Roadtrips – mit Bike und Ausrüstung ins Auto werfen ist es meist nicht getan. Wann ist welche Strecke fahrbar? Wann ist welcher Lift offen? Wer sich um solche Dinge nicht kümmern möchte und die Organisation anderen Leuten überlassen möchte, findet beispielsweise im Angebot der Bikeacademy das richtige Paket. Von Montags bis Samstags ist man an insgesamt 7 Spots unterwegs – Höhenmetervernichtung satt.

Wir haben dieses Komplettpaket für euch ausprobiert und sind alle Trails des Angebots abgefahren – hier ist unser Bericht inklusive Informationen zu den einzelnen Regionen wie Preise, Streckenbeschreibung und zusätzlich ein Helmkameravideo, um einen Eindruck der Strecken zu bekommen. Das Wetter war uns in der Woche nicht ganz so gut gesonnen, aber dennoch hat der Trip einen Wahnsinnsspaß gemacht und für eine Menge Muskelkater gesorgt.

Freeriding in Tirol – ein einzigartiger Roadtrip! On the search for the best Trails of the Alps…

Einchecken und mit VW Multivans und den Bikeacademy Guides in die Top Freeride-Locations Tirols cruisen! Wir rocken die besten Bikeparks und Singletrails im Bike-Land Tirol in 5 Tagen: Die Kitzbüheler Alpen, das Zillertal, das Ötztal, die Zugspitz Arena, Innsbruck und das Wipptal – the best stuff for Gravity Junkies!

Programm:
Montag bis 19 Uhr einchecken in Kirchberg
Dienstag Riding in den Kitzbüheler Alpen
Transfer Abends
Mittwoch Riding im Zillertal
Transfer Abends
Donnerstag Riding im Ötztal
Transfer Abends
Freitag Riding in der Zugspitz Arena Transfer nach Innsbruck und Riding auf der Nordkette, Party
Samstag Riding im Wipptal und Rückfahrt nach Kirchberg

Riding:
Es werden an allen Locations Enduro/Freeride Touren gefahren. Es erwarten euch maximal 500 Höhnenmeter zum Bergauf treten. Natürlich fahren wir mit dem Lift und wir machen mindestens 2000 Höhenmeter bergab pro Tag. Wir fahren auf gebauten Strecken und alpinen Steigen – Schwierigkeitsgrad ca. S2 – S3.

Hardware:
Bikes: Enduro od. Freerider mit 160 bis 180 mm Travel. Bitte keine reinen Downhillbikes!
Protection: Helm (Halbschale oer Fullface), Knie & Ellbogenschützer, evtl. Rückenprotektor.

Riding skills:
S3 Trails sollten möglich sein. Wenn dir enge Spitzkehren, hohe Stufen, verblocktes Gelände, kleine Drops und Jumps sowie Wurzelteppiche ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern, bist du richtig bei uns!

Kondition:
200 – 300 Höhenmeter am Stück mit deinem Freeridebike sollten dich nicht total fertig machen.

Termin 2012:
4. bis 9. September

Kosten:
€ 690 pro Person

Leistungen:
5 Tage Guiding
5 Übernachtungen mit Frühstück
Alle Transfers im VW Multivan od. Amarok
Kleines Geschenk der Bikeacademy
Nicht inkludiert sind Lifttickets und die Verpflegung außer Frühstück!

Übernachtung:
In 3 und 4 Sterne Hotels im Doppelzimmer mit Frühstück. Aufpreis für Einzelzimmer auf Anfrage.

Teilnehmer:
Den Roadtrip führen wir ab 6 Teilnehmern durch. Maximale Teilnehmerzahl = 10 Personen

Buchung:
karin@bikeacademy.com

Direkt nach der Ankunft lud ich mein Bike in den bereitstehenden Pickup und sprang mit dem Helm unterm Arm ins Shuttle. Das Programm war knapp gesteckt und da klar war, dass uns einige Fotostopps auf der Strecke erwarteten, drängte die Zeit umso mehr.

Nach kurzer Fahrt vom Hotel nach Kirchberg gab Kurt uns eine kleine Einweisung, was uns auf der Strecke zu erwarten hatte.

Erster Trail – Lisi Osl (Kirchberg)

Auf dem Weg zum ersten Spot verzogen sich die Wolken und die Sonne sowie blauer Himmel soweit das Auge reicht begrüßten uns in Kirchberg. Der Name “Lisi Osl Trail” ließ zwar Crosscountry vermuten, aber schon der Blick aus dem Lift auf den Hang kündigte etwas anderes an. Kurt, der Leiter des Trips,  klärte uns auf, dass der Trail der aus Kirchberg stammenden Lisi gewidmet wurde, nachdem sie 2011 den Cross-Country Worldcup-Gesamtsieg nach Hause brachte. Mit einem Crosscountry-Bike ist man hier aber eher nicht an der richtigen Adresse…

Traildaten:
Länge: 3,8km
Höhendifferenz: 432hm
Trailart: Singletrail – eher langsam, da enge Kurven mit einigen Spitzkehren
Untergrund: Größtenteils geschottert mit einigen kleineren Wurzelpassagen
Sonstiges: Sehr steile Passagen können umfahren werden
Schwierigkeit nach Singletrailskala: 3+

Lisi Osl Trail Kurt in den Wurzeln
Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

Auf diese Strecke muss man sich einlassen können und sollte einige Abfahrten machen bevor man es etwas mehr laufen lässt, um auf Überraschungen wie enger werdende Kurven vorbereitet zu sein. Steile Streckenabschnitte sind mit Spitzkehren gespickt um zu gewährleisten, dass auch ein Anfänger nicht mit zu steilen Passagen konfrontiert wird. Im mittleren und unteren Teil läuft der Hang etwas aus und die Strecke wird vom Gefälle her etwas flacher, was dem Flow entgegen kommt.

Tirol Trip – Lisi Osl Trail von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Zweiter Trail – Fleckalmtrail

Angepriesen als der längste Singletrail Tirols war diese Strecke sicher eines der Highlights des Roadtrips. Die Bauarbeiten für diese Strecke wurden erst zwei Wochen vor unserem Trip beendet und zu großen Teilen mit kleinem Gerät oder mit der Hand ausgeführt. Herausgekommen ist ein Trail, der zwar der Charakteristik von handgebauten Localtrails entspricht, aber a) ein gutes Gefälle mit sich bringt und b) einfach nicht enden will.

Traildaten:
Länge: 7,5km
Höhendifferenz: 1000hm
Trailart: Singletrail – eher langsam, da enge Kurven mit einigen Spitzkehren.
Untergrund: Größtenteils geschottert mit einigen kleineren Wurzelpassagen.
Sonstiges: Sehr steile Passagen können umfahren werden.
Schwierigkeit nach Singletrailskala: 2


Panorama

Tirol Trip – Fleckalmtrail von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Lisi Osl Trail Kurt in den Wurzeln Fleckalm Fleckalm Panorama Fleckalm Gruppe Der obere Teil des Fleckalmtrail - fast noch ungefahren Über saftige Wiesen... Train Bikewash
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Preise für diese beiden Trails:

Gaisberg Lisi Osl Trail
Downhiller unlimited:
Biken inkl. Bergfahrt € 25,- (E) – € 20,- (J) – € 12,50 (K)
More 4 you – das 4 Stunden Ticket € 20,- (E) – € 16,- (J) – € 10,- (K)

Fleckalm Trail
Downhiller unlimited:
Biken inkl. Bergfahrt € 30,- (E) – € 24,- (J) – € 15,- (K)
More 4 you – das 4 Stunden Ticket € 25,- (E) – € 20,- (J) – € 12,50 (K)

Kitz Trail Card
Fleckalm Trail + Gaisberg Lisi Osl Trail € 35,- (E) – € 28,- (J) – € 17,50 (K)

Dritter Trail – Hopfgarten

Entstanden aus einem Trail der Locals, der nun von der Kabinenband offiziell bedient wird, bietet dieser Trail massiven Spaß in steilem Gelände. Der Regen der vergangenen Tage machte es teilweise zwar etwas spannend, aber man konnte einfach nicht genug bekommen von den technischen Abschnitten im oberen Teil und den schnellen Passagen mit sehr flowigen Sprüngen gegen Streckenende. Wer sich auf der Strecke mit anderen messen möchte kann dies mit dem installierten Freelap-System tun oder beim King of the Hill Race.

Traildaten:
Länge: ca. 3km
Höhendifferenz: ca. 600hm
Trailart: Singletrail – eher langsam, da enge Kurven mit einigen Spitzkehren
Untergrund: Größtenteils geschottert mit einigen kleineren Wurzelpassagen
Sonstiges: Der Treil bietet bis zu 30% Gefälle und teilweise Kanten, die nicht umfahren werden können. Gute Radbeherrschung ist vorausgesetzt. Der Wald ist recht schattig, weswegen der Trail nach einem Regenschauer recht lang feucht bleiben kann.


Die Bikebuddys für die nächsten 6 Tage


Hopfgarten Rivergap


Hopfgarten Speed

Tirol Trip – Hopfgarten von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Feuchter Holzwallride im Hopfgarten Der letzte Drop Picked up
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Traildaten:
Geöffnet hat der Trail vom 19.05.2012 bis zum 21.10.2012.

Vormittagskarte (9:00 – 12:00 Uhr): Erwachsene 16 Euro, Jugendliche 13 Euro
Nachmittagskarte (12:00 – 17:00 Uhr): Erwachsene 20 Euro, Jugendliche 16 Euro
Tageskarte: Erwachsene 25 Euro, Jugendliche 20 Euro
Saisonkarte: Erwachsene 190 Euro, Jugendliche 150 Euro

Vierter Trail – Lermoos/Biberwier

Aus Deutschland gut erreichbar, bietet Lermoos einen kleinen, aber feinen Bikepark, in dem man die Liftunterstützung nicht nur für die Bikeparkstrecken nutzen kann. Geworben wird mit über 100 Touren und einem Streckennetz von über 4.000km. Neben dem Lift direkt im Bikepark ist die Fahrradmitnahme noch in der Grubig Seilbahn, der Ehrwalder Almbahn und dem Almkopflift möglich. Unsere erste Abfahrt führte uns gleich weg vom Park und war leicht über einen kurzen Gegenanstieg links weg von der zweiten Liftstation erreichbar. Der Trail beginnt recht einfach ohne starkes Gefälle und lädt zum Schnellfahren ein. Hier sollte man jedoch immer auf Sicht unterwegs und bremsbereit sein, da einem teilweise Wanderer entgegenkommen.
Bei gutem Wetter genießt man hier eine tolle Aussicht auf Zugspitze und den Blindsee. Entlang des Berges zieht sich der Trail und ist ab und an etwas ausgesetzt. Wer hier zart besaitet ist, sollte einfach etwas langsamer fahren oder zur Not ein Teilstück schieben. Wirklich heftige Passagen gibt es aber nicht. Unten heraus wird man mit immer schnelleren aber mit Steinen gespickten Trails belohnt, die direkt am extrem klaren, tiefblauen See enden. Diesen umrundet man zur Hälfte und fährt über die Straße zurück nach Lermoos. Der Rückweg wird durch eine zwar flache, aber sehr spaßige Singletraileinlage entlang der Straße nochmal kurz aufgelockert.

Traildaten:
Länge: ca. 7km
Höhendifferenz: ca. 600hm
Trailart: Singletrail
Untergrund: Viel loser Schotter
Sonstiges: Um den Trail zu erreichen muss man den zweiten Lift benutzen und sich nach dem Aussteigen links halten. Dort führt ein kleiner Pfad ca. 500m leicht bergauf. An manchen Stellen ist der Trail etwas ausgesetzt.

Blindsee
# Blindsee

Mittelerde oder Alpen?
# Mittelerde oder Alpen?

Tirol Trip – Lermoos (See) von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Lermoos an der oberen Liftstation Lermoos Panorama Multivan Tiroltrip - 3714
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Fünfter Trail – Bikepark Lermoos (Forest Thunder)

Nach der Rückfahrt über die Straße nach Lermoos konnten wir noch eine Abfahrt im Bikepark machen – die Freeridestrecke ist mit der Kabinenbahn Grubigstein bequem erreichbar. Ab der Mittelstation führt ein ca. 900m langer Forstweg zur eigentlichen Strecke. Vor der ersten Fahrt ganz angenehm zum Aufwärmen – nach mehreren Fahrten könnte das Tretstück doch etwas zäh werden. Auf der Strecke selbst erwarten den Fahrer kleinere Drops und Wallrides sowie Highspeedpassagen und kleinere Sprünge von ca. 2 – 3m. Der Untergrund ist größtenteils fest, nur im unteren Teil gibt es Passagen die gerne etwas länger feucht bleiben und zu Gripmangel führen können. Das durchschnittliche Gefälle von 33% ist moderat und sollte für jeden machbar sein.

Im Park teilen sich des Öfteren die Wege und mehrere Linien sind möglich. Es macht Sinn hier ein, zwei Abfahrten langsam zu machen und sich die Linien anzuschauen, die man später mit Speed fahren möchte.

Traildaten:
Länge: 2,9km
Höhendifferenz: 360 m Differenz (Start 1.290 m, Ziel 930 m)
Trailart: Singletrail, kleinere North-Shore Elemente
Untergrund: Teilweise geschottert und oft relativ schmal. Teilweise feucht
Sonstiges: Wegverzweigungen der Freeridestrecke bieten Varianz, können aber auch verwirren

Tirol Trip – Lermoos (Forest Thunder) von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Preise:
6 Punkte-Karte: € 28,50,- (Entwertung pro Sektion 1 Punkt)
2 Stunden: € 11,20 (Erwachsene), € 7,50 (Kinder)
4 Stunden: € 16,60 (Erwachsene), € 11,20 (Kinder)
1 Tag: € 22,00 (Erwachsene), € 14,80 (Kinder)
3 Tag: € 35,40 (Erwachsene), € 23,80 (Kinder)
4 Tag: € 39,80 (Erwachsene), € 26,70 (Kinder)
5 Tag: € 44,10 (Erwachsene), € 29,70 (Kinder)

Tickets sind bei allen Seilbahnen in Lermoos und Biberwier gültig,  die Tirol-Regio-Card sowie die Top-Snow-Card sind dafür ebenfalls nutzbar.

Sechster Trail – Sölden

“Wo sind wir?!” schoss es mir durch den Kopf während ich aufwache und aus dem Fenster des Transportbusses schaute. Die letzten Tage forderten ihren Tribut. Wir fuhren auf dem Weg nach Sölden, wo wir am Abend noch einen Trail fahren wollten. Unser Guide Max brachte uns auf den Berg und wir fahren einen recht entspannten Trail mit vielen Spitzkehren im oberen Teil und waldigem Flow im unteren Bereich.
Sölden selbst bezeichnet sich als “Enduro-Region” und verzichtet bewusst auf bikeparkähnliche Strecken. Stattdessen setzt man auf natürlichere Trails, die mit technischen Abschnitten und verwinkelten Pfaden punkten sollen. Exemplarisch führte uns Guide Max auf einen Trail mit engen Kehren und Singletrails im unteren Teil (erstes Video) und einen etwas leichteren, der auch einige Gegenanstiege enthält (zweites Video), hinab.

Routentipps direkt von der Region wären folgende:

An der Mittelstation Gaislachkoglbahn und Bergstation Giggijochbahn starten etliche Routen und Trails sowohl weiter bergauf als auch bergab:

• Giggijoch (2.284 m)- Hochsölden (2.077 m) – Rettenbach Alm (2.145 m) – Mittelstation Gaislachkoglbahn (2.174 m) – Heide Alm (2.130 m) – Silbertal (2.000 m) – Gaislach Almen (1.968 m) – Sölden

• Giggijoch (2.284 m) – Hochsölden (2.077m) – Leiterberg Alm (1.910 m) – Edelweißhütte (1.821 m) – Leite – Sölden

• Giggijoch (2.284 m) – Rotkoglhütte (2.662 m) – Rettenbachgletscher (2.675 m) – Rettenbach Alm (2.145 m)- Sölden

• Mittelstation Gaislachkoglbahn (2.174 m) – Rettenbach Alm (2.145 m) – Hochsölden (2.077 m) – Leiterberg Alm (1.910 m) – Edelweißhütte (1.821 m) – Leite – Sölden

• Bergstation Gaislachkoglbahn (3.048 m) – Singeltrail Gaislachkogl (anspruchsvoll! nur für geübte Biker mit entsprechendem Material) – Mittelstation Gaislachkoglbahn (2.174 m)


Kurt ab durch die Wiese

Tirol Trip – Sölden von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos


Nebelabfahrt

Tirol Trip – Soelden Nebel von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Sölden Trailübersicht Sölden Matschbikes auf Pickups packen ist angenehmer als ins Auto Zusammenpacken und ab zum nächsten Trail Uplift in Sölden Die Suppe wäre fertig Tommi Suppensicht Uphill Pause auf der urigen Hütte Deftiger Energieauffüller Flammbiert... A Schmarrrrrrn
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Preise:
½Tag (ab 12.00 Uhr): € 20 (Erwachsene), € 11 (Kinder)
Tag: € 28 (Erwachsene), € 15 (Kinder)
6 Tagespass: € 120 (Erwachsene), € 66 (Kinder)

Siebter Trail – Innsbruck Nordkette

Als Höhepunkt des Roadtrips wurde die Innsbrucker Nordkette gewählt. Schon kurz nach dem Einsteigen in die Gondel und wenigen Metern steil ansteigender Auffahrt sieht man unter sich den Trail durch das Gelände schlängeln. Enge Kurven, Spitzkehren und hier und da kleine Holzkonstruktionen versprechen eine technische Abfahrt – wir sollten nicht enttäuscht werden.
Oben angekommen genossen wir noch kurz die phänomenale Aussicht auf Innsbruck, bevor wir Richtung Traileinstieg starteten. Und der fängt direkt heftig an: Eine tiefe Rille, teilweise mit Schotter angefüllt, führt mit teilweise engen Spitzkehren den Hang hinab.
Danach wird es etwas weniger steil und man kann die Bremse offen lassen, bevor es in den Wald geht. Hier prangt ein Warnschild das empfiehlt, nur als versierter Mountainbiker diese Route zu wählen. Wer sich nicht auf steile Spitzkehren inklusive Absätzen auf Schotter einlassen möchte, kann diesen Bereich umfahren.
Ein Teil unserer Gruppe bog ab und sollte nicht enttäuscht werden. Nicht ganz haben wir es geschafft es ohne die Füße abzusetzen, aber dies ist vermutlich primär den Locals vorbehalten – die diese Strecke wie ihre Westentasche kennen dürften. Viele dieser Fahrer überholten uns zweimal während unserer Fotostopps…

Traildaten:
Öffnungszeiten
18. April 2010
Trail 1: Sektion Hungerburg – Seegrube:

04. Mai 2012 bis 31. Oktober 2012
Täglich von 8:30 bis 17:30 Uhr

Trail 2: Sektion Innsbruck – Hungerburg:

21. April 2012 bis 04. November 2012
7:00 bis 19:15 Uhr
Wochenende / Feitertag:
08:00 bis 19:15 Uhr

Die Bahnen verkehren im 15-Minuten Takt

Trail 1 Seegrube-Hungerburg
Streckenlänge: 4,2 km
Höhenunterschied: 1.030 m
Gefälle: Start 36° bis Ende 22°

Trail 2 Hungerburg-Innsbruck
Streckenlänge: 1,2 km
Höhenunterschied: 300 m
Gefälle: Start 36° bis Ende 22°


Strecke 650


Anlieger surfen im oberen Teil

Nordkette_Downhill.PRO von Maxi – mehr Mountainbike-Videos

Ankunft an der Nordkette Willkommen auf der Nordkette Nordkettenbahn High Absolutes Bikeverbot Ein wahnsinns Ausblick auf die Stadt Holzkonstruktionen im Mittelteil ...und immer mit Blick auf die Stadt Holzspielplatz zum Ende hin. Zurück in der Stadt
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Preise:
(Erwachsene) (Jugend)
Saisonkarte € 165,00 (Erwachsene), € 132,00 (Jugend), € 91,00 (Kinder)

Tageskarte*
Innsbruck-Seegrube: € 28,00 (Erwachsene), € 22,40 (Jugend), € 15,40 (Kinder)

Halbtageskarte**
gültig für alle Sektionen, € 21,00 (Erwachsene), € 16,80 (Jugend), € 11,60 (Kinder)

Einzelfahrt
Sektion Innsbruck – Hungerburg € 4,00 (Erwachsene), € 3,30 (Jugend), € 2,20 (Kinder)

Einzelfahrt
Sektion Hungerburg – Seegrube € 12,20 (Erwachsene), € 9,70 (Jugend), € 6,70 (Kinder)

Einzelfahrt***
Sektion Innsbruck – Seegrube € 14,60 (Erwachsene), € 11,70 (Jugend), € 8,00 (Kinder)

Extended Play – Freitagabend Fahrt****
Sektion Hungerburg – Seegrube. (Transport von 17.00 bis 20.00 Uhr – alle 1/2 Stunde) € 10,00 (Erwachsene), € 8,00 (Jugend), € 5,50 (Kinder)

In allen Ticketpreisen ist die Beförderung des Bikes und die Benutzung aller Anlagen inkludiert. Für alle Ticketvarianten außer dem Freizeitticket wird eine Kaution von € 2,00 verrechnet.

* Ticket gilt nur am Tag des Kaufes und ist nicht übertragbar
** Halbtagesticket erhältlich als Vormittagskarte bis 13:00 Uhr und als Nachmittagskarte ab 13:00 Uhr
*** inkl. Gratisbenutzung der Citygarage
**** gültige Karten ohne Aufpreis: Saisonkarte, Freizeitticket, Tages- und Nachmittags- Halbtagesticket

Achter Trail – Steinach am Brenner

Das Finale des Roadtrips fand in Steinach am Brenner statt. Hier werden neben zwei Bikeparkstrecken auch Touren angeboten – wir bewegten uns aufgrund unseres eng gefassten Zeitplans allerdings nur im Park.
Zwei Strecken werden angeboten, die sich an mehreren Stellen teilen und kreuzen. So kann man zum Beispiel auf der Blueline starten und später auf den “RedDevil” oder den kurzen schwarzen Abschnitt wechseln (zweites Video). Die Strecken bieten keine größeren Überraschungen und können mit viel Schwung gefahren werden. Vor einigen Tables stehen zusätzliche Absprünge aus Holz für diejenigen, die mehr Airtime suchen. Alle Strecken münden in den sogenannten Slopestylebereich, der aus zwei großen Wallrides und ein paar Sprüngen besteht.

Traildaten:
Geöffnet hat der Park vom 2.06. – 30.09.2012 von 09:00 – 17:00 Uhr
Blaue Strecke (Crazy Heart):
Länge: 3km
Höhenmeter: 500
Schwierigkeit: Freeride easy

Rote Strecke (Red Devil):
Länge: 2,5km
Höhenmeter: 500
Schwierigkeit: Freeride medium
Untergrund: Beide Strecken sind mit vielen Anliegern gespickt. Der Brechsand in manchen Teilen kann bei trockenen Bedingungen etwas rutschig werden.


Kurt lässt laufen


Das feuchte Wetter blieb uns treu – die gute Laune auch

Tirol Trip – Steinach am Brenner – Blueline von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Tirol Trip – Steinach am Brenner RedLine Blackline Mix von Grinsekater – mehr Mountainbike-Videos

Steinach am Brenner Kurt am Start der Blueline Kurt Georgy auf dem Weg in den Nebel Die großen Wallrides am Ende der Strecke in Steinach
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Preise:
Einzelfahrten
€ 7,10 Erwachsene
€ 4,90 Jugend (Jhg. 1992 – 1995)
€ 3,80 Kind (Jhg. 1996 – 2003)

Halbtageskarte/Nachmittagskarte bis/ab 13:00 h
inklusive Biketransport:
€ 17,- Erwachsene
€ 15,- Jugend (Jhg. 1992 – 1995)
€ 11,50 Kind (Jhg. 1996 – 2003)

Tageskarte von 09:00 – 17:00 h inklusive Biketransport:
€ 25,- Erwachsene
€ 21,50 Jugend (Jhg. 1992 – 1995)
€ 16,- Kind (Jhg. 1996 – 2003)

Würdet ihr ein solches Komplettpaket für einen Roadtrip buchen oder sollte es komplett selbst organisiert sein?

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    monkey10

    dabei seit 05/2007

    naturized
    ...lisi osl trail macht ein zwei mal Spaß danach wirds langweilig - s3+?? Nie und nimma. Der Fleckalmtrail ist jetzt auch nicht der Brüller - aber jedem das seine! Zumindest gibt es unzählige natürliche andere Trails in Tirol die um Welten besser sind...
    jan84
    Sind wir die gleiche Strecke gefahren ;)? Mit viel Hang zum Drama konnte man in die Strecke vielleicht 1-2 S3 stellen reinstecken :). Hätte mich jemand gefragt hätte ich wahrscheinlich durchgehend S2 gesagt...
    Nill
    Ja ich weiß, m.M. nach könnte man den ganzen Trail auf S2 stellen...

    das klingt schon mal ganz anders:D. nach der beschreibung von @Grinsekater hatte ich das gefühl der trail sollte durchschnittlich S3 sein. man könnte das ja so formulieren, wie es bei der STS in beispielen gemacht wurde: øS-Grad: S2, max. S-Grad: S3 und dann auch wie im bsp hinzufügen, dass es sich um eine S3-stufe handelt. dann kann man den trail viel realistischer einschätzen...

    Nill
    Man muss aber daran denken das auch Leute dort runter wollen die nicht "tag täglich" radfahren. Wollte nur nicht das man dann später überrascht wird...
    andererseits werden wohl nur sehr engagierte biker ein paket buchen das 1000€ (mit fahrtkosten & essen sogar noch mehr) kostet. ich habe die erfahrung gemacht, dass dann die (sehr) fortgeschrittenen singletrailfahrer, die dann doch oft S3 beherrschen und so manche S4 schlüsselstelle knacken, von so einem angebot maßlos enttäuscht sind. weil sie sich eben echte S3+ über die ganze abfahrt erwarten.

    weiters würden sich manche mit weniger als 160mm-federweg vielleicht nicht zutrauen den lisi-osl-trail zu fahren. sieht aber IMHO so aus, als wäre dieser für einen ambitionierten AM-fahren mit 120-150 FW gar kein problem (bis vielleicht auf diese 1-2 stellen).

    da ich die bike-urlaube für meine mitfahrer sehr oft plane und unter diesen eben gute vertrider wie auch ambitionierte fortgeschrittene mit ihren damen dabei sind, ist dies für mich wichtig. nur damit nachvollziebar ist, warum bei dem thema so herumreite.

    aufgrund vieler ähnlichen subjektiven beschreibungen habe ich fortgeschrittene biker in saalbach verärgert gesehen, wie auch ambitionierte am lago frustriert;)

    nachdem ihr euch jetzt geeinigt habt, dass der lisi-osl-trail øS-Grad: S2, max. S-Grad: S3 ist, sollte euch klar sein, dass jeder, der diesen bewältigen kann auch annehmen darf, dass er auch den sentiero 601 oder 102 am gardasee fahren kann.

    @jan84 & all: ist das so? ihr kennt ja sowohl 601 wie den lisi-osl-trail?

    nochmals jene stellen der beschreibung hervorgehoben, die meiner meinung zu einer falschen interpretation führen könnten:

    Grinsekater
    Riding:
    Es werden an allen Locations Enduro/Freeride Touren gefahren. Es erwarten euch maximal 500 Höhnenmeter zum Bergauf treten. Natürlich fahren wir mit dem Lift und wir machen mindestens 2000 Höhenmeter bergab pro Tag. Wir fahren auf gebauten Strecken und alpinen Steigen - Schwierigkeitsgrad ca. S2 - S3.

    Hardware:
    Bikes: Enduro od. Freerider mit 160 bis 180 mm Travel. Bitte keine reinen Downhillbikes!
    Protection: Helm (Halbschale oer Fullface), Knie & Ellbogenschützer, evtl. Rückenprotektor.

    Riding skills:
    S3 Trails sollten möglich sein. Wenn dir enge Spitzkehren, hohe Stufen, verblocktes Gelände, kleine Drops und Jumps sowie Wurzelteppiche ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern, bist du richtig bei uns!
    hmm...also in österreich gibts zumindest einen unterschied zwischen wanderweg und wandersteig. und wenn ich dann auch noch enge spitzkehre im zusammenhang mit S3 höre, die dann aber im vid als anlieger flowig gefahren werden kann. wie wird dann eine spitzkehre bezeichnet, die man nur mit umsetzen schaffen kann?

    zugegeben, für den hopfgarten-rivergap ist ein AM nicht das richtige bike. der IMHO ist aber auch nur mit entsprechender fahrtechnik & bike möglich. nyx für den singletrailfahrer, sondern für den ambitionierten bikepark-routinier.
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    jan84

    dabei seit 08/2005

    kA ob man das Thema STS jetzt hier wieder ausrollen muss.
    Den Lisi-Osl Trail, so wie er am Wochenende im Endurorennen war (auf den letzten Höhenmetern wurde glaubich vom eigentlichen Trail abgewichen), kann man - wenn man sicher fährt - mit nem CC-Bike problemlos fahren.
    Den 601 bin ich noch nicht gefahren, nach den Erklärungen von Bekannten - mit denen ich oft fahre und die Beschreibung gut einschätzen kann - ist der definitiv deutlich schwerer als dieser Lisi-Osl Trial.

    Die Einteilung nach STS ist meiner Erfahrung nach in der praktisch oft etwas zu hoch. Als kommerzieller Veranstalter kann ichs aber auch verstehen, wenn man lieber "auf der sichren Seite" ist. Wenn ich mich in meinem bikenden Bekanntenkreis umgucke fällt mir spontan niemand ein der >=S3 sicher fährt (davon sind einige da) und so eine Tour buchen würde. Das ist nicht als Kritik an dem Angebot gemeint, sieht prinzipiell aufjedenfall nach ner spaßigen Tour aus. Gerade wenn man nicht die Zeit&/Nerven hat sich mit der Tourenplanung auseinanderzustezen oder viel auszuprobieren isses wahrscheinlich auch den Preis-wert.

    grüße,
    Jan
  4. benutzerbild

    Innsbruuucker

    dabei seit 03/2009

    Den Fleckalmtrail find ich richtig geil.

    Lisi Osl ist echt mehr zum runterrollen für Anfänger.
  5. benutzerbild

    Grinsekater

    dabei seit 08/2002

    monkey10
    Für mich ist das eher eine Bikestrecke als Wanderweg/Singletrail. Und warum du den als S3+ einstufst kann ich mir nicht erklären.
    Beim Hopfgarten geht es mir ebenso, da hab ich im Vid ewig nach den Kanten gesucht, die nicht umfahren werden können. Hab mir dann die letzten Vids, die du als Bikepark bezeichnet hast, nicht mehr angesehen.
    Die Einstufungen habe ich von den Webseiten übernommen.
    Die nicht umfahrbare Kante im Hopfgarten ist im Video an der Stelle nach der der Matschbollen die Sicht verdeckte.
    An sich kein Thema die Stelle. Man muss nur kurz das Vorderrad hochziehen aber so etwas kann für einen nicht so geübten Fahrer schon eine Hürde sein und man sollte darauf hinweisen.
    Jede Stelle die man auf einer Strecke schieben muss schmälert den Spaß. Von daher ist es gut auf solche Sachen hinzuweisen.

    MaStErLeNiN
    Zu Trail 4 / Lermmoos:

    Was bitte heißt: "Um den Trail zu erreichen muss man den zweiten Lift benutzen"?

    Welche Bahn soll man nehmen:
    http://www.bergbahnen-langes.at/de/winter/anlagenpisten/anlagenpisten.html

    Wo findet man diese über 100 Touren?
    Kennt sich da einer aus?
    Nach dem du den ersten Lift verlassen hast steigst du direkt in den zweiten ein der sich in Sichtweite befindet. :)

    monkey10
    zugegeben, für den hopfgarten-rivergap ist ein AM nicht das richtige bike. der IMHO ist aber auch nur mit entsprechender fahrtechnik & bike möglich. nyx für den singletrailfahrer, sondern für den ambitionierten bikepark-routinier.
    Die Sprungsektion im Hopfgarten ist so gut gebaut, dass man bei den Landungen kaum Federweg nutzt. Von daher sind die Sprünge auch mit weniger Federweg noch gut machbar. Das Rivergap ist da nur Kopfsache weil man eben "übers Loch" muss. Die restlichen Sprünge sind Tables. Hier stellt sich nur die Frage ob der "Singletrailfahrer" Sprungtendenzen hat oder nicht. :)
  6. benutzerbild

    clark22

    dabei seit 06/2013

    da steh ich dazu. nach umstellung von cleats auf flat und gezwungenem links vorne schaut das grad teilweise etwas lauwarm aus

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