Seit letztem Jahr ist auch Shimano im 1X11-Segment unterwegs. Kein Umwerfer, stattdessen ein Ritzelpaket mit vergrößerter Bandbreite – viele Enduro- und Trailfahrer fahren darauf ab. Doch wie gut gelingt Shimano das, was SRAM mit seinen 1-fach Gruppen seit mittlerweile 4 Jahren anbietet, und wo liegen wichtige Unterschiede?

XT Antrieb
# XT Antrieb - unterwegs in Südtirol

Kurz & knapp

Nachdem immer mehr Kunden die Umwerfer von ihren Bikes geschraubt haben, weil Kassetten mit immer mehr Bandbreite angeboten wurden, weil Ketten auch ohne Kettenführungen nicht mehr ständig das Kettenblatt verließen, und weil sogar Rahmenhersteller inzwischen Rahmen anbieten, an denen gar kein Umwerfer montiert werden kann, verwundert es nicht, dass auch Shimano eine 1X11-Lösung anbietet. Dabei setzt man jedoch, anders als SRAM, auf den klassischen Freilaufkörper und kann folglich auch kein Ritzel mit weniger als 11 Zähnen anbieten, um die Bandbreite zu vergrößern. Stattdessen gibt es eine Kassette mit 11-42 Zähnen sowie ein 1-fach Kettenblatt, das dank neuem Zahnprofil die Kette sicher führen soll, sowie einem Schaltwerk, dass die große Bandbreite in den Griff kriegt.

Die Schaltrolle sitzt fast konzentrisch mit dem Käfigdrehpunkt
# Die Schaltrolle sitzt fast konzentrisch mit dem Käfigdrehpunkt - so kann das Schaltwerk, anders Sram 1X11 Schaltwerke, auch mit mehreren Kettenblättern kombiniert werden.
Dämpfung: On
# Dämpfung: On - der große Hebel aktiviert die einstellbare Käfig-Dämpfung
Spannender Materialmix
# Spannender Materialmix - Stahl Zähne, faserverstärkter Kettenblattträger, Aluminium Kurbelarme und Welle.

Zu den besonderen Merkmalen der XT M8000 Schaltung gehören die einstellbare Dämpfung des Schaltwerkkäfigs, das Kettenblatt aus Carbon und Stahl, sowie die Kassette mit 42 Zähne Ritzel. Alternativ kann auch eine Kassette mit 11-40 Zähnen gewählt werden, wir hatten aber die maximale Bandbreite von Shimano, nämlich 381 %, im Test.

OVP: 389,90 € | Bikemarkt: Shimano XT 11-fach kaufen

Technische Daten

Shimano XT M8000 11-fach Kurbel

  • Kettenblatt: 30-34 Zähne
  • Kurbelarmlänge: 165 – 180 mm
  • Q-Factor: 176mm
  • Innenlager: 68 / 73mm BSA, Pressfit
  • Lochkreis: 96mm
  • Kettenlinie: 50.4mm
  • Material: Stahl Welle, Aluminium Spider und Kurbelarme (hohlgeschmiedet)
  • Gewicht Kurbel: 595g (ohne Kettenblatt)

Shimano XT 11-fach Rapidfire Plus SL-M8000 rechts

  • Befestigung: Schelle, I-Spec II
  • Schaltstufen hinten: 11-fach
  • Optische Ganganzeige: Ja (abnehmbar)
  • Material: Aluminium, GFRP-Hebel, Stahl
  • Gewicht: 122g

Shimano XT 11-fach Schaltwerk RD-M8000 Shadow-Plus

  • Käfig: mittellang, lang
  • Max. Zähne großes Ritzel: 40 Zähne / 42 Zähne nur für 1×11
  • Max. Differerenz vorne: 10 Zähne
  • Gesamtkapazität: 39 Zähne
  • Material: Aluminium, GFRP, Stahl
  • Gewicht: 271 g

Shimano XT 11-fach Kassette CS-M8000 11-42 Zähne

  • Abstufung: 11-13-15-17-19-21-24-28-32-37-42 Zähne
  • Material: Stahl (Ritzel 1-10), Aluminium (Ritzel 11)
  • Gewicht Kassette: 447g
  • für konventionellen Freilaufkörper

Shimano XT 11-fach Kettenblatt

  • Zähne: 30 – 34
  • Passend für: FC-M8000-1/FC-M8000-B1
  • Lochkreis: 96mm
  • Stahl/Carbonfaserverstärkter Kunststoff
  • 85 g

In der Hand

Seit über 25 Jahren wechseln Mountainbiker mit Shimano XT Gruppen ihre Gänge. Kettenblätter und Ritzel kamen lange Jahre ständig hinzu, jetzt gibt es erstmals eine Option mit 11 Gängen: Ein Kettenblatt, kein Umwerfer, nur ein Schalthebel. Die neueste XT kommt Anthrazit-Grau daher, mit einer metallisch schimmernden Oberfläche. Einmal öfter sind es technische Highlights, die erst auf den zweiten Blick erkennbar sind, die die XT besonders machen. Da sind die seit Jahren hohl geschmiedeten Kurbelarme in der neuesten Ausführung, aus Aluminium, aber leichter und robuster als manche Carbon-Kurbel. Da ist das Kettenblatt, das dank Stahl-Zähnen äußerst langlebig, dank CFK-Unterbau aber gleichzeitig recht leicht ist. Und dann die Schaltwerksdämpfung, die Shimano auf ein neues Niveau hebt: Sie ist jetzt einstell- und messbar, kann so an den Bedarf des Fahrers angepasst werden.

Schon fast perfekt
# Schon fast perfekt - das Schaltwerk baut in den meisten Fällen fast schmaler als der Rahmen und ist so recht gut gegen Kollisionen geschützt.
Schlanke Lösung
# Schlanke Lösung - der Schalthebel wird mit I-Spec II unter dem Bremshebel montiert.
Nur jeder zweite Zahn ist schwarz
# Nur jeder zweite Zahn ist schwarz - das Kettenblatt verzichtet auf ein Narrow-Wide Profil und setzt stattdessen auf etwas höhere Zähne.

Aufbau

Mit nur einem Kettenblatt kommt es allein auf die Bandbreite der Kassette an. 11-42 Zähne ergeben im Falle der XT M8000 eine Bandbreite von 381 % und damit deutlich weniger als SRAM bei 1X11 bietet: 420 %. Der Unterschied entsteht allein durch das kleinste Ritzel, das bei Shimano 11, bei SRAM 10 Zähne hat. Das heißt: Shimano 1X11 bietet 10 % weniger Bandbreite als SRAM 1X11, oder ganz pragmatisch: “Es fehlt ein Gang”. Die Übersetzung ist nämlich genau so groß, wie bei SRAM, wenn man nur die Gänge 2 bis 11 verwendet. Mit einer 2X10 Gruppe (ca. 450 % Bandbreite) verglichen verzichtet ein Shimano 1X11 Fahrer relativ genau auf sein größtes und sein kleinstes Ritzel.

Aufenthalt in der Gefahrenzone
# Aufenthalt in der Gefahrenzone - der lange Schaltwerkkäfig hat sich häufig und tapfer so manchem Fels in den Weg gestellt. Sichtbar gezeichnet, aber ohne ernste Blessuren.
Nicht ideal gelöst
# Nicht ideal gelöst - das Schaltzugende zeigt in Richtung Ritzel und Speichen, muss deshalb kurz abgeschnitten werden. Geht die Endhülse verloren, franst es direkt aus.

Montage

Die Montage der Gruppe ist denkbar einfach und im Vergleich zum Vorgängermodell beinahe unverändert. Die Kassette wird mit demselben Werkzeug und demselben Lockring fixiert, die Kurbel setzt weiterhin auf den Hollowtech II Standard. Kleine Unterschiede gibt es aber: Das Innenlager ist kleiner geworden, deshalb passt das normale Innenlagerwerkzeug nicht mehr. Shimano legt aber einen Kunststoff-Adapter bei, sodass kein neues Werkzeug angeschafft werden muss – super! Wer auf I-Spec II setzt, braucht auch den passenden Bremshebel, es steht aber auch eine Variante mit Schelle zur Verfügung.

Auf dem Trail

Fachsimpelei bei Seite, los geht’s auf den Trail. Wie gut führt das Kettenblatt die Kette, wie sauber schaltet die neue M8000? Um die Fähigkeiten des Kettenblattes und des Schaltwerks auf die Probe zu stellen, haben wir nicht nur die XT Gruppe als ganzes getestet, sondern auch das XT Kettenblatt mit einem SRAM Schaltwerk, sowie das XT Schaltwerk mit einem Race Face Kettenblatt getestet. Beide Kombinationen funktionieren einwandfrei, weshalb wir an dieser Stelle festhalten: Ein Narrow-Wide Kettenblatt ist nicht der einzige Weg zu einer sicheren Führung der Kette. Auch Shimanos Zahnprofil, kombiniert mit einem gedämpften Schaltwerk, führt die Kette in so gut wie jeder Situation sicher.

Die Kette stets im Griff
# Die Kette stets im Griff - der gedämpfte Schaltwerkkäfig glättet die Wogen.
Direkter Vergleich
# Direkter Vergleich - wir fuhren das XT-Kettenblatt im unmittelbaren Vergleich mit einem Race Face Narrow-Wide Kettenblatt.
Narrow-Wide ist nicht der einzige Weg
# Narrow-Wide ist nicht der einzige Weg - auch die Shimano 1-fach Kettenblätter funktionieren (mit aktuellen, gedämpften Schaltwerken!) einwandfrei und lassen eine Kettenführung fast nie vermissen.

Wie bereits angedeutet, kann die Reibungsdämpfung des Schaltwerkkäfigs eingestellt werden. Anschließend kann mithilfe eines Drehmomentschlüssels am Käfig gedreht werden, und so die eingestellte Dämpfung gemessen werden. Ein cooles Feature, das es aber kaum braucht. Die voreingestellte Dämpfung vermeidet Kettenschlag bereits effektiv. Eine noch höhere Dämpfung führt dann dazu, dass die Kette nicht mehr ganz so willig aufs nächste Ritzel steigt. Eine geringere Dämpfung führt zu mehr Kettenklappern und vergrößert die Gefahr, dass die Kette runter fällt. Also vermutlich eher ein Detail, das praktisch wird, wenn die Dämpfung nach einigen Jahren einmal nachlassen sollte.

381 % Bandbreite
# 381 % Bandbreite - reichen zweifellos nicht immer. Aber oft.

Die Bandbreite der XT reichte uns in vielen Fällen aus. Dazu ist aber zu sagen: Wir haben sie mit einem kleinen Kettenblatt geordert, sodass die Auslegung auf den Uphill erfolgte. Oberhalb von 30 km/h tendiert die Trittfrequenz dann in Richtung Nähmaschine, weshalb wir hier einfach rollen ließen – was bereits etwas früher eintrat, als bei unserem SRAM 1X11 Aufbau. Ob das akzeptabel ist, bleibt eine persönliche Entscheidung. Am anderen Ende entspricht die Übersetzung mit dem 42 Zähne Ritzel bei gleicher Kettenblattgröße exakt der von SRAM bekannten Schaltstufe und reicht in den allermeisten Fällen. Für sehr lange oder sehr steile Anstiege haben wir uns aber von Zeit zu Zeit einen kleineren Gang gewünscht.

Schaltverhalten

Ab dem ersten Gangwechsel wird klar, dass diese XT die Tradition fortführt. Ein Druck auf den großen Daumenhebel, und präzise wandert die Kette auf das nächst größere Ritzel. Wer will, drückt ganz durch und wechselt gleich 5 Gänge auf einmal, und zwar ohne dass die Kette springt oder rasselt. Ob ein Gang oder mehrere, die XT tut das, was sie soll. Auch in Richtung größerer Gang beherrscht sie ihr Handwerk einwandfrei.

Die große Kassette ist kein Leichtgewicht
# Die große Kassette ist kein Leichtgewicht - mit 450 g liegt sie 130 g über der etwas teureren Sram GX mit mehr Bandbreite, aber auch 80 g unter der etwas günstigeren Sram NX Kassette mit identischer Bandbreite.
Stets leise Fahrt
# Stets leise Fahrt - mit wenig Kettenschlag

Ergonomie

Shimano-typisch lässt sich der Wechsel zum größeren Gang auf zwei Weisen durchführen: Durch ziehen mit dem Zeigefinger oder drücken mit dem Daumen. Nur mit dem Daumen lassen sich dabei zwei Gänge auf einmal wechseln, eine Funktion, die wir wegen der eher großen Gangsprünge aber nicht sehr häufig benutzt haben. Diese Schaltstufen sind aber schön definiert, es passiert nicht wie beim Vorgänger, dass man versehentlich zwei Gänge raufschaltet, nur um dann wieder einen runter zu schalten.

Dank I-Spec II lässt sich der Schalhebel nicht nur seitlich verschieben, sondern auch neigen. Damit lässt sich der Schalthebel sehr gut an die persönlichen Vorlieben anpassen. Die Hebelkräfte sind weder zu gering noch zu hoch, Gangwechsel fühlen sich definiert an, ohne einen Kraftaufwand darzustellen.

Sichtbarer Abrieb am großen Alu-Ritzel
# Sichtbarer Abrieb am großen Alu-Ritzel - die Schaltqualität litt darunter bisher nicht.
Angenehm leise
# Angenehm leise - auch in Gängen mit größerem Kettenschräglauf hält sich die M8000 stark zurück.

Haltbarkeit

Ritzel 1-10, das Kettenblatt und die Kette sind aus Stahl gefertigt. Wir konnten hier, wie erwartet, keinen Verschleiß oder eine Funktionseinbuße feststellen. Das größte Ritzel aus Alu ließ recht schnell Verschleißspuren erkennen, verhält sich aber genau wie der Schaltwerkkäfig: Auch der ist nach einigem Felskontakt sichtbar verkratzt, verrichtet aber weiterhin unauffällig seine Arbeit. Die Kette ist übrigens, wie auch bei SRAM, mit dem Umstieg auf 11 Gänge nicht schmaler geworden und scheint in typischer Shimano Qualität äußerst langlebig zu sein.

Fazit zur Shimano XT M8000 1X11

Eigentlich ist es kein Wunder: Die Schaltungsexperten von Shimano beherrschen auch 11 Gänge, was sich durch seidenweiche Gangwechsel und eine sichere Führung der Kette unter Beweis stellt. Das ganze gepaart mit dem bekannt schmalen Shadow Plus Schaltwerk, der leichten und steifen Tretkurbel und Shimano-Langlebigkeit macht die XT auch mit 11 Gängen empfehlenswert. Mängel gibt es da nur am Konzept an sich: Die Bandbreite ist effektiv schmaler als beim Mitbewerber SRAM, und der Schaltwerkkäfig unnötig lang. Ersteres lässt sich aber beheben: Jüngst stellten die Japaner eine 11-46 Zähne Kassette vor, die beinahe die identische Entfaltung bietet wie XX1, X01, X1 und GX.

Stärken

  • Sichere Kettenführung
  • Angenehm leise
  • Gewohnt präzise Schaltvorgänge

Schwächen

  • Bei 11-42 Zähnen fehlt ein Gang gegenüber SRAM 1X11
  • Langer SGS Schaltwerkkäfig im Test unnötig lang – für 1X11 genügt aber der kürzere GS Käfig!
  • 450 g schwere Kassette

Testablauf

Die XT M8000 wurde an zwei Bikes montiert und ein A/B B/A Test durchgeführt: Die XT Kurbel samt Kettenblatt wurde auch mit einem X01 Schaltwerk und Kassette ausprobiert, XT Schaltwerk und Kassette auch mit Race Face Kurbel und Kettenblatt.

Hier haben wir die XT M8000 getestet

  • Südtirol: Flowig, wurzlig, steinig, staubig. Mit und ohne Lift.
  • Gardasee: Steinig, lange Uphills, ruppige Abfahrten
  • Bodensee: Flowiges Auf und Ab
  • Bayerische Voralpen: Steile Anstiege, technische Abfahrten

Testerprofil

  • Testername: Stefanus Stahl
  • Körpergröße: 177 cm
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 70 kg
  • Schrittlänge: 82 cm
  • Armlänge: 65 cm
  • Oberkörperlänge: 63 cm
  • Fahrstil: Verspielt, sauber und mit vielen Drifts
  • Was fahre ich hauptsächlich: Trail, Enduro
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Die richtige Mischung aus Komfort und Popp macht’s
  • Vorlieben bei der Geometrie: Relativ niedrig, relativ lang

Weitere Informationen

Webseite: Shimano
Text & Redaktion: Stefanus Stahl | MTB-News.de 2016
Bilder: T. Stahl, S. Stahl, M. Höll

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    zoomer

    dabei seit 07/2010

    Es gibt halt Situationen wo man so dahindüdelt und vergisst in welchem Gang man
    sich gerade befindet. Wenn es dann plötzlich nach der Kurve holprig runter geht und
    dahinter der Gegenhang lauert, dann will ich kurz wissen auf welchem Kettenblatt ich bin,
    damit ich die ggf. benötigte Tretentlastungspause im Gegenhang gedanklich sinnvoll
    vorausplanen kann.
    Da kann man schnell runter gucken, was ich nicht so sinnvoll finde, am Umwerfertrigger
    rumtasten, oder mal kurz ein halbes Auge auf die Schaltanzeige werfen, was für mich das
    kleinere Übel ist.

    Das betrifft in erster Linie meine übriggebliebenen Mehrfachkettenblattanlagen und nicht
    meine überwiegenden 1x10 Antriebe.
    Aber selbst da schau ich ab und zu drauf wieviel Gänge ich wohl noch zum sinnvollen runter
    treten habe, wenn nicht wähle ich danach ggf. eine andere Linie zum, nur zum "Rollen" aus.


    Muss man nicht so machen, das Meisste passiert sowieso automatisiert, mir macht das
    bewusste Fahren halt Spass ...
    (Auch das Kräfteeinteilen und planen bei Singlespeed)
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    duc-mo

    dabei seit 05/2011

    Klar, man kann aufs Mäusekino schauen, die eigene Trittfrequenz und den Druck aufs Pedal gedanklich mit Geschwindigkeit, Streckenwahl, Hindernissen und Steigung abgleichen und daraus den "richtigen" Gang für die Situation bewusst ableiten. ODER man kann einfach schalten, wenns einem "zu schwer" oder "zu leicht" geht. Wenn man das Ende der Kassettenbandbreite erreicht hat, dann schaltet man halt links und wenn da auch nix mehr geht, dann muss man sich halt quälen, aber da hilft einem auch die Ganganzeige nicht... ;)

    Dein Argument mit dem "bewusstes Fahren" in allen Ehren und bei Mehrfachkettenblättern wähle ich das Kettenblatt auch bewußt und "brauche" eine Rückmeldung über den aktuell eingelegten Gang, aber dass man beim kurzen Blick auf Kassette / Kurbel irgendwo gegenfährt ist ein Scheinargument.

    Da es hier um 1-fach geht, ist das Thema nochmal banaler. Das ist vielleicht eine Umstellung ohne Ganganzeige, aber sicher kein KO Kriterium!

    Ich bin ein Jahr eine Nabenschaltung am MTB gefahren und da habe ich Ganganzeige durchaus genutzt, aber nur, weil mir die Kette keine Rückmeldung über den eingelegten Gang geben konnte.
  4. benutzerbild

    Eisbein

    dabei seit 01/2005

    puh! sich vor der kurve gedanken zu machen wie man danach schalten muss, weil kettenblatt, entlastungsblub, etc...

    Und viele haben eine begründung für Einfach-Antriebe immer belächelt: Es sei einfacher zu schalten.
    Die Diskussion zeigt ja recht deutlich, dass das argument nicht so abwegig ist.
  5. benutzerbild

    zymnokxx

    dabei seit 03/2010

    Wenn jemand unbedingt ein Mäusekino braucht kann meins gerne haben! Ich tausche gegen die Abdeckplatte ohne Ganganzeige. Meins ist nagelneu und noch nicht verbaut. (Hab nur rechts für 11fach)
  6. benutzerbild

    zoomer

    dabei seit 07/2010

    duc-mo
    aber dass man beim kurzen Blick auf Kassette / Kurbel irgendwo gegenfährt ist ein Scheinargument.
    Pah, es gibt Menschen die müssen selbst beim Laufen einen Helm tragen.


    zymnokxx
    Wenn jemand unbedingt ein Mäusekino braucht kann meins gerne haben! Ich tausche gegen die Abdeckplatte ohne Ganganzeige. Meins ist nagelneu und noch nicht verbaut. (Hab nur rechts für 11fach)
    Würd ich sofort nehmen,
    aber ich glaube die krieg ich auf meiner alten X9 nicht mehr zum laufen.
    Meine Shimanos haben alle noch eine Ganganzeige.

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