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Auf diesem speziell für sie lackierten und brandneuen Canyon Strive CF geht Ines Thoma bei der EWS in Whistler an den Start
Auf diesem speziell für sie lackierten und brandneuen Canyon Strive CF geht Ines Thoma bei der EWS in Whistler an den Start - wir haben uns das schicke Arbeitsgerät der schnellen Enduro-Racerin näher angeschaut!
Ines setzt wie immer auf das Canyon Strive CF
Ines setzt wie immer auf das Canyon Strive CF - das Carbon-Rad rollt auf 27,5"-Laufrädern und bietet 160 mm Federweg am Heck.
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"Es ist viel schöner geworden als ich dachte. Komplett pink und so richtig girly bin ich dann doch nicht. Aber mit dem Farbverlauf und dem shiny Glitzer find ich's total super!"
"Es ist viel schöner geworden als ich dachte. Komplett pink und so richtig girly bin ich dann doch nicht. Aber mit dem Farbverlauf und dem shiny Glitzer find ich's total super!" - Ines ist begeistert von der Custom-Lackierung ihres neuen Canyon Strive CF.
Das Canyon Strive CF bietet 160 mm Federweg
Das Canyon Strive CF bietet 160 mm Federweg - diese werden von einem RockShox Monarch RC3-Dämpfer mit DebonAir-Luftkammer kontrolliert.
Die 1,76 m große Oberallgäuerin setzt auf einen Rahmen in Größe M mit der Canyon Race-Geometrie
Die 1,76 m große Oberallgäuerin setzt auf einen Rahmen in Größe M mit der Canyon Race-Geometrie - das bedeutet, dass der Reach einem L-Rahmen und die Sitzrohr-Länge einem M-Rahmen entspricht.
Aktuell liegt Ines auf Platz 3 in der Gesamtwertung der Enduro World Series und konnte außerdem vor kurzem das legendäre Etappenrennen Trans-Provence gewinnen
Aktuell liegt Ines auf Platz 3 in der Gesamtwertung der Enduro World Series und konnte außerdem vor kurzem das legendäre Etappenrennen Trans-Provence gewinnen - bei der EWS in Whistler ist sie eine der Favoritinnen!
In der RockShox Lyrik RCT3-Federgabel fährt Ines einen Sag von 25 % und relativ viel Compression.
In der RockShox Lyrik RCT3-Federgabel fährt Ines einen Sag von 25 % und relativ viel Compression.
Im Dämpfer fährt Ines hingegen einen Sag von etwa 35 %
Im Dämpfer fährt Ines hingegen einen Sag von etwa 35 % - auf den langen Stages in Whistler erhitzt sich die Luft im Inneren des RockShox Monarch RC3, wodurch der Druck und somit die Federhärte steigt. Volumenspacer sorgen für die nötige Progression.
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Bei den Mavic Crossmax Charge-Reifen handelt es sich um Prototypen der Allrounder
Bei den Mavic Crossmax Charge-Reifen handelt es sich um Prototypen der Allrounder - im Vergleich zur Serienversion haben sie eine verstärkte Karkasse und eine weichere Gummimischung.
Mit den Mavic Deemax Pro-Laufrädern hat Ines bislang extrem gute Erfahrungen gemacht
Mit den Mavic Deemax Pro-Laufrädern hat Ines bislang extrem gute Erfahrungen gemacht - aktuell sind noch die Laufräder vom vorigen Stopp in Colorado montiert.
Insgesamt bevorzugt Ines Aluminium-Laufräder gegenüber Carbon-Varianten, wenngleich diese etwas schwerer sind
Insgesamt bevorzugt Ines Aluminium-Laufräder gegenüber Carbon-Varianten, wenngleich diese etwas schwerer sind - hier ist ihr die Haltbarkeit wichtiger.
Ines fährt relativ niedrige Luftdrücke von 1,2 bar vorne und 1,55 bar hinten
Ines fährt relativ niedrige Luftdrücke von 1,2 bar vorne und 1,55 bar hinten - für zusätzlichen Schutz sorgt ein Flat Tire Defender im Hinterrad, mit dem man selbst bei einem Defekt noch problemlos die Stage beenden kann.
Ines setzt auf einen 755 mm breiten Renthal Carbon-Lenker und SRAM Guide Ultimate-Bremsen.
Ines setzt auf einen 755 mm breiten Renthal Carbon-Lenker und SRAM Guide Ultimate-Bremsen.
Die wichtigsten Stellen am Cockpit sind mit kleinen Punkten markiert, damit Lenker, Vorbau und alle Hebel immer identisch eingestellt sind.
Die wichtigsten Stellen am Cockpit sind mit kleinen Punkten markiert, damit Lenker, Vorbau und alle Hebel immer identisch eingestellt sind.
Wichtige Kontaktpunkte am Cockpit sind mit Grip Tape beklebt.
Wichtige Kontaktpunkte am Cockpit sind mit Grip Tape beklebt.
Geschaltet wird mit einer SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe
Geschaltet wird mit einer SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe - normalerweise verwendet Ines ein 36T-Kettenblatt. Aufgrund der steilen Anstiege wird sie in Whistler jedoch vermutlich ein kleineres 34T-Kettenblatt nutzen.
Eine e*thirteen-Kettenführung mit unterer Rolle soll die Kette auf den ruppigen Stages in Whistler besonders sicher an Ort und Stelle halten.
Eine e*thirteen-Kettenführung mit unterer Rolle soll die Kette auf den ruppigen Stages in Whistler besonders sicher an Ort und Stelle halten.
Statt auf leichten Enduro-Pedalen steht Ines lieber auf größeren Crankbrothers Mallet DH-Klickpedalen.
Statt auf leichten Enduro-Pedalen steht Ines lieber auf größeren Crankbrothers Mallet DH-Klickpedalen.
Ines hat allerhand kleine Lösungen an ihrem Canyon Strive CF montiert, die Reparaturen auf dem Trail ermöglichen.
Ines hat allerhand kleine Lösungen an ihrem Canyon Strive CF montiert, die Reparaturen auf dem Trail ermöglichen.
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Ein weiteres optisches Highlight sind die speziell designten Klemmringe der Ergon GE1-Griffe.
Ein weiteres optisches Highlight sind die speziell designten Klemmringe der Ergon GE1-Griffe.

Seit vielen Jahren zählt Ines Thoma zu den schnellsten Enduro-Racerinnen der Welt. Aktuell belegt die Canyon Factory Enduro-Teamfahrerin, die im Oberallgäu zu Hause ist, Platz 3 in der EWS-Gesamtwertung und konnte unter anderem vor kurzem die legendäre Trans-Provence gewinnen. In Whistler geht Ines auf einem brandneuen Canyon Strive CF im Custom-Design an den Start – wir haben uns das schicke Arbeitsgerät der Enduristin näher angeschaut!

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Auf Ines Thoma und ihr brandneues Canyon Strive CF trifft das ganz besonders zu: Schon seit einigen Wochen hatte das Canyon Factory Enduro Team einen Rahmen im exklusiven Custom-Design für die schnelle Enduro-Fahrerin im Gepäck. Anschauen durfte sich die Oberallgäuerin, die aktuell Platz 3 in der Gesamtwertung der Enduro World Series belegt, ihren neuen Rahmen mit Speziallackierung allerdings nicht – zumindest bis jetzt. Frisch für den siebten Stopp der Enduro World Series im kanadischen Whistler wurde die Katze jedoch aus dem Sack (oder eher gesagt: das Custom-Strive CF aus dem Karton) gelassen. Das Warten hat sich definitiv gelohnt: Nachdem ihre Teamkollegen Justin Leov und Joe Barnes vor kurzem schon mit auffälligen Custom-Designs überrascht wurden, ist die Variante, die Canyon für Ines Thoma aus dem Hut gezaubert hat, nicht minder schick geworden.

Auf diesem speziell für sie lackierten und brandneuen Canyon Strive CF geht Ines Thoma bei der EWS in Whistler an den Start
# Auf diesem speziell für sie lackierten und brandneuen Canyon Strive CF geht Ines Thoma bei der EWS in Whistler an den Start - wir haben uns das schicke Arbeitsgerät der schnellen Enduro-Racerin näher angeschaut!

Wie auch bei den vergangenen Stopps der Enduro World Series geht Ines Thoma auf einem Canyon Strive CF an den Start. Das Enduro-Gerät der Firma aus Koblenz rollt auf 27,5″-Laufrädern und hat 160 mm Federweg am Heck – perfekt für die ruppige Strecke, die auf die Fahrerinnen und Fahrer beim EWS-Stopp in Whistler wartet. Wir haben uns das brandneue Arbeitsgerät von Ines angeschaut, bevor sie damit auch nur einen einzigen Meter auf einem Trail gerollt ist. Hier ist das Canyon Strive CF von Ines Thoma im Bike Check!

Arbeitsgerät: Canyon Strive CF von Ines Thoma

  • Fahrerin: Ines Thoma (1,76 m)
  • Rahmen: Canyon Strive CF, Größe M, Carbon
  • Reach: 448 mm
  • Federweg: 170 mm / 160 mm
  • Fahrwerk: RockShox Lyrik RCT3/ RockShox Monarch Plus RC3 DebonAir
  • Laufräder: Mavic Deemax Pro / 27,5″ / Aluminium
  • Reifen: Mavic Crossmax Charge (1,2 bar vorne / 1,55 bar hinten) / Tubeless-Aufbau / Flat Tire Defender hinten
  • Lenker: Renthal Fatbar Carbon, 755 mm Breite
  • Bremsen: SRAM Guide, 200 / 180 mm Scheiben
  • Schaltung: SRAM X01 Eagle
Ines setzt wie immer auf das Canyon Strive CF
# Ines setzt wie immer auf das Canyon Strive CF - das Carbon-Rad rollt auf 27,5"-Laufrädern und bietet 160 mm Federweg am Heck.
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"Es ist viel schöner geworden als ich dachte. Komplett pink und so richtig girly bin ich dann doch nicht. Aber mit dem Farbverlauf und dem shiny Glitzer find ich's total super!"
# "Es ist viel schöner geworden als ich dachte. Komplett pink und so richtig girly bin ich dann doch nicht. Aber mit dem Farbverlauf und dem shiny Glitzer find ich's total super!" - Ines ist begeistert von der Custom-Lackierung ihres neuen Canyon Strive CF.

Rahmen und Geometrie

Für den sechsten Stopp der Enduro World Series hat Canyon eine ganz spezielle Version des Enduro-Flaggschiffs Strive CF für Ines Thoma aufgebaut. Der Rahmen erstrahlt in einem lila-schwarzen Metallic-Design, auch die Anbauteile sind passend gestaltet und von vorne bis hinten durchdesignt. „Wir haben diese individuell lackierten Räder dieses Jahr bekommen. Ich hab’s schon ein bisschen geahnt – Canyon hat mich irgendwann mal gefragt, was denn meine Lieblingsfarbe für ein Bike wäre. Ich dachte, dass das ein Witz wäre und hab geantwortet ‚Wenn, dann natürlich pink!‘ – ist ja klar!“, erzählt Ines. „Es ist viel schöner geworden als ich dachte. Komplett pink und so richtig girly bin ich dann doch nicht. Aber mit dem Farbverlauf und dem shiny Glitzer find ich’s total super!“. Wie immer ist die 1,76 m große Oberallgäuerin auch in Whistler auf der Race Geometrie-Variante des Canyon Strive CF in Größe M unterwegs. Das Enduro-Bike von Canyon rollt auf 27,5″-Laufrädern und 170 mm Federweg vorne und 160 mm hinten. Die Geometrie lässt sich per Shapeshifter vom Lenker aus verstellen – die Kettenstreben fallen mit 423 mm relativ kurz aus, der Reach ist mit 448 mm in Größe M allerdings eher lang.

Das Canyon Strive CF bietet 160 mm Federweg
# Das Canyon Strive CF bietet 160 mm Federweg - diese werden von einem RockShox Monarch RC3-Dämpfer mit DebonAir-Luftkammer kontrolliert.
Die 1,76 m große Oberallgäuerin setzt auf einen Rahmen in Größe M mit der Canyon Race-Geometrie
# Die 1,76 m große Oberallgäuerin setzt auf einen Rahmen in Größe M mit der Canyon Race-Geometrie - das bedeutet, dass der Reach einem L-Rahmen und die Sitzrohr-Länge einem M-Rahmen entspricht.
Aktuell liegt Ines auf Platz 3 in der Gesamtwertung der Enduro World Series und konnte außerdem vor kurzem das legendäre Etappenrennen Trans-Provence gewinnen
# Aktuell liegt Ines auf Platz 3 in der Gesamtwertung der Enduro World Series und konnte außerdem vor kurzem das legendäre Etappenrennen Trans-Provence gewinnen - bei der EWS in Whistler ist sie eine der Favoritinnen!

Fahrwerk und Setup

Wie immer setzt Ines in Whistler auf eine RockShox Lyrik RCT3-Federgabel an der Front und einen RockShox Monarch RC3-Dämpfer mit DebonAir-Luftkammer am Heck. Um ein Abtauchen der Front in den teilweise sehr steilen Passagen beim EWS-Stopp in Whistler zu unterbinden, fährt sie vorne relativ viel Compression und etwa 25 % Sag. Die Stages in Kanada sind jedoch sehr ausgewaschen und teils extrem lang. Deswegen fährt sie im RockShox Monarch-Luftdämpfer einen Sag von 35 %. Bei diversen Testruns im Bike Park konnte Ines feststellen, dass am Ende einer langen Abfahrt der Sag um etwa 10 % abnimmt. Da sich der Dämpfer erhitzt, dehnt sich das Luftvolumen im Inneren aus, wodurch der Druck und somit die Federhärte steigt. Stahlfederdämpfer sind zwar weniger empfindlich gegen Erhitzung, für Ines‘ Geschmack jedoch zu schwer. Im Inneren des Dämpfers kommen einige Volumenspacer zum Einsatz, damit das Canyon Strive CF von Ines Thoma die nötige Progression bietet.

Allzu große Veränderungen am Fahrwerk macht Ines zwischen den verschiedenen EWS-Stopps nicht. Auch wenn die Strecken, die die Enduro-Profis unter die Stollen nehmen, auf den ersten Blick relativ unterschiedlich sind, würde summa summarum kein Rennen wirklich in ein Extrem ausschlagen. Stattdessen sei immer ein bisschen von allem dabei – egal ob Tasmanien, Whistler oder Finale Ligure. Generell setzt Ines deshalb auf ein Allround-Setup, das mit leichten Anpassungen überall gut funktioniert.

In der RockShox Lyrik RCT3-Federgabel fährt Ines einen Sag von 25 % und relativ viel Compression.
# In der RockShox Lyrik RCT3-Federgabel fährt Ines einen Sag von 25 % und relativ viel Compression.
Im Dämpfer fährt Ines hingegen einen Sag von etwa 35 %
# Im Dämpfer fährt Ines hingegen einen Sag von etwa 35 % - auf den langen Stages in Whistler erhitzt sich die Luft im Inneren des RockShox Monarch RC3, wodurch der Druck und somit die Federhärte steigt. Volumenspacer sorgen für die nötige Progression.
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Laufräder und Reifen

Laufräder und Reifen an Ines‘ Canyon Strive CF sind komplett in der Hand von Mavic. Die Reifen entsprechen äußerlich den handelsüblichen Mavic Crossmax Charge-Modellen, haben jedoch eine verstärkte Karkasse und eine weichere Gummimischung. Sie befinden sich aktuell noch im Prototypen-Stadium, richten sich jedoch mit knapp unter 1000 Gramm Gewicht und einem sehr allroundfähigen Profil an Enduro-Racer.

An der Front handelt es sich um einen regulären Tubeless-Aufbau. Für zusätzlichen Schutz hinten sorgt ein Flat Tire Defender-Schaumstoffkern. Dieser ermöglicht es nicht nur, im Fall eines Defekts die Stage zu Ende zu fahren, sondern bietet außerdem ein Plus an Dämpfung. Das dürfte sich gerade auf den ruppigen Stages in Whistler positiv bemerkbar machen. Vorne fährt Ines einen Luftdruck von 1,2 bar, hinten sind es aktuell 1,55 bar. Montiert sind die Crossmax Charge-Reifen auf den neuen Mavic Deemax Pro-Laufrädern. Diese bestehen komplett aus Aluminium – eine Tatsache, die Ines nicht unlieb ist, haben doch viele Enduro-Fahrer auf Carbon-Felgen mit der Stabilität der Laufräder zu kämpfen. Ines hat mit der Haltbarkeit noch nie Probleme gehabt und konnte sogar schon mal eine Stage auf der Felge beenden, anschließend einen Schlauch montieren und danach das Rennen problemlos beenden.

Bei den Mavic Crossmax Charge-Reifen handelt es sich um Prototypen der Allrounder
# Bei den Mavic Crossmax Charge-Reifen handelt es sich um Prototypen der Allrounder - im Vergleich zur Serienversion haben sie eine verstärkte Karkasse und eine weichere Gummimischung.
Mit den Mavic Deemax Pro-Laufrädern hat Ines bislang extrem gute Erfahrungen gemacht
# Mit den Mavic Deemax Pro-Laufrädern hat Ines bislang extrem gute Erfahrungen gemacht - aktuell sind noch die Laufräder vom vorigen Stopp in Colorado montiert.
Insgesamt bevorzugt Ines Aluminium-Laufräder gegenüber Carbon-Varianten, wenngleich diese etwas schwerer sind
# Insgesamt bevorzugt Ines Aluminium-Laufräder gegenüber Carbon-Varianten, wenngleich diese etwas schwerer sind - hier ist ihr die Haltbarkeit wichtiger.
Ines fährt relativ niedrige Luftdrücke von 1,2 bar vorne und 1,55 bar hinten
# Ines fährt relativ niedrige Luftdrücke von 1,2 bar vorne und 1,55 bar hinten - für zusätzlichen Schutz sorgt ein Flat Tire Defender im Hinterrad, mit dem man selbst bei einem Defekt noch problemlos die Stage beenden kann.

Komponentencheck

Der für Ines wohl wichtigste Aspekt an ihrem Canyon Strive CF ist das perfekt ausgerichtete Cockpit. Hier setzt sie auf einen Renthal Fatbar Carbon, den sie für den ersten EWS-Stopp in Rotorua von ursprünglich 780 mm auf etwa 755 mm runtergekürzt hat. Auf den teils sehr engen EWS-Trails habe sich dies als Vor- statt Nachteil erwiesen, sodass Ines kurzerhand bei dieser Lenkerbreite geblieben ist. Damit das Cockpit jederzeit perfekt ausgerichtet ist, hat Ines die wichtigsten Stellen an Lenker und Vorbau mit Punkten markiert – das garantiert, dass beispielsweise die Position der Brems- und Schalthebel immer identisch ist. Ein weiteres optisches Highlight sind die Ergon GE1-Griffe, deren Klemmringe in einem speziellen Verfahren angelassen werden und durch diesen Prozess einen ganz besonderen Farbverlauf annehmen. Die wichtigsten Kontaktpunkte an den Hebeln sind mit Grip Tape beklebt, damit Ines auch bei nassen Bedingungen – der Hashtag #endurowetseries hat sich nicht ohne Grund etabliert – jederzeit die Bremsen, den Shifter und den Reverb-Hebel optimal bedienen kann.

Wie viele Enduro-Profis fährt Ines Thoma ein tendenziell größeres Kettenblatt als die meisten Amateure. In Whistler ist sie jedoch von 36 auf 34 Zähne umgestiegen, weil die Anstiege zwischen den Strages teils sehr steil sind. Normalerweise nutzt die Canyon-Pilotin eine lediglich den oberen Teil der e*thirteen-Kettenführung. Doch um die Kette auf den ausgebolzten Stages in Whistler ruhiger zu halten, befindet sich an ihrem neuen Canyon Strive CF auch eine untere Rolle. Für die Gangwechsel zeichnet sich weiterhin die SRAM X01 Eagle 12-fach Schaltung verantwortlich. Viel Wert liegt Ines außerdem auf ihre Crankbrothers Mallet DH-Pedale, bei denen sie die Cleats sehr regelmäßig austauscht, damit die Kraft, die für das Ein- und Ausklicken nötig ist, immer identisch ist. Zwar könnte man mit leichteren Pedalen problemlos Gewicht einsparen. Allerdings bevorzugt Ines hier das Gefühl der großen Standfläche und die Haltbarkeit, die die Downhill-Pedale bieten. Gestoppt wird Ines Thomas Canyon Strive CF mit SRAM Guide Ultimate-Bremsen. Vorne kommt eine 200 mm große Scheibe zum Einsatz, hinten setzt sie aktuell noch auf eine etwas kleinere 180 mm-Scheibe. Ein Ergon SME3 Pro Carbon-Sattel sorgt für Komfort auf den langen Anstiegen. Dank RockShox Reverb mit Trigger-Betägigung lässt sich dieser jedoch schnell absenken.

Ines setzt auf einen 755 mm breiten Renthal Carbon-Lenker und SRAM Guide Ultimate-Bremsen.
# Ines setzt auf einen 755 mm breiten Renthal Carbon-Lenker und SRAM Guide Ultimate-Bremsen.
Die wichtigsten Stellen am Cockpit sind mit kleinen Punkten markiert, damit Lenker, Vorbau und alle Hebel immer identisch eingestellt sind.
# Die wichtigsten Stellen am Cockpit sind mit kleinen Punkten markiert, damit Lenker, Vorbau und alle Hebel immer identisch eingestellt sind.
Wichtige Kontaktpunkte am Cockpit sind mit Grip Tape beklebt.
# Wichtige Kontaktpunkte am Cockpit sind mit Grip Tape beklebt.
Geschaltet wird mit einer SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe
# Geschaltet wird mit einer SRAM X01 Eagle-Schaltgruppe - normalerweise verwendet Ines ein 36T-Kettenblatt. Aufgrund der steilen Anstiege wird sie in Whistler jedoch vermutlich ein kleineres 34T-Kettenblatt nutzen.
Eine e*thirteen-Kettenführung mit unterer Rolle soll die Kette auf den ruppigen Stages in Whistler besonders sicher an Ort und Stelle halten.
# Eine e*thirteen-Kettenführung mit unterer Rolle soll die Kette auf den ruppigen Stages in Whistler besonders sicher an Ort und Stelle halten.
Statt auf leichten Enduro-Pedalen steht Ines lieber auf größeren Crankbrothers Mallet DH-Klickpedalen.
# Statt auf leichten Enduro-Pedalen steht Ines lieber auf größeren Crankbrothers Mallet DH-Klickpedalen.
Ines hat allerhand kleine Lösungen an ihrem Canyon Strive CF montiert, die Reparaturen auf dem Trail ermöglichen.
# Ines hat allerhand kleine Lösungen an ihrem Canyon Strive CF montiert, die Reparaturen auf dem Trail ermöglichen.
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# bike-check-ines-thoma-canyon-strive-cf-7779
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Ein weiteres optisches Highlight sind die speziell designten Klemmringe der Ergon GE1-Griffe.
# Ein weiteres optisches Highlight sind die speziell designten Klemmringe der Ergon GE1-Griffe.

Für den Renneinsatz direkt an ihrem Canyon Strive CF montiert ist ein Dynaplug und ein Schlauch unter dem Sattel. Außerdem ist für den Fall der Fälle ein Kettenschloss an die vordere Bremsleitung geklebt. Zusätzlich hat Ines beim Rennen immer ein Multitool dabei, das sie auch großzügig mit Klebeband umwickelt hat. Ebenfalls im Gepäck sind Kabelbinder, ein Zip Lock-Beutel mit Tüchern zum Transport der Brille falls es Regnen sollte, diverse Gels und Riegel. Bei regnerischen Bedingungen frieren Ines Finger zudem schnell – deshalb hat sie in der Regel auch dünne Gummihandschuhe, die sie unter ihren normalen Handschuhen trägt, und sogar Gel-Wärmepads dabei. Das Gesamtgewicht ihres Canyon Strive CF liegt bei ungefähr 13,3 kg – sie räumt allerdings auch ein, dass ihr das Gewicht mittlerweile nicht mehr so wichtig sei. Stattdessen stehen Haltbarkeit und Funktion eindeutig im Vordergrund – und seit diesem Wochenende natürlich auch die schicke Custom-Lackierung ihres Canyon Strive CF, die sicherlich für einige Blicke sorgen wird!


Weitere Informationen

Webseite: Canyon Factory Racing auf Facebook
Text & Redaktion: Moritz Zimmermann | MTB-News.de 2017
Bilder: Moritz Zimmermann

Hier findest du weitere Arbeitsgeräte von den Stars der Mountainbike-Szene:

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    CubeRider1986

    dabei seit 08/2012

    Sehr schönes Custom-Bike für die liebe Ines, das Canyon da auf die Räder gestellt hat!

    Würde mich freuen, wenn man die tolle "Standard"-Teamlackierung mit dem schwarz in blau verlaufend ab 2018 auch dem Normalo anbietet! Die aktuelle Teamlackierung (von 2016 und früher) ist doch etwas trist!
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    mcmrks

    dabei seit 07/2017

    Florent29
    ... ich bezweifle, dass die Redaktion der Apotheken-Umschau ihre Fehlerchen andauernd aufs Brot geschmiert bekommt.
    immerhin haben sie nach zwei jahren das fehlende komma im slogan ergänzt (lesen, was gesund macht). ;)
  4. benutzerbild

    monkey10

    dabei seit 05/2007

    Sonnenstern28
    Interessant dass sie anders als mind. einer ihrer männlichen Kollegen keinen Winkelsteuersatz (von Works Conponents) fährt um den bei 160er Gabel fast 67 Grad steilen Lenkwinkel abzuflachen. Mit der 170er geht's wenigstens auf ca. 66 Grad runter. Dahingegend ist das Strive leider nicht mehr ganz uptodate.
    Jonny66
    Ich hab mit 170mm 36er 65,8* LW, gemessen mit einer Pitchlehre.
    Die 160mm Pike baut um gerade mal 5mm niedriger als die Fox mit 170mm, dh denk ich das das mit 160mm 66* schon stimmen wird
    Hmm... ich hab den Eindruck, dass in den deutschen Bikebravos die Geometrie-Daten einfach vom Hersteller übernommen wurden. In den englischsprachigen Medien gibt es dann doch gröbere Abweichungen.

    Ist zwar von 2016 mit 160mm Pike, aber damals waren auf der Canyon-HP die Geometrie-Werte die gleichen: http://www.mbr.co.uk/reviews/27-5-full-suspension-bikes/canyon-strive-al-6-0-race-2016-review

    GEMESSEN VON MBR.CO.UK:
    - Head angle: 67/67.5°
    - BB height: 345/352mm

    Das mag für manchen Hobbisten nicht spürbar sein, aber für einen Enduro-Racer sind Winkel und Tretlagerhöhe sehr ungewöhnlich. Durch die (minimal) höhere Gabel von Ines Thoma wird der LW nur gering flacher (durch den SAG), aber die Tretlagerhöhe ungünstiger.

    Soll jetzt nicht als Canyon-Bashing verstanden werden. Bin selbst jahrelang zufrieden mit meinem Torque Alpinist gewesen, aber Lenkwinkel und Tretlagerhöhe haben bei dem auch nicht mit den Angaben übereinstimmt. Musste mit Offset-Buchsen und Winkelsteuersatz gegensteuern. Wundere mich einfach, dass Canyon das Strive nicht mit 64.5/66 LW sowie 335/350 Tretlagerhöhe fertigt. Gerade jetzt, wo das Torque nicht mehr im Programm ist...
  5. benutzerbild

    zichl

    dabei seit 01/2013

    monkey10
    Hmm... ich hab den Eindruck, dass in den deutschen Bikebravos die Geometrie-Daten einfach vom Hersteller übernommen wurden. In den englischsprachigen Medien gibt es dann doch gröbere Abweichungen.

    Ist zwar von 2016 mit 160mm Pike, aber damals waren auf der Canyon-HP die Geometrie-Werte die gleichen: http://www.mbr.co.uk/reviews/27-5-full-suspension-bikes/canyon-strive-al-6-0-race-2016-review

    GEMESSEN VON MBR.CO.UK:
    - Head angle: 67/67.5°
    - BB height: 345/352mm

    Das mag für manchen Hobbisten nicht spürbar sein, aber für einen Enduro-Racer sind Winkel und Tretlagerhöhe sehr ungewöhnlich. Durch die (minimal) höhere Gabel von Ines Thoma wird der LW nur gering flacher (durch den SAG), aber die Tretlagerhöhe ungünstiger.

    Soll jetzt nicht als Canyon-Bashing verstanden werden. Bin selbst jahrelang zufrieden mit meinem Torque Alpinist gewesen, aber Lenkwinkel und Tretlagerhöhe haben bei dem auch nicht mit den Angaben übereinstimmt. Musste mit Offset-Buchsen und Winkelsteuersatz gegensteuern. Wundere mich einfach, dass Canyon das Strive nicht mit 64.5/66 LW sowie 335/350 Tretlagerhöhe fertigt. Gerade jetzt, wo das Torque nicht mehr im Programm ist...
    Ich habe genau die 66° und 340 mm Tretlager Höhe gemessen beim Strive meiner Dame.

    Gesendet von meinem E5823 mit Tapatalk
  6. benutzerbild

    __U3__

    dabei seit 01/2014

    Interessant finde ich auch, das sowohl am Bike von Ines als auch bei Sam Hill Mavic Charge prototypen drauf sind.
    Vom eigentlichen Enduro-Reifen Claw sieht man da nichts...

    Wäre auch schön wenn das Mädel zumindestens auf einige (sinnvolle) Fragen hier antworten würde, wenn Ihr Bike hier schon groß vorgestellt wird!

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