!!! 7-GB Verbot/gesperrt !!!

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Dürfen die Ordnungsbehörden in Nordrhein-Westfalen in den fließenden Verkehr eingreifen?
Das Faltblatt hier sagt nein.
Finde die Aktion deswegen ziemlich grenzwertig.
 

Jekyll1000

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Zum Stichwort „schmale Wege“: Ich finde wir fokussieren beim 7G viel zu sehr auf das MTB. Es gibt auch derart viele breite Wege im 7G, die mit schweren Langholztransportern befahren werden könnten und trotzdem für Fahrräder (nicht nur MTBs) verboten sind. Da sollten wir uns breiter aufstellen und auch Menschen mit ins Boot holen, die mit ihrem Tourenrad das 7G genießen möchten (ADFC, VCD, ...).
 

mw.dd

Become a millionaire - be a Sportfunktionär
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Zum Stichwort „schmale Wege“: Ich finde wir fokussieren beim 7G viel zu sehr auf das MTB. Es gibt auch derart viele breite Wege im 7G, die mit schweren Langholztransportern befahren werden könnten und trotzdem für Fahrräder (nicht nur MTBs) verboten sind. Da sollten wir uns breiter aufstellen und auch Menschen mit ins Boot holen, die mit ihrem Tourenrad das 7G genießen möchten (ADFC, VCD, ...).
Das die Unterscheidung von Wegen in "schmal" und "breit" für das Betretungsrecht nichts bringt, kann man schön bei den Kollegen von upmove beobachten.
 

schraeg

outfluencer
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Das müsste man mal den Heinis da zeigen. Wenn MTB fahren an Wurzeln und Bäumen wirklich schwere Schäden hervorruft .. wieso stehen im Video dann überhaupt noch links und rechts Pflanzen ? :lol: kriegen die Schnappatmung wenn die sowas sehen :lol:
 

Geplagter

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Das müsste man mal den Heinis da zeigen. Wenn MTB fahren an Wurzeln und Bäumen wirklich schwere Schäden hervorruft .. wieso stehen im Video dann überhaupt noch links und rechts Pflanzen ? :lol: kriegen die Schnappatmung wenn die sowas sehen :lol:
Ich finde solche Videos in Zusammenhang mit dem Wegeplan im 7GB mehr als kritisch. Wenn jemand Vorbehalte gegen Mountainbiker im 7GB hatte, werden sie durch die Darstellung im Video nur bestätigt. Da fliegt so viel Dreck durch die Gegend, dass jeder nur halbwegs an Naturschutz interessierte Entscheider eigentlich gar nicht anders kann, als ein Verbot auszusprechen. Wie soll ein solches Fahren z.B. mit einer friedlichen Koexistenz mit Wanderern in Einklang zu bringen sein?
Ob das im Video gezeigte "Shredden" den Wurzeln der Bäume tatsächlich nachhaltig schadet, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich eher nicht, aber Typen, die in einem solchen Stil durch ein Naturschutzgebiet brettern, tragen aus meiner Sicht auf gar keinen Fall dazu bei, dass die Akzeptanz des Mountainbikens, so wie es wahrscheinlich von der überwiegenden Anzahl der Biker ausgeübt wird, gesteigert wird. Ich kann daher nur hoffen, dass die von dir erwähnten "Heinis" dieses Video niemals zu sehen bekommen.
 

schraeg

outfluencer
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Ich finde solche Videos in Zusammenhang mit dem Wegeplan im 7GB mehr als kritisch. Wenn jemand Vorbehalte gegen Mountainbiker im 7GB hatte, werden sie durch die Darstellung im Video nur bestätigt. Da fliegt so viel Dreck durch die Gegend, dass jeder nur halbwegs an Naturschutz interessierte Entscheider eigentlich gar nicht anders kann, als ein Verbot auszusprechen. Wie soll ein solches Fahren z.B. mit einer friedlichen Koexistenz mit Wanderern in Einklang zu bringen sein?
Ob das im Video gezeigte "Shredden" den Wurzeln der Bäume tatsächlich nachhaltig schadet, kann ich nicht beurteilen. Wahrscheinlich eher nicht, aber Typen, die in einem solchen Stil durch ein Naturschutzgebiet brettern, tragen aus meiner Sicht auf gar keinen Fall dazu bei, dass die Akzeptanz des Mountainbikens, so wie es wahrscheinlich von der überwiegenden Anzahl der Biker ausgeübt wird, gesteigert wird. Ich kann daher nur hoffen, dass die von dir erwähnten "Heinis" dieses Video niemals zu sehen bekommen.
Heutzutage sieht fast jedes Video so aus. Trägt ja dazu bei das alle das gleichge Bild von uns haben.
Mein Beitrag hatte auch eine gewisse Ironie ;) Bin absolut bei dir das sowas nicht nur im Naturschutzgebiet sondern generell auf Wanderwegen nix zu suchen hat. Leider ist es so das die Kids heute nix anderes mehr zu sehen bekommen und alles andere ja auch als uncool abgestempelt wird und die daher genau das gleiche im Wald auch durchziehen wollen, egal wo. Es wird nicht einfacher ....
 
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Einen Hersteller habe ich mal dazu angeschrieben. Hier der Dialog:

1572544679789.png


Bei der Antwort brauche ich nicht weiter zu Diskutieren, da komme ich nicht durch.
 
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NiklasR

Niklas
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So.. da sind wir also langsam aber sicher angekommen... alles in einen Topf und einmal umrühren bitte...
In meinen Augen wirklich nochmals ein Grund Aufklärungsarbeit zu leisten.. Rad- und Motorsport sind einfach 2 unterschiedliche Dinge.. Doch zwischen Lobbyarbeit und verdammt egoistischen Menschen da noch einen Weg zu finden, den Konsumenten selbst sowie Außenstehenden eine Erleuchtung zu generieren, könnte schwer werden.. Immer dieses "Weggelaber" der Ego-Riege.. zum kotzen!!!
 
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Dem DAV Sektionschef ist klar, dass Pedelecs und Fahrräder ohne Motor (EU) rechtlich gleichgestellt sind. Daher versucht er auch gar nicht hier einen Keil in die Gruppe der MTBler zu treibern - er und der Redakteur deuten dies nur an.
Als Kernproblem habe ich die Anzahl der Besucher verstanden. Hier können nur Wanderer und Radfahrer gleich gemeint sein (der Chef hat freies Betretungsrecht betont, ist aber bayrisches Recht).

Bei uns im 7GB habe ich aber bisher noch keine Stimmungsmache gegen Pedelecs mitbekommen. Auch sehe ich nur selten Pedelecs im 7GB.
 
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Die Argumentation des DAV-Präsidenten Josef Klenner ist auch trickreich:
Das Problem seien die Mountainbiker, "die auf ihrem Recht bestehten, auf ihrem Recht pochen, irgendwo runter rasen wollen."

Die Mountainbiker in Bayern bestehen auf Ihr Grundrecht in der Natur radfahren zu dürfen. Ein Recht irgendwo runter zu rasen gibt es nicht und das fordert auch kein einziger ein. Aber mit so einer Argumentation kann man den Mountainikern in der Öffentlichkeit ihr Grundrecht dann natürlich auch absprechen und versuchen die eingangs vom DAV-Sektionsvorsitzenden angekündigten Beschränkungen gegen die Bayerische Verfassung durchzusetzen.
 
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Bei uns im 7GB habe ich aber bisher noch keine Stimmungsmache gegen Pedelecs mitbekommen. Auch sehe ich nur selten Pedelecs im 7GB.
Wir sollten uns mal an einem Sonntag Nachmittag an den Stellen treffen, wo viel los ist. Aber auch unter der Woche ist das inzwischen anders: Vor fünf Jahren waren E-Bikes die Ausnahme. Heute ist etwa 1/3 der MTB elektrifiziert, wobei die Gesamtzahl der Begegnungen eigentlich keine repräsentative Aussage zulässt. Hotspot ist natürlich die E-Tankstelle auf dem Petersberg. Dort war der Anteil in der Biergarten-Zeit noch höher.

Stimmungsmache gegen E-Bike habe ich auch noch nicht erlebt, sondern eher das Gegenteil: "Sechs Fahrer und alle ohne Motor - Respekt!". Auch bei den Rotsocken hat man den Trend zum Motor wohl wahrgenommen.
 

NiklasR

Niklas
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Die "Rotsocken" haben immerhin eine Differenzierung vorgenommen, also sehr wohl darauf geachtet.. Was daran jetzt pro E sein soll weiß ich auch nicht.. Und die Differenzierung wird natürlich nicht leichter werden, auf der einen Seite wird die Technik immer kompakter, auf der anderen Seite werden schon jetzt ganz bewusst diverse Rahmendesigns richtiger MTBs angepasst, um den Zusammenschluss dann möglichst unauffällig vollziehen zu können.. Wie viele Unterrohre jetzt schon eine Akkuform haben.. einfach mal drauf achten ;-) !
Und ja, ich bin dafür es so deutlich es geht in alle Richtungen zu kommunizieren, das E-"MTB" hat nichts unter diesem Deckmantel verloren, WEG DAMIT!!! Und die Gleichstellung vor dem Gesetz sehe ich da als kein Hindernis, nach wie vor ist ein Pedelec kein Fahrrad, das ist einfach Fakt per Definition.. Und hinzu handelt es sich bei den E-MTB um ein reines Konsumgut, 98% sind nicht STVO-konform und dürfen nicht am Straßenverkehr teilnehmen, also sind sie von vorne rein nur gebaut und gekauft fernab dieses bewegt zu werden.
Es gibt da kein "Wir", um es ganz klar zu sagen!!!
 
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Auch wenn jetzt ein Aufschrei kommt und es keiner hören will. Das Problem, was zukünftig noch grösser wird, sind die eMofas.
Es geht sich nicht darum ob Trails mit Bio oder eMofa gefahren werden. Es ist die schiere Masse die nun durch die eMofas in die Wälder einfällt.
Und ehrlich gesagt kann ich, obwohl ich schon über 20 Jahre MTB fahre, sogar den ein oder anderen verstehen dem das auf den Zeiger geht.
Wenn es teilweise BioBikern, wie mir, auf den Zeiger geht dann versteh ich erst Recht die andere Seite.
 

schraeg

outfluencer
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So.. da sind wir also langsam aber sicher angekommen... alles in einen Topf und einmal umrühren bitte...
In meinen Augen wirklich nochmals ein Grund Aufklärungsarbeit zu leisten.. Rad- und Motorsport sind einfach 2 unterschiedliche Dinge.. Doch zwischen Lobbyarbeit und verdammt egoistischen Menschen da noch einen Weg zu finden, den Konsumenten selbst sowie Außenstehenden eine Erleuchtung zu generieren, könnte schwer werden.. Immer dieses "Weggelaber" der Ego-Riege.. zum kotzen!!!
Da kann der Alpenverein m.M. appelieren so viel er will, E-Mofas sind da und letztlich geht's immer nur ums Geld und jeder Hüttenwirt wird sich freuen über jeden Mofafahrer der dort nen Kaiserschmarrn essen kommt. Das werden die nicht machen denk ich. Bedenklich finde ich die Vermenung und Stimmungmache. Aber noch paar Jahre durchhalten dann löst sich das ganze biologisch denke ich ;)

bisher noch keine Stimmungsmache gegen Pedelecs mitbekommen
Willste haben ? Im stänkern und zanGen bin ich Weltklasse :lol:

Heute ist etwa 1/3 der MTB elektrifiziert
bite 50% nach dem was man gefühlt so sieht.
 
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bite 50% nach dem was man gefühlt so sieht.
Das Drittel bezog sich konkret auf die Abendfahrer im Siebengebirge, das ist noch nicht ganz so verstromt. Beim letzten Alpencross (Frankreich) würde ich auch deutlich andere Zahlen schätzen:
  • Rennradler sind auch nicht mehr komplett motorfrei, aber es ist die Ausnahme,
  • Tourenradler ohne Gepäck eher 60%, mit Mehrtages-Gepäck deutlich geringerer Anteil.
  • Ähnlich ist es bei MTB: Die Quote bei Radlern mit Rucksack, der auf längere Touren schließen lässt, schien mir geringer, als bei Tages-Ausflüglern. Die waren am häufigsten in der Nähe von Bikeparks.
 
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Hast Du den Eindruck, dass sich die Zahl insgesamt erhöht hat oder sind die MTBs substituiert durch E-MTBs?
Wochentags auf dem Heimweg würde ich sagen, dass die Gesamtzahl gleich geblieben ist, aber da sind wir insgesamt auf niedrigem Niveau. Jetzt, in der dunklen Zeit, trifft man öfter nur Dachs und Hase. Ausnahme ist der Petersberg, aber hier kommt eher die Neueröffnung des Biergartens vor drei(?) Jahren zum Tragen.

Zu Reh, Dachs und Hase: Die suchen ihr Heil nicht in einer kopflosen Flucht, sondern hoppeln gemütlich im Schweinwerferlicht entlang, bis sie sich an einer günstigen Stelle ins Unterholz begeben.
 
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Ich war nach den Großen Berichterstattungen 2-4 mal Biken aber getroffen habe ich die zwei Herren nicht .
 
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Hallo zusammen,
Ich hab gestern eine Trail Tour durch das schöne 7G gemacht, welche ich auch schon des öfteren in den letzten Jahren gemacht habe. Und so lustig es klingt, mir ist gestern zum ersten Male diese Gelb-Rot Thematik aufgefallen. Wenn ich zur Hirschburg hoch meine Tour starte, habe ich noch nie auf Dieses Wege-Schild geachtet. Als mich sehr nette Jogger darauf aufmerksam gemacht haben, das ich zur Löwenburg nicht hoch fahren dürfte weil Dieser Weg nur Rot ist, bin ich vor lachen bald vom Rad gefallen. Da der Weg vom Schmelztal hoch sich in keinster Weise von dem Weg zur Löwenburg unterscheidet. Es ist mir unbegreiflich, wie sich eine Komune über das Landesgesetz stellt, und eigene Waldbetretungsrechte gelten macht. In meinen Augen pure Abzocke. Das es verboten ist wild durch den Wald auf keinen offiziellen Wegen zu ballern, ist voll in Ordnung. Das ist bei uns in der Eifel auch nicht anders, aber diese unhaltbare Regel ist wirklich unfassbar. Zumal es auf der Tour keinen einzigen Hinweis in vorm von Verbotsschildern gibt. Nur Diese großen Tafeln die nur an den Hot Spots stehen.
Echt wahnsinnig.
 
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Es ist mir unbegreiflich, wie sich eine Komune über das Landesgesetz stellt, und eigene Waldbetretungsrechte gelten macht. In meinen Augen pure Abzocke.
So einfach ist es nicht: Das Landeswaldgesetz sieht ausdrücklich vor, dass ihm Rahmen des Naturschutzes Einschränkungen vorgenommen werden und zuständig dafür ist in diesem Fall die Bezirksregierung. Über Umfang und Umsetzung gibt es geteilte Meinungen.
 
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