Im vergangenen Frühjahr haben wir euch im Rahmen der Rubrik „Abgefahren!“ den Einstieg Ortliebs in das Bikepacking-Segment präsentiert. Inzwischen hat sich bei den Mittelfranken einiges getan und aus dem ursprünglich aus Seat-Pack, Handlebar-Pack und Accessory-Pack bestehenden Portfolio ist eine umfangreiche Kollektion wasserdichter Taschen geworden – made in Germany, versteht sich!

Ortlieb Gravel-Pack – Kurz & Knapp

  • Volumen: 25 Liter (Paar)
  • Höhe: 30 cm
  • Breite: 25 cm
  • Tiefe: 14 cm
  • Gewicht: 1.160 Gramm
  • Verfügbarkeit: Ab Mai 2017

Preis Ortlieb Gravel-Pack: 119,99 € (UVP)

Der Ortlieb Gravel-Pack fasst im Paar 25 Liter
# Der Ortlieb Gravel-Pack fasst im Paar 25 Liter - wir haben die neue Taschen für Bikepacking-Abenteuer getestet!

Das Gravel-Pack von Ortlieb erinnert auf den ersten Blick an einen guten alten Bekannten vieler Tourenfahrer: Den Front Roller. Allerdings bestehen einige Unterschiede zwischen den beiden Taschen, die vor allem im Detail liegen. So wird das als Taschenpaar insgesamt 25 Liter fassende Gravel-Pack über das einfach zu verstellende Quick-Lock2.1-System am Lowrider oder Heckgepäckträger befestigt, verfügt jedoch statt einem über zwei Haken im unteren Bereich. Diese halten die Taschen auch auf ruppigen Strecken sicher an den Gepäckträgerstreben und verhindern ein Schwingen in lateraler Richtung.

Zudem fallen die Schnallen, mit denen der Ortlieb-typische Rollverschluss an den Seiten der Tasche fixiert wird, etwas größer aus und lassen sich so auch mit Handschuhen gut bedienen. Abgespannt wird der Rollverschluss über einen Zuggurt, der sich ebenfalls gut greifen lässt. Der Gurt gewährleistet, dass die Tasche samt Inhalt möglichst gut komprimiert wird und entsprechend fest sitzt.

Getreu dem Motto: "Ride bikes, bring stuff and stay dry!"
# Getreu dem Motto: "Ride bikes, bring stuff and stay dry!"
Der Ortlieb Gravel-Pack wird per Quick-Lock2.1 System befestigt.
# Der Ortlieb Gravel-Pack wird per Quick-Lock2.1 System befestigt.
Das funktioniert in der Praxis sehr leicht und hält die Taschen zuverlässig an Ort und Stelle.
# Das funktioniert in der Praxis sehr leicht und hält die Taschen zuverlässig an Ort und Stelle.
Der praktische Rollverschluss sorgt in Kombination mit den verwendeten Materialien dafür, dass der Gravel-Pack wasser- und staubdicht ist.
# Der praktische Rollverschluss sorgt in Kombination mit den verwendeten Materialien dafür, dass der Gravel-Pack wasser- und staubdicht ist.

Die Taschen lassen sich komplett werkzeugfrei auf den verwendeten Gepäckträger anpassen und sorgen – wenn am Lowrider angebracht – für einen angenehm tiefen Schwerpunkt des Gepäcks am Rad. Sie verfügen zudem über die bekannten Reflektoren und bestehen, wie die komplette Bikepacking-Kollektion von Ortlieb, aus leichtem, robustem PU-beschichtetem Nylongewebe. Dies gewährleistet, sofern der Verschluss drei- bis viermal gerollt wurde, komplette Wasser- und Staubdichtigkeit. (Schutzgrad IP64). Außerdem sorgt das Material für einen Gewichtsvorteil von über 400g gegenüber den klassischen Front Roller Packs (1160 g vs 1590 g).

Ortlieb Gravel-Pack – Auf dem Trail

Zugegeben: Auf den ersten Blick wirkt das Gravel-Pack wenig spektakulär. Mit Bikepacking-Taschen assoziiert das geistige Auge vermutlich zunächst einmal andere Bilder. Aber Optik ist ja bekanntlich nicht alles und so nahmen wir das Gravel-Pack mit auf eine etwa 190 Kilometer lange Zweitagestour über Nebenstraßen, Feld- und Kieswege (neudeutsch: Gravelroads) durch das bayrische Alpenvorland.

Die Montage der Taschen gestaltete sich dabei denkbar einfach: Die passenden Einsätze für die Haken (werden mitgeliefert) einklipsen, die Arretierungsschiene einstellen und die Haken im unteren Bereich der Tasche auf den Lowrider abstimmen – fertig. Ebenso leicht wie die Befestigung lief auch das Abnehmen der Taschen: Ein kurzer Zug am Tragegriff und die Haken geben das Gravel-Pack wieder frei.

Das komplette Setup wurde an einem Brothers Cycles Kepler befestigt und getestet.
# Das komplette Setup wurde an einem Brothers Cycles Kepler befestigt und getestet.
Auch bei härteren Schlägen bleibt das Ortlieb Gravel-Pack zuverlässig an Ort und Stelle.
# Auch bei härteren Schlägen bleibt das Ortlieb Gravel-Pack zuverlässig an Ort und Stelle.

Auf der Fahrt verhielten sich die Taschen in unserem Test ausgesprochen unauffällig. Sie klapperten kaum und dank des zweiten Hakens blieben sie auch dann fest mit dem Träger verbunden, als bei zügiger Fahrt und ins Gespräch mit dem Mitfahrer vertieft ein fieses Schlagloch übersehen wurde. Dieses kleine Detail hat also durchaus seinen Sinn.

Stichwort Sinn: Welchen Sinn haben Taschen wie der Ortlieb Gravel-Pack, die auf Gepäckträger angewiesen sind, in Zeiten, in denen das leichte, schnelle gepäckträgerlose Touren als chic und das klassische Radreise-Setup scheinbar an Popularität eingebüßt hat? Auf der Testtour ließen sich mehrere Antworten auf diese Frage finden. Zunächst ist hier der zusätzliche Stauraum zu nennen, der – bei aller Liebe zum Minimalismus – in manchen Situationen wirklich angenehm ist. Dies trifft besonders dann zu, wenn bei der Ausfahrt der Genuss den Wunsch nach zügigem Vorankommen überwiegt. Im Supermarkt frisches Gemüse für das Abendessen am Lagerfeuer? Kein Problem, das Gravel-Pack bot Platz und so wurde abends ausgiebig und gesund gekocht.

Doch nicht nur durch den zusätzlichen Stauraum bietet das Ortlieb Gravel-Pack ein Mehr an Komfort, sondern es wirkt sich auf positiv auf die Fahreigenschaften aus. Wer einmal mit einem mit Lowrider-Taschen bepackten Rad auf tiefem Schotter, durch zähen Schlamm oder Sand unterwegs war, wird dabei wahrscheinlich bemerkt haben, dass die Taschen durch ihren tiefen Schwerpunkt wesentlich dabei helfen, ein unerwartet ausbrechendes Vorderrad wieder einzufangen.

Und los geht's!
# Und los geht's!

Hinzu kommt, dass die Beladung am Vorderrad besonders bei hohen Geschwindigkeiten für eine stabile Straßenlage sorgt. Das Testrad, ein Kepler von Brothers Cycles, dem man seine Herkunft aus dem Cyclocross-Bereich durchaus angemerkt hat, ließ sich auf keiner der recht zahlreichen Abfahrten aus der Ruhe bringen – von „Flattern“ keine Spur.

Gerade die beiden letzten Punkte sprechen für ein Setup mit Front-Gepäckträger bei Gravel-Rennen oder Touren auf derartigem Geläuf: Die Wege sind entsprechend breit, sodass anders als auf  eine schlanke Rad-Silhouette nicht mehr unbedingt erforderlich ist. Die zusätzliche Stabilität sorgt dafür, dass eventuellen Unaufmerksamkeiten oder überraschenden Veränderungen der Untergrundbeschaffenheit zumindest ein Teil ihres Schreckens genommen wird.

Fazit – Ortlieb Gravel-Pack

Das Ortlieb Gravel-Pack überzeugte mit einfacher Handhabung, gut nutzbarem Stauraum und einem positiven Einfluss auf die Fahreigenschaften. Das relativ niedrige Gewicht sowie der sichere Halt am Gepäckträger tragen außerdem ihren Teil dazu bei, dass das Gravel-Pack auch dann mal mit auf Tour darf, wenn noch nicht wirklich klar ist, ob das Abspulen von Kilometern oder der Genuss im Vordergrund stehen soll. Bei allem Spaß, den das Optimieren der Ausrüstung und das Gewichtstuning machen: Ein bisschen Luxus darf auch ab und zu mal sein!

Der neue Ortlieb Gravel-Pack konnte in unserem Test mit einfacher Handhabung und viel Stauraum überzeugen
# Der neue Ortlieb Gravel-Pack konnte in unserem Test mit einfacher Handhabung und viel Stauraum überzeugen - bei allem Gewichtstuning darf etwas Luxus ab und zu mal sein!

Ortlieb Bikepacking: Ein Überblick

Neben dem getesteten Gravel-Pack gibt es einige weitere Taschen, die das Bikepacking-Sortiment von Ortlieb abrunden. Hier gibt es einen kleinen Überblick über die neue Bikepacking-Kollektion von Ortlieb.

Ortlieb Cockpit-Pack

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# cockpitpack f9961 front2
cockpitpack f9961 front1
# cockpitpack f9961 front1

Das Cockpit-Pack lässt sich mit Klettverschlüssen entweder an Ober- und Steuerrohr oder an Ober- und Sattelrohr befestigen und bietet Platz für alles, was während der Fahrt rasch griffbereit sein soll: Riegel, Snacks, Ersatzbatterien oder die Schlüssel für das Schloss, falls das Rad auf Tour mal vor dem Supermarkt warten muss. Es ist zudem auch der ideale Ort für das Smartphone oder eine kompakte Kamera, denn, wie von Ortlieb gewohnt, ist auch das Cockpit-Pack wasser- sowie staubdicht und erfüllt die IP67 Norm.

Die Tasche ist innen versteift und lässt sich dadurch problemlos einhändig öffnen. Der Reißverschluss verläuft etwa um zwei Drittel des Cockpit-Packs herum, wodurch der Deckel hochgeklappt werden kann und so einen guten Überblick über den Inhalt ermöglicht.

Ortlieb Frame-Pack Toptube

framepack toptube f9941 front1
# framepack toptube f9941 front1

Das Frame-Pack Toptube ist der kleine Bruder des Frame-Pack, welches wir im Januar dieses Jahres bei MTB-News.de im Test hatten und richtet sich an diejenigen, die den Rahmen sowohl für Gepäck als auch für Trinkflaschen nutzen möchten.

Ebenso ist die „halbe“ Rahmentasche gut für die Verwendung in Fully-Rahmen geeignet, deren Dämpfer den Platz im Rahmendreieck limitiert. Durch den wasserdichten Reißverschluss erreicht auch das Frame-Pack Toptube den IP67-Standard und bewahrt damit sogar bei Flussdurchquerungen das Equipment vor einem unfreiwilligen Bad. Das Frame-Pack Toptube ermöglicht beispielsweise die Unterbringung von Zeltgestänge, Werkzeug oder Verpflegung. Die Tasche wird über Klettverschlüsse am Rahmen fixiert, die sich, von denjenigen am Oberrohr abgesehen, frei positionieren lassen, um einen festen Sitz im Rahmen zu gewährleisten.

Ortlieb Handlebar-Pack S

handlebarpacks f9931 front2
# handlebarpacks f9931 front2

Wie auch das Frame-Pack bekommt das Handlebar-Pack einen kleinen Bruder zu Seite gestellt: Das Handlebar-Pack S. Das Handlebar-Pack S richtet sich besonders an diejenigen, die minimalistisch und/oder mit einem Dropbar-Bike unterwegs sind. Aufgrund der geringen Breite von etwa 40 cm werden Kollisionen mit Brems-/Schalthebel-Kombinationen vermieden und auch die Drops bleiben komfortabel nutzbar. Ebenfalls bietet sich das Handlebar-Pack S für Fahrerinnen und Fahrer von Bikes mit kurzen Steuerrohren an, bei denen der Platz zwischen Lenker und Reifen eingeschränkt ist. Zudem bietet die kleinere Lenkertasche auch ein Plus an Übersicht, wenn die Tour durch schweres, verblocktes Gelände führt, wie das unter Umständen bei einem trail-lastigen Alpencross der Fall sein kann.

Das Handlebar-Pack S hat einen Durchmesser von 17 cm und bietet ein Volumen von neun Litern. Wie schon beim regulären Handlebar-Pack erfolgt die Befestigung über Klettverschlüsse an Lenker und Steuerrohr. Distanzstücke aus Schaumstoff sorgen dafür, dass die Leitungen dabei nicht gequetscht werden. Der Zugriff auf das Gepäck erfolgt über einen beidseitigen Rollverschluss, eine Kunststoffversteifung innerhalb der Tasche bringt Formstabilität. Das Handlebar-Pack S ist mit dem separat erhältlichen Ortlieb Accessory-Pack kompatibel, das wir euch im vergangenen Jahr bereits vorgestellt haben. Wie von Ortlieb gewohnt, ist auch das Handlebar-Pack S absolut wasser- und staubdicht und erfüllt den IP64 Standard.

Ortlieb Seat-Pack M

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# seatpackm f9911 detail1

Das Seat-Pack M stellt mit seinen elf Litern Volumen die kompaktere Variante des Seat-Pack dar. Somit ist es ideal für Touren mit wenig Gepäck oder für den Einsatz an Bikes mit geringem Sattelstützenauszug oder auch Fullys, bei denen der Reifen beim Einfedern mit einer größeren Satteltasche auf Kollisionskurs gehen würde.

Dadurch, dass der zweite Klettgurt zur Befestigung an der Sattelstütze eingespart wurde, reicht dem Seat-Pack M eine Anbringhöhe von lediglich sechs Zentimetern. Interessant dürfte sein, ob das Seat-Pack M mit diesem geringen Platzbedarf auch eine Möglichkeit darstellt, eine Sattelstütze ohne eine spezielle, zusätzliche Konstruktion mit einer Dropperpost zu kombinieren.

Wie bereits beim großen Seat-Pack gibt es auch beim Seat-Pack M ein Ventil, über das nach dem Bepacken bequem überschüssige Luft aus der Tasche abgelassen und der Inhalt komprimiert werden kann, um die Tasche möglichst kompakt zu halten. Zusammen mit den Kompressionsgurten sorgt eine robuste Innenversteifung dafür, dass die Tasche fest an Sattel- und Sattelstütze sitzt.

Neben den für alle Taschen von Ortlieb obligatorischen reflektierenden Elementen verfügt das Seat-Pack M zusätzlich über mehrere Schlaufen im hinteren Bereich, an denen sich ein Rücklicht befestigen lässt. Die Satteltasche ist zudem entsprechend dem IP64 Standard wasser- und staubdicht und macht somit auch ein Schutzblech überflüssig.


Weitere Informationen

Website: www.ortlieb.com
Text und Redaktion: Fabian Baum | MTB-News.de 2017
Bilder: Fabian Baum & Ortlieb

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Balkanbiker

    dabei seit 04/2014

    Loddz
    Bisher habe ich hinten nur die üblichen Backroller Classic und einen 15 L Drybag auf dem Gepäckträger. Ziel ist es, die ca. 15L nach vorne zu verteilen. Eine klassische 7L Lenkertasche ist mir zu klein, die Lowrider zu groß/schwer.
    Was spricht gegen den Drybag hinten? Verstehe das Problem nicht ganz?

    Falls du einen Gepäckträger für vorne suchst, versuche es doch mit: https://www.bike-discount.de/de/kau...y_country=48&gclid=CLLJ5LOOvdMCFYW4GwodY7QDiA
    Den kannst du an jedes beliebige Fahrrad vorne und hinten anbringen un den Drybag einfach darauf festzurren.

    Und gerade bei Trekkingtouren möchte ich nicht auf meine Lenkertasche von Ortlieb verzichten. Da passen alle Wertsachen rein (incl. DSLR Kamera mit Telezoom) und ich kann die Tasche jederzeit schnell ab- und mitnehmen (z.B. beim Supermarkt). Aber ist ja immer Geschmackssache.
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    nightwolf

    dabei seit 03/2004

    Loddz
    (...) Ich bin noch nie beladene Lowrider Gepäckträger gefahren. Kann jemand das Fahrgefühl (...) beschreiben?
    Man kann dann nicht mehr freihaendig fahren. Aber das wissen manche nicht :lol:

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  4. benutzerbild

    Balkanbiker

    dabei seit 04/2014

    nightwolf
    Man kann dann nicht mehr freihaendig fahren. Aber das wissen manche nicht
    Kommt auf den Rahmen und die Zuladung drauf an.
  5. benutzerbild

    IndianaWalross

    dabei seit 09/2013

    Finde die neuen Gravel-Packs spitze.
    Vorteile gegenüber meinen fast 5 Jahre alten Frontrollern:

    - QL2 statt QL1 (schneller Werkzeugloser Wechsel zwischen "Stadtschlampe" für Besorgungen und Cyclocrosser = Reiserad)
    - 2 Haken unten (hält auf holprigem Untergrund besser)
    - 400g leichter
    - kein zusätzlicher Tragegurt mehr erforderlich um die gerollten Verschlussclips nach unten abzuspannen
    - passen optisch super zu meiner Seat-Pack :D

    Haben schon 2 Paar vorbestellt, hoffentlich dauert das nicht mehr all zu lange :p

    Benutze die Frontroller / Gravel-Packs am Gepäckträger hinten, wenn viel Voluminöses für die aktuell doch sehr unbeständige und kalte Wetterlage für 1-2 Wochen mit muss, oder eben 2-3 Wochen Touren im Sommer auf denen viel mit muss inkl. Futtervorrat. Dazu selbst gebastelte Lenkerrolle und Seat-Pack.
    Für Overnighter nur Lenkerrolle und Seat-Pack, ohne Gepäckträger. :i2:

    Werde am Wochenende mal testen, ob ich inkl. Daunenjacke und dem 3 Jahreszeiten Schlafsack trotzdem nur mit Rolle und Seat-Pack hinkomme. Bei 5 Grad ist mir der Daunenquilt doch noch ne Nummer zu frostig, selbst mit Neoair und langer Unterwäsche :(
  6. benutzerbild

    Loddz

    dabei seit 02/2004

    Balkanbiker
    Was spricht gegen den Drybag hinten? Verstehe das Problem nicht ganz?

    Falls du einen Gepäckträger für vorne suchst, versuche es doch mit: https://www.bike-discount.de/de/kau...y_country=48&gclid=CLLJ5LOOvdMCFYW4GwodY7QDiA
    Den kannst du an jedes beliebige Fahrrad vorne und hinten anbringen un den Drybag einfach darauf festzurren.

    Und gerade bei Trekkingtouren möchte ich nicht auf meine Lenkertasche von Ortlieb verzichten. Da passen alle Wertsachen rein (incl. DSLR Kamera mit Telezoom) und ich kann die Tasche jederzeit schnell ab- und mitnehmen (z.B. beim Supermarkt). Aber ist ja immer Geschmackssache.
    Gegen weitere Beladung hinten spricht, dass der Hinterbau bei meinem Trekkingrad nicht stabil genug ist. Bei ca. 20kg verwindet sich der Hinterbau im leichtesten Wiegetritt deutlich. Ob es am Laufrad oder Rahmen liegt weiß ich noch nicht. Daher möchte ich etwas Reserve nach vorne verlegen.

    Danke für den interessanten Gepäckträger. Ich habe vor der Anschaffung die 3 Varianten auf dem Papier verglichen. Nach den Faktoren ist Variante 3 von Preis/Gewicht/Volumenverhältnis am besten. Aber sicher nichts, auf das man schnell auf der Trekkingtour zugreifen kann für Wertsachen. Morgen wird die Handlebar Pack Tasche geliefert. Bin sehr gespannt :)

    1. Frontgepäckträger + Frontroller: 100 - 140€ | 2,1 - 2,5 kg | 25L Volumen
    2. Lenkertasche: 55€ | 0,7 kg | 7L Volumen
    3. Handlebar Pack Lenkertasche: 80€ | 0,4kg | 15L Volumen

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