Im Rahmen von Biking4Education, das Schulen in Afrika finanziert, werden acht österreichische Mountainbike-Teams bei einem der weltweit härtesten Rennen, der Cape Epic in Südafrika von 28. März bis 5. April 2008 teilnehmen. Ziel ist es, gemeinsam mit Sponsoren aus Wirtschaft und Kunst, aber auch mit Hilfe privater Spenden zusätzliche UNICEF-Schulprojekte zu ermöglichen. Einige der österreichischen Top Mountainbiker werden dabei als Botschafter für dieses Hilfsprojekt an den Start gehen, erklärt Rizan Flenner, Organisator der Initiative Biking4Education. Unterstützt wird die Aktion auch von Prominenten, wie etwa dem Kabarettisten Alfred Dorfer, den Schauspielern Alfons Haider, Uwe Kröger und Marika Lichter, sowie vom Extremsportler Wolfgang Fasching, den Volleyball-Profis Nik Berger und Clemens Doppler, Valentin Zeller und nicht zuletzt von Ex-Radprofi Gerhard Zadrobilek.
Mit 950 Kilometer Länge, 18.500 Höhenmeter und 9 Etappen gilt das Cape Epic als eines der härtesten Mountainbike-Rennen der Welt, dem sich heuer 1.200 Fahrer stellen werden. Der Start erfolgt am 28. März 2008 in Knysna Waterfront und endet am 5. April in Spier Wine Estate bei Cape Town. Für einen guten Zweck mit dabei sein werden auch acht heimische Mountainbike-Teams mit Top-Sportlern der Szene, wie etwa dem 24-Stunden-Weltmeister Thomas Widhalm, aber auch Herbert Neugebauer, Markus Hahn, Anita Waiß und Andreas Mühlbacher. Neben den Bikern und den prominenten Künstlern beziehungsweise Sportlern unterstützen auch Unternehmen wie CA Software, Tourismusverband Saalbach Hinterglemm, dynaTrace, Adidas Eyewear, Skinfit, Vredestein und Powerbar die Hilfsinitiative. Die Abschlussgala des Projekts findet am 8. Mai in Wien statt. Die Organisation dieses Events spendet die Kommunikations- und Event-Agentur all about. Beitragen zum Hilfsprojekt Biking4Education kann übrigens jeder: einfach die Website www.biking4education.at besuchen und mitmachen. Dort gibt es auch Sponsormöglichkeiten für Unternehmen.
UNICEF Schulen für Afrika
Biking4Education ist eine Initiative österreichischer Mountainbiker, die das UNICEF-Projekt Schulen für Afrika unterstützen. Seit 2004 konnte dieses von Nelson Mandela geförderte Projekt bereits rund 500 Schulen bauen oder in Stand setzen, 24.000 Lehrer ausbilden und für über eine halbe Million Kinder das passende Umfeld für einen Schulabschluss schaffen. Ziel ist es, Schulen samt Infrastruktur und Umfeld für insgesamt 2 Millionen Kinder zu schaffen. UNICEF Austria unterstützt Projekte wie etwa in Malawi, wo die Analphabetenrate bis zu 52 Prozent und die durchschnittliche Lebenserwartung 32 Jahre beträgt. In Afrika ist die Schulbildung in vielen Gebieten auch heute noch ein unbezahlbarer Luxus. Wir sehen Schulen für Afrika als eine der ehrlichsten Entwicklungshilfen, die aktuelle Probleme an der Wurzel packt und ohne Gegengeschäfte oder unfaire Auflagen auskommt. Mit diesem Hilfsprojekt können wir ganzen Generationen ermöglichen, sich Wissen anzueignen und weiterzugeben. Denn Lesen und Schreiben ist die Grundlage jedes Staats. Nur so können die Einwohner aus eigener Kraft dem Teufelskreis aus Armut, Hunger, Abhängigkeit und Gewalt entkommen, beschreibt Rizan Flenner die Zielsetzungen. Nelson Mandela meint dazu: Keinem Kind in Afrika oder sonst wo in der Welt sollte Ausbildung verwehrt bleiben. Ich weiß, dass wir dieses Ziel erreichen können.
Weitere Informationen: www.biking4education.at


