Wer zum Biken über den Brenner fährt, der will entweder nach Bozen, an den Gardasee oder in die Dolomiten. Doch neben diesen beliebten Reisezielen für Mountainbike gibt es es südlich des Brenners – in Südtirol – noch einige weitere Ziele, die durchaus eine Reise wert sind. Das Weindorf Kaltern ist eines dieser Ziele, das Mountainbiker sich entweder über Lokalforen und Internetrecherchen hier auf MTB-News.de oder über geeignetes Kartenmaterial erschließen. Doch welche Karte eignet sich wirklich für Mountainbiker? Wie findet man in der Fremde passende Trails für das eigene Fahrvermögen und stellt sich machbare Routen zusammen? Ein auf Mountainbiker angepasstes Karten-Angebot wird von der Firma Supertrail Map aus der Schweiz angeboten. Mit diesen Karten sollen Biker auch in unbekannten Regionen direkt für sie geeignete Trails finden können und so zeit- und nervenraubende Ausflüge in Sackgassen vermeiden. Wie gut eine solche Karte funktioniert haben wir gemeinsam mit Stefan und Lukas von Supertrail Map in den Bergen hinter Kaltern ausprobiert – ein Karten-Spot-Check.


# Wo geht es genau zu den guten Trails? Das Team hinter der Supertrail Map verspricht, dass ihre Markierungen dabei helfen, in unbekannten Regionen die echten “Supertrails” zu finden und im Urlaub ohne Irrfahrten und langes Suchen Spaß zu haben.
 

 

Supertrail Maps

Supertrail? Das klingt nach dem richtig spannenden Trail, den man schon immer mal fahren wollte. Supertrail Map? Das klingt nach einer Karte voller Trails dieser Art. Basierend auf bestehendem und bewährtem Kartenmaterial von Kompass und swisstopo bietet die Schweizer Firma Supertrail Map genau das an: Karten für verschiedene Bike-Regionen, die für Mountainbiker geeignete Trails kennzeichnen und nach Schwierigkeit kategorisieren.

Das Konzept

Die besten Singletrails in den besten Mountainbike Spots Europas – dies ist die einfache Formel für die Supertrail Maps. Die weltweit einzigartige topographische Karte für ambitionierte Mountainbiker macht das Wissen der Locals erstmals frei verfügbar. Alle befahrbaren Singletrails werden in je fünf Schwierigkeitsgraden für Uphill und Downhill farblich gekennzeichnet. Die Supertrail Maps werden von dafür ausgebildeten Kartenautoren recherchiert. Damit ist garantiert, dass die Schwierigkeitsbewertung länder- und gebietsübergreifend einheitlich ist. Der Kartenausschnitt ist frei gewählt, d.h. mit einer Karte ist das gesamte Gebiet abgedeckt, ungünstige Kartenschnitte gehören damit der Vergangenheit an. Die Supertrail Maps sind auf reiß- und wasserfeste Folie gedruckt und sind deshalb nahezu unzerstörbar.

Mit diesen Worten werden die Supertrail Maps beworben und versprechen, für die jeweilige Region auch einem Ortsfremden die Zusammenstellung von individuell passenden, spannenden Touren zu ermöglichen. Um in der Praxis zu überprüfen, wie dieses Konzept funktioniert und ob es tatsächlich möglich ist, nur mit einer Supertrail Map bewaffnet eine bislang vollkommen unbekannte Region ohne Verfahrer, Schiebeaktionen und Überforderung zu erkunden, haben wir uns Anfang August zwei Bikes und zwei Supertrail Maps für die Region Bozen Süd (Kaltern am See) geschnappt und uns vor Ort mit Stefan Becker und Lukas Gerum getroffen. Stefan und vor allem Lukas haben die Region rund um Kaltern mit dem Bike erkundet und in einer neuen Supertrail Map aufbereitet. Diese Karte haben wir uns als Grundlage genommen, um die Berge hinter Kaltern zu erkunden und gleichzeitig zu testen, wie die Tourenplanung mit einer Supertrail Map funktioniert.

Die Karten

Bestehendes Kartenmaterial wird für Mountainbiker verfeinert.

Das Rad neu zu erfinden ist meistens schwer und nicht immer sinnvoll. Im Falle von Karten verhält es sich ganz ähnlich: Mit Kompass und swisstopo sind etablierte Anbieter von Karten für Bergsportaktivitäten auf dem Markt. Diese Basis nutzt das Team von Supertrail Map, um für Mountainbiker zugeschnittene und speziell markierte Karten zu erstellen. Eine Besonderheit, die besonders im Mountainbike-Einsatz von großem Nutzen sein kann ist, dass Supertrail Maps auf eine Folie gedruckt werden, die wasserfest und kaum zu zerreißen ist. So sollen sie bestens vorbereitet sein auf den Einsatz bei allen Wetterbedingungen und auch eine auslaufende Trinkblase überleben.

Neben den Trails auf der Vorderseite bieten die Supertrail Maps auf der Rückseite auch wichtige Erklärungen zur Verwendung der Karten, zur Einteilung der Schwierigkeitsgrade und nicht zuletzt zu den lokalen Angeboten. So finden sich auf der Karte Informationen zu den Tourismusbüros, Hotels, Bike Guides und Bikeshops.

Die Schwierigkeitsgrade

Das Kernelement einer Supertrail Map ist die Einstufung der kartografierten Trails in fünf verschiedene Schwierigkeitsstufen, die für Uphill und Downhill unterschieden werden. Folgende farbliche Kennzeichnungen gelten für alle Supertrail Maps (Texte direkt von der Kartenrückseite übernommen). Die Unterscheidung zwischen Uphill und Downhill ist in der Karte so dargestellt, dass Uphills gestrichelt eingetragen sind, während für den Downhill durchgezogene Linien verwendet werden.

    Uphill gelb: Sehr einfacher Trail, der keine besonderen Anforderungen an das fahrtechnische Können und die Physis stellt. Der Untergrund ist gut verfestigt, der Trail ist flach bis leicht ansteigend.

    Downhill gelb: Sehr einfacher Trail, der keine besonderen Anforderungen an das fahrtechnische Können stellt. Der Untergrund ist gut verfestigt, der Trail ist nur leicht abfallend.

    Uphill orange: Einfacher Trail, der mehrheitlich mühelos zu befahren ist. Der Untergrund ist meist gut verfestigt, mit losen Steinen, flachen Stufen und kleineren Wurzeln ist jedoch zu rechnen. Die Steilheit ist mässig, der Trail kann mit einzelnen steileren Passagen aufwarten.

    Downhill orange: Einfacher Trail, der mehrheitlich mühelos zu befahren ist. Der Untergrund ist meist gut verfestigt, mit losen Steinen, flachen Stufen und kleineren Wurzeln ist jedoch zu rechnen. Die Steilheit ist mässig, der Trail kann mit einzelnen steileren Passagen aufwarten. Die Steilheit erfordert gelegentlich die Gewichtsverlagerung hinter den Sattel.

    Uphill rot: Mittlere Anforderungen an das fahrtechnische Können. Der Untergrund ist häufig nicht verfestigt. Mit grösseren losen Steinen, Wurzeln und Wasserrinnen muss gerechnet werden. Bereits sind kleine Stufen und Absätze zu erwarten welche das Anlupfen des Vorderrades erfordern. Die Steilheit erfordert gelegentlich die Gewichtsverlagerung, damit weder das Vorderrad abhebt, noch das Hinterrad durchdreht. Der Anstieg kann mit einzelnen steileren Passagen aufwarten.

    Downhill rot: Mittlere Anforderungen an das fahrtechnische Können. Der Untergrund ist häufig nicht verfestigt. Mit grösseren losen Steinen, Wurzeln und Wasserrinnen muss gerechnet werden. Es sind bereits Stufen und Absätze, sowie steilere Passagen zu erwarten. Die Steilheit erfordert sehr regelmässig die Gewichtsverlagerung hinter den Sattel.

    Uphill violett: Hohe Anforderungen an das fahrtechnische Können. Der Trail ist mit Steinen und Wurzeln durchsetzt, der Untergrund ist lose. Die Hindernisse können mit guter Fahrtechnik umfahren oder mit Kraftaufwand überfahren werden. Die Steilheit erfordert eine optimale Gewichtsverlagerung, damit weder das Vorderrad abhebt, noch das Hinterrad durchdreht. Gelegentliche enge Kehren verlangen nach einer guten Kurventechnik. Die Steilheit und die fahrtechnischen Schwierigkeiten erfordern eine sehr gute körperliche Fitness. Der idealen Linienwahl kommt grosse Bedeutung zu.

    Downhill violett: Hohe Anforderungen an das fahrtechnische Können. Der Trail kann mit Steinen und Wurzeln durchsetzt sein, der Untergrund ist lose. Höhere Absätze sind häufig, der Sturzraum ist teilweise ungünstig. Die Steilheit erfordert ständig eine optimale Gewichtsverlagerung. Gelegentliche enge Kehren verlangen nach einer guten Kurventechnik. Gelegentlich ist auch einmal das Vorder- oder Hinterrad zu versetzen. Der idealen Linienwahl kommt grosse Bedeutung zu.

    Uphill schwarz: Sehr hohe Anforderungen an das fahrtechnische Können. Diese Trails sind absoluten Könnern vorbehalten. Der Weg ist mit Felsplatten und –blöcken und/oder anspruchsvollen Wurzelpassagen durchsetzt, bei denen das grosse Kettenblatt teilweise auch aufsetzen kann. Zur Überwindung der Hindernisse muss das Vorder- und Hinterrad regelmässig angehoben werden. Der Untergrund ist lose und besteht oftmals aus losem Geröll. Die grosse Steilheit erfordert eine optimale Gewichtsverlagerung, damit weder das Vorderrad abhebt, noch das Hinterrad durchdreht. Möglicherweise enge Spitzkehren, die das Anlupfen und Versetzen des Vorderrads erfordern. Die Steilheit und die zahlreichen fahrtechnischen Schwierigkeiten erfordern eine sehr gute körperliche Fitness. Der idealen Linienwahl kommt überragende Bedeutung zu.

    Downhill schwarz: Sehr hohe Anforderungen an das fahrtechnische Können. Diese Trails sind nur für absolute Könner fahrbar. Der Weg ist mit Felsplatten und –blöcken und/oder anspruchsvollen Wurzelpassagen durchsetzt, bei denen das grosse Kettenblatt teilweise auch aufsetzen kann. Zur Überwindung der Hindernisse muss das Vorder- und Hinterrad regelmässig versetzt werden. Hohe Absätze sind keine Ausnahme. Der Untergrund ist lose und besteht oftmals aus losem Geröll. Die grosse Steilheit erfordert jederzeit eine optimale Gewichtsverlagerung. Möglicherweise enge Spitzkehren, die das Versetzen des Vorder- oder Hinterrads erfordern. Trialfertigkeiten sind sehr hilfreich. Fahrfluss ist schwer aufrecht zu erhalten. Sturzraum ist teilweise ungünstig. Der idealen Linienwahl kommt überragende Bedeutung zu.

    Schiebepassage: Schiebe-/Tragepassage. Die Schwierigkeit ist so gross, dass Schieben/Tragen ökonomischer und sicherer erscheint und die Passage nur mit allergrössten Anstrengungen und mit Trialeinlagen zu bewältigen ist. Kaum mehr Fahrfluss.

 

Preise & Verfügbarkeit

Die Supertrail Map Karten sind über den Buchhandel, den Online-Store oder auch Amazon erhältlich. Der Preis pro Karte beträgt 16,95€. Aktuell gibt es Karten für die folgenden Regionen:

STM Schweiz / Frankreich
- Goms / Brig
- Visp
- Valais Central
- Zermatt / Saas Fee
- Unterengadin / Samnaun
- Unterengadin / Val Müstair
- Davos-Arosa-Lenzerheide
- Genève / Mont Salève
- Lugano
- Mendrisio
- Martigny / Grand St-Bernard
- Les Portes du Soleil
- Nyon / La Dôle

STM Deutschland / Österreich
- Zugspitz Arena
- Tegernsee-Schliersee
- Freiburg Süd
- Freiburg Nord

STM Italien
- Elba
- Maremma
- Lago di Garda nord
- Lago di Garda sud
- Bozen Nord
- Bozen Süd
- Livigno / Bormio
- Vinschgau Nord
- Vinschgau Ost

STM Spanien
- La Palma

Das Team von Supertrail Map arbeitet fortlaufend daran, dass die Karten mehr und mehr auch in den entsprechenden Regionen selbst verfügbar sind.

 

Praxiseinsatz

Kann man sich mit einer Supertrail Map einfach eine unbekannte Bike-Region erschließen?

Wie funktioniert das Konzept also in der Praxis? Für unseren Test haben wir uns unsere All-Mountain-Bikes geschnappt und haben uns an der Talstation der Mendelbahn mit Stefan und Lukas getroffen. Gemeinsam steigen wir in die nächste Bahn und fahren auf den Mendelpass, wo wir auf 1363m unsere Tour beginnen. Vom Tal auf ca. 215m Höhe aus gibt es zwar auch Optionen über die Straße oder Wanderwege den Mendelpass zu erreichen, doch da wir weiter hinauf wollen erscheint uns die Bergbahn als beste Option um die Kräfte für den folgenden Tag zu sparen. Unser erstes Ziel ist der Monte Roèn, der auf 2116m Höhe als idealer Ausgangspunkt für spannende Abfahrten erscheint. Von ihm aus gibt es rote Trails ins Tal, die anschließend in lilane und schwarze sowie eine grüne Passage wechseln, bevor es auf ca. 1000m über dem Meer wieder auf rote, orangene und auch gelbe Trails zurück nach Kaltern (275 – 510m) geht. Auf dieser Runde erfahren wir die verschiedenen Abstufungen relativ deutlich und können gleichzeitig auch einen Eindruck von der Kategorisierung der Uphills beobachten.

 

Panorama vom Monte Roèn aus: Links im Tal liegt Bozen, nach rechts erstreckt sich das Tal in Richtung Trento.
# Panorama vom Monte Roèn aus: Links im Tal liegt Bozen, nach rechts erstreckt sich das Tal in Richtung Trento.

Ob und wenn ja wie das funktioniert haben wir Anfang August im italienischen Städtchen Kaltern unweit von Bozen ausprobiert.
# Ob und wenn ja wie das funktioniert haben wir Anfang August im italienischen Städtchen Kaltern unweit von Bozen ausprobiert.

Um zu den Trails zu gelangen, starten wir für die ersten Meter mit der Standseilbahn hinauf auf den Mendelpass.
# Um zu den Trails zu gelangen, starten wir für die ersten Meter mit der Standseilbahn hinauf auf den Mendelpass.

Enduro-Profi Markus Reiser (links) und Supertrail Map-Mann Stefan Becker (rechts) überlegen in der Bahn, welcher Gipfel zuerst in Angriff genommen werden soll.
# Enduro-Profi Markus Reiser (links) und Supertrail Map-Mann Stefan Becker (rechts) überlegen in der Bahn, welcher Gipfel zuerst in Angriff genommen werden soll.

Im Tal verläuft nur gute 200m über dem Meer die Autobahn A22 von Bozen in Richtung Trento - in den Bergen hinter Kaltern geht es bis über steil 2.000m hinauf
# Im Tal verläuft nur gute 200m über dem Meer die Autobahn A22 von Bozen in Richtung Trento – in den Bergen hinter Kaltern geht es bis über steil 2.000m hinauf

Oben angekommen: Der Blick ins diesige Tal lässt schöne Abfahrten erwarten, links im Bild die letzten Kehren des Mendelpass'.
# Oben angekommen: Der Blick ins diesige Tal lässt schöne Abfahrten erwarten, links im Bild die letzten Kehren des Mendelpass'.

Entlang der steilen Felsflanken, die den Gebirgszug zum Tal hin abgrenzen, verlaufen schmale Singletrails die zum Surfen einladen - erstklassig!
# Entlang der steilen Felsflanken, die den Gebirgszug zum Tal hin abgrenzen, verlaufen schmale Singletrails die zum Surfen einladen – erstklassig!

Kurze Orientierung: Wo sind wir und wo wollen wir hin? Rechts neben der Bank geht einer der schwarzen Trails hinab ins Tal - und schwarz meint hier wirklich schwarz.
# Kurze Orientierung: Wo sind wir und wo wollen wir hin? Rechts neben der Bank geht einer der schwarzen Trails hinab ins Tal – und schwarz meint hier wirklich schwarz.

Unsere Reise geht jedoch noch einige Höhenmeter weiter hinauf bis zum Monte Roen, von dem aus wir uns ins Tal schlängeln wollen.
# Unsere Reise geht jedoch noch einige Höhenmeter weiter hinauf bis zum Monte Roen, von dem aus wir uns ins Tal schlängeln wollen.

Gipfel-Snack auf dem Monte Roen. Markus Reiser (links) verteilt belegte Semmeln, Lukas und Stefan von Supertrail Map greifen gerne zu. Vor der Gruppe geht es teils fast senkrecht über blanken Fels hinunter ins fast 2.000 Höhenmeter tiefer gelegene Tal.
# Gipfel-Snack auf dem Monte Roen. Markus Reiser (links) verteilt belegte Semmeln, Lukas und Stefan von Supertrail Map greifen gerne zu. Vor der Gruppe geht es teils fast senkrecht über blanken Fels hinunter ins fast 2.000 Höhenmeter tiefer gelegene Tal.

Fast 2.000 Höhenmeter trennen uns auf dem Gipfel des Monte Roèn stehend von Brixen. Der Ort Kaltern liegt am Fuße des zweiten Felsgipfels in der linken Bildhälfte.
# Fast 2.000 Höhenmeter trennen uns auf dem Gipfel des Monte Roèn stehend von Bozen. Der Ort Kaltern liegt am Fuße des zweiten Felsgipfels in der linken Bildhälfte.

supertrailmap
# Fachsimpeln am Gipfel. In der gemütlichen Runde vergeht so manche Minute, während vor uns die steilen Abfahrten warten.

Der Blick in Richtung Süden: links am Rand verläuft unser Trail auf dem Weg zur Felswand. Die Rücken der Wände fallen nach westen hin deutlich flacher ab als an den steilen Ostflanken.
# Der Blick in Richtung Süden: links am Rand verläuft unser Trail auf dem Weg zur Felswand. Die Rücken der Wände fallen nach westen hin deutlich flacher ab als an den steilen Ostflanken.

 

Der erste Eindruck: Da die Karte keine kompletten Touren und Runden beschreibt, bleibt die Arbeit mit der Karte wie bei einer normalen Karte dominiert von der Suche nach der besten Verbindung möglicher Zwischenziele. So ist der Uphill von Mendel bis zum Monte Roèn über Forstwege nicht gesondert gekennzeichnet, da es sich hier nicht um spezielle Mountainbike-Trails handelt. Die erste Erkenntnis ist also, dass farblich markiert nur echte Trails zu finden sind – keine breiten Schotterpisten. Als die Schotterpiste an der Prä Marin endet, folgt der erste schwarze Uphill. Nur was bedeutet schwarz? Häufig neigen Mountainbiker dazu, alles was schwarz gekennzeichnet ist als genau ihr Level anzusehen – schließlich glaubt jeder an die eigenen sehr guten Fähigkeiten. Im Falle der Supertrail Maps heißt es hier realistisch sein, die Beschreibungen (siehe oben) der Farb-Codes genau lesen und abschätzen, ob das beschriebene dem eigenen Können entspricht. Der schwarze Uphill, der sich uns bietet, ist so steil, dass wir selbst tief über dem Lenker hängend mit unseren Kräften und auch der Traktion am Hinterrad am Ende sind – nach zwei Kehren wird geschoben und in der Tat ist nur wenig später der Weg grün markiert: hier wird geschoben oder getragen. Somit erscheint die Uphilleinstufung der Karte passend zu sein und bietet eine gute Orientierung. Schwarze Uphills bleiben echten Kraftmeiern und Kletterkünstlern vorbehalten; Normalsterbliche wie wir finden auf lilanen und roten Anstiegen würdige Gegner.

 

Markus und Redakteur Tobias lassen es entlang der Steilkante laufen. Als Trainingsgebiet für die Specialized Enduro Serie hatte Markus sich bereits im Frühjahr in den Bergen hinter Kaltern aufgehalten und beste Trainingsbedingungen vorgefunden.
# Markus und Redakteur Tobias lassen es entlang der Steilkante laufen. Als Trainingsgebiet für die Specialized Enduro Serie hatte Markus sich bereits im Frühjahr in den Bergen hinter Kaltern aufgehalten und beste Trainingsbedingungen vorgefunden.

Eine scharfe, schottrige Kehre und der Trail gewinnt an Steilheit. Von der Beschaffenheit des Untergrundes erinnern viele Trails an den nicht weit entfernten Gardasee.
# Eine scharfe, schottrige Kehre und der Trail gewinnt an Steilheit. Von der Beschaffenheit des Untergrundes erinnern viele Trails an den nicht weit entfernten Gardasee.

Kurz darauf wird es zu steil zum Fahren - auf der Karte ist dieser Weg grün markiert. Rechts im Bild verläuft das Stahlseil der Sicherung, doch wer hier mit dem Bike runter kommt hat leider keine Hand frei. Aufpassen ist angesagt!
# Kurz darauf wird es zu steil zum Fahren – auf der Karte ist dieser Weg grün markiert. Rechts im Bild verläuft das Stahlseil der Sicherung, doch wer hier mit dem Bike runter kommt hat leider keine Hand frei. Aufpassen ist angesagt!

Einige Höhenmeter wird die Wand flacher - ab hier kann wieder gefahren werden. Die schwarze Wegmarkierung zeigt aber weiterhin: Hier muss der Biker sich und sein Rad perfekt einschätzen und kontrollieren können, um nicht (ab) zu stürzen
# Einige Höhenmeter wird die Wand flacher – ab hier kann wieder gefahren werden. Die schwarze Wegmarkierung zeigt aber weiterhin: Hier muss der Biker sich und sein Rad perfekt einschätzen und kontrollieren können, um nicht (ab) zu stürzen

Im Hintergrund die Steilwand des Monte Roen, im Vordergrund Markus Reiser mit viel Spaß an den offener und schneller werdenden Trails.
# Im Hintergrund die Steilwand des Monte Roen, im Vordergrund Markus Reiser mit viel Spaß an den offener und schneller werdenden Trails.

So windet sich der Trail in unzähligen Haarnadelkurven weiter ins Tal und wird kurz darauf mit rot markiert - weniger schwierig, weniger gefährlich und mit mehr Spaß für Jedermann.
# So windet sich der Trail in unzähligen Haarnadelkurven weiter ins Tal und wird kurz darauf mit rot markiert – weniger schwierig, weniger gefährlich und mit mehr Spaß für Jedermann.

Auch weiter unten im Tal bleiben die Trails steinig und steil, doch der Anteil mit weichem Waldboden nimmt zu. Hier lassen sich schöne Touren mit echten Supertrails fahren ohne, dass man lange steile Anstiege in Kauf nehmen muss.
# Auch weiter unten im Tal bleiben die Trails steinig und steil, doch der Anteil mit weichem Waldboden nimmt zu. Hier lassen sich schöne Touren mit echten Supertrails fahren ohne, dass man lange steile Anstiege in Kauf nehmen muss.

 

Schwarze Trails sind wirklich schwarz. Hier wird alles gefordert!

Und wie sieht es bergab aus? Vom Gipfel aus beginnen wir mit einem roten Trail, der steil ins Tal zieht und mit tiefem Schotter überzogen ist. Steine fliegen, es staubt und der Trail erfordert höchste Konzentration. Kurz halte ich ein wenig übermotiviert in eine Kurve um Fotograf Christoph zu beeindrucken, das Vorderrad verabschiedet sich in den Abgrund und das Blut tropft vom Unterarm – und das war nur ein roter Trail. Was folgt, ist ein lilaner Trail. Das Gelände wird steiler und die Bremsen bleiben fast dauerhaft zu. In den immer enger werdenden Spitzkehren muss das Hinterrad versetzt werden, um den Radius zu schaffen. Als dann auch noch akute Absturzgefahr hinzu kommt, wird der Trail schwarz und die zweite Erkenntnis setzt ein: Diese Schwierigkeitsgrade haben nichts mit Bikepark-Strecken zu tun, sondern sind wirklich das Limit. Spätestens an einer kurzen grün gekennzeichneten Passage wird klar, dass hier auch die Vertrider aus Innsbruck an ihre Grenzen kommen würden. Am Stahlseil wird das Bike getragen, das Gefälle ist so groß, dass ein Schritt nach vorne einen guten Meter in die Tiefe führt und der verbleibende Weg ist kaum mehr als eine Handtuch-breite Rinne. Fahren unmöglich.

 

supertrailmap
# Markus Reiser springt in die nächste Rinne mit weichem Waldboden. Trails wie dieser laden zum schnellen Fahren ein und sind orange oder rot markiert – je nach Ausgesetztheit und Beschaffenheit des Untergrundes.

Tobias und Markus fegen dem Tal entgegen. Hier unten wird der Wald dichter, doch die Trails bleiben spannend, denn die steilen Felsbänder laufen ebenfalls bis ins Tal hinab.
# Tobias und Markus fegen dem Tal entgegen. Hier unten wird der Wald dichter, doch die Trails bleiben spannend, denn die steilen Felsbänder laufen ebenfalls bis ins Tal hinab.

Wie steil es wirklich ins Tal geht zeigt die weiße Federgabel: Schon nach der ersten Abfahrt ist sie voller schwarzem Bremsstaub!
# Wie steil es wirklich ins Tal geht zeigt die weiße Federgabel: Schon nach der ersten Abfahrt ist sie voller schwarzem Bremsstaub!

Kurz vor Erreichen der Zivilisation schaut Stefan noch ein letztes Mal auf die Karte - die Richtung stimmt und ein flacher, einfacher Trail führt uns am Hang entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.
# Kurz vor Erreichen der Zivilisation schaut Stefan noch ein letztes Mal auf die Karte – die Richtung stimmt und ein flacher, einfacher Trail führt uns am Hang entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 

Was lernen wir daraus? Die Farbeinstufung ist zutreffend und niemand sollte zu stolz sein, mit orangenen und roten Trails seinen Urlaub zu verbringen. Insbesondere gilt zu bedenken, dass beispielsweise ein Downhill wie im Bikepark Winterberg weder lila noch schwarz eingetragen werden würde, sondern eher rot. Wer in den Bergen wirklich Spaß haben will, der sollte also realistisch seine Fähigkeiten einschätzen und sich nicht auf Grund des großen Egos dazu verleiten lassen, zu schwere Trails in Angriff zu nehmen. Diese Weisheit ist an sich nicht neu und gilt in den Bergen immer, doch die Supertrail Map zeigt einmal mehr, dass nur weil etwas möglich ist, man es nicht machen muss. Dennoch bietet die Bozen Süd Karte ausgehend von Kaltern genügend Möglichkeiten, damit auch echte Könner mit einem Hang für steile und ausgesetzte Pfade ihre Routen planen können. Somit ist die Supertrail Map eine Karte für alle Könnensstufen – eine echte Empfehlung!

Und darüber hinaus? Ein paar praktische Details haben wir darüber hinaus auf den Karten feststellen können. So sind beispielsweise besonders ausgesetzte Stellen mit gelben Warnhinweisen gekennzeichnet und die Karten zeigen die Position von Brunnen und Quellen an, an denen die Trinkflaschen und -blasen wieder aufgefüllt werden können. Das hilft bei der Routenplanung und macht das Leben gerade an heißen Tagen einfacher. Einen negativen Punkt finden wir auch, denn die Wege sind in der Realität nummeriert – auf der Karte finden sich diese Zahlen jedoch nicht. Das ist weniger ein Problem der Supertrail Maps als des zu Grunde liegenden Kartenmaterials, doch hier wäre für die Zukunft eine Markierung mit den Wegnummern sehr praktisch, um die Navigation im Gelände noch zu vereinfachen. Was jetzt noch fehlt, ist eine flächendeckende Verfügbarkeit doch das Team von Stefan arbeitet kontinuierlich daran, das Angebot zu erweitern. So ist in Kürze wohl eine Karte zur Alpenhauptstadt Innsbruck zu erwarten…

Abgesehen davon ist unser Eindruck durchweg positiv: Mit der Supertrail Map haben wir für unser Fahrkönnen passende Trails finden können und wären direkt in der Lage, eine spannende Tour ohne Überforderung und zu großes Risiko zu erstellen. Praktisch bei kurzen Ausflügen sind dabei insbesondere die Markierungen in Form eines grünen Daumens, der sogenannte Highlight-Trails anzeigt – ganz persönlich von den Erstellern der Karte vermerkt und in der Regel fahrenswert!

 

Video: Hintergründe und Details zur Supertrail Map

Interview: Stefan Becker und Lukas Gerum von Supertrail Map von Tobias – mehr Mountainbike-Videos

 

Die Region: Kaltern am See / Südtirol

Kaltern liegt nur ca. 10km südwestlich von Bozen, der Landeshauptstadt von Südtirol. Direkt hinter dem Brenner gelegen und auf dem Weg zum Gardasee hat sich die Region seit vielen Jahren als Ziel für Mountainbiker etabliert, doch auch für den Urlauber ohne Bike bieten die vornehmlich deutschsprachigen Städte und Bergdörfer mit mildem Klima und früher Schneeschmelze bereits ab April ein spannendes Urlaubsziel für Mountainbiker.

Leben & Leute

Kaltern am See hat ca. 8000 Einwohner und ist eine Marktgemeinde, die sich am Fuße des Mendelpasses befindet. Unweit des Dorfes liegt der Kalterer See, der mit einer Wassertemperatur von bis zu 28°C als der wärmste Badesee südlich der Alpen bekannt ist und daher schon um Pfingsten herum zum Baden und Entspannen einlädt. Neben Badeurlaub kann der See auch zum Ruder- und Tretbootfahren sowie zum Segeln und Windsurfen genutzt werden, doch für Biker zählt in der Regel die Entspannung nach einem langen Tag auf den Trails. Geprägt ist die Region nicht nur von den sie umgebenden Bergen, sondern auch vom Obst- und Weinbau, der der Weinstraße auch ihren Namen gibt. So laden viele Restaurants abends auf das ein oder andere Glas Wein ein. Darüber hinaus bietet das Tourismusbüro Kaltern ein auf die Jahreszeit angepasstes Wochenprogramm an, bei dem von Montag bis Freitag Führungen, Verkostungen, geführte Touren und weitere Angebote zusammengestellt werden. Eine Übersicht der Programme findet sich auf der folgenden Seite: Link

Trails & Bikes

Viele Deutsche steuern auf Grund der guten Erreichbarkeit und des milderen Klimas bereits im Frühjahr Bozen an, dass direkt hinter dem Brenner wartet. Bozen Nord ist weitestgehend bekannt und für Downhiller auch gut geeignet aber mit dem aktuell boomenden Enduro- und All-Mountain-Bikes ist man in Bozen Süd besser aufgehoben. Zwischen dem Penegal, dem Monte Roèn und dem Trudner Horn finden sich hier viele Trails verschiedener Schwierigkeitsgrade, die sowohl Fortgeschrittenen als auch Profis viel Spaß bereiten. Wer einfachere Trails sucht, wird entweder zwischen Kaltern und Pfatten rund um den Montiggler See sowie auf der anderen Talseite am Fuße des Monte Corno (ausgehend von den Städten Auer, Neumarkt, Montan) glücklich. Ebenfalls empfehlenswert für spannende und schöne Trails ist der Höhenzug westlich von Bozen vom Gampental über den Prissianer Hochwald bis hin zum Gantkofel. Ausgehend von Unsere Liebe Frau im Walde – St. Felix bieten sich auch hier schöne Tourenmöglichkeiten, die zum Erkunden einladen.

Vom Charakter her sind die Trails in den steilen Hanglagen von Stein und Geröll geprägt, das ähnlich wie am Gardasee die Abfahrt erschwert und die Uphills zuweilen sehr technisch macht. Abseits davon finden sich jedoch auch glattere Trails mit mehr Flow, die sich teilweise vergleichsweise flach am Hang entlang ziehen und die Möglichkeit bieten, die Aussicht zu genießen. Auf dem Höhenzug zwischen dem Penegal über den Monte Roèn bis hin zum Trudner Horn lässt es sich auf den gut angelegten Forstwegen schnell an Höhe gewinnen und in kurzer Zeit weite Strecken zurück legen. Zwar sind die Anstiege teils knackig steil, doch der Untergrund ist in aller Regel gut fahrbar.

Das ideale Bike für diese Trails ist unserer Meinung nach ein All-Mountain oder Enduro Bike mit 130 – 160mm Federweg, verstellbarer Sattelstütze und standfesten Scheibenbremsen. Bei der Reifenwahl empfehlen wir auf Grund der vielen scharfkantigen Steine einen großvolumigen Reifen (2,3 – 2,4 Zoll) mit niedrigem Luftdruck, der einen guten Durchschlagschutz bietet. Wer ein Downhill-Bike fahren will, sollte auf Grund der Lift- und Trail-Situation eher die Berge um Bozen ansteuern und weniger um Kaltern.

Anfahrt

Der Ort Kaltern im Süden Südtirols ist von Deutschland am schnellsten über den Brenner bis zur Autobahnausfahrt Bozen Süd zu erreichen. Die Anfahrt zur Mendelpass-Bahn haben wir exemplarisch von Google eingebettet:


Größere Kartenansicht

Hotels und Unterkünfte

In und um Kaltern befinden sich viele Ferienwohnungen und Hotels, die größtenteils auch für die Bedürfnisse von Fahrradfahrern und Mountainbikern vorbereitet sind. Während unseres Aufenthaltes sind wir in einem Hotel direkt am Kalterer See untergebracht gewesen, das einen guten Ausgangspunkt für die Bergtouren und das abendliche Entspannen am Badesee bot. Preislich unterscheiden sich die Angebote teils deutlich und so auch die Gäste: In Bikeshorts und mit blutigen Schürfwunden an den Unterarmen fällt man an so mancher Adresse unter den Gästen doch durchaus auf. Aber wir wollten ja auch die Karten testen und nicht die Hotelgäste…

Eine Übersicht mit bikefreundlichen Unterkünften bietet die Website des Tourismusvereins Kaltern: Link

Informationen

Tourismusbüro
Tourismusverein Kaltern am See
Telefon: +39 0471 963 169
www.kaltern.com

Bike Guides
Bike School Roen
Telefon: +39 338 29 50 013
www.bikeschoolroen.it

Bike Academy Südtiroler Weinstraße
Telefon: +39 0471 170 2402
www.bike-academy.it

Bikeshops
Kaltern
Sarner Bike (mit Verleih)
Telefon: +39 0471 66 16 47
www.sarnerbike.it

Eppan
Sanvit (mit Verleih)
Telefon: +39 0471 66 07 75
www.sanvit.com

Bozen
Sportler Bozen
Telefon: +39 0471 97 77 19
www.sportler.com

Bikeshop Klammer
Telefon: +39 0471 97 81 93
www.klammer-bike.com

Zweirad Engl (mit Verleih)
Telefon: +39 0471 97 81 14
www.zweirad-engl.it

Verlosung

Aktuell gibt es 27 Supertrail Maps – und weitere sollen folgen. Um euch bei der Erschließung neuer Bike-Resorts zu helfen verlosen wir gemeinsam mit dem Team der Supertrail Maps fünf Supertrail Maps für die Region eurer Wahl. Teilnehmen kann jeder, der hier im Thema bis zum 31. August 2013 einen Beitag schreibt und dabei angibt, welche Region er oder sie mit der neuen Supertrail Map gerne erkunden gehen würde. Die fünf GewinnerInnen werden nach Ablauf des Gewinnspiels direkt benachrichtigt und hier im Thema bekannt gegeben. Anschließend erhalten sie von Supertrail Map ihre gewünschten Karten zugeschickt, um den Traum in die Tat umzusetzen.

Weitere Informationen

  • Outcomm (Supertrail Map) Website: Link
  • Touristeninformationen zur Region rund um Kaltern – Link
  • Redaktion: Tobias Stahl
  • Bilder: Christoph Bayer, Tobias Stahl
  • MTB-News.de 2013
Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Heidekrautler

    dabei seit 04/2003

    Jawollja.
    Thüringer Wald habe ich nirgends gefunden, also bin ich für die "Zugspitz Arena" zu haben.
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    clover

    dabei seit 06/2012

    könnte mir jemand sagen , der die karte bozen nord schon besitzt, wie weit sie sich erstreckt? konnte leider keine brauchbaren hinweise finden.
  4. benutzerbild

    timtim

    dabei seit 04/2006

    Der erste Versuch mit der STM Bozen über einen lt.Karte interessant wirkenden Trail von Völs Richtung Blumau (Lila u.rot markiert) und von Prösel Richtung Blumau (orange u.gelb )war eher nicht das was erhofft wurde .Ersterer wohl die alte Straße nach Völs ,ein schneller,teils breiter Weg mit Kopfsteinpflasteruntergrund (nur leider nicht mein Anspruch) m.m.falsch klassifiziert!
    Zweiter Trail,obwohl Wanderweg ,eher zugewachsen und mit Massen von Unrat übersät....
    Naja, vlt. beim nächsten Versuch mehr Glück .Blöd nur das an dem Tag der Nebel den direkten Blick auf den nahen Schlern verhinderte ,so wär der Ausflug nicht ganz ohne Highlights geendet..........;)
  5. benutzerbild

    SupertrailMaps

    dabei seit 02/2013

    clover
    könnte mir jemand sagen , der die karte bozen nord schon besitzt, wie weit sie sich erstreckt? konnte leider keine brauchbaren hinweise finden.
    Hallo Clover,

    die Karte erstreckt sich von Meran im Nordwesten, bis Klausen im Nordosten. Im Süden erstreckt sich die Karte bis Bozen.

    Dein Supertrail Map Team
  6. benutzerbild

    SupertrailMaps

    dabei seit 02/2013

    Übrigens - da im vergangenen Jahr nicht jeder in den Genuss kam eine Supertrail Map zu gewinnen, gibt's die Karten bis zum 01.07. für -20%!

    Reinschauen lohnt sich:

    https://www.facebook.com/photo.php?...74517069.61951.114435948638053&type=1&theater

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