6 Enduro-Federgabeln im Vergleichstest: 170 mm Federweg für alle – unser Fazit!

6 Enduro-Federgabeln im Vergleichstest: 170 mm Federweg für alle – unser Fazit!

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In den vergangenen Tagen haben wir sechs langhubige Enduro-Federgabeln mit 170 mm Federweg ausführlich getestet – doch welche Produkte konnten im direkten Vergleich besonders überzeugen? Das große Fazit unseres Federgabel-Vergleichstests liefert die Antworten!

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6 Enduro-Federgabeln im Vergleichstest: 170 mm Federweg für alle – unser Fazit!
 

Grinsekater

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Das kann dann aber natürlich auch dazu führen, dass nur noch "geprüfte" Teile zum Test rausgehen, dementsprechend Probleme in den Tests nie auftreten, aber in der breiten Masse dann doch. Ich glaube dass die großen Player eher Kapazität haben, mal einen Techniker für x Monate abzustellen, um Prozeduren zu erarbeiten, einzelne Presseprodukte auf Probleme abzuklopfen. In meinem eigenen Dunstkreis sind sabbernde Dämpfer und knackende Gabeln der "Großen" eher die Regel als die Ausnahme...
Nenn mich spießig aber wäre es nicht generell schön, wenn alle Produkte bei jedem Anwender ohne Probleme funktionieren? ;)
 
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Auch mal ein Lob von mir für den Test , ich konnte die für mich wichtigen Informationen finden :daumen:
Bleibt auf jeden Fall bei der jetzigen Bewertung, unser Sport wird von jedem von uns so unterschiedlich ausgeübt dass man so einen Test nicht auf wenige Zahlen runter brechen kann.
Ist natürlich für den Leser ein Mehraufwand, aber nichts im vergleich zu den Aufwand die Ergebnisse wie hier zu erzeugen.
 

Grinsekater

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Gerade wird auch in der Redaktion intern noch heiß diskutiert über knackende Schäfte. Das Problem scheint dort auch nur dann aufzutreten, wenn man lange nichts an dem Bike schraubt.

Hierzu ein kleiner Exkurs mit einer Vermutung, welche ich oben schon angerissen habe:
Spannend ist die Entwicklung, die wir im Steuersatzbereich sehen. Viele haben geschlitze Anlaufringe. Es sind selbst in teuren Bikes billigste Steuersätze, teilweise mit oberen Schalen aus Kunststoff, verbaut. Das arbeitet deutlich mehr als ein guter Steuersatz aus Alu.

Das Knacken scheint ja zwischen Schaft und Gabelbrücke zu entstehen. Man kann das auch zusätzlich verkleben im Fertigungsprozess aber das macht fast kein Hersteller. Oben hatte ich es ja bereits erwähnt, dass ich da generell den Steuersatz und das eingestellte Lagerspiel im Verdacht habe. Wenn sich das lockert mit der Zeit, dann kann der Schaft gegenüber der Krone eben bei jedem Hindernis, über welches das Bike fährt, etwas "arbeiten". Auch wenn dieses Nachgeben im Material oder Spiel zwichen den Bauteilen noch so klein ist: Irgendwann macht das Geräusche. Wir bauen im Testbetrieb immer mal wieder Gabeln um. Da stellst du jedesmal das Steuersatzspiel neu ein. Somit wäre bei uns der Faktor, dass sich hier etwa lockert und dann über längere Zeit "arbeiten" kann ausgeschlossen. Das würde auch erklären, warum das bei unseren regelmäßig (oder besser gesagt überdurchschnittlich) gewarteten Rädern weniger passiert.
 
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Nenn mich spießig aber wäre es nicht generell schön, wenn alle Produkte bei jedem Anwender ohne Probleme funktionieren? ;)

Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du mir sagen möchtest - ich stimme der Aussage natürlich (wie vermutlich alle hier) als Endanwender zu, als Produktentwickler hätte ich da sicher noch ein paar andere Aspekte, die mir (oder anderen an der Entwicklung Beteiligten) wichtig sind.

Dem Lob kann ich mich anschließen, der Test ist wirklich hervorragend, beide Daumen hoch.
 

Grinsekater

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Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du mir sagen möchtest - ich stimme der Aussage natürlich (wie vermutlich alle hier) als Endanwender zu, als Produktentwickler hätte ich da sicher noch ein paar andere Aspekte, die mir (oder anderen an der Entwicklung Beteiligten) wichtig sind.
Kein Tester wird letztendlich wirklich erfahren, ob das Produkt, welches zum Test kommt, eine Spezialbehandlung erfahren hat. Letztendlich kann das auch jeder Hersteller machen, ohne dass wir das wirklich prüfen können. Die einzige Lösung wäre die Produkte beim Händler zu kaufen, was eine völlig andere Diskussion lostritt jetzt, weil man hier sehr viele Produkte, die Medienvertreter früher bekommen, nicht in einen Vergleichstest aufnehmen könnte, was bei den Lesern für Unmut sorgt und den Test weniger wertig gestaltet. Aber das ist ein anderes Thema.

Mir meiner Aussage wollte ich verdeutlichen, dass es sehr schön wäre wenn jedes Produkt, welches "das Band" der Massenproduktion verlässt eine entsprechende Qualitätskontrolle erfährt, wodurch weniger Probleme beim Endkunden auftreten.

:bier:

Evtl. auch ein Test in die Dämpferrichtung? Wäre sicher auch mal gut zu lesen👍🏼
Der Vorschlag kam schon öfters, hier die kurze Erklärung, warum das schwierig ist:
Bikehersteller arbeiten selten mit mehr als zwei Suspensionherstellern zusammen. Ein Dämpfer ist oft ensprechend auf den Hinterbau eines Bikes abgestimmt. Hierfür werden technische Details über den Rahmen geteilt, die auch via Linkage und einem hochauflösenden Bild nicht zu 100% von Externen nachgebildet werden können.

Ein Vergleich von diversen Dämpfern ist aber nur dann sinnvoll, wenn sie ideal auf das jeweilige Bike abgestimmt sind. Somit können Nicht-OE Firmen nicht den idealen Tune/die ideale Abstimmung für den Vergleichstest abliefern. Um aber Produkte ideal zu vergleichen, sollte man sie alle im gleichen Bike probieren. Was also für Federgabeln (die nicht auf die Rahmenkinematik abgestimmt sein müssen) machen kann, ist mit Dämpfern leider nicht möglich.
 
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Kein Tester wird letztendlich wirklich erfahren, ob das Produkt, welches zum Test kommt, eine Spezialbehandlung erfahren hat. Letztendlich kann das auch jeder Hersteller machen, ohne dass wir das wirklich prüfen können. Die einzige Lösung wäre die Produkte beim Händler zu kaufen [...]

Deswegen sagte ich eingangs, dass ich die Abwägung schwierig finde. Gerade weil ihr nicht sicherstellen könnt, dass ihr bzgl. der gängigen Problematiken "abgesicherte" Produkte von den Herstellern bekommt, ist die Abwertung diesbezüglich ein zweischneidiges Schwert, da das "Qualitätsniveau", welches ihr vorfindet, u.U. nicht dem entspricht, was nachher den Endkunden erreicht.

Ich kann Eure Entscheidung, das so zu handhaben, wie ihr es macht, aber ebenfalls voll nachvollziehen - Ihr könnt natürlich nur das bewerten, was ihr auch habt. :bier:
 

tml

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Der Vorschlag kam schon öfters, hier die kurze Erklärung, warum das schwierig ist:
Bikehersteller arbeiten selten mit mehr als zwei Suspensionherstellern zusammen. Ein Dämpfer ist oft ensprechend auf den Hinterbau eines Bikes abgestimmt. Hierfür werden technische Details über den Rahmen geteilt, die auch via Linkage und einem hochauflösenden Bild nicht zu 100% von Externen nachgebildet werden können.

Ein Vergleich von diversen Dämpfern ist aber nur dann sinnvoll, wenn sie ideal auf das jeweilige Bike abgestimmt sind. Somit können Nicht-OE Firmen nicht den idealen Tune/die ideale Abstimmung für den Vergleichstest abliefern. Um aber Produkte ideal zu vergleichen, sollte man sie alle im gleichen Bike probieren. Was also für Federgabeln (die nicht auf die Rahmenkinematik abgestimmt sein müssen) machen kann, ist mit Dämpfern leider nicht möglich
@Grinsekater
Ok danke, leuchtet ein 👍🏼
 
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Ich finde auch Punkte sind bei so unterschiedlichen Auslegungen total unnütze.
Der Test ist wirklich gut so, man muss natürlich viel lesen und nachvollziehen was man da selber möchte.
Das beste für mich, eher normalen Freizeitfahrer wird wohl 36er behalten sein.
Oder ne Mezzer oder das Mehrgewicht von DVO wenn die mal ersetzt werden müßte?
Ne Lyrik gäbs ja auch noch.
Nur die Zeb wär echt komplet raus.

Sicher vorm Knacken fühl ich mich leider auch nicht, hatte es letztens auch.
Zum Glück nach Gabel raus und Steuersatz neu fetten erledigt, mal sehen wie lange.

Ahso, zur 36er, dachte da kommt mehr zum Vergleich. Nur kurz bei der 38er erwähnt.
 
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Sicher vorm Knacken fühl ich mich leider auch nicht, hatte es letztens auch.
Zum Glück nach Gabel raus und Steuersatz neu fetten erledigt, mal sehen wie lange.
ich denke dir ist dabei klar, dass dein fall nichts mit der gabelkrone zu tun hatte im gegensatz zur Mezzer.

ich glaube auch eher, dass einige nicht in der lage sind den ort des knackens zu lokalisieren u. dann nur im forum von knackenden gabelkronen lesen u. meinen ebenfalls betroffen zu sein, anstatt mal den steuersatz zu checken.
just my 2 cents :)
 
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Wie is das denn bei so ner Manitou mit Service? Gibts da Teile, Service-Kits, Service Partner vor Ort usw. vergleichbar mit Fox, RS und Konsorten?
 
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Jep Manitou hätte – wie auch im Einzeltest der Mezzer beschrieben – Fox und RockShox die Hölle heiß gemacht. Es ist aber wie beim Rennen fahren: Auch wenn alle Lichter grün sind bis kurz vor der Ziellinie, muss man immer noch ankommen. Ein Szenario, bei dem ein Produkt nach wenigen Wochen eingeschickt werden muss – egal wie kulant der Hersteller dann ist – kann in einem Vergleichstest nicht mehr vorne mitspielen.

Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Euer Kritikpunkt ist bis hierher ausschließlich die Geräuschkulisse ("knacken"). Ist das ernsthaft ein Abwertungskriterium? Inwiefern wurde hier eine Ziellinie nicht erreicht?

Die Ursache ist doch noch gar nicht identifiziert, geschweige denn dass ein technischer Defekt oder Sicherheitsrisiko nachgewiesen wäre.

Wenn ihr die Gabel zum Testsieger im Punkt Funktion und Gewicht erklärt hättet, vorbehaltlich einer technischen Prüfung (Einsenden), das hätte ich verstanden. Aber einfach abwerten ohne die Geräuschquelle zu analysieren, hat ein G'schmäckle.

(Aber davon abgesehen ein super Test!)
 
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ich glaube auch eher, dass einige nicht in der lage sind den ort des knackens zu lokalisieren u. dann nur im forum von knackenden gabelkronen lesen u. meinen ebenfalls betroffen zu sein, anstatt mal den steuersatz zu checken.
just my 2 cents :)
Wow, du kennst jemanden, der Bikeknacken zuverlaessig lokalisieren kann? Kann man den mieten? ;)

Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Euer Kritikpunkt ist bis hierher ausschließlich die Geräuschkulisse ("knacken"). Ist das ernsthaft ein Abwertungskriterium? Inwiefern wurde hier eine Ziellinie nicht erreicht?

Die Ursache ist doch noch gar nicht identifiziert, geschweige denn dass ein technischer Defekt oder Sicherheitsrisiko nachgewiesen wäre.
Das hat er doch oben nun klar beantwortet. Wenn ich 11.5 Monate auf meinen Bikejahresurlaub hingearbeitet habe und dann knackt die Gabel auf dem ersten Trail rum, dann kann ich mir entweder noch vor Ort Ersatz kaufen oder halt ab da wandern gehen. Gut, man kann natuerlich auch weiterfahren, vielleicht gibts ja eine gute auf Genickbruch spezialisierte Klinik vor Ort...

Finde ich uebrigens sehr gut, dass Jens da entsprechend streng ist. Meiner bescheidenen Meinung nach ist ist das Hauptproblem am Bike fuer Hobbyfahrer heutzutage nicht Performance oder Gewicht, sondern Zuverlaessigkeit.
 
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Absolut großartiger Test, so ins Detail wird man das in einem Magazin wohl nie lesen.

Ich finde den Test auch sehr gut, gerade durch die Praxisnähe, mehrere Tester testen über einen längeren Zeitraum und geben Feedback. Was fehlt ist halt das Labor und da haben die Magazine halt mehr Möglichkeiten. Der Feldversuch ist am Ende immer subjektiv. Da kann sich eine Gabel dann schon steifer anfühlen, weil eine 38 auf dem Rohr steht.
 
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Wow, du kennst jemanden, der Bikeknacken zuverlaessig lokalisieren kann? Kann man den mieten? ;)
Meine Pike knackt auch schlimm. Kannst sie in den Schraubstock spannen (Gabelschaft horizontal klemmen, am besten mit irgendwelchen Kunstoffbacken) und daran rumziehen. So konnte ich das Knacken schon reproduzieren und lokalisieren. Jetzt habe ich eine 36er, die knackt nicht und die Buchsen laufen viel geschmeidiger.
 

Grinsekater

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Sorry, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Euer Kritikpunkt ist bis hierher ausschließlich die Geräuschkulisse ("knacken"). Ist das ernsthaft ein Abwertungskriterium? Inwiefern wurde hier eine Ziellinie nicht erreicht?

Die Ursache ist doch noch gar nicht identifiziert, geschweige denn dass ein technischer Defekt oder Sicherheitsrisiko nachgewiesen wäre.

Wenn ihr die Gabel zum Testsieger im Punkt Funktion und Gewicht erklärt hättet, vorbehaltlich einer technischen Prüfung (Einsenden), das hätte ich verstanden. Aber einfach abwerten ohne die Geräuschquelle zu analysieren, hat ein G'schmäckle.

(Aber davon abgesehen ein super Test!)
Ob es nur ein Geräuschproblem ist, konnte nicht auf dem Trail festgestellt werden. Solch ein Verhalten kann auch bedeuten, dass etwas gebrochen ist und das Produkt somit nicht mehr sicher ist auf dem Trail. Oben hatte ich in einem Beitrag beschrieben, dass solch eine Situation bedeuten kann, dass man beispielsweise in seinem Bikeurlaub dasteht und sein Fahrrad nicht mehr nutzen kann, weil das Produkt zur Überprüfung eingeschickt werden muss.

Da hilft leider auch die tolle Performance nicht darüber hinweg. In diesem Fall der Manitou den Vorzug gegenüber den anderen Gabeln zu geben, die im Test einwandfrei funktionierten, wäre nicht fair. Die einzige Möglichkeit wäre eine Austauschgabel anzufordern und den kompletten Test mit allen Testern auf allen gefahrenen Strecken nochmals durchzuführen, den kompletten Test nach hinten zu schieben … Wie du siehst zieht sowas einen Rattenschwanz hinter sich her. Wir bekamen auf Rückfrage bei Manitou (nach der Untersuchung der Gabel durch Manitou) das Statement, dass solch ein Fall von der Garantie abgedeckt wäre.

Ich finde den Test auch sehr gut, gerade durch die Praxisnähe, mehrere Tester testen über einen längeren Zeitraum und geben Feedback. Was fehlt ist halt das Labor und da haben die Magazine halt mehr Möglichkeiten. Der Feldversuch ist am Ende immer subjektiv. Da kann sich eine Gabel dann schon steifer anfühlen, weil eine 38 auf dem Rohr steht.
Im Test steht, dass die ZEB steifer ist als die 38. :ka:
 
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Ich finde den Test auch sehr gut, gerade durch die Praxisnähe, mehrere Tester testen über einen längeren Zeitraum und geben Feedback. Was fehlt ist halt das Labor und da haben die Magazine halt mehr Möglichkeiten. Der Feldversuch ist am Ende immer subjektiv. Da kann sich eine Gabel dann schon steifer anfühlen, weil eine 38 auf dem Rohr steht.
Was hilft mir denn ein Labortest wo am Ende als Ergebnis steht dass die 38 vielleicht 1,3 % Steifer ist als die ZEB, wenn das in der Praxis sich aber anders anfühlt?
Denn es kommt doch darauf an wie sich die Gabel im Rad verhält, Ich will ja keinen Prüfstand fahre :cool:
 
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Mich würde es interessieren, wie viele sich wirklich eine Gabel kaufen zum nachrüsten. Ich hab mir ein Spindrift mit der 38er bestellt, dort kostet sie 135 Euro mehr als die Zeb Ultimate. So kann ich mir die Gabel noch gönnen, aber die Aftermarket-Preise würde ich nie zahlen. Da wäre ja das Fox-Fahrwerk schon fast teuer als das ganze Bike:ka:
 

AndiG72

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Schöner Test - ich finde aber insbesondere die Fox Gabeln mittlerweile ziemlich überteuert. Hier bleibt abzuwarten, wie sich der Straßenpreis entwickelt.

Der Preis von 1500 bzw 1600€ für eine aktuelle 36er/38er widerstrebt mir allerdings genau so, wie der Preis einer SRAM Eagle im Vergleich zu einer Shimano XT (mit XTR Ritzelpaket). Die 2020er Fox 36 gab es dieses Jahr für die Hälfte und meine erste 36er mit Grip2 für ca zwei Drittel des aktuellen Preises.
 

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Was hilft mir denn ein Labortest wo am Ende als Ergebnis steht dass die 38 vielleicht 1,3 % Steifer ist als die ZEB, wenn das in der Praxis sich aber anders anfühlt?
Denn es kommt doch darauf an wie sich die Gabel im Rad verhält, Ich will ja keinen Prüfstand fahre :cool:
Bist du dir sicher, dass du ein deutscher Mountainbiker bist? :D

Mich würde es interessieren, wie viele sich wirklich eine Gabel kaufen zum nachrüsten. Ich hab mir ein Spindrift mit der 38er bestellt, dort kostet sie 135 Euro mehr als die Zeb Ultimate. So kann ich mir die Gabel noch gönnen, aber die Aftermarket-Preise würde ich nie zahlen. Da wäre ja das Fox-Fahrwerk schon fast teuer als das ganze Bike:ka:
Fox ist zwischenzeitlich im Aftermarket wirklich heftig was die Preise angeht. Es scheint aber dennoch etliche da draußen zu geben, die sich das leisten können. Das letzte Quäntchen Performance bieten sie mehr. Das haben alle Tester bestätigt. Allerdings funktionieren die anderen Gabeln auch auf einem sehr hohe Level und da muss sich jeder selbst fragen, ob er bereit ist dafür den Geldbeutel so weit aufzumachen und ob dieses kleine Quäntchen ihnen mehrere hundert Euro wert ist.
Schöner Test - ich finde aber insbesondere die Fox Gabeln mittlerweile ziemlich überteuert. Hier bleibt abzuwarten, wie sich der Straßenpreis entwickelt.

Der Preis von 1500 bzw 1600€ für eine aktuelle 36er/38er widerstrebt mir allerdings genau so, wie der Preis einer SRAM Eagle im Vergleich zu einer Shimano XT (mit XTR Ritzelpaket). Die 2020er Fox 36 gab es dieses Jahr für die Hälfte und meine erste 36er mit Grip2 für ca zwei Drittel des aktuellen Preises.
Es wird im Forum ja auch immer mal wieder angefragt, wenn wir die teuren Sachen im Test haben. Es gibt auch in den "niedrigen" Gruppen wirklich gute Produkte. Hier kommt wieder der Faktor Passion ins Spiel. Kann/will ich 2.000 Euro für einen Laufradsatz ausgeben oder reicht auch einer für 350? Eine SLX Gruppe kostet einen Bruchteil einer Funkschaltung von SRAM. Brauchen? Wollen? – Ich persönlich würde das in manchen Fällen mit "nein/ja" beantworten. Nach einem Defekt an meiner XT-Kurbel habe ich mir aber die paar Euro gespart und eine SLX montiert. Weniger bling aber mehr übrig im Geldbeutel.
 
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Super test, macht Spaß zu lesen. Danke dafür!

Mir fällt es aber etwas schwer aus der Prosa meine Schlüsse zu ziehen. Das ist wie bei einem Arbeitszeugnis. Da klingt auch immer alles sehr höflich, auch wenn man totalen Quatsch abgeliefert hat. So krass ist es hier jetzt nicht. 🙂 Aber mir würde für manche Dinge (Ansprechverhalten, Steifigkeit(en), Grip, ...) eine Skala helfen um die verschiedenen Aspekte die mich bei einer Gabel interessieren einzuordnen. Ich verstehe auch wieso ihr das aktuell nicht macht, es besteht die Gefahr, dass man sich im Nachhinein in ewigen Diskussionen um wenige Pünktchen verzettelt. Aber evtl. gibt es da einen Kompromiss? Mann muss ja nicht jedes Detail als Skala abbilden, sondern zum Beispiel nur grob die wichtigsten Dinge und den Rest per Text ergänzen?

Was muss ich denn jetzt kaufen, wenn ich mega leicht bin? Ich wiege 64 kg (ja, ich bin ausgewachsen und größer als ein Hobbit) und gehöre damit vermutlich zu diesen sehr leichten Fahrern. Ich lese immer nur, dass viele Gabeln für "sehr leichte Fahrer" nicht so gut seien, wie hier jetzt die Fox und die Manitou. Aber was ist gut für sehr leichte Fahrer? Kann man zum Beispiel die Zeb noch so einstellen, dass sie für mich auch noch sehr leicht anspricht?

Achja und meiner Meinung nach könnt ihr den preis völlig außer Acht lassen! Der tut nichts zur Sache bei einem Test, finde ich. Jeder kann ja ganz leicht selbst für sich einschätzen ob der Preis für sie oder ihn gerechtfertigt ist.
 
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