HomeProdukteFahrradbeleuchtung: Vergleichstest (2/2) – Lupine, Exposure Lights, Hope und GW Technologies — 17. Dezember 2012 17:30

Fahrradbeleuchtung: Vergleichstest (2/2) – Lupine, Exposure Lights, Hope und GW Technologies

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Einige Monate sind vergangen, seit dem wir hier auf MTB-News.de den ersten Bike Lampentest des Jahres 2012 gemacht haben. Passend zur dunklen Jahreszeit und der Wintersaison liefern wir nun endlich den zweiten Teil des Vergleichs der aktuellen Fahrradbeleuchtung, der den Überblick über die Systeme am Markt abrundet. Um eine bessere Übersichtlichkeit zu gewährleisten, haben wir die einzelnen Sektionen zu den jeweiligen Lampen verkürzt und verlinken auf einen ausführlichen Fahrbericht, der getrennt für jede Lampe veröffentlicht wird.

Für den Test sind sieben Bike-Lampen von Lupine (Betty R, Wilma, Piko), Exposure Lights (Diabolo und Reflex Mk1), Hope (R4) und der Ingolstädter Firma GW Technologies (Sunrise7 Extreme) in die Dunkelheit entlassen worden. Komplettiert wird der Test durch die beiden Rücklichter Exposure Lights Red Eye und Knog Blinder 4V, denn sowohl beim Commuting als auch bei 24h-Rennen und anderen Veranstaltungen sind Rücklichter vorgeschrieben. Neben dem entscheidenden Testeindruck auf dem Trail haben wir für den Leuchtvergleich wieder Laborwerte herangezogen, um die technische Leistung der Lampen vergleichen und beurteilen zu können.


# In Summe bieten die in diesem Vergleichstest gezeigten Lampen über 10.000 Lumen Lichtstrom. Wie viel das ist, kann auf dem Foto nur ansatzweise wiedergegeben werden.

Enorme Leistung bei geringer Stromaufnahme – die LED ist heute das Leuchtmittel der Wahl.

Wegbereiter der starken Lampen im Fahrradbereich ist die Firma Lupine gewesen, die mittlerweile zunehmend Konkurrenz bekommt. Getrieben von der starken Entwicklung im Bereich der Elektronik und LED-Technik überbietet sich der Markt mittlerweile mit immer mehr Lumen, noch besseren Steuerungen und idealerweise längerer Akkulaufzeit. Was mittlerweile neben dem reinen Lichtstrom technisch machbar ist zeigen einerseits erneut die Macher bei Lupine, die dem Topmodell Betty R eine Funkfernsteuerung mit auf den Weg geben und so die Bedienung der Lampe auf ein neues Level hebel sollen. Andererseits zeigt auch die Firma Exposure Lights, was sich alles in einem Lampengehäuse unterbringen lässt. Die Reflex Mk1 verwendet eine OMS genannte Techologie, die den Steigungswinkel der Strecke erkennt und die Helligkeit den Fahrbedingungen anpasst. Im Uphill soll so Strom gespart werden, während für den Downhill die maximale Leistung abgerufen werden soll – ganz ohne Eingriff des Fahrers versteht sich. Diese beiden Highlights zeigen, wohin die Reise bei der Fahrradbeleuchtung geht. Unser Test zeigt, wie gut die Fahrradlampen der Unternehmen auf diesem Weg aufgestellt sind.

Zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit haben wir auch für den zweiten Teil eine Lumenmessung durchgeführt. So ist es uns möglich, die Aussagen der Hersteller genau zu überprüfen. Mit Hilfe einer Ulbricht-Kugel haben wir die verschiedenen Lampensysteme getestet; außerdem mussten sich die Lampen jeweils auf einer 15km langen Nightride-Runde beweisen und beim abschließenden Leuchtvergleich ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Die verwendete Ulbricht-Kugel ist von der Firma Lupine zur Verfügung gestellt worden, alle Messungen sind jedoch von mir persönlich und jeweils doppelt ausgeführt worden. Der Vorteil dieses Vorgehens: Alle Messungen wurden und werden mit der selben Anlage durchgeführt und werden dadurch vergleichbar.

Als Hinweis muss hier erwähnt werden, dass keine dieser Lampen im Sinne der StVZO zugelassen ist – hier geht’s ums Mountainbike und damit um den Einsatz abseits des Straßenverkehrs.

Aus Gründen der Übersicht sind die einzelnen Berichte für jede der Lampen auf ein kurzes Intro, die technischen Daten, zwei Bilder und das Fazit verkürzt. Die ausführlichen Fahrberichte findet ihr als Link bei jeder Lampe. Über die mit gleichen Einstellungen gemachten Bilder der Ausleuchtung lässt sich gut einschätzen, wie viel mehr Helligkeit die eine Lampe gegenüber einer anderen erzeugt.

Die Vergleichsfotos sind mit einer Canon EOS 7D und folgenden Einstellungen geschossen worden:

  • Belichtungszeit: 1/2 s
  • Blende: f/4
  • ISO: 200
  • Brennweite (echt): 18mm

Mit diesen Einstellungen sind wir von der gemeinhin verwendeten Foren-Norm abgewichen, doch bei zwei Sekunden Belichtungszeit wären die Bilder bei 2000 und mehr Lumen Lichtstrom stark überbelichtet gewesen. Schon jetzt zeigt das Bild der Lupine Betty R deutliche Bereiche mit Überbelichtung. Vor diesem Hintergrund ist die Belichtungszeit entsprechend angepasst worden, was jedoch in der optischen Auswertung zu Lasten der kleineren Lampen (insb. Hope, Lupine Piko und Exposure Lights) geht. Sie wirken bei 0,5 Sekunden Belichtungszeit deutlich dunkler und schwächer auf der Brust, als sie es eigentlich sind. Hier empfielt sich das Video, in dem der Leuchteindruck der Lampen deutlich besser zur Geltung kommt.

Die Wegmarkierungen auf den Testbildern liegen in 25, 30, 35 und 40 Metern Entfernung. Das Gebüsch am Ende der einsehbaren Strecke ist in ca. 55m Entfernung und gibt Aufschluss über die Leuchtweite der Lampen. Durch den Zaun und die Wiese an den Seiten ist außerdem die Randausleuchtung über den gesamten Bereich gut einzuschätzen.


# Unser Testaufbau für den Leuchtvergleich der sieben Lampen in diesem Vergleichstest.

Der Lichtstrom wurde mit einer konventionellen Ulbrichtkugel ermittelt. Hierzu wurden die Lampen in die stärkste Stufe geschaltet und innerhalb der ersten drei Sekunden nach Einschalten gemessen, um eine Reduzierung der Leistung durch die Regelungselektronik und steigende Temperaturen auszuschließen. Alle Lampen haben vor der Messung eine Ruhephase von mindestens 20 Minuten gehabt, die Akkus sind voll geladen gewesen. Mit diesen – für alle Probanden gleichen – Testbedingungen haben wir versucht, möglichst aussagekräftige und vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Die zukünftigen Tests werden unter den selben Bedingungen mit der selben Kugel gemessen werden, um auch hier möglichst konsistente Ergebnisse zu erzielen.

Den Vergleichstest sowie die Aufnahmen zur Ausleuchtung haben wir knapp für euch in einem Video zusammengefasst. Anschließend folgen die einzelnen Bilder und Berichte zu den sieben Lampen, im Abschluss findet ihr die allgemeine Bildergalerie zum Test! Um die Übersichtlichkeit zu steigern haben wir die Lampen und die Rücklichter in zwei getrennten Sektionen zusammen gefasst.


# Unser vollverkabeltes Testbike ist bereit für den Einsatz…


# und die Testlampen warten auf den Einbruch der Dunkelheit.


# Alle sieben Lampen. Dieser Anblick bleibt der Kamera vorbehalten – für das menschliche Auge ist schon der Blick in eine der Lampen unzumutbar.


# Lupine Piko (vorne) und Exposure Lights Diablo Mk4 (hinten) bieten sich als leichte Lampen ideal für den Einsatz am Helm an.

Video

In unserem Video zum Bike-Lampentest findet ihr die wichtigsten technischen Details aller Testlampen und selbstverständlich Aufnahmen des Leuchtvergleichs von vorne und aus der Fahrerperspektive.

IBC Lampentest 2012 – Teil 2 von Tobias – mehr Mountainbike-Videos

Fahrradbeleuchtung: Leuchten und Lampensets

Nachdem wir bereits in Teil 1 des Lampentests fünf Fahrradlampen für Helm und Lenker getestet haben, folgen nun sieben weitere Modelle. Angefangen mit den kompakten Helmlampen Exposure Lights Diablo, Hope R4 und Lupine Piko geht es schnell zu den dickeren Strahlern für den Lenker. Hier ist neben der von Grund auf überarbeiteten Lupine Wilma auch die neueste Version der Exposure Lights Reflex Mk1 sowie die bislang relativ unbekannte GW Technologies Sunrise7 vertreten. Als Technologieträger mit schmerzhaftem Preispunkt ist auch die neueste Version der Lupine Betty R im Test vertreten.


# Alle Lampen bieten sich für die Montage am Lenker an, wobei bis auf die Exposure Lights Reflex Mk1 alle hier am Lenker gezeigten Modelle auch am Helm montiert werden können.

Preislich deckt dieser Test damit Fahrradbeleuchtung im Bereich von ca. 200€ (Exposure Lights Diablo) bis zu 875€ (Lupine Betty R 12) ab. Da jedoch auch die Fahrradlampen aus dem ersten Teil unter gleichen Kriterien gemessen worden sind, erweitert sich die Preisspanne nach unten bis hin zur Bikeray III Lampe, die für 149€ zu haben ist. Damit sind die relevanten Modelle für den mittlernen bis großen Geldbeutel hier im Test vertreten.

Exposure Lights Diablo Mk4

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Die Lampen von Exposure Lights sind erst seit kurzer Zeit in Deutschland verfügbar, doch schon auf der Eurobike 2012 haben die Produkte einen guten Eindruck hinterlassen. Die neu überarbeitete Version der Exposure Lights Diablo Mk4 ist eine speziell auf den Einsatz am Helm hin entwickelte Lampe in klassischer Stabform, wie sie sonst bei Taschenlampen üblich ist. Im Test muss die schlanke Lampe zeigen, was in ihr steckt!


# Exposure Lights Diablo Mk4

Technische Daten

  • Hersteller: Exposure Lights
  • Modell: Diablo Mk4
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Helmlampe
  • Material: Aluminium, CNC gefräst
  • Gewicht: 121g (Lampe und Helmhalterung)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 1100 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 592 Lumen
  • LEDs: 3x Cree XPG R5
  • Akku: integriert, 3,1Ah Lithium Ionen
  • Leuchtzeit: 1 – 24 Stunden (je nach Helligkeit)
  • Steuerung: integrierter Schalter
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Helmhalterung
  • Lieferumfang: Lampe, Helmhalterung, Ladegerät für Steckdose und USB-Lader
  • Preis: 259€

Exposure Lights Diablo - Maximale Helligkeit

# Exposure Lights Diablo – Maximale Helligkeit

Fazit

Als kompakte und einfach zu bedienende Helmlampe kann die Exposure Lights Diablo Mk4 überzeugen, auch wenn sie von dem reinen Lichtstrom her nicht mit der Konkurrenz von Hope (R4) und Lupine (Piko) mithalten kann. So genügt die Lampe mit homogener Ausleuchtung für Forst- und Feldwege, ist auf dem schnell befahrenen Trail jedoch an ihrer Grenze. Die fokussierte Abstrahlcharakteristik rettet die Leuchtweite der Lampe. Wer die Fahrradlampe alternativ auch noch als Taschenlampe verwenden will, sollte sich die Diablo genauer anschauen.

Exposure Lights Reflex Mk1

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Während die Exposure Lights Diablo Mk4 eine kompakte Helmlampe ist, verkörpert die voluminöse Reflex Mk1 den Strahler für den Lenker. Sie soll einerseits beim Lichtstrom deutlich höhere Werte als die kleine Schwester erzielen, integriert jedoch auch auf technischer Seite interessante Lösungen. Ob ein Display zur Anzeige der Restlaufzeit oder ein Neigungssensor, der je nach Steigung oder Gefälle die Lampe ab- oder aufblendet: Exposure Lights zeigt mit dem hauseigenen Top-Modell, was von einer modernen Fahrradbeleuchtung erwartet werden kann.


# Exposure Lights Reflex Mk1

Technische Daten

  • Hersteller: Exposure Lights
  • Modell: Reflex Mk1
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Lenkerlampe
  • Material: Aluminium, CNC gefräst
  • Gewicht: 330g (Lampe und Lenkerhalterung)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 2200 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 1477 Lumen
  • LEDs: 3x Cree XM-L
  • Akku: integriert, 11,6Ah Lithium Ionen
  • Leuchtzeit: 2 – 36 Stunden (je nach Helligkeit)
  • Steuerung: integrierter Schalter
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Lenkerhalterung
  • Lieferumfang: Lampe, Lenkerhalterung, Ladegerät für Steckdose und USB-Lader
  • Preis: 579€

Exposure Lights Reflex - Maximale Helligkeit

# Exposure Lights Reflex – Maximale Helligkeit

Fazit
Die Exposure Lights Reflex Mk1 macht auf dem Papier einen hervorragenden Eindruck und in der Praxis liefert die Lampe viele technische Details und eine durchdachte Lenkerhalterung. Weniger überzeugen kann der Lichtstrom: Hier fällt die Lampe gegenüber der Konkurrenz (z.B. Lupine Wilma) deutlich zurück und liefert nicht die Ausleuchtung, die wir von einer Lampe dieser Preisklasse erwarten würden.

Wer jedoch keine Kabel am Lenker haben will und von der digitalen Restzeitanzeige profitiert, der sollte sich die Reflex Mk1 näher anschauen. Die per Neigungssensor gesteuerte Anpassung der Helligkeit ist ein praktisches Feature, das wir uns auch von anderen Herstellern wünschen würden.

GW Technologies Sunrise7 Extreme

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Die Firma GW Technologies ist uns bislang unbekannt gewesen, doch nach einem Hinweis über unsere Facebook-Seite haben wir den Strahler aus Ingolstadt direkt mit in den Test aufgenommen. 2500 Lumen Lichtstrom bei kompakten Abmessungen und geringem Gewicht verspricht das Modell Sunrise7 Extreme für den stolzen Preis von 649€. Im Test muss die Lampe beweisen, ob sie mit der Konkurrenz mithalten kann und wie hell ihre sieben LEDs wirklich strahlen.


# GW Technologies Sunrise7 Extreme – neben der grünen Fassung gibt es die Lampen über den Online Store auch in verschiedenen anderen Farben.

Technische Daten

  • Hersteller: GW Technologies
  • Modell: Sunrise7 Extreme
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Lenkerlampe / Helmlampe
  • Material: Aluminium, CNC gefräst
  • Farben: rot, hellblau / türkis, gelb, grün, pink, orange, titan
  • Gewicht: 127g (Lampenkopf) / 569g (Lampenset mit 5,2Ah Akku)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 2500 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 2518 Lumen
  • LEDs: 7x Cree XML U5
  • Akku: über Kabel, 5,2Ah Lithium Ionen
  • Akkuladezeit: 2,5 Stunden
  • Leuchtzeit: 2:30h (100% Leistung) bis 52h (5% Leistung)
  • Steuerung: integrierter Schalter, programmierbar in vier Stufen
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Lenker- und Helmhalterung
  • Lieferumfang: Lampe mit integrierter Lenkerhalterung, Helmhalterung, Ladegerät
  • Preis: 649€

GW Technologies - Maximale Helligkeit

# GW Technologies – Maximale Helligkeit

Fazit
Ein stolzer Preis, aber auch eine sehr gute Lampe: Von der Ausleuchtung und der Leuchtweite her kann es die Sunrise7 Extreme von GW Technologies mit den besten Lampen auf dem Markt aufnehmen. Bei der Verarbeitung und einigen Detaillösungen sind jedoch noch Unterschiede erkennbar, die in kommenden Überarbeitungen angegangen und verbessert werden sollten. Wer auf Individualität setzt und das Geld hat, sollte sich die Sunrise7 Extreme genauer ansehen.

Hope R4 LED Vision

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Den allermeisten unter euch wird Hope vor allem durch erstklassige Naben und Scheibenbremsen bekannt sein. Doch im mittlerweile stark gewachsenen Produktangebot der Briten befindet sich auch eine Reihe an Produkten für die Fahrradbeleuchtung, wie etwa die hier getestete Hope R4 LED. Mit hochwertiger Verarbeitung und aus dem Vollen gefrästen Komponenten ist die R4 dann auch ein echtes Hope-Produkt, wobei die Plastikhülle des Akkus nicht ganz zu unseren Erwartungen passt. Im Test muss die Hope R4 zeigen, wie sie sich gegen die etablierte Konkurrenz behaupten kann.


# Hope R4 LED – CNC gefräster Lampenkopf und Lenkerhalter wie von Hope zu erwarten.

Technische Daten

  • Hersteller: Hope
  • Modell: R4
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Lenkerlampe / Helmlampe
  • Material: Aluminium, CNC gefräst
  • Farben: schwarz
  • Gewicht: 86g (Lampenkopf) / 350g (Lampenset mit Helmhalterung)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 1000 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 1022 Lumen
  • LEDs: 4x Cree XPG
  • Akku: über Kabel, 5,2Ah, 7,4V Lithium Ionen
  • Akkuladezeit: 6 Stunden
  • Leuchtzeit: 2:30h (maximale Helligkeit) – 50h (minimale Helligkeit) bei 5,2Ah Akku
  • Steuerung: integrierter Schalter
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Lenker- und Helmhalterung
  • Lieferumfang: Lampe mit integrierter Lenkerhalterung, Helmhalterung, Verlängerungskabel, Ladegerät und Stirnband
  • Preis: 249€

Hope R4 - Maximale Helligkeit

# Hope R4 – Maximale Helligkeit

Fazit
Mit ihrer breit streuenden Ausleuchtung wäre die Hope R4 eine ideale Lampe für den Einsatz am Lenker, wo auch der schnelle und einfache Montagemechanismus seine Stärken ausspielen könnte. Für den Traileinsatz fehlt der R4 jedoch die Leuchtweite der Konkurrenzlampen und damit die Sicherheit in technischen Passagen und bei hohen Geschwindigkeiten. Das Gehäuse des Akkus wird der hervorragenden Fertigungsqualität des Lampenkopfes nicht gerecht und wirkt billig.

Lupine Piko X Duo

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Als leichte, kompakte und dennoch leistungsstarke Helmlampe hat uns die Lupine Piko bereits im ersten Test nach ihrer Vorstellung überzeugen können. In der Zwischenzeit hat Lupine die Piko in den Abmessungen einer Streichholzschachtel weiterentwickelt und den Lichtstrom von 550 auf 900 Lumen erhöht. So gerüstet muss sich die Lupine Piko für das Modelljahr 2013 der Konkurrenz stellen.


# Lupine Piko X Duo – die kleinste Lampe im Test.

Technische Daten

  • Hersteller: Lupine
  • Modell: Piko X Duo
  • Modelljahr: 2013
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Helmlampe, Stirnlampe
  • Material: 6061-T6 Aluminium, CNC gefräst
  • Farben: schwarz (Kirschrot, Cyan Blau, XTR Grau, Violett für jeweils 20€ Aufpreis)
  • Gewicht: 59g (Lampenkopf mit Helmhalterung) / 161g (Lampenset mit Helmhalterung für Lampe und Akku)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 900 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 905 Lumen
  • LEDs: 2x Cree XM-L U2
  • Farbtemperatur: 6000K
  • Linse: 22°
  • Akku: über Kabel, 1,7Ah, 7,2V,  Lithium Ionen
  • Leuchtzeit: 2:00h (13W – 900 Lumen) bis 60:00h (0,4W – 50 Lumen)
  • Steuerung: integrierter Schalter, programmierbar
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Helmhalterung, Stirnband
  • Lieferumfang: Lampe mit Helmhalterung, Stirnband, 1x Li-Ionen Smartcore Akku 1,7Ah, 1x Hardcase Reserveakku 1,7Ah, Helmhalterung für Akku, Ladegerät, Transporttasche
  • Preis: 355€

Lupine Piko - Maximale Helligkeit

# Lupine Piko – Maximale Helligkeit

Fazit
Die kleinste Lupine hat sich zu einer ernst zu nehmenden Lampe für nächtliche Touren entwickelt und ist leicht genug, um auch als Stirnlampe im Outdoor-Einsatz zu überzeugen. Im Vergleich zur ersten Version ist die Piko X Duo deutlich stärker geworden, für nächtliche Downhill-Abfahrten würden wir uns dennoch etwas mehr Licht wünschen. Bei ausgedehnten Touren auf mittelschweren Trails ist sie hingegen in ihrem Element und überzeugt mit guter Ausleuchtung, hervorragender Qualität und praktischer Montage.

Lupine Wilma 6

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Über viele Jahre hat die Lupine Wilma immer ein wenig im Schatten der großen Schwester Betty gestanden und ist dennoch für viele Käufer die bessere – da preiswertere – Wahl gewesen. Nun hat Lupine der Betty ein großes Update zur Betty R verpasst, doch das Update bei der Wilma hat die Lampe für das Modelljahr 2013 faktisch auf die Leistung der Betty aus 2012 gehoben. Im Test muss die Wilma beweisen, wie sich das Lumen-Upgrade auf die Gesamtleistung der ansonsten wenig veränderten Lampe ausgewirkt hat.


# Lupine Wilma

Technische Daten

  • Hersteller: Lupine
  • Modell: Wilma 6
  • Modelljahr: 2013
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Helmlampe, Lenkerlampe
  • Material: 6061-T6 Aluminium, CNC gefräst
  • Farben: schwarz
  • Gewicht: 120g (Lampenkopf) / 357g (Lampenset mit 5,6Ah Akku)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 2400 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 2360 Lumen
  • LEDs: 4x Cree XM-L U2
  • Farbtemperatur: 6000K
  • Linse: 26°
  • Akku: über Kabel, 5,6Ah, 7,2V,  Lithium Ionen
  • Leuchtzeit: 1:30h (28W – 2400 Lumen) bis 40:00h (0,3W – 30 Lumen)
  • Steuerung: integrierter Schalter
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Helmhalterung, Lenkerhalterung
  • Lieferumfang: Lampe mit Lenkerhalterung,  Helmhalterung, 1x Li-Ionen Smartcore Akku 5,6Ah, Ladegerät, Klettband lang und kurz, Verlängerungskabel, Transporttasche
  • Preis: 459€

Lupine Wilma - Maximale Helligkeit

# Lupine Wilma – Maximale Helligkeit

Fazit
Die jüngste Überarbeitung hat die Wilma zur attraktivsten Lampe in diesem Test gemacht. Der Lichtstrom ist über jeden Zweifel erhaben und lässt die Vorgängerversion blass aussehen, das kompakte Gehäuse glänzt in herausragendem Finish und die Akkulaufzeit mit dem 5,6Ah Akku reicht auch für längere Nachtausflüge. Wer auf die technischen Feinheiten der deutlich teureren Betty R verzichten kann, bekommt mit der Wilma eine für das Auge fast genau so helle Lampe zum deutlich besseren, wenn auch immer noch hohen Preis. Im Vergleich zu den anderen Lampen dieser Testreihe im Bereich über 400€ bietet sie die beste Preis-Leistung.

Lupine Betty R 12

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Die Lupine Betty ist seit vielen Jahren die hellste am Markt verfügbare Fahrradlampe. Zwar hat der ein oder andere Konkurrent im Bereich der Fahrradbeleuchtung sie zwischenzeitig entthronen können (beispielsweise die MyTinySun Pro 3600X im letzten Vergleichstest), doch seit dem Relaunch der Betty R zur Eurobike 2012 hat die Firma Lupine wieder die Führung im Rennen um die stärkste Fahrradbeleuchtung in Serienfertigung übernommen. Im ersten Test muss die Lupine Betty R zeigen, was sie für den stolzen Preis von 875€ bieten kann.


# Lupine Betty R 12

Technische Daten

  • Hersteller: Lupine
  • Modell: Betty R 12
  • Modelljahr: 2013
  • Kategorie: Fahrradbeleuchtung – Helmlampe, Lenkerlampe
  • Material: 6061-T6 Aluminium, CNC gefräst
  • Farben: schwarz
  • Gewicht: 178g (Lampenkopf mit Lenkerhalterung) / 15g (Funkfernbedienung mit Lenkerhalterung) / 525g (Lampenset mit 11,2Ah Akku)
  • Lichtstrom (Herstellerangabe): 3600 Lumen
  • Lichtstrom (gemessen, Mittelwert): 3625 Lumen
  • LEDs: 7x Cree XM-L U2
  • Farbtemperatur: 6000K
  • Linse: 26°
  • Akku: über Kabel, 11,2Ah, 7,2V,  Lithium Ionen
  • Leuchtzeit: 3:00h (40W – 3600 Lumen) bis 260:00h (0,3W – 30 Lumen)
  • Steuerung: integrierter Schalter, Funkfernbedienung
  • Befestigungsmaterial (Lieferumfang): Helmhalterung, Stirnband
  • Lieferumfang: Lampe mit Helmhalterung, Betty R Funkfernbedienung, 1x Li-Ionen Smartcore Akku 11,2Ah, Ladegerät, 12V Adapter für Ladegerät, Klettband lang und kurz, Verlängerungskabel, Transporttasche
  • Preis: 875€

Lupine Betty R - Maximale Helligkeit

# Lupine Betty R – Maximale Helligkeit

Fazit
Lupine entwickelt die neue Betty R bewusst weiter in Richtung eines spannenden Technologieträgers, der ganz nebenbei auch noch der höchste jemals bei uns gemessene Lichtstrom liefert. Von den zusätzlichen Lumen ist auf dem Trail jedoch nur insofern etwas zu sehen, als dass die Reichweite der Lampe nochmals einen enormen Schritt nach vorn gemacht hat. Nach wie vor gesalzen ist der Preis der Betty R, die jedoch mit einem überzeugenden Schnellspanner für die Lenkermontage und dem genialen System für die Helmmontage für den kleinen Unterschied bei sorgt. Die praktische, kabellose Fernbedienung hat uns als Aushängeschild besonders begeistert. Sie funktioniert sicher und schnell und hilft beim Stromsparen – was bei den maximalen 40 Watt der Lampe auch angebracht ist.

Fahrradbeleuchtung: Rücklichter


# Wer unterwegs gesehen werden will, sollte auch an ein Rücklicht denken.

Exposure Lights RedEye

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Exposure Lights stattet einige seiner Lampen mit einer Smart Port genannten Technologie aus. Sie ermöglicht es, dass die Lampe nicht nur geladen wird, sondern über die selbe Schnittstelle auch ein Rücklicht mit Strom versorgt wird. Eines dieser Rücklichter ist das Red Eye (Short Cable) von Exposure Lights, das an den Lampenmodellen Diablo und Joystick montiert werden kann.


# Exposure Lights RedEye

Technische Daten

  • Hersteller: Exposure Lights
  • Modell: RedEye (Short Cable)
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: LED Rücklicht
  • Stromquelle: Exposure Lights Fahrradlampen
  • Lichtstrom: 80 Lumen
  • Leuchtzeit: Abhängig von der verwendeten Lampe als Stromquelle
  • Leuchtmodi: Dauerlicht
  • Farbe: schwarz / rot
  • Gewicht: 29g
  • Preis: 40€

In der Hand
Kompakter als das RedEye Rücklicht kann man ein Rücklicht kaum bauen. Da neben der LED nur ein Kabel zur Helmlampe zum Rücklicht gehört, ist diese Lösung denkbar kompakt und wird über einen robusten Plastikhalter mit dem Rücklicht verbunden. Eine Montage unabhängig von der Lampe ist nicht vorgesehen, doch mit dem Schwestermodell “Red Eye Mk2″ möglich.

Einfach ist auch der Betrieb. Sobald die Lampe eingeschaltet wird, leuchtet das Rücklicht mit. Wird die Lampe ausgeschaltet, geht auch das Rücklicht aus. Die verschiedenen Helligkeitsstufen der Lampe bietet das Rücklicht nicht und leuchtet immer auf der selben Helligkeitsstufe.


# Exposure Lights RedEye


# Exposure Lights RedEye montiert auf einer Diablo Mk4 Helmlampe

Lichtstärke
Laut Angabe von Exposure Lights soll das RedEye in etwa 1/3 der Leistungsaufnahme des Diablo Lichts haben und das ist nach hinten sichtbar. Das RedEye ist das mit Abstand hellste und grellste Licht in diesem Vergleich. Diese Eigenschaft wird noch dadurch verstärkt, dass die Lichtquelle kaum größer als ein Quadratzentimeter ist und damit stark blendet. Das mag auf den ersten Blick gut wirken und für Aufmerksamkeit sorgen, für den Straßenverkehr würden wir jedoch eine etwas schwächere Stufe vorziehen. In jedem Fall trifft der Name “RedEye” definitiv zu.


# Exposure Lights RedEye – ein derart grelles Rücklicht, dass man garantiert gesehen wird.

Fazit
Kompaktes und grelles Rücklicht, das direkt an der Exposure Lights Diablo Helmlampe montiert werden kann. Da die Lampe auch die Stromversorgung übernimmt, ist das Rücklicht klein und kompakt. Ein separater Schalter und die Möglichkeit, das Licht zu dimmen, könnten die Lampe noch universeller machen. Für Lampen, die am Lenker montiert werden, gibt es eine Version mit langem Kabel.

Exposure Lights RedEye-1 Exposure Lights RedEye-2 Exposure Lights RedEye-3 Exposure Lights RedEye-4 Exposure Lights RedEye-5 Exposure Lights RedEye-6 Exposure Lights RedEye-7 Exposure Lights RedEye-8 Exposure Lights RedEye-9
Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

knog Blinder 4V

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knog hat sich in den letzten Jahren mit auffälligen Marketingaktionen, futuristischen Messeständen und nicht zuletzt ganz in Silikon gehüllten Fahrradstecklichtern einen Namen gemacht. Die neue Blinder-Serie hebt sich von diesen frühen Modellen mit robusterer Bauweise und praktischen Details wie etwa einem USB-Stecker zum Aufladen der Lampe ab.


# Knog Blinder 4V

Technische Daten

  • Hersteller: knog
  • Modell: Blinder 4V
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: LED Rücklicht
  • Akku: LiPo
  • Lichtstrom: 44 Lumen
  • Leuchtzeit: 3 Stunden (Dauerlicht) bis 50 Stunden (Eco-Flash-Modus)
  • Leuchtmodi: Steady, Fast Flash, Organic Flash Slow, Organic Flash Fast, Eco Flash
  • Besonderheit: USB-Aufladung
  • Farben: Blau, Gold, Schwarz, Gunmetal, Rot, Silber
  • Gewicht: 41g
  • Preis: 39,90€


# Knog Blinder 4V


# Knog Blinder 4V – aufgeladen wird über den integrierten USB-Stecker

In der Hand
Schon vor einigen Monaten haben wir ein Rücklicht von knog mit in den Praxistest genommen, doch das hier gezeigte Blinder 4V hat von der Qualitätsanmutung nichts mit dem billigen und nicht lange zuverlässigen Silikonstrumpf der Boomer Leuchten zu tun. Eloxiertes Aluminium bildet den Rahmen der 4 LEDs, auf der Innenseite wartet ein USB-Stecker darauf, die Lampe zu laden und eine kleine Status-LED neben dem gut fühlbaren Schalter gibt an, wann die Lampe voll geladen (=grün) oder kurz vor dem Ende (=rot) ist. Die Montage des knog Blinder 4V Rücklichts funktioniert einfach an den gängigen Sattelstützenmaßen durch ein Silikonband mit integrierter Metallschnalle. So befestigt ist das Rücklicht verdrehsicher gehaltert und soll sich durch eine hohe Langlebigkeit auszeichnen. Dazu gehört die Wasserdichtigkeit nach IP66 genau so wie das Versprechen, dass äußere Einwirkungen wie Stöße, Schläge oder Korrosion keine negative Auswirkung auf das Rücklicht haben sollen.


# Knog Blinder 4V

Lichtstärke
44 Lumen sollen die vier LEDs des Blinder 4V Rücklichts liefern und abgesehen von der Zahl ist das knog ein helles, weit sichtbares Rücklicht. Der Hersteller gibt eine Sichtbarkeit von 800m an, wobei deutlich wichtiger ist, dass das Licht auch im innerstädtischen Verkehrschaos nicht so leicht übersehen werden kann. Neben dem augenfreundlichen Dauerlicht gibt es auch die gewohnten Blitz- und Blinkmodi, die unserer Meinung nach in der Stadt jedoch nichts verloren haben. Im Wald lässt sich dadurch Strom sparen und wenn die Lampe leer ist, kann sie einfach bei der Arbeit am PC wieder aufgeladen werden. Praktisch.


# Knog Blinder 4V

Fazit
Von der Qualität her macht der knog Blinder 4V einen sauber verarbeiteten und langlebigen Eindruck. Die Leuchtstärke ist überzeugend und dank integriertem USB-Stecker ist das Wiederaufladen denkbar einfach und flexibel. Da auch die Handhabung und Montage überzeugen können, ist das Blinder 4V eine Empfehlung wert.

Knog Blinder 4V-1 Knog Blinder 4V-2 Knog Blinder 4V-3 Knog Blinder 4V-4 Knog Blinder 4V-5 Knog Blinder 4V-6 Knog Blinder 4V-7 Knog Blinder 4V-8 Knog Blinder 4V-9 Knog Blinder 4V-10
Diese Fotos im Fotoalbum anschauen

Lupine Smartcore Akku

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Ein Rücklicht von Lupine? So richtig hat es das bislang nicht gegeben und einige werden bestreiten, dass es dieses aktuell gibt. Fakt ist jedoch, dass sich die Ladestandsanzeige der im letzten Jahr vorgestellten Smartcore-Akkus auch auf Dauerlicht stellen lässt. Dieser Kniff lässt aus dem Akku ein Rücklicht mit 5 LEDs werden. Und sofern der Akku am Helm oder der Sattelstütze montiert wird, sind diese LEDs nach hinten sichtbar.

Technische Daten

  • Hersteller: Lupine
  • Modell: SmartCore Akku
  • Modelljahr: 2012
  • Kategorie: Akku mit integriertem LED Rücklicht
  • Spannung: 7,2V
  • Ladekapazität: 11,2Ah / 8,4Ah / 5,6Ah / 2,7Ah / 1,7Ah
  • Gewicht: 430g / 340g / 240g / 135g / 88g
  • Preis: 249€ / 199€ / 149€ / 98€ / 74,90€


# Lupine Smartcore Akku

In der Hand
Die Smartcore genannten Akkus von Lupine sind nicht nur in ein hartes Case eingefasst, sondern bieten auch die Möglichkeit, den Ladestand über fünf LEDs anzeigen zu lassen. Wenn der Akku auch als Rücklicht Verwendung finden soll, kann durch mehrmaliges Drücken des integrierten Schalters die Beleuchtung dauerhaft eingestellt werden, wodurch der Akku zum Rücklicht mit verschiedenen Blink- und Leuchtmodi wird.

Die Montage am Rahmen oder der Sattelstütze kann durch gummierte Klettbänder vorgenommen werden, was einfach, schnell und sicher funktioniert. Für die Montage am Helm bietet Lupine neuerdings ein X Duo genanntes Klicksystem, der per Klett einfach am Helm angebracht werden kann.

Sollte der Akku mit der Zeit an Kapazität verlieren, kann er selbstständig nachkalibriert werden. Wie das funktioniert, zeigt Lupine im Video:

Lichtstärke
Nein, die Smartcore Akkus von Lupine sind keine hellen Rücklichter und für den Einsatz im Straßenverkehr nicht zu empfehlen. Wer mit ihnen jedoch in der Nacht unterwegs ist und erreichen will, das er von hinten für andere sichtbar ist, der sei versichert: die fünf LEDs sind auf dem Trail weithin sichtbar und auch wenn sie die Landschaft hinter einem nicht in rotes Licht tauchen, so sind sie eine einfache und clevere Lösung.


# Der Lupine Smartcore Akku kann auch als Rücklicht verwendet werden.

Fazit
Lupine erweitert die Funktion der Ladestandsanzeige um eine Dauerlicht-Stellung und ermöglicht dadurch, den Akku auch als Rücklicht zu verwenden. Das ist nicht nur praktisch, sondern spart auch Platz und ist schneller zu montieren. Die LEDs sind zwar klein und nicht besonders hell, für die Nacht im Wald oder bei einem 24h Rennen als Rücklicht jedoch vollkommen ausreichend. Für den Einsatz auf der Straße sollte dennoch ein extra Rücklicht montiert werden.

Gesamtfazit

Um einen Überblick über die Fahrradbeleuchtung des Modelljahres 2012/2013 zu gewinnen, haben wir nicht weniger als 12 Bikelampen in unserem zweiteiligen Lampentest antreten lassen. Der Vergleich zeigt dabei deutlich, dass es kaum noch wirklich schlechte Lampen auf dem Markt gibt, wodurch trotz gestiegenem Wettbewerb die Preise hoch bleiben. Insbesondere bei den kompakten Helmlampen wie etwa der Lupine Piko X Duo hat sich einiges getan, so dass diese Fahrradlampen für die meisten Mountainbiker, die nur gelegentlich in der Nacht unterwegs sind und / oder nicht direkt auf die Downhillpiste abbiegen, mit diesen Lampen bestens beraten sind.

Wer auch den Start bei 24h-Rennen oder regelmäßige Ausflüge in die dunkle Nacht einplant, der sollte mehr investieren und im Idealfall eine Helm- und eine Lenkerlampe kombinieren. So erreicht man größtmögliche Sicherheit auch bei hohen Geschwindigkeiten. Auch hier überzeugt uns eine Lampe von Lupine am Meisten: die neu überarbeitete Wilma 6. Sie ist preislich im oberen Mittelfeld dieses Tests dabei und bietet die beste Preisleistung bei erstklassiger Qualität. Strahler mit über 3000 Lumen wie die Lupine Betty R 12 oder die MyTinySun Pro 3600X machen auf dem Trail nicht den Unterschied den sie im Geldbeutel verursachen und richten sich damit an eine kleine Zielgruppe.

# Max Schumann segelt durch die Nacht. Bild von Colin Stewart.


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