4 Tage Tour,

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Anstatt Val Mora würde ich persönlich den Passo del Gallo favorisieren. Und dann Übernachtung nicht in Sta. Maria, sondern im Gasthof Buffalora (an der Alp Buffalora, kurz unterhalb vom Ofenpass).
Toll übernachten kann man anstatt in Scoul in S-Charl, ist zwar teuer, aber dennoch stimmt hier das Preis/Leistungsverhältnis.
Die Ecke vor dem Passo del Gallo sind wir 2014 schon gefahren (S-Charl - Costainas - Ofenpass - Buffalora - Lago san Giacomo...). Daher wollten wir dieses Mal das Val Mora fahren. Aber die Ecke um Buffalora war schon auch cool.

In Scuol wollten wir übernachten, da es beim zurückkommen dann bissel besser ist, aber es ließe sich drüber nachdenken in S-Charl zu übernachten. Im Crushalba haben wir schon übernachtet, bzw. in so nem dazugehörigen Nachbarhaus mit kleinen Zimmern :). (damit war's preislich ok) Total geil ist die "Weizen-Terrasse" vom Hotel Mayor (siehe Profilbild) in S-Charl.
 
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Danke allen für die Tipps zu Übernachtung und Strecke.
Leider haben wir die Tour für dieses Jahr gecancelt. Kombination aus Mitfahrer angeschlagen und beschissenes Wetter vorhergesagt hat uns leider dazu bewogen, nicht zu fahren und zuhause ein paar Touren (bei 30°) zu fahren.

Aber die Tour baue ich auf 5 Tage aus - dafür gibt's ja einige Optionen - und wir fahren sie nächstes Jahr und müssen dann weniger vorbereiten.
 
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verschiedene, kamen aber zu ähnlichen Aussichten. (ich selbst hab wetter.com genommen)
Wir haben mehrmals täglich geschaut, ob es besser wird...

Donnerstag > Sonne (wäre sicher ein schöner Tag gewesen)
Freitag > morgens noch ok, mittags Regen und ~18°C (hier war eine lange Etappe geplant)
Samstag > Regen und Gewitter bei 10-15°C
Sonntag > morgens evtl. Regen bei 10-15°C

Da wir bei unserer ersten Tour an 4 von 6 Tagen durch Regen gefahren sind, waren wir nicht so motiviert.
 

RockyRider66

nur quer bist du wer.....
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verschiedene, kamen aber zu ähnlichen Aussichten. (ich selbst hab wetter.com genommen)
Wir haben mehrmals täglich geschaut, ob es besser wird...

Donnerstag > Sonne (wäre sicher ein schöner Tag gewesen)
Freitag > morgens noch ok, mittags Regen und ~18°C (hier war eine lange Etappe geplant)
Samstag > Regen und Gewitter bei 10-15°C
Sonntag > morgens evtl. Regen bei 10-15°C

Da wir bei unserer ersten Tour an 4 von 6 Tagen durch Regen gefahren sind, waren wir nicht so motiviert.
Dieses Wochendende?
 
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Bin grad im Gasthaus Mayor in S-charl und warte auf Essen. Auch gut. Schöne Terasse mit Ausblick

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verano

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Da ein Forum keine Einbahnstraße sein sollte, möchte ich meine Toureindrücke mit euch teilen.

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Mittwoch Mittag, Anreise. 800km für eine 3,5 Tagetour - kann man machen. Ich verstehe aber jeden, der da den Kopf schüttelt. Eigentlich hatte ich vor, die Nacht in Taufers zu verbringen. Die Parkplätze im Ort sind allerdings voll, so das ich zunächst etwas planlos einen Stellplatz suche. Ich fahre zurück nach Mals und steuere den Parkplatz am Schwimmbad an. Der ist kostenlos und es stehen schon zwei Fahrzeuge hier, die verdächtig nach Mehrtagestourenfahrer ausschauen.
Es regnet die ganze Nacht durch, ich schlafe ziemlich unruhig und werde gegen 5Uhr endgültig wach. Sachen packen, Frühstück - Abfahrt.
Zunächst fahre ich immer dem ausgeschilderten Radweg folgend in Richtung Santa Maria. Der Weg ist gut, die Anstiege moderat und so fährt sich dieser Teil schnell weg. Hinter Santa Maria wird es das erste Mal anstrengend und es geht hoch zum Döss Radond.
Bis zur Alp Mora wird es dann wieder entspannter und die Landschaft entschädigt sowieso für Alles! Kurz hinter der Alp muss das Rad getragen werden. Mich stört das nicht weiter - Radtragen liegt mir.
Bis zur Fuorcla del Gal kann sich der Trail nicht für bergauf oder bergab entscheiden, was mich für den Moment etwas nervt. Überhaupt habe ich das Gefühl, mein Körper will heut nicht so wie der Kopf. Bis an den Lago di Livigno geht es dann gut bergab, der Trail ist entspannt und kaum fordernd. Bis zum Lago di Fraele zieht es sich dann doch noch etwas. Die Höhenmeter bis zum See hatte ich nicht auf dem Schirm und ich merke, dass ich dringend eine Pause benötige. Je näher ich dem Stausee komme, um so voller wird es. Besonders die großen Gruppen E-Biker fallen mir auf. Ich will hier wieder weg!
Der letzte Anstieg des Tages zur Alpe Trela ist recht zornig und ich muss immer wieder schieben. Die Alpe liegt sehr schön und ist grundsätzlich empfehlenswert. Leider wissen das alle anderen Ausflügler auch und so ist es recht voll. Ich zähle die Räder nicht aber es stehen sicher an die 30 E-Bikes am Zaun. Zwei große Gruppen tummeln sich auf der Terrasse und machen das, was große Gruppen halt so machen. So bleibe ich nicht unnötig lange und ziehe etwas nachdenklich weiter. Es geht noch ein paar wenige Höhenmeter bergauf, ehe mich der letzte Trail in Richtung Isola / Trepalle führt. Der Weg ist von der Sorte "jetzt nicht übertreiben". Technisch einfach, kann man hohe Geschwindigkeiten fahren.
Ich habe am Morgen ein Zimmer im Bait de Angial gebucht, weil ich auf Livigno irgendwie keine Lust hatte. Eine gute Entscheidung, die Unterkunft kann ich uneingeschränkt empfehlen. Tolle Zimmer, gutes Essen, ruhige Lage!
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Nach dem sehr guten Frühstück, geht es die ersten KM auf einem Trail in Richtung Livigno. Ich mache aber irgendwas falsch und lande direkt am Ufer des Torrente Vallaccia. Eigentlich verläuft der Track ein paar Meter höher und soll ein schöner Trail sein. Hier unten geht es stockend vorwärts, da ich immer wieder die Flussseite wechseln muss.
Der erste Anstieg bis zum Lago dell Alpisella ist bitter und kostet Körner. Wie auch am Vortag tummeln sich hier reichlich Tagesfahrer, die sich teils lautstark nach oben peitschen. Die Landschaft am Lago ist traumhaft und nachdem der Track vom Forstweg auf den Trail abzweigt, kommt richtig gute Laune auf..
Da meine Tour eine Acht beschreibt, bin ich nun wieder am Stausee / Lago di Fraele. Es ist hier nicht weniger voll als am Vortag, so dass ich das Teilstück schnell hinter mir bringen möchte.
Hinter dem See geht es zunächst mäßig steil in Richtung Valle Forcola. Hier wird es deutlich ruhiger und ich fühle mich gleich viel besser. Ich habe irgendwo gelesen, dass der Trail bis zur Malga Pedenolo wenigstens teilweise fahrbar sein soll. So, so!? Ich schiebe die vielen Kehren bergauf. Auf Grund der sehr beeindruckend Landschaft, ist das aber kaum eine Qual. Es ist toll hier!!
Im oberen Teil kommt mir eine Gruppe Biker entgegen. Das ich für´s Platzmachen kein "Danke" bekomme, verkrafte ich ganz gut. Was mir aber tatsächlich gegen den Strich geht, ist die "Fahrtechnik". Die Spitzkehren werden ohne Rücksicht, mit blockiertem Hinterrad genommen - was für Pappnasen. Mein Unmut darüber steigert sich, als ich hinter der Malga die vielen "Chickenways" entdecke. Der eigentliche Trail scheint vielen zu langweilig, so das sich zahlreiche Abkürzungen in die Wiese fressen. Ich versuche meinen Frust darüber nicht die Oberhand gewinnen zu lassen und ziehe weiter.
Landschaftlich wird es nun immer spannender und spätestens ab der Bochetta di Pedenolo lacht mein Herz. Bis zur Bochetta die Forcola geht auf dem Trail erst ein wenig bergab, dann wieder etwas bergauf, bleibt aber immer traumhaft. Oben angekommen liegt die letzte Abfahrt vor mir und in der Ferne kann ich bereits das Stilfserjoch erkennen. Der Trail bis zum Umbrailpass ist einfach nur toll! Schnell bin ich am Pass und tanke für die letzten HM noch ein paar Kohlenhydrate. Auf die Passstraße habe ich keine Lust und entscheide mich für den Trail zur Dreisprachenspitze. Das ist sicher deutlich anstrengender aber ich habe noch gut Zeit und lasse es entspannt angehen. Oben angekommen verweile ich noch ziemlich lange, auch weil mir der Trubel am Stilfserjoch noch zu viel ist. Irgendwann wird es einigermaßen ruhiger und ich komme in der Tibethütte unter.

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Am nächsten Morgen starte ich in Richtung Goldseetrail. Ich zweige nach wenigen Metern ab und steuere den Piz Cotschen an. Eine einsame Wanderin staunt einigermaßen als wir uns begegnen. Zugegeben, bergauf komme ich mir hier ein wenig deplatziert vor. Der Weg verlangt Aufmerksamkeit und einen sicheren Tritt. Der Gipfel ist schnell erreicht und am Morgen auch vollkommen einsam. Leider ist es etwas bewölkt, so dass die Sicht etwas getrübt bleibt. In der Abfahrt kann ich mehr fahren als angenommen. Da ich alleine unterwegs bin, verhalte ich mich aber sehr defensiv und trage auch vieles. Alsbald schwenke ich wieder auf dem Goldseetrail ein. Der Weg überrascht mich, habe ich ihn doch als flüssiger fahrbar in Erinnerung. Bis zur Furkelhütte müssen einige Geröllfelder passiert werden. Von der Hütte will ich runter nach Gomagoi und hier in den Bus nach Sulden. Ich baue aber ziemlichen Bockmist und wähle ab Prader Alm den Weg Nr. 12. Ein 100% Reinfall - extrem steil, extrem eng und immer wieder zugewachsen. Bis ich unten bin, ist der Bus weg und ich müsste eine Stunde warten. Darauf habe ich keine Lust, fühle mich außerdem ganz gut und entschließe aus eigener Kraft nach Sulden zu fahren. Während der Auffahrt bemerke ich ein unschönes Klappern am Vorderrad und muss feststellen, dass sich die Bremsscheibe gelockert hat. Dank Centerlock lässt sich das Problem zunächst auch nicht beheben und ich überlege, wie realistisch es ist, vom Madritschjoch nur mit der Hinterradbremse abzufahren ;) Im Laerchenhof, direkt an der Seilbahn ist man aber sehr hilfsbereit und so gelingt es mir mit einer Rohrzange, dass Problem zu beheben. Für die nächsten HM investiere ich gerne die 15€ und nehme die Seilbahn. Ab der Bergstation steige ich voll motiviert auf das Rad, werde aber schnell in die Realität zurückgeholt und schiebe in Richtung Joch. Am zweithöchsten Punkt meiner Tour macht das Wetter leider lustige Sachen und so kommt für die letzten 100HM die Regenjacke zum Einsatz. Soll ja nicht umsonst dabei sein! Oben angekommen ist mir kalt und nass, so dass ich den Moment leider wenig genießen kann. Die Idee, noch einen der naheliegenden Gipfel mitzunehmen, streiche ich ganz schnell. Muss ich halt nochmal her! Helm auf, Handschuhe an - nix wie runter. Nach etwa 5 Minuten Abfahrt scheint die Sonne - ich nehme es humorvoll und drehe mich etwas wehmütig um. Gegen 17 Uhr komme ich an der Zufallhütte an und mache eine ausgedehnte Pause. Ursprünglich hatte ich vor, hier noch eine Nacht zu bleiben. Die Hütte sieht einladend aus und die umgebende Landschaft ist sowieso ein Traum. Aber irgendwie entschließe ich mich, dennoch bis in´s Vinschgau abzufahren. Mal auf der Straße, mal auf dem Talweg rolle ich bergab. Der Talweg ist im oberen Teil recht anspruchsvoll und nach dem langen Tag nicht mehr mein Fall. Als kleines Dessert gönne ich mir noch den Montanitrail, ehe ich in die Vinschgaubahn steige und zurück nach Mals fahre.

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Unterm Strich - drei fantastische Tage!! Ich würde es wieder so machen. Wenns geht, würde ich um den Bereich der Stauseen bei Livigno einen Bogen machen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Danke für die tollen Tipps aus dem Forum!
 

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nachdem wir die Tour letztes Jahr gecancelt haben, hoffe ich, dass wir dieses Jahr fahren können.
Damit wir vom Wetter weniger abhängig sind, versuche ich 2-3 Touren auszuarbeiten.
Fitness ist sicher nicht mehr so gut , wie bei der letzten Tour 2016, aber noch okay. Seither kamen ein paar Kids dazwischen.

Diese hier würde mich reizen, aber ich bin noch nicht richtig durch, wie sie "rund" wird.
Wir würden die Rhätische Bahn als Transport mit einbauen, da ich keinen schönen Runden Kurs hinbekomme. (und es auch n netter Auftakt sein kann)

Tag 0: SO: Anreise nach Chur (oder anderer Haltepunkt der Rhätischen Bahn)
Tag 1: MO: Rhätische Bahn bis Scuol, dann: Scuol > S-Charl - Costainas Pass > Sta Maria (1.200 hm, 35 km - leichter Start)
Tag 2: DI: Sta Maria > Val Mora > Alpe Trela > Arnoga > Passo Viola > Saoseo (1.900 hm, 52 km - für uns vermutlich die Königsetappe)
Tag 3: MI: Saoseo > Sfazu > Bernina > Pontresina > ... ab hier offen (bisher etwa: 720 hm, 33 km - da gehen also noch einige hm)
Tag 4: DO: ... hier offen, ein Tag, um an den Startpunkt zurückzukommen > Chur (oder anderer Haltepunkt der Rhätischen Bahn)
Tag 5: FR: Rückfahrt

Optionen für die weitere Strecke (hab im Forum rumgesucht)
  • Crap Alv: es gibt unterschiedliche Beschreibungen, aber die Tendenz geht eher gen "keine gute MTB-Strecke".
  • Albulapass: ist wohl nur Asphalt, scheint sich aber wohl dennoch zu lohnen. Mit dem Berninapass wären es dann aber wohl 2 Asphaltpässe... bis Bergün wären es ~1.500 hm und 65 km. (bisher aber dennoch auf meiner favorisierten Erweiterung)
  • ...?
Bin für Tipps zur weiteren Streckenführung sehr dankbar.

Viele Grüße
Joachim
 
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Ich hab's mal bissel strukturierter zusammengefasst.
Für den 4. Tag habe ich gerade diese Ideen:

a) Bergün > Keschhütte > Sertigpass > Sertig > ... > Klosters
b) Bergün > Val Ravaisch > Sertigpass > Sertig> ... > Klosters
c) Bergün > Stugl > Ducanfurgga > Sertig> ... > Klosters
d) Bergün > Filisur > Furcletta > Arosa > ... > Chur

Was könnt ihr mir hier empfehlen?
  • Schieben / tragen ist bei der Höhe ja überall irgendwie zu erwarten. So wie beim Scalettapass ist das völlig okay, so wie beim Schlappiner Joch war's dann doch zu viel.
  • Wie sieht es mit "fahren am Abgrund" und eindeutiger Schwindelfreiheit auf diesen Routen aus?
 
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eine weitere Überlegung wäre auch, nicht nach Saoseo zu fahren, sondern ab dem Passo di Fraele nach Livigno zu fahren und von Dort über den Bernina weiter. Was würdet ihr vorschlagen?
a) Sta Maria > Val Mora > Passo di Fraele > Alpe Trela > Arnoga > Saoseo (und von dort weiter zum Bernina)
b) Sta Maria > Val Mora > Passo di Fraele > Passo di Alpisella > Livigno (und von dort weiter zum Bernina)
c) Sta Maria > Val Mora > Passo di Fraele > Passo di Trela > Livigno (und von dort weiter zum Bernina)

ich freue mich über jeden Tipp und jede kleine Hilfe.
 
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Wenn Ri. Livigno unbedingt der Pso Trela! Den Alpisella würdest Du in die verkehrte Richtung fahren ;)
Wenn Du vor hast, über die Bocchetta Trelina Ri. Anorga zu fahren: Das fand ich jetzt nicht so spanned, ist in diese Richtung auch ne ganze Ecke bergauf zu schieben. Ich bin das inzwischen in beide Richtungen, das 1. Mal Ri. Alp Trela, da dachte ich mir, ich fahr das in die falsche Richtung, das müssten man mal andersrum probieren. Gesagt, getan. Aber auch andersrum ist das nicht so der Brüller. Zwar recht einsam und landschaftlich schön, aber vom Fahrspaß her ist der Pso Trela schon viel besser! Du darfst nur nicht den Fehler machen und über Trepalle zum Pso d´Eira, sondern nach dem Trela dann rechts rum Ri Livigno.
 
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Du darfst nur nicht den Fehler machen und über Trepalle zum Pso d´Eira, sondern nach dem Trela dann rechts rum Ri Livigno.
Super, danke schon mal für den Tip.
Du meinst wohl am Torrente Vallaccia entlang, oder?
Da gibt's nen Weg quasi unten am Wasser und einen etwas höher im Wald, der untere ist schon besser / schöner, oder?

Und sollte ich eher eine Übernachtung in Livigno suchen oder weiter hochfahren Richtung Rifugio Tridentina? (der Tag gäbe das vermutlich noch her)
 
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Es geht erst rechts am Bach entlang. Nach einer Brücke geht es dann sacksteil mit einer sehr engen Spitzkehre in den Wald hinauf. Du kommst dann am See raus, kurz vor Livigno. Der Weg direkt am Bach entlang dürfte nicht durchgängig fahrbar sein. Ri. Bernina bin ich leider noch nicht gefahren.
Wenn ihr aber weiter Ri. Süden wollt, könnt ihr 2 Kehren Ri. Pso. D'Eira fahren. Da geht in einer Linkskehre rechts ein steiler Forstweg ab, der nach der Seilbahnstation zum Trail wird und auf halber Höhe ins Valle del Mine führt. Der Weg ist zwar spaßig, kostet aber auch viele Körner und ich weiß nicht, ob es euch das wert ist.
 
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ich hätte zwei Detail-Fragen, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

1) Ardez > Aschèra
In Ardez geht ein Weg vom Bahnhof an der Kirche vorbei runter zum und über den Inn.
Auf der anderen Seite geht's hoch nach Aschèra.
> Taugt der Weg mit Bike was?

2) Avrona > Dschombrina
Weiter hinten auf der Strecke geht der Weg von Avrona runter zur Clemgia und auf der anderen Seite hoch zur Dschombrina nach S-Charl.
> Wie geeignet ist der Weg für MTB?

Ich hab kein Problem, wenn man da je auch ein bissel schieben oder tragen muss.
Steil sollten ja beide Wege sein. Oder sind die Wege absoluter Käse?
Vor allem, wie ist es seit den Unwettern 2017?

Auf Google-Earth und diversen Maps kann ich das nicht richtig einschätzen. Mir scheinen diese Wege allerdings eine Option, da die Anfangsstrecke von Scuol hoch nach S-Charl wirklich nicht gerade verlockend ist.
 
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eine weitere Frage zur Route, vielleicht kennt die Strecke jemand.

3) Passo Forcola di Livigno > Bernina
Auf gpsies sieht man eine Strecke, die sogar als Radweg markiert ist, die hoch geht gen Lej Minor. Auf google earth sieht mir das aber nicht so eindeutig aus.
Ist das ein realistischer Weg, um zum Berninapass zu kommen?
Einige Bilder bei google earth sehen gut aus.

Der "reguläre" Weg geht halt auf der Passstraße runter bis zur Passstraße zum Bernina und wäre durchweg Asphalt, was wir zur Not machen, aber, wenn es geht, natürlich lieber einen anderen Weg nehmen.
 
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eine weitere Frage zur Route, vielleicht kennt die Strecke jemand.

3) Passo Forcola di Livigno > Bernina
Auf gpsies sieht man eine Strecke, die sogar als Radweg markiert ist, die hoch geht gen Lej Minor. Auf google earth sieht mir das aber nicht so eindeutig aus.
Ist das ein realistischer Weg, um zum Berninapass zu kommen?
Einige Bilder bei google earth sehen gut aus.

Der "reguläre" Weg geht halt auf der Passstraße runter bis zur Passstraße zum Bernina und wäre durchweg Asphalt, was wir zur Not machen, aber, wenn es geht, natürlich lieber einen anderen Weg nehmen.

Ich denke du meinst das

http://www.flowzone.ch/news/19958/livigno-das-flowtrail-paradies

Die Tante Edit meint ich war zu langsam:ka::ka:
 
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ich hätte zwei Detail-Fragen, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

1) Ardez > Aschèra
In Ardez geht ein Weg vom Bahnhof an der Kirche vorbei runter zum und über den Inn.
Auf der anderen Seite geht's hoch nach Aschèra.
> Taugt der Weg mit Bike was?
.

Ich kenne die Brücke nur aus der Flussperspektive. Die Schlucht dort ist tief und die Ufer sehr steil. Die Abfahrt von Ardez zum Inn sieht machbar aus. Auf meiner OSM ist auf der anderen Innseite ein "Forstweg" eingezeichnet somit sollte das wenn nicht fahrbar dann wenigstens schiebbar sein...

2) Avrona > Dschombrina
Weiter hinten auf der Strecke geht der Weg von Avrona runter zur Clemgia und auf der anderen Seite hoch zur Dschombrina nach S-Charl.
> Wie geeignet ist der Weg für MTB?

Ich bin den Weg mal knapp 20 Jahren "gefahren/geschoben". Ich hab ihn als ok in Erinnerung. Aber hei, alte Männer verdrängen vieles....
Sollte zumindest schiebbar sein.

Ich hab kein Problem, wenn man da je auch ein bissel schieben oder tragen muss.
Steil sollten ja beide Wege sein. Oder sind die Wege absoluter Käse?
Vor allem, wie ist es seit den Unwettern 2017?
...

Ob und was das Unwetter mit beiden Alternativen angestellt hat weiß ich nicht.
 
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vielen Dank @bobo2606 und @bikespammer!
Das hilft mir schon viel weiter. Wegen der Unwetter frage ich ggf. mal vor Ort nach (klappt ja vielleicht per Mail), ob jemand was aktuelles weiß. Ggf. weiß ja auch noch jemand aus dem Forum was.

bzgl Sertigpass:
Prinzipiell gibt es ja zwei Wege von Bergün auf den Sertigpass hoch. Über die Keschhütte und über das Val Ravais. Die Wege treffen sich oben. Die meisten beschreiben den Weg über die Keschhütte, der oben aber ein bißchen oder sehr ausgesetzt sein soll (was nicht zu unseren liebsten Eigenschaften gehört). Vom anderen Weg habe ich eher gelesen, dass er bergab sehr schön sein soll.

* Kann hier jemand was sagen, ob der Weg durch das Val Ravais fahrbar ist, oder ob man lieber über die Keschhütte fahren sollte?
* Wie ist es mit der Ausgesetztheit oberhalb der Keschhütte, ist das ein längeres Stück, bzw. kennt das Stück jemand?
* Wie ist der Pass selbst? Ähnlich wie der Scalettapass (super!) oder steiler, mehr tragen?
 
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