Seit über 20 Jahren engagiert sich die Deutsche Initiative Mountain Bike e.V. (abgekürzt DIMB) für die Belange der Mountainbiker. Als gemeinnütziger Verein von Mountainbikern, Händlern, Herstellern, etc. gegründet, hat er heute über 45.000 Mitglieder. Der Einsatz für den umweltverträglichen MTB-Sport scheint wichtiger denn je, da derzeit Anstrengungen der Behörden und der Politik, das Befahren von Strecken zu verbieten, immer mehr zunehmen. Legale MTB-Strecken zu eröffnen wie vor einem Jahr in Stromberg oder vergangene Woche in Ottweiler sind ein Weg, Aufklärungs- und politische Lobbyarbeit bis hin zur Klage vor Gericht, sind weitere Wege, die die DIMB beschreitet, um den Mountainbikesport in Deutschland voran zu bringen.

Viele DIMB-Mitglieder setzen sich jeden Tag durch ihr beispielhaftes Verhalten oder durch Überzeugungs- und Vereinsarbeit für ihren Sport und dessen freie Ausübung ein. Viele sogenannte DIMB-Aktive und insbesondere der Vorstand der DIMB widmen den größten Teil ihrer Freizeit dieser ehrenamtlichen Herausforderung.
Das dienstälteste Vorstandsmitglied ist Thomas Kleinjohann, der seit 10 Jahren als Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands schon einige Tiefen und in den letzten vier Jahren viele Höhen im Verband miterlebt hat. Seit 2009 gibt er der DIMB als erster Vorsitzender „ein Gesicht“ nach außen.

Ich habe mich der Aufgabe verschrieben, unseren Bikesport in Deutschland auf den politischen und öffentlichen Ebenen zu etablieren und aus der inakzeptablen illegalen Ecke herauszuholen. Daher setze ich mich besonders gegen pauschale Befahrensverbote ein und unterstütze legale Streckenprojekte. Diese Strecken haben für mich Leuchtturmcharakter, denn sie zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass Trailsurfen selbst in Schutzgebieten legal und ohne Schaden an der Natur machbar ist.“, erklärt der DIMB-Vorsitzende seine Motivation für das Ehrenamt. „Neben Familie und Job nimmt die ehrenamtliche DIMB-Arbeit einige Zeit in Anspruch, so dass der Bikesattel leider häufig gegen den Büro- oder Besprechungsstuhl getauscht werden muss. Aber das ist es mir wert, solange ich etwas für den Sport bewegen kann“, so Kleinjohann weiter.

Michael Winkler, Mitbegründer der DIMB IG Nordschwarzwald, wurde im April zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Er sitzt seit 1996 auf dem MTB und ist seit zehn Jahren Mitglied der DIMB. Seit 2004 guidet er Touren im Schwarzwald und über die Alpen und bisher konnte man eher die Tage, an denen er nicht auf dem Bike sitzt, zählen. Ein wenig wird sich dies jetzt wohl ändern. Denn Michael Winkler ist es wichtig, sich zu engagieren: “Um den MTBikern mehr Gehör bei Politik und in der Öffentlichkeit zu verschaffen und speziell als Baden-Württemberger hier an die Abschaffung der 2-Meter-Regel heran zugehen.“

Kai Heuser ist als 3. Vorsitzender nun bereits seit zwei Jahren im Geschäftsführenden Vorstand und seit 2008 in der DIMB aktiv. Für ihn heißt DIMB-Mitglied zu sein „nicht nur Mitgliedsbeiträge zu zahlen, sondern auch aktiv zu werden. Als 3. Vorsitzender kümmere ich mich nicht nur um die Inneren Angelegenheiten der DIMB, sondern auch um die redaktionelle Leitung des Mitgliedermagazins DIMB Trail News. Und außerdem gibt es bei mir im Norden zwei schöne Reviere, in denen Wanderer und Mountainbiker bisher friedlich koexistieren. Die Harburger Berge und der Harz. Dass dies so bleibt, liegt mir am Herzen und kann vielleicht Beispiel für andere Bundesländer sein.“

Das Team der bereits etablierten Mitglieder des Erweiterten Vorstands, wie Finanzreferent Stefan Bürker, IG Referent Michael Wolf, PR Referent Philipp Foltz, Sportreferent Marino Valentini, Rechtsreferent Helmut Klawitter, Umweltreferent Tilman Kluge und Ausbildungsreferent Mathias Marschner erhält durch die neu gewählte „Referentin für internationale Angelegenheiten“, Blue Krause, tatkräftige Unterstützung. Sie hat insbesondere die anspruchsvolle Aufgabe übernommen, die Interessen der deutschen Biker in der aktuell entstehenden europäischen Biker-Vereinigung IMBA Europe zu vertreten. Blue Krause zu ihrem neuen Wirkungsfeld: „Die DIMB wird nun als größter nationaler Bikerverband Europas auch auf internationaler Ebene politischen Einfluss ausüben und Verantwortung übernehmen.“

Die Projektleiter für „NatureRide“, Tilo Geyer, und für „Streckenzertifizierungen“, Peter Scherzer, komplettieren das Expertenteam, das die Geschicke der DIMB nun bereits seit einigen Jahren erfolgreich leitet und gestaltet.

„Nahezu alle erzielten Erfolge wären jedoch ohne die hauptamtliche Geschäftsstelle und die vielen fleißigen DIMB-Aktiven auf Bundes- und Regionalebene nicht möglich gewesen. Vom ehrenamtlich tätigen IT-Profi bis hin zum Tourguide vor Ort tragen somit alle zur Entwicklung des Bikesports bei. Ich bin stolz auf unser engagiertes und schlagkräftiges Team!“ freut sich Thomas Kleinjohann auch über die personelle Entwicklung der DIMB.

So werden auch in den nächsten Jahren Trailsperrungen verhindert, weitere Spitzentrails gebaut, Premium-Bikestrecken zertifiziert, die Jugend vom PC auf dem Bikesattel in die Natur gebracht und über 400 Guides und Trailscouts pro Jahr ausgebildet, die die DIMB-Philosophie als Multiplikatoren weiter tragen.

Auf diesem Wege soll es immer mehr gelingen, der Öffentlichkeit und Politikern die Einzigartigkeit des Natursports Mountainbiking näher zu bringen. Damit letztlich ein freies Befahren aller geeigneten Wege keine Zukunftsmusik bleibt.

Mehr Infos auf www.dimb.de.

Pressemitteilung der DIMB

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

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    Gast

    dabei seit 01/1970

    45.000 Mitglieder und keiner schreibt was dazu^^
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    Pig-Mint

    dabei seit 01/2007

    Beim durchlesen des Beitrags musste ich mich fragen, wo sich all die 45.000 Mitglieder dieses Vereins denn verstecken ?!
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    Tob1as

    dabei seit 01/2010

    Auf den Trails natürlich - danke DIMB :)

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