Bereits im Jahr 2012 stellten wir euch das Crowdfunding-Projekt Vyro hier bei uns vor. Die Idee hinter Vyro ist, eine Schaltung ohne den herkömmlichen Umwerfer zu ermöglichen – indem sich das Kettenblatt vergrößert bzw. verkleinert. In den vergangenen knapp vier Jahren ist die Entwicklung weit fortgeschritten und so hatten wir die vor Kurzem die Möglichkeit, die fertig entwickelte Vyro Kurbel mehrere Tage zu testen. Wir berichten von unseren Erfahrungen mit dem innovativen Schaltkonzept:

Vyro im Test: Kurz & knapp

Das Konzept zur Schaltung kommt von Gregor Schuster, dem die Idee schon seit 1994 im Kopf herumschwirrte. Gregor, 41 Jahre alt, kommt ursprünglich aus dem Downhill-Sport und ist in den frühen 90ern selbst Rennen gefahren. Mittlerweile hat er zwei Kinder und neben den familiären Pflichten und der Vyro Components GmbH kümmert er sich noch um sein Skibike-Unternehmen Sledgehammer. Zusammen mit einem Team von Produktdesignern hat er die Vyro seit dem Start der Crowdfunding Kampagne im Jahr 2012 bis zur Marktreife geführt. Ab 5. April soll die Kurbel zu einem Preis von 395 € über den Direktvertrieb auf der eigenen Webseite erhältlich sein.

Gregor Schuster glücklich nach einer spaßigen Testwoche
# Gregor Schuster glücklich nach einer spaßigen Testwoche

Geplant ist eine ganze Produktlinie von Vyro Components, die in Zukunft Stück für Stück vervollständigt werden soll. So will man in Zukunft zusätzlich zum Umwerfer auch das Schaltwerk überflüssig machen und eigene Kettenführungen für den Gravity-Bereich anbieten.

Doch macht eine Umwerferalternative in Zeiten der 1×11-Schaltung überhaupt noch Sinn? Auch ich war zunächst skeptisch, da ich bei uns im Mittelgebirge mit 1×11 sehr gut zurechtkomme. Doch es gibt viele Bereiche, in denen zwei Kettenblätter Vorteile bieten. Gerade bei Touren mit vielen Höhenmetern in den Alpen oder Mehrtagestouren wie einer Alpenüberquerung lassen sich mit der kleineren Übersetzung auch steile Anstiege erklimmen, die sonst kaum fahrbar wären. Auch bei Mehrtagesrennen wie der Trans Provence oder der Trans Savoie lässt sich mit einem kleineren Kettenblatt viel Energie sparen. Und gerade im Downhill auf Zeit ist man auf eine größere Übersetzung angewiesen und diese große Bandbreite kann 1×11 nicht immer abdecken. Außerdem klagen einige Fahrer in Verbindung mit 1×11 über Knieprobleme, da durch das Fehlen der kleinen Gänge die Belastung auf die Knie höher ist.

  • 24/36 Zähne (eventuell zusätzliche Optionen in Zukunft)
  • kompatibel mit allen SRAM 2-fach Triggern
  • komplett mechanisch
  • Produktion in Österreich
  • Montage an ISCG-Aufnahme (05 oder 03) oder Klemmung mit BSA Tretlager
  • Gewicht Kurbel: mit Kettenblättern und Aluminiumachse 496 g / mit CroMo-Achse 572 g
  • Gewicht Ansteuerung: 62 g
  • Gewicht Bashguard: 65 g

Preis UVP: 395 € | Bikemarkt: Vyro kaufen

In der Hand

Aufbau

Die Vyro ist eine Zweigangschaltung an der Kurbelwelle mit Kettenblättern mit 24 und 36 Zähnen. Dabei ist das Kettenblatt in vier Teile segmentiert und wird in einer Flucht mit der Kette geschaltet. Die Kette wird dadurch gezwungen, auf das große Segment zu klettern. Andere Kettenblattkombinationen mit beispielsweise 22/38 und 26/36 Zähnen sollen in Zukunft auch angeboten werden. Beim großen Kettenblatt sind bis zu 42 Zähne möglich. Gedacht ist die Vyro für den Einsatz mit 11-fach Shimano oder SRAM-Schaltwerken und ist mit so gut wie allen Ketten kompatibel. Auch in Verbindung mit 10-fach Schaltwerken ist die Kurbel verwendbar. Allerdings sind die 10-fach Schaltwerke nicht so gut gedämpft wie die neueren 11-fach Modelle – dadurch kann es vorkommen, dass man häufiger die Kette verliert, weswegen man in Verbindung mit 10-fach Schaltwerken eine Kettenführung verwenden sollte.

Die Vyro im Zustand in dem die Kette auf dem großen Kettenblatt laufen würde ...
# Die Vyro im Zustand in dem die Kette auf dem großen Kettenblatt laufen würde ...

Die vier Segmente sind kippbar auf Bolzen gelagert und werden nacheinander in die Kettenlinie geführt, bis der Gang vollständig gewechselt ist. Das Herunterschalten funktioniert ähnlich, nur dass die Segmente nach und nach aus der Kettenlinie ausgeschwenkt werden. Ganz im Gegensatz zu Umwerferschaltungen, bei denen die Kette vom Umwerfer verschoben unter Spannung seitwärts auf das andere Kettenblatt geschoben wird, kann man hier auch unter Volllast schalten. Man soll nicht mehr ins Leere treten und innerhalb einer Viertelumdrehung ist der neue Gang eingelegt. Außerdem verändert sich die Kettenlinie nicht, was gleich mehrere Vorteile mit sich bringt: Zum einen kann die Kette optimal geführt werden, zum anderen wirkt sich die gleichbleibende Kettenlinie positiv auf den Verschleiß aus.

... und so würde sie auf dem kleinen Kettenblatt laufen.
# ... und so würde sie auf dem kleinen Kettenblatt laufen.

Angesteuert wird die Vyro von jedem beliebigen SRAM Trigger über einen normalen Schaltzug. Es wird weniger Schaltkraft benötigt als bei einem Umwerfer, da durch den Zug lediglich ein kleiner Hebel bewegt wird, der die Kettenblatt-Segmente des großen Kettenblatts im richtigen Moment in die oder aus der Kettenlinie bewegt. Damit eignet sich die Vyro auch hervorragend für eine elektrische Ansteuerung, da für den Schaltvorgang deutlich weniger Energie benötigt wird als bei einem Umwerfer. Es besteht bereits der Plan, eine solche Ansteuerung in Zukunft anzubieten. Außerdem ist in Zukunft auch eine mechanische Lösung geplant, die einen zweiten Trigger überflüssig machen soll.

Die Vorteile gegenüber Getriebeschaltungen sind das geringere Gewicht und vor allem der Wirkungsgrad, der genauso groß ist wie bei herkömmlichen Kettenblattschaltungen. Die Kette läuft tatsächlich ja auch auf Kettenblättern, nur dass eines davon segmentiert ist.

Vyro von SEB92Mehr Mountainbike-Videos

Das Ganze nochmal ...
# Das Ganze nochmal ...
... in der Seitenansicht
# ... in der Seitenansicht

In der Entwicklung wurde ein besonderes Augenmerk auf eine geringe Anzahl an Teilen gelegt, um die Kosten für die Schaltung möglichst gering und die Ersatzteilversorgung möglichst einfach zu halten. Die Vyro besteht aus 10 Bauteilen. In der Serie sind das die vier Segmente mit den vier Bolzen, die Kurbel und der kleine Zahnkranz. Die Schrauben an den Segmenten werden in der Serie übrigens noch durch grüne Titanschrauben ersetzt. Dazu kommt die Ansteuerung, die allerdings aus nur zwei Blechteilen besteht und sehr simpel aufgebaut ist. Mitgeliefert wird auch ein Tretlager, das aber auch durch jedes andere 24 mm Tretlager ersetzt werden kann. Damit kann die Vyro, obwohl sie in Europa produziert wird, zu einem Preis von rund 395 € angeboten werden.

Das 42 mm Tretlager ist Standard
# Das 42 mm Tretlager ist Standard - und lässt sich beliebig gegen ein anderes austauschen

Interessantes Detail sind die Inlays für die Pedalmontage. Dank der cleveren Adapter kann die Länge der Kurbelarme auf 170, 172,5 und 175 mm eingestellt werden, ohne die Kurbelarme zu tauschen. In der 170 mm Einstellung verliert man allerdings trotzdem etwas an Bodenfreiheit, da das Kurbelende länger ist als die Bauhöhe der meisten Pedale.

Gute Idee
# Gute Idee - mit diesem Adapter lässt sich die Kurbelarmlänge zwischen und 170 und 175 mm verstellen. Zusätzlich gibt es noch einen Adapter für 172,5 mm.
Lieber 170 ...
# Lieber 170 ...
... oder doch 175 mm
# ... oder doch 175 mm

Montage

Die Montage der Vyro Kurbel gestaltet sich relativ einfach. Die Einheit, die für das Schalten verantwortlich ist, wird auf die ISCG Aufnahme geschraubt oder alternativ unter das BSA Tretlager geklemmt. An der Schaltungseinheit kann zusätzlich noch ein Bashguard angebracht werden, um das große Kettenblatt mitsamt der Mechanik vor Beschädigungen beim Aufsetzen zu schützen. Eine Umwerferaufnahme wird nicht mehr benötigt, die Vyro ist also auch kompatibel mit neuen Rahmen, die auf eine solche verzichten. Angesteuert wird das System mit einem beliebigen SRAM 2-fach Trigger über einen gewöhnlichen Schaltzug. Es wird also ein SRAM Trigger montiert und ein Schaltzug entsprechend am Rahmen verlegt.

Die Ansteuerung spricht die Mechanik auf der Rückseite der Zahnkränze an (siehe nächstes Foto)
# Die Ansteuerung spricht die Mechanik auf der Rückseite der Zahnkränze an (siehe nächstes Foto) - damit wird das Kettenblattsegment genau im richtigen Moment in die oder aus der Kettenlinie bewegt

Die Einstellung der Schaltung gestaltet sich relativ einfach, da der Zug nur genug Spannung haben muss, um den Schaltmechanismus zu aktivieren. Danach funktionieren die Schaltvorgänge immer perfekt, da sonst nichts eingestellt werden muss. Aufwändiges Einstellen der Endanschläge wie bei Umwerfern entfällt komplett.

Die Montage der Kurbel gestaltet sich dann ebenfalls ganz klassisch. Etwas eigen ist sich das Auswechseln der Segmente am großen Kettenblatt – wenn man weiß wie es geht, ist es jedoch relativ simpel. Allerdings müssen, je nachdem welches Segment getauscht werden soll, die Kettenblätter von der Kurbel demontiert werden, da sie sonst hinter dem Kurbelarm liegen. Die Segmente können im Falle eines Defektes einzeln getauscht werden, ein Segment wird etwa 22 € kosten. Der Kurbel wird beim Kauf bereits ein fünftes Segment beiliegen.

Auf der Rückseite ist die Mechanik zu erkennen, die über die Ansteuerung an der ISCG Aufnahme aktiviert wird
# Auf der Rückseite ist die Mechanik zu erkennen, die über die Ansteuerung an der ISCG Aufnahme aktiviert wird

Auf dem Trail

Schaltverhalten

Das Hauptargument für die Vyro ist das Schaltverhalten. Die Kette wird nicht mehr von einem Umwerfer von einem Kettenblatt auf das nächste gehoben, stattdessen schalten sich die Segmente ohne Spannung direkt in die Kettenlinie. Das sorgt dafür, dass spätestens nach einer Viertelumdrehung der Kurbel die volle Übersetzung des großen Kettenblattes zur Verfügung steht. Außerdem kann unter Volllast geschaltet werden. Der Schaltvorgang wird von einem ungewohnten Klack-Geräusch für jedes geschaltete Segment begleitet.

Vollgas auf El Hierro mit der neuen Vyro Kurbel
# Vollgas auf El Hierro mit der neuen Vyro Kurbel

Erstaunlich ist, dass die Schaltung wirklich auch unter Volllast am Berg sauber den Gang wechselt. Anfangs ist das etwas ungewohnt, da man doch aus Gewohnheit etwas weniger stark tritt. Kein ins Leere treten, keine Kettenklemmer und die Segmente schalten immer im richtigen Moment in die Kettenlinie – die Funktion der Vyro konnte im Test durchaus überzeugen. Die Gangwechsel laufen sauber und das sollte auch lange so bleiben, da sich durch eine Längung des Zuges an der Schaltperformance nichts ändert.

Da sich die Kettenlinie nicht verändert, kann die Kette perfekt geführt werden. In Kombination mit gedämpften 11-fach Schaltwerken (Shimano XT) blieb die Kette im Test jedoch auch ohne Kettenführung stets, da wo sie hingehört. Probleme gab es allerdings mit 10-fach Schaltwerken: hier verloren wir die Kette häufig und würden daher die Montage einer Kettenführung empfehlen.

Kleinere Probleme gab es an einigen Rahmen in Verbindung mit dem Boost-Standard. Diese sind jedoch leicht zu beheben und werden bis zum Verkaufsstart noch angegangen.

Ohne kleines Kettenblatt hätte ich einige der steilen Schotteranstiege vermutlich eher geschoben
# Ohne kleines Kettenblatt hätte ich einige der steilen Schotteranstiege vermutlich eher geschoben
Unsere Testräder ...
# Unsere Testräder ...
... mussten im harten Einsatz auf den Kanaren bestehen
# ... mussten im harten Einsatz auf den Kanaren bestehen

Ergonomie

Wie oben bereits erwähnt, ist die Vyro mit sämtlichen SRAM 2-fach Triggern kompatibel. Man kann also je nach Belieben alles von X5 bis X0 verwenden. Da durch den Zug lediglich ein kleiner Hebel bewegt wird, der die Kettenblatt-Segmente des großen Kettenblatts dann im richtigen Moment in die oder aus der Kettenlinie bewegt, ist nur eine sehr geringe Schaltkraft notwendig. Insgesamt ist die Ergonomie damit als sehr gut zu bewerten. Die SRAM Trigger haben sich im Laufe der Jahre bewährt und funktionieren ohne Probleme.

Haltbarkeit

Zur Haltbarkeit können wir nach nur einer Testwoche noch wenig sagen. Die Schaltvorgänge blieben über den Testzeitraum sauber, wir hatten Modelle mit und ohne Bashguard im Einsatz. Beim Einsatz der Vyro ohne Bashguard ist aufgefallen, dass man schnell mal ein paar Zähne verliert oder einen Teil der Mechanik beschädigt, wenn man heftig aufsetzt. Alle Teile können aber relativ schnell und problemlos getauscht werden, jedoch würden wir den Einsatz eines Bashguards auf jeden Fall empfehlen.

Der optionale Bashguard schützt die Vyro vor Beschädigungen
# Der optionale Bashguard schützt die Vyro vor Beschädigungen - wir würden ihn in jedem Fall empfehlen

Wir werden noch ein Modell der Vyro für einen Langzeittest zur Verfügung gestellt bekommen, ein Bericht zur Haltbarkeit über einen längeren Zeitraum folgt in den kommenden Monaten. Dabei soll sich herausstellen, ob die vielen beweglichen Teile im exponierten Kurbelbereich auch auf lange Sicht keine Probleme verursachen.

Test-Fazit Vyro Schaltung

2-fach Antriebe machen für einige Einsatzbereiche dank feinerer Gangabstufung und kleinerer Übersetzung noch immer Sinn. Vor allem in den Alpen, bei Mehrtagesrennen oder überall sonst, wo viele Höhenmeter in steilem Gelände überwunden werden müssen, freut man sich über die große Übersetzungsbandbreite. Dank gedämpfter 11-fach Schaltwerke und optional einer zusätzlichen Kettenführung kann das Kettenschlagen und Herunterfallen der Kette verhindert werden. Wir sind gespannt, ob die Vyro ihre gute Funktion und Haltbarkeit auch im Langzeit-Test bestätigen kann.

Stärken

  • Die Kette kann komplett geführt werden, da sich die Kettenlinie nicht verändert
  • Höherer Wirkungsgrad als bei Getriebelösungen, gleiche Effizienz wie bei „normalen“ Kettenblattschaltungen
  • Mehr Spreizung und feinere Abstufungen im Vergleich zu 1×11-Systemen möglich
  • Kurze Schaltvorgänge (maximal eine Viertel-Umdrehung)
  • Schalten unter Volllast, ohne Zugunterbrechung und ohne Geräuschentwicklung
  • Geringe Kraft am Schalthebel erforderlich
  • Kein Verstellen durch Seildehnung – alterungsbedingt oder durch Temperatureinflüsse
  • Kein Umwerfermontagepunkt am Rahmen nötig

Schwächen

  • ISCG-Aufnahme (05 oder 03) für Pressfit Tretlager oder BSA notwendig
  • geringes Mehrgewicht zu 2-fach mit Umwerfer
  • Cockpit nicht mehr ganz so aufgeräumt (dieser Punkt könnte demnächst entfallen)
  • u. U. Kettenführung notwendig

Testablauf

Getestet haben wir die Vyro beim Testevent auf Teneriffa und El Hierro. Bei mehreren Touren konnte die Schaltung ihre Funktion unter Beweis stellen. Dabei wurde sie mit viel Staub und felsigem Gelände konfrontiert.

Testerprofil

  • Testername: Sebastian Beilmann
  • Körpergröße: 174 cm
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 74 kg
  • Schrittlänge: 81 cm
  • Armlänge: 63 cm
  • Oberkörperlänge: 56 cm
  • Fahrstil: Verspielt
  • Was fahre ich hauptsächlich: Trail, Enduro, Park
  • Vorlieben beim Fahrwerk: recht straff mit Progression
  • Vorlieben bei der Geometrie: relativ flacher Lenkwinkel, kurze Kettenstreben, langes Oberrohr mit kurzem Vorbau

Weitere Informationen

Webseite: www.vyro.com
Text & Redaktion: Sebastian Beilmann | MTB-News.de 2016
Bilder: Sebastian Beilmann

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Lt.AnimalMother

    dabei seit 02/2008

    Nö. Wenn die Feder dadurch einen Millimeter oder so tiefer steht als normal tickert jedes einzelne Segment dagegen. Und da das ICB 1.0 aus der RnC-Serie noch nie für großartige Präzision bekannt war...
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    Goddi8

    dabei seit 06/2007

    Dann pack die Feile nochmal aus oder den Bohrer und weite die Löcher der Grundplatte. Dann kannst du ja ausgleichen
  4. benutzerbild

    Lt.AnimalMother

    dabei seit 02/2008

    Dann muss ich die Senkung ja auch vergrößern...
  5. benutzerbild

    Goddi8

    dabei seit 06/2007

    Oder halt Grundplatte wechseln und über BSA klemmen oder mit dem Schleifen leben
  6. benutzerbild

    Lt.AnimalMother

    dabei seit 02/2008

    Nää, ich hab grad keine Lust nochmal ne Woche oder so warten zu müssen. Offensichtlich ist die ISCG-Platte wohl ein wenig zu hoch angeschweißt worden. Deshalb klimperts. Auf jeden Fall sitzt die Rückplatte der Vyro nicht exakt zentrisch über dem Tretlager.
    Frei nach dem Motto doof darfste sein, du musst dir nur zu helfen wissen hab ich erstmal die oberer Schraube entfernt und so lange die Platte die Platte gedreht bis alles freigängig war.
    Dann war ich heute nochmal Spanabhebend tätig. Nachdem ich gestern ja schon das Yoke befeilt habe waren heute die langen Schrauben der Vyro dran. Die kurzen ließen sich nicht ins Bohrfutter des Akkuschraubers spannen. Also habe ich den Kopf der langen Schrauben im Durchmesser an der Feile ein wenig abgedreht und die untere Bohrung der Vyro auf 7mm aufgebohrt. So konnte ich sie ausreichend verdrehen und nach unten schieben dass jetzt alles so läuft wie es soll

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    Und so sieht es jetzt mit alle Spacern nach dem Feilen aus.
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    Da muss jetzt die Praxis zeigen ob das genug Luft ist oder nicht. Das alte Kettenblatt hatte aber nicht mehr Luft. Morgen dann mal eine längere Probefahrt machen.
    Allerdings hat der Gleitblock oben bei mir nicht so ganz die Funktion die er haben soll. Auf Groß/Groß schleift die Kette grad eben nicht daran. Da sollte ich bei Gelegenheit vielleicht noch einen Satz Spacer zwischen ISCG und Platte legen.

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