2 Allgäuer (Kempten + Lauben) auf dem Weg zum Gardasee

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Kempten
Servus,

habe es jetzt endlich geschafft und die Videos und Fotos unserer Transalp 2011 verarbeitet. Das Ergebniss kann man auf Youtube begutachten.

Tag 1 ist Online: [nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=id9yX4yK8IU&feature=mfu_in_order&list=UL"]Transalp 2011 - Tag 1 - YouTube[/nomedia]

und hier nicht so wackelig, nur Fotos:[nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=In_Xp2Jkp2c&feature=related"]Transalp 2011 - Tag 1 - Bilder vom Tag - YouTube[/nomedia]

Wir sind am 12 August 2011 in der Früh um 7 Uhr in Oberstdorf gestartet. Es war ein wunderschöner sonniger Freitag. In Kempten hat an diesem Tag die Allgäuer Festwoche begonnen.
Lockeres Einradeln durchs Oberstdorfer Tal und schon gings rauf, auf den Schrofenpass. Danach runter Richtung Warth - Lech (5,60 Euro für ein Cola gezahlt!!!) Zürs - Arlbergpass - Konstanzer Hütte. Am Arlbergpass trafen wir einen Holländer, dürfte so etwas über 50 Jahre alt gewesen sein. Er war auf dem Weg von Holland nach Rom, Respekt. Unser Ziel war die Heilbronner Hütte, haben uns dann aber an der Konstanzer Hütte spontan entschlossen gleich hier zu übernachten.
Die Nacht war purer Horror. Matratzenlager mit ca. 20 Personen, laufend musste jemand aufs Klo und einer hat einen ganzen Wald niedergesägt, obwohl er öfters mit Kissen bombadiert wurde hat er nicht aufgegeben.

Tag 2: Konstanzer Hütte - Scuol
Konstanzer Hütte - Heilbronner Hütte - Zeinisjoch - Galtür - Ischgl - Bodenalpe - Gampenalpe - Heidelberger Hütte - Fimberpass - Zuort - Vna - Sur En - Scuol
81,29 Km
1443 Hm

Am Samstag, 13. August, sind wir wieder Morgens um 7 Uhr los. Von der Konstanzer Hütte ging es rauf zur Heilbronner Hütte und dann runter Richtung Galtür, schöne laaaaange Abfahrt. Relativ ebenerdig ging es dann nach Ischgl, wo dann eine langer Aufstieg zur Heidelberger Hütte folgte. Wir waren sehr gut in der Zeit und haben beschlossen, das Tagesziel hinter uns zu lassen und weiter zu fahren. Also rauf auf den 2608 Meter hoch gelegenen Fimberpass, leider war die Abfahrt dann doch recht schwierig, so dass wir doch einiges schieben mussten. Als wir dann zu den ersten Häusern gekommen sind wurde es bereits dunkel. Auf dem Weg nach Zuort ist dann noch die Kette vom Andi gerissen, allerdings ging es bis Vna nur bergab. In Zuort hatten wir Pech mit der Unterkunft, darum mussten wir weiter. Dann die Kette schnell repariert und weiter, in Scuol haben wir eine Unterkunft gefunden, sogar mit Einzelzimmer, was uns gerade Recht war, nach der ersten sehr schrecklichen Nacht.

Tag 2, die Videos: klick
Tag 2, die Bilder: [nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=uc9I-zj1KrI&context=C3a36d04ADOEgsToPDskI35fWgBWJO7qNKAgjo-vkG"]Transalp 2011 - Tag 2 - Bilder vom Tag - YouTube[/nomedia]


Tag 3: Scuol - Tschengls

Scuol - Sur En - Uina Dadaint - Val'd Uina - Sesvennahütte - Schlinig - Schleis - Laatsch - Prad - Tschengls
53,21 Kilometer
780 Höhenmeter

Am Sonntag, 14. August 2012, ging es bei wundervollem sonnigen Wetter nach einer sehr ruhigen Nacht im Einzelzimmer und einem ausgiebigen Frühstück weiter. Zuerst nach Sur En um dann den Aufstieg zur Alpe Uina Dadaint hinter uns zu bringen.
Danach folgte der Höhepunkt unserer Tour, Val d'Uina!!! Was hier vor über 100 Jahren in den Fels geschlagen wurde ist schon sehr eindrucksvoll. Nachdem wir durch die Schlucht unsere Bikes "gestossen" haben, ging es zur Sesvennahütte. Wir waren wieder mal früh dran und haben beschlossen weiter zu fahren. Im Tal angekommen hat das Wetter etwas zu gemacht und wir haben in Tschengls eine nette Unterkunft gefunden, gerade noch pünktlich, bevor es zum Regnen begonnen hat.

Tag 3 - Die Bilder: klick
Tag 3 - Videos - Teil 1: klick
Tag 3 - Videos - Teil 2: [nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=cHAZMpe0_2w"]Transalp 2011 - Tag 3 Teil 2 - YouTube[/nomedia]


Tag 4: Tschengls - Tarscher Alm

Tschengls - Laas - Schlanders - Morter - Tarsch - Tarscher Alm
39,50 Kilometer
1218 Höhenmeter

Am Montag, 15. August 2012, ging es erst am Mittag um 11.30 Uhr weiter. Wir haben gewartet bis es aufgehört hat zu regnen. Da das Wetter trotzdem noch etwas unbeständig aussah habe ich meine Helmkamera im Rucksack gelassen, darum gibt es von diesem Tag keine bewegten Bilder.
Zunächst sind wir durch Apfelplantagen gefahren, und ich konnte nicht wiederstehen, habe während der Fahrt Äpfel gepflückt und gleich verzehrt. Ganz gemütlich sind wir nach Tarsch gerollt, dann ging es rauf. Mehrmals habe ich versucht, an der Tarscher Alm jemanden telefonisch zu erreichen. Irgendwann, wir waren schon den halben Berg oben, hab ich die Wirtin erreicht. Dann die niederschmetternde Nachricht. Alles belegt, wir müssen zurück ins Tal oder rüber über den Tarscher Pass. Runter wollten wir nicht mehr, also Gas geben und rauf. Um 18 Uhr waren wir an der Tarscher Alm. Wir mussten schnell was essen, damit wir weiter kommen. Dann kamen noch 3 Biker die nichts vorgebucht haben. Es gab natürlich lange Gesichter, aber die Wirtin hat dann einen Anruf gestartet und diejeniegen, die schon reserviert hatten erreicht (waren wohl ihre Nichten und Neffen). Glücklicherweise haben diese dann darauf verzichtet in der Hütte zu übernachten und wir hatten alle 5 eine Unterkunft für die Nacht.
Da fällt einem ein riesen Stein vom Herzen. Wir haben noch eine Runde gekegelt :) auf einer Freiluftkegelbahn, eine super leckere Nudelpfanne gegessen und beim Sonnenuntergang noch ein Weizen genossen.

Tag 4 - Die Bilder: klick

Tag 4 -noch mehr Bilder: klick


Tag 5:
Tarscher Alm - Malé

Tarscher Alm - Tarscher Pass - Steinrastalm - St. Moritz - St. Nickolaus - St. Gertraud - Rabbijoch - Rabbi - San Bernado - Malé
59,89 Kilometer
1148 Höhenmeter

Dienstag, 16. August 2011. Es war wieder ein wunderschöner Morgen in den Alpen. 7 Uhr, noch etwas kalt, aber herrlich. Es ging hoch auf den Tarscher Pass und wir merkten schnell, was wir für Glück gehabt haben, dass wir in der Tarscher Alm Übernachten konnten. Wenn wir Abends noch über den Pass hätten müssen, dann wäre es mal wieder ganz schön spät geworden. Die Wirtin hat für uns auch noch an der Haselgruber Hütte angerufen, dort wollten wir am fünften Tag übernachten. Leider war auch hier bereits alles ausgebucht. Ja auch die Italiener haben am 14. August Feiertag, ich denke dass heißt Ferugosta, und darum ist in diesen 2 Wochen so ziemlich alles fast ausgebucht.
Nach einem kurzen Abstieg hinter dem Tarscher Pass ging es eine ca. 14 Kilometer lange Abfahrt runter nach St. Moritz und St. Nickolaus, wo wir uns erst mal mit einem Wurstsalat gestärkt haben. Dann folgten ein paar Kilometer Straße, bevor es rauf zum Rabbijoch ging. Direkt unterhalb von der Passhöhe liegt die Haselgruber Hütte. Wir haben hier nur kurz unsere Flaschen gefüllt und sind gleich weiter. Es war bereits wieder Spätnachmittag und wir mussten irgendwo zwischen Hütte und Gardasee eine Unterkunft finden.
Zunächst ging es einen tollen langen Singletrail bergab. Der Trail mündete irgendwann in eine Straße. Gleich in den ersten Dörfern fragten wir an verschiedenen Hotels und Pensionen, aber leider hatten wir Pech.
Nach einem Blick auf unsere Karten und unser Roadbook haben wir beschlossen bis Malé zu fahren. Am Hotel Henriette in Malé haben wir gehalten und ich habe mal vorsichtig nachgefragt ob hier noch was frei ist und was es kostet. Zimmer war noch frei und der Preis mit 35 Euro pro Person incl. Frühstücksbuffet war super.
Wieder mal Glück mit dem Zimmer gehabt, viel weiter gekommen als geplant, ein heißes Bad und eine gute Nacht. Der nächste Tag konnte kommen :)

Tag 5 - Die Bilder: klick
Tag 5 - Video: klick


Tag 6
Malé - Riva:

Malé - Malga Mondifra - Madonna die Campiglio - Sant'Antonio - Pinzolo - Spiazzo - Tione di Trento - Fiave - Torbiera - Balino - Pranzo - Riva del Garda

107,16 Kilometer
1429 Höhenmeter

Am Morgen des 17. Augustes ging es nach einem tollen Frühstücksbuffet los. Wir hatten uns überlegt die letzten zwei Tage zusammen zu fassen. Grob gerechnet noch 80 Kilometer bis zum Ziel und somit auch einen Tag früher als geplant. Erst mal ein paar neue Bremsbeläge besorgt und dann ab, Richtung Madonna di Campiglio. Durch einen schönen Wald ging es rauf ins Skigebiet um danach wieder runter, ebenfalls durch Wald zu rollen. Ständig bergab ging es flott vorwärts.
In Tione di Trento ist es dann passiert. Das erste mal auf dieser Tour. Wir haben uns verfahren und waren nicht mehr auf der geplanten Route. Irgendwann haben wir einen Ausweg gefunden, durch einen langen Tunnel, nicht ganz ungefährlich, ging es weiter. Dann zum ersten Mal ein "Riva" Wegweiser. Nur noch 26 Kilometer. Yeah, fast geschafft.
Doch dann mussten wir feststellen, es ging nicht runter sondern rauf. Gut 14 Kilometer lang nur bergauf, und das Ziel vor Augen. Etwas Frust stieg auf, wir wollten jetzt nur noch ankommen.
Plötzlich kam die Erlösung. Es ging bergab und wir konnten endlich den See sehen. Es folgt die Kilometerlange Abfahrt. Wir waren am Ziel.

Es ist unbeschreiblich. 6 Tage auf dem Bike und die Alpen gemeistert.

Tag 6 - Die Bilder vom Tag: klick
Tag 6 - Video: klick
 
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Ich versuch das mit dem Gema-Mist in den Griff zu bekommen

Sorry erst mal, aber es gibt da eine Seite, die heißt Hide my ass. Da kann man die Youtube Links eingeben, die bei uns nicht gehen, dann kann man die Videos sehen.

Servus
 
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Ich versuch das mit dem Gema-Mist in den Griff zu bekommen

Sorry erst mal, aber es gibt da eine Seite, die heißt Hide my ass. Da kann man die Youtube Links eingeben, die bei uns nicht gehen, dann kann man die Videos sehen.

Servus

noch einfacher: installiert das Firefox-Addon anonymoX, einfacher click auf die X-Schaltfläche gnügt und ihr habt eine anonyme UK-oder USA-IP und könnt der ganzen GEMA und anderen Sch.....spionen und Blockierern eine lange Nase drehen:aetsch:

grüssle
 

LittleBoomer

Kollateralschaden
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Die Nacht war purer Horror. Matratzenlager mit ca. 20 Personen, laufend musste jemand aufs Klo und einer hat einen ganzen Wald niedergesägt, obwohl er öfters mit Kissen bombadiert wurde hat er nicht aufgegeben.

Der Trick mit Schnarchern funktioniert so:
Einer steht für eine Stunde 'Wache' und weckt den Schnarcher jedesmal wenn er schnarcht. Nach einer Stunde kommt der nächste dran. Klar, der Schnarcher wird irgendwann sauer.Aber mal ehrlich, besser der als die anderen 20. Bei uns lief das mal ganz gut ;-))
 
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Hab die Hintergrundmusik mit den Youtube eigenen Sounds überarbeitet, jetzt sollten alle laufen. Wem die Musik nicht gefällt, einfach lautlos schalten und eigenen Mediaplayer mit persönlicher Musik im Hintergrund einschalten :lol:

Rest folgt dann noch

Servus
Nobbe
 
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Saucoole Sache. Hab mir mal alles durchgelesen und Videos angeschaut.
Da krieg ich grad richtig Lust so etwas auch mal selber zu machen.

edit.
Steht schon auf meiner Liste. :D
 
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