3-f Kurbel + Umwerfer für Kettenlinie ca. 47,5 mm am 29" (142 mm)

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Hallo,

Disclaimer:
Wer nur vom Hersteller spezifierte Komponentenkombinationen fahren möchte bzw. kein Interesse an Basteleien hat, sollte besser nicht weiterlesen. ;)


Ich fahre ein gebraucht gekauftes 29" Trek Superfly 8 von 2014 mit 142 mm Hinterbau (Kettenstreben 435 mm), hinten 10-fach 11-36 Z. und mit einer von original 2-fach FC-M675 auf 3-fach getauschten Kurbel FC-M770 (44/32/22).
Das 22er KB soll einem 20er Mountain Goat weichen, um auf die gewünschte Bandbreite von 1,30 - ca. 8,50 m zu kommen, die ich an meinem "Gravel bike" auch schon mit Zufriedenheit fahre (dort 46/34/20, hinten 12-34 9-fach).
Die ca. 8,50 m wünsche ich, da ich wegen Anfahrt zum Wald auch relativ viel Straße bergab fahre.

a)
Bei meiner FC-M770 messe ich 51,5 mm Kettenlinie (KL) sowohl beim Trek mit BB89,5 (plus 2,5 mm Spacer rechts wie vorgeschrieben) als auch bei einem BSA-Rahmen, in dem die Kurbel vorher verbaut war. Gemessen habe ich am Trek Außenkante mittleres KB bis Außenkante Sitzrohr minus 1/2 Zahndicke plus halber Sitzrohrdurchmesser (=(35,05-(2/2))+(35/2)).

Aktuelle Kettenlinie:
902059


Könnt Ihr bestätigen, dass die FC-M770 eine größere Kettenlinie hat als die angegebenen 50 mm?

b)
Ich würde gerne ca. 47,5 mm oder besser noch etwas weniger Kettenlinie fahren, da ich dann auf dem mittleren Kettenblatt auch noch wie bei meinem "Gravel bike" das zweitgrößte Ritzel ohne zuviel Schräglauf, im leichtesten Gang mit weniger Schräglauf und auf dem großen Kettenblatt auch das viertgrößte Ritzel fahren könnte.
902063


Aktuell fahre ich auf dem mittleren KB nur bis zum drittgrößten Ritzel.

Zwischen Kettenstreben und den Kurbeln bzw. den Kettenblättern ist noch einige Luft:
902096


Alternativ habe ich mich auch mit der Idee beschäftige, einen Boost-Rahmen 148 mm wie z.B. das Speci. Chisel mit einer 50 mm KL Kurbel zu kombinieren.
902095

Da das Invest aber deutlich höher wäre als ein Umbau/Tausch der Kurbel + Umwerfer, die Boost-Rahmen je nach Ausführung für breitere Reifen bei 50 mm KL auch mit den KB kollidieren können und mir der Trek-Rahmen optisch sehr gut gefällt, habe ich das bis auf weiteres zurückgestellt.

Der von mir verbaute 8-f Umwerfer Deore LX FD-M563 (down swing, top pull) mit 34,9 mm Schelle könnte bei ca. 47,5 mm Kettenlinie knapp mit dem Reifen (künftig Race King 55-622, aktuell noch 50 mm breit) kollidieren. Der FD-M563 baut unten relativ weit nach innen, da in dem Bereich auch noch eine Verschraubung (zur Demontage ohne Kettenöffnen) ist (siehe Foto oben).

Ein bei mir "herumliegender" FD-M770 (top swing) baut unten nicht so weit nach innen, da die (genietete) Verbindung von oben gesehen nicht am Ende, sondern näher zum Sattelrohr ist.
902084


Ich vermute, dass neuere (seit 29") Umwerfer generell unten nicht so weit nach innen bauen wie ältere für 26", um eine Kollision mit dem Reifen möglichst zu vermeiden.
Der FD-M770 ist nicht verwendbar, da er für KL 47,5 mm nicht weit genug schwenkt, zudem hinter dem Sattelrohr zu weit nach hinten baut (Kollision mit Reifen) und der Schalthüllen-Anlöter am Trek Rahmen auch schräg nach unten und außen zeigt. Ich brauche also wieder einen down swing Umwerfer, die hoffentlich auch eher mehr nach innen schwenken können als für die spezifierten 50 mm KL notwendig?

Kennt Ihr einen 3f Shimano down swing - top pull Umwerfer, der bei Sitzrohr 34,9 mm (ggf. mit Bastelei?) in der Praxis eine KL 47,5 mm schafft und möglichst wenig nach innen baut?
Wie schätzt Ihr diesbzgl. z.B. FD-M771, FD-M981, FD-M781, FD-M671 und FD-M661 ein?

Notfalls könnte ich das große KB etwas verkleinern, wenn die neueren für max 40-42 Z. spezifierten Umwerfer mit meinem aktuellen KB 44 Z . tatsächlich ein Problem haben sollten, was ich nicht denke.

c)
Wie komme ich günstig zu 47,5 mm Kettenlinie?
Ich könnte den rechten 2,5 mm Spacer vom Pressfit Innenlager weglassen oder notfalls links verbauen, wenn die Innenhülse sonst zu lang wäre bzw. ich diese nicht kürzen möchte. Die resultierende Assymetrie der Kurbeln dürfte man nicht merken und stört mich in dem Umfang auch beileibe nicht.
Die FC-M770 lässt sich ca. 3 mm weiter zusammenschieben (linken auf rechtem Arm) als aktuell verbaut.

Hätte meine Kurbel mit den spezifierten Spacern tatsächlich 50 mm KL, wäre ich dann ohne Spacer schon bei den gewünschten 47,5 mm KL.
So käme ich auf 49 mm.
Da das FC-M770 44 Z. KB im Bereich der Kettenblattschrauben mit 4,7 mm recht dick ist (deutlich dicker als ein noch verpacktes deutlich billigeres FC-M660 44 Z. KB, welches ich mir als Ersatz-KB gekauft habe), könnte man innen vom KB im Bereich der Verschraubung mit der Kurbel ca. 1,5 mm weg fräsen und das mittlere und kleine KB 1,5 mm nach innen spacern.
Oder kennt Ihr bezahlbare LK104/64 Kurbeln, die tatsächlich 50 mm Kettenlinie haben und mit Shimano Innenlagern kompatibel sind?
Habt Ihr sonstige bezahlbare Vorschläge?

Gegen weniger Gewicht und weniger Q-faktor (wie z.B. bei der teils aktuell günstigen XTR FC-M9020-3, auch wenn ich den relativ "exotischen" Lochkreis sowie die M7-Kettenblattschrauben nicht mag) hätte ich nichts. Carbon möchte ich aber nicht.

Grüße

Alexander
 
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ArSt

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Hallo Alexander!
Da hast Du Dir ja eine tolle "Kiste der Pandora" aufgetan! :D
Ich hatte eine ähnliche Bastelei an meinem 2014er Scott Scale 900RC, dort allerdings mit vorne zweifach und hinten mit einer 10fach 11-32 Kassette. Auch bei mir ist das Umwerferklemmmaß 34,9 und die Hinterachseinbaubreite 142, auch ich habe ein kleines 20er-Kettenblatt verbaut. Allerdings fahre ich mit einem Reifen der nur 50mm breit ist (viel mehr passt auch nicht durch die Kettenstreben).
Ich habe an meinem BB86,5 die Kettenlinie auf ~49mm eingestellt, durch Versetzen eines weiteren Distanzringes nach links könnte sie sogar locker noch um 1,25mm kleiner sein. Das wird allerdings nicht durch den Umwerfer verhindert (dessen Schwenkbereich hat noch viel Luft nach innen!), sondern dadurch, dass die Anschraubaugen des kleinen Kettenblattes dann am Tretlagergehäuse schaben würden:
cimg3189o2jhn.jpg

Da bei Dreifach das kleine Kettenblatt noch weiter innen montiert wird, ginge das hier gar nicht mehr: Die Kettenlinie müsste wieder mehr bei 50+ eingestellt werden.
Auch mein Umwerfer (FD-7900F) ragt sehr weit nach hinten, hat aber seitlich noch gut Luft zum Reifen:
dsc0069691k3h.jpg


Mit dem LX FD-M563 8fach-Umwerfer hast Du den denkbar schlechtesten Umwerfer für 10fach verbaut: Dessen Leitbleche sind sehr weit auseinander (meines Wissens nach der breiteste Umwerfer den Shimano gebaut hat), so dass der Umwerfer extrem viel Schwenkbereich braucht, um eine schmale 10fach-Kette zu bewegen. Jeder andere Umwerfer wäre hier eigentlich besser.
Für den Notfall habe ich hier auch noch einen FD-M986 liegen (= identisch zum FD-M981, aber nur für 2fach), dessen Leitbleche sehen von oben eigentlich genauso aus wie bei Deinem FD-M770:
CIMG6628.JPG


Der Schwenkbereich nach innen könnte passen, wenn nicht, kann man den begrenzenden Anschlag für innen, durch Befeilen noch gut vergrößern. Dieser Anschlag ist übrigens nicht die Begrenzungsschraube für innen, sondern eine Vernietung der Achsen des Parallelogramms steht an einer Nase an:
CIMG6627.JPG


Nach Befeilen der dieser Nase steht als nächstes nach wenigen mm diese Blechlasche am Sattelrohr an:
CIMG6630.JPG

An dieser Stelle ist dann Schluss mit feilen.
Ich habe auch Bedenken mit dem inneren Leitblech dieses Umwerfers: Dieses Blech wird beim Schalten auf das 44er-Blatt höchstwahrscheinlich am mittleren Kettenblatt hängen bleiben, da die Form des inneren Bleches nicht für derart große Kettenblätter ausgelegt ist.
Das wären mir zu viele Ungewissheiten.
Ich würde an Deiner Stelle nach einem 10fach XT-Umwerfer aus dem Trekkingbereich Ausschau halten, die sind für derart große Kettenblätter ausgelegt. Diesen Umwerfer kann man dann evtl. noch wie oben beschrieben befeilen, damit er einen für die verkleinerte Kettenlinie passenden Schwenkbereich hat. Wird aber wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
Das alles wird allerdings mit Reifenbreiten über 50mm evtl. gar nicht möglich sein, da die Trekkingumwerfer wieder etwas weiter nach hinten reichen.

Übrigens kann ich mir nicht vorstellen, dass ein 10fach-Schaltwerk den von Dir gewünschten Übersetzungsbereich so ohne Weiteres schafft: Bei klein/klein wird die Kette durchhängen, da Du schon eine extreme Länge brauchst.

Wie komme ich günstig zu 47,5 mm Kettenlinie?
Mach den 2,5mm Spacer nach links. Geht problemlos. Und dann halt noch a bisserle Fräsen und Spacern an Deinen Kettenblättern.
Wobei ich mir letzteres sparen würde. ;)

Liebe Grüße,
Armin.
 
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ArSt

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Es gibt tatsächlich sogar ein Schaltwerk, das mit Deinen Zähnezahlen einigermaßen zurecht kommen müsste: https://www.bike-components.de/de/Shimano/XT-Schaltwerk-Shadow-RD-T8000-10-fach-p50274/
Es wird eine Gesamtkapazität von 47 Zähnen angegeben, Du hast nur zwei Zähne mehr: (44-20)+(36-11) = 49 Zähne
Da Shimano-Schaltwerke immer etwas Toleranz zulassen, sollte das wirklich klappen.
Daumi gäb's dann auch noch passend: https://www.simon-bikes.de/zubehoer...l-2/3-x-10-fach-fuer-mtb-thumb-shifter-sl-m10
Und der hier (ganz neu!) passt leider nicht: https://www.bike-components.de/de/m...althebel-2-3-10-fach-fuer-Tiagra-4700-p70315/
 
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Hallo Armin,

vielen Dank für Deine ausführlichen und hilfreichen Antworten. Ich bin mal wieder sehr beeindruckt.

Kleinlaut muss ich zugeben, dass ich mir gestern abend den Rahmen nochmals angeschaut habe und mir eine Stelle aufgefallen ist, die ich bislang nicht im Fokus hatte. Bislang hatte ich das breite Unterrohr als Engstelle gesehen:
Die Schweißnaht zwischen Kettenstrebe und Tretlagergehäuse ist seitlich so dick, dass eine KL 47,5 mm in Kombination mit dem 20er Mountain Goat (bei dem die Schraubenköpfe nicht "unter die Zähne" eingesenkt werden können) nicht gehen dürfte. KL 49 mm durch Weglassen des rechten Pressfit-Spacers könnte noch gehen. Bei 49 mm würde ich die Ritzel so fahren wie bisher und hätte zumindest weniger Schräglauf.

Ich werde also wieder intensiver über einen Boost Rahmen (der allerdings KL 50 mm bei 3-fach erlauben muss) nachdenken.
Das Speci. Chisel in knall blau (die Farbe gibt es meines Wissens in D nur beim Rahmenset) sieht schon sehr lecker aus:

Leichtere Laufräder möchte ich ohnehin bauen. Die jetzigen wiegen ohne alles zusammen ca. 2 kg und haben hakelnde Kugellager. Im Zuge der Überlegungen für neue Laufräder habe ich mich gefragt, ob ich lieber den aktuellen Boost Standard verbauen möchte und damit gleichzeitig auch die Kettenlinie für mich verbessern kann (s.o.).

Den FD-M563 habe ich verwendet, da bei 8-fach ja noch offiziell eine KL 47,5 mm unterstützt wurde. Allerdings gab es bei 9-fach entgegen meiner Erinnerung anfangs teils eine spez. KL von 47,5/50 mm, wie ich heute in meinen Shimano Unterlagen gesehen habe.

Auf dem kleinen KB würde ich maximal die 7 (eher nur die 6) größten Ritzel fahren wollen, wodurch sich die erforderliche Schaltwerkskapazität auf (44-20)+(36-17) = 43 Zähne verringert. Ein leichtes Durchhängen bei klein - klein ist für mich kein Problem. Die Kettenstrebe muss allerdings gegen Kettenschlag gut geschützt werden.

Das original verbaute RD-M786-SGS hat offiziell 43 Z. Kapazität, schafft bei mir aber auch eher 47 Z.

RD-M786-SGS v. 44 Z h. 36 Z -> die Kette könnte auch noch ca. 2 Glieder kürzer sein
Den ausgefransten Schaltzug bitte übersehen; der war so beim Gebrauchtkauf :o
902605



RD-M786-SGS v. 22 Z h. 13 Z (bei hinten 11 Z. hängt die Kette durch)
902607


Die neueren 3-fach down swing MTB Umwerfer sind für ein großes KB 40-42 Z. spezifiziert. Das mittlere KB wäre bei mir auch 2 Z. größer als bei den aktuellen 22/30/40 Kurbeln. Diese kleine Differrenz hatte ich nicht als kritisch eingeschätzt. Ich kann mich natürlich irren.

Falls ich den Umwerfer tauschen möchte, würde ich testweise einen gebrauchten 3-fach Umwerfer kaufen. Die sind z.Z. recht günstig zu bekommen. 3-fach will wohl fast niemand mehr. Ich bin ja froh, dass Shimano auch im High End Bereich noch die 3-fach Fahne hoch hält. Fragt sich nur, wie lange noch ... ich kenne kein hochwertig ausgestattetes, aktuelles MTB mit 3-fach Kurbel. Mir reicht bei 1x12 und auch bei 2x11 die Bandbreite nicht.

Über Rapidfire links bin ich sehr froh. Das Suchen und Trimmen links für das mittlere KB per Lenkerendschalthebel am Koga finde ich nicht prickelnd und nehme es lediglich als Kompromiss in Kauf. Daher werde ich künftig Daumies eher nicht einsetzen.

Den FD-7900 hast Du wegen des geringen Gewichts ausgesucht? Was wiegt die (Carbon?)-Schelle für den Umwerfer? Bist Du mit der Schaltperformance zufrieden?
Edit:
Dass Du beim Kettenblattwechsel hinten 4 Gänge gegenschalten musst, stört Dich gar nicht? Ich bin froh, dass es beim Koga nicht mehr als 3 Gänge sind.

"Exkurs" für Armin:
Da ich mich nach langem Hin und Her jetzt doch für den Einsatz eines MTBs bei meinen Sauerland Touren entschieden habe, ist ein umfangreiches Tuning meines Koga "gravel bike" bis auf weiteres vom Tisch. Den Durchbruch pro MTB hat die Verwendung von innen montierten Hörnchen gebracht. Diese schaffen bei den recht breit gewordenen MTB-Lenkern eine dem von mir geliebten drop bar relativ vergleichbare Position für den bei mir relativ großen Straßenanteil von ca. 30 - 40 %. Ich habe empfindliche Hände und muss öfter umgreifen.

Ich frage mich, ob außer Armin dies alles sonst jemand interessiert und eine Unterhaltung mit Armin vielleicht sinnvoller wäre? ;)

Herzliche Grüße

Alexander
 
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ArSt

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Servus Alexander!
Auch ich bin beeindruckt über was, und wie viele Gedanken Du Dir machst! :daumen:
Ich gehe mal der Reihe nach auf Deine Bemerkungen ein:
Die Schweißnaht zwischen Kettenstrebe und Tretlagergehäuse ist seitlich so dick, dass eine KL 47,5 mm in Kombination mit dem 20er Mountain Goat (bei dem die Schraubenköpfe nicht "unter die Zähne" eingesenkt werden können) nicht gehen dürfte.
Genau wie an meinem Pacer: Auch dort konnte ich eine angestrebte KL von 45mm wegen einer Lötmuffe an der Kettenstrebe nicht erreichen. Die jetzige KL von 47mm stört mich aber auch nicht.
Ein leichtes Durchhängen bei klein - klein ist für mich kein Problem.
Stimmt, das stört nicht weiter, ist auch an meinen Rädern, aber nur mit dem 11er-Ritzel, so. Trotzdem sollte das Durchhängen möglichst gering bleiben, was mit den von mir verlinkten XT-Teilen der neuen T8000-Gruppe der Fall sein wird.
Die neueren 3-fach down swing MTB Umwerfer sind für ein großes KB 40-42 Z. spezifiziert. Das mittlere KB wäre bei mir auch 2 Z. größer als bei den aktuellen 22/30/40 Kurbeln. Diese kleine Differrenz hatte ich nicht als kritisch eingeschätzt. Ich kann mich natürlich irren.
An der Stelle muss ich auch passen, aber was spricht denn gegen einen von Haus aus passenden Umwerfer wie den FD-T8000?
Daher werde ich künftig Daumies eher nicht einsetzen.
Das verstehe ich und soll auch wirklich jedem selbst überlassen sein. Ich selber ziehe sie halt den Triggern vor, weil sie sau leicht sind, äußerst robust und langlebig, und weil ich damit meine diversen Bastelleien verwirklichen kann. Z.B. zeig mir mal einen linken Trigger, der vier Kettenblätter verwalten kann! ;)
Den FD-7900 hast Du wegen des geringen Gewichts ausgesucht? Was wiegt die (Carbon?)-Schelle für den Umwerfer? Bist Du mit der Schaltperformance zufrieden?
Genau, wegen des Gewichts. Die Saso-Karbonschelle wiegt um die 6g, das ganze Rad 6020g. :D
902619

Der Umwerfer schaltet ganz normal, natürlich immer ohne Last. Geht eigentlich genauso gut (oder schlecht) wie der olle FD-M735 an meinem Pacer.
Und dass man ein paar Gänge gegenschalten muss, stört mich nicht weiter, weil ich in den Bergen den Umwerfer eh nicht sehr oft betätige: Entweder es geht ewig bergauf, oder es geht bergab und dann in die Ebene. Rate mal, wie oft dann der Umwerfer geschaltet werden muss. :D
Allerdings nütze ich meine Kassette mit dem jeweiligen Kettenblatt dann auch bis auf die jeweils letzten zwei Ritzel aus. Geht ja auch mit nur zwei Kettenblättern besser als mit dreien.
Den Durchbruch pro MTB hat die Verwendung von innen montierten Hörnchen gebracht.
Klar, dann gehen Daumis natürlich überhaupt nicht:
Hörnchen innen.JPG


Liebe Grüße,
Armin.
 
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