Am Auffahrtswochenende ging es in den 2. Lauf der 5 Rennen umspannenden Mountainbikeserie Bergamont Swiss 4Cross Cup auf der BMX Bahn in Winterthur/Dättnau. Auf der Heimstrecke der bekanntesten Schweizer BMX Fahrer David Graf und Roger Rinderknecht traten dutzende Rennfahrer in insgesamt 8 Kategorien gegeneinander an. Den Tagessieg errang Simon Waldburger (G-Form Aweka Factory Team / Bergamont) vor Martin Frei und Atiesch Manathunga (Bikepark Wolfach). Alle weiteren Informationen zum Rennen findet ihr in der Pressemitteilung:

Als Rennorganisator des zweiten Laufs des Bergamont Swiss 4Cross Cups zeichnete sich der alteingesessene Radsportverein The Fighters Rieden-Wallisellen (www.the-fighters.ch) verantwortlich, welcher das Rennen auf dem weitherum bekannten BMX Track bereits zum 6ten Mal in Folge durch führte. Die Strecke, im Eigentum des BMX Clubs Powerbike Winterthur, diente schon einige Male als Austragungsort von UEC Europacupläufen im BMX, was zeigt, dass es die Strecke richtig in sich hat. Sie ist rund 380 Meter lang und besteht aus insgesamt 5 Geraden, wobei die letzte Gerade traditionell nicht zum 4Cross Rennen dazuzählt.

Da heben alle Räder ab im Finale der Elite Herren – Simon Waldburger / Martin Frei / Daniel Anger / Atiesch Manathunga
# Da heben alle Räder ab im Finale der Elite Herren – Simon Waldburger / Martin Frei / Daniel Anger / Atiesch Manathunga - Foto: Canonite Photography (Florian Gärtner)

Die U11 Kategorie wurde, wie kann es auch anders sein auf einer BMX Bahn, vom Schweizer BMX Nachwuchs dominiert. Den Sieg schnappte sich Tom Jacob vor Joel Rudin (Fastlane Gravity Team) und seinem Bruder Nick Jacob.

In der Kategorie U13 bezwang der starke Nils Aebersold (BeO 4X rACEing) Eddy Massow (The Fighters Wallisellen) und Florian Zimmerli (Fastlane Gravity Team), womit Aebersold bereits seinen zweiten Saisonsieg sichert.

In der U15 hatte dann wieder mal ein Local das Sagen. Es gewann Janosch Klaus (Team PROJECT) vor Erik Emmrich (PROPAIN Bikes, SIXPACK Racing, enduro4you) und Samuel Willimann (Schmid Velosport Aarau Rohr). Für Emmrich und Willimann sind es bereits die zweiten 2ten und 3ten Plätze nach dem Saisonauftakt in Homberg.

Der Eliteracer Mirco Weiss (G-Form Aweka Factory Team) war mit einem Kettenklemmer im Halbfinale wohl der Pechvogel des Tages
# Der Eliteracer Mirco Weiss (G-Form Aweka Factory Team) war mit einem Kettenklemmer im Halbfinale wohl der Pechvogel des Tages - Foto: Canonite Photography (Florian Gärtner)

Die starke Kategorie Junioren U17 wurde von Robin Bregger (Bike-Park Wolfach e.V.) dominiert, der scheinbar die freien Auffahrtstage nutzte, um die Strecke in Winterthur besser kennenzulernen. Er verwies Fabian Gärtner (VC Leibstadt) sowie Lars Pfeifer (VBC Waldshut – Tiengen) auf die weiteren Plätze.

Auch in der Kategorie Hobby Herren hatte mit Alexander Letang (Bike-Park Wolfach e.V.) ein Wolfacher die Nase vorn. Er siegte vor dem Local Christof Heimgartner (Rahmespränger) und Livio Küpfer (Swiss Fun Rent / Bergamont Schweiz).
Auch bei den Altmeistern im 4Cross wurde in der Masterskategorie hart gebattelt. Auf dem 1. Rang platzierte sich Andre Kern (Bike-Park Wolfach e.V.) vor Thorsten Hege und Andreas Steinhart (Fastlane Gravity Team).

In der Ladies/Damen Kategorie trafen wie schon beim ersten Lauf im Homberg Generationen aufeinander. So schnappte sich die Weltcuperprobte Lucia Oetjen (Thömus Racing Team) Platz 1 und verwies, die auf den ersten 3 Geraden in Führung liegende Melanie Uhr (Team 3W) auf Rang 2 und die erst 14 Jährige Anna Newkirk (Team PROJECT) auf den 3. Rang.

Die U17 zeigten was sie können und sprangen unter anderem sauber durch die 2. Gerade
# Die U17 zeigten was sie können und sprangen unter anderem sauber durch die 2. Gerade - Foto: Canonite Photography (Florian Gärtner)

Im stark besetzen und grössten Teilnehmerfeld aller Kategorien, den Elite Herren, ging es ebenfalls ans Eingemachte.
Die Nase vorn in allen Läufen (den Qualifikationsvorläufen als auch den Finalläufen) behielt der WM 3. Platzierte Simon Waldburger (G-Form Aweka Factory Team / Bergamont), der die Strecke in Winterthur als seine zweite Heimstrecke bezeichnet. Auf Rang 2 positionierte sich Martin Frei, der bereits in Homberg mit dem 3. Platz auf sich aufmerksam machte. Frei ist dabei kein unbeschriebenes Blatt. Er starte seine Karriere im 4Cross und war schon Vize-Schweizermeister, bevor er auf sein Downhill Bike umsattelte. Den 3. Rang sicherte sich Atiesch Manathunga (Bike-Park Wolfach e.V) vor Daniel Anger (Radfahrerverein Weingarten).

Der 3. Lauf des Bergamont Swiss 4Cross Cups wird am Sonntag 21. Juni 2015 auf der 4Cross Strecke im badischen Laufenburg (Deutschland) ausgetragen. Beim Renndatum mitten im Juni kennen wir bereits die ersten Sieger der Weltserie 4X Pro Tour (1. Lauf in Winterberg/Deutschland und 2. Lauf in Fort William/Schottland) und natürlich bleibt zu hoffen, dass einige Prominente Deutsche und Schweizer Elitefahrer das Starterfeld nebst den zahlreichen Nachwuchsathleten besetzen.

Die Onlineanmeldung per Paypal und manueller Überweisung ist bereits jetzt auf www.4cross.ch geöffnet und schliesst eine Woche vor dem Rennen (14. Juni 2015).

Hier lag Melanie Uhr bei den Ladies noch knapp vor Lucia Oetjen
# Hier lag Melanie Uhr bei den Ladies noch knapp vor Lucia Oetjen - Foto: Canonite Photography (Florian Gärtner)
Weltcuperfahrung siegt vor dem kommenden Nachwuchs bei den Damen
# Weltcuperfahrung siegt vor dem kommenden Nachwuchs bei den Damen - Foto: Canonite Photography (Florian Gärtner)
Der obligatorische Handshake beim Elitepodium (1. Simon Waldburger / 2. Martin Frei / 3. Atiesch Manathunga / 4. Daniel Anger)
# Der obligatorische Handshake beim Elitepodium (1. Simon Waldburger / 2. Martin Frei / 3. Atiesch Manathunga / 4. Daniel Anger) - Foto: Canonite Photography (Florian Gärtner)
Info: Pressemitteilung Bergamont Swiss 4Cross Cup




Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

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  2. benutzerbild

    Greti

    dabei seit 08/2009

    Das war ein super Event, vielen Dank an alle Beteiligten!
  3. benutzerbild

    _TobiFreeride_

    dabei seit 03/2015

    Scheint ein tolles Rennen gewesen zu sein.
    Schade, dass ich keine Zeit hatte.

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