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Idarkopf-050050
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Nico Reuter
Nico Reuter - Der Mann hinter dem Bikepark Idarkopf
Hier, oben auf dem Idarkopf, soll das Auditorium entstehen
Hier, oben auf dem Idarkopf, soll das Auditorium entstehen
Der alte Skilift ...
Der alte Skilift ...
... ist seit 2008 kaputt
... ist seit 2008 kaputt
Der Verlauf der Strecken wurde bereits markiert ...
Der Verlauf der Strecken wurde bereits markiert ...
... und der Wald wird hier bereits etwas ausgedünnt
... und der Wald wird hier bereits etwas ausgedünnt
Einige Bereiche im Bikepark-Gelände, wie diese Lichtung, werden aus Naturschutzgründen nicht für die Strecken genutzt
Einige Bereiche im Bikepark-Gelände, wie diese Lichtung, werden aus Naturschutzgründen nicht für die Strecken genutzt
Vor dieser freien Fläche sollen sich einige der Strecken kreuzen
Vor dieser freien Fläche sollen sich einige der Strecken kreuzen - sodass man hier auf den geplanten Slopstyle Parcour und die Dual Slalom-Strecke abbiegen kann
Die alte Skipiste
Die alte Skipiste - seit Jahren ungenutzt
Im Wald lässt ein angenehmes Gefälle ...
Im Wald lässt ein angenehmes Gefälle ...
... und ein guter Untergrund auf beste Strecken hoffen
... und ein guter Untergrund auf beste Strecken hoffen
Idarkopf-050095
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Idarkopf-050106
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Der lehmige Untergrund soll eine gute Basis für den geplanten Jumptrail bieten
Der lehmige Untergrund soll eine gute Basis für den geplanten Jumptrail bieten
Hier, am Fuße des Idarkopfes, direkt am Parkplatz ...
Hier, am Fuße des Idarkopfes, direkt am Parkplatz ...
... ist das Gelände für ein von der Straße aus gut sichtbares Testcenter eines MTB-Herstellers eingeplant
... ist das Gelände für ein von der Straße aus gut sichtbares Testcenter eines MTB-Herstellers eingeplant
Das Gebäude an der Talstation wird zur Eröffnung noch um ein Stockwerk aufgestockt und bietet Platz für ein Kiosk und den Kartenverkauf
Das Gebäude an der Talstation wird zur Eröffnung noch um ein Stockwerk aufgestockt und bietet Platz für ein Kiosk und den Kartenverkauf
Bald wird hier ein neuer Lift stehen und Mountainbiker auf den Berg befördern
Bald wird hier ein neuer Lift stehen und Mountainbiker auf den Berg befördern
Traumhafter Ausblick auf Stipshausen
Traumhafter Ausblick auf Stipshausen
Aussichtsturm auf dem Idarkopf
Aussichtsturm auf dem Idarkopf - bis auf diese kleine Attraktion ist der Berg aktuell leider „ungenutzt“
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Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald bietet noch viele schöne Flecken wie die Schmidtburg ...
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald bietet noch viele schöne Flecken wie die Schmidtburg ...
Idarkopf-050200
Idarkopf-050200
... oder diesen grandiosen Ausblick
... oder diesen grandiosen Ausblick
Idarkopf-050229
Idarkopf-050229
Bikeregion Hunsrück-Hochwald
Bikeregion Hunsrück-Hochwald

Bikepark Idarkopf – noch nie gehört? Vielleicht aber bald: Im Südwesten Deutschlands nahe Idar-Oberstein soll bis Anfang 2018 im Mittelgebirge in bestem Gelände ein Park mit vielen Strecken und neuem Schlepplift-System entstehen, das Herz des Bikeparks soll ein Sprung-Trail nach Vorbild des „Dirt Merchant“ in Whistler werden. Wir haben alle Infos zum Park!

Entstehung des Projekts

Nico Reuter ist der Initiator des Projekts Bikepark Idarkopf. Als die Gemeinde Stipshausen vor vier Jahren begann, nach einer neuen Nutzungsmöglichkeit für den Idarkopf zu suchen, wurde er sofort hellhörig. Der Ingenieur konnte in der Vergangenheit schon viel Erfahrungen in Sachen Projektentwicklung von Photovoltaik und Windkraftanlagen sammeln und hat schon immer von einem eigenen Bikepark geträumt. Mit seiner Firma ecoparc-concepts befasst er sich mit naturverträglichen Regionalentwicklungskonzepten und Studien – und sah am Idarkopf eine große Chance für den Mountainbikesport: 200 Tiefenmeter und teils über 3 km Streckenlänge und ein traumhaftes Gelände. Als leidenschaftlicher Mountainbiker, dessen Lieblingsdisziplinen Downhill und Freeride sind, begann er sich Gedanken darüber zu machen, wie genau die Zukunft am Idarkopf aussehen könnte.

Nico Reuter
# Nico Reuter - Der Mann hinter dem Bikepark Idarkopf

Etwa drei von fünf Tagen in der Woche investiert Nico in den letzten vier Jahren in die Projektentwicklung des Bikeparks – wobei seine Woche nach fünf Tagen wohl eher noch nicht vorbei ist. Zusätzliche Unterstützung bekommt er von den Mitarbeitern, Steffen Künzer und David Kebrich, im eigenen Unternehmen und vielen weiteren Menschen, die bereit sind, etwas von der eigenen Zeit in das leidenschaftliche Projekt zu investieren. Eine große Hilfe ist auch die Partnerschaft mit dem Umweltcampus Birkenfeld, die einige Studenten mit kreativen Ideen zum Projekt gebracht hat.

Der größte Schritt war sicherlich die Befreiung des Geländes aus dem Naturpark. Vom Start der Planung bis hin zur Eröffnung des Parks hatte Nico sieben Jahre eingeplant. Aktuell befindet er sich im vierten Jahr und die Zeichen für eine Eröffnung Anfang 2018 stehen gut. Die Baugenehmigung für Strecken und Lift steht derzeit noch aus. Aufgrund der gelebten und nachgewiesenen Naturverträglichkeit des Projekts ist es aber nicht ganz unrealistisch, dass der Bau nächstes Jahr im September in vollem Gang sein könnte.

Der Verlauf der Strecken wurde bereits markiert ...
# Der Verlauf der Strecken wurde bereits markiert ...
... und der Wald wird hier bereits etwas ausgedünnt
# ... und der Wald wird hier bereits etwas ausgedünnt

Allen die hoffen, irgendwann mal ein ähnliches Projekt auf die Beine stellen zu können, gibt Nico übrigens folgenden Tipp: „Konzentriert euch vor allem auf das Thema Naturschutz.“ Die Integration von Naturschutz in wirtschaftliche Projekte ist Teil der Firmenphilosophie von ecoparc concepts und basiert auf der Lehre des Umwelt Campus. Diesen Fokus hat man schon bei der Konzepterstellung berücksichtigt und Themen wie Umweltbildung in das nachhaltige Gesamtkonzept integriert. Auf diese Weise wird der Grundstein für sinnvolle Planungen im Außenbereich gelegt.

Einige Bereiche im Bikepark-Gelände, wie diese Lichtung, werden aus Naturschutzgründen nicht für die Strecken genutzt
# Einige Bereiche im Bikepark-Gelände, wie diese Lichtung, werden aus Naturschutzgründen nicht für die Strecken genutzt

Der Bikepark

Zur geplanten Eröffnung des Bikeparks Anfang 2018 ist ein breites Angebot an Strecken geplant. Die Strecken sind das Wichtigste in einem Bikepark und so will Nico hier auch den Fokus legen. Von einer deutschen Version des sprunglastigen Kult-Trails Dirt Merchant in Whistler – ein persönlicher Traum von Nico – über einen Flow Country Trail für jedermann bis hin zu einer harten Downhill-Strecke soll alles mit dabei sein. Auf 90 ha Fläche, mit Option auf eine Vergrößerung, findet sicher alles seinen Platz. Dabei will Nico auch darauf achten, dass sich die Stecken nicht zu oft treffen und man die anderen Strecken während der Abfahrt nicht wahrnimmt. So soll eher das Gefühl aufkommen, in der Natur unterwegs zu sein.

Bei unserer Begehung empfanden wir das Gelände und das Gefälle als extrem vielversprechend. Der lehmige Boden verspricht spaßige Strecken. Wir sind sehr gespannt auf den Baubeginn am Idarkopf und werden euch zusammen mit Nico über die weiteren Schritte in Sachen Planung und Bau auf dem Laufenden halten.

Die alte Skipiste
# Die alte Skipiste - seit Jahren ungenutzt

Geplante Streckenliste (zur Eröffnung)

  • Deutsche Version des Dirt Merchant
  • Flow Country
  • Freeride
  • Downhill
  • Enduro
  • Slopestyle (Special Guest Profi gesucht)
  • Dualslalom
  • Übungsparcours und Pumptrack
  • E-Bike Trail (Uphill)

Nico, der selbst jahrelange Trailbau Erfahrung hat, möchte in Zusammenarbeit mit Profis aus der Szene, die schon für andere große Projekte bekannt sind, das Terrain ideal ausnutzen und somit eine kreative Vielfalt an den Berg bringen. Das Team von Diddie Schneider war bereits vor Ort und hat den Streckenverlauf für einen Flow Country Trail mit Nico besprochen. Den Verlauf des „Dirt Merchant“ hat Nico in Zusammenarbeit mit Joscha Forstreuter, bekannt unter anderem für seine Arbeit an der Teäre Line in Sölden, geplant. Am Bau werden aber noch einige weitere begeisterte Mountainbiker beteiligt sein, die in der Vergangenheit ebenfalls schon viel Erfahrung im Streckenbau gesammelt haben.

Weiterhin ist geplant, in Zusammenarbeit mit einem deutschen Slopestyle-Profi und Red Bull einen starken Slopestyle-Parcour auf die Beine zu stellen.

Vor dieser freien Fläche sollen sich einige der Strecken kreuzen
# Vor dieser freien Fläche sollen sich einige der Strecken kreuzen - sodass man hier auf den geplanten Slopstyle Parcour und die Dual Slalom-Strecke abbiegen kann

Auf den Berg soll man mit mordernster Schlepplift-Technologie gelangen, welche speziell für den Biketransport konzipiert ist. Der alte Schlepplift aus den Ski-Zeiten am Idarkopf wird abgerissen. Der Motor des Lifts ist seit 2008 defekt, das Geld für eine Instandsetzung fehlte dem vorherigen Betreiber. In der Zwischenzeit sind einige Bäume auf die Liftstrecke gefallen, sodass eine Instandsetzung des alten Lifts keinen Sinn ergibt.

Der alte Skilift ...
# Der alte Skilift ...
... ist seit 2008 kaputt
# ... ist seit 2008 kaputt

Der neue Schlepplift soll etwa 800 Personen pro Stunde die 200 Höhenmeter bis auf den Idarkopf befördern. Dazu kommt ein neues System zum Einsatz das sehr leicht zu nutzen sein soll – so sollen auch Ungeübte entspannt auf den Berg kommen. Der Lift kann im Gegensatz zum normalen Schlepplift problemlos ohne Unterstützung durch Liftpersonal genutzt werden. Der Preis für das Tagesticket soll um die 28 € liegen. Die Kosten für den Bau des Lifts liegen übrigens bei etwa 1,3 Millionen €. Nico plant derzeit variable Öffnungszeiten anzubieten, sodass es sich lohnt, dem Bikepark auch nach Feierabend nochmal einen Besuch abzustatten.

Im Wald lässt ein angenehmes Gefälle ...
# Im Wald lässt ein angenehmes Gefälle ...
... und ein guter Untergrund auf beste Strecken hoffen
# ... und ein guter Untergrund auf beste Strecken hoffen
Idarkopf-050106
# Idarkopf-050106
Idarkopf-050095
# Idarkopf-050095

Die Region

Der Ort Stipshausen, auf dessen Gemarkung der Park gebaut werden soll, liegt in der Verbandsgemeinde Rhaunen im Landkreis Birkenfeld. Von Seiten der beteiligten kommunalen Vertreter besteht eine starke politische Unterstützung bei Wirtschaftsförderung, Planung und Durchsetzung des Bikeparks. Doch natürlich sollen am Idarkopf nicht nur der Lift und die Strecken entstehen. Am Gipfel sollen sich die Mountainbiker in einem Restaurant mit Sonnenterrasse erholen können. Zudem ist auf dem Berg der Bau eines Auditoriums für Vorträge, Lehrveranstaltungen und Workshops zu verschiedensten Themen geplant.

Hier, oben auf dem Idarkopf, soll das Auditorium entstehen
# Hier, oben auf dem Idarkopf, soll das Auditorium entstehen

An der Talstation könnte neben dem Kartenverkauf und einem Kiosk auch ein Pumptrack entstehen. In Zukunft ist zusätzlich ein großes Testcenter geplant, für das aktuell noch ein Radhersteller zur Zusammenarbeit gesucht wird. Hierzu stehen etwa 400 qm Grundfläche zur Verfügung, wobei ein landschaftsintegriertes Gebäude geplant ist. Hier könnte neben der Ausstellung von Bikes auch ein Bike-Verleih Platz finden. Für zahlreiche Parkplätze ist bereits gesorgt, ein Gelände für eine Verdopplung der Parkmöglichkeiten ist für die Zukunft bereits vorgesehen – falls die Besucherzahlen entsprechend hoch ausfallen.

Außerdem konnte Red Bull als Partner gewonnen werden, sodass wir in Zukunft mit coolen Events am Idarkopf rechnen können.

Das Gebäude an der Talstation wird zur Eröffnung noch um ein Stockwerk aufgestockt und bietet Platz für ein Kiosk und den Kartenverkauf
# Das Gebäude an der Talstation wird zur Eröffnung noch um ein Stockwerk aufgestockt und bietet Platz für ein Kiosk und den Kartenverkauf

Weiterhin existieren aktuell Überlegungen, Paragliding-Flüge anzubieten. Vom Idarkopf könnte man sich mit einer Seilwinde noch weiter in die Höhe ziehen lassen und dann über den wunderschönen Nationalpark gleiten. In Zukunft sollen noch weitere Übernachtungsmöglichkeiten rund um den Idarkopf entstehen. In der Nähe gibt es aktuell nur wenige Ferienwohnungen und einen Campingplatz. Dazu sollen auf dem Bikepark-Parkplatz Möglichkeiten zum Abstellen von Camping-Vans mit Strom- und Wasseranschluss geschaffen werden. Man kann allerdings davon ausgehen, dass bei entsprechender Besucherzahl auch die Zahl der Übernachtungsmöglichkeiten steigen wird.

Der lehmige Untergrund soll eine gute Basis für den geplanten Jumptrail bieten
# Der lehmige Untergrund soll eine gute Basis für den geplanten Jumptrail bieten
Hier, am Fuße des Idarkopfes, direkt am Parkplatz ...
# Hier, am Fuße des Idarkopfes, direkt am Parkplatz ...
... ist das Gelände für ein von der Straße aus gut sichtbares Testcenter eines MTB-Herstellers eingeplant
# ... ist das Gelände für ein von der Straße aus gut sichtbares Testcenter eines MTB-Herstellers eingeplant

Bikeregion Hunsrück-Hochwald

Der Bikepark ist nicht die einzige Vision von Nico. Um den Park als zentraler Leuchtturm soll die Bikeregion Hunsrück-Hochwald mit einem großen Netz rund ums Fahrrad entstehen. Die konzeptionelle Dachmarke wurde durch Nico und sein Team bereits geschaffen. Dazu zählt vor allem der Aufbau eines Streckennetzes, das sich am Bottom-Up-Prinzip des Saar-Hunsrück-Steigs orientiert. Die genaue Idee? Über zwanzig Gemeinden haben einen „Letter of Intent“ unterschrieben und die Absicht erklärt, ein kleines Trailcenter zu bauen. Diese Trailcenter sollen mit einem Fernweg verbunden werden, sodass man auf diesem von Trailcenter zu Trailcenter fahren kann.

Bikeregion Hunsrück-Hochwald
# Bikeregion Hunsrück-Hochwald

Doch der Fokus der Bikeregion liegt nicht alleine auf dem Mountainbike. Auch Rennrad- und Trekking-Touren sollen ausgeschildert und vor allem die Mobilität in Sachen E-Bike soll stark berücksichtigt werden. Die Nationalpark-Region zieht sich von Simmern bis zum Bostalsee im Saarland und kann bei Interesse weiterer Gemeinden natürlich noch entsprechend größer ausfallen.

Klar, das komplette Trailnetz inklusive Fernweg liegt noch weiter in der Zukunft, doch die Verbandsgemeinde Birkenfeld ist beispielsweise schon aktiv. Der erste Trail ist hier bereits geplant, sodass zusammen mit der Eröffnung des Bikeparks hier auch das erste Trailcenter eröffnen soll. Dabei ist geplant die Abfahrt so zu gestalten, als touristische Trailtour, beispielsweise nach DIMB, zertifiziert wird. Auch die Verbandsgemeinde Rhaunen ist bereits aktiv mit der Planung eines Trails beschäftigt.

Bald wird hier ein neuer Lift stehen und Mountainbiker auf den Berg befördern
# Bald wird hier ein neuer Lift stehen und Mountainbiker auf den Berg befördern

Ein erstes erfolgreiches Projekt findet sich in der Region bereits mit dem Bike Park Nahbollenbach, an dem ecoparc-concepts baulich und planerisch ebenfalls beteiligt war. Auf dem Platz mit Pumptrack und kleinen Dirts treffen sich regelmäßig viele Kinder und Jugendliche und haben ihren Spaß.

Ausblick

Damit das Projekt erfolgreich sein kann, muss zunächst noch die Baugenehmigung offiziell erteilt werden. Das sollte nach der langjährigen Planung und vielen Vorgesprächen aber voraussichtlich im Bereich des Machbaren liegen. Zumal die Obere Naturschutzbehörde in Koblenz sich wohlwollend entschieden hat. Auch ist es von zentraler Bedeutung, dass die vor vier Jahren in Aussicht gestellten Fördergelder fließen – hier geht es um Unterstützung durch Strukturmaßnahmen der Landesregierung für Tourismus- und Wirtschaftsprojekte. Deswegen wurden schon frühzeitig Gespräche mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises zum Thema Machbarkeit geführt. Bereits jetzt wurde von ecoparc-concepts und Partnern ein sechsstelliger Betrag in die Entwicklung des Projekts investiert – bis zur Eröffnung Anfang 2017 werden es 3,5 bis 4 Millionen sein. Das ist natürlich auch für denjenigen, der das Projekt bisher mit seinem Team finanziert, ein großes Wagnis – Nico sieht das ganze so:

„Natürlich bin ich ein risikobereiter Mensch, das fängt schon beim Sport an. Doch das Projekt bin ich vor allem aus Leidenschaft angegangen und weil ich glaube, dass wir bei uns im Südwesten Deutschlands genau so einen Bikepark brauchen und meine Heimatregion auf eine solche Wertschöpfungskette dringend angewiesen ist..“

Als Mountainbiker können wir uns über solchen Tatendrang nur freuen. Vor allem, weil der Bikepark ganz in der Nähe unserer MTB-News Redaktion liegt. ;-) Weiterhin ist Nico an der Projektentwicklung eines weiteren Bikeparks im benachbarten Saarland dran, der die Region noch interessanter für uns Mountainbiker machen könnte – große Pläne für die ganze Region.

Traumhafter Ausblick auf Stipshausen
# Traumhafter Ausblick auf Stipshausen

Je nachdem, wie gut der Park besucht wird, könnte am Idarkopf in einigen Jahren noch ein Sessellift gebaut werden, um mehr Personen befördern zu können. Damit könnte man dann auch Wanderern eine barrierefreie Fahrt auf den Berg anbieten.

Nico wird in den nächsten Monaten hier auf MTB-News über die weiteren Schritte bei Planung und Bau des Bikeparks berichten!

Anfahrt

Der Idarkopf ist leicht über die B50 (Flughafen Frankfurt Hahn) oder die B41 zu erreichen. Hier die Entfernung von einigen größeren Städten

  • Mainz: 100 km
  • Saarbrücken: 110 km
  • Frankfurt: 140 km
  • Mannheim: 150 km

Fazit

Wir sehen ein großes Potenzial für den Park am Idarkopf: Die Landschaft ist wirklich schön und das Gelände vielversprechend. Es ist erkennbar, dass viel Zeit und Liebe in die Planung des Parks und der Strecken geflossen sind und es ist fast schon eine Schande, dass das Gelände seit 2008 quasi ungenutzt ist. In der näheren Umgebung gibt es nur wenige Strecken mit Liftunterstützung und so kann man sich auf einen weiteren Park in Deutschland nur freuen. Wir sind gespannt und drücken alle Daumen, dass das Projekt am Idarkopf so schnell und erfolgreich umgesetzt werden kann wie geplant!

 


Weitere Informationen:

ecoparc-concepts.de | facebook.com/bikeparkidarkopf | facebook.com/ecoparcconcepts




Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Yeti666

    dabei seit 05/2006

    Bis "Anfang 2018 soll der Park entstehen" klingt irgendwie sehr "optimistisch", wenn das Projekt bis zu dem angegebenen Zeitraum verwirklicht werden soll...müsste schon einiges gebaut sein bei der Größe?
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    beat82

    dabei seit 12/2008

    "Anfang 2018 soll der Park entstehen" lese ich eher so, dass 2018 angefangen wird zu bauen.

    Im cycleholics.de Artikel steht: "Der aktuell geplante Baubeginn ist im Frühjahr nächsten Jahres. Um den April/Mai 2018 rum könnte der Park dann bereits eröffnen." Weil alles immer länger als geplant dauert, hoffe ich auf 2019.
  4. benutzerbild

    beat82

    dabei seit 12/2008

    Dämon__
    Ich werde die Tage mal Persönlich dort vorbei fahren und schauen was Sache ist.
    Warst du heute 14 Uhr zur Bürgersprechstunde da?
    Zitat @bikeparkidarkopf : "Exkursion am Idarkopf...der Landkreis und die Struktur- und Genehmigungsdirektion, sowie die Firma Kernplan - unser Partner für das Genehmigungsverfahren - informieren über die nächsten Schritte bis hin zur finalen Baugenehmigung für den Bikepark Idarkopf.

    Auch wenn es manchmal etwas leise ist - wir arbeiten weiter mit Hochdruck am Projekt!"
  5. benutzerbild

    Dämon__

    dabei seit 08/2007

    Nein war nicht dort dabei, wünsch euch das es jetzt mal schnell geht.
  6. benutzerbild

    saimen1975

    dabei seit 02/2014

    Bikepark Idarkopf: Baurecht im Frühjahr?

    Großprojekt Gemeinderat leitet Verfahren zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes ohne Gegenstimme ein

    Von unserem Mitarbeiter Hermann Mosel



    Kreis Birkenfeld. Der nächste Schritt in Richtung Bikepark Idarkopf ist getan: Am Montagabend hat der Ortsgemeinderat Stipshausen einstimmig das „Verfahren zur Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Bike- und Naturerlebnispark Idarkopf“, wie es im Amtsdeutsch heißt, eingeleitet. Auf diesen Tagesordnungspunkt hatte der Ortsgemeinderat lange hingearbeitet, er sollte ursprünglich bereits im Frühjahr beraten werden, wurde dann aber geschoben, weil aus Sicht der Gemeinde nicht alle Voraussetzungen erfüllt waren.

    Wie Ortsbürgermeister Frank Marx in der Sitzung vor rund zwei Dutzend Zuhörern noch einmal betonte, hatte der Rat von Anbeginn der Diskussion um den Bikepark gefordert, dass vor dem Aufstellungsbeschluss die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen worden sein müssen. So sollte die Finanzierung gesichert und die äußere Erschließung mit Wasser, Abwasser und Strom gewährleistet sein. Weitere Vorgabe: Die Gemeinde müsse in irgendeiner Weise von dem Vorhaben profitieren. Und letztlich müsse ein Erbbaupachtvertrag verbindlich vorliegen. Dieser Pachtvertrag, der dem Projektierer erst den Zugriff auf die Waldfläche im Eigentum des Viergemeindewaldes ermöglicht, wurde vorige Woche unterzeichnet. Damit war für den Ortsgemeinderat die letzte Hürde genommen.

    Entwickler Nico Reuter (Oberkirchen) von Ecoparc Concepts stellte noch einmal den aktuellen Sach- und Planungsstand vor. Auf einer Leinwand wurden die verschiedenen Trails und der Lift dargestellt, der zunächst als Einzel- und in einer zweiten Ausbauphase als Doppellift betrieben werden soll. Des Weiteren sind Flächen für Gastronomie und Veranstaltungen vorgesehen. Reuter betonte, das freie Waldbetretungsrecht werde nicht angetastet. Auch die forstliche Nutzung werde nicht eingeschränkt, allenfalls auf 5 bis 8 Hektar von insgesamt 88 Hektar Wald wird man verzichten müssen. Einzige Einschränkung während der Öffnungszeiten des Parks sind Schranken, die an den Waldwegen aufgestellt werden, damit es nicht zu Kollisionen mit Holzrückemaschinen oder anderen Fahrzeugen kommt.

    Leidiges Thema Quellen abgehakt

    Bürgermeister Georg Dräger bestätigte, dass die Verbandsgemeinde die äußere Erschließung des Parks in Angriff nehmen und auch umgehend den Flächennutzungsplan anpassen werde. Ortsbürgermeister Marx unterbrach zweimal kurz die Sitzung, um Fragen aus der Bürgerschaft zuzulassen. Die Frage, wann gebaut wird, konnten weder Reuter noch Hugo Kern vom Planungsbüro Kernplan exakt beantworten, weil man ja nicht voraussehen könne, welche Ergebnisse das Beteiligungsverfahren bringe. Ziel sei es nach wie vor, den Park im Sommer 2018 zu eröffnen. Die Frage, woran das Projekt noch scheitern könne, beantwortete Marx dahin gehend, dass aus Sicht der Gemeinde der Bikepark realisierbar ist, „sonst würden wir nicht hier sitzen“. Kern war hinsichtlich des Beteiligungsverfahrens etwas vorsichtiger. Letztlich meinte aber auch er, dass „dieses anspruchsvolle Projekt sehr gut vorbereitet“ ist: „Wenn alles gut läuft, haben wir in einem halben Jahr Baurecht.“ Kern lobte den Gemeinderat für die sorgsame und umsichtige Vorgehensweise: „Der Rat hat alles richtig gemacht. Alles, was uns Sorgen bereiten könnte, ist weitgehend abgearbeitet.“

    Eine Einschätzung, die auch Reuter teilt: Lediglich die jüngste Diskussion um die Quellen und die Wasserschutzgebiete wäre aus seiner Sicht vermeidbar gewesen. Hier habe es eine „unglückliche Verquickung mit dem Bikepark“ auf einer Sitzung des Verbandsgemeinderates im Mai gegeben. Aber dieses Thema, so Marx, ist mittlerweile geklärt. Die Aufgabe der Quellen mit dem Bikeprojekt zu verbinden, sei ein Fehler gewesen, was Bürgermeister Dräger bestätigte. Die Gemeindevertretung werde nicht weiter auf der Nutzung der Quellen zur Trinkwassergewinnung bestehen, „allerdings muss der Erhalt der Quellen gesichert sein“, unterstrich Marx. Auch hierüber gibt es einen Beschluss, der eine Woche zuvor vom Stipshausener Gemeinderat gefasst wurde. Überlegungen gibt es bereits viele: So könnten die Quellen Feuchtgebiete speisen, als Brandreserve dienen oder einer touristischen Nutzung zugeführt werden. Die jetzigen Planungen zum Bikepark müssen so angelegt sein, dass man im Bedarfsfall, in ferner Zukunft, ohne Probleme wieder auf diese Quellen zugreifen kann, unterstrich der Gemeindechef. Nachdem alle Fragen- und Themenbereiche rund um den Bikepark beleuchtet waren, kam der Rat zur Beschlussfassung. Einstimmig stimmte das Gremium dafür, den Aufstellungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan einzuleiten, den Entwurf zu billigen, die Öffentlichkeit sowie die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie die Nachbargemeinden frühzeitig zu beteiligen.

    Nächster Schritt wird vorbereitet

    Entwickler Hugo Kern erläuterte, dass nach der ersten Stufe der Beteiligung alle Eingaben abgearbeitet werden müssen. Erst wenn alle Bedenken ausgeräumt sind, könne mit dem Investor ein sogenannter Durchführungsvertrag abgeschlossen werden. Dort wird dann etwa geregelt, bis wann die Realisierung zu erfolgen hat. Hält sich der Investor nicht an die vereinbarten Vorgaben, kann das Baurecht wieder erlöschen. Davon geht in Stipshausen allerdings niemand aus, der Beschluss des Rates wurde von den Anwesenden mit Applaus quittiert.

    Quelle: Nahe Zeitung vom Mittwoch, 30. August 2017, Seite 11

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