2022 Tour de Cenis Vanoise Cerces

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Der grobe Plan sieht vor in Bardonecchia zu starten, quer durch das Massif Cenis in Richtung Vanoise,
auch dort mehr oder weniger quer Richtung Val D'Isere - dort noch einmal den Grand Sassiere zu probieren,
und dann zurück westlich am Vanoise vorbei, durchs Massif Cerces nach Bardoneccchia.

Wieso so:
1) Es gibt einige To-Do's in Bardonecchia und im Cenis: Thabor, Sommelier Valonetta, Signal du Lamet - diese lassen sich über die
Route gut verbinden.
2) Ich würde gerne ein zweites Mal den Grand Sassiere versuchen
3) Rundtour: von Val I'Isere wieder zurück, am Vanoise vorbei, Cerces Durchquerung, Bardonecchia
4) Das Ganze decktdie Gegend zwischen Aosta Tal, Gran Paradiso und Val de Susa recht gut ab

Was theoretisch auch noch zur Debatte steht, ist nach dem Gran Sassiere weiter nach Norden und
entweder quer durch den Granparadiso noch Aosta oder über Thuile und Courmayeur und von Aosta mit dem Zug zurück.
Diese Alternative hört sich nicht so "rund" an. Die Gran Paradiso-Querung wäre auch noch mal 2 Tage länger.

Prinzipiell würde mich es mich schon reizen im Süden anzufangen und soweit noch Norden zu fahren wie man kommt.
Aber da wird wenn man Aosta hinter sich lässt die Rückfahrt per Zug laaaaang.

1) Start Bardonecchia und ÜBER den Sommelier über Rifugio Ambin zum Rifugio Mont Cenis
2) Vom Rifugio zwei Freeride.Inc Touren a) Signal du Lamet und
3) b) Point Droset - evt. nochmal im Rifugio übernachten oder noch rüber / runter ins Val Cenis
4)5) Durch den Vanoise Nationalpark. Wg. dem Bikeverbot ein kleiner Linksschlenker über den Cal Vanoise und den Col Palet nach Val D'Isere
- würde auch direkter gehen dann aber viel länger schieben
6) Gran Sassiere zweiter Versuch
7) Zurück über Tignes Richtung Bozel - das ist eher eine Transfer-Etappe
8) Mit dem Shuttle nach Meribel und dann mit dem Lift / Bikepark weiter und Saint Michel de Mauriene
9) Hoch zum Rifuge Rochilles / Refuge Drayeres
10) Über zum Rifugio Rifugio I Re Magi
11) Mont Thabor
12) Sommlier / Cima Valloneta / Fort Jafferau / Bardonecchia (die Etappe die wir 2019 weggelassen haben)
 
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Tag 1-3
1) Start Bardonecchia und ÜBER den Sommelier über Rifugio Ambin zum Rifugio Petit Mont Cenis
2) Vom Rifugio zwei Freeride.Inc Touren a) Signal du Lamet und
3) b) Point Droset - evt. nochmal im Rifugio übernachten oder noch rüber / runter ins Val Cenis

Übergang Col Sommelier -> Rif Ambin wird wohl nicht so oft gemacht. Scheint aber zu gehen
hier ein Bericht von @Rockey https://www.mtb-news.de/forum/t/wes...richtung-col-de-iiseran.744842/#post-13245060
Den ein oder anderen Bericht auf VTTour gibt es auch.

Angedacht 2 Übernachtungen im Rifugio Petit Mont Cenis, aber genau denkbar das Hotel Malamot,
scheint recht gut zu sein (auch wenn es von aussen etwas naja aussieht).
Am Ende des dritten Tages wär dann noch der Übergang nach Val Cenis auf dem Programm.

Dabei wäre ein Abstecher vom Col Sollieres zum Mont Froid einbaubar... (gibt es sogar als Gräveltour)

Vor drei Jahren haben wir auch versucht den Roccia Melone von der Seite zu bezwingen. Da haben wir beim Rifugio Stellina aufgegeben. Selbst wenn das gehen würde - wäre man danach wieder in Susa.

Am Ende der Gesamtrunde geht es noch einmal den Sommellier hoch zur Cima Valloneta in verbindung mit dem Fort Jafferau (wenn wir dann noch motiviert sind)
 

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Start Bardonecchia und ÜBER den Sommelier über Rifugio Ambin
Bin auf deinen Bericht gespannt. Den Kommentar von A. Zahn dazu kennst du ja....? Aus dem Grunde haben wir das seinerzeit auch nicht gemacht. Hoch zum Sommeiller ist halt "Trettour/Piste" und runter wirst du erst mal eine gute Weile schieben....
Wenn Rif Scarfiotti noch von denselben Wirtsleuten bewirtschaftet wird, dort nicht übernachten! Das war die schlechteste Bewirtung ever....wir wären fast verhungert. Das war eine Frechheit. Habe ich sonst nie in der Art erlebt. Und ich bin nicht so anspruchsvoll.... Aber hattest du eh nicht vor.
Die Runde klingt sehr interessant. Würde ich auch machen, wenn ich mal wieder in der Gegend bin. Aber sowohl du als auch @wieman01 werdet berichten.....
 
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Tag 4-7
4)5) Durch den Vanoise Nationalpark. Wg. dem Bikeverbot ein kleiner Linksschlenker über den Cal Vanoise und den Col Palet nach Val D'Isere - würde auch direkter gehen dann aber viel länger schieben
6) Gran Sassiere zweiter Versuch
7) Zurück über Tignes Richtung Bozel - das ist eher eine Transfer-Etappe

Auf der einen Seite ist der Nationalpark natürlich wg. dem Bikeverbot eine rechte Spaßbremse.
Auf der anderen Seite ist es (hoffe ich) eine grandiose Landschaft.

Zum Thema Nationalpark/Schieben
Die erste Schiebestrecke ab dem Refuge D'Entre Deux Eaux und dem Refuge du Col de la Vanoise sind ca 450hm und ca. 6 Kilometer - also eine gute Stunde zu Fuß - das ist ja sehr übersichtlich.
Zweite Schiebeetappe geht zwischen Refuge de la Gliere- Col de la Croix des Fretes- Col du Palet am Ende der Fahrstrasse los - ca. 350hm 3km.
Der Bont - Klemens Bont ist da vorgefahren

Nocheinmal den Gran Sassiere im Rahmen einer Durchquerung anzugehen - schauen wir mal ob das besser funktioniert als beim letzten Mal.

Nach dem Gran Sassiere dann durch/über den Bikepark auf der gleichen Strecke zurück bis Bozel.
Das ist die Variante "Rundtour" - ansonsten könnte man auch durchstarten Richtung Aosta.
Die möglichen Übergänge / Weiterfahrt hat @p100473 noch einmal alle im Gran Paradiso Thread dokumentiert.
 

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Tag 8
Drittes Massiv soll ja das Cerces werden - deshalb geht die Runde mit Hilfe von Shuttle (hoffentlich) und Lift recht weit nach Westen - (tief im Wäästn, wo die Sonne verstaubt)
Idee ist von Bozel nach Courchevel und von zur Bergstation Saulire und dort dann den Col du Fruit
nach Meribel (@stuntzi danke für den Tip) - nach mal liftlen und runter nach St.Martin de Belleville.
Da loggt man kurz auf die Standard-Zahnroute ein bis zum Col des Encombres.
Dann aber nicht runter sondern weiter nach Osten Richtung Lac Montagnette und von da zum Col de Piere Blanche und dann endlich runter nach St. Michel de Mauriene.
Das ist alles recht lang - mit Shuttle, mindestens 3 Lifts, 70km, diverse Schiebestrecken - kann gut sein dass das so nicht klappt - Merkt man dann ja (hmm eignentlich ahne ich, das es so sein wird) - evt. wäre ein wenig Bikepark auch ganz entspannend - oder einen halben Tag frei?
Nach (und vor) dem ganzen Stolperbiken und Bikegeschleppe mal ein wenig im Bikepark runterzuflowen hat doch auch was.
 

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Welchen genau? also eher nein. Aber da hat ggf. auch der Zahn der Zeit dran genagt
Habe mich getäuscht. Er ist nicht über den Sommeiller/Gletscher (abgetaut...?)/Lac Noir/Rif Ambin nach N runter, sondern wollte nach S zur Jafferau Bergstraße.
" ...sie wollten über den Pso Fourneau, 3.110 m zum Riccovere Galambra. Eine 20 m lange ausgesetzte Blankeispassage verwehrte uns die erhoffte Trailabfahrt zum Mt Vin vert an der Jafferau Bergstraße. da keiner mehr zurück wollte, stolperten wir entlang des Tragseiles einer im 2. Weltkrieg errichteten Seilbahn auf der anderen Seite des Berges zum Rif, Molinari. Von den 4 h die wir dafür gebraucht haben, saß ich vielleicht 5 min im Sattel."
Ich habe die Toureneinteilung von Achim eigentlich immer als machbar empfunden, seine Wegebeschreibungen so, dass du die Strecken- damals noch ohne GPS- gut finden konntest. So haben wir vor 20 Jahren "Bergbiken" gelernt.... das war der damalige Standard - und alles ohne 150 mm Federweg...
SG
 
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Habe es angesehen:
  • Vom Vanoise Park kreuzt er unsere Route (vom Col du Mont) bei St Foy Tarentaise und fährt dann nach Le Miroir direkter über den Col de Traversette (Achim Pass) , weiter östlich als unsere Route zum Kl. St Bernard. Kann man machen. Außer der direkten Route sehe ich jetzt keine großen Vorteile. Ich hatte die Route von Lukas traversiert, ohne jetzt groß nachzufragen, warum er so fährt.
  • Nach La Thuile fährt er -nach seiner Panne- eine ganz andere Strecke nach Osten zum Mt Fallere. da bleibe ich lieber bei meiner Route, weil ich ja unbedingt den weniug befahrenen Höhenweg über den fast 3.000er Mt Favre machen möchte (auch Lukas Tipp!) und nach Courmayeur noch den Malatraz einbaue.
Meine Strecke steht ja i.W. bis Tag 16. Da ist dann nur die Frage, wie wir die restlichen 4 Tage "verbraten". Aber da kannst du sicher sein, dass uns noch etwas Gutes einfällt....

Heute gab es bei uns auch endlich mal Schnee und ich konnte mein Winterrad (Rohloff, 20 Jahre alt) mit Spikes bestücken und mal schön im nassen, schon wieder tauenden Schnee surfen.... Geht auch ohne "Fatbike".
Skitouren kann man bei uns halt nicht gehen...., Leider. Am besten finde ich bei solchen Aktionen immer die Blicke der Spaziergänger. Sie schauen, wie wenn sie den "Mann vom Mond...." sehen. Geil!
Morgen ist Regen angekündigt und das kurze Winter intermezzo hat schon wieder ein Ende. Früher konntest du bei uns wochenlang Skilanglauf machen. Alles vorbei. Greta hat Recht....
 
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Zum Thema Nationalpark/Schieben
Du hast deine "Vanoise Strecke" ja fest?
Sonst ist mir eingefallen, dass Michel dort mal länger unterwegs war - außerhalb der Saison- und diverse Sachen ausprobiert hat. Ich habe aber seinen Tourenbericht nicht mehr. Wenn du noch Infos brauchst, kann ich ihn kontaktieren.
Ich bin nur auf der üblichen "A Zahn Route bei Genfer See/Mittelmeer" durch. Fand das jetzt nicht so erbauend. Halt jedem das Seine....
 
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Tag 9-12
Von St.Michel de Mauriene hoch Richtung Galabier und dann abzweigen zum Col Rochilles und Übernachtung im Refuge des Drayeres.
Die "Off-road" Variante Col la Plagnette macht von Norden nach Süden wahrscheinlich wenig Sinn. Die Auffahrt hat auch so schon lt. Basecamp 2200hm - lange Wanderungen kommen da dann eher ungelegen.

Am nächsten Tag dann zurück Col Rochilles, Col de la Ponsonniere, Col du Chardonet Sud, Nevanche, Col des Thures und entweder Refuge i Re Magi oder Refuge Terzo Alpini.

Nächster Tag Mont Thabor und nach der Abfahrt noch rüber nach Rochemolles.

Am letzten Tag noch einmal Auffahrt zum Sommelier aber nich ganz hoch sondern weiter nach Westen Passo Settetrionale de Fournenaux, Richtung Ricovoro Galambra, Passo Galambra, Cima Valonetto, Coletto Vin Vert und danach auf die Mont Jafferau Bergstraße, kleiner Abstecher zum Mont Jafferau und dann runter nach Bardonecchia.

Das ist die Routenwahl von Ciclo Alpinismo, die wie immer etwas speziell ist. Dort ist an einer Stelle eine spannende Kletterei eingebaut.
Übersetzung per deepl: "Wir kleben wie Geki an den Felsen und überholen die Fahrräder von Hand und mit unendlicher Vorsicht bringen wir Truppen und Fahrzeuge, um den Abstiegsweg zu sehen."

Mittlerweile ist eine leichte Abwandlung der Route auch bei freeride.inc bzw. bei der Ride eingestellt.
Die Variante lässte den Passo Fourneaux aus - geht es Richtung Passo Valfreddo Orientale und dann Richtung Pass Galambra und scheint die oben erwähnte Kletterei auszulassen.
Ausserdem geht die Route dann Richtung Ricovero Vin Vert und von da direkt noch Olux
"und anschliessend wieder schiebend oder tragend bis zum Cima del Vallonetto
auf 3217 Meter über Meer. Hierbei ist anzumerken, dass die letzten Meter bis zum Gipfel im Zustieg und auch in der Abfahrt geschoben werden sollten. Am Cima del Vallonetto sieht man bei gutem Wetter bis nach Turin sowie im Süden bis zu den Seealpen. Im Norden sowie im Westen lassen sich die französischen Eisriesen ebenso erblicken. Die ersten 50 Höhenmeter der Abfahrt werden noch schiebend zurückgelegt, danach beginnt ein Trail in einer Schwierigkeit von S1 bis S2 durchgehend bis zurück nach Oulx."


So, damit ist die Planung zumindestens als "final Entwurf" mal fertig. Bzgl. der Mischung habe ich ein ganz gutes Gefühl, Landschaft, Trails, Gipfel, Tragen, aber auch lange Auffahrten. Alles drin zwischen einsame Übergänge und Bikepark-Abfahrt. Mischen is possible 8-)

Jetzt kann das Bikejahr kommen.
 

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Hier noch Touren-Infos von Klemens Bont zu Deinem geplanten Übergang Col Sommelier -> Rif Ambin:
"... Während der Nacht hatte ich mich entschieden den Colle Sommeiler zu versuchen. Für den Aufstieg gab es eine sehr angenehm zu fahrende ehemalige Millitärpiste. Bald wurde ich von einem anderen Mountainbiker eingeholt. Teilweise gemeinsam fuhren wir auf den 3000m ü M liegenden Pass hinauf. Kurz vor 11Uhr war dann dieser Übergang zu Frankreich geschafft. Neben uns tummelten sich noch ein Paar holländische Motorradfahrer dort oben herum. Nachdem das fotographisch festgehalten war, begann ich den abenteuerlichen Abstieg auf der französischen Seite. Einen offiziellen Wanderweg gab es im oberen Teil nicht. Mein Track den ich in der Nacht noch mit Hilfe der Google Luftbilder gemacht hatte erwies sich als optimal, so dass ich sogar teilweise fahren konnte. Wenig nach 12 Uhr erreichte ich dann das Refuge d' Ambin..."
 
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Thabor fährst du runter über Col de la Vallee etroite/Col del Rho/ Bardonecchia/Rochemolles?
Nein, die Auffahrt geht über den Col de la Vallee etroite Richtung Col de Meandes, dann Mont Thabor. Die Abfahrt ist dann Mont Thabor -> Col de Meandes und von da nach Süden (nicht mehr zum Col de la Val etroite zurück)
 
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Hier noch Touren-Infos von Klemens Bont zu Deinem geplanten Übergang Col Sommelier -> Rif Ambin:
Abgesehen davon dass die Fahrleistungen von Klemens denen eines 30 jhg Leistungssportlers entprechen- ich weiß dass ich das schon mal gesagt habe- und mir diese Toureneinteilung viel zu stressig wäre, gefallen mir Routenwahl/ Reisebericht und Bilder super.
Wenn ich nicht einen Großteil seiner Strecken schon gefahren wäre, würde ich sagen: ein super Fundus für Westalpen Crosser!
Ich frage mich, wie man bei 3.800 hm /Tag !! noch zeit haben kann, so viele gute Bilder zu machen....
Eben Leistungssportler! wahrscheinlich Ex Kollege von Lukas....
 

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In my very humble opinion...
Wenn ich mir deine "Planung" so anschaue, dann komme ich zur Erkenntnis, dass mein Westalpencross von 2019 dagegen eine ausgemachte Weicheiertour war.
Daraus folgt, wir biken in unterschiedlichen Ligen und haben offenbar auch völlig andere Erwartungen an das, was uns eine solche Unternehmung geben soll.
Daraus folgt wiederum, dass ich als Weichei relativ wenig zu deinem ambitionierten Vorhaben beitragen kann, ja darf.
Das wenige allerdings will ich gerne loswerden, weniger gemeint als Versuch, dir irgendwas auszureden als vielmehr, es ins Licht zur rücken.
(Vieles an deiner Runde gefällt mir nicht, aber mir muss es ja auch nicht gefallen).

- Deine NP-Passage vom Refuge d'Entre-Deux bis zum Ref. de la Vanoise hatte ich als Plan B in umgekehrter Richtung in Planung. Sollte problemlos als Schiebestück gehen. Da du es mehrheitlich bergauf begehst, dürfte Schieben nicht so das ärgerliche Problem sein.

- Ich war letzten Sommer mit meiner Frau auf der GTA trekken und dabei haben wir den Rocciamelone von Norden zu Fuss überquert. Die Unternehmung war deutlich über unserem alpinen Level (vor allem ihrem), ging aber gut aus, da wir bestes Wetter erwischt hatten. Hätte aber auch anders ausgehen können. Warum erwähne ich das? Zu meiner alpinen Entwicklung gehört auch, dass ich mir eingestehe, wenn etwas "too much" für mich ist. Dann lass ich es das nächstemal sein. Hier erwähne ich es jetzt nur, weil du andere Gipfel dieser Kragenweite auf dem Zettel hast (bei denen ich mir dringend die Frage stellen würde, ob sie nicht too much für mich sind...).

- aus dem Planungstrack werde ich nicht so schlau, wie du nach Courchevel raufkommst und zum Gipfel. Die Auffahrt über die Straße fand ich ätzend und durchs Skigebiet dürfte es nicht viel schöner sein. Ob euch Seilbahnen nach oben befördern, das würde ich eher mal im Vorfeld checken. Col de Fruit liegt am Rande des Nationalparks und Teile der Abfahrt im Naturreservat.
Im Zuge meiner Recherchen hatte ich auf französischen Seiten verschiedene Tracks gefunden, die die Trois Vallées einigermaßen oberum "queren" (Courchevel-Meribel-Saint-Martin). Es soll sogar mal eine Rennveranstaltung gegeben haben. Außerdem: Meribel hat eine gute Seite mit ausgewiesenen Biketrails, wo man sich eine Querung zusammenbasteln kann. Das ist natürlich kein Ersatz für einen "Gipfelsammler" wie dich (wäre aber eher nach meinem Geschmack, der ich lieber fahre als stolpre).

- Die Passage vom Col des Encombres bis zum Col de Pierre Blanche halte ich für völlig unmachbar. Aber du ahnst es ja selber schon... Da würde ich auf jeden Fall nochmal nachbessern. Vielleicht finden sich auf vttrack noch ein paar Spuren.

- In sehr guter Erinnerung geblieben ist uns der Col des Thures. Aber wir kamen von Norden und fuhren nach Süden. Du willst es umgekehrt machen, was bei mir spontan ein Mitleidsgefühl auslöst, denn dir entgeht dieses sensationelle Gefühl der Trailabfahrt. Bis zum Col de la Vallée Étroite bist du entgegen unserer Fahrtrichtung unterwegs (und wenn mir das jemand so vorschlagen würde, würde ich dankend ablehnen). Dafür ist dann deine Abfahrt durchs Vallée Étroite eher so lala. Durch die Wahl des Pfades linksseitig des Baches verpasst du außerdem die "Granges" mit den beiden Hütten und dem Restaurant. Sollte man nicht verpassen, weil dieses authentische italienische Flair inmitten Frankreichs seinesgleichen sucht (Wikipedia Vallée Étroite suchen).

- auch die Kammquerung ostseitig des Monte Jafferau erscheint mir völlig abgespaced 🚀 zu sein (hast du mal ausgerechnet, wieviele Kilometer du da da auf dem Grat bist?), aber als Weichei habe ich wahrscheinlich keine Ahnung und gebe auch sofort Ruhe.
o_O :anbet:
 
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