Weniger Druck auf dem Vorderrad heißt auch: Weniger Grip. Kombiniert mit den Hansdampf Performance Reifen heißt das: Untersteuern. Wer dann stärker einlenkt geht gerne über den Lenker (Bewährtes Rezept!). In der Ebene würden wir diese Geometrie also einer klassischeren nicht vorziehen - es sei denn, man sitzt sehr aggressiv und nach vorne gelehnt auf dem Rad.
    Downhill
    Dann geht es endlich bergab. Jetzt macht das nach vorn verschobene Vorderrad voll Sinn, selbst in sehr steilen Passagen fährt man absolut entspannt. Wer entspannt fährt, fährt auch gerne mal schneller - und auch dann bleibt die Kiste dank 1200mm Radstand super ruhig. Diese Versprechen kann Mondraker einlösen, mit einem 140er Rad sind wir selten so souverän in Richtung Tal gekachelt. Die geänderte Hauptrahmenlänge sorgt jetzt für eine optimale Gewichtsbalance zwischen den Rädern, das Foxy fährt quasi so bergab, wie andere Räder durch die Ebene! Unterstützt wird das natürlich durch die längere 160er Gabel und den nach oben bauenden Vorbau.

    [​IMG]
    # Der Radstand lässt die Geradeausfahrt auf North Shores zum Kinderspiel werden.

    [​IMG]
    # Dazu lädt das Rad ein: Aus Kurven raussurfen.

    [​IMG]
    # Das fordert Überzeugung: Immer, wirklich immer auf dem Lenker hängen.

    Der Hinterbau funktionierte bei uns auch nach etwas Abstimmerei nur unter Highspeed gut. In langsameren Passagen fehlte ihm der nötige Pepp, als ob die Shims erst unter hohem Druck für Ölfluss aufmachen würden. Der verbaute Tune erschien jedenfalls nicht optimal.

    [​IMG]
    # Fliegt etwas hecklastig, aber kontrollierbar.
    Generelle Anmerkungen
    Nochmal zum Vorbau: Wir verstehen, warum das Teil nötig ist, aber so richtig nutzerfreundlich ist die Geschichte leider nicht: Wir wollten uns aus oben beschriebener Problematik ganz gerne mehr aufs Vorderrad zwingen und den Lenker niedriger montieren. Normalerweise tauscht man dafür einfach die Spacer nach oben, mit dem Zero-Stem geht das nicht. Stattdessen hat man zwei Optionen:
    1. Schaft kürzen - der einzige Weg zurück ist ein Riserbar, die Gabel verliert an Wert, sprich: Das kostet Geld.
    2. Einen Lowriser, Flatbar oder gar nach unten gekröpften Lenker montieren. Auch das kostet Geld und sieht gewöhnungsbedürftig aus.
    So richtig viel mit der Lenkerhöhe lässt sich also nicht experimentieren. Wir haben den Flatbar montiert, was die Gewichtsbalance in der Ebene entschärft hat, wundern uns aber doch: Warum wird das Rad in Größe M mit einem dermaßen hohen Lenker ausgeliefert? Mit 74° bringt der Sitzwinkel den Fahrer schon relativ weit nach vorne, leider ist der reale Sitzwinkel flacher und führt bergauf und in der Ebene dazu, dass das Vorderrad unbelastet bleibt.
    Fazit
    Ein interessantes Konzept, diese Forward Geometry! Leider unserer Meinung nach nur für a) sehr aggressive Fahrer oder b) sehr abfahrtsorientierte (Widerspruch zum Einsatzzweck All Mountain?) Touren uneingeschränkt geeignet. Alle anderen müssen sich dazu zwingen, wirklich über dem Vorderrad zu bleiben, ansonsten macht die Geschichte nur bergab richtig Sinn.

    Deshalb würden wir abschließend sagen: Zweifellos eine Bereicherung als weitere Variante für besondere Einsatzzwecke und Fahrer, aber eben nicht für jeden Fahrer und Einsatzzweck. Insofern ist es wohl doch gut, dass Mondraker auch die "normale" Geometrie weiter anbietet, so bleibt die Wahl. Die Ausstattung funktionierte zwar vernünftig, ein Preis-Leistungs-Aufbau sieht aber anders aus.

    [​IMG]
    # Testrevier: Bikepark Samerberg, Isar Trails, Voralpen

    Überblick
    • Rahmen mit Forward-Geometry
    • "Zero Suspension" mit 140mm Federweg
    •  Fox 34 Talas 160mm
    • Fox Float CTD
    • Crankbrothers Iodine 3 Laufradsatz, hinten mit 12x135mm Steckachse
    • Crankbrothers Kronolog Sattelstütze
    [​IMG]
    # Geometrie Mondraker Foxy XR

    Top
    • Steile Passagen, schnelle Abfahrten, auf dem Hinterrad surfen
    • Direktes Lenkverhalten
    • Rahmen-Design
    Not
    • Nur für aggressive Fahrer uneingeschränkt zu empfehlen, sonst zu wenig Druck auf dem Vorderrad
    • Hinterbau mit diesem Dämpfer nur bei Highspeed nicht zäh
    • Ausstattung mit Schwächen, z.B. Reifen
    ___
    Redaktion: Stefanus Stahl
    Fotos: Max Schumann
    Testrevier: Bikepark Samerberg, Isar Trails, Voralpen

    Hersteller-Homepage: Mondraker

    Diesen Artikel im Newsbereich lesen...
  2. MTB-News.de Anzeige

  3. Icono

    Icono Liftqueen :-D

    Dabei seit
    01/2010
    Das mit der Lenkerhöhe war mir bisher noch garnicht geläufig, doofe Sache.

    Schöner Bericht!
  4. Tyrolens

    Tyrolens unfahrbar

    Dabei seit
    03/2003
    Gute Idee, aber leider nicht zu Ende gedacht.
  5. der_erce

    der_erce Spezialist!

    Dabei seit
    08/2006
    Mir gefällt der Rahmen. Das Konzept..hmm...
  6. zerg10

    zerg10 Waschstraßen-Praktikant

    Dabei seit
    08/2002
    Der "Spacerturm" ist ein absolutes NoGo. Ich glaube nicht, dass sich dieses Konzept durchsetzen wird.
  7. Tyrolens

    Tyrolens unfahrbar

    Dabei seit
    03/2003
    So auf jeden Fall nicht, aber sie haben es für 2014 überarbeitet.
  8. 601

    601 Dein Prophet

    Dabei seit
    11/2004
    Generell finde ich die Idee gut. Man sollte das Konzept aber für einen kurzen "normalen" Vorbau (also für einen 30er oder 35er Vorbau) ausgelegen. Nur ist dann natürlich der Unterschied zu den aktuellen Geometrien auch nicht mehr so signifikant...
  9. pillehille

    pillehille Vennbike.de

    Dabei seit
    01/2005
    gehört in die "hässlichste Bikes" Rubrik,

    der Spacerturm geht gar nicht,
    darum wurde er wohl auch auf allen Bildern durch die Bikeparkplakette verdeckt
  10. berkel

    berkel Bikemessie

    Dabei seit
    05/2002
    Das ist doch widersprüchlich. Wenn die Sitzposition unverändert bleibt, wieso wandert der Schwerpunkt dann nach vorne? Ich habe von Anfang an nicht verstanden wieso sich mit der FW Geometrie das Uphill Verhalten verbessern soll. Ein Bike ist von der Gewichtsverteilung wie ein "Träger auf 2 Stützen", wenn das eine Auflager (VR) vom Schwerpunkt weg verschoben wird, so lastet weniger Gewicht darauf und es steigt entsprechend früher.

    Mir erscheint das Konzept für ein AM nicht sinnvoll. Selbst beim DH-Bike habe ich Zweifel (ich konnte das Summum beim TestRIDE leider nicht fahren) nachdem ich bei meinem DH Bike von 50mm auf einen 60mm Vorbau gewechselt habe und damit besser zurecht komme (mehr Druck auf dem VR trotz flachem Lenkwinkel; da man ein DH Bike eh nur in die Kurven legt stört das Lenkverhalten nicht)

    Für ein AM sind für mich die Eigenschaften eines 29er sinnvoller (ich fahre ein Banshee Prime mit 30mm Vorbau). Die Gewichtsverteilung ist gleichmäßiger (längerer Hinterbau, steilerer Lenkwinkel), es klettert besser, ist neutraler und durch die höher liegende VR Achse und die größere Schwungmasse der LR fährt es trotzdem sehr sicher bergab und vermittelt viel Vertrauen.
  11. Enrgy

    Enrgy Morbus Schwakowiak

    Dabei seit
    01/2002
    Langes Oberrohr mit kurzem Vorbau gabs bei Gary Fisher schon Mitte der 90er :o
    aber schrille Neonfarben sind ja auch wieder unabdingbar zum stylishen biken :rolleyes:
  12. berkel

    berkel Bikemessie

    Dabei seit
    05/2002
    "Kurz" hieß damals allerdings 90mm. Da ist das FW Konzept ein klein wenig radikaler.
  13. cycophilipp

    cycophilipp Ex-Popcorn-Opfer

    Dabei seit
    08/2003
    dann wär es salonfähig... ich hätt in dem Fall gern genau zwischen normaler und FF Geo. So - *würg*
  14. 601

    601 Dein Prophet

    Dabei seit
    11/2004
    Wie im Text beschrieben, sind es deshalb auch nur 2-3kg, die ein paar Zentimeter nach vorn verschoben werden -> Gabel, VR-Bremse, vorderes Laufrad etc.

    Die Auswirkungen beim Bergauf-Fahren sind deshalb auch wahrscheinlich eher zu vernachlässigen...
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juli 2013
  15. berkel

    berkel Bikemessie

    Dabei seit
    05/2002
    Ah, jetzt habe ich verstanden wie es gemeint war. Ich dachte es geht um den anteiligen Köperschwerpunkt.
    Stimmt, das Gewicht von Gabel/VR wandert mit nach vorn, ist aber gegenüber dem Fleischklops oben drauf eher vernachlässigbar.
  16. 601

    601 Dein Prophet

    Dabei seit
    11/2004
    Ich hätte es nicht besser beschreiben können... :daumen:
  17. alex m.

    alex m. 27,5" kann mich

    Dabei seit
    07/2004
    wenn gerade dh bikes mit 63° lenkwinkeln und 40-50 mm vorbau gefahren werden, dann verstehe ich nicht, warum man mit einem 67° lenkwinkel und 10 mm vorbau zu wenig druck auf dem vorderrad hat. dazu kommt noch den unterschied in der einbauhöhe der gabeln. vielleicht kanns jemand ausrechnen, der lust hat, aber nach meinem gefühl müsste unterschied nicht so groß sein.
  18. mothership

    mothership

    Dabei seit
    12/2003
    Ich habe eine andere Frage die, aber etwas hierein passt: Mondraker baut ja mit der Forward Geometrie relativ lange Hauptrahmen.
    Ich bin 1,93m groß, mag lange Bikes und suche einen Downhiller.
    Leider gibts XL-Rahmen nur von ziemlich teuren Marken (Santa Cruz, Devinci, Evil, Trek). Wenn ich jetzt auf ein Mondraker Summum einen 40-50mm Vorbau draufschraube, müsste ich eigentlich ein relativ gut passendes Downhill-Rad haben, oder?
    Hat sowas schon mal jemand probiert oder Ideen und/oder Einwände zu dem Thema?
  19. nuts

    nuts charged Mitarbeiter

    Dabei seit
    11/2004
    Der unterschied ist bestimmt nicht groß. Und deshalb funktioniert das rad bergab auch wunderbar. Und auch nur da geht der Downhiller gut.
  20. cycleman

    cycleman

    Dabei seit
    12/2002
    Zitat: Zweifellos eine Bereicherung als weitere Variante für besondere Einsatzzwecke und Fahrer, aber eben nicht für jeden Fahrer und Einsatzzweck

    Ich dachte das IBC ist unabhängig!? Kann man dann nicht mal von den Bike-Bravo-Weichspül-Beurteilungen weg und die Sache beim Namen nennen?

    Das Bike ist schlecht, könnte man z.B. sagen. Oder besser noch das "SCH"-Wort gebrauchen.
  21. kuka.berlin

    kuka.berlin MB-WS-08

    Dabei seit
    03/2004
    Ich fande den Bericht schon 'ausreichend' kritisch.
    (Es ist halt wie bei einem Arbeitszeugnis, liest sich nett, wer die Schlagwörter deuten kann weis es besser ;) )

    Wenn man in der Redaktion in deinen Fäkalbereich abfällt, wird es sicher schwer von Herstellern Material für solche Test's zu erhalten.

    :winken: Kuka
  22. freeranger

    freeranger

    Dabei seit
    11/2008
    Zitat: "Das direkte Lenkverhalten macht viel Spaß"

    ein direkteres Lenkverhalten führt aber auch zu einer schlechteren Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten.
    Heutzutage schraubt sich fast jeder breitere Lenker ans Bike, um eben eine bessere Kontrolle zu bekommen, und hier macht man den Vorteil mit einem Stummelvorbau wieder zunichte.
    Das würde für mich bedeuten, dass ich in Verbindung mit diesem kurzen Vorbau die Lenkerbreite nochmal erhöhen müsste, um ordentlich heizen zu können!?

  23. gurkenfolie

    gurkenfolie a. D.

    Dabei seit
    04/2003
    sieht aus wie ein bonanzaradl
  24. Ghostrider7.5k

    Ghostrider7.5k

    Dabei seit
    06/2012
    Ääähhmm... Meinst du das Ernst? Der Fahrbericht ist meiner Einschätzung nach sehr deutlich hinsichtlich des Fahrverhaltens des Bikes. Das Ding taugt super zum Berg runter ballern, trotz relativ wenig Federweg, ist aber nicht so geeignet zum Berg-hoch-fahren. Damit taugt es für Touren nicht so gut. Muss man mehr sagen? Das ist keine abgeschriebene Presseerklörung, sondern eine objective Berichterstattung wie ich sie mir wünsche. Und solange ein Bike nicht auseinanderbricht, wenn man eine Bordsteinkante runter fährt, ist es auch nicht sch..... oder ähnliches. Sprachliches Niveau darf man von Leuten über 16 schon erwarten.;)
  25. Aalex

    Aalex

    Dabei seit
    06/2007
    das könnte das schnellste rad der welt sein, niemals

    das sieht ja.. aus... mir fällt nix ein
  26. slayerrider

    slayerrider Radfahrer

    Dabei seit
    11/2004
    Das verstehe ich mal gar nicht. Die Sitzposition ist gleich und der Radstand ist größer, warum soll das was hecklastig werden???