Nachdem sich das Mag41 bereits fest am Markt der Mountainbike Online-Magazine als hochqualitativer Printersatz etabliert hat, entwickelt das Team um die Gebrüder Schmitt ein zweites Magazin, genannt “Downtown”.

Die Philosophie von Downtown:

Downtown verkörpert den aufkommenden Geist komfortabler und nachhaltiger Mobilität. Ästhetik, Stil und Funktion verbinden sich dabei zu einem avantgardistischen Lifestyle-Magazin. Beeindruckende Fortbewegungsmittel – vom klassischen Bike über Electric Cars bis hin zu eBikes stehen in perfekter Symbiose mit urbanen Geschichten & Reportagen. “Urban Cycle Culture” ist in diesem Kontext Synonym für Emotion, Ästhetik und Enthusiasmus – als Ausdruck eines neuen Lebensstils.


Downtown Nr 001 Cover

In diesem neuen Magazin dreht sich alles um das Thema Fahrrad in der Stadt und insbesondere um eBikes. Das Team will damit die Idee verfolgen, dass das Fahrrad in der Stadt weit mehr sein kann, als nur ein Sportgerät oder Fortbewegungsmittel. Bedenkt man, dass statistisch gesehen über 50 Prozent der Autofahrten innerhalb Deutschlands kürzer als fünf Kilometer sind, ist schnell klar worauf wir abzielen, so Max Schmitt. Vor allem in autoüberfüllten Innenstädten und für Kurzstreckenpendler ist das Fahrrad als ökologische und nachhaltige Alternative zu spritfressenden Autos interessant; nicht zu vergessen die Lärm- und Verkehrentlastung.

In der Metropolregion Frankfurt wird nicht umsonst mit Hochdruck in Kooperation mit großen Unternehmen an einem Konzept gearbeitet, das auf den Namen „Bike + Business“ hört. Bestes Beispiel dazu könnte der Artikel über den Heidelberger Anwalt sein, der mit einem schicken Titan-eBike in die Kanzlei fährt – und seinen Porsche in der Garage stehen lässt.

Kurzum: Das Fahrrad könne heute Lifestyle und Mobilitätskonzept in Einem sein, ist sich Robin Schmitt sicher.

Diese besondere Ausrichtung des Magazins zeigt sich schon in der ersten Ausgabe, die wir unten für euch eingebettet haben. Während bislang das Thema Elektro-Fahrräder vorwiegend eher stiefmütterlich und von einer rein technisch-konservativen Seite her angegangen worden ist, soll mit “Downtown” ein Imagetransfer stattfinden. Hört man von eBike denkt man sofort an alte Menschen, die nicht mehr die Kraft haben mit einem konventionellen Fahrrad zu fahren. Dabei wird jedoch der arbeitende Teil der Gesellschaft komplett vernachlässigt.

Dass bikebranchen-externe Firmen, wie Strellson, Levi’s, Porsche oder Smart in diesem Sektor Gas geben und mit Downtown kooperieren, zeigt, dass ein großes Interesse an neuen schicken Mobilitätskonzepten besteht, bei denen das Zweirad durchaus im Mittelpunkt steht. Die Zielgruppe geht dabei über den typischen Radfahrer hinaus. So bringt es auch Max Schmitt auf den Punkt: Unser Konzept für Downtown heißt nicht Fahrrad, sondern urbane Mobilität.

Hier kommt die erste Ausgabe von “Downtown”


Downtown Illustration

Wie gefällt euch das neue Magazin “Downtown”? Glaubt ihr an das Konzept “eBike” als Lösung für die urbane Mobilität? Gerade im Hinblick auf den Kollegen Ramsauer (CSU) und seine K[r]ampfradler?

Link zur Downtown Magazin Homepage
Link zum Download für die erste Ausgabe von Downtown

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    philipp7586

    dabei seit 04/2007

    Bjoern_U.
    Ginge nur mit der DB + 2x umsteigen + 10km Bus. Reine Fahr & Wartezeiten über 120Min und auf feste Arbeitszeiten angewiesen, die ich aber nicht habe!
    Meine Einwände waren auf Menschen bezogen, die in der Stadt leben. Passend zum Titel des Magazins.
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    ridingGiants

    dabei seit 01/2011

    Bjoern_U.
    Das Mag finde ich an sich gelungen
    auch wenn Anwälte und Sterneköche nicht unbedingt eine erstrebenswerte Szene darstellen :D
    Das Ganze ist doch offensichtlich nur für Selbstdarsteller gemacht. Da hat sicher auch jeder ein trendiges Apple-Produkt, ganz umweltfreundlich und besonders human hergestellt. Hoffentlich biegt der Anwalt mit seinem Titanbike nicht mal falsch ab und landet im Migrantenviertel..
  4. benutzerbild

    dhflow

    dabei seit 11/2004

    Ich seh das Problem nicht. Was ist falsch daran, Leuten, die Statussymbole suchen, Fahrräder (ggfs mit E-Motor) zu verkaufen?
    Dieses ganze Lifestyle-, Mode- und Identitätsgedöns hat man übrigens auch bei den Bikemagazinen gerade im Gravitybereich sehr stark ;)
    Eigentlich ist es doch sogar sinnvoller, jemanden, der diese Reize sucht, auf ein E-Bike oder Fixie zu setzen und in der Stadt radeln zu lassen.
    Die verbliebene Natur wird entlastet, es gibt weniger Mountainbiker, die sich ins Gehege kommen können, und die Wanderer freuen sich auch.
  5. benutzerbild

    Mag41

    dabei seit 12/2010

    Danke für die gute Diskussion!
    @ S*P*J: wir kamen erst von einem zweiwöchigen China-Aufenthalt zurück, bei dem wir für Mag41 und Downtown neue Storys für die nächsten Ausgaben produziert haben.
    China ist voll von E-Bikes und E-Rollern, allerdings ist das größtenteils der größte Schrott. In China zählen Statussymbole noch viel mehr als in Europa - wer etwas auf sich hält kauft sich ein Auto und zwar möglichst groß und möglichst teuer.
    Dennoch ist der Nutzen von E-Bikes enorm: Da die E-Bikes (zumindest im Betrieb) keine Abgase produzieren und auch ziemlich leise sind, ist der Smog in den Großstädten und der Lärm noch eher auszuhalten als mit normalen Mopeds. Nicht ohne Grund sind normale Benzin-Mopeds verboten oder mit enorm hohen Steuern und Auflagen versehen. Und selbst in Deutschland: Schon mal mit dem Bike hinter einem stinkenden Mofa hergefahren? oder im reinen Wohngebiet vom lauten Krach eines Mofas genervt gewesen?

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