Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ende der Berichterstattung von der diesjährigen Eurobike und eine der letzten Firmen, die wir besucht haben, ist Cube gewesen. Am Stand haben wir uns die Mountainbikes von Cube zur Saison 2012 angeschaut.
Wie könnte es anders sein haben wir mit dem AMS 120 SLT29 ein neues 29″ Bike in der Produktpalette entdeckt, das mit 120mm Federweg schon zu den längerhubigen 29″ Bikes gehört. Im Fokus unseres Interesse standen aber das Hanzz Pro und das Two15, zumal hier ja einige fast schon allergisch auf Informationen über neue 29″ Modelle reagieren.
Ersteres ist ein 190mm Aluminium-Freerider, der in gefälligen Farbmustern und mit eindeutig abfahrtsorientierter Ausstattung um die Gunst der Bikepark-Besucher buhlt. Preislich soll das Bike mit Fox 36 Float 180 FIT RC2 Gabel, DHX RC4 Dämpfer und kompletter Shimano Saint Ausstattung bei 3799€ liegen.
Wem die 190mm noch nicht genug sein sollten, der bekommt mit dem neuen Downhillbike Two15 eine vollwertige Abfahrtswaffe an die Hand gegeben. Zuerst haben wir ein bisschen gebraucht, um uns im Wirrwar der Hebel und Links zu Recht zu finden aber nach kurzer Einarbeitung ist das Konzept, das für eine ideale Anlenkung des Dämpfers sorgen soll, schnell verstanden.
Schöner Weise haben die Standbauer von Cube uns auch zwei Prototypenversionen nicht vorenthalten, so dass man schön sehen kann, wie ausgehend von der Hebelage der Rahmen Stück für Stück Form annimmt! Die vollständige Entstehungsgeschichte haben wir bereits Ende Mai präsentiert, deshalb hier nur ein paar weitere Bilder und – ganz wichtig – die Preise. Die Hauptmotivation hinter dem komplizierten Hinterbausystem ist es, ein konstantes Übersetzungsverhältnis auf den Dämpfer zu erreichen und dadruch die Dämpfung so effizient wie möglich zu nutzen.
Bei unserem ersten Bericht zum Cube Two15 sind die Preise noch unbekannt gewesen. Jetzt wissen wir, dass die Topversion mit Fox Kashima Fahrwerk und kompletter Shimano Saint Ausstattung 4699€ kosten soll.
Die Geometrien der beiden Abfahrtsbikes


AMS 150 Super HPC – All-Mountain Vollcarbon Rahmen, bekanntes EFC (Efficient Ride Control) Hinterbausystem aber jetzt 150mm Federweg. Dem Trend folgend kommt der Rahmen mit innen verlegten Zügen, getapertem Steuerrohr und konsequentem Leichtbau, so dass er unter 2kg wiegen soll und das Komplettrad 11kg.
Die Ausstattung um das zu erreichen besteht aus Fox Federelementen, Easton Carbon Laufrädern und einer kompletten Shimano XTR Gruppe. So wenig Gewicht hat aber auch einen entsprechenden Preis – nicht weniger als 5999€ verlangt Cube für dieses wirklich leichte All-Mountain Bike.
Wer es noch schneller, noch leichter und noch direkter mag, für den könnte der Cube AMS 100 Super HPC Rahmen interessant sein. Er ist Ausgangsbasis für die XC-Race-Fullies von Cube und bringt nach dem letzten Facelift nunmehr nur noch 1850g auf die Waage.
Diese Fotos im Fotoalbum anschauen
Weitere Informationen zu Cube findet ihr hier: LINK. Den kompletten Katalog der 2012er Modelle könnt ihr euch hier anschauen: LINK
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Alle Beiträge zur Eurobike 2011 hier auf mtb-news.de findet ihr hier in der Übersicht.





















UND der Downhill-Rahmen, bitte auch in dieser RAWversion verkaufen !
Weitere Informationen zu Cube hier: LINK . Den kompletten Katalog der 2012er Modelle hier anschauen: LINK
Mit einem ´langhubigeren 29" finde ich mit 191cm sicherlich ein ideales Bike für viele Gelegenheiten vom Mittelgebirge bis zum AlpenX. Vielleicht hättet ihr ja zum 29" Cube noch mehr Infos? Erscheinung, Qualität, Einsatzgebiet...
Vielen Dank im Voraus!
Zu den Preisen des AMS hier aus dem 29er Subforum:
AMS 29 SLT 3999,-
AMS 29 Race 2499,-
AMS 29 1699,-
hier noch als Vorstellung im Video
Nichts für ungut =)
aber finds trotzdem schade, so über oder unter menschen werden halt damit nicht bedient.
Evtl kommt ja nächstes Jahr noch ne andere Größe dazu, ja nachdem wie das Bike angenommen wird..
Das DH Bike dagegen hat ne super Geo, von vorn bis hinten durchdacht, aber nur für Leute von 1,80 bis 1,85. Unisize, das ist echt unmöglich, unverschämt, geht überhaupt nicht. Die Aussage dabei ist: Wie sich die Kunden auf dem Bike fühlen ist egal, müssen sich halt anpassen, hauptsache es werden Kosten gespart und viele Individuen mit wenig Sachverstand kaufen das Produkt.
Die richtige Größe, am besten mit angepassten Kettenstreben und Kurbellängen ist das Wichtigste überhaupt, das tollste Rad fühlt sich bescheiden an wenn es zu groß oder zu klein ist. Lieber ein absoluter Billighobel mit einigermaßen guten Geo in der richtigen Größe, als das geilste High end Bike in der falschen Größe!
Das zu hohe Tretlager kann ich nicht bestätigen!
Größe beim Two15 ist ein eigenes Thema, es ist natürlich schade wenn man zu groß oder zu klein dafür ist, aber man wird ja nicht gezwungen das Rad zu kaufen wenn es einem nicht passt!
Das DH Bike dagegen hat ne super Geo, von vorn bis hinten durchdacht, aber nur für Leute von 1,80 bis 1,85. Unisize, das ist echt unmöglich, unverschämt, geht überhaupt nicht. Die Aussage dabei ist: Wie sich die Kunden auf dem Bike fühlen ist egal, müssen sich halt anpassen, hauptsache es werden Kosten gespart und viele Individuen mit wenig Sachverstand kaufen das Produkt.
Die richtige Größe, am besten mit angepassten Kettenstreben und Kurbellängen ist das Wichtigste überhaupt, das tollste Rad fühlt sich bescheiden an wenn es zu groß oder zu klein ist. Lieber ein absoluter Billighobel mit einigermaßen guten Geo in der richtigen Größe, als das geilste High end Bike in der falschen Größe!
Und wegen diesen Leuten soll es keine umfassende Berichterstattung mehr über die Trends der Eurobike geben? Das würde ich für fahrlässig und nicht angemessen halten.
Wenn 29er derzeit der überstrahlende Trend sind, dann wird das seine guten Gründe haben. Es wird immer Leute geben, die nicht offen für Neues sind und in der Entwicklung am liebsten stehen bleiben wollen, da sie sich an alles so sehr gewöhnt haben. Meine Großeltern sind dafür ein gutes Beispiel!
Sind diese Leute wirklich die Messlatte für MTB-News/IBC?
Gruß klasse
Das zu hohe Tretlager kann ich nicht bestätigen!
Wenn ich über Hindernisse, Stufen etc. fahre, wäre mir ein höheres Tretlaget lieber. Den würde ich mehr spüren, im wahrsten Sinne des Wortes, als den tiefen oder hohen Schwerpunkt.
aber niedrigeres trettlager gibt den 90 % der biker ein besseres gefühl aufn rad, das rad fühlt sich nicht mehr so stelzig an usw.
ehrlichgesagt bin ich noch nie wegen des tiefen trettlagers aufghockt,
eher das problem das man kaum noch treten kann.... was bei dh-race fatal ist, aber mit nem straffen hinterbau ist das dann auch kein problem mehr.
Wenn ich über Hindernisse, Stufen etc. fahre, wäre mir ein höheres Tretlaget lieber. Den würde ich mehr spüren, im wahrsten Sinne des Wortes, als den tiefen oder hohen Schwerpunkt.
Es macht einfach mehr Spaß in Kurven und bei Sprüngen, und auch sonst fühlt sich das Bike handlicher und gleichzeitig
sicherer an. Wie bei Sportwagen, dort ist ja auch der Schwerpunkt niedriger, mit den gleichen Vorteilen.
Man kann das simulieren indem man den Sattel versenkt und dann im Sitzen Schlangenlinien fährt. Geht viel besser als wenn man das bei ausgefahrenem Sattel macht. Ist zwar nicht praxisgerecht, weil man auf dem Trail ja normalerweise steht und nicht sitzt, aber man kann so recht gut den Großen Einfluss des Schwerpunkts nachempfinden.