Abgefahren! PeakShaper: Nützliches Trailtool für unterwegs

Abgefahren! PeakShaper: Nützliches Trailtool für unterwegs

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In unserer Artikelserie "Abgefahren!" findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von neuen, spannenden Produkten, die wir für euch bereits ausprobiert haben. Heute: Der PeakShaper. Den PeakRider hatten wir euch bereits vor einiger Zeit vorgestellt – jetzt gibt es unseren ersten Eindruck vom neuen Trailpflege-Werkzeug in dieser Ausgabe von Abgefahren!

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Abgefahren! PeakShaper: Nützliches Trailtool für unterwegs
 

Bambiberg

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:confused:
Ich versteh deine Aussage nicht bzw kann ich dem nicht folgen.

Oder willst du damit sagen, dass Trail frei(ge)harken besser ist als Fahrtechniktraining?

Tu lieber das Rad
benutzen,
anstatt Trails zu beharken ;).
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Ich versteh deine Aussage nicht bzw kann ich dem nicht folgen.

Oder willst du damit sagen, dass Trail frei(ge)harken besser ist als Fahrtechniktraining?

Tu lieber das Rad
benutzen,
anstatt Trails zu beharken ;).
Was ist daran ein Märchen?
Es mag solche und solche Äste geben. Also größere und kleinere, ok. Und über manche wird man nicht drüber kommen, selbst ein Danny McAskill&Co nicht ;) .


Wegen Strava&Co :o?


Abstand halten?


Du könntest auch versuchen, darüber zu fahren o_O. Beim nächsten Mal könntest du versuchen, das Vorderrad an- und drüber zu heben. Und irgend wann einmal, dann auch das Hinterrad. Irgendwann wird der Ast dann ohnehin zweigeteilt sein...:p
Vom Bunny Hop (Versuch) gar nicht erst zu sprechen.


Wie gesagt, es mag schon seine Berechtigung haben, Äste oder Bäume wegzuräumen oder zu verschieben.
Aber ich möchte nicht, dass der Eindruck vermittelt wird, man muss oder müsste Hindernisse beseitigen oder planieren, sprich einfacher machen, nur damit auch ein schwächerer bzw nicht so guter Fahrer drüber kommt oder ein andere schneller seine Bestzeit erreichen kann (wenn etwas planiert, begradigt oder abgeschnitten wird).

Es sollte wieder mehr "Mut" zum üben und trainieren propagiert werden, Stichwort Fahrtechnik :love:.
Da fährst Du nicht so Mal eben drüber im Schräghang,der Baumstamm müsste abgeschüttet werden damit der Flow im Singeltrail bestehen bleibt.
 

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Guest
Bin kein Fan von aalglatten Flowtrails, aber ein wenig Pflege, d.h. das wegharken von Laub im Herbst (damit man den Trail überhaupt noch erkennt), wegeschneiden von Dornenbüschen und das aufsammeln von Stöcken, schadet definitiv nicht.
Mir sind Leute die auch mal was wegräumen 10x lieber als Leute die nur konsumieren und das auch noch mit ellenlangen Texten rechtfertigen müssen. TLDR = too long, didn´t read...

Für Dich kurz gefasst:
Naturtrails brauchen keine Pflege und das hat nichts mit konsumieren zu tun.
 

525Rainer

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da stimm ich zu. muss aber zugeben das ich im frühjahr nach dem extremen schneebruch auch zwei tage geräumt hab. wird in garmisch auch nicht anders gewesen sein. aber das ist normal und es regelt sich automatisch. wer konsumieren will muss nach so einem ereignis freiräumen. wer das nicht macht muss sich die wenigen freien trails mit vielen anderen teilen. und kann sich gegenseitig auf die nerven gehn.

ich hab mittlerweile die strategie mich in 3-4 trailgebieten zu bewegen. dann verteilt sich die anwesenheit und auch die abnutzung. im prinzip kannst jede fahrt maximal runterbremsen damit der verlauf im nutzwald überhaupt ersichtlich bleibt. allein ist das fast nicht zu schaffen ich werd noch ein paar ebiker anweisen müssen.
 

Milsani

Haldenhonk
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Woanders is auch Scheiße!
Da fährst Du nicht so Mal eben drüber im Schräghang,der Baumstamm müsste abgeschüttet werden damit der Flow im Singeltrail bestehen bleibt.
Ich glaub die Stelle kenne ich, da soll es sogar Waschbären geben...Im Naturzustand würde da auch der Danny nicht rüberkommen...
Ein gutes Beispiel für wenig invasive Trailpflege bzw. gut gebaute Trails. Da kann man den Erbauern für ihre Mühe nur dankbar sein, und auch mal anhalten und ein Stöckchen wegräumen, oder vielleicht auch mal eine Begehung mit der Rosenschere in der Tasche machen.

M.
 

ufp

Daystrom Institut
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Da fährst Du nicht so Mal eben drüber im Schräghang,der Baumstamm müsste abgeschüttet werden damit der Flow im Singeltrail bestehen bleibt.
Da fährst Du nicht so Mal eben drüber im Schräghang,der Baumstamm müsste abgeschüttet werden damit der Flow im Singeltrail bestehen bleibt.
Du meinst, so wie er jetzt da liegt, kann man drüber fahren?
Und da ist nachgeholfen worden.

Bilder wie es vorher ausgesehen hat bzw so unfahrbare Stellen wären halt mal interessant zu sehen.
 

Tyrolens

E-Biker grüßen nicht.
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Kann ich dir machen. Der letzte Föhn hat uns eine dürre Fichte in den Trail geworfen. Die Äste sind noch dran. Sieht ein wenig aus wie die mittelalterliche Variante eines Stacheldrahtzauns.
 
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Ich pendle zwischen Stuttgart und GAP. Kenne die die Verhältnisse in S also durchaus.
Ein Trail definiert sich für mich durch das befahren. Das kann ein Wanderweg sein, Pfad der von Tieren benutzt wird oder auch einfach eine Linie durch den Wald.
Ich brauche auf Naturpfaden weder Anlieger noch Rampen. Wenn Laub daliegt, dann liegt es da.

Ich muß weder was bauen, noch groß pflegen. Klar, Dornen werden freigeschnitten (mache ich mit einem Fadenmäher…) und wenn ein großer Stamm durch Windbruch auf dem Trail liegt, wird er nach gewisser Zeit ausgesägt. Wenn er nicht stört, dann kann man mit Bruchholz eine Rampe bauen. Du kennst evtl. den D-Bachtrail. Im oberen Drittel lagen vor ein paar Monaten zwei Bäume. Da haben sich schon die Umfahrungen gebildet. Ich habe hier freigesägt. Denn dicken Stamm am Ende kann man dagegen liegen lassen, da kommt man gut drüber, bzw. über den Pfad zur Grillstelle. Der Stamm am P-Weg nervt mich. Fahre die Strecke aber nur aufwärts, daher bin ich zu faul die Säge hier hinzuschleppen.
Aber sonst muß man hier sicherlich nichts pflegen. Und da gibt’s auf der Waldebene ja einige Beispiele.
Ich finde das ein besseren Weg, als diese illegalen Monsterbauten auf fremden Eigentum.
Einzigste positive Ausnahme im GR Stuttgart sehe ich die Trails an der Kaserne und der minipark dort. Die aber einen anderen Ursprung haben.

Und dann sollte man nach Regentagen einfach einige Wege nicht befahren, weil die trotz bester pflege sehr schnell zerstört werden. Da kennst Du bestimmt die Abfahrt von der Ruhbank zur Waldebene. Weil da jeder Hirni bei Matsch runterfährt, sind die Spurrillen jetzt Achstief. Das war selbst nach dem Harvestermassaker nicht so schlimm.
Und das wäre die beste Trailpflege



Was anderes sind alpine Pfade, wo man Sicherungsarbeiten leisten muß, Regenrinnen freimachen usw. Aber da bringt dir das Tool wenig.

Mir geht es nicht um das Tool, Regenrinnen gibt es auch auf dem P-Weg, Du betreibst selbst Wegpflege - worum geht’s hier eigentlich genau?

Ich kenne alle von Dir genannten Strecken. Sind in der Gegend v.a. Naturwege, glücklicherweise wenig Einbauten und für den GR wenig Frequenz. Entsprechend relativ wenig Pflegeaufwand und mit der anderen Seite der Stadt nicht zu vergleichen.

Aber Freischneiden, teilweise Entwässern und Laub fegen bringt selbst dort was, nicht überall, aber an manchen Stellen eben schon. siehe oben. Dass Dir das in den letzten Jahren nie aufgefallen ist, spricht für eine dezente Vorgehensweise bei der Wegpflege und nicht unbedingt dafür, dass es totaler Quatsch ist.

Zumal in der Gegend ja allein nach den diversen Holzernten genug aufzuräumen war - auch das ist in meinen Augen Trailpflege. Aber klar, hat sich alles von alleine aufgeräumt oder wie?

Lustig zudem, dass Du schreibst, man solle bei Nässe einfach nicht fahren. Natürlich hast Du damit recht! Aber reparieren sich dadurch die „von den anderen“ kaputt gefahrenen Streckenabschnitte von alleine? Soll ich die jetzt „aus Trotz“ nicht pflegen oder gar nicht mehr fahren? Wäre ja schön blöd.

Mach Du Deinen Teil. Ich bin Dir dankbar dafür. Ich mach meinen. Du hast davon auch schon profitiert, selbst wenn Du es nicht gemerkt hast. Wahrscheinlich gehen wir sogar recht ähnlich vor, wobei ich nie schweres Gerät dabei habe.
 

ufp

Daystrom Institut
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Ich akzeptiere den Wald und die dort vorhandenen Trails so wie sie sind.
Mit diesem Verständnis ist es nicht notwendig mit Werkzeug bewaffnet in den Wald zu ziehen und die Trails nach seinem Geschmack zurecht zu "shapen"
Gibt es denn ein Gesetz, welches vorschreibt, dass Mountainbiken auch nur dann Mountainbiken ist, wenn Anlieger, Sprünge und Speed den Trail dominieren.
Sehe ich genau so.

Wie man es auch sehen kann oder früher sogar mal sah, siehe weiter unten [1].

Da fährst Du nicht so Mal eben drüber im Schräghang,der Baumstamm müsste abgeschüttet werden damit der Flow im Singeltrail bestehen bleibt.
Ist ein Argument bzw Sichtweise und Einstellung.
Man kann durchaus etwas "nachhelfen".

Ich für meinen Teil bin nicht so auf Geschwindigkeit. Und ja, manchmal ärgere ich mich auch, wenn "der Flow" plötzlich durch ein "Hindernis" endet oder verlangsamt wird.

Aber nocheinmal: Über ein Hindernis zu fahren, erfordert mitunter (auch) Fahrtechnik bzw -können.
Und ich will dann im Zweifel lieber darüber fahren, als das mir irgendwelche Hilfen gebaut werden.

Ich kann zB kaum Springen. Daher lasse ich Gaps, Northshores, Sprungschanzen etc aus. Könnte man aber auch einfacher bauen ;). Oder man übt eben auf kleineren Sprunghügeln (was ich tue). Aber über einen Ast, Baum* oder Baumstumpf drüber zu fahren, ist jetzt nichts, wozu man Mut oder viel Überwindung bräuchte (im Gegensatz zu Northshores, Gaps etc).
* sofern der Baum keine weiteren Äste oder Verästelungen aufweist (wie Anscheinend von Tyroleans gemeint).

Aus meiner Sicht ist das nur ein Hirngespinnst, welches durch viele Idole vorgelebt wird und sich viele Mountainbiker in den Kopf gesetzt haben, sich diesem Trend anzuschliessen.
Stimmt.
Da wird vieles "vorgelebt" und vorgezeigt.
[1] Manchmal habe ich den Eindruck, bewusst technisch, langsam und sauber (= genau) zu fahren, ist aus der Mode gekommen.
Stattdessen ist, agressives schnelles flowiges enduro ballern, "angesagt" (wobei, Zeiten und Trends ändern sich :o).

Es gibt, ganz offensichtlich, die Nachfrage nach Trailcentern, Flowtrails, künstlich angelegte festgetretene Murbelbahnen, etc.
Aber auf einem halbwegs natürlichen Weg, Wanderweg oder Singletrail (für MTB), und sei er noch so flowig, das Laub wegzublasen oder wegzukehren :eek:, finde ich jetzt ein wenig übertrieben. Das ist halt, für manche "leider" :o, die Herausforderung, dass man im Herbst und auf trockenem sowie nassem Laub, einfach die Fahrweise ändern bzw anpassen muss. Und das dass offensichtlich manche nicht können, liegt auf der Hand. Ich habe dabei auch Angst :(. Angst, dass es mich aufhaut, zerlegt, auf die Goschn haut, etc. Und? Ich fahre dann dementsprechend. Ua mit geringerer Geschwindigkeit, und wenn es mich dann eben "aufhaut", dann tu ich mir in der Regel nicht so weh. Und wenn es mich nicht aufhaut, dann freue ich mich, dass ich diese Passage sturz- und vielleicht auch fehlerfrei geschafft ("bezwungen" :D) habe.

Ich drehe den Spiess mal bewusst rum:
Die MTB-Kultur hat derjenige nicht verstanden, der mit den vorhandenen Trails nicht zurecht kommt, klar kommt oder diese akzeptiert.
Eher sollten die sich aufs Trekkingrad schwingen, die erst einen Trail ausfegen müssen, weil dort loses Zeug wie Laub, Eicheln Erde usw. einen Schwierigkeitsgrad aufweissen.
:daumen:
 

ufp

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Verallgemeinerungen sind selten hilfreich (s.o.).
Kurze und nichtssagende Antworten leider auch.

Bei folgendem Foto würde ich wohl auch nicht drüber kommen :D :( und über etwas "Nachhilfe" des besseren Drüberkommens, nachdenken:
1572795316459.png

Quell: https://www.mtb-news.de/news/bikepacking-barcamp-2019-story/

Bei diesem hier, sieht es schon anders aus:
1572795275260.png

Quelle: https://www.mtb-news.de/news/bikepacking-barcamp-2019-story/
Der erste Baum/Ast ist schon etwas im Weg und beim Zweiten würde ich ganz außen rechts versuchen vorbei- bzw drüber zu fahren.
Und wenn es nicht zu nass ist, ist das auch möglich. Zumindest versuchen sollte man es mal, bevor man dort etwas nachhilft oder wegschneidet...
 

ufp

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Stellt euch vor, ihr würdet einen Sportwagen auf einer Insel ohne Straßen besitzen. Oder ihr wärt ein Golfspieler in einer Welt aus Asphalt. Für unseren Sport sind Trails der Mittelpunkt der Erde. Mit ihrem Programm „Soil Searching“ möchte Specialized allen, deren Herz für den Bau und Erhalt von Trails schlagen, etwas zurückgeben. Wir haben mit Fanie Kok gesprochen, der treibenden Kraft hinter Soil Searching und dem Mann, der sich mit eisernen Willen für die Idee dahinter einsetzt.
Hm...
 
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Kurze und nichtssagende Antworten leider auch.

Touché! :D

Also noch mal für Dich:
die wiederholt von Dir geäußerte Verallgemeinerung, dass sich Trailpfleger immer nur die Trails leichter fahrbar machen wollen, trifft einfach so allgemein nicht zu und ist daher - zumal als Wiederholung - nicht hilfreich.

Ich habe das weiter oben doch gerade auch am Beispiel Herbstlaub differenziert dargestellt. Dennoch wieder damit anzufangen, dass das bisschen Laub doch nur eine willkommene, fahrtechnische Herausforderung ist und man doch lediglich üben und solange halt seine Geschwindigkeit anpassen muss, ist 1) ignorant, 2) eine Binsenweisheit und widerspricht 3) meinen Gründen für eine Trailpflege samt Herbstlaub kehren in keiner Weise. Wie gesagt: siehe oben. ;)
 
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Respekt @ufp, wenn du dich nur Anhand des Bildes traust ein Urteil abzugeben.

Auch wenn es auf dem zweiten Bild so aussieht, als könnte man da "einfach" drüber fahren, so spielen da noch paar mehr Faktoren mit rein. Wie weich ist der Boden an der Stelle, wo man wirklich drüber fahren könnte? Mit welchem Winkel fährt man da drüber? Wie steil ist der Abhang daneben und wie groß ist somit die Verletzungsgefahr, wenn man runter rutscht? Jeder hier weiß, wie Bilder täuschen können (vor allem was Steilheit und WInkel betrifft).
Selbst wenn man da im trockenen Zustand drüber fahren könnte, so wird sich vielleicht die Situation dort von Woche zu Woche verschlechtern, wenn da alle drüber fahren. Schließlich rutscht jeder etwas den Abhang runter und irgendwann ist eben der Aushilfsweg komplett weg bzw. für 99% unfahrbar.
Ob man hier wirklich auf Wegpflege verzichten könnte, kann man meines Erachtens nicht an diesem Bild fest machen. Fakt ist, es gibt genügend Situationen, die es erfordern. Warum dies manche absolut nicht akzeptieren wollen, verstehe ich nicht.
 

ufp

Daystrom Institut
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die wiederholt von Dir geäußerte Verallgemeinerung, dass sich Trailpfleger immer nur die Trails leichter fahrbar machen wollen, trifft einfach so allgemein
Verallgemeinerungen sind, allgemein gesprochen, nicht gut.
Und gerade in der heutzigen Zeit, ohnehin verpönt.
Ja, man muss es ja auch immer dazu sagen.
Anders wird ein Schuh daraus.

Natürlich ist nicht ein jeder so und natürlich gibt es Unterschiede und natürlich darf man nicht alles über einen Kamm scheren und darf nicht Vergeallgemeinern...

nicht zu und ist daher - zumal als Wiederholung - nicht hilfreich.
Verstanden.

Ich habe das weiter oben doch gerade auch am Beispiel Herbstlaub differenziert dargestellt. Dennoch wieder damit anzufangen, dass das bisschen Laub doch nur eine willkommene, fahrtechnische Herausforderung ist und man doch lediglich üben und solange halt seine Geschwindigkeit anpassen muss, ist
Meine Meinung, Einstellung und Herangehensweise.

1) ignorant, 2) eine Binsenweisheit und widerspricht 3) meinen Gründen für eine Trailpflege samt Herbstlaub kehren in keiner Weise.
Es sei dir unbenommen.
Wo ist das Problem?
Etwas künstlich aufbauschen und immer wieder sticheln, verächtlich machen, die Verallgemeinerungs Karte "ziehen" :( ist gar nicht notwendig ;).

Ich akzeptiere deine Meinung, Einstellung und Herangehensweise. Das sei dir, nocheinmal, unbenommen. Und auch jeden anderen. Siehe weiter unten,

Und nachdem das geklärt ist, nun zu etwas ganz anderem:
Wüsste nicht warum man hier nicht die Säge ansetzen und den Weg frei schneiden sollte und stattdessen 'n neuen Weg drum rum schafft... :ka:Anhang anzeigen 932890
Nochmal, was spricht dagegen, dass auf der rechten Seite (außer du machst dich ganz klein :) und fährst links vorbei :daumen:) zu versuchen?

Respekt @ufp, wenn du dich nur Anhand des Bildes traust ein Urteil abzugeben.
Ist sicher (etwas) problematisch.
Aber nachdem sonst wenig große Hindernisse gebracht wurden.

Auch wenn es auf dem zweiten Bild so aussieht, als könnte man da "einfach" drüber fahren, so spielen da noch paar mehr Faktoren mit rein.
Da hast du natürlich Recht, keine Frage.

Wie weich ist der Boden an der Stelle, wo man wirklich drüber fahren könnte? Mit welchem Winkel fährt man da drüber? Wie steil ist der Abhang daneben und wie groß ist somit die Verletzungsgefahr, wenn man runter rutscht? Jeder hier weiß, wie Bilder täuschen können (vor allem was Steilheit und WInkel betrifft).
Auch da hast du vollkommen Recht und man sollte das alles berücksichtigen.

Selbst wenn man da im trockenen Zustand drüber fahren könnte, so wird sich vielleicht die Situation dort von Woche zu Woche verschlechtern, wenn da alle drüber fahren. Schließlich rutscht jeder etwas den Abhang runter und irgendwann ist eben der Aushilfsweg komplett weg bzw. für 99% unfahrbar.

Ich hab das Bild mal als Beispiel herangezogen, weil es mir heute beim Lesen dieses Artikels aufgefallen.

Allerdings, wenn wir jetzt alles beleuchten und in Betracht ziehen...oder alle möglichen Einwände (aus-)diskutieren bzw erörtern?
Kann man machen ;).

Ich würde mich halt einmal auf dieses Bild beschränken und unter der Voraussetzung, dass man (vorerst) nicht mehr darüber weiß, außer dass es jetzt trocken ist und man auf der Seite durchaus abrutschen könnte.

Nur anhand des Bildes und nachdem ich der erste dort wäre und nicht der 99 Fahrer und bei aufenscheinlicher Trockenheit würde ich es probieren.
Wenn ich dann sehe, dass dort schon zig/hundert drüber gefahren sind, dass der Abhang so steil und gefährlich ist, dass es dort nass ist, dass es dort dies und jenes ist bzw vorgefunden wird, tja, ja dann würde ich es wohl auch bleiben lassen.

Und ja, vielleicht kann man dort auch nicht drüber fahren. Es kommt halt ganz darauf an. Wie eben die Beschaffenheit zu dem Zeitpunkt ist, wenn man selbst dort ist.
 

Downhillrider

Radfahrer
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Für Dich kurz gefasst:
Naturtrails brauchen keine Pflege und das hat nichts mit konsumieren zu tun.


und für dich ganz kurz zusammengefasst: Es gibt nahezu keine "Naturtrails", das sind von Menschenhand angelegte Wege. Die ursprünglichen Erbauer hätten z.B. querliegende Bäume mit Sicherheit entfernt.



Für die Beispiele oben kommt es doch immer auf den Zusammenhang an. Ein querliegender Baum in einem langsamen, steilen Trail ist ein interessantes Hinderniss. Ein querliegender Baum in einem schnellen, flachen Trail kurz vor einem Anlieger stört und wird mit einem kleinen Kicker verziert. Irgendwie nervt das Schwarz-Weiß-Denken hier :)
 
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jammerlappen

human Ford killah & Panoramadabbler
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Für Dich kurz gefasst:
Naturtrails brauchen keine Pflege und das hat nichts mit konsumieren zu tun.
Was für ein Schwachsinn, guck mal in die westlichen Dolomiten oder den Vinschgau nach den Stürmen im letzten Jahr - aber solange das andere für dich machen, wirst du den bornierten Schice wohl weiter schreiben...
 

Bambiberg

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Ohne Überfahrt wäre dieser Trail nicht mehr nutzbar.Ausser Abzusteigen und über den Baum zu klettern.Da war Trailpflege nötig.
 

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die wiederholt von Dir geäußerte Verallgemeinerung, dass sich Trailpfleger immer nur die Trails leichter fahrbar machen wollen, trifft einfach so allgemein nicht zu und ist daher - zumal als Wiederholung - nicht hilfreich.
Hast du oder irgend jemand anderer Beispiele wie so etwas aussieht? (Von Entwässerung und Drainagen etc abgesehen)
Vorher/Nachher Vergleich?

Ich kenne halt nur den Trailbau bzw -pflege bei Flowtrails.
Werden bei so Trailpflege auch Hindernisse geschaffen, wie zB Steine oder Äste eingegraben, zB für eine Erhöhung.
Oder handelt es sich dabei eher um sogenannte Sprungschanzen?
 
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Hab heut zufällig in der WOMB ein kurzes Interview mit der Trailcrew Davos gelesen...bei tiefen (Fahr-)rinnen legen sie auch gezielt Steine rein und verfüllen sie dann mit Erde. Jeder der in den Bergen schon mal unterwegs war weiß, wie tief solche Rinnen sein können. Da kannst teilweise die Kurbel nicht mal mehr waagerecht halten und somit sind Umfahrungen vorprogrammiert. Bilder habe ich gerade keine da.
 
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Alter Schwede was ein Shitstorm Thread xD

Ich suche genau so ein Teil für unterwegs das in den Rucksack passt. Darf von mir aus auch 50€ mehr kosten, sollte aber robuster sein als das hier vorgestellte. Die Tools vom Dörte und Trail Boss sind mir leider etwas zu teuer, aber eigentlich genau nachdem das wonach ich suche.
Kennt vielleicht noch wer eine Alternative?
 
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