Einige Tage sind vergangen seit dem letzten größeren Lampentest hier auf MTB-News.de, doch in den Unterforen des Elektronik-Bereichs wird fleißig alles vor die Kamera geholt, was auch nur im entferntesten als Helmlampe durchgehen darf. Ob Eigenbau oder teures Herstellergerät ist dabei weitestgehend egal, denn auf das Licht kommt’s an! Seit einiger Zeit gibt es sogar eine eigene Richtlinie zum Erstellen der Bilder, um eine gewisse Vergleichbarkeit zu erreichen. Doch dazu später mehr.

Im Jahr 2012 wollte nun auch ich wieder einen richtigen “Lampentest” machen, und auf Grund der breiten Palette an Lampen wird dieser Test in zwei Teile geteilt werden. In diesem ersten Teil sind Lampen von Bikeray, MyTinySun und Leuchtdinger am Start (letztere allerdings außer Konkurrenz, da sie ein Selbstbau ist). Im zweiten Teil, der vor Beginn der Nightride-Saison im Herbst erscheinen wird, kommen dann mit Lupine und Hope noch zwei weitere Marken.

Wegbereiter der starken Lampen im Fahrradbereich ist die Firma Lupine aus Deutschland gewesen, die mittlerweile aber zunehmend Konkurrenz bekommt. Getrieben von der starken Entwicklung im Bereich der Elektronik und LED-Technik überbietet sich der Markt mittlerweile mit immer mehr Lumen, noch besseren Steuerungen und idealer Weise längerer Akkulaufzeit. In Zeiten, in denen sogar Autohersteller wie Audi ihre Fahrzeuge mit LEDs ausstatten, in jedem modernen Wohnzimmer ein LED-TV an der Wand hängt oder Kleiderschränke und Vitrinen von innen beleuchtet werden, sollte auch am Bike keine kleine LED-befeuerte Lampe ihren Dienst tun. Immerhin ist dieser Einsatzzweck einer der wenigen, an denen echte Biker einen Akku am Rad akzeptieren.

Für unseren Test haben wir erstmalig selbst eine Lumenmessung durchgeführt, um hier die Aussagen der Hersteller genau zu überprüfen. Mit Hilfe einer Ulbricht-Kugel haben wir die verschiedenen Lampensysteme getestet; außerdem mussten sich die Lampen jeweils auf einer 15km langen Nightride-Runde beweisen und beim abschließenden Fotoshooting ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Die Ulbricht-Kugel ist von der Firma Lupine zur Verfügung gestellt worden, alle Messungen sind jedoch von mir persönlich durchgeführt und jeweils doppelt ausgeführt worden. Der Vorteil dieses Vorgehens: Alle Messungen wurden und werden mit der selben Anlage durchgeführt und werden dadurch vergleichbar.

Als Hinweis am Rande muss hier erwähnt werden, dass keine dieser Lampen im Sinne der StVZO zugelassen ist – aber hier geht’s ja eh ums Mountainbike und den Einsatz abseits des Straßenverkehrs ;).

Der Test im Überblick

Die fünf Lampen in der ersten Runde decken ein breites Spektrum der verschiedenen Verwendungszwecke für eine Lampe am Fahrrad ab. Während die Bikeray III und die MyTinySun Head 1000 Pro als kompakte Systeme für den Einsatz am Helm prädestiniert sind und mit niedrigeren Preisen auch für Night-Ride-Neulinge interessant sind, zeigen die MyTinySun Pro 2800X und die Leuchtdinger LD4, wie mit Lichtstärken über 2000 Lumen die Nacht zum Tag werden kann. Eine weitere Steigerung dazu verspricht die MyTinySun Pro 3600X, die mit einer Herstellerangabe von 3600 Lumen die bislang stärkste Lampe ist, die wir am Bike montiert haben. Mit deutlich über 600€ Neupreis ist diese Lampe aber auch keine kleine Investition.


Ein Unterschied wie Tag und Nacht!


Insgesamt gut 9000 Lumen haben unsere Testlampen gemeinsam auf die Strecke gebracht.


Der Testaufbau…


… und Impressionen.

Aus Gründen der Übersicht sind die einzelnen Berichte für jede der Lampen in sich abgeschlossen. Die Vergleichsfotos sind mit einer Canon Eos 7D und folgenden Einstellungen gemacht:

Belichtungszeit: 1/2 s
Blende: f/4
ISO: 200
Brennweite (echt): 18mm

Mit diesen Einstellungen bin ich von der oben genannten Foren-Norm abgewichen, doch bei zwei Sekunden Belichtungszeit wären die Bilder bei 2000 und mehr Lumen Lichtleistung stark überbelichtet gewesen. Schon jetzt zeigt das Bild der MyTinySun Pro 3600X deutliche Bereiche mit Überbelichtung. Vor diesem Hintergrund ist die Belichtungszeit entsprechend angepasst worden. Die Wegmarkierungen liegen in 25 und 40 Metern Entfernung. Das Gebüsch am Ende der einsehbaren Strecke ist in ca. 55m Entfernung und gibt Aufschluss über die Leuchtweite der Lampen. Durch den Zaun und die Wiese an den Seiten ist außerdem die Randausleuchtung über den gesamten Bereich gut einzuschätzen.

Die Lichtleistung wurde mit einer konventionellen Ulbrichtkugel ermittelt. Hierzu wurden die Lampen in die stärkste Stufe geschaltet und innerhalb der ersten drei Sekunden nach Einschalten gemessen, um eine Reduzierung der Leistung durch die Regelungselektronik und steigende Temperaturen auszuschließen. Alle Lampen haben vor der Messung eine Ruhephase von mindestens 20 Minuten gehabt, die Akkus sind voll geladen gewesen. Mit diesen – für alle Probanden gleichen – Testbedingungen haben wir versucht, möglichst aussagekräftige und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Die zukünftigen Tests werden unter den selben Bedingungen mit der selben Kugel gemessen werden, um auch hier möglichst konsistente Ergebnisse zu erzielen.

Den Vergleichstest sowie die Aufnahmen zur Ausleuchtung haben wir knapp für euch in einem Video zusammengefasst. Anschließend folgen die einzelnen Bilder und Berichte zu den fünf Lampen, im Abschluss findet ihr das Gewinnspiel sowie die allgemeine Bildergalerie zum Test!

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Video zum Vergleichstest


IBC Lampentest 2012 Teil 1 von Tobias auf MTB-News.de

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Bikeray III

(Link zur Herstellerseite)

Die Bikeray III ist an sich keine neue Lampe, doch ist sie neu in Deutschland verfügbar. Mit 149€ (5,2Ah Akku) liegt sie bei den kompakten LED-Systemen preislich im Einsteigerbereich und bietet sich damit für Night-Ride-Einsteiger genau so wie Gelegenheits-Nachfahrer an.


Bikeray III neben der Leuchtdinger LD4.


Bikeray III montiert am Lenker.

Technische Daten (Lampenkopf, Herstellerangaben)

  • 1280 Lumen Lichtleistung (dimmbar auf 600 Lumen, Blinkfunktion)
  • 3x Cree XP-G LEDs
  • breiter Lichtkegel
  • integrierter Schalter mit Akkustandsanzeige (> 50%: grün, 50% > 10%: blau, < 10%: rot)
  • Material: 6061 Aluminium
  • Wasserschutz: IP64
  • Maße: 45x42x42mm (LxBxH)
  • Gewicht: 119g
  • Farbe: schwarz
  • Regelungselektronik zur Verhinderung von Überhitzung

Technische Daten (Akku, Herstellerangaben)

  • Hersteller: Bikeray
  • Silikonummantelter Li-Ion Akku
  • Kapazität: 5,2Ah
  • Spannung: 7,2V
  • Maße: 72x42x42mm (LxBxH)
  • Gewicht: 238g (ohne Tasche)
  • Leuchtdauer: 4 Stunden (ungedimmt), 14 Stunden (getimt)
  • nicht für den Betrieb mit mehreren Lampenköpfen geeignet.

Preis

  • 149€

Lieferumfang

  • Bikeray III Lampenkopf
  • Bikeray 5,2Ah Akku inkl. Akkutasche mit Klettverschluss
  • Helmhalterung
  • Fixierringe für Lenker- und Helmmontage
  • Verlängerungskabel
  • Tasche zur Aufbewahrung der Lampe
  • Ladegerät


Bikeray III – Lieferumfang

Service (für in Deutschland erworbene Produkte)

  • 24 Monate Garantie für den Lampenkopf, 6 Monate für den Akku
  • Funktionsprüfung vor Versand
  • Ersatzteilsortiment, Reparatur- und Austauschservice.
  • Telefonservice

In der Hand
Trotz dem günstigsten Preis in diesem Vergleichsfeld ist die Bikeray III rein von den verwendeten Materialen her nicht weniger gut gemacht als die anderen Lampen. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, der Schalter ist in das Gehäuse integriert und beleuchtet. Die Akkus kommen je nach Version entweder direkt von Bikeray oder aber von Open-Light.com.

Laut Informationstext auf der Homepage ist die Lampe nach IP64-Standard wassergeschützt, doch in Anbetracht der mit geringem Aufwand zu entfernenden Abdeckung für den Schalter auf der Rückseite der Lampe haben wir davon abgesehen, die Lampe in dieser Hinsicht zu überprüfen. Ein ausreichender Spritzwasserschutz für leichte Regenschauer sollte mit Sicherheit vorhanden sein, doch bei schweren Regenschauern würden wir Bedenken anmelden.

Befestigung
Wie von Lupine bekannt wird die Lampe über einen Gummi am Lenker befestigt, der in zwei Laschen des Lampenfußes eingehängt wird. Die Innenseite des Fußes ist mit Gummirippen versehen und soll einen gute Halt gewährleisten, doch sowohl mit den in Serie verbauten Gummis, als auch mit den vom Hersteller separat beigelegten Gummis ist eine wackel- und verdrehfreie Montage auf unserem glatten Carbonlenker nicht möglich gewesen. In technischen Passagen neigte die Lampe dazu, sich zu verdrehen und durch die geringe Stützbreite auf dem Lenker ist sie auch quer zur Fahrtrichtung nicht perfekt fixiert. Hier gibt es definitiv Potential zur Verbesserung und schon der Austausch des Gummies im Fuß der Lampe kann deutliche Verbesserungen erzielen. Gleiches gilt für den Helmhalter, der ebenfalls dem bekannten Modell von Lupine nachempfunden ist. Während das Grundprinzip hier gut funktioniert, steht die Lampe in montiertem Zustand einerseits sehr weit vom Helm ab und rückt damit weiter weg vom Schwerpunkt des Helms, doch sind auch die Befestigungsbänder (Klett) etwas zu breit geraten, als dass sie mit allen Helmen problemlos zu kombinieren wären.

Akku
Als Herz der Lampe kommt dem Akku selbstredend eine besondere Bedeutung zu. Die Serienakkus für die Bikeray III kommen alle im Stoff- oder Neoprencase und machen einen soliden Eindruck. Als Stecker wird ein gewöhnlicher runder Stecker verwendet, wie er bis zum letzten Jahr auch noch bei MyTinySun standardmäßig verbaut worden ist. In Kombination mit dem 5,2Ah Akku erreicht die Lampe bei uns fast vier Stunden Leuchtzeit, was auch für ausgedehnte Touren genug sein sollte. Im gedimmten Modus verspricht der Hersteller eine Leuchtdauer von 14 Stunden, die wir jedoch nicht überprüft haben. Schwer gestaltet sich allerdings die Montage der Akkus am Helm. Während die Taschen für den Rahmen gut zu gebrauchen sind, passen die angebotenen Halterungen für den Einsatz am Helm nicht. Hier bietet es sich an, den Akku in der Trikottasche zu verstauen.

Gegen Aufpreis können die Lampen mit Akkus der Firma Open Light ausgestattet werden. Diese Akkus sind nicht nur für den Betrieb mit mehreren Lampenköpfen geeignet, sondern sollen auch hochwertiger sein.

Ausleuchtung
Bereits in der Beschreibung des Herstellers wird klar, dass die Bikeray III keine besonders spottige Lampe sein soll. Dieser Eindruck bestätigt sich auf dem Trail und auch in den Vergleichsbildern. Die Lampe streut ihr Licht sehr weit über den Trail und vernachlässigt dafür die fokussierte Mittenausleuchtung ein wenig. Doch gerade hier könnte in technischen Passagen mehr Licht gebraucht werden, während die Zweige seitlich des Weges teils schon zu stark beleuchtet werden und irritieren. Hier könnte mit einer geänderten Optik noch mehr erreicht werden und auch die Leuchtweite könnte noch deutlich verbessert werden. Auf den Vergleichsbildern kommt die breite Lichtverteilung nicht so stark zur Geltung, da wir aus Gründen der Vergleichbarkeit die Kameraeinstellungen innerhalb des Testfeldes konstant gehalten haben.


Bikeray III – Ausleuchtung

Lichtstärke
Mit drei LEDs ausgestattet verspricht der Hersteller der Bikeray III eine Lichtleistung von 1280 Lumen. In unserem Labor-Test hat die Lampe diese Leistung jedoch nicht erreichen können und ist in zwei Messungen jeweils auf 718 Lumen gekommen. Damit liegt sie gleichauf mit der Head 1000 Pro von MyTinySun. Aufgrund der besonderen Ausleuchtungscharakteristik wirkt dieser Lichtstrom im direkten Vergleich schwächer als bei der MTS-Lampe, die über mehr Fokussierung eine größere Reichweite und weniger Streulicht erreicht.


Bikeray III – volle Leistung


Bikeray III – gedimmte Stufe

Fazit
Zu einem guten Preis liefert die Bikeray III ein vernünftiges Licht, doch kann sie im Hinblick auf die Qualität des Lenkerhalters, der Optik (zur Beeinflussung des Lichts!) und damit der Ausleuchtung noch nicht in der Liga der Lampen für den Einsatz auf technischen Trails mitspielen. Gänzlich ungeeignet für den Einsatz am Mountainbike ist die dritte Leuchtstufe, in der die Lampe mit voller Leistung blinkt. Für kleine Funzeln aus dem Baumarkt mag das in Ordnung sein, doch eine Lampe von dieser Stärke lässt sich so nicht ernsthaft fahren, da die Augen dem Blinken nicht nachkommen können. Auch von der Qualität des Zubehörs her könnte die Lampe noch besser an den Einsatz am Mountainbike angepasst werden. Laut unseren Informationen ist der Importeur jedoch schon jetzt dabei, einige dieser Punkte anzugehen.

Bikeray III Lampentest IBC 20 Bikeray III Lampentest IBC 19 Bikeray III Lampentest IBC 18 Bikeray III Lampentest IBC 17 Bikeray III Lampentest IBC 16 Bikeray III Lampentest IBC 15 Bikeray III Lampentest IBC 14 Bikeray III Lampentest IBC 13 Bikeray III Lampentest IBC 12 Bikeray III Lampentest IBC 11 Bikeray III Lampentest IBC 10 Bikeray III Lampentest IBC 09 Bikeray III Lampentest IBC 08 Bikeray III Lampentest IBC 07 Bikeray III Lampentest IBC 06 Bikeray III Lampentest IBC 05 Bikeray III Lampentest IBC 04 Bikeray III Lampentest IBC 03 Bikeray III Lampentest IBC 02 Bikeray III Lampentest IBC 01
Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

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MyTinySun Head 1000 Pro

(Link zur Herstellerseite)

Der Name sagt es schon – die MyTinySun Head 1000 Pro ist eine Lampe, die für den Einsatz am Helm gedacht ist. Sie wird jedoch in Serie auch mit einem Stirnband geliefert, wodurch die Lampe auch bei anderen Sportarten eingesetzt werden kann. Interessant ist es zu sehen, dass diese und alle weiteren getesteten MyTinySun-Lampen nun mit dem von Lupine bekannten Stecker am Akku ausgestattet werden. Hier ist Vorsicht geboten, denn MyTinySun verwendet an den verschiedenen Lampen bei gleichen Steckern verschiedene Spannungen. Das ist sowohl bei der Kombination der Akkus, als auch der Ladegeräte zu beachten und könnte im Zweifelsfall die Lampe beschädigen. Gleiches gilt für die Verwendung von MyTinySun Akkus an Lupine Lampenköpfen. Hiervon ist dringend abzuraten!


MyTinySun Head 1000 Pro.

Technische Daten (Lampenkopf, Herstellerangaben)

  • 960 Lumen Lichtleistung (dimmbar auf 220 Lumen)
  • 1x Cree XM-L U2 LED
  • Material: AlZnMgCu1,5
  • Wasserschutz: IP67 (auch zeitweiliges Eintauchen)
  • Farben: schwarz oder violett
  • Regelungselektronik: 2 Betriebsmodi (Simple-Mode (1 Schaltstufenprogramm), Expert-Mode (6 Schaltstufenprogramme); Akkustandsanzeige (4-stufig) über Status LED oder Hauptlicht.
  • externer Schalter mit Positionsleuchte und Reflektor, SOS Blinkcode, 2-stufiges Notlicht.
  • Maße: 38x38x23mm (LxBxH)
  • Gewicht: 55g (Lampenkopf ohne Halter)

Technische Daten (Akku, Herstellerangaben)

  • Hersteller: Open Light Systems
  • Akkutyp / Kapazität / Spannung / Gewicht / Dimensionen: Li-Ion, 
2S/1P / 2,9 Ah / 7,2 V / 110 g / 20 x 40 x 70 mm
2S/2P / 5,8 Ah / 7,2 V / 220 g / 40 x 40 x 70 mm
  • Leuchtdauer (5,8 Ah Akku): 3h 47min (960 Lumen), 27h 50min (220 Lumen)

Technische Daten (Ladegerät, Herstellerangaben)

  • EU-Ausführung, CE zertifiziert, RoHS konform
  • passend für 7,2V Li-Ion Akkus
  • Eingangsspannung: 100-240V, 50-60Hz
  • Ausgansgspannung: 8,4V DC (max)
  • Ladestrom: 1,8A (max)
  • Ladezeit: 4h (5,8Ah Akku)
  • Maße: 76x47x32mm (LxBxH)

Preis

  • 279,- €

Lieferumfang

  • Kunststoffkoffer
  • Lampenkopf und Akku
  • 2x Wechseloptiken
  • kompaktes Ladegerät
  • Stirnband
  • diverse Montagematerialien (3x O-Ringe, Universal-Leuchtenträger Plus inkl. Montagematerial, Klettbänder, Klettkabelbinder, Helmhalter “Advanced”, Verlängerungskabel, Bedienungsanleitung)


MyTinySun Head 1000 Pro Lieferumfang.

Service

  • 24 Monate Garantie auf alle mechanischen und elektronischen Komponenten
  • Austauschleuchten im Falle eines Garantiefalls

In der Hand
Rein von der Verarbeitung her macht die MyTinySun Head 1000 Pro einen guten Eindruck. Der kompakte Lampenkopf ist aus Aluminium gefräst und mit Laser-Beschriftungen versehen. Auf der Rückseite des Lampengehäuses befinden sich verschiedene Gewinde, über die die Lampe an die verschiedenen, im Serienumfang enthaltenen Halterungen angeschraubt werden kann. Theoretisch sind hier auch dem Selbstbau einer Halterung die Türen geöffnet. Einen deutlich weniger hochwertigen Eindruck als der Lampenkopf macht der externe Schalter der Lampe. Er ist vom Platzbedarf her fast so groß wie der Lampenkopf selbst und wirkt mit der roten Reflektorfläche nicht gerade hochwertig. Sollte die Lampe am Helm montiert sein, so kann dieser Reflektor möglicher Weise nach hinten als Positionsanzeiger funktionieren. Überzeugen kann diese Lösung jedoch nicht, da das Kabel je nach Montage und Helm zu kurz sein könnte, um den Schalter auf den Hinterkopf zu bekommen. Wer gerne die Abstrahlcharakteristik der Lampe modifizieren will, der kann im umfangreichen Lieferumfang den in Serie verbauten Reflektor gegen einen weiter streuenden austauschen. Für den Einsatz am Mountainbike ist diese weite Streuung unserer Meinung nach jedoch nur am Lenker sinnvoll – die Helmlampe darf ruhig einen eng fokussierten Lichtkegel haben.

Vom Gewicht her liegt die Lampe mit 121g (Lampenkopf und Schalter) und auch ihr Akku (123g inkl. Tasche) gut im Rahmen, kann allerdings mit den leichtesten Systemen am Markt nicht ganz mithalten.

Mit einem Preis von 279€ liegt die MyTinySun Head 1000 Pro auf dem Niveau einer Lupine Piko, die wir bereits im letzten Jahr (2011) separat getestet haben.


MyTinySun Head 1000 Pro am Helm.

Befestigung
Was bei der GoPro funktioniert, klappt bei einer Helmlampe schon lange – sollte man meinen, oder? Bei MyTinySun hat man aus diesem Grund die bisherige, eher unprofessionell wirkende Befestigungsplatte für den Helm bei der Head 1000 Pro durch ein wesentlich einfacher zu handhabendes System im Stile der bekannten Helmkamera “GoPro” ersetzt. Dieses Equipment ist wesentlich einfacher am Helm zu befestigen und über das serienmäßig mitgelieferte Klebepad kann auch ein Fullfacehelm ohne Öffnungen bestückt werden. Einziger Wermutstropfen: Die verschiedenen Bauteile passen nicht perfekt zusammen, wodurch die Montagekräfte leicht erhöht werden und auf längere Sicht Verschleißerscheinungen eintreten können. Fraglich bleibt bei diesem Setup aber, wie der Akku und der externe Schalter montiert werden sollen. Hierfür bietet sich bisher kein System wie das der “GoPro” an, weshalb hier noch Klettstreifen und andere Hilfsmittel verwendet werden müssen. So wird jedoch unter keinen Umständen ein sonderlich sauberes Setup auf dem Helm ermöglicht – Potential zur Verbesserung bleibt. Eine Lenkermontage ist für die Head 1000 Pro nicht vorgesehen – der Name hatte es aber auch schon verraten.


Wohin mit dem Schalter, wenn die Lampe am Helm montiert wird?


Stirnband mit Montage im GoPro-Stil – eine gute Idee.


MyTinySun Head 1000 Pro – Montagematerial im Detail.

Akku
Die Akkus der Firma Open Light Systems sind in Deutschland hinlänglich bekannt und leisten auch bei der Head 1000 Pro theoretisch einen guten Dienst. Unter den diversen Testakkus ist jedoch einer gewesen, der nach einer anfänglichen kurzen Einsatzphase sich weder laden, noch entladen lassen wollte und fortan den Dienst quittierte – ein klassischer Garantiefall, der mit Sicherheit unproblematisch behandelt worden wäre. Nicht so wirklich überzeugen können jedoch die von Open Light Systems angebotenen Taschen. Sie passen einerseits nicht perfekt zum verwendeten Akku, da die Kabelausgänge nicht zu den Öffnungen der Tasche passen, und bauen andererseits relativ voluminös um den Akku herum. Gerade im Falle des 2,9Ah Akkus, der für sich betrachtet wirklich kompakt ist, ist das ärgerlich. Hinzu kommt, dass gerade die für diesen Akku gedachte Tasche nur mit großem Aufwand an einem Helm montiert werden kann. Hier besteht seitens Open Light Systems noch Nachbesserungsbedarf.


MyTinySun liefert die Open Light Akkus mit dem Stecker, den wir bereits von Lupine kennen. Blöd nur, dass die Spannungen nicht immer zusammen passen. Lupine setzt auf 7,2V, die großen Akkus liefern aber 14,4V!

Ausleuchtung
Eine Helmlampe sollte unserer Meinung nach ein relativ spot-artiges Bild abgeben, um den Blick des Fahrers gezielt zu konzentrieren und bei der Linienwahl zu unterstützen. Gleichzeitig muss sie außerdem eine genügend große Reichweite haben, um ein sicheres, vorausschauendes Fahren zu ermöglichen. Diesem Anforderungsprofil kommt die MyTinySun Head 1000 Pro sehr gut nach. Sie fokussiert ihr Licht stark und zeigt interessanter Weise ein quadratisches Streufeld um den Spot herum, das jedoch auf dem Trail nicht störend zu erkennen ist. Wer will, der kann über eine andere Optik auch noch ein breiteres Feld beleuchten, für den Einsatz auf dem Mountainbike ist diese Option jedoch nicht zu empfehlen. Für Höhlenwanderungen schon eher…


Ein deutlicher Spot und wenig Streulicht außenrum – die Ausleuchtung der Head 1000 Pro.

Lichtstärke
MyTinySun garantiert für die Head 1000 Pro einen effektiven Lichtstrom von 700 Lumen. Unter unseren Testbedingungen haben wir in zwei Messungen 700 und 725 Lumen erreicht, womit die Lampe knapp oberhalb der Herstellerangabe liegt. Als leichte Helmlampe gedacht liegt sie damit knapp unter den Ergebnissen des Referenzmodels von Lupine, der Piko. Für die 700 Lumen Lichtleistung werden von der Head 1000 Pro 10,7W aufgenommen.


MyTinySun Head 1000 Pro – maximale Stufe


MyTinySun Head 1000 Pro – mittlere Stufe


MyTinySun Head 1000 Pro – niedrigste Stufe

Fazit
Der Lampenkopf der MyTinySun Head 1000 Pro kann sowohl von der Verarbeitung, als auch vom Gewicht her überzeugen. Schade ist jedoch, dass die Lampe mit einem fast ebenso großen Schalter kombiniert wird, der die kompakte Helmlösung ein wenig einschränkt. Hinzu kommt, dass die Open Light Akkus nicht perfekt am Helm montiert werden können. Besser zeigt sich hier der Lampenkopf, der auf vielfältige Art und Weise am Helm fixiert werden kann und mit einfacher Anwendung überzeugt. Mit 279€ Neupreis spielt diese Lampe aber auch schon nicht mehr bei den ganz günstigen Modellen mit.

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Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

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MyTinySun Pro 2800X

(Link zur Herstellerseite)

Hier im Forum ist die MyTinySun Pro 2800X als Lupine Betty – Schreck bekannt geworden, auch wenn teilweise Bilder kursieren, wo sie unter der Marke von 2000 Lumen zurück bleibt. In unseren Laborwertungen hat sie diese geknackt und ist damit im Verhältnis zwischen Lichtleistung und Baugröße die stärkste Lampe. Im Vergleich zu älteren Modellen hat man der 2800X eine leistungsfähigere Elektronik spendiert und verwendet nun ausschließlich Akkus der Firma Open Light. Diese Akkus kommen mit dem von Lupine bekannten Stecker, verfügen jedoch über 14,4V und nicht mehr über 7,2V. Hier ist also sowohl bei der Wahl des Ladegerätes, als auch bei der Wahl des Lampenkopfes Vorsicht geboten!


MyTinySun Pro 2800X

Technische Daten (Lampenkopf, Herstellerangaben)

  • 3x Cree XM-L U2 LED
  • 2800 Lumen Lichtleistung (dimmbar auf 330 Lumen)
  • 
19° Abstrahlwinkel mit 35mm Optik
  • 
Material: Aluminium AlZnMgCu1,5, CNC gefertigt, Laserbeschriftung, schwarz eloxiert
  • Wasserdichtigkeit: IP67 (Schutz gegen Spritz-, Strahlwasser und zeitweiliges Eintauchen)
  • 2 Betriebsmodi – Simple (einfaches Betriebsschema) und Expert (hier werden speziellere Anforderungen abgedeckt)
  • 
4-stufige Akkukapazitätsanzeige, je nach gewähltem Schaltstufenprogramm durch permanente Anzeige über die RGB Status LED oder über das Hauptlicht.
  • 
2-stufige Notlichtfunktion bei geringer Akkukapazität. Bei erreichen einer minimalen Restkapazität wird automatisch auf die kleinste Lichtleistungsschaltstufe umgeschaltet. Bei erreichen einer kritischen Restkapazität wird auf eine spezielle Notbeleuchtungsschaltstufe umgeschaltet.
  • 
Keine Dunkelphase beim Durchschalten –> Hauptlicht wird ohne Dunkelphasen sanft auf oder abgedimmt um die nächste Schaltstufe zu erreichen.
  • SOS Blinkcode. Kann nur nach Trennung der Leuchte vom Akkupack wieder deaktiviert werden.
  • Stand-By Funktion. Wird das Hauptlicht ausgeschaltet, leuchtet die Kontroll LED schwach rot weiter um den Taster in der Dunkelheit wieder zu finden.
  • AUS Funktion. Der Akkupack kann dauerhaft an der Leuchte angeschlossen bleiben ohne zu entladen.
  • Temperaturbereich: -20°C bis +60°C
  • Maße: D 43 x T 50mm
  • 
Gewicht: ca. 110 g

Technische Daten (Akku, Herstellerangaben)

  • Hersteller: Open Light Systems
  • Akkutyp / Kapazität / Spannung / Gewicht / Dimensionen: Li-Ion
  • 4S/1P / 2,9 Ah / 14,4 V / 220 g / 40 x 40 x 70 mm
  • 
4S/2P / 5,8 Ah / 14,4 V / 425 g / 40 x 70 x 70 mm
  • Leuchtdauer (2,9Ah Akku): 01h:23min (2800 Lumen), 16h:03min (330 Lumen)

Technische Daten (Ladegerät, Herstellerangaben)

  • EU-Ausführung, CE zertifiziert, RoHS konform
  • Nur für PRO 2800X Akkueinheiten: Li-Ion 14,4 V
  • 
Eingangsspannung: 100 – 240 V~, 50-60 Hz
  • Ausgangsspannung: 16,8V DC (max.)
  • Ladestrom: 2A (max.)
  • 
Anzeige: Kontrolle der Ladefunktionen durch eine LED
  • Ladezeit: 2h (2,9Ah Akku); 4h (5,8Ah Akku)
  • Maße: 110 x 60 x 45mm (LxBxH)
  • Gewicht: ca. 250 g

Preis

  • 549,- €

Lieferumfang

  • Lampenkopf PRO 2800X LED Leuchte mit 19° Optik
  • 
Fernsteuerung plus 2 Stück O-Ringe zur Montage
  • 
3 Stück O-Ringe für unterschiedliche Rohrdurchmesser zur Montage der PRO 2800 X LED Leuchte
  • 
Akkucase mit Li-Ion Akku 2,9 Ah / 14,4 V oder 5,8 Ah / 14,4 V
  • 
1 Stück Wechseloptik 25° und 1 Stück 42°
  • Klettband zur Montage des Akkucase
  • 2 Stück Klettkabelbinder zur Fixierung der Leitungen/Stecker
  • 
Gummistreifen (Kratzschutz für Montage des Akkucase)
  • MyTinySun PRO 2800X Ladegerät mit 2A
  • 
Helmhalter Advanced
  • 
Verlängerungsleitung 70 cm
  • 
Bedienungsanleitung mit Beiblatt (deutsch / englisch)


MyTinySun Pro 2800X Lieferumfang.

Service

  • 24 Monate Garantie auf alle mechanischen und elektronischen Komponenten
  • Austauschleuchten im Falle eines Garantiefalls

In der Hand
Wie auch bei der kleinen Head 1000 Pro setzt man bei MyTinySun für die 2800X auf die Trennung von Lampenkopf und Schalter. Durch diese Bauweise gelingt es, den Lampenkörper, der aus Aluminium gefräst ist, mit einer großen wirksamen Kühloberfläche zu versehen. Dieser Kniff soll die thermische Stabilität der Lampe verbessern, unserer Einschätzung nach könnten die Abstände zwischen den Rippen aber noch größer gewählt werden, um der erhitzten Luft auch die Chance zu geben, kälterer Luft Platz zu machen.

Insgesamt wirkt die Verarbeitung der Lampe deutlich hochwertiger als die der vor zwei Jahren getesteten Modelle. Überzeugen kann auch der vollständige Lieferumfang und die kompakte Bedienungsanleitung, die zwar mit Informationen fast überfüllt ist, aber doch auf fast alle Fragen eine Antwort parat hat. Weniger überzeugen kann auch bei der Pro 2800X der externe Schalter, der nicht unserer Qualitäts- und Ausführungserwartung an eine 500+ € Lampe entspricht.

Um die Lampe optisch ein wenig an das eigene Rad anzupassen, kann der Besitzer zwischen verschiedenen Verschlussringen wählen. Als Farben bietet MyTinySun schwarz, Silber, rot, gold, blau und violett an.

Mit einem Gewicht von knapp über 150g für den Lampenkopf mit Schalter ist die Lampe an sich noch nicht zu schwer für die Montage am Lenker.

Befestigung
Für die Montage der Lampe am Lenker hat MyTinySun den bekannten Klemmmechanismus mit einem Gummi verfeinert und setzt auf einen kurzen Hebel, durch den der Gummi mit weniger Fingerspitzen-Einsatz in Position gebracht werden kann. Die Idee ist gut und funktioniert einfacher, als die bekannten Systeme ohne Hebel, doch macht uns die Position des Hebels gegenüber dem Knie leichte Schmerzen,… Wer schon mal mit dem Knie beim Treten an den Schalthebel oder Vorbau gestoßen ist, der weiß wovon wir sprechen.


MyTinySun Pro 2800X Lenkermontage.

Ungeachtet des Hebels funktioniert dieser Mechanismus effektiv und zuverlässig. Gleiches gilt für die Montage der Lampe am Helm, wo der von Lupine bekannte Aufsatz verwendet wird, der mittels zweier Klettbänder am Helm befestigt wird.

Schwierigkeiten machte uns auch bei der Pro 2800X die Befestigung des Schalters. Am Lenker lässt er sich, da er eine flache Unterseite hat, nicht so leicht wie gewünscht befestigen und am Helm ist die zusätzliche Montage neben Akku und Lampenkopf ein kleines Hindernis, um das System kompakt zu befestigen. Hier wäre ein integrierter Schalter praktischer gewesen – am Lenker kann es sehr nützlich sein, den Schalter näher an die Hand zu verlegen.

Akku
Unsere Testlampe ist mit einem 14,4V / 2,9Ah Akku geliefert worden, der von Open Light Systems zugeliefert wird und in einem vollständig aus Klett-Material bestehenden Täschchen verschwindet. Ob diese Hülle von Open Light praktisch ist, sei an dieser Stelle dahingestellt – sie neigt nämlich dazu, sich überall zu verkletten und verfügt nicht über externe Schlaufen zur Sicherung und Fixierung. In dieser Hinsicht hat uns die Tasche, die beim 5,8Ah Akku der Pro 3600X mitgeliefert worden ist, deutlich besser gefallen. Bei der Akkulaufzeit haben wir mit 2,9Ah Akkuleistung für 1h 15min Licht bekommen, was ein akzeptabler Wert ist, aber auch zeigt, dass die Lampe auf voller Leistung einen hohen Stromverbrauch hat.


MyTinySun Pro 2800X Akkupack.

Ausleuchtung
Mit ihren drei LEDs und der in Serie montierten Optik erreicht die MyTinySun Pro 2800X eine homogene Ausleuchtung, die neben einem kräftigen Spot auch das Umfeld gut ausleuchtet. Auf dem Trail erzeugt das einen sehr gut die Sicht des Fahrers unterstützenden Lichtkegel, der allenfalls in der Reichweite noch stärker werden könnte. Mit den im Serienumfang beiliegenden anderen Optiken kann theoretisch noch die Ausleuchtung in die Breite gezogen werden, für den Einsatz am Mountainbike ist das unserer Meinung nach jedoch nicht wünschenswert. Schließlich ist gerade bei höheren Geschwindigkeiten zunehmend auch die Leuchtweite von Bedeutung, während der Randbereich nicht aktiv wahrgenommen werden muss, um sicher durch die Nacht zu kommen.


MyTinySun Pro 2800X – Ausleuchtung.

Lichtstärke
Für die 2800X verspricht man bei MyTinySun nominell 2800 Lumen und garantiert einen effektiven Strom von 1950 Lumen. In unserem Test haben wir in zwei unabhängigen Messungen 2035 Lumen beziehungsweise 2090 Lumen messen können. Damit liegt die Lampe knapp oberhalb der 2000 Lumen Grenze und zählt ganz klar zu den stärkeren Strahlern am Markt. Um diese Leistung zu erreichen werden im ungedimmten Modus 27,8W von den drei LEDs gezogen.


MyTinySun Pro 2800X auf voller Leistung.


MyTinySun Pro 2800X bei minimaler Leistung.

Fazit
Ein noch kompaktes Gehäuse und mit über 2000 Lumen ordentlich Licht – die MyTinySun Pro 2800X kann sowohl als Lenker-, als auch als Helmlampe überzeugen. Getrübt wird der insgesamt gute Eindruck jedoch durch die schlechte Akkutasche und den externen Schalter, der von der Montage her nicht überzeugen kann. Vom Preis her hat sich MyTinySun deutlich in Richtung Lupine entwickelt und zählt mit über 500€ nicht mehr zu den günstigen Angeboten am Markt.

MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 22 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 21 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 20 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 19 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 18 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 17 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 16 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 15 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 14 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 13 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 12 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 11 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 10 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 09 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 08 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 07 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 06 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 05 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 04 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 03 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 02 MyTinySun Pro 2800X Lampentest IBC 01
Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

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MyTinySun Pro 3600X

(Link zur Herstellerseite)

Die Leuchtdinger LD4 ist ein dicker Brummer, doch bekommt sie von der Pro 3600X von MyTinySun harte Konkurrenz. Um eine maximale Lichtleistung von deutlich über 3000 Lumen zu erreichen hat, man bei MyTinySun quasi zwei Pro 2800X in einem Gehäuse vereint und kommt so auf insgesamt sechs Cree XM-L U2 LEDs. Das Gehäuse erhält dadurch einen etwas ungewöhnlichen Formfaktor, der sich jedoch problemlos am Lenker montieren lässt. Unser Test zeigt, ob die 639,- € gut investiert sind und ob sich die Verdopplung der Lampe lohnt.


MyTinySun Pro 3600X

Technische Daten (Lampenkopf, Herstellerangaben)

  • 6x Cree XM-L U2 LED
  • 
3600 Lumen Lichtleistung (dimmbar auf 350 Lumen)
  • 
19° Abstrahlwinkel mit 35mm Optik
  • Material: Aluminium AlZnMgCu1,5, CNC gefertigt, Laserbeschriftung, schwarz eloxiert
  • Wasserdichtigkeit: IP67 (Schutz gegen Spritz-, Strahlwasser und zeitweiliges Eintauchen)
  • 2 Betriebsmodi – Simple (einfaches Betriebsschema) und Expert (hier werden speziellere Anforderungen abgedeckt)
  • 4-stufige Akkukapazitätsanzeige, je nach gewähltem Schaltstufenprogramm durch permanente Anzeige über die RGB Status LED oder über das Hauptlicht.
  • 
2-stufige Notlichtfunktion bei geringer Akkukapazität. Bei erreichen einer minimalen Restkapazität wird automatisch auf die kleinste Lichtleistungsschaltstufe umgeschaltet. Bei erreichen einer kritischen Restkapazität wird auf eine spezielle Notbeleuchtungsschaltstufe umgeschaltet.
  • Keine Dunkelphase beim Durchschalten –> Hauptlicht wird ohne Dunkelphasen sanft auf oder abgedimmt um die nächste Schaltstufe zu erreichen.
  • 
SOS Blinkcode. Kann nur nach Trennung der Leuchte vom Akkupack wieder deaktiviert werden.
  • Stand-By Funktion. Wird das Hauptlicht ausgeschaltet, leuchtet die Kontroll LED schwach rot weiter um den Taster in der Dunkelheit wieder zu finden.
  • 
AUS Funktion. Der Akkupack kann dauerhaft an der Leuchte angeschlossen bleiben ohne zu entladen. 
Temperaturbereich: -20°C bis +60°C
  • 
Maße: 92x37x46mm (LxBxH)
  • Gewicht: ca. 250 g

Technische Daten (Akku, Herstellerangaben)

  • Hersteller: Open Light Systems
  • Akkutyp / Kapazität / Spannung / Gewicht / Dimensionen: Li-Ion
  • 4S/1P / 2,9 Ah / 14,4 V / 220 g / 40 x 40 x 70 mm
  • 
4S/2P / 5,8 Ah / 14,4 V / 425 g / 40 x 70 x 70 mm
  • 
Leuchtdauer (5,8Ah Akku): 02h:11min (3600 Lumen), 27h:50min (350 Lumen)

Technische Daten (Ladegerät, Herstellerangaben)

  • EU-Ausführung, CE zertifiziert, RoHS konform
  • 
Nur für PRO 2800X Akkueinheiten: Li-Ion 14,4 V
  • Eingangsspannung: 100 – 240 V~, 50-60 Hz
  • 
Ausgangsspannung: 16,8V DC (max.)
  • Ladestrom: 2A (max.)
  • 
Anzeige: Kontrolle der Ladefunktionen durch eine LED
  • Ladezeit: 2h (2,9Ah Akku); 4h (5,8Ah Akku)
  • Maße: 110 x 60 x 45mm (LxBxH)
  • Gewicht: ca. 250 g

Preis

  • 639,- €

Lieferumfang

  • Lampenkopf PRO 3600X LED Leuchte mit 19° Optik
  • 
Fernsteuerung plus 2 Stück O-Ringe zur Montage
  • 
3 Stück O-Ringe für unterschiedliche Rohrdurchmesser zur Montage der PRO 2800 X LED Leuchte
  • 
Akkucase mit Li-Ion Akku 2,9 Ah / 14,4 V oder 5,8 Ah / 14,4 V
  • 
2 Stück Wechseloptik 25° und 2 Stück 42°
  • Klettband zur Montage des Akkucase
  • 
2 Stück Klettkabelbinder zur Fixierung der Leitungen/Stecker
  • 
Gummistreifen (Kratzschutz für Montage des Akkucase)
  • 
MyTinySun PRO 3600X Ladegerät mit 2A
  • Helmhalter Advanced
  • Verlängerungsleitung 70 cm
  • Bedienungsanleitung mit Beiblatt (deutsch / englisch)


MyTinySun Pro 3600X Lieferumfang

Service

  • 24 Monate Garantie auf alle mechanischen und elektronischen Komponenten
  • Austauschleuchten im Falle eines Garantiefalls

In der Hand
Der Qualitätseindruck des Lampenkopfes der Pro 3600X ist stimmig, doch kann der externe Schalter nicht mit der Qualitätserwartung an eine Lampe im Preissegment jenseit der 500€ mithalten. Während der Lampenkopf ein wuchtiges Stück Aluminium mit tiefen Kühlrippen ist, wirkt der Schalter zu sperrig und billig und lässt sich darüber hinaus nicht sinnvoll am Lenker (und noch weniger am Helm) montieren.


MyTinySun Pro 3600X – Der externe Schalter entspricht nicht der Qualitätserwartung an eine so hochpreisige Lampe.

Das passt nicht zum hohen Preis und dem umfangreichen Zubehör, dass mit der Lampe geliefert wird. Bei unserem Testmodell fehlten in der Verpackung leider der doppelte Satz an Wechseloptiken mit 25° / 42°, weshalb nur der Umbau auf eine Mischform möglich gewesen wäre. Für den Traileinsatz empfiehlt sich jedoch auch hier die Verwendung der 19° Optik, die gerade durch die doppelte Ausführung eine breite Ausleuchtung ermöglicht, wie wir später sehen.

Mit einem Gewicht von 232g ist die Lampe ein klarer Favorit für die Montage am Lenker, denn dieses Gewicht wirkt sich am Helm (der selbst ziemlich genau so schwer sein kann) stark auf das Fahrverhalten aus.

Befestigung
Die Montage der Pro 3600X am Lenker erfolgt über den bekannten Halter, der schon bei der Pro 2800X gute Dienste leistet und über einen kleinen Hebel die Montage des Gummis erleichtert. Auch hier haben wir Bedenken bezüglich einem möglichen Kniekontakt, doch der Ansatz, die Montage zu erleichtern, ist gut. Schwieriger gestaltet sich da schon die Montage des Schalters – hier gibt es Nachbesserungsbedarf. Bei der Montage der Lampe mit dem mitgelieferten Helmhalter stellt sich das Problem, dass das hohe Gewicht der Lampe keine perfekte Befestigung ermöglicht und gerade auf ruppigen Trails hohe Kräfte über den Helm auf den Kopf übertragen werden und die Lampe störend hin- und herwackelt. Damit empfiehlt sich die Pro 3600X eindeutig als starke Lampe für den Lenker, die zum Fluten des Trails eingesetzt wird.

Akku
Der von Open Light Systems zugelieferte Akku kommt bei der 3600X in einer praktischen Tasche, die sich gut am Rahmen befestigen lässt. Ob man den 5,8Ah-Akku mit dieser Lampe ernsthaft auf den Kopf schnallen will sei an dieser Stelle dahingestellt, theoretisch möglich wäre es. Bei maximaler Lichtleistung haben wir eine Laufzeit von 2h:01min erzielen können, was ein durchaus akzeptabler Wert ist. Zwischenzeitiges Dimmen der Lampe kann diese Zahl selbstverständlich deutlich nach oben treiben, jedoch könnte man sich dann auch gleich eine günstigere Lampe kaufen.

Ausleuchtung
Trotz nur 19° Abstrahlwinkel kann die MTS Pro 3600X bei der Ausleuchtung überzeugen. Ihr Lichtkegel ist breit und homogen verteilt und reicht auch ausreichend weit in die Ferne. In sehr schnellen Passagen könnte man sich jedoch noch mehr Reichweite auf Kosten der Leuchtbreite vorstellen, denn ein weit nach vorne reichendes Sichtfeld gibt immer auch mehr Sicherheit, während die Büsche und Sträucher am Wegesrand in der Regel nicht im Fokus liegen sollten. Diese Betrachtung ist aber Kritik auf hohem Niveau, denn die Lampe hat genügend Power, um auch die Randbereiche ausleuchten zu können. Besonders überzeugen kann dann auch die Homogenität der Ausleuchtung, die durch die breite Verteilung der 6 LEDs noch unterstützt wird.


MyTinySun Pro 3600X – vorbildliche Ausleuchtung!

Lichtstärke
MyTinySun verspricht einen garantierten Lichtstrom von 3250 Lumen für die Pro 3600X. Diesen Wert konnten wir bestätigen, in unseren Labormessungen erreichte die Lampe im ersten Durchgang 3284 Lumen und im zweiten Versuch 3290 Lumen effektive Lichtleistung. Damit ist sie die stärkste Lampe, die wir bislang getestet haben. Unterwegs merkt man jedoch ehrlich gesagt keinen bahnbrechenden Unterschied zwischen 2000 und 3000 Lumen. Die sichtbaren Unterschiede liegen eher in der Homogenität der Ausleuchtung und auch der Leuchtweite. Hier kann die Pro 3600X überzeugen und liefert jeweils Bestwerte in unserem Testfeld. Allenfalls die Leuchtweite könnte noch größer ausfallen, von der gesamten Lichtmenge her betrachtet liefert die Lampe jetzt schon mehr, als in den meisten Fällen gebraucht wird. Die Kehrseite von so viel Lichtleistung: Unter Volllast ziehen die LEDs 35,1W.


MyTinySun Pro 3600X auf voller Leistung.


MyTinySun Pro 3600X erste Dimmstufe.

Fazit
Mit der Pro 3600X knackt MyTinySun die Marke von 3000 Lumen deutlich und bietet Licht satt für alle Lebenslagen. Mit dem großen Akku hält die Lampe gut zwei Stunden durch, was kein verkehrter Wert für so viel Licht ist. Vom Einsatz am kleinen Akku ist jedoch dringend abzuraten – eine Stunde Licht ist unserer Meinung nach einfach zu wenig. Wer einen besonderen Wert auf einen breit und homogen ausgeleuchteten Trail legt und sich nicht am hohen Gewicht und größeren Bauform der Lampe stört, findet mit der 3600X den passenden Strahler auch für dunkelste Nächte. Mit 639,- € ist die Lampe aber auch kein Schnäppchen mehr!

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Leuchtdinger LD4

(außer Konkurrenz, Link zum Thema hier im Forum)

Die Leuchtdinger LD4 haben wir mehr aus Interesse mit in den Test genommen, denn sie wird nicht in Serienproduktion angeboten oder über Geschäfte direkt verkauft. Sie ist eine Lampe, die Robert Pietsch (IBC-User rob1111) in Eigenregie gebaut hat. Wie viele andere unter euch hat auch Robert sich schon früh mit eigenen Lampen auseinander gesetzt, denn LEDs sind frei zu kaufen und mit ein wenig technischem Know-How lassen sich schon vergleichsweise einfach starke Lampen bauen. Schwierig wird es erst dann, wenn die Lampe auch halbwegs kompakt sein und dauerhaft sicher funktionieren soll. In dieser Hinsicht hat Robert sich viel einfallen lassen und eine überzeugende Selbstbaulösung präsentiert. Wer von euch ebenfalls eine Lampe selbst entwickelt hat, darf sie hier im Thread gerne ebenfalls vorstellen!


Leuchtdinger LD 4 – trotz Selbstbau qualitativ die beste Lampe im Test!

Technische Daten (Lampenkopf, Herstellerangaben)

  • 4x MC-E M-Bin LEDs
  • 2300 Lumen Lichtleistung
  • Wasserschutz ausreichend für längere Fahrten im Regen. Keine Tauchlampe.
  • Regelelektronik mit vier Stufen, bei Überhitzung werden die oberen Stufen schrittweise deaktiviert.
  • Akkustandsanzeige über Schalter und Hauptlicht
  • Maße: 64,5x65x64,5mm (LxBxH)
  • Gewicht: 261g

Technische Daten (Akku, Herstellerangaben)

  • Li-Ionen Akku, 4s2p
  • Spannung: 14,8V
  • Kapazität: 4,6Ah
  • Integrierte Schutzschaltung
  • Gewicht: 469g (inkl. Tasche)

In der Hand
Was für ein Brummer! Auf den ersten Eindruck ist die Leuchtdinger LD 4 ein etwa faustgroßer Brummer, der sich aber mit seinem schicken, grün eloxierten Gehäuse nicht vor den anderen Lampen im Test verstecken braucht. Der solide Schalter auf der Rückseite klickt sauber und mit gutem Feedback und leuchtet nur, wenn die Lampe auch an ist. Insgesamt macht Robert’s Konstruktion den Eindruck, dass hier viel individueller Fleiß in ein wirklich rundes Produkt geflossen ist. Rein von der Qualitätsanmutung her könnte man sich auch vorstellen, das Bike über die Lampe zu lenken, so massiv wirkt sie. Dass sie vom Volumen her nicht mit den anderen Lampen vergleichbar ist, sei an dieser Stelle vernachlässigbar und letzten Endes ist bei der LD4 auch alles im Lampenkopf integriert, was dort auch hinein gehört.

Befestigung
Um die Lampe am Lenker zu fixieren (eine Montage am Helm ist allein aus Größen- und Gewichtsgründen weniger sinnvoll) vertraut die LD4 auf den von CatEye bekannten Lenkerhalter. Der erlaubt eine einfache Ausrichtung der Lampe, hält bombenfest und ist bei manch einem noch von früher in der Garage. Eine gute Wahl wie wir finden – zwar nicht aus Metall gefräst aber ohne nervigen Gummi, vorstehende Kanten und andere Mängel!

Akku
Der Akku wird bei dieser Lampe zugekauft und in einer soliden Tasche (in die eigentlich eine Digitalkamera gehört) an beliebiger Stelle befestigt. Das funktioniert einwandfrei und zeigt, dass auch mit weniger perfekten Lösungen gute Ergebnisse zu erreiche sind. Da sind manche Halterungen der Konkurrenz in diesem Test weniger sinnvoll auf die Montage eines Akkus am Fahrrad oder Helm ausgelegt. In unserem Test erreichte die Lampe auf maximaler Stufe eine Leuchtdauer von 1h:52min und liegt damit im erwarteten Bereich. Auf minimaler Stufe gibt Robert eine Leuchtdauer von ca. 16 Stunden an, was ebenfalls realistisch ist.

Ausleuchtung
Beim Thema Ausleuchtung profitiert die LD4 von ihrer großen Bauform und den vier separat anpassbaren Linsen. Sie zeigt eine sehr homogene Lichtverteilung mit guter Reichweite und feiner Balance zwischen Reichweite und Randausleuchtung. Theoretisch kann über die Wahl der Optiken noch an den Feineinstellungen gespielt werden, doch bereits in der von Robert empfohlenen Einstellung kann die Lampe voll überzeugen.


Leuchtdinger LD 4 – Ausleuchtung.

Lichtstärke
Hier im Forum ist die Lampe schon mit über 2300 Lumen gemessen worden, bei uns im Test hat sie diesen Wert knapp verfehlt und reiht sich dennoch mit 2110 Lumen auf dem zweiten Platz dieses Testfeldes ein. In beiden Messungen konnte die Lampe diesen Wert erreichen und spielt damit absolut vorne mit – auch wenn sie selbstredend ein wenig größer ist kann sich der Output doch sehen lassen! Leider ist es uns auf Grund des Tamina Steckers aus dem Modellbau nicht möglich gewesen, die Leistungsaufnahme der Lampe zu bestimmen.

Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 8
#Leuchtdinger LD4 – volle Leistung

Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 7
#Leuchtdinger LD4 IBC – Stufe 3

Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 6
#Leuchtdinger LD4 IBC – Stufe 2

Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 5
#Leuchtdinger LD4 IBC – minimale Leistung

Fazit
Für eine selbst gebaute Lampe ist die Leuchtdinger LD4 schon erstaunlich perfekt. Der Schalter ist der hochwertigste im gesamten Testfeld gewesen und auch das CNC-gefräste Gehäuse kann sich mehr als nur sehen lassen. Sinnvoll auch die Lösung der Lenkerbefestigung über ein Standardteil von CatEye. Einmal mehr ist diese Lampe der Beweis dafür, welche herausragende Qualität private Lösungen aus dem IBC haben können!

Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 9 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 8 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 7 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 6 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 5 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 4 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 3 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 2 Leuchtdinger LD 4 IBC Lampentest TS 1
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Verlosung – Bikeray III

Das Bikeray III Lampenset hat der User PiR4Te gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

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Bildergalerie zum Vergleichstest


IBC Lampentest 2012 – kleiner Nightride


IBC Lampentest 2012 – und noch ne Runde


Eine Runde ohne Rücklicht,…

IBC Lampentest 2012 31 IBC Lampentest 2012 30 IBC Lampentest 2012 29 IBC Lampentest 2012 28 IBC Lampentest 2012 27 IBC Lampentest 2012 26 IBC Lampentest 2012 25 IBC Lampentest 2012 24 IBC Lampentest 2012 23 IBC Lampentest 2012 22 IBC Lampentest 2012 21 IBC Lampentest 2012 20 IBC Lampentest 2012 19 IBC Lampentest 2012 18 IBC Lampentest 2012 17 IBC Lampentest 2012 16 IBC Lampentest 2012 15 IBC Lampentest 2012 14 IBC Lampentest 2012 13 IBC Lampentest 2012 12 IBC Lampentest 2012 11 IBC Lampentest 2012 10 IBC Lampentest 2012 09 IBC Lampentest 2012 08 IBC Lampentest 2012 07 IBC Lampentest 2012 06 IBC Lampentest 2012 05 IBC Lampentest 2012 04 IBC Lampentest 2012 03 IBC Lampentest 2012 02
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Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Max_V

    dabei seit 10/2011

    Und wer hats gewonnen? Die Schweitzer....natürlich:D. Nein das ging doch irgenwie anders:confused:
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    Tobias

    dabei seit 08/2001

    Der Gewinner der Verlosung ist der User PiR4Te. Herzlichen Glückwunsch! Wir werden uns umgehend per PN mit dir in Verbindung setzen!
  4. benutzerbild

    FlowinFlo

    dabei seit 05/2007

    Na dann herzlichen Glückwunsch an PiR4Te und viel Spaß auf dem Trail mit dem Teil! :daumen:
  5. benutzerbild

    Max_V

    dabei seit 10/2011

    Ja, viel Spaß. :heul:
  6. benutzerbild

    veganpunk

    dabei seit 05/2009

    Hasifisch
    Irgendwie habe ich komplett andere Vorstellungen davon, was eine gute Helmlampe ausmacht...und bin wohl deshalb mit meiner Sigma PowerLED EVO zufrieden, die so oft missachtet oder als wenig brauchbar beschrieben wird.
    Ich habe keinen Plan, warum man Lichtmengen jenseits der 1000 Lumen in die Gegend wirft. Ich nutze meine Sigma auf normalen Wegen nur mit 50% der 900 Lumen und nur auf technischen Abfahrten mal voll. Die Ausleuchtung ist homogen und hat keinen Spot-Bereich - und das ist gut. Den Helligkeitsunterschied der Hope eines Kumpels von der Mitte nach außen empfinde ich als krass störend.
    Und 2000 oder gar 3600 Lumen - abgefahrene Energieverschwendung und nächtlicher Lichtschmutz im Wald...
    Die Sigma hat 900lm?

    Energieverschwendung ist woanders exorbiant höher. Individualverkehr, Industrie, Tier"haltung", Transportwege, Grakas etc. etc.

    bobais
    Mir fehlt leider als Vergleich eine Standard DX Radlampe (mit xml Led). Die sind auch für 800 -1000 Lumen gut und kosten knapp 50 USD.
    Lieber 2 XM-L Led's. Eine MJ880, Niteye B20 etc.

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