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Zwei, die ihr Handwerk beherschen
Zwei, die ihr Handwerk beherschen
Startpunkt Rundholzverladung
Startpunkt Rundholzverladung
Handwerkszeug aus deutscher Fertigung
Handwerkszeug aus deutscher Fertigung
Ab geht es in den Vollautomaten
Ab geht es in den Vollautomaten - Nur Marco sollte früh genug den Absprung schaffen!
Er kann nicht nur weit, sondern auch tief.
Er kann nicht nur weit, sondern auch tief. - Mit dem Trial-Bike wagt sich Marco an Sprünge, die andere nicht mit dem Fully machen.
Einfahrt ins Sägewerk
Einfahrt ins Sägewerk
Bloß nicht runterfallen!
Bloß nicht runterfallen! - Und danach drei Mal fest auf Holz klopfen.
Marco kundschaftet neue Linien aus.
Marco kundschaftet neue Linien aus.
Jedes Element des Sägewerks wird zur Sektion umfunktioniert.
Jedes Element des Sägewerks wird zur Sektion umfunktioniert.
Zum Schnitt freigegeben
Zum Schnitt freigegeben
Ein Trial-Bike der besonderen Art
Ein Trial-Bike der besonderen Art - Statt Kette setzt Marco auf einen Riemen-Antrieb
Braucht der Kerl sein Vorderrad überhaupt noch?
Braucht der Kerl sein Vorderrad überhaupt noch?
Am Ende liegt das Brett
Am Ende liegt das Brett

Dreimal fest auf Holz klopfen – das wird Marco Hösel wohl gemacht haben, bevor er sein Trial-Bike nur wenige Zentimeter von messerscharfen Sägeblättern entfernt mit einem Sidehop vom entrindeten Baumstamm manövrierte. Der ehemalige 20″ Trial-Weltmeister erkundete samt 26″ Trial-Bike den Verarbeitungsprozess eines Baumstammes und ließ dabei keine Station als Trial-Sektion ungenutzt. Seine Film-Crew von „Whyex“ gibt uns einen Blick hinter die Kulissen.  

Video: Knocking on wood

Die Story zum Video

Klassisch, aus Holz, auf alten Maschinen und von Hand gefertigt. So kann man die traditionelle Handwerkskunst im Erzgebirge beschreiben und so ist auch unser Videoprojekt mit Marco Hösel und seinem weltweit einmaligen BMXTB Trial mit Gates Carbondrive Antrieb geworden. Trialbiken ist ein Sport, der ursprünglich nur im Gelände gefahren wird und die hohe Kunst von Balance und Bike-Beherrschung abverlangt. Das Sägewerk Faulhaber im Erzgebirgskreis ist eine perfekte Location, um natürliches Gelände und Industriegelände zu kombinieren. Man kann sich einen anspruchsvollen Parcours aus einer fast endlosen Zahl von Baumstämmen und verschiedensten Industriemaschinen zurechtlegen. Man kann mit dem Holz durch die Produktion surfen und jeden Arbeitsschritt mit dem Rad „erfahren“.

So stellen wir uns der Herausforderung, die komplette Verarbeitung eines Baumstammes vom Transport aus dem Wald bis zum fertigen Brett mit dem Trial-Bike zu begleiten.

Zwei, die ihr Handwerk beherschen
# Zwei, die ihr Handwerk beherschen

Los geht es um 23 Uhr in den Tiefen eines Erzgebirger Waldes. Dort erwartet uns ein hoch motivierter LKW-Fahrer, der die Baumstämme mit seinem Kran wie Spielzeug durch die Luft schleudert und Marco eine schöne Auffahrt aus zwei Baumstämmen auf den Anhänger legt, so dass er mit dem Bike auf die Ladefläche fahren kann. Nachdem Transport ins Sägewerk noch in der selben Nacht, beginnt im Morgengrauen die Verarbeitung der Baumstämme. Dazu werden sie von einem Kran in Richtung Sägewerk transportiert. Marco hängt sich dran und balanciert auf Schienen, Baumstämme und Förderanlagen bis hinein ins Sägewerk.

Startpunkt Rundholzverladung
# Startpunkt Rundholzverladung
Handwerkszeug aus deutscher Fertigung
# Handwerkszeug aus deutscher Fertigung

Das Förderband schiebt die Baumstämme geradewegs in die große Säge. Kurz vor den rasend schnellen Sägeblättern entscheidet sich Marco für den Absprung und balanciert nach einer kleinen Umfahrung auf den gespaltenen Latten weiter. Nach einer akrobatischen Einlage auf einer gerade mal reifenbreiten Latte auf gleitenden Transportrollen geht es wieder raus ins Freigelände. Über einen Bretterstapel, der eine direkte Anbindung über die Dächer des Sägewerks hat, kann man nun das Werksgelände überblicken. Auf uns wartet eine Prüfung der besonderen Art. Ein Sprung von Dach zu Dach mit einer Gap von ca. 7m über einen Fluß.

Ab geht es in den Vollautomaten
# Ab geht es in den Vollautomaten - Nur Marco sollte früh genug den Absprung schaffen!

Nach dem Dachsprung wartet gleich die nächste Herausforderung. Ein Balanceakt auf Absaugrohren in ca. 5 m Höhe und über eine Länge von gut 15 m. Zum Glück kam am Ende der große Gabelstapler und holte Marco von den Dächern herunter.

Er kann nicht nur weit, sondern auch tief.
# Er kann nicht nur weit, sondern auch tief. - Mit dem Trial-Bike wagt sich Marco an Sprünge, die andere nicht mit dem Fully machen.

Der Film war sicher im Kasten. Danke an dieser Stelle an Jörg Faulhaber, den Inhaber des Sägewerks. Klassisch, aus Holz, auf alten Maschinen und von Hand gefertigt. So stellt man sich traditionelle Handwerkskunst im Erzgebirge vor. Und so ist auch unser Videoprojekt mit Marco Hösel entstanden.

Ein Foto-Rückblick

Einfahrt ins Sägewerk
# Einfahrt ins Sägewerk
Bloß nicht runterfallen!
# Bloß nicht runterfallen! - Und danach drei Mal fest auf Holz klopfen.
Marco kundschaftet neue Linien aus.
# Marco kundschaftet neue Linien aus.
Jedes Element des Sägewerks wird zur Sektion umfunktioniert.
# Jedes Element des Sägewerks wird zur Sektion umfunktioniert.
Zum Schnitt freigegeben
# Zum Schnitt freigegeben
Ein Trial-Bike der besonderen Art
# Ein Trial-Bike der besonderen Art - Statt Kette setzt Marco auf einen Riemen-Antrieb
Braucht der Kerl sein Vorderrad überhaupt noch?
# Braucht der Kerl sein Vorderrad überhaupt noch?
Am Ende liegt das Brett
# Am Ende liegt das Brett
Video, Bilder und Text: Whyex Productions




Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    thomas.h

    dabei seit 04/2009

    Sehr schöner Film und sehr solide gefahren!

    gardenman
    So ein Sägewerk ist ein idealer Spielplatz für Menschen mit Phantasie :D - ich spreche aus Erfahrung ;)
    Ui, tu dir blos nicht weh! Oder kann man in so Sägewerken gut Schadensanspruche einklagen? ;)
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    gardenman

    dabei seit 09/2014

    Wieso was einklagen? :ka:

    Damals ist nix passiert und heute ist das Sägewerk nur noch eine historische Kulisse und wird für Ausstellungen und Vorträge genutzt. Alle Maschinen noch vorhanden, Wasserkraft fliesst vorbei und der Betrieb könnte sofort wieder aufgenommen werden. Wird von Zeit zu Zeit auch gemacht - im Rahmen von Denkmalvorführungen. Der alte Sägemeister wohnt direkt nebenan; mit dem Enkel bin ich gut befreundet und wir haben das Gelände früher mit schöner Regelmässigkeit als unseren Spielplatz benutzt. Hat sauviel Spaß gemacht :cool: und die kleineren Wunden (geschnitten, geritzt, Spliesser unter der Haut, geschürft usw.) haben uns nie abgehalten :daumen:
  4. benutzerbild

    Schmacke

    dabei seit 11/2011

    nippelspanner
    Was dazu wohl der Sicherheitsbeauftragte von der Holz-BG sagt...?
    Der übersteht das Video nicht.
  5. benutzerbild

    Makke

    dabei seit 08/2002

    nippelspanner
    Was dazu wohl der Sicherheitsbeauftragte von der Holz-BG sagt...? ;)
    ... lag der da nicht geknebelt und gefesselt in der Ecke?
  6. benutzerbild

    Rischar

    dabei seit 11/2006

    Mal was anderes :)

    Beim nächsten Mal bitte im Eisenwerk mit Hochofen oder an noch gefährlicheren Orten! :D

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