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Das Ibis Mojo 3 bietet 130 mm Federweg am Heck und die Option, breite Plus-Reifen zu verbauen
Das Ibis Mojo 3 bietet 130 mm Federweg am Heck und die Option, breite Plus-Reifen zu verbauen - wir haben das edle und variable Trailbike getestet!
Wir haben das Ibis Mojo 3 in Größe L mit einem individuellen Aufbau getestet
Wir haben das Ibis Mojo 3 in Größe L mit einem individuellen Aufbau getestet - die Rahmenform ist schön und elegant.
Bekannt und edel
Bekannt und edel - das Ibis-Logo am Steuerrohr.
Die Linienführung ist sehr gelungen.
Die Linienführung ist sehr gelungen.
11,85 kg bringt das Ibis Mojo 3 wie gezeigt auf die Waage
11,85 kg bringt das Ibis Mojo 3 wie gezeigt auf die Waage - mit Alu-Felgen und Plus-Reifen sind es 500 g mehr.
SRAM Guide Ultimate-Bremsen sollen für die nötige Verzögerung sorgen
SRAM Guide Ultimate-Bremsen sollen für die nötige Verzögerung sorgen - inklusive Bremsscheiben mit Alu-Spider.
Mit den 2,8" Plus-Reifen eher knapp
Mit den 2,8" Plus-Reifen eher knapp - die Reifenfreiheit am Hinterbau.
Die Bremsaufnahme hinten ist schön integriert
Die Bremsaufnahme hinten ist schön integriert - so lassen sich auch kleine 160 mm-Bremsscheiben fahren.
Fette Carbonfelgen senken das Gewicht
Fette Carbonfelgen senken das Gewicht - und geben selbst dem 2,35"-Reifen sehr viel Volumen. Die Kombination ist aber fast ein wenig zu breit, da die Seitenwände sehr senkrecht stehen.
Die SRAM Guide Ultimate lieferte eine saubere Vorstellung
Die SRAM Guide Ultimate lieferte eine saubere Vorstellung - nur in Sachen maximale Bremskraft sind andere Modelle zu bevorzugen.
Antrieb vom Feinsten
Antrieb vom Feinsten - Race Face next SL Carbon-Kurbel und XX Schaltung.
Ergonoisches Cockpit
Ergonoisches Cockpit - der Turbine 1X-Hebel montiert am breiten Lenker und dem noblen AMS Vorbau samt Tune Aheadkappe.
Steile Anstiege sind kein Problem
Steile Anstiege sind kein Problem - das Heck des Ibis Mojo 3 sackt bergauf kaum weg.
Obwohl das Ibis Mojo 3 "nur" 130 mm Federweg am Heck hat, lädt es zur schnellen Fahrt ein.
Obwohl das Ibis Mojo 3 "nur" 130 mm Federweg am Heck hat, lädt es zur schnellen Fahrt ein.
Ob sitzend oder stehend
Ob sitzend oder stehend - im Sprint ist der Hinterbau schön ruhig.
Fliegt förmlich über den Trail
Fliegt förmlich über den Trail - das Ibis Mojo 3 ist angenehm handlich und verspielt.
Uns persönlich hat das Ibis Mojo 3 mit den schmaleren Reifen besser gefallen
Uns persönlich hat das Ibis Mojo 3 mit den schmaleren Reifen besser gefallen - 2,5" könnten aber der perfekte Kompromiss sein.

Ibis Mojo 3 im Test: Die dritte Carbon-Neuauflage des Ibis Mojo bleibt sich treu und erfindet sich gleichzeitig neu. Neben regulären 650b-Rädern passen auch breite 27,5+ Reifen in das Trailbike mit 130 mm Federweg. Wo das Vorteile bringt und wie die neue Geometrie funktioniert, haben wir für euch getestet!

Das Ibis Mojo 3 bietet 130 mm Federweg am Heck und die Option, breite Plus-Reifen zu verbauen
# Das Ibis Mojo 3 bietet 130 mm Federweg am Heck und die Option, breite Plus-Reifen zu verbauen - wir haben das edle und variable Trailbike getestet!

Ibis Mojo 3 – Kurz & knapp

Mit 130 mm Federweg am Heck und 140 mm an der Front kategorisieren wir das Ibis Mojo 3 wohl am besten als Trailbike. Dazu passt der leichte Carbonrahmen, in dem eine Trinkflasche Platz findet, und auch die moderne, aber nicht radikale Geometrie. Das Mojo 3 ist der kleine Bruder des Mojo HD3 (Achtung, namensmäßige Verwechslungsgefahr!), das mit 20 mm mehr Federweg im Enduro-Sektor unterwegs ist. Die grundsätzliche Rahmenform ist dabei unverkennbar das Erbe des 2005 vorgestellten Mojo, das in den Formen SL und SL-R inzwischen zum Modell „3“ gereift ist.

Preis: 3.398 € (UVP, Rahmen mit Dämpfer) | Bikemarkt: Ibis Mojo 3 kaufen

Wir haben das Ibis Mojo 3 in Größe L mit einem individuellen Aufbau getestet
# Wir haben das Ibis Mojo 3 in Größe L mit einem individuellen Aufbau getestet - die Rahmenform ist schön und elegant.
Bekannt und edel
# Bekannt und edel - das Ibis-Logo am Steuerrohr.
Die Linienführung ist sehr gelungen.
# Die Linienführung ist sehr gelungen.

Technische Daten

Die Fortschritte in der Carbon-Verarbeitung und -Auslegung sorgen dafür, dass der neue Ibis Mojo 3-Rahmen nur noch 2,5 kg auf die Waage bringt – inklusive Fox DPS-Dämpfer. Angelenkt wird der Luftdämpfer wie gehabt über einen DW-Link. Die von Dave Weagle erdachte Konstruktion verbindet Hinterbau und Hauptrahmen über zwei kurze Umlenkhebel, während der Dämpfer über eine recht lange Dämpferverlängerung angesteuert wird. Die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen sind ungewöhnlich harmonisch und glatt konstruiert. Hier ist viel Liebe ins Design geflossen.

11,85 kg bringt das Ibis Mojo 3 wie gezeigt auf die Waage
# 11,85 kg bringt das Ibis Mojo 3 wie gezeigt auf die Waage - mit Alu-Felgen und Plus-Reifen sind es 500 g mehr.
SRAM Guide Ultimate-Bremsen sollen für die nötige Verzögerung sorgen
# SRAM Guide Ultimate-Bremsen sollen für die nötige Verzögerung sorgen - inklusive Bremsscheiben mit Alu-Spider.

Geometrie

Eigentlich alle Geometrie-Werte des Ibis Mojo 3 fallen eindeutig in die Kategorie Trail. Es finden sich keine Überraschungen. Bemerkenswert ist es aber dennoch, dass die üppige Reifenfreiheit nicht mit den 425 mm kurzen Kettenstreben kollidiert und das Steuerrohr sehr kurz ist. Insbesondere der Rahmen in Größe S ist für kleine FahrerInnen sehr gut geeignet: Ein 85 mm kurzes Steuerrohr und ein 366 mm kurzes Sitzrohr würde andernorts speziell als XS-Modell beworben werden. Umgekehrt ist auch das Ibis Mojo 3 in Größe XL mit einem 520 mm langen Sitzrohr ein sehr großes Bike. Die Reach-Werte bleiben dabei vom “Immer länger”-Trend verschont: Der Reach liegt in Größe M bei 423 mm. Kurzum: Das Ibis Mojo 3 bietet eine moderne, gemäßigte Trailbike-Geometrie. Getestet haben wir einen vergleichsweise erschwinglichen Aufbau mit günstigem Fox Performance-Fahrwerk, einem hochwertigen 1×11-Antrieb von SRAM und Race Face sowie Guide Ultimate-Bremsen, die ebenfalls aus dem Hause SRAM stammen.

 SMLXL
Stack578 mm592 mm602 mm616 mm
Reach419 mm423 mm438 mm455 mm
Steuerrohrlänge85 mm105 mm117 mm132 mm
Lenkwinkel66,8°66,8°66,8°66,8°
Tretlagerhöhe335 mm335 mm335 mm335 mm
Kettenstrebenlänge425 mm425 mm425 mm425 mm
Radstand1126 mm1137 mm1158 mm1180 mm
Oberrohrlänge (horizontal)580 mm600 mm620 mm640 mm
Überstandshöhe695 mm719 mm723 mm750 mm
Sitzrohrlänge366 mm430 mm476 mm520 mm
Sitzrohrwinkel74,6°73,6°73,6°73,6°
Ausstattung Ibis Mojo 3 – bitte ausklappen
Ibis Mojo 31
DämpferFox Float DPS 3-Pos
GabelFox 34 Float Performance 140 mm Boost 15x110 mm
SchaltwerkSram XX 11-fach
Umwerfer-
SchalthebelSram XX 11-fach
BremsenSram Guide Ultimate 180/180
KassetteSram GX 10-42t
LaufräderIbis 938 bei Plus-Reifen, 941 bei Standard-Reifen
ReifenSchwalbe Nobby Nic 2,35" und Nobby Nic 2,8"
KurbelRace Face Next Carbon
KetteSram PC 11-fach
VorbauAMS 45 mm, 35 mm Klemmung
LenkerRace Face Atlas Riserbar
GriffeSenus Grips
SattelIbis
SattelstützeRace Face Turbine Dropper
Preis5098 €
Mit den 2,8" Plus-Reifen eher knapp
# Mit den 2,8" Plus-Reifen eher knapp - die Reifenfreiheit am Hinterbau.
Die Bremsaufnahme hinten ist schön integriert
# Die Bremsaufnahme hinten ist schön integriert - so lassen sich auch kleine 160 mm-Bremsscheiben fahren.
Fette Carbonfelgen senken das Gewicht
# Fette Carbonfelgen senken das Gewicht - und geben selbst dem 2,35"-Reifen sehr viel Volumen. Die Kombination ist aber fast ein wenig zu breit, da die Seitenwände sehr senkrecht stehen.
Die SRAM Guide Ultimate lieferte eine saubere Vorstellung
# Die SRAM Guide Ultimate lieferte eine saubere Vorstellung - nur in Sachen maximale Bremskraft sind andere Modelle zu bevorzugen.

In der Hand

Das Ibis Mojo 3 ist einfach ein unfassbar schönes Fahrrad. Das ist natürlich eine subjektive Einschätzung, aber wen diese elegant gezogenen Linien kalt lassen, der hat möglicherweise einfach kein Herz für geschwungene Carbon-Formen. Die Verarbeitung des Ibis ist jedenfalls erste Klasse. Das geht vorn beim Logo auf dem Steuerrohr los und endet beim dezent integrierten Schaltauge. Der Dämpfer-Lockout ist gut zu erreichen und dank des leichten Hängebauchs passt eine Trinkflasche in den Rahmen. Die Sattelklemme schließt bündig mit dem Sitzohr ab. Der matt-anthrazit-farbene Look wirkt edel und dezent. Wer möchte, kann das Mojo 3 jedoch auch in knalligem Rot oder Hellblau ordern.

Antrieb vom Feinsten
# Antrieb vom Feinsten - Race Face next SL Carbon-Kurbel und XX Schaltung.
Ergonoisches Cockpit
# Ergonoisches Cockpit - der Turbine 1X-Hebel montiert am breiten Lenker und dem noblen AMS Vorbau samt Tune Aheadkappe.

Auf dem Trail

Das passende Setup des Mojo 3 zu finden fällt leicht. Das liegt natürlich an der Performance-Variante der Fox 34-Federgabel: Hier sind nur Luftdruck und Zugstufe einzustellen. Am Heck findet sich der passende Sag recht schnell. Schon beim ersten Aufsitzen wird klar, dass sich das Ibis Mojo 3 trotz “nur” 130 mm Federweg ziemlich komfortabel anfühlt. Wir starten mit der breiten 2,8″ Plus-Bereifung mitsamt der dadurch etwas dick auftragenden Optik.

Uphill

Basierend auf dem Reach-Werte habe ich (eigentlich klassischer Größe M-Fahrer) mich für das Ibis Mojo 3 in Größe L entschieden. In Konsequenz fahre ich die Teleskopstütze mit 150 mm Verstellbereich auf Anschlag eingeschoben und sitze gestreckter, als es die 438 mm Reach hätten erwarten lassen. Das liegt auch am 800 mm breiten Race Face-Lenker. Als ich diesen gegen meinen gewohnten 750 mm-Lenker eintausche, stellt sich das erhoffte, nur moderat gestrecke Sitzgefühl ein. Trotz des bereits angesprochenen schön soften Gefühls des Hinterbaus auf den ersten Zentimetern sackt dieser nicht sehr tief ein und bleibt auch in steilem Gelände ziemlich aufrecht. Dadurch verändert sich die Geometrie kaum, der Druck bleibt länger auf dem Vorderrad und das Mojo 3 klettert willig. Der einschränkende Faktor wird letztlich der Druck auf den Beinen. Die Druckstufe des Dämpfers kann dabei getrost geöffnet bleiben. Durch den starken Kettenzug, der den Hinterbau oben hält, wird die Feinfühligkeit aber dennoch leicht eingeschränkt.

Steile Anstiege sind kein Problem
# Steile Anstiege sind kein Problem - das Heck des Ibis Mojo 3 sackt bergauf kaum weg.

Aber: Mit den dicken Plus-Pneus werden die kleinen Wurzeln und Steine schon im Reifen gedämpft. Mit entsprechend geringem Luftdruck lassen sich auch sehr steile, lose Rampen effektiv erklimmen. Mit den schmaleren, aber dank der breiten Felgen keinesfalls schmalen 2,35″-Reifen verliert das Ibis Mojo 3 ein wenig des satten, aber eben auch dumpfen Charakters. Dafür rollt es im Gegenzug sanfter, lenkt auf hartem Untergrund leichter und mit geringeren Einflüssen durch die Seitenstollen – und klettert weiterhin exzellent. Im wirklich technischen Uphill bieten die dicken Pneus aber einen Vorteil. Wer mag, der kann Hinterbau und Gabel über die Druckstufe von „ruhig“ auf „quasi-aus“ stellen. Bei der Gabel muss hierzu der Hebel komplett zugedreht werden. Dann wirkt die Fox 34 aber auch ziemlich tot.

Downhill

Von einem Trailbike erwarten wir aber neben einer einwandfreien Uphill-Performance auch viel Spaß und Sicherheit in der Abfahrt. Per Druck auf den Hebel der Race Face Turbine-Variostütze (die sich erstklassig und schön leichtgängig bedienen lässt!) beginnt der Downhill-Spaß. Das Ibis Mojo 3 präsentiert sich hier laufruhig, ohne dabei schwerfällig zu wirken. Selbst mit Plus-Bereifung bleibt es ein agiles Rad, was auch am geringen Gesamtgewicht von 12,3 kg liegt. In schnellen Passagen kann man gut das Gas stehen lassen: Der Hinterbau präsentiert sich schluckfreudig und gerät später ans Limit als die Gabel. Mit den weichen Plus-Reifen lässt es sich so auch über ausgewaschene Wurzelfelder bolzen, ohne dass das Mojo 3 aus der Spur springt oder den Fahrer überfordert. Das gesamte Fahrrad bleibt dabei angenehm leise, was auch am schön integrierten Ketten- und Sitzstrebenschutz liegt. Der Gabel fehlt es derweil bei forcierender Fahrweise an Highspeed-Druckstufendämpfung. Die einfache, intuitive Verstellung an der Gabelkrone wirkt sich hier leider schlicht so gut wie nicht aus.

Obwohl das Ibis Mojo 3 "nur" 130 mm Federweg am Heck hat, lädt es zur schnellen Fahrt ein.
# Obwohl das Ibis Mojo 3 "nur" 130 mm Federweg am Heck hat, lädt es zur schnellen Fahrt ein.
Ob sitzend oder stehend
# Ob sitzend oder stehend - im Sprint ist der Hinterbau schön ruhig.
Fliegt förmlich über den Trail
# Fliegt förmlich über den Trail - das Ibis Mojo 3 ist angenehm handlich und verspielt.

Die Fahrposition ist angenehm zentral zwischen den Rädern. Auf der Hatz nach Sekunden musste ich wegen der Rahmengröße L und des kurzen Hecks aber auf etwas Druck am Vorderrad achten. Generell ist die Geometrie des Ibis Mojo 3 aber Marke sorglos: Sie vermittelt Sicherheit und Komfort. Auf vielen Singletrails lässt es sich mit dem Ibis richtig kacheln, bis irgendwann das Ende eines Trailbike-Einsatzgebietes erreicht ist. Bei Ausflügen auf sprunglastige Strecken wird der satt arbeitende Hinterbau aber zum Energieschlucker: Wer hier häufiger unterwegs ist, sollte das Fahrwerk anpassen oder gleich zum HD3 greifen.

Trotz des geringen Gewichts ist das Ibis Mojo 3 schön steif und – es lässt sich nicht oft genug sagen – einfach satt und leise unterwegs. In Kurven ist auch mit der breiten Felge bei Plus-Reifen bald das etwas undefinierte Fahrgefühl zu verspüren, das das letzte bisschen Präzision vermissen lässt. Mit den schmaleren Reifen gewinnt das Bike hier eindeutig. Dann lässt es sich messerscharf von Kurve zu Kurve werfen.

Mit welchen Reifen hat uns das Mojo 3 besser gefallen? Ganz klar: Mit den schmaleren 2,35″-Gummis. Wir haben jedoch den ein oder anderen Gedanken daran verschwendet, dass sich mit einem Mittelding wie 2,5″ oder 2,6″ am Ibis-Trailbike eventuell noch ein besseres Fahrgefühl mit mehr Komfort, Grip und Präzision einstellen lassen könnte. Die 2,8″ breiten Plus-Reifen empfanden wir als zu undefiniert und träge – zumal die Reifenfreiheit bei dieser Breite knapp bemessen ist.

Uns persönlich hat das Ibis Mojo 3 mit den schmaleren Reifen besser gefallen
# Uns persönlich hat das Ibis Mojo 3 mit den schmaleren Reifen besser gefallen - 2,5" könnten aber der perfekte Kompromiss sein.

Tuning-Möglichkeiten

In 90 % der Fahrsituationen ist die verbaute Fox 34 Performance-Federgabel absolut ausreichend. Wer aber maximale Leistung auch in heftigerem Geläuf erwartet, für den lohnt eine Gabel mit besserer Dämpfung wie beispielsweise Charger bei RockShox oder Fit bei Fox. Außer dem Cockpit haben wir am Rad aber keine Anpassungen vorgenommen.

Haltbarkeit

Wir haben das Schaltauge bei einem Sturz verbogen. Anschließend brach die Fixierungsschraube des Schaltauges bei ausgebautem Hinterrad, als wir das Bike ins Auto eingeladen haben. Die Race Face Turbine-Variostütze wollte auf einer Tour nicht mehr arretieren – es stellte sich heraus, dass sich das Kabel am Stützenfuß eingeschoben hatte und der Zug so nicht mehr zurück rutschte. Das hat sich durch ein Ausziehen der Leitung leicht beheben lassen.

Fazit – Ibis Mojo 3

Nicht nur zeitlos elegant, sondern auch ungemein vielseitig: Das Ibis Mojo 3 ist ein bergauf äußerst effizientes Trailbike mit schluckfreudigem Fahrwerk für viel Spaß bergab. Wer mag, kann je nach Reifenhersteller bis zu 2,8″ breite Reifen montieren. Uns hat die reguläre Bereifung am Trailbike von Ibis jedoch besser gefallen. Dank seiner ausgewogenen Geometrie und der steifen und leichten Konstruktion hat das Ibis Mojo 3 das Zeug zum Klassiker.

Stärken

  • effizienter und gleichzeitig schluckfreudiger Hinterbau
  • ausgewogene Geometrie für alle Lebenslagen
  • Option, auf dicke Reifen zu wechseln

Schwächen

  • Hinterbau für sprunglastige Strecken zu komfortabel
  • ambitionierte Abfahrer könnten an die Grenzen der Gabel stoßen

Testablauf

Das Ibis Mojo wurde uns von Deutschland-Vertrieb Tri-Cycles aus Wiesbaden zur Verfügung gestellt.

Hier haben wir das Ibis Mojo 3 getestet

  • Bayerische Alpen: Lange Uphills, wurzlige und steinige Trails
  • Bodensee und Münchner Hometrails: Flowiges Gelände
Testerprofil Stefanus Stahl – bitte ausklappen

Testerprofil

  • Testername: Stefanus Stahl
  • Körpergröße: 177 cm
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 70 kg
  • Schrittlänge: 82 cm
  • Armlänge: 65 cm
  • Oberkörperlänge: 63 cm
  • Fahrstil: Verspielt, sauber und mit vielen Drifts
  • Was fahre ich hauptsächlich: Trail, Enduro
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Die richtige Mischung aus Komfort und Popp macht’s
  • Vorlieben bei der Geometrie: Relativ niedrig, relativ lang


Weitere Informationen

Website: www.ibiscycles.com
Text & Redaktion: Stefanus Stahl | MTB-News.de 2017
Bilder: Tobias Stahl

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    Freesoul

    dabei seit 10/2001

    stuk
    Ihr Armen. Das Leben ist hart :cool:
    Das Leben ist eines der härtesten ;)
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    schuetzendorf

    dabei seit 08/2012

    ufp
    Du meinst Katalogauswahlrahmen?
    Keine eigenständige Forschung, Entwicklung etc?
    Nein, ein Rahmen, der im Westen entwickelt wird und in Asien gebaut wird. So wie billigere Modelle eben auch (Radon, YT...).
  4. benutzerbild

    ufp

    dabei seit 12/2003

    schuetzendorf
    Nein, ein Rahmen, der im Westen entwickelt wird und in Asien gebaut wird. So wie billigere Modelle eben auch (Radon, YT...).
    So wie fast alle.

    Aber vielleicht haben sie etwas, was andere, Radon, YT, etc nicht haben?
  5. benutzerbild

    Fabeymer

    dabei seit 07/2005

    ufp
    So wie fast alle.

    Aber vielleicht haben sie etwas, was andere, Radon, YT, etc nicht haben?
    Tradition.

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    [​IMG]
  6. benutzerbild

    sun909

    dabei seit 04/2005

    ...und Stil :D

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