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Der Rahmen des Ultimate 700 Version beinhaltet exklusiv noch leichtere Carbonfasern und kommt so auf 2249 g Rahmengewicht in Größe M
Der Rahmen des Ultimate 700 Version beinhaltet exklusiv noch leichtere Carbonfasern und kommt so auf 2249 g Rahmengewicht in Größe M
Das neue Scott Genius – hier in der Tuned 900 Version
Das neue Scott Genius – hier in der Tuned 900 Version
29" oder...
29" oder...
...27,5", beim Wechsel muss lediglich der Flipchip an der Dämpferanlenkung gedreht werden
...27,5", beim Wechsel muss lediglich der Flipchip an der Dämpferanlenkung gedreht werden
Schöne Verarbeitung trifft auf eine auffällige Lackierung und durchdachte Details...
Schöne Verarbeitung trifft auf eine auffällige Lackierung und durchdachte Details...
...wie die interne Zugführung oder das Syncros Schutzblech für 34 und 36 Boost Gabeln
...wie die interne Zugführung oder das Syncros Schutzblech für 34 und 36 Boost Gabeln
Unterrohrschutz mit Kabelaustritt
Unterrohrschutz mit Kabelaustritt
Viel Carbon im Tretlagerbereich
Viel Carbon im Tretlagerbereich
Unter dem Unterrohrschutz kann eine Di2-Batterie verbaut werden
Unter dem Unterrohrschutz kann eine Di2-Batterie verbaut werden
Hier wurden früher mehrere Teile zusammenlaminiert...
Hier wurden früher mehrere Teile zusammenlaminiert...
...durch Zusammenfassen der Teile konnte Gewicht gespart werden
...durch Zusammenfassen der Teile konnte Gewicht gespart werden
Platz für Wasserflasche und Werkzeug
Platz für Wasserflasche und Werkzeug
Der massive Tretlager-Bereich soll sowohl die Antriebskräfte effizient umsetzen als auch die Kräfte aus der Federung ohne Probleme aufnehmen
Der massive Tretlager-Bereich soll sowohl die Antriebskräfte effizient umsetzen als auch die Kräfte aus der Federung ohne Probleme aufnehmen
TwinLoc
TwinLoc - Beim Absenken des Sattels wird der Dämpfer automatisch aus dem Lock-Modus in den Traction-Modus umgestellt
Die TwinLoc-Leitung verschwindet ohne Umwege direkt ins Innere des Genius Rahmens
Die TwinLoc-Leitung verschwindet ohne Umwege direkt ins Innere des Genius Rahmens
Unten die zweite Luftkammer, die sich per Remote schließen lässt, so den Federweg reduziert und die Geometrie für flache Trails und Uphills optimiert
Unten die zweite Luftkammer, die sich per Remote schließen lässt, so den Federweg reduziert und die Geometrie für flache Trails und Uphills optimiert
Geschmeidigere Übergänge helfen Kraftspitzen zu vermeiden und ermöglichen so eine leichtere Konstruktion.
Geschmeidigere Übergänge helfen Kraftspitzen zu vermeiden und ermöglichen so eine leichtere Konstruktion.
Die Griffposition ist gleich geblieben, der eigenständige, aber cleane Lenker bringt etwas Ordnung ins ansonsten eher wilde Cockpit
Die Griffposition ist gleich geblieben, der eigenständige, aber cleane Lenker bringt etwas Ordnung ins ansonsten eher wilde Cockpit
Bergauf und am Trail entlang geht es angenehm mit dem Genius
Bergauf und am Trail entlang geht es angenehm mit dem Genius
Durch das tiefe Cockpit und die lange Front bringt man viel Druck aufs Vorderrad
Durch das tiefe Cockpit und die lange Front bringt man viel Druck aufs Vorderrad
Durch das geringe Gewicht und viel Pop im Fahrwerk ist das Rad sehr wendig
Durch das geringe Gewicht und viel Pop im Fahrwerk ist das Rad sehr wendig
Bei der Geometrie wurde eine angenehme Balance getroffen, der flache Modus war dabei für mich die bessere Wahl
Bei der Geometrie wurde eine angenehme Balance getroffen, der flache Modus war dabei für mich die bessere Wahl
Ein Bike für alles? Mit dem Genius ist Scott ein sehr guter Allrounder gelungen, der mit beiden Laufradgrößen Spaß macht
Ein Bike für alles? Mit dem Genius ist Scott ein sehr guter Allrounder gelungen, der mit beiden Laufradgrößen Spaß macht
Materialien und Fertigungsmethoden sind für Chris mit seinem technischen Hintergrund wichtig.
Materialien und Fertigungsmethoden sind für Chris mit seinem technischen Hintergrund wichtig.
Vor allem In der Luft fühlt sich Chris aka MSTRCHRS offensichtlich mehr als wohl.
Vor allem In der Luft fühlt sich Chris aka MSTRCHRS offensichtlich mehr als wohl.

Scott Genius 2018 im ersten Test: Für das Modelljahr 2018 wird der Klassiker aus dem Hause Scott neu aufgelegt. Seit 12 Jahren gibt es das Genius – seitdem hat es sich vom Fully mit 120 mm Federweg zum aktuellen Allrounder entwickelt. Wir haben das Go-To Bike von Nino Schurter, Brendan Fairclough und Andrew Neethling vorab im Aostatal in Italien getestet – hier sind alle Infos sowie ein erster Eindruck für euch! 

Scott Genius 2018 – kurz & knapp

Das Aostatal soll das perfekte Gelände für das neue Scott Genius 2018 sein: Hohe Berge, viele Höhenmeter, sowohl bergauf, als auch bergab. Weder ein reines XC-Bike noch eine Enduro-Rennfeile will Scott mit dem Genius geschaffen haben. Stattdessen soll das variable Fully mit 150 mm Federweg am Heck ein Bike für Alles sein: Von Abenteuer über die schnelle Ausfahrt nach der Arbeit bis hin zu spaßigen Sessions im Wald.

  • Federweg: 150 mm
  • Laufradgröße: 27,5“ oder 29“ im gleichen Rahmen fahrbar
  • Reifenbreite bis zu 2,8″ (bei 27,5″-Laufrädern) möglich
  • leichter Carbon Rahmen (2249 g Gr. M, Inkl. Dämpfer und Hardware)
  • TwinLoc-Abriegelung für Federgabel und Dämpfer
  • Geometrieverstellung um ± 0,6° Lenkwinkel bzw. 7 – 8 mm Tretlagerhöhe
  • optimierte Kinematik
  • Boost-Einbaubreite
  • Postmount-Bremsaufnahme
  • Interne Zugführung
  • Pressfit-Innenlager
  • 185 x 55 mm Dämpfer mit zwei Positiv Luftkammern

Preis: TBA | Bikemarkt: Scott Genius kaufen

Der Rahmen des Ultimate 700 Version beinhaltet exklusiv noch leichtere Carbonfasern und kommt so auf 2249 g Rahmengewicht in Größe M
# Der Rahmen des Ultimate 700 Version beinhaltet exklusiv noch leichtere Carbonfasern und kommt so auf 2249 g Rahmengewicht in Größe M
Das neue Scott Genius – hier in der Tuned 900 Version
# Das neue Scott Genius – hier in der Tuned 900 Version
29" oder...
# 29" oder...
...27,5", beim Wechsel muss lediglich der Flipchip an der Dämpferanlenkung gedreht werden
# ...27,5", beim Wechsel muss lediglich der Flipchip an der Dämpferanlenkung gedreht werden

Technische Daten zum Scott Genius 2018

Rahmendetails

Am neuen Scott Genius kommen einige interessante Details zum Einsatz. Tim von Scott erklärt sie im Video kurz, wir haben sie noch einmal zusammengefasst:

Rahmen

Scott hat das Spark als Vorbild für den Rahmen des Genius genommen. Das ermöglicht eine leichtere Konstruktion. Das alte Genius hatte den Dämpfer am Oberrohr montiert. Um das Oberrohr stabil genug zu halten, mussten einige Extralagen Carbon verbaut werden. Beim neuen Design kann das Oberrohr deutlich leichter ausfallen. Unterrohr und Kettenstreben fangen einen Großteil der Belastungen ab. Da der Tretlager-Bereich die Antriebskräfte effizient umsetzen und generell etwas steifer ausfallen soll, wurde hier die untere Dämpferaufnahme platziert.

Auch an den Sitz- und Kettenstreben ist es Scott gelungen, das Gewicht zu reduzieren: Weniger Einzelteile, weniger Aluminium-Inserts, geringeres Gesamtgewicht. So wiegen die Kettenstreben des neuen Scott Genius 265 Gramm. Zum Vergleich: Die Kettenstreben der Vorgänger-Version sind knapp 100 Gramm schwerer. Insgesamt kommt der Rahmen in Größe M auf 2249 Gramm – inklusive Fox Nude-Dämpfer, allen Rahmenschonern und sämtlicher Hardware. Am Unterrohr ist der Rahmen mit einem Gummischutz gegen Aufsetzer und Steinschläge geschützt. Außerdem ist trotz der massiven Bauweise Platz für eine Di2-Batterie im Sitzrohr.

Schöne Verarbeitung trifft auf eine auffällige Lackierung und durchdachte Details...
# Schöne Verarbeitung trifft auf eine auffällige Lackierung und durchdachte Details...
...wie die interne Zugführung oder das Syncros Schutzblech für 34 und 36 Boost Gabeln
# ...wie die interne Zugführung oder das Syncros Schutzblech für 34 und 36 Boost Gabeln
Unterrohrschutz mit Kabelaustritt
# Unterrohrschutz mit Kabelaustritt
Viel Carbon im Tretlagerbereich
# Viel Carbon im Tretlagerbereich
Unter dem Unterrohrschutz kann eine Di2-Batterie verbaut werden
# Unter dem Unterrohrschutz kann eine Di2-Batterie verbaut werden
Hier wurden früher mehrere Teile zusammenlaminiert...
# Hier wurden früher mehrere Teile zusammenlaminiert...
...durch Zusammenfassen der Teile konnte Gewicht gespart werden
# ...durch Zusammenfassen der Teile konnte Gewicht gespart werden

Kinematik

Beim Hinterbau des neuen Scott Genius 2018 wurde vor allem an der Leverage-Ratio, also dem Hebelverhältnis, gearbeitet. Sehr hohe Werte am Anfang des Federwegs sollen für ein gutes und sensibles Ansprechverhalten sorgen (langer Hebel = kleine Kraft). Im mittleren Federwegsbereich soll die Kinematik genug Gegenhalt bereitstellen. Dadurch soll das Rad hoch im Federweg stehen. Am Federwegsende soll aus der Kinematik viel Progression kommen. So soll das neue Genius insgesamt sensibel auf kleine Unebenheiten reagieren, hoch im Federweg stehen und im Ernstfall nicht durchschlagen. Der Anti-Squat sollte nicht besonders extrem ausfallen, um wenig Pedal-Kickback zu erhalten.

Platz für Wasserflasche und Werkzeug
# Platz für Wasserflasche und Werkzeug
Der massive Tretlager-Bereich soll sowohl die Antriebskräfte effizient umsetzen als auch die Kräfte aus der Federung ohne Probleme aufnehmen
# Der massive Tretlager-Bereich soll sowohl die Antriebskräfte effizient umsetzen als auch die Kräfte aus der Federung ohne Probleme aufnehmen

TwinLoc

TwinLoc kommt bei Scott nicht zum ersten Mal zum Einsatz. Dank des System lassen sich Dämpfer und Federgabel gleichzeitig vom Lenker aus sperren. Der entscheidende Unterschied zur Konkurrenz: Bei Scott kommt die „Plattform“ nicht ausschließlich aus der Dämpfung, sondern am Fox-Dämpfer auch aus der Feder. Bei ähnlichen Systemen werden im Normalfall Zug- und Druckstufe abgeriegelt, um das Fahrwerk für den Uphill oder leichtes Gelände zu sperren. Beim Fox Nude-Dämpfer am Scott Genius lassen sich hingegen zwei Positiv-Luftkammern über ein Ventil schließen. Im Downhill-Modus sind beide Kammern geöffnet, die Luftkammer ist also groß. Durch Umlegen des Hebels in den Traction-Modus wird die zweite Luftkammer gesperrt. Das Prinzip ähnelt dem Einbau von Volumenspacern: Die Luftkammer wird verkleinert, dadurch erhöht sich die Progression. Beim Scott wird die Luftkammer so stark verkleinert, dass der Dämpfer
höher im Federweg steht und insgesamt nur noch 110 mm Federweg zur Verfügung stellt. So hat man für Anstiege einige Geometrie-Veränderungen, die hier das Fahren erleichtern sollen. Für etwas mehr Pedalfreiheit wandert das Tretlager um 5 mm nach oben. Gleichzeitig verändern sich Lenk- und Sitzwinkel um jeweils +0,4°.

TwinLoc
# TwinLoc - Beim Absenken des Sattels wird der Dämpfer automatisch aus dem Lock-Modus in den Traction-Modus umgestellt
Die TwinLoc-Leitung verschwindet ohne Umwege direkt ins Innere des Genius Rahmens
# Die TwinLoc-Leitung verschwindet ohne Umwege direkt ins Innere des Genius Rahmens
Unten die zweite Luftkammer, die sich per Remote schließen lässt, so den Federweg reduziert und die Geometrie für flache Trails und Uphills optimiert
# Unten die zweite Luftkammer, die sich per Remote schließen lässt, so den Federweg reduziert und die Geometrie für flache Trails und Uphills optimiert

Laufradgrößen

Scott verzichtet in Zukunft auf die Plus-Bezeichnung bei 27,5“-Reifen ab 2,6“ Breite. Grund dafür sind die etwas irreführenden Bezeichnungen: Ein 2,5“ Maxxis Minion DHF fällt beispielsweise mit 62,5 mm Breite nur einen halben Millimeter schmaler aus als ein 2,8“ Rekon. Scott bezieht sich dabei auf Felgen mit 30 mm Innenweite, auf denen die optimale Reifenbreite zwischen 60 und 64 mm liegen soll. Auf allen Top- und Performance-Modellen des Scott Genius wird zukünftig auf „normal“ breite 27,5“-Reifen verzichtet, da man im Hause Scott keine Zukunft mehr für diese Laufradgröße sieht.

Eines der Highlights am neuen Genius-Rahmen ist der einfache Wechsel zwischen beiden Laufradgrößen. Dafür sind lediglich ein Umbau der Flip Chips und andere Laufräder nötig. Auf den Austausch von Federgabel, Steuersatz oder ähnlichem wollte man bewusst verzichten, um es für den Fahrer so simpel wie möglich zu machen. Unter dieser Variabilität soll auch die Reifenfreiheit nicht leiden: Bis zu 65 mm Freiheit hat man bei 27,5-Laufrädern – hier passt also ein 2,8″ Maxxis Minion. Bei 29″ ist etwas weniger Platz. Mit welcher Laufradgröße kommt das neue Scott Genius aber? Drei Modelle kommen ausschließlich mit 27,5“-Laufrädern. Bei vier weiteren Modellen des Scott Genius hat man beim Händler die Wahl zwischen 27,5“ und 29“.

Geometrie

Viele Experimente mit verschiedensten Bikes diverser Mitbewerbern und aus dem eigenen Hause haben zur Geometrie des neuen Scott Genius geführt. Dabei geht man für ein Trailbike mit 150 mm Federweg durchaus einen interessanten Weg. Der Lenkwinkel fällt mit 65,6° (High) / 65° (Low) recht flach aus, während ein 75,3° steiler Sitzwinkel für eine angenehme Sitzposition sorgen soll. Unser Testbike in Größe XL hat einen Reach von stattlichen 505 mm und fällt damit ein gutes Stück länger als ein Großteil der Konkurrenz aus. Bei den Kettenstreben wollte man nicht zu kurz gehen, um ein ausbalanciertes Fahrverhalten zu erzielen. Herausgekommen sind dabei 436 mm in der High-Einstellung. Die Low-Einstellung verkürzt den Reach um etwa 5 mm, die Kettenstreben wachsen um 2 mm und Sitz- und Lenkwinkel werden 0,6° flacher.

GrößeSMLXL
EinstellungHighLowHighLowHighLowHighLow
Lenkwinkel65,6°65°65,6°65°65,6°65°65,6°65°
Reach412 mm406 mm445 mm439 mm472 mm466 mm505 mm499 mm
Stack595,5 mm600 mm595,5 mm600 mm609 mm614 mm623 mm627,5 mm
Steuerrohrlänge95 mm95 mm95 mm95 mm110 mm110 mm125 mm125 mm
Oberrohrlänge568 mm570 mm601 mm603 mm632 mm633 mm668 mm670 mm
Sitzwinkel75,3°74,7°75,3°74,7°75,3°74,7°75,3°74,7°
Sitzrohrlänge410 mm410 mm440 mm440 mm480 mm480 mm520 mm520 mm
Kettenstrebenlänge436 mm438 mm436 mm438 mm436 mm438 mm436 mm438 mm
Radstand1.164,6 mm1.165,9 mm1.197,6 mm1.198,9 mm1.230,8 mm1.232,1 mm1.270,0 mm1.271,3 mm
Tretlagerabsenkung20 mm27,4 mm20 mm27,5 mm20 mm27,6 mm20 mm27,8 mm

Ausstattung des Scott Genius 2018

Am getesteten Modell kommt eine edle Ausstattung zum Einsatz: Die von uns bereits getestete Fox 36 Float EVOL an der Front soll mit dem Fox Nude-Dämpfer am Heck harmonieren. Die ideale Übersetzung wird von einer SRAM Eagle-Schaltgruppe mit 32T-Kettenblatt bereitgestellt. An der Tuned-Version des Scott Genius kommen anders als am Ultimate Modell Laufräder aus Aluminium zum Einsatz. Maxxis Rekon-Bereifung soll dem Einsatzbereich entsprechend optimal sein: Genug Grip und ein geringer Rollwiderstand.

Ganz neu und ungewohnt ist allerdings der Blick aufs Cockpit. Mit TwinLoc-System und Remote-Sattelstütze sind viele Kabel am Lenker, aber das fällt im ersten Moment garnicht auf. Vielmehr zieht ein neues Teil die Blicke auf sich: Das Syncros Hixon iC. Das Kürzel iC steht für integrated Cockpit: Hier sind Lenker und Vorbau zu einer Einheit verschmolzen. Grund dafür ist die Einsparung von Gewicht. Konventionelle Systeme bringen zwar breite Klemmungen mit sich, aber der Winkel zwischen Lenker und Vorbau beträgt 90°. Dieser ungünstige Winkel erfordert mehr Material für eine ausreichende Stabilität. Beim Hixon iC sind die Übergänge optimiert: Weniger Lagen Carbon sind nötig, das Gewicht sinkt. Serienmäßig ist ein Cockpit mit 50 mm „virtueller Reichweite“ verbaut. Die Griffposition entspricht also einer Syncros Lenker-Vorbau-Kombination mit 50 mm-Vorbau. Das System kommt auf 290 g bei einer Lenkerbreite von 760 mm.

Geschmeidigere Übergänge helfen Kraftspitzen zu vermeiden und ermöglichen so eine leichtere Konstruktion.
# Geschmeidigere Übergänge helfen Kraftspitzen zu vermeiden und ermöglichen so eine leichtere Konstruktion.
Die Griffposition ist gleich geblieben, der eigenständige, aber cleane Lenker bringt etwas Ordnung ins ansonsten eher wilde Cockpit
# Die Griffposition ist gleich geblieben, der eigenständige, aber cleane Lenker bringt etwas Ordnung ins ansonsten eher wilde Cockpit
Ausstattung zum Ausklappen
AusstattungsvariantenGenius 700 UltimateGenius 700 / 900 TunedGenius 710Genius 720 / 920 Genius 730 / 930 Genius 740 / 940 Genius 750
RahmenGenius Carbon mit besonders leichten FasernGenius Carbon Genius Carbon Genius Carbon Genius AluGenius AluGenius Alu
GabelFox 34 Float FIT4 KashimaFox 36 Float FIT4 Kashima Fox 34 Float Performance EliteFox 34 Float PerformanceFox 34 Float PerformanceFox 34 Float PerformanceRock Shox Recon RL
DämpferFox Nude Evol Kashima mit Twinloc SystemFox Nude Evol Kashima mit Twinloc SystemFox Nude Evol mit Twinloc SystemFox Nude Evol mit Twinloc SystemFox Nude Evol mit Twinloc SystemFox Float Evol PerformanceX Fusion Nude mit Twinloc System
BremseSram Guide Ultimate 180 / 180 CenterlineSram Guide RSC 180 / 180Shimano XT M8000 180 / 180Shimano SLX M7000 180 / 180Shimano SLX M7000 180 / 180Shimano MT500 180 / 180Shimano M396 180 / 180
KurbelSram Eagle XX1 32tSram Eagle X01 32tShimano XT M8000 24-34tSram Eagle X1 32tShimano XT M8000 24-34tSram Eagle X1 1000 32tShimano MT500 26-36t
SchalthebelSram Eagle XX1Sram Eagle X01Shimano XT M8000Sram Eagle GXShimano XT M8000Sram Eagle GXShimano Deore M6000
SchaltwerkSram Eagle XX1Sram Eagle X01 Shimano XT M8000Sram Eagle GXShimano XT M8000Sram Eagle GXShimano Deore M6000
Umwerfer--Shimano XT M8020-Shimano XT M8020-Shimano Deore M6000
KassetteSram Eagle XX1 10-50Sram Eagle X01 10-50Shimano XT M8000 11-42Sram Eagle GX 10-50Shimano SLX M7000 11-42Sram Eagle GX 10-50Shimano CSHG50 11-36
LaufräderDT Swiss XMC 1200DT M1825 SplineSyncros TR2.0 CLSyncros TR2.5 CLSyncros TR2.5 CLSyncros X-30SSyncros X-30S
ReifenMaxxis Rekon EXO TR MaxxTerra / MaxxSpeed 2,8" x 27,5"Maxxis Rekon EXO TR MaxxTerra / MaxxSpeed 2,8" x 27,5"

Schwalbe Nobby Nic 2.6" x 29" EVO Snakeskin Addix Speedgrip
Maxxis Rekon EXO TR MaxxTerra / MaxxSpeed 2,8" x 27,5"Maxxis Rekon EXO TR MaxxTerra / MaxxSpeed 2,8" x 27,5"

Schwalbe Nobby Nic 2.6" x 29" EVO Snakeskin Addix Speedgrip
Maxxis Rekon EXO TR MaxxTerra / MaxxSpeed 2,8" x 27,5"

Schwalbe Nobby Nic 2.6" x 29" EVO Snakeskin Addix Speedgrip
Maxxis Rekon 2,8" x 27,5"

Schwalbe Nobby Nic 2.6" x 29" Performance Addix
Maxxis Rekon 2,8" x 27,5"
SattelstützeFox Transfer Kashima S: 100 mm, M: 125 mm, L&XL: 150 mmFox Transfer Kashima S: 100 mm, M: 125 mm, L&XL: 150 mmFox Transfer S: 100 mm, M: 125 mm, L&XL: 150 mmFox Transfer S: 100 mm, M: 125 mm, L&XL: 150 mmFox Transfer S: 100 mm, M: 125 mm, L&XL: 150 mmSyncros Dropper 2.0Syncros Dropper 2.0
SattelSyncros FL1.0 SLSyncros XM1.5Syncros XM1.5Syncros XM2Syncros XM2Syncros XM2Syncros XM2.5
Vorbau--Syncros FL1.5Syncros FL1.5Syncros FL1.5Syncros FL2.0Syncros FL2.0
LenkerSyncros Hixon iC SL 760 mmSyncros Hixon iC SL 760 mmSyncros FL1.5 760 mmSyncros FL1.5 760 mmSyncros FL1.5 760 mmSyncros FL2.0 760 mmSyncros FL2.0 760 mm
Lockout System/strong>Scott TwinLoc incl. Griffklemmung und Variostützen-BedienungScott TwinLoc incl. Griffklemmung und Variostützen-BedienungScott Twinloc incl. GriffklemmungScott TwinLoc incl. Griffklemmung und Variostützen-BedienungScott Twinloc incl. GriffklemmungScott TwinLoc incl. Griffklemmung und Variostützen-BedienungScott Twinloc

Scott Genius 2018 – In der Hand

Als ich das Rad zum ersten Mal vom Bikestand hebe, fällt direkt das geringe Gewicht auf. Mit Deity TMAC-Pedalen (Nachgewogene 438 g) bleibt die Waage bei unserem Test-Genius in der 27,5″ Version bei 12,88 kg stehen – und das bei Größe XL. Stark! Ein praktisches Detail ist auch das Mini-Schutzblech an der Gabel. Serienmäßig ist es an den Ultimate- und den Tuned-Modellen montiert.

Auffällig ist neben der Lackierung der von uns getesteten Tuned 700 / 900 Version auch das schöne Finish. Am Unterrohr findet eine Trinkflasche Platz. Die Komponenten-Auswahl wirkt stimmig. Der Syncros Hixon iC Lenker bringt etwas Ruhe in das ansonsten etwas überladen wirkende Cockpit. In Zeiten der einfach Antriebe hat man sich an aufgeräumte Lenkzentralen gewöhnt. Das TwinLoc Remote-System bringt zwei zusätzliche Kabel an den Lenker.

Scott Genius 2018 – Auf dem Trail

Wir sind das neue Scott Genius anfangs in der 27,5“-Version gefahren und haben beide Geometrie-Einstellungen ausprobiert. Am Tag darauf wurde auf 29“ gewechselt. Mit 85 psi in der Gabel und 180 psi im Dämpfer wurden beide Laufradgrößen bei gleicher Federhärte und etwa 15 % Sag gefahren. Lediglich die Zugstufe wurde beim Wechsel der Laufradgrößen angepasst.

Uphill

Wir starten nach einer Shuttlefahrt über etwa 900 hm in einen kurzen Uphill – nicht der einzige des Tages. Auffällig unauffällig ist die Sitzposition: Diese fällt sehr angenehm aus. Man sitzt weder zu sportlich-gestreckt noch zu aufrecht auf dem Genius. Beim Luftdruck der breiten Reifen sind wir zunächst auf der sicheren Seite: 1,2 bar am Vorderrad und 1,35 bar am Heck beim 2,8″ Rekon bzw. 1,4 vorne und 1,55 hinten am 2,6″ Rekon. Das Genius klettert leichtfüßig und im Lock Modus sehr effizient. Bei voll durchgedrücktem Hebel sind Gabel und Dämpfer auf Block und es geht wippfrei voran. Auf Asphalt ist das sehr angenehm. Als es auf einem Feldweg bzw. Singletrails weitergeht ist der mittlere Traction-Modus die beste Wahl. Dabei spielen auch die Reifen eine wichtige Rolle. Selbst auf staubig-rutschigen Steinen ist die Auflagefläche groß genug, um den Reifen nicht durchdrehen zu lassen. Im Wiegetritt wippt das Rad nicht unangenehm und setzt die Kraft gut in Vortrieb um. Wird es steil, steigt die Front etwas. Hier ist man gezwungen, auf dem Sattel nach vorne zu rutschen. Das ist vor allem in technischen Sektionen unpraktisch, wo das Bike durch sein geringes Gewicht eigentlich im Vorteil wäre. Wer mit dem tiefen Tretlager zurechtkommt, kann hier auf den Low-Modus wechseln, um die Kettenstreben zu verlängern.

Bergauf und am Trail entlang geht es angenehm mit dem Genius
# Bergauf und am Trail entlang geht es angenehm mit dem Genius
Durch das tiefe Cockpit und die lange Front bringt man viel Druck aufs Vorderrad
# Durch das tiefe Cockpit und die lange Front bringt man viel Druck aufs Vorderrad

Downhill

Unser Trail neigt sich gen Tal und ordentlich Tiefenmeter auf dem Singletrail stehen bevor. Bevor ich die Abfahrt beginne will ich den Sattel absenken. Dabei betätige ich aber den Dämpfer-Lockout. Der TwinLoc-Hebel und der Hebel für die Vario-Stütze liegen sehr nahe beieinander. Die Verwechslung der Hebel sollte nicht die Einzige bleiben: Wer im Fahrbetrieb anstatt der Absenkung den Dämpfer sperrt, kann sich durchaus in stressige Situationen bringen. Nach etwa 50 m komme ich bereits zum nächsten Stopp: Mein angepeilter Luftdruck ist auf den knochentrockenenen Böden komplett daneben und ich rutsche über beide Räder. Nach dem Anpassen des Luftdrucks geht es weiter in die nächsten Kurven. Der Grip ist eine ganze Ecke besser, die rutschigen, teils sehr engen Kurven verlangen jedoch eine präzise Linienwahl. Hier kann das Scott Genius seine Lebendigkeit ausspielen. Um die Kurven hoch anzufahren ist es stellenweise nötig, das Rad kurz vor der Kurve auf die Böschung zu ziehen, damit man in einem besseren Winkel in die Kehre fahren kann. Durch das geringe Gewicht gelingen solche Aktionen schnell und unanstrengend. Auch bei anderen Manövern wie Bunnyhops oder Hinterrad-Kunststücken hilft das geringe Gewicht.

Der hohe Spaßfaktor verleitet dazu, die Bremsen offen zu lassen. Hier ist mit den Reifen allerdings Vorsicht angesagt: An der Front fehlt etwas die Führung, am Heck die Bremstraktion. Auf unbekannten Trails verzeiht das kaum Fehler. So fühlt sich das Rad zunächst etwas unsicher an. Etwas mehr Zeit auf dem Bike und der Wechsel auf die flache Geometrie-Einstellung helfen hier. Der flachere Lenkwinkel bringt etwas mehr Laufruhe ins Rad. So gelingen auch ruppigere Sektionen schneller und fehlerfrei. Die Balance ist im tiefen Modus besser, das Scott Genius wird berechenbarer.

Durch das geringe Gewicht und viel Pop im Fahrwerk ist das Rad sehr wendig
# Durch das geringe Gewicht und viel Pop im Fahrwerk ist das Rad sehr wendig
Bei der Geometrie wurde eine angenehme Balance getroffen, der flache Modus war dabei für mich die bessere Wahl
# Bei der Geometrie wurde eine angenehme Balance getroffen, der flache Modus war dabei für mich die bessere Wahl

Bevor es am zweiten Tag auf den ersten Trail geht, wird auf 29″ gewechselt. Wir kürzen die Runde vom Vortag ab und starten direkt in den unteren Teil des Trails. Spitzkehren wechseln sich mit schnellen Stücken ab. Der Grip mit den 29″-Laufrädern ist ein gutes Stück besser und man kann die engen, rutschigen Kurven schneller und sicherer fahren. Generell fühlt sich das Rad eine Spur sicherer an. Ruppige Stücke überrollen die großen Räder leichter und geben weniger Schläge an den Fahrer weiter. Die Geschwindigkeiten steigen, die Bremspunkte wandern näher an die Kurven. Mit 29″-Laufrädern verliert das Scott Genius trotzdem nicht an Lebendigkeit – im Gegenteil: die schnelleren Geschwindigkeiten verlangen nach flinkeren Kurvenwechseln. Hier hilft auch das Fahrwerk: Es steht hoch im Federweg und bietet sehr guten Gegenhalt, die Federung lässt sich vor Kurven gut aufladen. Dadurch steigt der Anpressdruck am Reifen, dieser bietet dann viel Grip für schnelle Richtungswechsel. Auch ansonsten macht das Fahrwerk einen guten Job, die Federwegs-Ausnutzung auf moderaten Trails liegt bei etwa 80 %. Selbst ein Drop ins Flache bringt die Federelemente nicht ans Ende des Hubs: Während Dämpfer und Gabel immer noch etwa 10 % Reserven bieten, meldet sich der Hinterreifen und gibt zu erkennen, dass sein Limit erreicht ist.

Tuning-Möglichkeiten am Scott Genius 2018

Scott hat mit der Reifenwahl am Genius versucht, den breiten Einsatzbereich des Trailbikes möglichst perfekt abzudecken: Dieses Rad ist nicht fürs Rennen fahren gemacht, sondern für den Alltagseinsatz – die Anforderungen sind also vielfältig. Vor allem im Alltag, wo man auch mal nicht 100 % bei der Sache ist oder die Bedingungen variieren, ist ein Reifen, der etwas mehr Sicherheit gibt keine schlechte Wahl. Wer nicht konstant auf harten Böden unterwegs ist, kann zumindest am Vorderrad von einem griffigeren Reifen profitieren und beim geringen Rollwiderstand am Heck bleiben. Auf losen Böden ist ein Reifen mit mehr Bremstraktion nicht verkehrt. Durchgängig durch alle Größen sind 180 mm-Bremsscheiben montiert. Gerade die tendenziell schwereren Fahrer auf L und XL-Rahmen könnten sich hier an der Front etwas mehr wünschen.

Haltbarkeit

Im Testzeitraum konnten keine Mängel oder Verschleisserscheinungen festgestellt werden.

Test-Fazit – Scott Genius 2018

In welche Kategorie lässt sich das Scott Genius stecken? Der neueste Wurf von Scott ist ein echtes Trailbike. Fahrwerk und Geometrie passen gut zum angepeilten Einsatzbereich. Der flache Lenkwinkel und der lange Radstand bringen Laufruhe und Sicherheit ins Rad. Das Fahrwerk steht hoch im Federweg und bietet so stets Reserven. Dank des geringen Gewichts ist das Genius lebendig, der Spaßfaktor ist hoch. Scott hat mit dem Genius einen super Allrounder im Programm.

Ein Bike für alles? Mit dem Genius ist Scott ein sehr guter Allrounder gelungen, der mit beiden Laufradgrößen Spaß macht
# Ein Bike für alles? Mit dem Genius ist Scott ein sehr guter Allrounder gelungen, der mit beiden Laufradgrößen Spaß macht

Stärken

  • Agilität
  • Gewicht
  • Fahrwerk

Schwächen

  • Reifen
  • viele Hebel am Lenker sorgen für Verwirrung

Testablauf

Wir sind das neue Scott Genius 2018 im Aostatal in Italien vorab gefahren. Scott hat uns zum Bike vor den Testfahrten keine Details verraten. Alle Testeindrücke wurden vor der eigentlichen Produktpräsentation „erfahren“.

Hier haben wir das Scott Genius 2018 getestet

  • Aostatal: Steil, schnell, Loser Boden

Testerprofile

Testerprofil Chris Spath – bitte ausklappen

Christoph Spath

  • Testername: Christoph Spath
  • Körpergröße: 190 cm
  • Gewicht: 65 kg
  • Gewicht (fahrfertig): 70 kg
  • Schrittlänge: 94 cm
  • Armlänge: 60 cm
  • Oberkörperlänge: 49 cm
  • Fahrstil: Schnell bergauf und bergab, sauber, selten überm Limit
  • Ich fahre hauptsächlich: Von Dirt Jump über Trail und Enduro bis Downhill, gerne schnell, in grobem Gelände und mit viel Luftstand
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Viel Low Speed-Compression am Dämpfer, Front etwas straffer als das Heck, hinten gerne progressiv
  • Vorlieben bei der Geometrie: Vorne lang, hinten je nach Einsatzbereich kurz bis mittellang, flach

Materialien und Fertigungsmethoden sind für Chris mit seinem technischen Hintergrund wichtig.
# Materialien und Fertigungsmethoden sind für Chris mit seinem technischen Hintergrund wichtig.
Vor allem In der Luft fühlt sich Chris aka MSTRCHRS offensichtlich mehr als wohl.
# Vor allem In der Luft fühlt sich Chris aka MSTRCHRS offensichtlich mehr als wohl.


Weitere Informationen

Webseite: www.scott-sports.com
Text & Redaktion: Christoph Spath | MTB-News.de 2017
Bilder: Markus Greber, Keno Derleyn




Über den Autor

Chris

Christoph Spath, Baujahr 1994, Vollblut-Fahrradfahrer. Vom Bahn- bis zum Downhillrad – Chris nutzt das komplette Spektrum, was es an Fahrrädern so gibt und ergründet bei MTB-News unter anderem Zusammenhänge aus Fahrwerk und Geometrie. Wenn es dabei einige Meter Luft unter den Reifen hat, ist ihm das umso lieber.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    petejupp

    dabei seit 01/2006

    philis
    Gibt es schon die Listenpreise zu diesem MTB?
    Scott Genius 900 Tuned = voraussichtlicher LP 7499 Euro
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    Innsbruuucker

    dabei seit 03/2009

    Patrice_F
    Hast mehr Infos dazu? Weshalb warum wieso?:(

    2019?
    2018 ist es leider einfach nicht im Programm. 2019 könnte es kommen, fixe Aussage gab es aber keine.
  4. benutzerbild

    cola4

    dabei seit 11/2014

    Ein paar Gedanken...

    1.Warum ist der Grip beim Test des 29Zoll Rades am zweiten Tag besser als bei 27.5 Reifen am Vortag? Der 27.5+ ist doch breiter und sollte mehr Grip haben.

    2.Interessant wie dann das Genius LT bestückt wird. Wir es dann beim LT wieder kein XL Rahmen geben?

    Gruss cola
  5. benutzerbild

    Innsbruuucker

    dabei seit 03/2009

    cola4
    Ein paar Gedanken...

    1.Warum ist der Grip beim Test des 29Zoll Rades am zweiten Tag besser als bei 27.5 Reifen am Vortag? Der 27.5+ ist doch breiter und sollte mehr Grip haben.

    2.Interessant wie dann das Genius LT bestückt wird. Wir es dann beim LT wieder kein XL Rahmen geben?

    Gruss cola
    Der 29" Reifen ist auch sehr breit. Glaube mit 2,6" Schlappen ;-)

    Genius LT gibts 2018 nicht.

    elch01
    Hat Jemand das Syncros Schutzblech für 34 und 36 Boost Gabeln das am Genius verbaut ist schon Irgendwo im Zubehör Handel entdeckt ?
    Für alle die am Syncros Fender interessiert sind, gibts jetzt: https://www.sportokay.com/at_de/syncros-trail-fender-spritzschutz.html
  6. benutzerbild

    Baitman

    dabei seit 10/2010

    foreigner
    Yeah, Bremswellen!!!


    Auf einer 30mm Felge ist ein 2,35er Magic Mary auch so 62-63mm breit. Auf gleicher Felge ist ein 2,8er Nobby Nic nur so 5mm breiter.
    Also, das 2,8" zu nennen ist schon ein Witz. Und was dann an vernünftigen normalen Reifen aussterbend sein soll, verstehe ich erst recht nicht. Spätestens seit dem letzten Reifentest der Bike, bin ich nur noch größerer Magic Mary Fan geworden. Da hatte der Magic Mary in Soft Addix Mischung besseren Rollwiderstand als so einige leichte CC- und AM-Reifen der Konkurrenz.
    Außer für den CC Einsatz, wüsste ich keinen Grund mehr überhaupt nochmal einen anderen Reifen fahren zu wollen, bei den inzwischen genialen Allround-Qualitäten.

    Scott hat mit der Stretch-Limu doch ein klassisches Allmountain gebaut. Mit einem spritzigem Trailbike hat es bei dem Federweg und der Langholzlaster-Geometrie gar nichts zu tun und ein Enduro ist´s auch nicht. Also, typisch für Scott, ein klassisches AM in modernem Kleid (, das Laufrad-Marketing-Gewäsch mal außen vor gelassen).

    (PS: Übrigens ist ein Magic Mary auf einer nur 23mm breiten Felge auch schon knapp über 60mm breit; so viel zum Thema breite Felgen würden sooo viel Unterschied machen)
    Hier hat der Reifen gerade beim Rollwiederstand doch eher schlechter als die Vormodelle abgeschnitten:
    http://www.mtb-news.de/news/2017/04/19/schwalbe-addix-ulta-soft-test/

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