HomeMagazinProdukte & TechnikNeuheitenISPO 2011 – Neuheiten von Five Ten, Evoc, Adidas, Arcteryx, Grace, GoPro und Mixie — 13. Februar 2011 12:42

ISPO 2011 – Neuheiten von Five Ten, Evoc, Adidas, Arcteryx, Grace, GoPro und Mixie

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Eigentlich ist die ISPO für Mountainbiker nicht unbedingt der richtige Treffpunkt. Hippe Boarder im Schlabberlook, grelle Farben an allen Ecken und enden und stinkende Textilien von Billiganbietern ferner Länder – auf die wenigen, tatsächlich für Mountainbiker interessanten Stände trifft man in der Konstellation eher schwer. Hier die Listung der Hersteller, die wir auf der Messe besucht haben. Wenn ihr auf den jeweiligen Namen klickt, wird der entsprechende Beitrag ausgefaltet – so behaltet ihr die Übersicht und wir können ein neues Feature ausprobieren!

Einen haben wir allerdings schnell ausfindig machen können: Five Ten. Mario Lenzen ist so freundlich gewesen, das Photoverbot für uns aufzuheben und hat ganz nebenbei noch die wichtigsten Neuheiten präsentiert. Vieles überschneidet sich dabei mit den Neuheiten von der Eurobike 2010 [Bericht], es hat jedoch auch noch weitergehende Änderungen gegeben:

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Maltese Falcon
Für All Mountain Piloten hat es bei Five Ten bislang eher wenig spezielle Schuhe gegeben. Vor allem nicht, wenn sie ein Klicksystem haben wollten. Diese Kombination bietet der Maltese Falcon, der flach und schlank geschnitten ist, eine gut profilierte Sohle hat und auf Klickies umgerüstet werden kann. Der erste echte Tourenschuh von Five Ten, mit dem man auch ein paar Schritte zu Fuß gehen oder lange Strecken fahren kann. Hierfür sind die Skate-ähnlichen Freerider nämlich eher weniger geeignet…

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Freerider
Das Modell Freerider von Five Ten ist für all jene Biker gedacht, die einen schlankeren, leichten Schuh für Flatpedals gesucht haben. Während der auf Downhiller ausgerichtete Impact in der Regel überdimensioniert ist, wenn man einfach nur eine Tour fahren will, verbindet der Freerider die meisten Einsatzbereiche eines Mountainbikes. Nach den Sohlenproblemen bei der ersten Serie [Bericht] ist mittlerweile das Problem ausgeräumt, zumal auf der ISPO mehrere Freerider Schuhe mit genähter Sohle zu sehen gewesen sind. Zwar hieß es offiziell, dass die Schuhe mit nicht genähter Sohle kommen – optisch hat das aber anders ausgesehen. Zur kommenden Saison ändert sich dann aber auch sonst recht wenig am Schuh. Neu ist die Farbe “galaxy purple” sowie der Farbton “white tiger”, der das “blue zebra” ablöst. Als dritte, unauffällige Version bleibt die grau / schwarze Modellreihe in Produktion.

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Baron
Eine Version des Freeriders hat es früher gegeben, die eine verstärkte Zehenkappe hatte. Diese Zeiten sind vorbei und der Verwirrung wird nun vorgebeugt, da Five Ten diesen starken Freerider unter dem Namen Baron ins Programm aufgenommen hat. Der Baron unterscheidet sich vom normalen Freerider durch die verstärkte Zehenkappe und ein robusteres Schnürsystem – beides Änderungen, die die Downhilltauglichkeit des Schuhs verbessern sollen und für Biker interessant sind, denen der Impact einfach nur zu dick ist.

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Karver
Für’s besonders Grobe gibt es bei Five Ten den Karver. Dieser Schuh stellt eine besondere Version des Impact dar, die auf der Innenseite einen Knöchelschutz hat und im Bereich der Schnürung (nur bei der Herrenversion) von einer Klettlasche abgedeckt wird. Dadurch bleibt die Schnürung auch bei den dreckigsten Jungs sauber und der Schuh erhält seine nun… einmalige Optik. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack aber der Knöchelschutz (neu mit Cord-Stoff bezogen) kann bei der wilden Kurvenhatz mit Sicherheit manchen Kurbelkontakt mildern. Die Modelle Impact und Impact High sind zur neuen Saison nicht überarbeitet worden, ebenso wie der Minnaar SPD Schuh, der letztes Jahr eingeführt worden ist [Bericht].

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Cyclone
Irgendwo zwischen Freerider, Impact und Minnaar liegt der Cyclone. Äußerlich an den Freerider oder dessen hohe Version, den Line King erinnernd bietet der Schuh einen hohen Aufbau für maximale Knöchelstabilisierung, ein Klicksystem ähnlich dem Minnaar aber ein Gewicht auf Freerider-Niveau. Könnte ein interessanter Schuh für so manchen stylebewussten Downhiller sein, der seinen Sam Hill Schlafanzug passend ergänzen will. Oder aber nicht auf Klickies verzichten will, den Minnaar aber zu schwer und klobig findet und den zusätzlichen Stabilisierungseffekt nicht missen will.

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Spitfire / Spitfire Low
Mit dem Spitfire hat Five Ten im letzten Jahr den Weg hin zum Lifestyle-Schuh-Segment angetreten und mit starken Farben für Aufsehen gesorgt. Zwar wird es die blaue Version nicht mehr geben, dafür kommt eine insgesamt neue Version des Schuhs auf den Markt: Der Spitfire Low. Bei ihm liegen die Knöchel frei und das Gewicht ist gesenkt worden, außerdem ist die Stealth Phantom Sohle fein genoppt, was den Halt auf allen möglichen Pedaltypen verbessern soll. Nachteil des feinen Aufbaus könnte erhöhter Verschleiß sein – vielleicht der Grund, warum die Sohle nicht wie zuerst gemunkelt beim Baron zum Einsatz gekommen sein könnte… Im Alltag sollte dieser Punkt jedenfalls vernachlässigbar sein, denn wer nicht gerade Downhill als Alltag ansetzt sollte der Sohle nicht sonderlich viel zu Leide tun können.

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Scofflaw
Als absoluter Trend-Schuh kommt dann der Scofflaw daher. Er soll Fixifahrern ein noch fixeres Fahrvergnügen bieten. Dafür hat er eine Pedalkäfig-freundliche Zehenkappe aus Wildleder, eine speziell für Fixiepedale glatt ausgeführte Sohle und eine Fußgewölbestütze, damit man bei vollem Bremseinsatz weniger Last im Mittelfuß abbekommt. Selten hat man mehr Bemühungen um die armen Fixiefahrer gesehen; ein interessanter Schuh allemal…

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Diddie Schneider
Der Name sollte alles sagen: Diddie Schneider hat sich als Bikeparkbauer einen Namen gemacht und bekommt nun seinen eigenen Schuh. Die Eigenschaften des neuen Modells sollen sich wie folgt gestalten: Schutz durch hohe Bauweise, dicke Polsterung und stabile, großflächige Zehenkappe. Traktion durch profilierte Stealth Rubber Sohle. Fahrspaß auf den neu gebauten Streckenteilen, da die Sohle zwar Profil hat, aber kein Wanderschuh geworden ist. Keine schlechte Idee, ich bin gespannt, ob ich in Zukunft mehr als einen Diddie Schneider zu sehen bekommen werde :).

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Rucksäcke, Taschen und Protektoren in knalligen Farben – das kennen wir von Evoc bereits. Die auf der Eurobike [Beitrag] präsentierten Bike-Produkte sind auch auf der ISPO wieder zu sehen gewesen, besonders interessant war jedoch der Prototyp eines Kamerarucksacks. Von Dakine und anderen Marken gibt es solche Rucksäcke bereits, doch Evoc legt nach und bringt einen Rucksack (offizielle Präsentation vermutlich Mitte des Jahres), der vergleichsweise breit auf dem Rücken ist, dafür aber nicht so tief baut, wie viele der bekannten Modelle. Wer seine D3x mit Batteriegriff und allem Pipapo einpacken möchte, könnte hier an Grenzen stoßen, für den Bikeeinsatz wäre der Rucksack aber ziemlich perfekt, so wie er jetzt aussieht. Ob Schlaufen für die Stativmontage, viele Spanngurte, wasserdichte Fächer im Inneren, weiche Polsterung für das beste Stück, ein flexibel segmentierbares Inneres oder aber ein Fach im oberen Bereich, das von vorne und von hinten bei- oder entladen werden kann und in das eine 7d passt – die Evocs haben sich inspirieren und offensichtlich einiges einfallen lassen, um möglichst viele Funktionen in den Rucksack hinein zu bekommen. Wir sind gespannt, etwas Konkurrenz auf dem Markt der Kamerarucksäcke wäre aber nicht schlecht. Bilder gibt es leider keine, er ist aber schwarz ;).

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Egal ob Schnee, Sonne oder Matsch – mit Brillen von Adidas kann man sich theoretisch überall sehen lassen und aus diesem Grund ist am Stand von Adidas Eyewear auch jede Menge los gewesen. Während Manfred Stromberg munter durch die Gegend streunte, haben wir uns die echten Neuheiten für die kommende Bike-Saison angeschaut. Dazu gehören einerseits neue Farben und Styles bei der Google “id2″, die Einstellung der Burna und deren Quasi-Ersatz durch eine neue id2 Pure, die schlanker und eleganter daher kommt, als die id2.

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Wer keine Goggle braucht, sondern eine normale Brille unter dem Halbschalenhelm haben will, für den gibt es schon seit Jahren die Modelle aus der Evil Eye Serie. Darren Barrecloth geht mit ihr Dirt-fahren, andere fahren XC-Rennen. Auf der Eurobike [Bericht] haben wir die Evil Eye Halfrim bereits vorgestellt, nun kommt sie in vielen verschiedenen Farben und wie gewohnt passend für zwei Gesichtsbreiten, S oder L. Neu ist auch der Mechanismus, mit dem die Scheiben der Brille getauscht werden – auf dem Stand funktionierte der Wechsel der gesicherten Gläser schnell und einfach. Der Vorteil des Systems: Die Gläser können auch bei hohen Belastungen nicht einfach aus dem Gestell fallen.

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Mit dem Engagement von Harald Philipp als Team-Mitglied unterstreicht Arcteryx seine Ambitionen zumindest in Richtung Bike-Bergsteigen. Dass erstklassige Outdoor-Bekleidung auch auf dem Fahrrad funktioniert, dürfte klar sein – schließlich soll es ja von Zeit zu Zeit vorkommen, dass auch Mountainbiker draußen unterwegs sind. Am Stand der Kanadier gab es – auch oder vor allem dank Gore – gute Neuigkeiten für Radler. So hing zwischen den neuen Serien für Freerider (Lässiger geschnittene Jacken aus besten Materialien (=Gore Tex Pro Shell und Coreloft-Isolierung) für abfahrtsorientierte Wintersportler) und sonstige Alpinisten die sogenannte Ascent Line. Der Name lässt zunächst einmal nicht direkt auf Mountainbiker schließen, richten sich diese Teile doch an alle, die FL, also Fast and Light, unterwegs sind. Das besondere dabei ist die Verwendung von Gore Tex Active Shell, einem Dreilagen Laminat mit Eigenschaften, die für uns höchst interessant klingen:

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Das Material ist leicht und dünn – daraus geschneiderte Jacken liegen bei ca. 300-400g – und will dennoch das Hersteller-Versprechen (Guranteed to keep you dry) halten. Das bedeutet eine Wassersäule von etwa 28000mm, was (mit Ausnahme von nassen Sätteln und Rucksäcken über 20kg) wirklich genug ist. Zunächst einmal nichts neues, erfüllen doch alle Gore-Tex-Materialien dieses Versprechen, doch Active Shell ist anders. Kombiniert mit einem herausragendem Wasserdampfdurchgang und einer weichen, minimal saugfähigen innersten Lage ergibt sich eine Wetterjacke, die sich auch im Sommer angenehm tragen lässt, ohne dabei unangenehm an der Haut zu kleben und Schweißausbrüche zu verursachen. Active Shell erreicht einen RET-Wert von <3, was bedeutet: So viel Wasserdampf kam noch durch keine Membran:

Das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e. V. hat eine Methode zur Messung von Atmungsaktivität entwickelt, die sich mit dem so genannten Ret-Wert beziffern lässt. Gemessen wird der Wasserdampfdurchgangswiderstand der Bekleidung. Je geringer der Widerstand, desto besser atmet das Material.

Kategorien der Atmungsaktivität

Ret-Wert       unter 6         extrem atmungsaktiv
Ret-Wert       6-13             sehr atmungsaktiv
Ret-Wert       13-20           atmungsaktiv
Ret-Wert       über 20         nicht atmungsaktiv

Zu finden ist dieses Material in den Jacken Alpha FL und Beta FL, die beide leider zu kanadischen Preisen (450 bzw. 500€) in bester Qualität über die Ladentheke gehen und neben dem Material über WaterTight Vislon Zipper (die leichtgängigsten, wasserdichten Reißverschlüsse am Markt) und reflektierende Elemente rundum verfügen. Weil Active Shell nicht das robusteste Material ist, wenn es um Kontakt mit Rucksäcken oder Boden geht, sind die Schultern und Arme (Alpha Jacket) oder Schultern, Arme, Hüfte und Jackenabschluss hinten (Beta FL) aus GoreTex Pro Shell gefertigt. Farblich gibt es hier alles von auffällig (Citron) bis dezent (Schwarz), anpassbare Kapuzen gehören zur Grundausstattung.

Eine körperzonengerechte Isolierung wird zum Beispiel durch das ATOM LT Jacket gewährleistet, hier kommen unterschiedliche Materialstärken am Rumpf und unter den Armen zum Einsatz, das ganze aus einer hochkompressiblen Kunstfaser kombiniert mit windabweisendem Außenmaterial, so soll’s sein.

Jacken für hochpulsive Sportarten aus Active Shell gab es außerdem von Norrona (Lofoten Jacket), Mammut (Felsturm Jacket), Peak Performance (Black Light 3S Anorak), Haglofs und Scott.

Am Stand von Teva präsentierte man uns die Mountainbike-Schuhe Links und Pinner, wir hatten berichtet. Der Schuh macht in der Hand einen guten Eindruck und soll dank Ion-Mask (hier kamen einige Sätze über Plasma-Kanonen) nachhaltig wasserabweisend sein, außerdem entspräche die Profilform ideal Flatpedals – wir wollen bald einen Fahrbericht nachliefern, um diese Aussagen zu überprüfen.

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Triple2 Eco Bike Wear war einer der Finalisten für den ISPO Brand New Award in der Kategorie Bekleidung. Die Idee: Bike-Bekleidung komplett nachhaltig gestalten. Das Material besteht hierfür ausschließlich aus recyclten PET-Flaschen und ökologisch angebautem Hanf, es ergibt sich ein angenehm zu tragendes, atmungsaktives und schnelltrocknendes Gewebe. Die Klamotten kommen stilsicher erwachsen daher, ein wenig wie Maloja, und weisen genauso funktionelle Detaillösungen auf: Stretcheinsätze, Abriebschützer und atmungsaktive Stellen machen einen sehr durchdachten Eindruck, Öko ohne danach auszusehen. Ein Vorteil von Hanfgewebe ist außerdem sein natürlicher antibakterieller Effekt, der Schweißgeruch minimieren soll. Die gesamte Produktion ist IMO zertifiziert und setzt neben den erwähnten Materialien auf Bio-Baumwolle und tierfreundlich gewonnener Merinowolle – das hat Seltenheitswert!

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Grace One heißt der kleine Bruder des schon bekannten Grace E-Bikes. Der Unterschied? Halber Preis! Statt 7398€ muss man für das One nur 4199€ berappen und erhält ebenfalls 1300 Watt Leistung für 45 straßenzugelassene km/h. Damit ist das Grace ein Kleinkraftrad und bekommt ein kleines Nummernschild. Wo wird das Geld gespart? Der Rahmen wird nicht bei Nicolai geschweißt (Ich frage mich gerade, wer in Taiwan solch einen Rahmen baut), kommt ausschließlich in Weiß daher und verfügt über eine Starrgabel. Der Motor ist etwas kleiner und leichter geworden, die Ausstattung günstiger. Für eine erhöhte Reichweite hat man nun auch in der riesigen Sattelstütze einen Akku untergebracht, er ist leider noch nicht austauschbar wie bei einem Akku-Schrauber. Ansonsten sind die Bikes aus Berlin aber derzeit Maßstab in progressivem Design und Technik. Im Frühsommer sollen die – nicht mehr zulassungspflichtigen – Pedelec-Versionen der One-Serie ergänzt werden, ebenfalls für knapp 4000€.

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GoPro hat in den letzten Monaten mit der neuen 3d Hülle und dem ansteckbaren Bildschirm schon viel Aufmerksamkeit bekommen. Die kleinen Helmkameras hatten bislang immer das Problem, dass man nicht sehen konnte, ob die Ausrichtung passt und außerdem Probleme mit der Akkulaufzeit. Beide Themen sind angegangen worden: Wer will kann in Kürze (Liefertermin Ende Feburar oder auch später) einen Ansteck-LCD-Bildschirm ordern, der eine Kontrolle des gefilmten ermöglicht. Ebenfalls zum Anstecken ist der Akkupack, der die Laufzeit der Kamera deutlich erhöhen soll und damit dem Problem begegnet, dass viele GoPros genau dann leer gewesen sind, wenn der Trail am schönsten wurde. Sowohl der Akkupack, als auch der Bildschirm haben einen sehr guten Eindruck gemacht, Verfügbarkeit wäre aber auch noch ein Feature, dass wünschenswert wäre. In eine ganz andere Richtung marschiert GoPro mit dem 3d-Case, das erneut verändert worden ist und für grandiose Aufnahmen sorgen könnte. Auf einem großen Flachbildschirm lief auf dem Messestand ein Promotion-Video, in dem erst Rally-Fahrer, dann die Rampage und abschließend – als Kaufargument – Badenixen in knappen Bikinis gezeigt wurden. Vor allem beim Rampage sind die Aufnahmen von beeindruckender Tiefe gewesen, nackte Haut hätte sichlich auch in 2d die Zuschauer verweilen lassen.

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Die Frage ist: Wer würde das 3d Set flächendeckend einsetzen? Und wer würde davon profitieren, wenn man sein Video in 3d hochlädt? In diesem Fall ist GoPro ganz vorne mit am Trend, was auch kein Wunder ist, da die Kamera ja nur 2x zum Einsatz kommt, ansonsten aber unverändert bleibt. Weitere Berichte dazu: GoPro 3d, Akkupack 1, Akkupack 2.

Mixie heißt die logische Kombination aus Mini und Fixie, einem Fixie mit 20″ Rädern. Solch einen Zwitter aus BMX und Retro-Rennrad braucht natürlich eigentlich kein Mensch, legal ist es dank zusätzlicher Bremsen und Flipflop-Starr/Freilauf-Hinterradnabe aber zumindest einmal. Warum dieses Startup eine Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt bekommen hat, obwohl es in die Kategorie “sinnfrei” fällt? Nach einer Testrunde über die Messe legte sich mir die Vermutung nahe: Weil es Spaß macht. Kurze Distanzen sind auf dem schnell beschleunigenden Mixie kein Problem, Autos, Laternen und Fußgänger werden spielerisch umzirkelt – und in München darf das Teil sogar gratis in den öffentlichen mitfahren. Kleiner Haken: Für Deutschland stehen noch keine Preise fest, in den USA aber sehr erschwinglich…

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Wer von euch ist auch auf der ISPO gewesen? Wie hat euch die Messe gefallen? Und wie gefällt euch das Ausklapp-Feature?


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