[A]ufbau China-Stahl für Ü50

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Ende Juni beim Zoll, au Backe.
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Der Karton war wohl schon mehrmals auf der Reise, der Inhalt sah dennoch ganz ordentlich aus. Den Rahmen gabs nur in silber, lackiert. Wegen des Gelbstichs also eher vernickelt mit so einer speckigen Lackierung. Ich wollte jetzt nicht gleich eine neue Lackierung oder Beschichtung machen lassen, also selber mit Vlies geschliffen und selber mit 2K-Mattlack lackiert, Maske!!
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So sieht das nun hinterher aus.
Es ist ein Koozer Gx5300 über Ali, mit Gabel, Achsen, Steuersatz und Sattelklemme in RH56.
Warum den: Insgesamt sollte es bei etwa 1500€ liegen, auf dem Niveau eines Rads von der Stange mit 2x10.
-vom Sloping her ansprechend
-Zugführung vintage
-Steuerrohr EC44, für alle Gabel geeignet
Verwendung neben MTBs als komfortables Rad für die Straße, nicht als Alltagsrad.
Bei Schaltung und Bremsen bin ich noch unschlüssig, Tiagra mechanisch oder GRX.
Mir sind die HT2-Kurbeln wegen der außenliegenden Lager zu plumb, alternativ sehe ich FSA Tempo mit Vierkant.
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Novatec D792, abgereizt, geschliffen und poliert, DT Competition und DT R500. HR ca 970g, vergleichbar DT 350. Conti Cotact Urban 622x37.
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Also erstmal Happen zum Lästern!
Weitere Teile sollen schon in schwarz oder silber folgen.
 

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Die sind mit 485g angegeben, also durchaus im Rahmen.

Nebenbei: Rahmen 2030 und Gabel 470g, das Gewicht hält sich in Grenzen.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Kiste die Renner ohne Scham ziehen lassen kann.
 
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sieht solide aus. passt es von der verarbeitung?
Ich mache gelegentlich noch ein Paar Detailfotos.
Ich finde die Schweißnähte schon recht sauber, Gewinde sind gut. Das Sattelrohr war oben etwas ovalisiert, durch die stabile Sattelklemme aber hat die Stütze gepasst, ich habe dann noch etwas verbessert. Ein zusätzliches Schaltauge konnte ich noch ordern.
Der Rahmen wird von verschiedenen Shops angeboten, zum Produzenten habe ich keinen Kontakt gefunden.
Stahl ist ja besonders von China ein Nischenprodukt.
 
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Anmerkungen zum Laufradbau.
Die Naben gabs beim Chinamann günstig, ca 77€, Felgen 65€, Speichen kaufe ich immer beim R, 35€.
Zeit und Lust gabs umsonst. Es sind nicht meine ersten Laufräder.
Ich wollte sie nicht total schwarz, rot war nicht lieferbar, deshalb Abflussreiniger, Bohrmaschine und Spannbock. Die Achsen habe ich ausgebaut, Gewindestange durchgeschoben und dann die Enden der Nabe abgedichtet, da ist nichts passiert.

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Am Schluss noch ein abgebeiztes Lenkerstück ohne Nacharbeiten, zum Vergleich.

Die ersten Speichen gingen ja noch einfach, ich hatte an aber Ms-Beilagscheiben für die Nippel gedacht. Nippel DT Messing mit Schlitz, es war dann aber unmöglich, beides gleichzeitig einzufädeln. Gerade eben kommt mir die Idee, eine Extraspeiche durch die Felge schieben, Nippel mit Scheibe draufschrauben und platzieren, Speiche durch richtige Speiche ersetzen. Das wäre dann echte Therapie.
Ich hatte vor 20 Jahren schon eingespeicht, da hatte ich noch einen Bit und eine Anstaltspackung Prym-Nippel, die hatten nicht nur Nähnadeln, sondern auch Speichen gebaut. Damit war es dann ein Kinderspiel, bis zur Gegenseite. Viele kennen es, am Ventil kreuzen sich die Speichen, so wollte ich mich nicht blamieren. Dann bei Shelton Brown geschaut, da blickst du auch nicht durch, aber die erste Speiche der Gegenseite wird gut erklärt. Danach war es ein Kinderspiel, fast. Verwundert hat mich, dass es überhaupt nicht geknarrt hat beim Abdrücken, das kenne ich anders. Die Beilagscheiben waren wegen der starken Wölbung am Nippelsitz gedacht.
Für die 12mm Achsen habe ich die Schnellspannadapter von Mavic im alten Zentrierständer verwendet, null Problem.
Laufräder 28L, 3-fach gekreuzt, DT-Competition 2,0-1,8. An der Stelle konnte ich etwas einsparen, ansonsten sind ja einzelne Bauteile für Endverbraucher viel teurer.
Mit Gravel-Teilen ist es ja im Augenblick eine Katastrophe, das bleibt wohl vorerst so.
 
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