Abgefahren!: Birzman Crown Race Removal Tool

Abgefahren!: Birzman Crown Race Removal Tool

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In unserer Artikelserie „Abgefahren!“ findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von neuen, spannenden Produkten, die wir für euch bereits ausprobiert haben. Heute: Birzman Crown Race Removal Tool. Unseren Eindruck von diesem Werkzeug findet ihr in dieser Ausgabe von Abgefahren!

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Abgefahren!: Birzman Crown Race Removal Tool
 

sluette

Old school biking since 1989... #iamspecialized
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Ich habe so'n Ding auch seit X Jahren in der Werkstatt, aus Zeiten wo geschlitzte Konusringe noch nicht angesagt waren. Sicher, die Handhabung ist Bullshit, aber es liessen sich immer alle Ringe problem- und vor alle spurlos demontieren.
 
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Ausgemistetes Küchenmesser (scharf), danach Schraubenschraubenzieher, schön sanft anhämmern - kostenlos. Aber nur, wenn man selbst nicht den Konus (mit Schlitz!) aufgeschlagen hatte
 
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Hab ich schon seit einer Weile, ist etwas fummelig in der Bedienung funktioniert ansonsten TOP!
Gibt schon lange andere Tools die viel mehr Geld kosten und nicht besser funktionieren.
Wer einmal in 10 Jahren einen Konus wechseln muss, der brauchts nicht. Ansonsten super Tool für kleines Geld.
 

dr. mikem

TNI-Tester
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Hab das Teil mittlerweile seit einigen Jahren in Verwendung, funktioniert abgesehen von der wirklich fummeligen Handhabung wirklich einwandfrei.

Wer öfters die Gabel tauscht wird's vielleicht brauchen, zwingend notwendig ist es halt nicht.
 
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Ich habe meine Koni bisher immer mit einem normalen Meißel und gefühlvollem rundherum klöppeln von jeder Gabel gekriegt. Das war weniger fummelig und, vor allem, läuft man weniger Gefahr, die Gabelkrone zu zerkratzen, weil man eben nur auf den Konus einwirkt und nicht an der Gabelkrone gegenhält. Wobei ich meine Koni vor der Montage auch immer am Sitz einfetten, das hilft enorm, ein festfressen zu verhindern.
 
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Weil ein Schlitz Dreck ans Lager lässt. Ich weiss, ist gedichtet, aber CaneCreek z.B. hat extra eine Dichtung.
Man müsste ein geschlitzen Konus nehmen, eine Dichtung bauen, die mit in den Schlitz geht und alles abdichtet.

Fett hilft :)

Die, die es richtig machen Schlitzen den Konus und machen eine durchgängige Dichtung. Dachte sowas auch schon bei CC gesehen zu haben?

Ansonsten: was nicht geschlitzt ist Schlitze ich. Hier hatte ich schon zu nervige Kombinationen
 
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Weil ein Schlitz Dreck ans Lager lässt. Ich weiss, ist gedichtet, aber CaneCreek z.B. hat extra eine Dichtung.
Man müsste ein geschlitzen Konus nehmen, eine Dichtung bauen, die mit in den Schlitz geht und alles abdichtet.

Wieso? Du schlitz den Konus ohne Dichtung und packst die Dichtung wieder drauf. Mit nem schlanken Blatt ist das nicht mal 1 mm. Der Konus wird doch gegen den Lagerring gepresst. Dichtung unten ist eh unkritischer weil Wasser ja immer nach unten läuft. Also gegen die untere Lagerdichtung und direkt wieder weg. Oben ist da viel kritischer, weil das Wasser, was am Schaft durchkommt immer schön auf dem Lager steht.
 

aspeiron

Fehlender Federweg wird durch Wahnsinn ersetzt!
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Wer mehr als Hände, Zähne und Spucke zum Schrauben braucht ist eh ein "Hobbyschrauber"
 
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Ein Ring der so straff auf die Gabel gepresst wurde, dass zur Demontage abenteurliches Spezielwerkzeug notwendig ist ,oder geschlitzt werden muss ist sowieso Murks!!!
Bei einer Schraubverbindung (z.b. Vorbauklemmung) kann ich das Anzugsmoment und somit die Pressung der Bautteile noch über das Drehmoment kontrollieren. Bei einem Ring welchen ich mit Gewalt grob darüber würge, weiss ich nicht welche Kräfte und Vorspannungen im Material entstehen.
Ein Aluschaft mag das bis zu einem gewissen Grad noch verzeihen aber spätestens die Carbonschäfte von teuren XC-Gabeln reagieren allergisch auf solche Einschnürungen.

Für grobe Landmaschinentechnik mag das Teil ja ganz ok sein, aber nicht bei einer Federgabel für über 1000€ mit eloxierten Alu-Oberflächen oder Carbonkrone...
Wer die technischen Möglichkeiten hat (vermutlich die wenigsten) spannt den Ring auf einer Drehbank ins Futter und schleift die Innenseite mit feinem Schleifpapier (500er,1000er) bis der Ring sich durch leichtes Klopfen mit einem kleinen Kunststoffhammer:crash: auf den Schafft pressen lässt.Etwas Montagefett zwischen den Flächen nicht vergessen!
Ein leichter Presssitz mit einem Untermass von max. 0.005mm ist völlig ausreichend.

Wenn sauber gearbeitet wurde, reicht es, wenn bei der Demontage mit einem Heissluftföhn behutsam erwärmt wird. In der Regel genügen schon ein Paar Grad Unterschied und der Ring dehnt sich schneller aus als der Schaft und sitzt nur noch lose darauf.

Dann braucht man auch kein Werkzeug welches eher dafür geeignet ist ein russischen Kampfpanzer damit in Stand zu halten und muss auch nicht mit Muttis altem Küchenmesser und Schraubenzeiher die schöne Gabelkrone der Fox Factory oder SID Ultimate Carbon bearbeiten...:spinner:
 
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Ich hab ein Park-Tool CRP-2.
Funktioniert ziemlich gut, ist aber halt ein Monster im Vergleich zu den bisher gezeigten Abziehern.
 
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Lustig das hier jemand von 1000€ Gabeln quatscht und von Drehbänken die sonst keiner zur Verfügung hat....und überhaupt die Nase sehr Hoch zu tragen scheint.( und ER meinte wahrscheinlich Spezialwerkzeug) Es handelt sich zwar, für diesen Fall hier, in dem Artikel um eine Zweckentfremdung für diese Werkzeug. Weil ursprünglich ist das Ding für das Abziehen des Rollenkäfigs von Kegellagern entwickelt worden.
Also auch nicht nur für Landmaschinen.
Und nur um damit alle sieben Pfingsten mal so einen Ring abziehen zu können ist das Ding (Lagerschalenmesser oder Abzieher) sehr gut.

Und wenn der Ring lange genug nicht richtig fest in auf dem Karbonschaft sitzt, weil irgendwer meint Er ist der einzige Mensch auf zwei Rädern
der da was von versteht, schert sich seinen Schaft dann irgendwann auf dem Trail ab und macht im einfachsten Fall nur eine Geschmacksprobe vom Waldboden.
 
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Ein Ring der so straff auf die Gabel gepresst wurde, dass zur Demontage abenteurliches Spezielwerkzeug notwendig ist ,oder geschlitzt werden muss ist sowieso Murks!!!
Bei einer Schraubverbindung (z.b. Vorbauklemmung) kann ich das Anzugsmoment und somit die Pressung der Bautteile noch über das Drehmoment kontrollieren. Bei einem Ring welchen ich mit Gewalt grob darüber würge, weiss ich nicht welche Kräfte und Vorspannungen im Material entstehen.
Ein Aluschaft mag das bis zu einem gewissen Grad noch verzeihen aber spätestens die Carbonschäfte von teuren XC-Gabeln reagieren allergisch auf solche Einschnürungen.

Für grobe Landmaschinentechnik mag das Teil ja ganz ok sein, aber nicht bei einer Federgabel für über 1000€ mit eloxierten Alu-Oberflächen oder Carbonkrone...
Wer die technischen Möglichkeiten hat (vermutlich die wenigsten) spannt den Ring auf einer Drehbank ins Futter und schleift die Innenseite mit feinem Schleifpapier (500er,1000er) bis der Ring sich durch leichtes Klopfen mit einem kleinen Kunststoffhammer:crash: auf den Schafft pressen lässt.Etwas Montagefett zwischen den Flächen nicht vergessen!
Ein leichter Presssitz mit einem Untermass von max. 0.005mm ist völlig ausreichend.

Wenn sauber gearbeitet wurde, reicht es, wenn bei der Demontage mit einem Heissluftföhn behutsam erwärmt wird. In der Regel genügen schon ein Paar Grad Unterschied und der Ring dehnt sich schneller aus als der Schaft und sitzt nur noch lose darauf.

Dann braucht man auch kein Werkzeug welches eher dafür geeignet ist ein russischen Kampfpanzer damit in Stand zu halten und muss auch nicht mit Muttis altem Küchenmesser und Schraubenzeiher die schöne Gabelkrone der Fox Factory oder SID Ultimate Carbon bearbeiten...:spinner:

Warum einfach wenn’s auch kompliziert geht...
 

fiveelements

Ich bin Groot
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Konus schlitzen geht nur bei industriegelagerten Steuersätzen. Kugeln, die direkt auf dem geschlitzten Konus laufen erhalten eingebautes Pitting.
Zwar gibt es nicht mehr viele Steuersätze ohne Industrielager, manchmal kann man aber mit einem Steuersatz, bei dem die Kugeln direkt auf dem Konus laufen, die Einbauhöhe korrigieren.

Und noch: Konus ohne Schlitz mit einem alten Messer entfernen. Leichte Hammerschläge auf das Messer und der Konus löst sich, ebenso 180 Gradseite, dann geht auch ein alter Schraubenzieher, ohne die Krone zu berühren und damit zu zerkratzen. Überhaupt: Je mehr Geduld, desto weniger Kratzer auf der Krone.

Das hier vorgestellte Tool ist aus meiner Sicht überflüssig.

Tschuldigung, wenn davon schon was hier gesagt wurde...
 
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