HomeMagazinProdukte & TechnikICB Internet Community Bike[Update: Ergebnis] Internet Community Bike – Geld: Wie viel und wofür? — 1. August 2012 16:28

[Update: Ergebnis] Internet Community Bike – Geld: Wie viel und wofür?

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Das Votum der Umfrage ist ziemlich eindeutig: Die IBC-Edition des Community-Bikes wird in der Preisliga 2000-2500€ spielen, also hochwertig aber nicht unbezahlbar ausfallen. Das entschied mit 45% die Mehrheit der 851 Wähler.

Auch bei der Priorisierung der Komponenten zeigte sich ein klarer Trend, welche Teile hochwertig ausfallen sollen, und wo eher hinterher getauscht wird. Interpretiert man dieses Ergebnis, dürften die wichtigsten Argumente die Individualisierung und persönliche Vorlieben sein:

Reifen, Sattel, Cockpit – all das sind Teile, die sehr stark nach persönlichem Geschmack gekauft werden und wohl deshalb nur sehr wenige Stimmen bekamen. Ein Sonderfall vielleicht die Sattelstütze, die wir mit dem Sattel zusammengefasst haben: Hier hätten wir durchaus mit mehr Priorität zwecks Teleskopstützen gerechnet, jetzt warten wir einfach mal auf die Entscheidung zu diesem Thema.

Vier klare Gewinner gehen aus der Wahl: Federung, Bremsen, Schaltung und Laufrad müssen überzeugen – deshalb werden wir diese Entscheidungen wohl zuerst angehen und dann mit dem verbleibenden Budget haushalten.

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Nachdem wir die Diskussion ja schon angestoßen habt, ist heute Entscheidungstag, und zwar doppelt: In welcher Preislage soll die IBC-Edition des Carver Community-Bikes spielen? Und für welchen Teil der Ausstattung soll das Geld priorisiert ausgegeben werden?

Vorab nochmals der Hinweis: Diese Edition wird nicht die einzige Version Komplettbike in der Carver Kollektion 2013 sein, Produktmanager Sebastian Tegtmeier wird für nächste Saison circa drei Ausstattungsvarianten mit 26″ und 650B spezifizieren.

Für unser Bike daher zwei Fragen:

1.) In welchem Preisraum soll die IBC-Edition spielen? (Ihr habt eine Stimme)

Dieser Preisrahmen entspricht dem gesamten Spektrum, das es aus dem Hause Carver bei aktueller Preislage gibt. Damit ihr euch orientieren könnt, was zum jeweiligen Preis möglich ist, haben wir euch nachfolgend einige Ausstattungsbeispiele mitsamt Preis aufgelistet. Das untere Ende der Fahnenstange markiert dabei ein günstiges, aber funktionelles Modell, im mittleren Preissegment erhält man dann schon alle Features eines Topbikes (Variostütze, ordentlicher LRS, Marken bei den Anbauteilen). Bei den Topmodellen wird dann noch einmal das Gewicht nach unten und der „Will haben“-Faktor hoch geschraubt, dies allerdings auf Kosten eines deutlich höheren Preises. Generell sind die Bikes in den harten Preislagen ( Allmountain um 2000€) immer die Bikes wo am meisten Arbeit und Hirnschmalz reingeht und somit für den Kunden auch meist der beste Deal zu machen ist.

Abstimmen könnt ihr wieder per Zahlen und Buchstaben, damit die Sachen hier auch wirklich gelesen werden… wählt eine Zahl. 

  • 1 = < 1500€
  • 2 = 1500 – 1800€
  • 3 = 1800 – 2000€
  • 4 = 2000 – 2500€
  • 5 = 2500 – 3000€
  • 6 = > 3000€

Beispiel-Aufbauten aus der Carver Drift-Serie, die euch eine gute Idee geben, was man beispielsweise für welches Budget bekommt:

Drift 110: Federelemente von XFusion und RST, Deore Schaltung, Carver/Alex Laufradsatz und Elixier 1 Bremsen – 1299€
Drift 120: Federelemente von XFusion und Marzocchi, Shimano SLX Schaltung, RaceFace Komponenten, Sun Laufradsatz, Elixier 3 Bremsen - 1499€
Drift 130: Federelemente von Fox, Syntace Komponenten, Shimano XT Schaltung, Sun Ringle Laufradsatz, Magura MT4 – 1999€
Drift 140: Federelemente von Fox und Marzocchi, Komponten von Syntace, RS Reverb Stütze, X9 und X0 Schaltung, Sun Ringle Laufradsatz (Bild falsch!), Magura MT6 – 2699€
Drift CPS: Federelemente von Fox, Komponenten von Syntace, RS Reverb Stütze, XO Gruppe, DT Tricon Laufradsatz, Magura MT8 – 3199€

Carver Drift 120 - Das gibt's für 1499€ Carver Drift 110 - Das absolute Einsteigermodell Carver Drift CPS - Beispiel für eine Topausstattung mit Preis Carver Drift 140 - nur ein Beispiel für Ausstattung und Preis Das Carver Drift 130 zeigt, was mit 2000€ und Priorität auf Federung und Schaltung geht.

Bitte beachtet, dass sowohl Rahmen als auch Komponenten (Fahrwerk, LRS) für ein Enduro ein bisschen teurer im Ek sind und sich die Preise der Zulieferer für das Modelljahr 2013 deutlich verschlechtert haben. Gründe liegen einerseits in Preissteigerungen bei Rohmaterialien, aber auch die Währungskursdifferenzen gegenüber 2012 und die extrem gestiegenen Seefrachtkosten gehen entweder zu Lasten der VK Preise oder der Ausstattung!

Außer der von euch gewählten Preislage wird es folgende Varianten geben, ganz grob:

  • 1600-1800€
  • 2300-2700€
  • 3200-3500€
  • + 2 Specials: einmal ein limitiertes Bike um ca. 2000€  und ein Mehrgehtnicht Special um 3000€.

Wenn ihr die ICB-Preislage festgelegt haben, mache ich einfach mal eine Musterspec mit meinen Wunschparts, dann haben wir eine Basis was möglich ist und können dann auch da munter Teile und Preise hin und her schieben.
2.) Welche Teile sollen dabei am hochwertigsten ausfallen, sprich: Wofür soll das meiste Geld aufgewandt werden?

Zu ein und dem selben Preis kann man sehr unterschiedliche Bikes aufbauen. In der Industrie wird das manchmal genutzt, um Schlaglichter als Verkaufsargument zu montieren, beispielsweise ein XTR-Schaltwerk an einem sonst billiger ausgestatteten Modell. Das wollen wir ausdrücklich nicht praktizieren, weshalb wir nicht jedes Teil einzeln aufgeführt sondern Kategorien zusammengefasst haben.

Wähle per Buchstaben die 3 Kategorien aus 8, die am hochwertigsten ausfallen sollen!

  • A = Federung (Federgabel + Dämpfer)
  • B = Bremsen
  • C = Schaltung (Hebel, Schaltwerk, ggfs. Umwerfer und oder Kettenführung, Kette, Kassette)
  • D = Kurbel & Innenlager
  • E = Laufrad (Felge, Nabe, Speichen)
  • F = Reifen & Schläuche
  • G = Cockpit (Lenker, Vorbau, Griffe)
  • H = Sattel & Stütze

Mögliche Entscheidungskriterien hierbei könnten sein:

Wie leicht lässt sich das jeweilige Bauteil im Nachhinein austauschen (und das ersetzte Teil weiter verkaufen)? Wie teuer wird ein Wechsel zu einem späteren Zeitpunkt, wo möchte ich besonders von den günstigeren OEM-Konditionen profitieren? Muss ich das Bauteil nach 1-2 Saisons ohnehin wechseln, Welche Teile sind besonders hohem Verschleiß ausgesetzt?

Ein letzter Gedanke: Natürlich wird für die teureren Bauteile ohnehin schon mehr Geld aufgewandt – das Ergebnis hier wird also nicht das Budget 1:1 aufteilen, sondern soll nur klären, wo überproportional investiert wird, und wo nicht. Beispiel Schaltung: Wird hier keine Priorität gesetzt, heißt das für uns “SLX / X7 / X9″, viel Priorität bedeutet “XTR / XX1 / …”.

Auf geht’s abstimmen: Wählt eine Zahl und drei Buchstaben hier im Thread im Forum - oder per Klick auf das Bild


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