Absichtliche Fallen für Biker

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Mich würde es ja weiterhin mal brennend interessieren einen "Fallenbauer" anzutreffen - Was solche Leute bewegt, würde mich tatsächlich mal interessieren, auch wenn dabei vermutlich nur Dünnes heraus kommt.
Hass, und weil kein anderer etwas tut, müssen sie eben für Recht und Gesetz sorgen. Das äussert sich dann in solchem Handeln. Normales rationales Denken ist das nicht mehr. Sollte sich jemand verletzen hätten sie auch kein Schuldgefühl oder Mitleid. Im Gegenteil; sie glauben dem Übeltäter eine erfolgreiche Lektion erteilt zu haben und fühlen sich bestätigt richtig gehandelt zu haben.
Bei Nachbarschaftsstreit steigert sich das auch bis zu solchen Aktionen.
Für mich sind solche Menschen schon ein Fall für den Psychologen. Da stimmt warscheinlich noch mehr nicht im Leben.
 
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Mich würde es ja weiterhin mal brennend interessieren einen "Fallenbauer" anzutreffen.
Bei uns gibt es eine ältere Frau, die verlegt praktisch jeden Tag einen bestimmten Weg im Wald. Das sind keine Fallen, weil das ist alles offensichtlich, aber die errichtet echte Barrikaden. Die zerrt dazu teils meterlange, armdicke Aste und Stämme durch die Gegend.

Das lustige ist, der Weg führt wie viele alte Waldwege an einer Kante entlang. Da geht es quasi auf beiden Seiten runter. Beim "Aufräumen" kann man also das ganze Baumaterial recht einfach 20-30 m nach unten befördern, während sie alles wieder mühsam nach oben schleppen muss (rund um den Weg ist mittlerweile ganz gut aufgeräumt .) ). Die lässt sich dadurch aber nicht entmutigen.

Da die das praktisch täglich macht, kenne ich die natürlich. Die macht das auch fast immer zur gleichen Zeit. Sie ist echt verzweifelt, weil die Mountainbiker "die Bäume umbringen".

Man muss dazu sagen, es gibt natürlich einige Wurzeln, da sieht man einige "Gebrauchsspuren". Das ist jetzt aber auch nichts, was man nicht bei einem vielbegangenen Wanderweg auch sehen würde. Es ist aber sicherlich so, dass mittlerweile mehr Mountainbiker den Weg benutzen als Fußgänger. Insofern macht das Mountainbiken hier schon einen Unterschied. (Es gibt aber auch einige Wege hier in der Gegend - das sind offensichtlich alte Wege -, die wären ohne die regelmäßige Benutzung durch Biker schon längst verschwunden.)

Jedenfalls ist die Frau wirklich überzeugt, dass die Mountainbiker eine Gefahr für den Wald wären. (Sie selbst ist das ganze Jahr barfuss unterwegs, hinterlässt also kaum Spuren.) Sie ist auch überzeugt, dass Mountainbiken verboten wäre, weil "das ist kein Weg, das ist ein Pfad!" Interessanterweise "kümmert" sie sich aber fast nur für diesen einen bestimmten Weg und nicht auch für Wege nebenan.

Ich hab schon versucht, ihr mal die rechtliche Lage etwas auseinanderzusetzen, doch von Argumenten lässt sie sich wenig beeindrucken. Sie redet allerdings ganz gerne und fragt dann immer, ob einem die Bäume nicht leid täten. Ich hab überlegt, ihr mal ein paar passende Dokumente auszudrucken und mitzubringen, aber höchstwahrscheinlich wäre das vergebens.

Ich muss sagen, in gewisser Weise habe ich durchaus Respekt vor ihrer Ausdauer. Wie gesagt, das Aufräumen macht deutlich weniger Aufwand als das Verlegen, und es gibt auch einige, die den Weg regelmäßig fahren, weil es hier in der Gegend einer der interessanteren Trails ist. Ich kenne sogar Leute, die fahren manchmal nur zum Aufräumen vorbei, selbst wenn sie keine Bike-Runde machen :)

Fun Fact: Am heftigsten über die Barrikaden aufgeregt, was ich bisher erlebt habe, hat sich ein älteres Ehepaar beim Wandern.

Ich selbst versuche inzwischen, Begegnungen mit der Frau zu vermeiden, oder fahre wortlos vorbei. Auf die Diskussionen hab ich keinen Bock mehr. Sie ist allerdings nicht übertrieben unfreundlich oder gar schlimmer. Sie kommt auch nicht auf die Idee bisher, irgendwas anderes als "natürliches" Baumaterial für ihre Barrikaden zu verwenden, und sie würde sicherlich nie einen Baum dafür fällen. Etwas seltsam ist sie aber auf jeden Fall. Und von Mountainbiken hat sie keine Ahnung, ist aber einigermaßen lernfähig. Das erkennt man daran, dass sie anfangs nur Äste über den Weg gelegt hat. Dann scheint sie gelernt zu haben, dass man da einfach drüber fährt. Darauf hat sie angefangen, die Äste gegen Bäume zu lehnen. Das war dann teils ganz spaßig, weil man langsam dagegenfahren konnte, bis sie umgefallen sind, und dann immer noch einfach drüberfahren konnte. (Obwohl flüssiges Fahren natürlich mehr Spaß macht.) Inzwischen verkeilt sie die Äste und Stämme aber oft recht effektiv...

Soweit eine kleine Beschreibung dazu. Sorry für OT!
 

skaster

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... Sie ist echt verzweifelt, weil die Mountainbiker "die Bäume umbringen"....

... Ich hab überlegt, ihr mal ein paar passende Dokumente auszudrucken und mitzubringen, aber höchstwahrscheinlich wäre das vergebens.....
Damit würdest du ihren Aussagen natürlich Taten folgen lassen. Für das Druckerpapier wurden schließlich Bäume umgebracht.
 
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Bei uns gibt es eine ältere Frau, die verlegt praktisch jeden Tag einen bestimmten Weg im Wald. Das sind keine Fallen, weil das ist alles offensichtlich, aber die errichtet echte Barrikaden. Die zerrt dazu teils meterlange, armdicke Aste und Stämme durch die Gegend.

Das lustige ist, der Weg führt wie viele alte Waldwege an einer Kante entlang. Da geht es quasi auf beiden Seiten runter. Beim "Aufräumen" kann man also das ganze Baumaterial recht einfach 20-30 m nach unten befördern, während sie alles wieder mühsam nach oben schleppen muss (rund um den Weg ist mittlerweile ganz gut aufgeräumt .) ). Die lässt sich dadurch aber nicht entmutigen.

Da die das praktisch täglich macht, kenne ich die natürlich. Die macht das auch fast immer zur gleichen Zeit. Sie ist echt verzweifelt, weil die Mountainbiker "die Bäume umbringen".

Man muss dazu sagen, es gibt natürlich einige Wurzeln, da sieht man einige "Gebrauchsspuren". Das ist jetzt aber auch nichts, was man nicht bei einem vielbegangenen Wanderweg auch sehen würde. Es ist aber sicherlich so, dass mittlerweile mehr Mountainbiker den Weg benutzen als Fußgänger. Insofern macht das Mountainbiken hier schon einen Unterschied. (Es gibt aber auch einige Wege hier in der Gegend - das sind offensichtlich alte Wege -, die wären ohne die regelmäßige Benutzung durch Biker schon längst verschwunden.)

Jedenfalls ist die Frau wirklich überzeugt, dass die Mountainbiker eine Gefahr für den Wald wären. (Sie selbst ist das ganze Jahr barfuss unterwegs, hinterlässt also kaum Spuren.) Sie ist auch überzeugt, dass Mountainbiken verboten wäre, weil "das ist kein Weg, das ist ein Pfad!" Interessanterweise "kümmert" sie sich aber fast nur für diesen einen bestimmten Weg und nicht auch für Wege nebenan.

Ich hab schon versucht, ihr mal die rechtliche Lage etwas auseinanderzusetzen, doch von Argumenten lässt sie sich wenig beeindrucken. Sie redet allerdings ganz gerne und fragt dann immer, ob einem die Bäume nicht leid täten. Ich hab überlegt, ihr mal ein paar passende Dokumente auszudrucken und mitzubringen, aber höchstwahrscheinlich wäre das vergebens.

Ich muss sagen, in gewisser Weise habe ich durchaus Respekt vor ihrer Ausdauer. Wie gesagt, das Aufräumen macht deutlich weniger Aufwand als das Verlegen, und es gibt auch einige, die den Weg regelmäßig fahren, weil es hier in der Gegend einer der interessanteren Trails ist. Ich kenne sogar Leute, die fahren manchmal nur zum Aufräumen vorbei, selbst wenn sie keine Bike-Runde machen :)

Fun Fact: Am heftigsten über die Barrikaden aufgeregt, was ich bisher erlebt habe, hat sich ein älteres Ehepaar beim Wandern.

Ich selbst versuche inzwischen, Begegnungen mit der Frau zu vermeiden, oder fahre wortlos vorbei. Auf die Diskussionen hab ich keinen Bock mehr. Sie ist allerdings nicht übertrieben unfreundlich oder gar schlimmer. Sie kommt auch nicht auf die Idee bisher, irgendwas anderes als "natürliches" Baumaterial für ihre Barrikaden zu verwenden, und sie würde sicherlich nie einen Baum dafür fällen. Etwas seltsam ist sie aber auf jeden Fall. Und von Mountainbiken hat sie keine Ahnung, ist aber einigermaßen lernfähig. Das erkennt man daran, dass sie anfangs nur Äste über den Weg gelegt hat. Dann scheint sie gelernt zu haben, dass man da einfach drüber fährt. Darauf hat sie angefangen, die Äste gegen Bäume zu lehnen. Das war dann teils ganz spaßig, weil man langsam dagegenfahren konnte, bis sie umgefallen sind, und dann immer noch einfach drüberfahren konnte. (Obwohl flüssiges Fahren natürlich mehr Spaß macht.) Inzwischen verkeilt sie die Äste und Stämme aber oft recht effektiv...

Soweit eine kleine Beschreibung dazu. Sorry für OT!
Leg ihr doch mal ein Paar Äste vor die Haustür, dann hat sie das Baumaterial direkt am Start...
 
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Jede Argumentation ist sinnlos. Ich würde solche Leute einfach nicht beachten. Freundlich grüssen, mehr nicht. Wer soviel Ausdauer hat, Respekt! Sei froh dass sie nur mit Holz baut und nicht Nagelbretter baut oder Drähte spannt. Es gibt immer Leute, die meinen die Welt retten zu müssen. Selbst studierte Fachleute werden sie nicht von ihrer Meinung abbringen.
Natürlich ist es nicht schön wenn die Wurzeln Schäden haben. Ist aber Kleinkram im Gegensatz zu riesigen Waldflächen, die täglich zerstört werden. Der Schaden den wir machen ist verschwindend gering. Würde man nicht grossflächig die Natur zerstören, wäre es ihr auch egal ob da 50 Radfahrer durch den Wald fahren würden. Solange sie auf dem gleichen Weg bleiben und nicht quer in die Botanik.
 
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Ich hab da kein Problem mit. Ich hab die Geschichte auch nur erzählt, weil es die konkrete Nachfrage gab.

Ich denke, wahrscheinlich ist jeder von den ganzen Fallenstellern und Stöckchenlegern irgendwie anders. Gemeinsam ist ihnen, dass sie zumindest irgendwie schräg sind und wahrscheinlich nicht sehr rational. Die von mir geschilderte Person wird wahrscheinlich nicht zu MItteln greifen, die Person ernsthaft hinterhältig verletzen könnten. Gibt sicherlich welche, die das tun. Bei denen ist aber wahrscheinlich die Motivation eine ganz andere.
 
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Da die das praktisch täglich macht, kenne ich die natürlich. Die macht das auch fast immer zur gleichen Zeit. Sie ist echt verzweifelt, weil die Mountainbiker "die Bäume umbringen".
Dann würde ich vielleicht doch noch mal mit der netten Dame das Gespräch suchen, da ihre ausdauernde und kräftezehrende Arbeit so keinen Erfolg bingt. Eventuell ist sie ja dazu zu überreden die wertvollen Wurzeln auf andere Art zu schützen. Sie könnte z.Bsp. jeden Tag eine Tüte Sand/Kies mit in den Wald bringen und den Weg mit einer wurzelschützenden Schicht versehen.
Netter Nebeneffekt, aus einem rumpeligen Wurzeltrail wird ein Flowtrail über die Jahre. 😁
 
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… und wahrscheinlich nicht sehr rational.
Sehr vorsichtig ausgedrückt, wenn man ständig durch den Wald stapft um Äste zu holen, die man über den Weg legen kann.
Man selber kann dabei den Wald ja gar nicht schädigen, das können nur die anderen auf dem Weg.
 
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Dann würde ich vielleicht doch noch mal mit der netten Dame das Gespräch suchen, da ihre ausdauernde und kräftezehrende Arbeit so keinen Erfolg bingt.
Wie gesagt, das bringt nichts. Gehört inzwischen auch beiderseits einfach zum Ritual des täglichen Abendausflugs. :) Sie räumt's her, wir räumen's weg. Letztens hat sie mal ein paar Tage ausgesetzt (ich weiß nicht wieso), da hatte ich mir schon Sorgen gemacht, ob sie vielleicht krank sei...

Netter Nebeneffekt, aus einem rumpeligen Wurzeltrail wird ein Flowtrail über die Jahre. 😁
Bloß nicht, der Trail soll ja interessant bleiben.

Sehr vorsichtig ausgedrückt, wenn man ständig durch den Wald stapft um Äste zu holen, die man über den Weg legen kann.
Man selber kann dabei den Wald ja gar nicht schädigen, das können nur die anderen auf dem Weg.
Man muss ihr zugute halten, dass sie ausschließlich barfuß unterwegs ist (also im Wald, beim Hinweg nicht). Das ist schon sehr bodenschonend.

Und sie fährt immer mit dem Fahrrad zum Wald. :daumen:
 

Votec Tox

Sog. Cappucinobikerin
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Bei uns gibt es eine ältere Frau, die verlegt praktisch jeden Tag einen bestimmten Weg im Wald. Das sind keine Fallen, weil das ist alles offensichtlich, aber die errichtet echte Barrikaden. Die zerrt dazu teils meterlange, armdicke Aste und Stämme durch die Gegend...
Sehr schön beschrieben, kann man sich lebhaft vorstellen - sie hat wohl ihre Aufgabe gefunden und so lange es für Euch ein ungefährliches Ritual bleibt.
 
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Die wird's nicht lassen und keiner wird sie davon abhalten. Entweder kommt irgendwann der Tag X wo sie wach wird oder es geht so weiter. Muss man das eigentlich wegräumen oder kommt man sonst nicht vorbei? Vielleicht mal ihr Bauwerk eine Woche stehen lassen. Dann kommt sie vielleicht noch 2-3 Mal zur Kontrolle und dann war's das.
Anderes Beispiel: Letzte Woche So war ich noch bei der Bank. Drinnen macht eine ältere Frau Theater weil zuviele Leute drin sind. Ich und eine andere Frau dann draussen gewartet. Dann quatscht sie mich voll. Corona wurde entwickelt um die Menschen zu reduzieren. Und Bill Gates hat kleine Chips für den Impfstoff entwickelt um uns zu steuern. Darin ist auch Quecksilber. Außerdem wird demnächst schwarzer Staub in die Atmosphäre gebracht um das Sonnenlicht zu absorbieren. Wegen der Wärme auf der Erde. Der Staub kommt dann auch in unsere Lunge. Und so weiter.....
Ich habe sie einfach reden lassen, bis ich in die Bank konnte. Nett verabschiedet und gegangen. Diese Leute sind seltsam, wer weiß was die erlebt haben. Die Meinung ändert jeder aber selbst. Was willst machen :ka:
 
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Bei solchen Persönlichkeiten sollte man auch Bedenken,das sie häufig ein psychisches Problem haben, meist spielt da Einsamkeit und die verlorene Übersicht eine Rolle,solange das ganze friedlich bleibt ist es ok.....
 

Fieser-Kardinal

Biker im Auftrag des Herrn!
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Leider ist es nur eine Frage der Zeit, wann solche Leute härtere Mittel auffahren, weil sie auch irgendwann begreifen dass das was sie da tun nicht den gewünschten Effekt/Erfolg erzielt.
 
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Mich würde es ja weiterhin mal brennend interessieren einen "Fallenbauer" anzutreffen
Die fühlen sich ja im Recht und haben keinen Ansprechpartner bzw. keinen Anspruch darauf, dass man ihr Recht durchsetzt. Die würden selbst vielleicht gerne Fahrrad fahren, sind mal angepöbelt worden, wollen in Ruhe angeln ...
Es gibt ja auch Leute, die Hundeköter auslegen und Falschparker dokumentieren (wobei das ja geahndet werden kann). Ich kenne eine Lehrerin, die über eine andere Lehrerin Klassenbuch geführt hat ;-)

Alles krank - mehr oder weniger - aber so viele Psychologen hat's gar nicht.

Was genau daran ist jetzt eine Falle?
Naja,... vielleicht auch nicht fertig geworden. Füll mal das Loch mit Laub,... die Fahrer sind nicht darauf vorbereitet und zack!
 
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@Cycliste17:
Ich glaube die Ausführung "die Leute sind irre" (so hörts sich zumindest gerade an), machts da sehr einfach. Gerade auch der Vergleich zu Corona hinkt gewaltig. Beim letzteren Thema hat sich mittlerweile eine regelrechte Hysterie entwickelt (in beide Richtungen). Beispiele hierzu hat sicherlich jeder und dazu braucht es nicht einmal irgendwelche Verschwörungstheorien.

Ich persönlich gehe schon davon aus, dass die allermeisten Fallenbauer (um wieder zum Thema zu kommen), absolut im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten sind. Allerdings wird es sich ähnlich verhalten wie beim "einfach keinen Platz machen" - Obwohl die entgegenkommende Person deutlich sichtbar ist oder aber analog dazu den Hund ohne Leine rumrennen lassen. Man fühlt sich absolut im Recht (Der Hund tut ja nichts) und alle Anderen sollen sich gefälligst zusammenreißen (wir gehen ja gerade hier spazieren). Die Leute sind Arschlöcher, weiter nichts.

Kleiner Nachtrag noch: In vielen Fällen ist es auch absolut angebracht das Fehlverhalten mal deutlich zur Sprache zu bringen und eben nicht nur wegzusehen. Die Abduckerei nach dem Motto "lass sie machen", hat zum jetzigen Status Quo geführt.
 
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Das habe ich auch nicht behauptet, nur die Schilderungen des TH deuten darauf hin....dieses Klientel begegnet mir ua auch beruflich.
 
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Solche offiziellen Schreiben fördern dann noch das Verhalten.

Das der Paragraph falsch wiedergegeben ist, feste und befestigte Wege zu vertauschen, habe ich die Behörde freundlich hingewiesen.

Bis jetzt noch keine Antwort.
 

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Heute ein Leserbrief in der Zeitung in dem der wütende Schreiberling schön beschreibt, wie er Trails mit Ästen zuschmeißt.
Sind halt auch offizielle Wanderwege und nicht nur gebaute Trails davon betroffen. Darf er im Wald einfach so die Wege zuschmeißen?

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Könnte für ihn auch nach hinten losgehen. Wie kann man so dumm sein und seine Taten schriftlich wiedergegeben....? Fanatismus, die merken es selbst nicht mehr.
 
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