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Die Archer D1x
Die Archer D1x
Einfach, aber nicht gerade elegant: Die Befestigung per Klett-Band
Einfach, aber nicht gerade elegant: Die Befestigung per Klett-Band
Einfache Ansteuerung jeglicher Schaltung über ein kurzes Stück Seilzug
Einfache Ansteuerung jeglicher Schaltung über ein kurzes Stück Seilzug
125 g wiegt das Set aus Empfänger...
125 g wiegt das Set aus Empfänger...
...und Trigger
...und Trigger

Elektronisch schalten mit allen Schaltgruppen? Die Archer D1x will dies ermöglichen: Mit dem System spart man sich nicht nur die Kabelverlegung, sondern soll zudem von zuverlässigeren Schaltvorgängen profitieren, da sich keine Züge mehr längen. Zudem bewirbt Archer die D1x mit 50% schnelleren Schaltvorgängen.

Die Archer D1x
# Die Archer D1x

Die Archer D1x ist unabhängig vom Schaltgruppen-Hersteller und soll so mit allen 1-fach Gruppen kompatibel sein. Am Lenker wird ein Trigger montiert, der Funksignale an den Empfänger am Schaltwerk überträgt. Der Empfänger wird per Klett-Band an der Kettenstrebe befestigt und steuert das Schaltwerk über ein kurzes Stück Seilzug an – die Längung des Zuges ist bei dieser Gesamtlänge zu vernachlässigen, so soll man von zuverlässigeren Schaltvorgängen profitieren. Als Bonus verspricht Archer um 50% schnellere Schaltvorgänge im Vergleich zum rein mechanischen Schalten.

Die Lösung ist mit 125 g für Empfänger und Trigger inklusive Akku recht leicht. Konfiguriert wird die Archer D1x über eine Smartphone-App. Mit etwa 350 $ für das Archer D1x Set ist die Lösung für kabelloses Schalten allerdings nicht besonders günstig.

Je nach Art der Schaltung, mit der die Archer D1x kombiniert wird, variiert die Akkulaufzeit zwischen drei und zwölf Stunden im Trail-Einsatz. Die neuen 1×12 Schaltgruppen benötigen recht viel Kraft und sorgen so für eine kurze Akkulaufzeit, ältere 11-fach Schaltgruppen ermöglichen eine deutlich längere Laufzeit. Der Hersteller will bis zum Verkaufsstart in der zweiten Jahreshälfte allerdings noch an einer Verbesserung der Akkulaufzeit arbeiten.

Wir konnten am Stand von Archer beim Sea Otter Festival zum Test einige Schaltvorgänge tätigen, die in der Tat sehr flott und exakt funktionierten. Wer sich von der Archer D1x eine aufgeräumtere Optik am Rad verspricht, könnte sich aber an der etwas unschönen Befestigung per Klett-Band stören.

Einfach, aber nicht gerade elegant: Die Befestigung per Klett-Band
# Einfach, aber nicht gerade elegant: Die Befestigung per Klett-Band
Einfache Ansteuerung jeglicher Schaltung über ein kurzes Stück Seilzug
# Einfache Ansteuerung jeglicher Schaltung über ein kurzes Stück Seilzug
125 g wiegt das Set aus Empfänger...
# 125 g wiegt das Set aus Empfänger...
...und Trigger
# ...und Trigger

Website: www.archercomponents.com

Hier findest du alle Neuheiten vom Sea Otter Classic Festival 2017

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Groudon

    dabei seit 09/2008

    Es sollte deutlich kleiner und für die Variostützen angepasst sein, so dass es direkt unten an der Stütze angeflanscht und im Sitzrohr versenkt wird. Dann könnte jede Stütze in eine kabellose umgerüstet werden!
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    Airshot

    dabei seit 12/2016

    ich bin und bleibe ein SIS Freak :)
  4. benutzerbild

    OldShatterhand81

    dabei seit 10/2008

    Hifly
    Würde gerne mal wissen wie viele hier schon mal ein Rad mit Di2 gefahren sind!
    Ich habe an 2 (wenn auch) Rennrädern die Shimano Di2 (auch die aktuelle) gefahren.
    Schaltpräzision: Vollkommen richtig.
    Schaltgeschwindigkeit: Vollkommen richtig.
    Akkulaufleistung: Vollkommen richtig.
    Ich will trotzem z.Z. keine haben. Ich mag das Schalten mit dem Seilzug. Rational betrachtet unsinnig, ich weiß, aber selbst ein Fabian Cancellara ist eine konventionelle Dura Ace Di2 gefahren genau aus dem Grund. Was mich stört ist die schlechte Bedienbarkeit mit dickeren Handschuhen im Winter und das man am Hebel keine Rückmeldung erhält.
  5. benutzerbild

    Abkauf

    dabei seit 04/2009

    Technisch spannennd.

    Halte ich in Summe für nicht Sinnvoll.

    Ersatzschaltzug 56ct - 2,95 beim Halsabschneider - ist eh immer dabei, gibts jedes Jahr neu, gibts überall.
    Ersatzhüllen 3-6€ -gibts jedes Jahr neu, gibts überall.
    Kein Akku.
    Kein Elektromüll.
    Geht oder geht nicht.
    100% Feedback - auch bei Defekt.
    Überall zu bekommen, kein Exot.
    Reparierbar (Jederzeit, Wetter egal, keine Sonderwerkzeuge wie Oszi etc.)
    Erheblich unempfindlicher.
    Das "Temperaturproblem" ist von -5 bis +30 Grad 0.8925mm = 4 Klicks an der Einstellschraube - eher eine Legende als ein reales Problem.

    Schaltgeschwindigkeit ist überbewertet - hängt immer von der Ritzelumdrehung und der Steighilfenposition + Verschleiß ab.
    Schaltpräzsion (Di2 getestet) fand ich nu nicht so aufregend, das fehlende Schaltgefühl (Feedback über Bowdenzug) speziell in ungünstigen Lastszenarien (Verschaltet etc.) empfand ich eher hinderlich.
    Manuelles Lupfen wenn es nicht so recht will geht dann auch nicht mehr.

    Akku, Aktuator und Kalbel frisst den Gewichtsvorteil auf.
    Anfälligkeit + erhebliche Instandhaltungsnachteile.

    Wirklich interessant: Gangvorwahl und größere Sprünge ( Insofern die Ritzel adäquat stehen und das Lastszenario passt !) möglich.

    Kein Businesscase.
    Kein richtiger Usecase.
    Erheblicher Costcase.
    TCO uninteressant.
    Vendor Lock
    Technology Lock
    Wiederanlaufzeit und Ersatzbeschaffungskosten sowie Aufwände.
    Subjektives Gefühl des Ausgeliefertseins - Luftfederelemente sind mir schon suspekt, auch wenn ich diese aus diversen Gesichtspunkten sehr schätze und auch einsetze.

    Im ausgebufften Pro-Segment zur jeweiligen Profilierungssaison vielleicht nötig.Wers braucht.
    Nur meine Meinung - bitte nicht falsch verstehen.

    Elektrische Schaltungen haben bestimmt ihre Berechtigung, ich sehe für meine Anwendungsbereiche und Anforderungen nur keine Verwendung dafür.

    (Ja, ich hocke auch 9h am Tag vor dem Rechner und habe dann privat keinen Bock mehr auf Elektrodigitalmedienflimmerkack und genieße die Einfachheit des Fahrrades - apropos - das mache ich jetzt auch - Wetter ist grad gut - Monitor steht nachher auch noch da)
  6. benutzerbild

    Geisterfahrer

    dabei seit 02/2004

    pib
    Ich bin grundsätzlich gegen die Elektrifizierung meines Mountainbikes. Ich liebe gerade die Einfachheit dieses Sports. Bike schnappen, losfahren und gut. Ich will nicht darüber nachdenken ob irgendein Akku reicht und schon gar nicht mit dem Smartphone meine schaltvorgänge programmieren. Ich hocke 9 Stunden am PC auf der Arbeit, danach will einfach nur noch raus und meine Feierabend runde genießen :daumen:
    Schön auf den Punkt gebracht!
    Ganz genauso geht's mir auch. Es gibt genügend Lebensbereiche, in denen man kaum noch um kurzlebige Elektronik herumkommt, die schnell auf den (Sonder-) Müll wandert. Das brauche ich nicht auch noch am Rad.

    Schon gar nicht, wenn es eine Lösung für ein Problem bietet, das man erst einmal finden muss.
    DI2 & co. sind ja eine Sache, die man gut finden kann, da immerhin einigermaßen konsequent und zu Ende entwickelt, aber dieses hier vorgestellte Nachrüstgerümpel halte ich für überflüssig wie einen Kropf.

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