Wie schon im Dauertest zum Rose Tusker heraus klingt, wäre ein Fatbike in einer leichten Konfiguration eine Rennerfahrung wert. Die Idee, dies sofort und jetzt im Winter in die Tat umzusetzen, hatte nur einen Haken. Wo gibt es ein passendes Rennen? Der Nachbar macht’s möglich. Das Drenthe200 in den Niederlanden ist genau das richtige Event, um auch im Winter auf der Langstrecke ein Fatbike zu testen. Den Bericht dazu gibt es hier.

Die Frage nach meinem Wunschkandidaten stellt sich erst gar nicht, der steht schon seit langem fest. Umso erfreulicher, dass der Traum, dieses exklusive Fatbike fahren zu dürfen, auch in Erfüllung geht. Exklusiv ist das Pivot LES Fat aus Arizona nicht nur, weil der Preis des LES Fat Depressionen auf dem Bankkonto hinterlässt. Vielmehr wegen seiner vielseitigen Möglichkeiten ist es vielleicht das beste Fatbike der Welt.

Kohlefaser zum Dahinschmelzen
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Ausstattung

Verschiedene Laufradgrößen in einem Fatbike fahren zu können ist eigentlich keiner Erwähnung wert. Man steckt einfach ein anderes Paar Laufräder rein und gut ist. Das LES aber ist das erste Fatbike, bei dem man den Hinterbau der Laufradgröße anpassen kann und somit die Hinterbaugeometrie den veränderten Gegebenheiten Rechnung trägt. Pivot nennt diesen Einstellmechanismus „Swinger Dropout System“. Dieser ermöglicht darüber hinaus auch die Möglichkeit, das LES auf Singlespeedantrieb umzubauen.

Mit dem Pivot/E-Thirteen Kurbelsatz konnte man dem Fatbike auch einen recht niedrigen Q-Faktor von 210 mm mit auf die Strecke geben, ohne auf eine Reifeneinbaubreite von bis zu 5 Zoll verzichten zu müssen.

Mein Testbolide läuft auf den serienmässigen Maxxis Mammoth 4 Zoll Reifen. Das ermöglicht mir, einen direkten Vergleich zu den bis jetzt gefahrenen Schwalbe Jumbo Jim in 4 Zoll zu ziehen. Freud und Leid eines Fatbikes wird meines Erachtens hauptsächlich über die Bereifung entschieden.

Der Rest der Ausstattung ist bewährt, gut und teuer. Geschaltet wird mit einem Sram XX1 11fach Antrieb, gebremst mit einer der wohl aktuell besten Preis/Leistungs-Bremse auf dem Markt, der SRAM Guide RSC. Im Rahmen rollt Material von DT Swiss. Vorbau, Carbon-Stütze und Lenker von Phoenix runden das Pivot Spaßpaket auf runde 12,15 kg „out of box“ ab.

Bewährte Schaltungskomponenten von SRAM und der dezente Hinweis auf den verstellbaren Hinterbau.
# Bewährte Schaltungskomponenten von SRAM und der dezente Hinweis auf den verstellbaren Hinterbau.
Drei Schrauben pro Seite am Hinterbau ermöglichen den Hinterbau auf jede gängige Laufradgröße einzustellen.
# Drei Schrauben pro Seite am Hinterbau ermöglichen den Hinterbau auf jede gängige Laufradgröße einzustellen.
Das Swinger Dropout System, einfach aber effektiv.
# Das Swinger Dropout System, einfach aber effektiv.

Pivot LES Fat – Infos & technische Details

  • Platz für 5″ Reifen
  • Passend für alle Fatbike und Plus Radgrößen (26 X 3,8, 26 X 4.8, 27.5+ und 29+) über das patentierte Swinger II Dropout System
  • Carbon-Rahmen mit hollow-core Formtechnologie und dem größten Unterrohr in der Kategorie (für gute Kraftübertragung und Verwindungssteifigkeit)
  • Pivot Carbongabel mit 150 mm Breite
  • In voller Länge innenliegende Kabelführung mit Pivots exklusivem internen Kabelverlegungssystem (inklusive Verlegung für interne, verstellbare Sattelstütze)
  • 197 mm Einbaubreite (Reifen bis 5 Zoll)
  • Optimierter, niedriger Q-Faktor, wenn das Bike mit dem Fatbike-spezifischen Kurbelsatz von Pivot/E-Thirteen kombiniert wird
  • Singlespeed, 1-fach oder 2-fach Antrieb
  • Mit Shimano Side-Swing Umwerfer kompatibel (über einen Low-Profile E-Type Mount)
  • Gepäckträger-Halterungen
  • 3 Flaschenhalter-Montagepunkte
  • Größe: S, M und L, für Fahrer zwischen 1,70 m und 1,95 m
  • Preis: 2999 € Rahmenkit (Rahmenkit mit Carbon-Gabel) / 5799 € Komplettbike u. a. mit X01-Ausstattung / 7199 € Komplettbike u. a. mit XX1-Ausstattung (Das getestete Bike entspricht nicht exakt der Serie)

Geometriedaten

Geometriedaten zum Ausklappen

LES FAT 26×3.8 with 18mm Cup (Pivot Complete Build)

 SML
Seat Tube Length (C-T)15.0017.0019.00
Top Tube Length22.9023.9024.75
Head Tube Length4.004.605.25
Head Tube Angle69.00°69.00°69.00°
Seat Tube Angle72.00°72.00°72.00°
Chain Stay Length17.2017.2017.20
Bottom Bracket Height12.2612.2612.26
Standover Height29.7231.3432.95
Wheelbase42.9944.0444.93
Stack23.9124.4725.07
Reach15.5916.4217.08

LES FAT 26×4.8 zero stack

 SML
Seat Tube Length (C-T)15.0017.0019.00
Top Tube Length22.8323.8024.63
Head Tube Length4.004.605.25
Head Tube Angle69.49°69.48°69.47°
Seat Tube Angle72.49°72.48°72.47°
Chain Stay Length17.6017.6017.60
Bottom Bracket Height12.1812.1912.19
Standover Height29.6431.2732.88
Wheelbase43.1544.1945.09
Stack23.7824.3324.93
Reach15.7916.6217.29

LES FAT 29.0+ zero stack

 SML
Seat Tube Length (C-T)15.0017.0019.00
Top Tube Length22.8523.8124.64
Head Tube Length4.004.605.25
Head Tube Angle69.35°69.35°69.35°
Seat Tube Angle72.35°72.35°72.35°
Chain Stay Length17.7617.7617.76
Bottom Bracket Height12.3512.3512.35
Standover Height29.8131.4333.04
Wheelbase43.2944.3445.24
Stack23.8124.3724.97
Reach15.7416.5717.24

LES FAT 27.5+ zero stack

 SML
Seat Tube Length (C-T)15.0017.0019.00
Top Tube Length22.8023.7724.59
Head Tube Length4.004.605.25
Head Tube Angle69.75°69.75°69.75°
Seat Tube Angle72.75°72.75°72.75°
Chain Stay Length17.2017.2017.20
Bottom Bracket Height11.6111.6211.62
Standover Height29.07.201630.6932.30
Wheelbase42.7843.8344.72
Stack23.7124.2624.86
Reach15.9016.7317.39

Der erste Eindruck

Der Carbonrahmen ist ein echtes Schmuckstück. Der ist so schön und wertig verarbeitet, dass ich mich gar nicht traue, ihn dreckig zu machen. Neben dem ersten Augenschmaus sind es die vielen kleinen Detaillösungen, die den Rahmen neben dem Swinger Dropout System so einmalig werden lassen.

Das Erste was auffällt, sind die nicht vorhandenen Züge und Leitungen. Pivot hat ein eigenes Kabelverlegungssystem entwickelt, das auch den Gebrauch einer Variostütze einschließt. Konsequent führt man die interne Leitungsverlegung dann auch an der Carbongabel fort.

Dreht man das Rad um, springt einem sofort dieses riesengroße Unterrohr ins Auge – fette Rohre für fette Reifen. Das Unterrohr zählt, glaube ich, zu dem Massivsten, was der Carbonrahmenbau zu bieten hat. Es soll vor allem steif sein und eine perfekte Kraftübertragung garantieren und wird sich im Gelände als perfekter Spritzschutz erweisen.

Schön...
# Schön...
...massiv...
# ...massiv...
...steif
# ...steif

Im Gelände

Wenn die Vorfreude groß ist, dann ist die Enttäuschung umso größer, wenn die Vorfreude nicht erfüllt wird. Meine Anfahrt in den Wald über befestigte Straßen und Wege frustriert mich. Das LES Fat fährt wie ein Sack Kartoffeln in einer Schubkarre. Geradeauslauf existiert nicht. Beim Einbremsen in eine Kurve zieht das Vorderrad stark nach innen. Auch findet jedes Einlenken zeitverzögert statt. Um es mit einem Wort zu umschreiben: grauenvoll.

Ich wusste zwar, dass der Maxxis Mammoth für sein ausgeprägtes Selfsteering bekannt ist, jedoch kann das nicht der alleinige Grund für diese Katastrophe sein. Im Gelände ist dieses ungebührliche Trotzverhalten des LES zwar nicht so auffällig, aber im Ganzen gibt es hier ein Problem, das zu lösen mich beschäftigt. Also ab nach Hause und analysieren, was Schuld an der Misere ist.

Vorher/nachher: Nachdem der lange Vorbau gegen einen kurzen getauscht wurde, kam auch der Spaß auf's LES Fat zurück.
# Vorher/nachher: Nachdem der lange Vorbau gegen einen kurzen getauscht wurde, kam auch der Spaß auf's LES Fat zurück.

Da mir der Vorbau mit seinen 90 mm viel zu lang ist, wird dieser als Erstes getauscht. Ein 50 mm Vorbau von Funn ohne Rise bewirkt ein Wunder. Diese kleine Maßnahme ist verantwortlich für eine Veränderung des Fahrverhaltens um 100 %. Auf einmal ist es wendig und agil. Das Selfsteering ist vernachlässigbar und wirklich nur noch auf den Maxxis Reifen zu schieben. Das Vorderrad verliert nun auch leicht und willig den Kontakt zum Boden, wenn ich es will. Nun fährt es so, wie ich es erwartet habe.

Was ist passiert? Durch den kurzen Vorbau habe ich meinen Schwerpunkt über die Radnabe nach hinten gelegt und somit das Vorderrad entlastet. Durch den nach vorne gezogenen Schwerpunkt wurde wohl der Selfsteeringeffekt des Maxxis Mammoth erheblich verstärkt. „Lastenfreies Vorderrad“ sind meine zwei neuen Lieblingsworte.

Das würde auch erklären, warum nicht jeder Fahrer eines Maxxis Mammoth Reifens über das ausgeprägte Selfsteering klagt. Es ist immer eine Frage der Geometrie und der Vorbaulänge.

Der Carbonrahmen weist an allen wichtigen Punkten des Rahmens Möglichkeiten auf Züge und Leitungen innen zu verlegen. Bei Nichtgebrauch können diese perfekt verschlossen werden.
# Der Carbonrahmen weist an allen wichtigen Punkten des Rahmens Möglichkeiten auf Züge und Leitungen innen zu verlegen. Bei Nichtgebrauch können diese perfekt verschlossen werden.
Der Maxxis Mammoth neigt zu Selfsteering und ist in Verbindung des original montierten 90mm Vorbau eine fahrerische Herausforderung.
# Der Maxxis Mammoth neigt zu Selfsteering und ist in Verbindung des original montierten 90mm Vorbau eine fahrerische Herausforderung.

Im Gelände kehrt der Spaß zurück. Das LES ist verspielt und schnell über die Trails zu jagen. Die Sitzposition ist nun für mich der richtige Kompromiss zwischen Race und Tour. Der Carbonrahmen ist steif und fühlt sich etwas komfortabler an als der Alurahmen vom Rose Tusker. Weder die XX1 Schaltgruppe noch die SRAM Guide RSC Bremse geben irgendeinen Grund zur Klage. Die Guide Bremse überzeugt auch in den schlammigsten Verhältnissen mit überzeugender Bremsleistung. Der fatbiketypisch hohe Q-Faktor macht sich in meiner Hüfte ab und an bemerkbar. Wenn man zwischen 29er und Fatbike auf einer Tour hin und her wechselt ist es wirklich beachtenswert, wie sehr der Q-Faktor das Wohlgefühl beeinflusst. Darum ist es meines Erachtens auch unerlässlich, eine ausgiebige Testrunde zu fahren, bevor man ein Fatbike kauft. Man sollte das Gefühl einer breiten Kurbel einmal erfahren haben.

Die Reifenfrage:

Die interessantesten Erkenntnisse liefert die große Problemzone aller Fatbikes, die Reifen.

Hatte ich mit dem Schwalbe Jumbo Jim so meine liebe Not bei nassen und schlammigen Bodenverhältnissen, so zeigt hier der Mammoth, wie gut das Fahrverhalten sein kann, wenn die Trockenheit den Herbst verlässt. Auch in Sachen Pannensicherheit kann der Maxxis Mammoth den Schwalbe Jumbo Jim um Längen schlagen. Das große ABER folgt jedoch auf dem Fuß: Der Mammoth ist 250 Gramm schwerer als der Jumbo Jim und der Rollwiderstand ist höher. Das merkt man sofort, wenn der Untergrund fester wird. Man muss mehr Kraft investieren, um den Mammoth genauso schnell zu bewegen wie den Jumbo Jim. Hier hilft nur mehr Luft: Mit einem Luftdruck von mindestens 0,8 bar lässt sich der Maxxis auch auf der Straße schnell und fast ohne Selfsteering bewegen. Im Gelände ist für meine 75 kg nur ein Druck von 0,5 bar sinnvoll, um die Vorteile der fätten Bereifung geniessen zu können.

Wird das Gelände aber extrem schlammig, ist auch der Mammoth schnell am Ende. Um den Winter wirklich gut und traktionssicher zu überstehen, bedarf es noch gröberer und damit schwererer Profile. Surfende Reifen auf einer braunen Schlammdecke sind genauso unlustig wie die fehlende Traktion dünner Reifen. Hat der vordere Reifen sich einmal zugesetzt wird es schwierig, die Linie zu halten. Besonders bergab hatte ich mehrere Uiuiuiuiuiui-Momente.

Beruhigend aber ist, dass der Rahmen jenes Sahnestück bleibt, welches er schon beim ersten Anfassen war. Er kann nichts für die Problemzone Reifen. Die Reifenfrage kann nur jeder für sich beantworten. Die Fatbikeliebhaber, die das Thema Fatbike eher locker und spaßorientiert angehen, haben mit ein paar Gramm mehr auf dem Laufrad sowieso das geringste Problem.

Der geschwindigkeitsorientierte Kilometerfresser und Leichtbaufetischist ist derjenige, der die Kompromisse eingehen muss. Wie gut, dass man auch mal einen schnellen 29+ Laufradsatz ins Pivot stecken kann.

Schlammtest bestanden, nach Wechsel zu einem 50 mm langen Vorbau ist auch der Maxis Mammoth keine Herausforderung mehr.
# Schlammtest bestanden, nach Wechsel zu einem 50 mm langen Vorbau ist auch der Maxis Mammoth keine Herausforderung mehr.
Das Pivot LES Fat im Renneinsatz beim Drenthe200.
# Das Pivot LES Fat im Renneinsatz beim Drenthe200.

Meine Meinung zu Fat im Winter

Ich weiß ja nicht, welcher Marketingmensch auf die glorreiche Idee gekommen ist, Fatbikes als die Winterwunderwaffe zu verkaufen. Das war sehr wahrscheinlich der gleiche, der in den Neunzigern verbreitet hat, dass man mit Harleys nicht schneller als 100 km/h fährt.

Bei uns liegt häufig kein Schnee im Winter. Und gerade diesen Winter, der ja europaweit recht schneefrei verläuft, versagt uns die Möglichkeit, ein Fatbike im Schnee zu fahren.

Also fahren wir im Schlamm und moddern mit unseren Fatbikes durch die Wasserlöcher der Nation. Mir macht ein Fatbike nur bedingt Spaß. Deutlich mehr Traktion und Komfort als auf einem 29er habe ich im tiefsten Schlamm nicht erfahren können. Teilweise habe ich Stürze gehabt, die ich mit meinen anderen Rädern wahrscheinlich nicht gehabt hätte. Die Gesetze der Physik lassen keinen Interpretationsspielraum zu: Je flüssiger und tiefer der Schlamm ist, umso mehr schwimmt ein breiter Reifen auf. Der einzige Grund für mich, ein Fatbike für den Winter bedingungslos zu empfehlen, ist die Wartungsfreiheit. Durch die fehlenden Federungskomponenten in Verbindung mit einem 1×11 Antrieb gibt es weniger Wartungsstau am Ende des Winters.

Fatbike fahren ist für mich ein 3 Jahreszeitenspaß, fern pseudowinterlicher Schlammspiele. Im Sommer und im Herbst war das Fatbike für mich ein toller Spielgefährte. Traktion, Grip und Komfort sind für mich die drei Gründe, Fatbike zu fahren. Jetzt in den verschlammten Waldstücken meiner Heimat gehen mir sehr oft alle drei Argumente pro Fatbike im Modder verloren und damit auch Sinn und Zweck eines Fatbikes im Winter.

Wie eng es bei einem Treppenhausshoot zu geht, liegt immer im Auge des Betrachters.
# Wie eng es bei einem Treppenhausshoot zu geht, liegt immer im Auge des Betrachters.
Mit Luftdrücken über 0,8bar lässt sich fat auch schnell und unauffällig über harte schnelle Untergründe bewegen. Über die Sinnhaftigkeit lässt sich nicht streiten, im Gelände machen die Maxis Pneus den besten Job bei 0,5 bar.
# Mit Luftdrücken über 0,8bar lässt sich fat auch schnell und unauffällig über harte schnelle Untergründe bewegen. Über die Sinnhaftigkeit lässt sich nicht streiten, im Gelände machen die Maxis Pneus den besten Job bei 0,5 bar.

Fazit

Pivot hat mit dem LES Fat ein wirklich gutes Fatbike gebaut. Es hat viele kleine sinnvolle, technische Features, die einen ganz bestimmten Typ Fahrer ansprechen. Den Fahrer, der ein Bike für Alles haben will. Durch die Möglichkeit, die Rahmengeometrie an die verschiedensten Laufradgrößen anzupassen, deckt das LES Fat die unterschiedlichsten Möglichkeiten im Gebrauch ab.

Beide Plusformate wie auch fat bis 5 Zoll angepasst in einem Rahmen zu fahren, machen das Pivot so flexibel wie kein anderes Fatbike auf dem Markt. Die Verarbeitung des Rahmens und der Gabel sind perfekt und das System der Innenzugverlegung durchdacht.

Es ist ein Fatbike, das sich ohne großen Aufwand auf 11 kg tunen lässt. Wer also ein einmaliges und exklusives Fatbike sein eigen nennen will, der ist beim Pivot LES Fat an der richtigen Adresse.

Am Ende das Wichtigste: Der Spaß kam nie zu kurz.
# Am Ende das Wichtigste: Der Spaß kam nie zu kurz.

Weitere Informationen

Website: www.pivotcycles.com
Text & Redaktion: Mario Peters | MTB-News.de 2015
Bilder: Stein PhotoArt, http://wielerbeeld.nl

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Sir Galahad

    dabei seit 03/2007

    Heute war ganz praktisch die Variante Schlammreifen mit Spikes die richtige Wahl. Fröhlicher Wechsel von Matsch, Schneematsch und tauendem Eis.

    Bedingungen pro Fattie sind wirklich selten. Halte das Ganze in unseren Breiten nach wie vor für eine Bike-Art für aufmerksamkeitssüchtige Minderwertigkeitskomplexler, also so "Hauptsache sehr sichtbar anders"-Typen wie Muschi. Der angebliche Nutzen wird dann nur vorgeschützt.
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    scylla

    dabei seit 01/2010

    Sir Galahad
    Der angebliche Nutzen wird dann nur vorgeschützt.
    Nicht anders als bei jeder 8kg Edel-Carbonschleuder, die von einem unambitionierten Hobbyfahrer bewegt wird. Oder bei All-Mountain-Fullys die über Forstwege geprügelt werden. Oder beim Versuch, bei kaltem Siffwetter im Kreis durch den Wald zu fahren und Spaß zu haben.
    Sind wir doch mal ehrlich, Geländefahrradfahren ist ansich die nutzloseste Sache der Welt, egal auf welchem Rad :winken:
  4. benutzerbild

    Sir Galahad

    dabei seit 03/2007

    Ja, oft fahren die Leute Bikes, die zu viel sind für das, was sie fahren können. Fatties sind dagegen meist überall schlechter geeignet als andere Bikes, außer auf Schnee der Sorte igulnyak, ansonsten sind sie einfach nur sehr auffällig anders.

    Im Übrigen hast du natürlich völlig recht :D
  5. benutzerbild

    RetroRider

    dabei seit 09/2005

    gardenman
    [...] Oder auch mal 110kg. Plus Gewicht vom Bike - da fahre ich garantiert nicht mit 0,8 Atü Reifendruck. ;)
    [...]
    Ich nehme mal an, du meinst damit nicht, daß (ca.) 0,8 bar zu viel sind, sondern hälst 0,8 bar für zu wenig?
    Ist leider einer sehr verbreitete Fehlannahme, die Tragkraft und Härte eines Reifens würde nur vom Druck abhängen und nicht auch von der Breite.
  6. benutzerbild

    muschi

    dabei seit 03/2011

    RetroRider
    Ich nehme mal an, du meinst damit nicht, daß (ca.) 0,8 bar zu viel sind, sondern hälst 0,8 bar für zu wenig?
    Ist leider einer sehr verbreitete Fehlannahme, die Tragkraft und Härte eines Reifens würde nur vom Druck abhängen und nicht auch von der Breite.
    Bei unserer Schneefahrt habe ich den Luftdruck nochmals von 0,5bar auf geschätzte 0,4bar abgelassen. Das brachte spürbar was auf dem Schnee. Natürlich fuhr sich das Rad auf Asphalt dann auch dementsprechend selfsteeringlike träge. Im Schnee aber von Nachteilen keine Spur.

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