6 Enduro-Federgabeln im Vergleichstest: 170 mm Federweg für alle – unser Fazit!

6 Enduro-Federgabeln im Vergleichstest: 170 mm Federweg für alle – unser Fazit!

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In den vergangenen Tagen haben wir sechs langhubige Enduro-Federgabeln mit 170 mm Federweg ausführlich getestet – doch welche Produkte konnten im direkten Vergleich besonders überzeugen? Das große Fazit unseres Federgabel-Vergleichstests liefert die Antworten!

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6 Enduro-Federgabeln im Vergleichstest: 170 mm Federweg für alle – unser Fazit!
 
Ich habe mir das Fazit nochmal genauer angesehen.
Zwischen den Zeilen steht eh alles:
Eine 38er hat mehr Komfort wie die Zeb und benötigt für nicht racer ein Re-tune.

Für Normalos reichen die Lyrik, Pike, 36 mehr als aus. Die wenigsten fahren in den Bereichen wo diese neuen Gabeln Sinn machen. Und selbst die ews fährt noch zum Teil auf Lyrik und 36.

Z1 funktioniert halt einfach und müsste der publikumsliebling sein bis aufs Gewicht. DVO, manitou und shout sind halt für Tüftler und nicht set and forget.
 
Objektiv testen, geht das beim MTB Fahrwerk überhaupt?
Steifigkeiten oder Dämpfungskurven messen geht, klar, aber am Ende sagt das nicht aus welche Gabel für welchen Fahrer gut ist.
Oblektiv wäre vielleicht diverse Strecken mit viel Messaufwand aufzunehmen und nen Fahrdynamikprüfstand zu bauen. So wie beim Auto.

Ich glaub das lohnt garnicht, Kann man da rutschigen Untergrund überhaupt gut simulieren?

Subjektiv sehe ich also garnicht als Problem. Auch wer oben steht nicht, ich brauch ja keinen Testsieger, das ne Mezzer und alle anderen gut funktioniert reicht ja, oder? Ich such mir eine nach meinen Stärkennund Schwächen und wäge bei Preis und Gewicht eh selber ab?
 
Ah Schmarrn, wenn man da jedesmal das Fahren aufhören würde bloß weil mal wieder die Gabelkrone knackt, dann würde man ja weniger fahren als einschicken :lol:
Das glaube ich nicht, bei mir hatte ueberhaupt erst eine Gabel (reproduzierbar selbst) geknackt und bin nicht auf der sachten Seite. Vielleicht bist ja jung und kannst dir noch Verletzungen leisten.
 
Benachteiligt ist sowieso keiner von denen. Man könnte sich auch mal fragen ob diese Preise (1000+ Euro für eine Federgabel) überhaupt gerechtfertigt sind (das war noch Ende der 90-iger ein komplettes Mtb der Top-Kategorie, mit Federgabel, leichtem Rahmen, XT-Ausstattung etc. pp). Natürlich werden jetzt einige sagen, solang es Käufer gibt, die den Preis bezahlen ist das dadurch schon bestätigt. Was verursacht so eine Gabel eigentlich an Produktionskosten? Gut wenn man mal Kashima Fox außen vor lässt, die ja ihre Gabeln eigentlich demnächst an der Gold-Börse handeln müssten). Es sind ein paar Rohre, eine Feder - ja auch Luftfeder, Dämpferkartusche mit getrennten Kreisläufen), aber das ist alles auch nicht so dramatisch - außerdem müssten dann zumindest die Coil-Gabeln (deutlich) günstiger sein, sind sie aber auch nicht. Ich denke mal wenn ein Hersteller auf die Idee kommt, eine wesentlich günstigere Enduro Gabel anzubieten, mit den gleichen Ausmaßen wie einer RS Zeb, oder Fox 38, dafür mit Feder, die wenigsten würden sie kaufen, weil sie denken würden, daß sie schlechter ist. Die gucken sich doch die Preise voneinander ab, und wenn einer die Schraube anzieht, ziehen die anderen nach, anscheinend fallen die Käufer dadurch nicht weg. Ein anderer Punkt der mich auch mal interessieren würde ist, wieviel bezahlen eigentlich die Radhersteller für die Gabeln, bzw. welche Vergünstigungen bekommen die Radhersteller von den Fahrwerksherstellern dafür daß sie an eine bestimmte Radmarke Fox oder RS dranmachen - bzw. (Edit 14:56 Uhr - ist das überhaupt so? ist nur eine Vermutung). Und warum kann ich, da die Produkte doch eigentlich alle auf ähnlichem Leistungslevel sind, mich z.B. beim Radkauf nicht selbst entscheiden, welches Fahrwerk ich dranhaben möchte (mit wenigen Ausnahmen z.B. Propain). Ich finde da ist vieles undurchsichtig, weiß aber genau, daß ich mir nie z.B. ne Fox-Gabel einzeln kaufen würde, weil ich irgendwie das Gefühl hätte, dafür viel zu viel zu bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Objektiv testen, geht das beim MTB Fahrwerk überhaupt?
Nein, aber mit 6 (oder warens 7) verschiedenen Testern anruecken kommt doch schon nah ran, oder?
Oblektiv wäre vielleicht diverse Strecken mit viel Messaufwand aufzunehmen und nen Fahrdynamikprüfstand zu bauen. So wie beim Auto.
Das waere nicht objektiv sondern einfach Quatsch.
 
da müssten die Preise dann aber im Lauf der Jahre immer günstiger werden, da das Grundsystem ja immer das gleiche ist, was dir die Hersteller natürlich anders erklären, die sagen sicher ich entwickle jedes Jahr ein neues Produkt
 
Man könnte sich auch mal fragen ob diese Preise (1000+ Euro für eine Federgabel) überhaupt gerechtfertigt sind (das war noch Ende der 90-iger ein komplettes Mtb der Top-Kategorie, mit Federgabel, leichtem Rahmen, XT-Ausstattung etc. pp).

Ende der 90-er hat eine Kugel Eis 70 Pfennig gekostet.

Was verursacht so eine Gabel eigentlich an Produktionskosten? Gut wenn man mal Kashima Fox außen vor lässt, die ja ihre Gabeln eigentlich demnächst an der Gold-Börse handeln müssten). Es sind ein paar Rohre, eine Feder - ja auch Luftfeder, Dämpferkartusche mit getrennten Kreisläufen), aber das ist alles auch nicht so dramatisch

1000 Euro sind viel, aber es steckt auf viel Technik drin, die entwickelt werden muss. Ein Vorbau kostet 80 Euro, besteht aus Alu und wird von der CNC-Maschine mal schnell weggefräst. Mit weniger Technik kriegst du dann die ZEB für 550 Euro.
 
Der Mezzer Test auf Pinkbike seinerzeit war aber auch nicht besser ausgefallen.
Bikeradar glaube auch nicht.

790.-€ sind für mich zu viel Geld, um mich dann über so meh zu ärgern. Eh zu viel, aber auch wenn ich das Geld ausgeben wollte.
Der einzige andere schlechte Test war PB. Gleiches Problem mit Buchsen wie hier anfänglich + mehr als Fragwürdige Herangehensweise bei der Abstimmung, die man wohl auch nicht gefunden hat und Setup-guide gekonnt ignoriert.
Andere Tests, auch Langzeittests sind dagegen eher Lobeshymnen. Nsmb oder Blister beispielsweise.
 
Benachteiligt ist sowieso keiner von denen. Man könnte sich auch mal fragen ob diese Preise (1000+ Euro für eine Federgabel) überhaupt gerechtfertigt sind (das war noch Ende der 90-iger ein komplettes Mtb der Top-Kategorie, mit Federgabel, leichtem Rahmen, XT-Ausstattung etc. pp). Natürlich werden jetzt einige sagen, solang es Käufer gibt, die den Preis bezahlen ist das dadurch schon bestätigt. Was verursacht so eine Gabel eigentlich an Produktionskosten? Gut wenn man mal Kashima Fox außen vor lässt, die ja ihre Gabeln eigentlich demnächst an der Gold-Börse handeln müssten). Es sind ein paar Rohre, eine Feder - ja auch Luftfeder, Dämpferkartusche mit getrennten Kreisläufen), aber das ist alles auch nicht so dramatisch - außerdem müssten dann zumindest die Coil-Gabeln (deutlich) günstiger sein, sind sie aber auch nicht. Ich denke mal wenn ein Hersteller auf die Idee kommt, eine wesentlich günstigere Enduro Gabel anzubieten, mit den gleichen Ausmaßen wie einer RS Zeb, oder Fox 38, dafür mit Feder, die wenigsten würden sie kaufen, weil sie denken würden, daß sie schlechter ist. Die gucken sich doch die Preise voneinander ab, und wenn einer die Schraube anzieht, ziehen die anderen nach, anscheinend fallen die Käufer dadurch nicht weg. Ein anderer Punkt der mich auch mal interessieren würde ist, wieviel bezahlen eigentlich die Radhersteller für die Gabeln, bzw. welche Vergünstigungen bekommen die Radhersteller von den Fahrwerksherstellern dafür daß sie an eine bestimmte Radmarke Fox oder RS dranmachen - bzw. (Edit 14:56 Uhr - ist das überhaupt so? ist nur eine Vermutung). Und warum kann ich, da die Produkte doch eigentlich alle auf ähnlichem Leistungslevel sind, mich z.B. beim Radkauf nicht selbst entscheiden, welches Fahrwerk ich dranhaben möchte (mit wenigen Ausnahmen z.B. Propain). Ich finde da ist vieles undurchsichtig, weiß aber genau, daß ich mir nie z.B. ne Fox-Gabel einzeln kaufen würde, weil ich irgendwie das Gefühl hätte, dafür viel zu viel zu bezahlen.
fox 36 grip2: $120 in der produktion.... VK: >1500€
 
Irgendwie vermisse ich hier die Durolux..

SF21 soll ein absoluter knaller sein
Für die vermiss ich auch Angebote. Fahre 27.5 und du kriegst fast nur 29 zb. Die wollte ich schon vor 2 Jahren in 27.5 rc2. War dann so umständlich das ich meine Lyrik gebraucht gekauft hab...
 
das hast jetzt glaub ich mit dem iphone vertauscht...
Da kannst du dich aber gewaltig täuschen! 90er Jahre Opel Corsa Steuergerät, LP 850 CHF. Produktion 35 CHF. Marken Jeans in Indien genäht = 7 CHF. Zündkerzen im Rappen (Cent) Bereich. Wenn du in grossen Stückzahlen produzierst, bekommst du auch die Rohstoffe sehr viel günstiger.

Und betreffend Preisentwicklung. Hinweis in einer Hotelfachschule. Wenn ein an sich guter Wein nicht geht, soll man den Preis verdoppeln.;) Psychologie, vor der wir alle nicht gefeit sind. Da nehme ich mich keinesfalls aus...
 
Ich werde auf jedenfalls mit dem neuen Bike erneut ein Fahrtechniktraining in Stuttgart besuchen (müssen) ! 😉👍🏼

das hast jetzt glaub ich mit dem iphone vertauscht...

Nope, das dürfte so ziemlich genau die selbe Zielgruppe sein :D


leider nicht... wenngleich das wohl ähnliche margen sein dürften...
Beim iPhone vergisst man immer den größten Posten in den Herstellungskosten: Die Software. Ohne Software bringt dir dieser 150€ Hardware-Klumpen ja nix und die ist das teuerste. Auch noch extra dabei: Lizenzen.

Daher hinkt der Vergleich etwas. Bei Fahrradkomponenten gibt es (meistens) keine (teure) Software.
 
Beim iPhone vergisst man immer den größten Posten in den Herstellungskosten: Die Software. Ohne Software bringt dir dieser 150€ Hardware-Klumpen ja nix und die ist das teuerste. Auch noch extra dabei: Lizenzen.

Daher hinkt der Vergleich etwas. Bei Fahrradkomponenten gibt es (meistens) keine (teure) Software.

naja, da die software ja schon geschrieben ist, und ledeglich anpassungen an die neue hardware gemacht werden müssen, und genau das eben nicht sonderlich viel aufwand ist... sehe ich das ein wenig grenzwertig... aber lassen wir es mal mit guten willen 50 taler pro telefon sein(und das ist schon viel), ist die marge immernoch pervers.... hat schon gründe warum apple soviel gewinne einfährt ;)
 
Beim iPhone vergisst man immer den größten Posten in den Herstellungskosten: Die Software. Ohne Software bringt dir dieser 150€ Hardware-Klumpen ja nix und die ist das teuerste. Auch noch extra dabei: Lizenzen.

Daher hinkt der Vergleich etwas. Bei Fahrradkomponenten gibt es (meistens) keine (teure) Software.
Aaah ja. Und ein Produkt besteht auch nur aus Herstellungskosten. Was ist mit Entwicklungskosten? Die gehen auch in den Verkaufspreis mit rein.
 
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