29" Carbon LRS für XC

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Hi zusammen,

ich suche einen 2. Carbon LRS mit möglichst max. 1.450 Gramm Gewicht, welcher sich preislich bis max. 1.400,-€ bewegen soll (Trainingsrad).

Das ganze soll letztlich für 29" und Disc 11-fach sein, ich bin völlig offen was Hersteller etc. angeht, gerne eure Erfahrungen :)

Bevorzugt fahre ich gerne Tune Naben, wenn also einer jemanden weiß (auch hier im Forum), der nen Satz aufbauen würde, melden.

Es muss dieses mal kein Enve LRS sein etc. (bei 1.400,-€ auch schwierig^^), habe mich aber nie mit den aktuellen Carbon Felgen bzw. Komplettlaufrädern befasst.

Vor kurzem hatte ich etwas über 9th gelesen...sind wohl Holländer...

Bin gespannt.

Grüße und danke :)
 
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P/L bei dem LRS ist wirklich unschlagbar. Und dass noch direkt von Acros und keinem "3t. klassigem NoName Doseneinspeicher". Ich würde den LRS auch jedem Tune Modell vorziehen. Aber geschmäcker sind bekanntlicherweise unterschiedlich.

Der LRS dürfte allerdings noch leichter sein, als dein ENVE. Nicht das du im Training deine Bestzeit fährst und dich dann mit dem ENVE fühlst als hätte dir jemand Beton ins Profil geleert (Achtung: Ironie) :D

Um das abzustellen, gibts den LRS auch noch mit Nineteen ED, einer etwas schwerer/robusteren Felge und 32 Speichen zu 1.435gr. >>> der Preis ist identisch.
 
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Die Enve sind nicht die leichtesten, das stimmt, aber geil san´s :D

Einzig der nicht vorhandene Nabensound der Acros...hm...kaufen und auf Tune Naben umbauen lassen, oder die Acros Flegen einzeln ordern?

Ich finde den LRS ja schon geil...
 
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Also die A74 (mit Sperrklinken) hatten eine super sound wobei mir persönlich ein "ruhiger" Lauf besser gefällt.

Die neuen Acros mit Ratchet System hatten sich in uneingebauten Zustand auch super angehört - also ein schöne definiertes, sauberes, konstantes & perfektes "Rattern".

Aber bestellen ein-/ausspeichen ist wirklich "Perlen vor die Säue". Die "Nineteen XC" steht einer Tune in nichts nach - so zumindest meine persönliche Meinung!

Was fährst du aktuell "in" deinen ENVE. Original sind bei Cannondale doch häufig (selbst in Topmodellen "nur") die DT350 verbaut.
 
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Ja, wobei ich die Enve Laufräder auch auseinander genommen habe und wir sie neu aufgebaut haben :):D

Nun Enve Felgen, Sapim Speichen und Tune Naben...



 
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Bin kein "Farben" Fan aber ich muss sagen, dass ist wirklich gelungen.

Hast du das Gewicht vom LRS zur Hand?
 

felixthewolf

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Vorn brauchst du aber ne Lefty Supermax?
Das sollte noch klar erwähnt werden.
Wenn du einen LRS mit der Enve (M50/50?) hast, wofuer brauchst du dann einen Trainingsset auch mit Carbonfelge? Selbst wenn du es mal schaffen solltest, eine Felge zu crashen kostet dich eine neue "nur" 600€. Da musst du erstmal zwei felgen klein bekommen und hast dann zu den 1400€ immer noch was über. Wenn dir ein LRS als Reserve wichtig ist, gehts mit Alufelge ja auch billiger. Für ein einfaches Umstecken der Räder empfiehlt es sich, wieder (gleich gespacerte) Tune zu nehmen um nicht jedes mal Discs und Schaltung einstellen zu müssen.
Felix
 

felixthewolf

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Ich sehe gerade, dass es ja wohl die schmalen XC-Clincher sind, die Cannondale noch verbaut hat, als es schon die leicheren und breiteren M50 gab.
Bei 32L nur 2fach gekreuzt mit Naben die nur 1000N dürfen, Felgen die aber 1300N sollten, halte ich allerdings für ganz schön gewagt. Bitte kontolliere regelmäßig deine Flansch auf Risse bei diesem Aufbau jenseits der Materialspezifikafionen. Uns sind bei 3fach Kreuzung und passender Spannung schon einige Naben weggeknallt.

Felix
 
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Hey Felix, ja das sind die Enve XC Felgen mit 32L.

2-Fach gekreuzt ist beabsichtigt, aber ja wird regelmäßig kontrolliert ;)

Problem der Nabe entlarvt, Lager defekt (Nabe 0km...). Wird diese Woche von Tune getauscht.
 
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Um das abzustellen, gibts den LRS auch noch mit Nineteen ED, einer etwas schwerer/robusteren Felge und 32 Speichen zu 1.435gr. >>> der Preis ist identisch.

Ich muss meinen Tipp leider revidieren. Der besagte "schwerer/robustere" LRS gibt es nur für 27,5 => Mist, hätte ich jetzt selbst gut gebrauchen können :D
 

Berschbobb

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Der Acros LRS von weiter oben greift auf die DUKE Lucky Jack Felgen zurück. Die Dinger sind genial... Assymetrisch, Innenweite 24mm Außenweite 31mm bei einem Gewicht von sagenhaften 330g(32H) und 310g(28H). Die Teile werden auch unter anderem vom Stöckli Pro Team( Neff/Flückiger) und dem BMC Pro Team (Absalon) im Weltcup sehr erfolgreich gefahren. Die bei Stöckli bekommen alle Anbauteile zwar von Bike Ahead (Biturbo Wheels) und trotzdem setzen sie auf die Franzosen Ringe aus schwarzem Gold.... Das soll was heißen :)

Ein Kumpel hat den LRS mit Tune King/Kong Naben (1327g nachgewogen) und ist begeistert. Ich bin mal mit seinem Rad gefahren und war auch direkt überzeugt. Durch die breite Felge kann man mit sehr wenig Luftdruck fahren. Man merkt auch direkt einen riesen Unterschied zu Alu Felgen.

Daher werde ich mir für mein FSI den Laufradsatz mit Cannonball 2.0/ Kong für 1200€ (1295g) bestellen. Da kann man echt nichts falsch machen würde ich sagen.

@felixthewolf Hast du die Felgen auch im Sortiment und was sind deine Erfahrungen bisher? Zu welchem Preis verkäufst du die oben genannte Konfiguration?
 
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felixthewolf

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Die Teile werden auch unter anderem vom Stöckli Pro Team( Neff/Flückiger) und dem BMC Pro Team (Absalon) im Weltcup sehr erfolgreich gefahren. Die bei Stöckli bekommen alle Anbauteile zwar von Bike Ahead (Biturbo Wheels) und trotzdem setzen sie auf die Franzosen Ringe aus schwarzem Gold.... Das soll was heißen :)
Bei BMC werden die Duke teilweise gefahren, Bei stöckli sollen aber die Felgen von Bikeaheadcomposites verbaut sein.


@felixthewolf Hast du die Felgen auch im Sortiment und was sind deine Erfahrungen bisher? Zu welchem Preis verkäufst du die oben genannte Konfiguration?

Wir haben she gute Erfahrungen mit den Duke gemacht. Bisher haben wir auch noch keine defekten Felgen. Für uns sich sie der solide Start in die Carbonfelgen und gern gewählt. Einen Preis für unsere Konfiguration werde ich dir hier nicht nennen können. Ich bin hier zur Information und nicht zu Verkauf.

Gruss, Felix
 

Berschbobb

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Machen die asymmetrischen Felgen an einem FSI Sinn? Der Hinterbau hat ja durch seine Konstruktion bereits eine Assymetrie von 6mm. Die Felge wohl von 2,4 mm .... Muss man beim einspeichen dann irgendetwas beachten oder verbessert die zusätzliche Assymetrie der Felge die Steifigkeit des Hinterrad ebenfalls?

Bin noch am überlegen den Satz mit Tune (Cannonball Skyline/ Prince Straight) oder Carbon TI Straightpull Naben aufzubauen zu lassen. Das würde das Gewicht nahe an die 1200g Grenze drücken :) habe allerdings bisher auch viel negatives über Straightpull gelesen? Wie sind eure Erfahrungen damit? Und was ist überhaupt der Grund für die negativen Meinungen?

Normal sollte man doch bei einer technischen Neuerung von einer Verbesserung ausgehen.
 

felixthewolf

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Machen die asymmetrischen Felgen an einem FSI Sinn? Der Hinterbau hat ja durch seine Konstruktion bereits eine Assymetrie von 6mm. Die Felge wohl von 2,4 mm .... Muss man beim einspeichen dann irgendetwas beachten oder verbessert die zusätzliche Assymetrie der Felge die Steifigkeit des Hinterrad ebenfalls?

Es kann durchaus sein, dass Offset des Hinterbaus und Asymmetrie der Felge sich so ergänzen, dass z.b. die Felge andersherum verbaut werden sollte, um eine möglichst symmetrische Einspeichung zu gewährleisten. Das ist aber dann Aufgabe des Laufradbauers, sich die Geoemtrien herauszusuchen und entsprechend zu bewerten.
Ziel ist allerdings deutlich, die Steifigkeit und die Symmetrie imLaufrad zu optimieren.
Die Kombination aus Lefty Supermax und dem Offset der Duke bringt i.d.R. ein nahezu symmetrisches Laufrad.

Bin noch am überlegen den Satz mit Tune (Cannonball Skyline/ Prince Straight) oder Carbon TI Straightpull Naben aufzubauen zu lassen. Das würde das Gewicht nahe an die 1200g Grenze drücken :) habe allerdings bisher auch viel negatives über Straightpull gelesen? Wie sind eure Erfahrungen damit? Und was ist überhaupt der Grund für die negativen Meinungen?

Straight-Pull rühmt sich, den Nachteil der Schwachstelle Speichenbogen zu beheben. Das ist allerdings nur in der groben Theorie so. Gebogene Speichen in sauberem Aufbau haben diese Schwachstelle gar nicht. Im Gegenteil: häufig Knicken Speichen in Straight-Pull-Naben am Ausgang des Speichenkanals wesentlich schärfer ab, da man sonst für jeden Felgendurchmesser die Speichenkanäle genaustens ausreichten müsste.
Häufig ist es aber nicht das System Straight-Pull sondern viel mehr die Nabengeometrie. Schaut man sich z.b. die DTswiss CLDB oder die Acros Nineteen XC an, so haben sie einen winzig kleinen Nabenfalsch und damit einen geringeren Hebel zur Brems- und Antriebsmomentsübertragung. Acros geht hier noch einen Schritt zu weit und man kann nur eine Seite kreuzen. Viel Bewegung im Speichengerüst, geringe Steifigkeit und auch Geräusche (gabs hier erst einen Tread zu knarzenden DT-Rädern) sind dann die Folge.
Dazu kommt, dass die Laufradbauer bereits riesige Speichenbestände mit gebogenem Kopf haben und Speichen auch in großen mengen beimhersteller Kaufen. Muss man jetzt für Straight-Pull den Lagerbestand verdoppeln sind da schnell mal mehrere Zehntaudende Euros im Lager gebunden.
Und letztlich ists die Ersatzteilverfügbarkeit bzw. die deutlich geringere Auswahl an Speichensorten, die Straight-Pull im Notfall einen weiteren nachteil verschaffen.

Normal sollte man doch bei einer technischen Neuerung von einer Verbesserung ausgehen.

Da habe ich jetzt fast meinen ganzen Kaffe auf die Tastaur gespuckt...

Felix
 

dallo

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Schöner Beitrag @Felix. Schön, das man gelegentlich doch einer Meinung ist.

Letzen Endes sind die meisten SP Naben auch nicht leichter. Optik ist allerdings für viele ein starkes Argument.

Machen die asymmetrischen Felgen an einem FSI Sinn?

Habe nun einige Sätze für FSI sowie Last Fast Forward als auch Syntace EVO6 gebaut. (ein sehr guter Schritt der Hersteller)

Allesamt einen Versatz von 6 mm, so dass eine asymmetrische Felge zwar möglich, jedoch das Optimum verfehlt, da bereits überschritten. So hätte die Nichtantriebsseite mehr Spannung.

Ziemlich alle Disc Naben liegen in Punkto Flanschabstand in Relation hierzu sehr nah beieinander. 52-55mm

Vorne lässt sich noch gut auf ein Offset verzichten, so würde ich an deiner Stelle symmetrische Felgen nehmen. Diese wiegen oftmals auch ne Kleinigkeit weniger.

Durch den Offset des Rahmens werden aus butterweichen Felgen, zumindest seitensteife Laufräder.
 
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dallo

Laufräder von Hand nach Maß
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Berschbobb

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Wenn Straightpull, welche Naben würdet ihr empfehlen? TUNE, CarbonTI oder ganz andere? Ich brauche am Vorderrad eine Nabe für die Lefty 2.0!

Welche sind denn in Sachen Lagerung, Verarbeitung, Flanschgeometrie eurer Meinung nach besser ?
Ich scheine ja mit meinem Post ein Teil der deutschen Laufradbauerelite geweckt zu haben ;)

Wäre super cool wenn ihr mir die Kaufentscheidung mit eurer langen Erfahrung ein wenig erleichtern könnt. Wenn ich jetzt in Carbon LRS investiere dann will ich es richtig machen :)
Ich wiege 63 kg und fahre ausschließlich Marathon mit den neuen Rädern . Vielleicht hilft das weiter.

Danke im voraus
Philipp
 

felixthewolf

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Ich kann dir nur zu Carbon-Ti und Extralite etwas sagen.

Von der Flanschgeometrie ist speziell die Carbon-Ti besser, weil sie auch am VR beidseitige Kreuzung der Speichen verlangt undd amit das Bremsmoment nicht nur auf 7 sondern auf 14 (ausgehend von 28L) verteilt wird. Hinten sind die X-hub SP und die Hyperrear von der geo gleich auf.
Insgesamt muss man aber festhalten, dass bei 63kg und einer steifen Carbonfelge die Diskussion über die Wirkung der Nabengeometrie auf die Laufradsteifigkeit an sich unnötig ist. Der LRS wird alleine durch die Felge schon steif genug.
Von der Verarbeitung sind beide Hersteller auf höchstem Niveau der Fräskunst. Carbon-Ti ist etwas runder und nicht so kantig wie Extralite. Die Lagerung und Dichtung ist ähnlich dimensioniert und man sollte hier keine wunder erwarten.
Im Freilaufsystem unterscheiden sie sich alelrdings sehr deutlich:
Carbon-Ti: Sperrklinkenfreilauf mit 4 Klinken in Titanratsche mit 28 Rastpunkten
Extralite: Zahnscheibenfreillauf aus Alu mit 36 Rastpunkten

Felix
 

Berschbobb

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Habe bei meiner weiteren Recherche noch ein paar interessante Felgen aufgetan.
Kommen aus Italien die Dinger und sehen sehr vielversprechend aus.
http://www.dream-bikes.it/shop/en/2...000-carbon-29-clincher-rim-29-mm-280-gr.html#

Kennt die schon jemand von euch bzw. hat jemand schon mal von der Firma GrigioCarbonio gehört?
Mit den Felgen dürften sogar MTB LRS unter 1100g locker machbar sein.

Noch was interessantes für die Laufradbauer:
http://m.sz-online.de/nachrichten/chemnitzer-entwickeln-speichen-aus-hightech-fasern-3499281.html

was haltet ihr davon. Das wäre doch eine riesen Erfindung. Habe mich eh schon gefragt wieso es keine Carbon Speichen gibt ;-)
 
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felixthewolf

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Habe bei meiner weiteren Recherche noch ein paar interessante Felgen aufgetan.
Kommen aus Italien die Dinger und sehen sehr vielversprechend aus.
http://www.dream-bikes.it/shop/en/2...000-carbon-29-clincher-rim-29-mm-280-gr.html#

Kennt die schon jemand von euch bzw. hat jemand schon mal von der Firma GrigioCarbonio gehört?
Mit den Felgen dürften sogar MTB LRS unter 1100g locker machbar sein.

es ist ja nicht so, als hätten sich schon einige an superleichten CC-Felgen versucht. Dabei hat es seinen grund, dass es aktuell noch keine unter 300gr/St. gibt und die meisten dann doch noch eine gaze Ecke mehr weigen (die Duke werden inzwischen auch weider etwas gewichtiger. Die ersten Modelle hatten 330gr, aktuell werden sie um 350gr geleifert. Die ganz alten Duke LuckyJack wogen in einer ersten schmalen Version auch unter 300gr - wirkleich steif und haltbar waren sie leider nicht.
Enve hatte die ersten M50 mit 315gr - nun wiegen sie 375gr
MCFK hatte die ersten Felgen mit 320gr, nun wiegen sie 380gr
Die Superleichten Alchemist-Felgen haben auch nicht gehalten und sind nur schwerer geworden.
Das hat schon alles seinen Sinn, bzw. notwendigkeit.
Die kommenden CC-Felgen von Bike-Aheadcomposites werden auch über 300gr wiegen und die Jungs wissen mit dem Material umzugehen und es auszureizen.

Noch was interessantes für die Laufradbauer:
http://m.sz-online.de/nachrichten/chemnitzer-entwickeln-speichen-aus-hightech-fasern-3499281.html

was haltet ihr davon. Das wäre doch eine riesen Erfindung. Habe mich eh schon gefragt wieso es keine Carbon Speichen gibt ;-)

Wir hatten das testlaufen schon hier, weil die Jungs und Mädels wissen wollten, was wir davon halten und ob wir damit arbeiten könnten.
Die Seilspeichen vermitteln ausreichend Steifigkeit, Stecken aber auf dem Weg zum fertigem Produkt noch in den Kinderschuhen. Potentiell wird es aber eher eine technologie für Systemlaufräder, als eine fertige Konfiguration, da die Seile ja eine bestimmte Längen haben müssen und der Aufbau damit deutlich komplizierter ist als mit eingehängten Stahlspeichen.

Felix
 

schnellerpfeil

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@felixthewolf ...werden da auch spezielle Nabenflansche vorausgesetzt wie bei den Sapim Carbonspeichen? Klingt interessant, aber ob das den Draht in der Massenfertigung wirklich ablösen kann..?
 

felixthewolf

Light-WOLF
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@felixthewolf ...werden da auch spezielle Nabenflansche vorausgesetzt wie bei den Sapim Carbonspeichen? Klingt interessant, aber ob das den Draht in der Massenfertigung wirklich ablösen kann..?

Auf dem Bild der Nabe erkennst du, dass die Speiche um einen Stahlstift im Nabenflanschgewickelt ist. Diese Wickelung ist so eng, dass der Faden dort auch nicht verrutschen kann. Und so ersetzt dann ein faden zwei Speichen. So ist es dann aber auch im Defektfall. Ein Faden reißt und an zwei Stellen hat die Felge dann einen Zugstab verloren. Im vergleich zur klassichen Speiche ist das eine interessante Teschnische Entwicklung aber keine Revolution, die ich da auf uns zurollen sehe.
Dadurch, dass der Nippel (besser der Zuganker mit Gewinde und Mutter zum Spannen oben drauf) auch noch recht schwer ist, verhält sich die Gewichtsersparnis zu einer leichten Speichen wenig vielversprechend. Jedenfalls braucht es für die Naben eine Sonderlösung und für die Felge auch, da die Löcher viel größer sein müssen.
Wir sind aber immer mal wieder als Ratgeber in dieses Projekt involviert. Der nächste Schritt ist eine reproduzierbare Spannungsmessung für einen homogenen Aufbau. Da es sich ja um einen Faden handelt, funktionieren selbst modifizierte Tensiometer daran nicht. Spannend ist es in jedem Fall!

Felix
 
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