Die 24 Stunden von Dubai sind abgebrochen worden, nachdem ein Teilnehmer während des Rennens verstorben ist. Die Organisation entschloss sich in Absprache mit den Teilnehmern das Rennen aus Respekt vor dem Verstorbenen und seinen Angehörigen sofort zu beenden.

„Wir sind geschockt und fassungslos über den Todesfall. Unsere tiefe Anteilnahme gilt den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen,“ sagte Organisator Stephan Salscheider in einer ersten Stellungnahme am Donnerstagnachmittag.

Nicht einmal zwei Stunden nach dem Start des 24-Stunden-Rennens wurde ein Teilnehmer ohne Bewusstsein auf dem Boden liegend vorgefunden. Ärzte, die sehr schnell zur Stelle waren, konnten nicht mehr helfen. Augenzeugen für das Geschehen gibt es wohl nicht.

Nach den ersten Eindrücken scheint es möglich, dass der 45-jährige Sportler nicht infolge eines Sturzes, sondern aufgrund physischer Probleme verstarb. Gesicherte Erkenntnisse dazu stehen aber noch aus. Auch das Bike wird auf Materialfehler untersucht.

Man reagierte sofort auf den tragischen Zwischenfall, informierte die Teilnehmer und beschloss mit deren Einverständnis das Rennen zu beenden. „Unter diesen Umständen konnten wir die Veranstaltung schon allein aus Respekt gegenüber dem Verstorbenen nicht fortsetzen“, erklärte Mit-Organisator Markus Ringle.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Anzeige

  2. benutzerbild

    fahrrad.de

    dabei seit 12/2006

    Habe wirklich lange nachgedacht, ob ich eurem Geschwätz, eurem absolut befremdlichen, unmenschlichen Geblubber, eine ernst gemeinte Antwort schuldig bin. Bin ich, denn es ist ekelig und die Leute, die Thomas nahe standen, sollen wissen, dass es mir Leid tut.

    Ich wünsche mir, dass niemand, der den Jungen kannte, mit ihm Zeit verbrachte oder ihn geliebt hat, diesen threat jemals lesen wird. Da es schon passiert ist, bitte ich um Entschuldigung für diese Entgleisung.

    Wenn nach meinem Tod auf dem Trail meine Mom in einem Forum solche "Kondolenzbekundungen" der sog. community lesen müsste, würde ihr das Herz gerade nochmal brechen. Bei World of Warcraft treffen sich die virtuellen Abhängigen im Todesfall einer der ihren wenigsten noch, ziehen sich ihre besten Klamotten an und zelebrieren einen Trauermarsch durch die Hauptstadt der Orks. Das hat gegen diese "Diskussion" hier fast schon Stil und Pietät.

    Euer digitaler Schrott verpestet das Andenken an den Verstorbenen, macht es unmöglich, von dem Menschen, der von uns gegangen ist, zu sprechen. Keiner seiner Freunde will in solch einem Rahmen noch die Erinnerung an ihn aufrechterhalten, von den gemeinsamen Erlebnissen berichten oder seine Trauer ausdrücken.

    Ihr polemisiert, tauscht eure Meinung beflissen über Reglements, Moral, Schuld, Skills und sonnige Bikereviere aus. Wer war Thomas denn eigentlich? Was hat Biken für ihn und sein Leben bedeutet? Das würde mich glücklich machen, wenn die Leute solche Dinge nach meinem Tod fragen würden.

    Hier geht's um nen Menschen, keine Rennen, keine Startgebühren, keine Nazis und keine unsäglichen Grabenkämpfe. Der traurige Fakt, dass es einen von uns bei der Ausübung seiner Leidenschaft aus dem Leben gerissen hat, wird beinah zur Randnotiz. Fast schon übersehen.

    Wenn mein Kumpel beim Biken wegen es eines Fahrfehlers verunglücken würde und ich einen von diesen Rationalisten hier erwischen würde, der mir sowas wie "selber Schuld" an den Kopf knallen würde, ich könnte mich glatt vergessen. Wirbelsäulenverletzungen nehmen zu. Biken wird immer radikaler, schneller und damit auch gefährlicher. Es kann einfach jeden erwischen. Egal ob beim XC oder in Whistler, auf der Straße oder wegen Herzstillstand. Wie können manche so vermessen sein, den Unglücklichen dafür verantwortlich zu machen? Ich wünsche euch alles Glück der Welt.

    Und wenn schon jemand die Schuldfrage diskutieren möchte bei einem derartigen Unfall, dann doch nur auf gesicherten Fakten. Ihr spekuliert wild rum, nur um zu reden, um euch zu positionieren und mit dem Finger auf den anderen zu zeigen.

    Beschämend - schade das ich Thomas nie kennengelernt habe. Und es sollten sich bitte nur diejenigen angesprochen fühlen, die arm im Geiste sind.

    steffen
  3. benutzerbild

    Dieselwiesel

    dabei seit 02/2005

    fahrrad.de
    Habe wirklich lange nachgedacht, ob ich eurem Geschwätz, eurem absolut befremdlichen, unmenschlichen Geblubber, eine ernst gemeinte Antwort schuldig bin. Bin ich, denn es ist ekelig und die Leute, die Thomas nahe standen, sollen wissen, dass es mir Leid tut.

    Ich wünsche mir, dass niemand, der den Jungen kannte, mit ihm Zeit verbrachte oder ihn geliebt hat, diesen threat jemals lesen wird. Da es schon passiert ist, bitte ich um Entschuldigung für diese Entgleisung.

    Wenn nach meinem Tod auf dem Trail meine Mom in einem Forum solche "Kondolenzbekundungen" der sog. community lesen müsste, würde ihr das Herz gerade nochmal brechen. Bei World of Warcraft treffen sich die virtuellen Abhängigen im Todesfall einer der ihren wenigsten noch, ziehen sich ihre besten Klamotten an und zelebrieren einen Trauermarsch durch die Hauptstadt der Orks. Das hat gegen diese "Diskussion" hier fast schon Stil und Pietät.

    Euer digitaler Schrott verpestet das Andenken an den Verstorbenen, macht es unmöglich, von dem Menschen, der von uns gegangen ist, zu sprechen. Keiner seiner Freunde will in solch einem Rahmen noch die Erinnerung an ihn aufrechterhalten, von den gemeinsamen Erlebnissen berichten oder seine Trauer ausdrücken.

    Ihr polemisiert, tauscht eure Meinung beflissen über Reglements, Moral, Schuld, Skills und sonnige Bikereviere aus. Wer war Thomas denn eigentlich? Was hat Biken für ihn und sein Leben bedeutet? Das würde mich glücklich machen, wenn die Leute solche Dinge nach meinem Tod fragen würden.

    Hier geht's um nen Menschen, keine Rennen, keine Startgebühren, keine Nazis und keine unsäglichen Grabenkämpfe. Der traurige Fakt, dass es einen von uns bei der Ausübung seiner Leidenschaft aus dem Leben gerissen hat, wird beinah zur Randnotiz. Fast schon übersehen.

    Wenn mein Kumpel beim Biken wegen es eines Fahrfehlers verunglücken würde und ich einen von diesen Rationalisten hier erwischen würde, der mir sowas wie "selber Schuld" an den Kopf knallen würde, ich könnte mich glatt vergessen. Wirbelsäulenverletzungen nehmen zu. Biken wird immer radikaler, schneller und damit auch gefährlicher. Es kann einfach jeden erwischen. Egal ob beim XC oder in Whistler, auf der Straße oder wegen Herzstillstand. Wie können manche so vermessen sein, den Unglücklichen dafür verantwortlich zu machen? Ich wünsche euch alles Glück der Welt.

    Und wenn schon jemand die Schuldfrage diskutieren möchte bei einem derartigen Unfall, dann doch nur auf gesicherten Fakten. Ihr spekuliert wild rum, nur um zu reden, um euch zu positionieren und mit dem Finger auf den anderen zu zeigen.

    Beschämend - schade das ich Thomas nie kennengelernt habe. Und es sollten sich bitte nur diejenigen angesprochen fühlen, die arm im Geiste sind.

    steffen
    :daumen:

Was meinst du?

Hier kannst du den Artikel direkt im Forum kommentieren.

Hier geht es zu Thema und Kommentaren im Forum.

Kurze Einschätzungen sind ok, Floskeln wie das sieht **beliebiges Schimpfwort einsetzen** aus oder ähnliches sollten im Sinne einer sachlich geführten Diskussion vermieden werden. Entsprechende Beiträge werden ggf. gelöscht.

Bitte sei höflich!