HomeMagazinEventsiXS Downhill CupiXS EDC-Finale Todtnau: Robin Wallner und Emmeline Ragot sind die iXS Europacupsieger — 23. September 2012 21:09

iXS EDC-Finale Todtnau: Robin Wallner und Emmeline Ragot sind die iXS Europacupsieger

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Am Wochenende fand die Europaserie ihren Abschluss in Todtnau/GER. Nahezu 300 Fahrer aus 18 Nationen gingen auf den Kurs im Schwarzwald. Am Ende konnte Robin Wallner seine Führung verteidigen und gewann damit die Serie. Die Cupwertung in der Women Kategorie entschied Emmeline Ragot für sich.

Markus Pekoll
# Markus Pekoll – der Schnellste in Todtnau

Siegerehrung Damen
# Siegerehrung Damen

Videos: iXS EDC Todtnau 2012

iXS EDC 2012 Finale Todtnau von crossie – mehr Mountainbike-Videos

This is… Ep.10 – iXS EDC Todtnau von metalfreak – mehr Mountainbike-Videos

Der iXS European Downhill Cup wurde in diesem Jahr in sieben verschiedenen Ländern ausgetragen. Als letzter Stopp stand nun Todtnau auf dem Programm und somit konnte eines der spannendsten Rennen des deutschen Downhill Kalenders erwartet werden. Nach dem letzten Lauf im französischen Châtel war zwar der Favoritenkreis auf den Seriensieg ziemlich eingegrenzt, jedoch blieb es bis zur letzten Minute spannend. Die äußeren Bedingungen waren zwar etwas durchwachsen, aber grundsätzlich war der 3000 Meter lange Kurs mit knapp 500 Höhenmetern perfekt präpariert und bot schwierige aber trotzdem nahezu optimale Wettkampfbedingungen.

Seeding Run

Schon im Seeding Run mussten die Fahrer wichtige Punkte für das Gesamtwertungskonto sammeln, kein Wunder also, dass somit bereits am Samstag Vollgas gegeben wurde. Schnellster Fahrer der Elite Men Kategorie war etwas überraschend Andreas Sieber (GER – Radon Factory Team) mit einer Zeit von 3:38.093 min. In der Women Klasse lies Emmeline Ragot (FRA – MS Mondraker) schon einmal ihre Ambitionen auf den Titel erkennen und zeigte mit mehr als 9 Sekunden Vorsprung ihrer Konkurrenz, dass der Weg an ihr vorbei ein hartes Stück Arbeit werden würde.

Masters

Am Sonntag zeigte sich Todtnau dann bei bestem Wetter und somit war es nicht verwunderlich, dass viele Zuschauer den Weg ans Hasenhorn gefunden haben. Ihnen wurde natürlich auch bester Sport geboten. Los ging es dann mit der Masters Kategorie und obwohl Wilfred van de Haterd (NED – YT Industries) den Gesamtsieg schon beim letzten Rennen einfahren konnte, wurde noch um jeden Punkt gekämpft. Letztendlich gewann Fabian Arzberger (GER – RidingStyle). Marcel Waldmann (SUI – iXS Gravity Union) wurde Zweiter und sicherte sich damit auch den zweiten Platz der Gesamtwertung. Van de Haterd beendete das Rennen auf dem dritten Rang und machte damit das Wochenende für sich perfekt.

u17

Weiter ging es mit der U17 Klasse und auch da machte Marcus Hansson (SWE – Hanssonbil.se) bereits in Châtel den Sack zu und konnte somit ganz entspannt in das letzte Rennen gehen. Trotzdem wollte das junge Nachwuchstalent natürlich zeigen, dass er nicht grundlos die Serie gewonnen hat und somit legte er einen souveränen Lauf hin, allerdings schnappte sein Konkurrent der ganzen Saison sich den Tagessieg. Ferdinand Brunold (GER – Enduro Mountainbike Mag) nahm dem Schweden knappe 3 Hundertstelsekunden ab und ist somit der Gewinner von Todtnau und Gesamtwertungszweiter. Die drittbeste Zeit fuhr Nicola Friedli (SUI – Friedli Bike Style) ein.

U17 Overall - Brunold, Hansson
# U17 Overall – Brunold, Hansson, Weber

Ferdinand Brunold - Sieger U17
# Ferdinand Brunold – Sieger U17

Elite Women

Die Elite Women Klasse war in keinster Weise vor Todtnau entschieden und somit hatten alle Podestanwärter ein eher angespanntes Wochenende vor sich. Leider konnte die bis dato führende Floriane Pugin (FRA – Scott 11) ihre Position nicht verteidigen, da sie sich beim letzten Rennen des Weltcups eine Verletzung an der Hand zu zog. Somit bestanden die Favoritinnen aus drei Fahrerinnen mit fast gleichen Ausganspositionen. Nur 6 Punkte getrennt lagen die nationalen Meisterinnen aus der Schweiz, aus Slowenien und aus Frankreich. Emmeline Ragot war jedoch für viele die klare Titelaspirantin und nach dem Seeding Run konnte sie ihren Rückstand bereits auf zwei Punkte verkleinern. Aber nichtsdestotrotz musste sie einen Lauf runterbringen, der sie vor Miriam Ruchti (SUI – SC-Intense) platzierte. Als erste der drei Konkurrentinnen war aber Zarja Cernilogar (SLO – Trn Crn GT) an der Reihe, die am Vortag mit 26 Sekunden Rückstand nur den vierten Platz erreichte. Im Finale kam sie dann nicht wirklich besser zurecht und reihte sich hinter der momentan Schnellsten Martina Brühlmann (SUI – iXS Gravity Union) ein. Als nächstes stand die Zieleinfahrt von Ruchti bevor und mit 4:14.298 Minuten und zehn Sekunden Vorsprung legte sie eine Zeit vor, die am Vortag Platz eins bedeutet hätte. Aber die Streckenbedingungen waren um einiges besser und somit erwarteten alle auch von Ragot eine deutliche Verbesserung. Die ehemalige Weltmeisterin enttäuschte auch nicht und sicherte sich mit 4:06.071 min den obersten Podestplatz in der Tageswertung und ist die Europacupsiegerin 2012.

Emmeline Ragot
# Emmeline Ragot

Elite Men

Anschließend stand das Finale der Elite Men Kategorie an und als erster wirklicher Favorit ging Johann Potgieter (RSA – Le Cannabis Canfield Factory Team) auf den Kurs. Seine im Ziel angezeigte Zeit war allerdings nicht berauschend und somit spielte er keine Rolle in der Podestverteilung. Kurz danach war Robin Wallner an der Reihe und trotz einer nicht optimalen Zwischenzeit konnte er in der letzten Hälfte noch so viel Zeit gut machen, dass er sich vorerst an die Spitze setzte. Seine Bestzeit überdauerte aber gerade mal einen Fahrer bevor Joshua Button (AUS – SC-Intense) mit zwei Zehntelsekunden weniger auf der Uhr die Ziellinie überquerte. Nun waren nur noch Andreas Sieber und Markus Pekoll (MS Mondraker) auf dem Kurs. Pekoll kam auf die Zielgerade eingebogen und schon war klar, es würde wieder für eine Bestzeit reichen. Mit 3:34.261 Minuten und 1,3 Sekunden Vorsprung legte er eine Zeit vor, die Sieber nur noch schwer unterbieten konnte. So kam es dann auch, Sieber verpasste das Podium, konnte aber trotzdem mit dem vierten Platz eine beachtliche Vorstellung abliefern. Die Tageswertung sah also wie folgt aus; Pekoll vor Button und Wallner. Damit verteidigte der Schwede seine Führung in der Gesamtwertung und ist der neue iXS Europa Cup Champion 2012. Potgieter klassifiziert sich als Zweiter und Damien Spagnolo (FRA – MS Mondraker) rettet sich mit einem Punkt Vorsprung vor seinem Teamkollegen Pekoll auf den dritten Platz.

Robin Wallner
# Robin Wallner

Andreas Sieber - nach Defekt Platz 4
# Andreas Sieber – nach Defekt Platz 4

Benny Strasser und Marcus Klausmann
# Benny Strasser und Marcus Klausmann


# Ragot und Wallner

Robin Wallner, Johann Potgieter, Markus Pekoll
# Robin Wallner, Johann Potgieter, Markus Pekoll

Tag Heuer Uhr für die beiden Seriensieger
# Tag Heuer Uhr für die beiden Europacupsieger

Marcus Klausmann und Uwe Buchholz
# Marcus Klausmann assistiert Uwe Buchholz bei der Siegerehrung

Damit ist nicht nur das Rennen in Todtnau als voller Erfolg zu verbuchen, auch ist die Saison für die europäische Serie vorüber und mit sieben Stopps in sieben Ländern gehört das Jahr 2012 zu den erfolgreichsten des iXS Kalenders.

Überschattet wurde das Rennwochenende durch den schweren Sturz eines Elite-Fahrers, der ins Krankenhaus geflogen werden musste. Weitere Infos dazu im Beitrag von Arne (weiter unten).

Abfahrt nach Absage des Top 80 Rennens
# Abfahrt auf Waldwegen nach Absage des Top 80 Rennens

Ergebnisse ixs EDC Todtnau 2012

Es folgen noch viele Fotos…


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