Marcus Klausmann ist eine “Legende” des deutschen Downhill-Sports. Im Alter von fünf Jahren beginnt Marcus mit dem Radsport. Bis heute konnte er 14 Mal den Titel “Deutscher Downhill Meister” einfahren, so oft wie kein Anderer. Marcus ist bekannt dafür, dass er sich mit akribischer Genauigkeit seinem Bike widmet. Er überlässt nichts dem Zufall. Wir haben Marcus Klausmanns Arbeitsgerät für Euch unter die Lupe genommen.

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Beginnen wir mit der Ausstattung des Ghost DH von Marcus Klausmann:

Rahmen: Ghost Downhill 2011 Serienrahmen mit 200 mm Federweg in Größe “L”

Dämpfer: Fox DHX RC4, 265 mm Länge, Titanfeder, TKM Tuning

Gabel: Fox 40 RC2 Kashima, grüne Feder

Steuersatz: Tune Prototyp

Naben: VR. Tune King MK Princess 32L / HR. Tune x-12 Princess 32L

Speichen: Sapim Super Spoke

Felgen: Alex Rims Supra 30

Bremsen: Magura Marta SL mit Storm SL Scheiben 203 mm / 180 mm

Lenker: Syntace Vector 745 mm

Vorbau: Syntace Force 45 mm

Griffe: ODI

Schaltwerk: Sram X.O 10-speed short

Schalthebel: Sram X.O 10-speed

Kette: KMC SL 10-speed

Kassette: Sram 11 – 23

Kurbel: Sram Descendant 165 mm

Kettenblatt: E-13 36 Zähne

Kettenführung: E-13 SRS

Pedale: Crank Brothers Mallet

Sattel: Tune Komm Vor

Sattelstütze: Tune Starkes Stück

Sattelklemme: Tune Skyline

Reifen: VR. Wicked Will FR / HR. Big Betty DH

Schläuche: Schwalbe 13 F Freeide

Gewicht: 17,2 kg

 

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Marcus fährt auf einem Ghost Downhill 2011 Rahmen in der Größe “L”. Es handelt sich dabei um einen Serienrahmen. Über eine Umlenkrolle wird der Pedalrückschlag quasi neutralisiert. Das ermöglicht einen hohen Schwingendrehpunkt, der für ein erstklassiges Ansprechverhalten verantwortlich ist. Vorne wie hinten bietet das Ghost DH 200 mm Federweg. Der Rahmen hat eine Höhe von 400 mm (Mitte Tretlager – Ende Sitzrohr), ein 629 mm langes Oberrohr (horizontal gemessen) und eine Hinterbaulänge von 447 mm. Der Lenkwinkel beträgt 64° (wenn ein Zero-Stack-Steuersatz verbaut ist). Da Markus die Front gerne etwas höher hat und den Lenkwinkel ein Stückchen flacher möchte, fährt er einen außenliegenden Steuersatz. Dadurch hat das Bike von Klausmann einen effektiven Lenkwinkel von 63°. Ghost entwickelte das Rad bereits vergangenes Jahr in enger Zusammenarbeit mit Marcus. Es handelt sich hier um ein reines Downhill-Race-Bike, welches für die immer anspruchsvolleren, internationalen Downhill-Strecken entwickelt wurde.

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Beim Fahrwerk überlässt Marcus nichts dem Zufall. Der 265 mm lange Fox DHX RC 4 Dämpfer wurde mit einem TKM Tuning versehen. Hierbei wurde das “Shim-Paket” auf seinen Fahrstil angepasst. Der Dämpfer ist nun im Anfangsbereich recht weich und wird gegen Ende sehr progressiv. Es kommt eine 250er Titanfeder zum Einsatz. Marcus hat es gern, wenn die Gabel ein gutes Stück straffer ist als der Dämpfer. Aus diesem Grund ist in seiner Fox 40 eine harte Feder (grün) verbaut. Es handelt sich bei der Gabel um ein Serienmodell. Markus fährt vorne wie hinten ein schnelles Set-Up, also mit wenig Zugstufe.

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Die Laufräder überzeugen mit einem sensationellen Gewicht. Durch die Kombination von Tune Naben, Alex Rims Felgen und den neuen Sapim Super Spoke Speichen schafft es der Laufradsatz auf ein Gewicht von 1560 Gramm. Für einen Downhill-Laufradsatz der enormen Belastungen standhalten muss ist das eine echte Kampfansage. Um die rotierende Masse gering zu halten, fährt Marcus am Vorderrad sogar einen Freeride-Reifen mit dünner Karkasse. Auch bei den Schläuchen wählte er die Freeride-Version. Am Vorderrad fährt Marcus einen Luftdruck von 1,9 Bar und am Hinterrad 1,75 Bar. Für eine gute Verzögerung montierte Marcus an sein Ghost die leichten Magura Marta SL Bremsen. In Kombination mit den neuen Storm SL Bremsscheiben, in den Größen 203 mm und 180 mm, hat er auch hier ein echtes Fliegengewicht am Bike. In vier Wochen soll Marcus die neue Magura MT 8 erhalten, die ihm nochmals einen Gewichtsvorteil verschaffen wird.

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Um auch in schwierigem Gelände jederzeit pedalieren zu können, fährt Marcus die Truvativ Descendant Kurbel in 165mm Länge. Für genügend Bodenfreiheit, trotz des tiefen Tretlagers, wählte Marcus ein Kettenblatt mit 36 Zähnen. Bei den Antriebskomponenten handelt es sich um die 10-fach Version der Sram X.O Gruppe. Um die ungefederte Masse, am Hinterrad, möglichst gering zu halten, fährt Klausmann eine Sram Rennradkassette mit einer Abstufung von 11 auf 23 Zähne. (Wie auf den Bildern zu sehen ist, ist momentan noch die 9-fach Schaltung montiert)

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Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Biflinger

    dabei seit 04/2010

    Hat jemand bereits selber Erfahrungen (Fahreindrücke ect) mit dem neuen Ghost-DH sammeln können ?

    Bitte um ein Feedback

    Fahre derzeit ein Scott Gambler 10 und bin am überlegen aufgrund vieler Faktoren die mich am Gambler stören, auf das Ghost umzusteigen, da ich an den Rahmen sehr günstig kommen würde.

    Grüße
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    Black_Label

    dabei seit 11/2009

    über das Thema Leichtbau solltet ma den Marcus fragen.....

    halten solls!....alles was nicht für DH ausgelegt ist, (CC/Rennradteile/etc) ist fürs Racing grenzwertig.......
    und nicht alles was man an nem Bike sieht ist auch das, was es zu sein scheint ;)
  4. benutzerbild

    Hans-Stein

    dabei seit 09/2007

    @Biflinger

    Also ich bin es zum ersten Mal auf dem Parplatz in Todtnau "gefahren". Das war das vom Markus in Größe L (wenn ich mich nicht irre).
    Außerdem bin ich noch eins in Größe L von nem Kumpel probe gefahren. Muss sagen, dass es sich sehr ausgewogen fährt. Ist schön laufruhig, aber durch den zentralen Schwerpunkt noch sehr wendig.

    Bin im Moment dabei es mir in Größe M aufzubauen. Wenn es fertig aufgebaut ist kann ich dir sicher mehr dazu schreiben.

    Grüße

    Hier noch ein Bild zum aktuellen Status. Die restlichen Teile dürften bald ankommen.
  5. benutzerbild

    Tyrolens

    dabei seit 03/2003

    Hattest du den Rahmen zufällig auf der Waage?

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